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Jüdische Rundschau · 1920-09-07 · Heft 62 (7.9.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 62 (7.9.1920)
Date
1920-09-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Erez• Israel Autonomie des Ostjordanlandes? I ine A n *ון rn e 11 r Sir Herbert Sn nt 11 ein <111 die S c h c i c 11 s. Eia Reuter-Telegramm, das am Mittwoch, den 23. August, in den Zeitungen veröffentlicht wurde, berichtet, dal) Sir Herbert Samuel durch Jericho nach der Alienby-Briickc am Jordan reiste, wo er Majid Pas eli n, den Exgencral der Scherif-Armee und den Soli« des Scheichs Sultan, des einflußreichsten Scheichs im l.enachb.trten Distrikt, besudtte. Eine Abteihmg von berittenen Beduinen zog den Automobilen voran bis /um Einbau״ in das Shaibtal, wo eine berittene Abteilung von 50 Queen’s Boys den Zug er• wartete. Die Reise nach Es Salt dauerte fünf Stunden, Eine Anzahl von Angehörigen der alten Scherif-Gendarmcric empfing den Zug am Ausgang von Es Salt, dessen Zahl bis aut 200 Reiter anschwoll. Die türkische Heerstralle durch das Shaibtal war selbst für Reiter fast u 11 passierbar, und das Reiten liings der Abhänge war sehr gefährlich wegen der Erdrutsche, die durch die hettigen Schneefälle des letzten Winters verursacht wurden. Die Araber bereiteten dem Oberkommissär eine« begeisterten Empfang; die führenden Familien zogen ihm in ihren prächtigen orientalischen Trachten entgegen. Der Ercitagu.ichmitt,•ig und der Soimabendvormittag galt den Besprechungen mit den führenden Scheichs, welche ihm ihre Aufwartung machten. Sir Herbert Samuel hielt am Soimabenduachmittag am Stadlplatz an über 000 Vertreter der Beduinen folgende Ansprache: ״Nach den jüngsten Ereignissen in Damaskus habe ich den Besuch vieler Scheichs und Würdenträger aus Ostjordanien und. Briefe von manchen führenden Männern von Es Salt erhalten. Das mir bei diese« (iclegenheiten vorgetragem• Anliegen war für eine Aiisil e 11 n u 11 g der b ri t i sc 11 e 11 Ve r w a 1 t u n g a u t i 111׳ L a n d. Nun wurde, wie Ihnen bekannt i-i, lange vorher zwischen der englischen und französisehen Regierung vereinbart, daß dieses Land unter die britische Einflußsphäre kommt. Vor einigen Tagen erhielt ich ein Telegramm aus London des Inbalts, die Franzosen lütten gerade die Versicherung erneuert, daß sie nicht die Absicht hätten, in irgend• einer Weise in die Angelegenheiten dieses Distriktes einziigreifen. (Beifall.) Seit indessen die Franzosen1 ihren Einfluß in Damaskus befestigt haben, wird es notwendig sein, diesen Distrikt von der Verwaltung von Damaskus zu trenne». Ihr fragt mich, welche Art von Hilfe die britische Regierung Euch zuteil werden lassen will. Sic würde nicht vorschlagen, Euch dem gegenw ä r t i g e n V c r w a 11 u 11 g s s y s t e nt in P a - lästina ein zuordnen. Es würde eine getrennte Ver w a 1111 n g errichtet werden, die Euch helfen würde, Euch selbst zu regieren. Eine kleine Anzahl von poütischcn Beamten, (icrichtsbeainten mit Fachkenntnissen und gründlicher Kenntnis des Volkes 111h) der arabischen Sprache, würden zu Euch gcschickt werden, um in den Hauptstädten linier Distrikte zu leben. Sie würden Euch helfen, die Verteidigung gegen äußere Angriffe zu organisieren, die örtliche Polizei zur Aufrcchterhaltuug der Ordnung ein/iiriclucn, den friedlichen