Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 65-66 (20.9.1920)
- Date
- 1920-09-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 65/66 JUEDISCHE RUNDSCHAU Auswirkungen der Welthllfskoiifereoz Von Frau S. Wronsky'). Türmt er dir Bürde, türmt er dir Mid» Kraft. (Jaacobs Traum.) ד Pie Forderung midi Erneuerung, die dein Jtuluti das Wesen des Jalvrcsfcstes bedeutet, ist in überwältigender Weise durch das Erleben in Karlsbad iiiumltclbar vor den Festtagen dem jüdischen Volk in das iicwuUnein eingeglüht worden. Und gleichzeitig hat das^ Bekanvinis zum einmütigen Hi.Ifswiilc11 die glückliche I orm i’iir den Wieder;uifbair unsagbarer 1 riimmerlelder, tun deren Gestaltung sich eine Welt müht, linden können, l)a.rin liegt für den Juden ein Erlebnis köstlichen Wuudm, denn die schöpferische Kraft der Gestaltung, die dem jüdischen Volk in den letzten Jahrzehnten der Angleichung unter Aufgabe eigensten Seins verlorengegangen zu sein schien, hat sich auf einem Gebiet neu erwiesen, auf dem ,ihm seit seiner frühesten 1.11t- Wicklung immer wieder die Vollkraft feinsten und klügste*» Schaffens eigen war. , Dies Erlebnis bedeutet uns;1111 Festtage der Er- »cuenmg dies: daß einmal überhaupt die schöpferische Kraft Judas wieder lebendig ,wird, wo Juden aus den fernsten Luden der Erde nach Jahren unsagbaren Erlehens und der Umgestaltung einer Welt sieh treffen mit dem Willen zu gemeinsamer Tat in ihrem Volke; um! ein weiteres: dal( der Beginn eines sozialen Werkes, das nicht nur stümpernd und gedankenlos dargeboteue Hände füllt, sondern das unter den schwierigsten l׳edingimgen der Zerstreutheit, des wirtschaftlichen und gesundheitlichen Zusammenbruchs planmäßig au einen Wiederaufbau geht, der aus Bettlern wieder freie, durch gemeinsames Schaffen verbundene, selbständige Mensehe!» machen soll. Die Formen der Hilfe, die auf der Welthilfskoni'crenz als die brauchbaren gefunden wurden, sind dort ״S c 1111 e 11 e Hilf e“ und ״Konstruktive Hilf e" genannt worden. Diese Formen sind nichts künstlich gewolltes oder zufällig erdachtes, sondern sie bilden sich organisch aus der Entwicklung heraus, in die die Welt durch die Ereignisse der letzten Jahre gedrängt worden ist; tmd nur jene Völker werden sic anz.uwenden vermögen, die den Glauben au eine Zukunft und den Willen zu einer Aufwärtsentwicklung mul damit die Verpflichtung zu ouflxuiender Arbeit fühlen. Dabei ist zu beachten, daII die wertvollere Krkcuiitnis und der bedeutsamere Wille von jenen Volksgenossen kam. die die 'furchtbarsten Wege leidvollm Erlebens gegangen waren, die seit Jahren keinen Tag mehr ohne 1|11aivolles Erziitern vor den letzten Schrecken roher Gewalt verbracht hatten. Die Massen des Ostens, deren Existenzen wurzellos von jeher gewesen sind und nun jede Bodenständig., keit verloren batten, konnten ohne irgendwelche Hemiiiuiigcn stumpfer Tradition oder begrenzender Rück- »iditnalime den von Grund aus neuen und durchdachten planmäßige» Aufbau fordern, der in einer neuen veränderten Welt ihnen die gesunde Möglichkeit freier Fxistenzentwieklung und selbständiger Wesensart gew.ährleistef. Wenn die Handwerker, die Vertreter schallender Arbeitskraft, den weiten Weg aus Litauen gegangen waren, ohne .Sendung und ohne Berufung, u1n den Helfern in Karlsbad zu sagen, dal( der Weg zu der für sie erstrebenswerten Hilfe einzig in der Möglichkcit besiedle, wieder zu ihrem Recht auf Arbeit zu Rommen, so Lag hierin nicht nur der Hinweis auf die produktivste Form der künftigen Hilfe, sondern! auch der Wegweiser, wo die stärksten QueLle» für die aufbauende Kraft zu finden sind, die der Judenheit neues!.eben zii/.ufiihreii vermögen. Das Geschenk einer Wünschelrute für dk־ wertvollsten Schätze eines Volkes bedeutet vielleicht die stärkste bildende Macht in seiner I nlwicUimg und die kostbarste Galse für eine werdeutle Zukunft. Und aus dieser Kraft der, Uiibedingtheit heraus, die volles Leben fordert, weil sie nur eins Leben selbst eilinisetzet» vermag, ist dann auch jene Würde des vom schweren Schicksal Betroffenen erwachsen, die in einem bedeutsame» Augenblick die unglückselige Erscheimmg des Schnorrcrtums auslöschte, die• falsch verüiaiulciie und gedankenlos ausgeübte Hilfsarbeit in langem Zeiknlauf zu einem Fluch des Judentums geschaffen hatte. Was die litauischen Handwerker in Karlsbad an produktiver Hilfe forderten, das verlangten sie jm Vollbevvufttseif! ihres kulturellen Wertes für die jüdische Gemeinschaft und die ,jüdische- Zukunft, verlangten es nicht als eine persönliche Hilfeleistung für sich und ihre Nächsten, sondern als ein Werk für die All gemeinheil, für die sie sich mit verantwortlich fühlten, forderten sie aus dem Bewußtsein eines stark verhmidcnen Volkstums, das nur lebendig ,erhalten werden kann, wenn man allen seinen Teilen die Möglichkeit h'eier Entfaltung ihrer Kräftezu geben vermag, I» diesem Ereignis der Karlsbader Konferenz liegt ein so starkes Stück bedeutsamer Kirlturcntwicklung, ein so starker Ausdruck neuen Werdens i.!n Judentum, daß das Gedenke» dieses Ertebens atlöin den Tag der Eriieucruug auszufüllen vermag. Und doch liegt ein anderes naher, weil es nicht schnell genug erfaßt und getan werden kann; Das, was in den Forderungen nach schneller Hilfe einen Ausdruck fand und was in der Erkenntnis von dem ungeheuren Ausmaß des Leides der Juden in diesen Kriegsjahren zur unmittelbarsten Forde- ׳•urig wird. Wo die Befriedigung der nacktesten Notdürft Hundert tausenden unerfüllt bleibt, wo, wie die Sehreckcnsbilder aus der Ukraine vor Augen geführt *) Das für die Neujahrsmtmmer bestimmte Manu- »kript gelangte zu spät in unsem Besitz., D. Red, Seite 507 @ fl % '4/ ISi «wun* O Aus Obe!■Schlesien wird uns berichtet: Der schnöde Neutralitätsbruch, der während der Unruhen in Oherschlesici» durch die brutale Zusammentreilning ostjüdischer militürflüchtigcr Arbeiter ■ und ihre Abschiebung nach Bolen begangen worden» ist, hat erwarten lassen, daß nunmehr die Interalliierte Kommission in Oppeln den ostjüdischen, Arbeitern gegenüber endlich ihre Pflicht erfüllen und sic vor dem Terror der verhetzten polnischen Arbeiter schützen winde. Das Gegenteil ist cingetreten. In Oherschlesici» wird heute, unter Vornngehon der Interalliierten Konimissiou, eine ausgesprochen antisemitische Politik getrieben. Hunderte nationalpohiischcr Militärflüchtlinge und Deserteure dürfen siel! unbehindert im Lande aufhaltcn. Niemand