Handel zu fördern, Euch bei der Aufrechterhaitung der Ordnung zu unterstützen und darauf zu achten, dali die Steuern, die Ihr zahlt, für Eure Bedürfnisse ehrlich verwendet werden. Sie ' wurden Euch bei der Verweivdung des Oeldes bei Ausbesserung und Herstellung von Straßen, beim Bau von Schulen und bei Vorkehrungen für ärztliche Hilfe Ratschläge erteilen. Der Handel mit Palästina würde freigegeben werden, und das Volk jenseits des Jordan würde mit Petroleum, Reis, Zucker und anderen Bedarfsartikcln versorgt werden. Wir verlangen nur, daß Schritte unternommen werden, um eine Ausfuhr dieser Bedarfsartikel, au denen ein besonderer Mangel herrscht, nach, anderen Ländern zu verhindern. Wir würden uns bemühen, Euch für den Handel mit Bedaifsartikcln Erleichterungen zu versehaffen. Es würden möglichst bald Schritte unternommen werden, um eine Bank zur Unterstützung des Handels zu crrichien. Wir würden 1km Postverkchr mit Palästina und den anderen Ländern verbessern. Wir würden Luch Fach- Icute zur Herstellung von Straßen und für andere Angriegenhejton, die in Eurem Interesse liegen, •senden. Zu den Beamten, die in der Verwaltung unter der Leitung einer kleinen Anzahl von britischen Beamten arbeiten werden, werden möglichst viele י on der Leeölkenmg des Landes herangezogen werden. Es ist keine Rede von der Einführung einer militärischen Dienstpflicht oder von einer Entwaffnung. Es wird indessen nicht gestattet sein, Waffen, wie cs jetzt der Fall ist, null׳ Palästina einzuführen. Wenn Ihr 1.1 ili.i 111• Unterstützung wünscht, ist dies nicht die beste AH, in der sie Luch zuteil wird? Die allgemeinen Instruktionen für die britischen Beamten in die: ea Distrikten werden vor allem die sein, dem Volke behilflich zu sein, sich selbst zu regieren unter Aufrcchterhaltuug der Grundsätze von Ehrenhaftigkeit und Gerechtigkeit, die die Kennzeichen 4er britischen % Regierung in der ganzen Welt und die Gnmdbedingun׳- gen jeder guten Regierung sind; Möge das Ergebnis dieser Zusammenkunft zum WoMc und Gedeihen Eures Landes führen, für das ich ebenso wie für dessen Bewobner der» Schutz, des allmächtigen Gottes erbitte.“ (Lebhafter Beifall.) Mehrere Araber hielten daun Ansprachen, in denen sie die Engliiiulcr willkommen hießen, den lebhaften Wunsch nach einer britischen Verwaltung ansspradten und ihre große Befriedigung über Sir Herbert Samuels Aeußerimgeit, besonders über seine Versicherung, daß Min einer I 11111)11!!ווו;; dn iinUl.ü 1 1 heu I >14-11 Ipfli4 htf oder einer I'iilwalfming keine Rede sei, und daß die Lin* Idüitte des Landes nur für die Bedürfnisse des Landes verwendet werden würden, ausdrückten, hin unerwarteter Zwischenfall war die vom Scheich Sultan von Adwan, General Rafafan von Kerak, vorgetragene lütte um Begnadigiing von Ar cf el Aref und Hnj Amin el 11 u s s e n i, beide a 11 s J « r u s a l c m, die beschuldigt werden, die Osteraiisschreitimgeii angesiiftet zu haben. Sie flüchteten aus Jerusalem und hatten an der jüngst erlassenen Amnestie der übrigen politischen Angeklagten keinen Anteil. Sir Herbert Samuel gewährte unve rzi'1 g I i e h d iesc Bitte unter großem Beifall. Aref el Aref, der die Tracht der Beduinen trug, wurde auf die Schultern gehoben irnil hielt eine Ansprache, in der er die vorgoschlageno Politik durchaus billigte. Viele Scheichs überirafen