stört sie bei ihrer Arbeit in den Gruben, in der Landwirtschaft usw., keine Razzia wird veranstaltet, um sie dom polnischen Militarismus wieder in die Arme zu führen. Anders ist cs mit den Osljuden, Während der Unruhe!» sind sie aus einer ganzen Anzahl von Gruben mit Gewalt, unter körperlieber Bedrohung von den politischen Arbeiten» herausgetrieben worden. Eine Panik entstand. Viele Arbeiter mußten Hals über Kopf in die Städte» Beuthen und Kattowitz. fliehet», unter Zurücklassung ihres Arheitslohnes. Die Selbsthilfe der oberschlesischcn jü- (lischcn Gemeinden, die durch die leibliche Fürsorge für diese Flüchtlinge besonders 11 Anspruch genommen war, war vorbildlich. Auch die Organe des Arbeiterfiirsorgeaintes in Obersdtlesien haben mit Nachdruck die Verhältnisse wieder zu regulieren versucht. In dem Augenblick aber, als sielt die ostjüdischcn Arbeiter wieder anschieklen, etwas beruhigter in die Betriebe zu gehen oder sich neue Arbeitsplätze zu suchen, kam ein neuer Schlag. Die Interalliierte Kommission in Oppeln hatte angeordnet, daß Innerhalb von fünf Tagen, und zwar ausgerechnet zum zweiten Roschhaschanahtag, die jüdischen Flüchtlinge nach Polet» ab/.usehiebcu seiet». Mau muß sieh einmal vorstellen, wie brutal ein saldier fj£( Befehl ■wirken mußte. Die jüdischen Arbeiter, (Le durch die letzten Unruhen brotlos geworden wart 11, belt1K.cn sieh zu einem großen Teil bereits mchreie Jahre in den obcrsdilesischet» Betrieben und bei den versducdcusteii Handwerksmeistern. Fs sind zurückhaltende und nüchterne Leute, die froh sind, wenn man sie ungestört bei ihrer Arbeit beläßt. Sie mußten es mit ausehen, wie beispielsweise in Nicolai einzelne ihrer Kollegen von Polen so brutal geschlagen worden sind, daß sie mehr tot als lebend in das Krankenhaus cilvgeliefert werden mußten. Die Baracke, in der ein Teil von ihnen sich flüchten konnte, befindet s:ch etwa zehn Minuten vom Dienstgebäude des französischen KftiskontrolJeurs in Beuthen. Seit 14 lagen sind sie von dort durdi polnisdic Ueberfälle vertrieben. Keiner ist da, der sic schützen will. Den Roschhaschannh verlotnen in Kattowitz umt Beuthen etwa ölM) geflüchtete Arbeiter in der schlimmsten Panikstimmung. Mit Mühe und Not ist es dem Arbeiterfürsorgcanit und einigen hervorragenden jüdischen Persönlichkeiten gelungen, bei der Interalliierten Kommission zunächst eine Fristverl;ingcrung zu erreichen und es durehzusetzen, daß vor jeden» Abschub Verhandlungen mit de!» Vertretern des Arbeiterfürsorgeamtes stnttfiuden. Diese Verhandlungen sind augenblicklich noch in der Schwebe und das wenige, das zunächst erreicht worden ist, besteht darin, daß wenigstens die drohende religiöse Bedrückung, d e den flüchtigen Arbeitern angedroht war, zunächst abgewehrt wurde. Wir wollen hoffen, daß die entscheidender» Stellen bei der Interalliierten Kommission, die offensichtlich in dieser Frage durch untere Organe völlig irregeführt sind, sieh dazu verstehen werden, in Ober- Schlesien ein Ausnahmcrccht gegen Ostjuden nicht zuzulassen, sondern im Einvernehmen mit den jüdischen Organen dafür zu sorgen, daß die Bedrohung der ostjüdischen Arbeiter in Oberschlesion ein für allemal aufhört. haben, 15(Mi0ö Waisen umliorirren, unzählige Obdachlose aus ihrem Heim vertrieben und durch unmenschlichstc Gewalttätigkeiten siech und krank geworden sind, wird ein Maß von Hilfeleistungen gefordert, das nicht nur durch die berufenen Sachverständigen und Volks- Wirtschaftler der :uifbattenden Arbeit geleistet werden kann, sondern wozu die Aktivierung jeder 1 lilfskraft, die dem einzelnen im Voltvermögeii oder in einem Bruchteil davon zur Verfügung steht, im gesamten jüdischen Volke notwendig ist. Und hier muß durch die .:unbedingte Erfüllung der Karlsbader Beschlüsse erwiesen werden, ob in dem jüdischen Volke so viel innere Verbundenheit. und so viel lebendig schaffende Kraft :vorhanden ist, daß sie tu jeder Minute des kommenden Jahres so viel bewußte Hilfeleistung aufzubringen vermag, wie sic die׳ Abhilfe des unfaßbar schweren Leides erfordert. Die Auswirkungen der Karlsbader Konferenz in dem kotninenden Jahne sind zweierlei: eine Erfülhmg und eine Forderung. Die Erfüllung von der Erweckung neuer schöpferischer Kräfte im Judentum, die sein Volksnun neu bilden hellen sollen und die Forderung an die gesamte Judenheit aller Länder durch unerhörte Hilfsbereitschaft alle in dieser Schreckenszeit noch erhaltenen Kräfte dein Volke neu zu schenken. Eit» Auftakt für das neue Jahr, kraftvoll und eindringlich wie das Schofarliorn. , Eine Konferenz der zionistischen Palästina- Aemter Heber Veranlassung des Sekretärs des Londoner Zionistischen Zentralbüros, Herrn S. Land tu an, findet am 7. und 8. Oktober in M iihri sch -() st rau ■eine Konferenz, der ost- und mitteleuropäischen Palästinahinter statt, Herr Land man hat zu diesen» Zweck eine Reise durch diese Länder augetreten. Zweck der Konferenz ist eine Vereinheitlichung der EtnLgrationstätigkeit der in Frage stellenden Stellen. Erez-Israel Die neue Beamtenschaft. Der Überkommissar hat folgende Ernennungen für den Beamtenstab der paläsuneitsischett Verwaltung vorgenommen: Jerusalem: Gouverneur R. Storrs; ferner R. S. Clmmpion (Hebron), J. 11. H.• Pol lack (Ramallah), A. N. Uw, A. L. G. Cu st, Galiläa: Gouverneur C. 11. F. Cox, ferner A. W. Harring ton, k. I >. Badeoek; S. M-oody (Safed). R, F. Monckton (Tiberias), Santa ria: Gouverneur F. J. M. Postletlmaite, ferner E. Müls; J. N. Camp, R. E. H. Crosbic. üa-za: Gouverneur L. H. W. Nott, ferner E. H. Cartwnglrt. Captai» Reading wurde von Sichrott nach Tu!- Kareui, Major Nott von Tul-Karetn nach Gaza versetzt. Oberst Stauton, der Gouverneur von Haifa hat seine Demission überreicht, die von dem Oberkommissar angenommen worden ist. Der moslcmisch-cliristliche Club lut ihm ein Abschiedsfest bereitet. Bau-Industrie. B. Goldberg dürfte anfangs Oktober nach Haifa kommen, um dort eine große Fabrik von Mörtel steine 11■ zu errichten. Eine Vereinigung mit einem Kapital von 100 000 Pfund wurde zu diesem Zwecke gegründet. Ingenieur Seidener, Bcvolliniiclitigter von Kremcnetzky, sollte Ende August nach Jaffa kommen, um dort eine große Ziegelfabrik, an der zur Hälfte die ״Haboneh“-Oesellschaft beteiligt ist, zu errichten. Die ״Habonch“ allein wird bis Januar an den■ Füßen des Karmels -— in der Nähe des Polytechnikums — 20 neue Häuser in Haifa aufbauen. , Parteinach richten Die neue