einander in ihrem Eifer, sich den offiziellen Kundgebungen aiuuschließcn, die jüngsten Ereignisse zu besprechen und ihrem ■Wunsch nach britischer Herrschaft Ausdruck zu geben. Einige Führer, die nicht zum britischen Machtbereich gehören, baten wiederholt um Ausdehnung der Grenzen, um auch sie einz.uschließen. Politische Nachrichten Aegypten und Palästina Der ״Manchester Guardian“ bringt anläßlich der Erteilung der Unabhängigkeit an Aegypten einen sehr interessanten Aufsatz über Palästina und den Suezkanal. Er gebt davon aus, daß die Beherrschung des Suczkaiials durch England eine Lebensfrage für das Imperium bedeute, zu diesem Zwecke müsse alles geschehen, .!h recht oder unrecht (rightly or wronglv). Bisher habe mnn aus diesem,Grunde Aegypten besetzt, an dem man sonst kein größeres wirtschaftliches Interesse habe. Unter den veränderten politischen Verliältnissen sei Aegypten für diesen Zweck nicht mehr geeignet, an seine Stelle könne und müsse Palästina treten, das durch eine nicht allzulange Eisenbahn von Haifa über Ludd, Er-Rnmle und Kalaat el Arisch mit El Kantara am Suezkanal verbunden sei, die inan als sichere strategische Verbindung bezeichnen dürfe, da sie durch unbevölkertes Wiistenland gehe, Angriffen als.) nicht so leicht aiisgcset/t wäre. Als militärischer Stutzpunkt käme dabei Lr-Ramle in Frage. Das hervorragend gesunde Klima Palästinas mache es zum Aufenthalt der militärischen ׳Reserven sehr geeignet. 111 diesem Sinne sei es die beste Verteuligungsbasis für den Stiozkanal, zumal es eine ergebene (devoted), arbeitsamt• Bevölkerung habe, die sich der Schutznincht gegenüber loyal verhalte. Solch ein Palästina kann aber nur ein jüdisches Palästina sein. Oie Interessen des englischen Imperiums erforderten seine rasche Entwicklung. Nur die jüdische Nation vermöge die Hilfsquellen des Landes bestens zu entwickeln und die übrig,eil erforderlichen Garantien zu geben•, Dazu sei es aber vor allem erforderlich, dali es Wasser habe. Wasser bedeute Möglichkeit der Bewässerung, d. h. Ackerbaukultur, Wasser bedeute Elektrizität, und Elektrizität bedeute Industrie. Nach der Absetzung Emir Feisals durch die Franzosen herrsche im Norden und Osten Anarchie. England müsse Palästina Gere, htigkeit verschaffen und dafür sorgen, daß die wichtigen Wasserlaufe und Seen (der Lita-Fhiß, Jordan, Jarmck und der Sec Tiberias) ungeachtet der Wünsche französischer Imperialisten ungeschmälert dem unter englischem Protektorat (l i k e t h e s e 1 f - g o v e r n i n g D o m i 11 i o n s) stehenden jüdischen Palästinastaat zukomme, sonst sei dessen landwirtschaftliche und industrielle Zukunft unterblinden. Dafür müsse sich England einsetzen, das erheischten die Interessen des englischen Reiches. Die Lage in Syrien Die ״Neue Züricher Zeitung“ bringt folgenden Bericht ihres Dr. A. B.-Korrespondenten vom 12. Aug.: ln Damaskus fährt die französische Regierung fort, die Bevölkerung an die neue Lage der Dinge zu gewöhnen. Die allgemeine Entwaffnung wird mit niißcistcr Strenge vorgenuuimen. Die Stadt Damaskus muH ‘)000 Flinten abgebcu, und die Bevölkerung wird für jede nach Ablauf der dazu eingcriiuinten Frist Vorgefundene Waffe solidarisch haftbar gemacht, jeder, in dessen Hause eine Waffe gefunden wird, zahlt 50 syrische Pfund Strafe und erhält ein Jahr Gefängnis. Die neue arabische