Leitung. ״Zionist Bulletin‘• veröffentlicht nachstehende >ffi- /feile Verlautbarung: Von der neuen Exekutive der Zionistischen Organisatiou werden drei Mitglieder, uml zwar l>r. Wcizmann, Sokolow und Julius Simon ihren Sitz in London hallen, Ussischkin wird in Palästina bleiben und der Ehrenpräsident der Zionistiselien Organisatiflt» Justiee Brand eis wird weiterhin in Washington wohnen. Sekretär der Exekutive ist l)r. Abraham Sonne. Mit der Einführung der Zivilvcrwaltung in Palästina tmd der zu gewärtigenden Wiederkehr ttoritialer Verhältnisse ist es möglich geworden, einen Teil der bisher vom Zentralbüro in London besorgten Tätig* keit auf die Zionist Commission in Jerusalem zu überfuhren. Infolge dieser Veränderungen wurde das Zentralbüro reorganisiert. Es besteht jetzt aus drei Departeimnits: Politik, Finanzen uuil Organisation, deren erstes eine eigene Transportabteilung hat. Die Liquidation der Departements, deren Arbeit nach Palästina überführt wurde, erfolgt provisorisch durch (las Sek retarnt der Exekutive. Der künftige Aufenthaltsort Nehem iade Liemes ist noch nicht definitiv festgesetzt. •oxscHUMy 1 um 1!» ».onuon ein groncs ottenttielies .V ־ting stattfinden, bei dem Sokolow den Vorsitz füh ■wird. Dr. W e i z :tt :1 n 1», der unmittelbar vor sei Abreise nach Palästina steht, ist der Hauptredner Versammlung. — Die Schekelsaiiuiiluug itt den versc ■dciNi» Teilen von London hat am letzten Sonntage großer Energie eingesetzt. Auch in anderen gro •Städte» Englands hat sie bereits begonnen. Eine Dringlichkeits-Aktion für den Immigratio Kinds. Die Leitung des Paliistiua-Auibaufomls in l , < o» hat einen Aufruf erlassen, in dem es heißt: Auirule tiir die neu geschaffenen Londs werden in km ./eit veröffentlicht werden. In der Zwischenzeit ste war jedoch einem ungeheuer wichtigen Problem ge; über,, welches das Gebot der Stunde darstellt. V unserer Mrüdcr itt den örtlichen Lindern konnten n warten, bis die Vorbereitungen für ihre Aufnahme! lur eine große Einwanderung getroffen sind und > aut der Durchreise nach Palästina in den verschiede'] •europäische» Zentren ״'»getroffen. Diese EtniVran haha» aut der Reise nut großen Schwierigkeiten ■kampte», und es ist notwendig, daß für sie gesc wird. Es sind Vorbereitungen im Gange für dv A mahnte derjenigen von ihnen, die jetzt in PaHst •zmgckoittmei» sind oder auf dem We •e sind Fliuid« von Hutten sollen gebaut und die Einwanderer in r dukiivcn Arbeitszweigen untergebracht werden I Zionist C0mtn1.ss.01־ »u Jerusalem tut alfes, was i» ih Macht liegt, um diese» Pion-seren he» ihrer Ankunft helfe», doch bedarf sic weiter großer Gelder ׳ der Sttuaüo״ Herr zu werdet». Die Zionistische Orin satto!» hat das Zentralkomitee des Aufbaufomis ernri tigrt, •einen speziellen Drluglldtkcitsa.ppcll an die J»£ des Verdingtet» Königreich« zu richten, besonders! dor ,10hcl? f>'icrtage auszunützen. [\T Auf schließt mit der Aufforderung, i״ den Senaten diesen speziellen Emigrationsfonds zu spenden, * Ungarn. Ke Konferenz der utio.mto-h7- ״״■ welche für den 26. August naeft war, wurde von den ungarischen Behörden ״ cwbefuf. Es besteht die Hoffnung, dal» sie nach «w ke,rbotc tage« abgehalten wetxfcn kan״ ״ hohcn F<־'<