Regierung hat eine Reihe von trauzösischen Beiräten erhalten, so daß jedes Ministerium einen arabischen und französischen Vorsteher hat. Von der syrischen Armee i s t n i c h t s!11 c h r ü b r i g geblieben; die letzten 400 Offiziere wurden am 3. August entlassen. Die französischen Detachcmcntc sind nun auch außerhalb Damaskus in voller Tätigkeit. Die ganze Gegend um Deraa (biblisches Edrei), die von Beduinenbaiulen schwärmte, ist nun paziiiziert, und Aeroplane warnen durch arabische und französische Proklamationen vor jedem Versuch weiterer Ruhestörungen. Die Scheichs und Stammeshäuptlinge werden für die Ruhe in ihren Bezirken persönlich verantwortlich gemacht. Einen wichtigen Punkt bei der Beruhigung Syriens bildet die Stellung der französischen Regierung zu den verschiedenen Klubs und Persönlichkeiten, die das Volk gegen Frankreich aufgehetzt hatten. Ein arabischer Führer gemäßigter Richtung, Nuri Shnalan* hat vom französischen General Duboulsicux verlangt, daß den aus P a 1 ä s t i n 4׳» stammenden, aus Ehrgeiz und meist auch für Geld tätig gewesenen Arabern strenge Strafen auferlegt werden, üa sie die lautesten Schreier im syrischen Kongreß waren, auch zu einer Zeit', wo das Schicksal Palästinas durch die Konferenz von San Remo bereits endgültig geregelt worden war. Einige dieser meist aus Nablus stammenden Araber werden liIiiigeilN w 1'1',4'H iinfwifglei ״!eher Ihiitnehe!null von der britischen Behörde gesucht. Jedenfalls hat die Irau/osische Regierung alle nationalistischen Klubs aufgelöst und ihre Akten beschlagnahmt. Nach den meist fluch• tigen Anführern wird gefahndet. Ukrainische Pogromopfer in Bessarabien. lieber das Martyrium der nach Bessarabien sieh flüchtenden jüdischen Pogromopfer aus der Ukraine schreibt die rumänische zionistische Tageszeitung ״Mantuirea“ unur dem Titel ״Das Ende einer Tragödie": Vor einiger Zeit hat der Minister des Innern Argentojanu die t.m• reise dieser Unglücklichen nach Bessarabien gestattet, die Bewilligung jedoch nach zwei Wochen rückgängig gemacht, so dal! niemand jetzt das Recht besitzt, sich aus der ukrainischen Pogromhöhle nach Bessarabien zu letten. Mehrere hundert Flüchtlinge, die keine Autcnthaltsbew illigung haben, sind der Gefahr ausgesetzt, über den Dnjstr zurückgejagt zu werden. Eine Anzahl anderer ist im Armeekomniando interniert und läuft gleichfalls Gefahr, über die Grenze geschafft zu werden, wo ihnen der grausame Tod droht. Man darf keinen Augenblick versäumen, um diese Unglücklichen vor der Auslieferung in die Krallen der Pogroinbestieu zu retten. Die Lage der Juden in Ostgalizien. Lin Jude, der soeben aus Ostgalizien in Wien euigetrot'fen ist, sehreiht der ״Wiener Morgenzcitung": üstgalizien, das mit Ausnahme einiger Ortschaften bis unlängst fast der ruhigste Teil Polens war, scheint in den letzten Tagen das andere Polen noch ühertroffeu zu haben. Abziehen 14• Truppen, Rekruten und hauptsächlich die Pctljura- A r m e e, die in den letzten Tagen von den Resten der Dcnikin-Arraee komplettiert wird, treiben ihr Unwesen, daß man des Lebens nicht sicher ist. Die Truppen rauben und morden, wenn inan sich widerset/t. Rekiuten machen das Passieren der Straße unsicher, betrunken ziehen sie von einem Geschäft ins andere uial demolieren, was ihnen unter die Hände kommt. Gar oft auch ereignen •sich Fälle, daß aus dem fahrenden Zuge Juden heraitsgeworien werden und dabei den Tod finden. Diesen Exzessen ist man nirgends energisch entgegengetreten. Das ärgste ist die Petljura-Armee! -- Es wurde dieser letztens ein Abschnitt südlich und nördlich des Dnjestr übergeben und die Besetzung begann mit Morden und Plündern in den besetzten Gebieten. So sollen Stanislati, Kalusz, I)eiatm usw. ganz ausgeraubt sein. In Stanislau sind zwölf angesehene Kaufleute (natürlich Juden) ermordet worden, in einer anderen benachbarten Ortschaft sogar zwanzig. Kein Wunder, daß infolge der geschaffenen Lage die Juden auf verschiedenen Wegen das Land verlassen, was aber nur unter ungeheuren Schwierig- 1.4‘iU'H und otl mit L.cbcn*£tfah1־ K«!״•. Oie jüdische Massenauswanderung aus Polen. Nach Meldungen aus Danzig sind von den über 10 04),) polnisch-jüdischen Auswanderern, die in der letzten Zeit in Danzig eintrafen, die meisten bereits nach Amerika abgereist. Nach dem ״Kurjer Polski“ beabsichtigt über eine Viertelmillion Juden aus Polen nach Nordamerika auszuwandern, wohin sie von Verwandten eingeladen wurden. Wegen Mangels an Schiffsraum dürfte die Betonierung über zwei Jahre dauern. * New York, $. Aug. •(J.C. B.) Das Direktoriat des America« Joint Distribution Committee erhielt von Dr. Julius Goldberg in Paris ein Telegramm des Inhalts, daß die europäische Repräsentanz des Joint sich telegraphisch an das Volkskommissariat für Aeuftercs Und den militärischen Rat der Sowjetregierong mit dem Ersuchen gewendet hat, eine Untersuchung über die rätselhafte Ermordung Prof. Fried!anders und F>r. Kantors cinzuleiten, die auf dem nunmehr der Sowjetregierung unterstehenden Territorium geschehen ist. Die Alliance und der Zionismus. Im jüngst erschienonem Berichte der Alliance Israelite Universelle wird (laut ״Haolam“) folgender Beschluß des Zentral• komitees der Alliance hinsichtlich der zionistischen Be• Strebung mitgeteüt: Das Zentralkomitee hat beschlossen, den Zionisten in ihren Bestrebungen keinerlei Sclnvicrigkeiten zu machen. Die Alliance wird keine Politik betreiben, die mit den Bestrebungen einer Partei, welche für das Gesamtwohl des Judentum* kämpft und wirkt, im Widerspruch stehen kann. Kleine Nachrichten Todesfall. Am 21. August verstarb in Warschau der bekannte zionistische Führer Dr. Tobias H indes In seiner Jugend befaßte er sich eingehend mit hc• britischer Literatur und eignete sieh eine gute Aßgvmcinbildung an. Er widmete sich ganz der nationalen Bewegung und wirkte besonders für die Verbreit״)« der hebräischen Sprache und Literatur. Der Verstorbene war eines der ersten Mitglieder der Chowewe Zion in Warschau. Nach dem ersten Baseler Kongreß wirkte er in den Reihen der besten zionistischen Führer, in der Zeit, als 41er Kampf zwischen den Chowewe Zion und dem politischen Zionismus ausbrach. Er war der IRgründer und Vorsitzende des B'ne Zion-Vereins in Warschau. * Palästina-Ausstellung in Aegypten. Das Handels• und Industriebüro der ägyptischen Regierung errichtete in Kairo eine permanente Ausstellung ägyptischer Er- Zeugungen. Ein Saal im. Gebäude der Ausstellung wurde der Regierung von Palästina zur Verfügung gestellt, um die ägyptischen Kreise mit den Erzeugnissen der palästinenstschen Landwirtschaft und Industrie bekannt zumachen.

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