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Jüdische Rundschau · 1920-09-03 · Heft 61 (3.9.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 61 (3.9.1920)
Date
1920-09-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 476 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 61 Erez־ Israel Die Bodcnkoimtiission Wir haben bereits in Nr 5<> über die Einsetzung der neuen wichtigen Regiertmgskommissionen in Paliistina berichtet. 7.11 diesem Gegenstand schreibt der palästinensische Mitarbeiter der ״Jüdischen Preßzcntralc Zu rieh ״: i>er High Commissioncr ernannte eine Kommission zur Prüfung der Prägen des Bodenbesitzes. Die Kommission wird in erster Reihe Umfang und Beschaffenheit der verschiedenen der Regierung zur Verfügung stellenden I nmleivicn zu untersuchen bähen. Bisher herrschte in dieser I•'rage 'grolle Unsicherheit. Die turkisclve Regierung batte zwar ein genaues Verzeichnis der dem Sultan gehörenden Ländereien, die in den Besitz der jetzigen Regierung übergegangen sind. Dagegen fehlten zumeist Aufzeichnungen über den Bodenbesitz, dessen Eigentümer ohne ,Hinterlassung von Erben gestorben waren, wie auch über das imbebaute, Herrenlose Land. Die Kommission ׳wird Mittel lind Wege suchen müssen, um diese verwickelten Fragen zu lösen und diese Ländereien der Wohlfahrt des Landes zuzuführen. Durch Aufforstung werden zahlreiche, bisher brachliegende (icbictc urbar gemacht werden können. Die Kommission wird auch zu berichten haben, welche Rodenflachen sieh vorerst zur intensiven Bodenkultur eignen, da zahlreiche Ländereien durch intensivere Besiedelung׳ viel fruchtbarer gemacht werden könnten. Die Kommission wird auch die Interessen der Leute zu wahren haben, die, ohne sich über ihr Eigentum ausweisen zu können, den Boden seit undenklicher Zeit im Besitz, haben. Es gibt auch große, der Regierung gehörende Ländereien, die für längere Zeit an bestimmte Stämme oder an Fellachen von verschiedenen Ansiedehingen verpachtet worden sind, deren Rechte gewahrt werden müssen. Sie wird auch Gutachten darüber abgehen, wie Bodeuverkauf ohne Bescliützung der 'ihn jetzt Bebauenden zu verhindern sei. ln allen diesen Fragen wird die Kommission dem Oberkommissär als beratende Stelle zur Seite stehen. Die Kommission wird das Land in seiner ganzen Ausdehnung bereisen, um über alle Bodenfrageti persönliche Erkundigungen einziiziehen. Major Abramson, gewesener Verwalter der Kreise Akka und Hebron, zeichnet sich durch gründlichste Kenntnis des Landes und seiner Bewohner aus. Er ist Nichtjude. I >ie Kommission zur F ״ r d e r u n g von Kreditbanken wird bei einer oder mehreren Banken Schritte zu unternehmen haben, um die Erlangung von Krediten auf (initui der Verpfändung unbeweglicher Güter zu erleichtern. Handelsbanken, wie sie heute bestehen, sind nicht in der Lage, langfristige Kredite zu gewähren, weshalb die Gründung spezieller Banken, sog. Hypothekarb,mken, notwendig ist. Zur Zeit des türkischen Regimes existierte eine solche Regie rungsbank, vvälirend die anderen Banken, infolge der unbefriedigenden, alten Hypothekargesetzgebung sieli diesem Geschäftszweige nicht widmen konnten. Da sich diese Kominissuni größtenteils mit rechtlichen Fragen zu befassen haben wird, wurde zu deren l.eiier der Vizepräsident des Appellationsgeriehtshüfes ernannt. Je ein Vertreter der Jerusalemer jüdischen, christlichen und musclmani• sehen Gemeinde gehören der Kommission am Zahlreiche Bodenbesitzer sind jetzt infolge der durch den Krieg aufgezwungenet! Schulden überlastet, weshalb die Gerichtshöfc den exekutiven Bodenverkauf nicht gestatten. Dieses, seit der englischen Okkupationszeit bestehende Verbot dürfte bis zur Gründung der entsprechenden Kreditbanken verlängert werden. Die Kommission ward nmii ini begiilaehten Imben, ob der Zinsfuß der Banken durch die Regierung normiert werden soll, ferner auf welche Weise diese Banken durch die Regierung unterstützt werden sollen, ׳tun den Bedürfnissen der Boden- Besitzer gerecht werden zu können. Eine statistische Publikation Der ״Wand Hazirim“ veröffentlicht eine ausführliche Broschüre, die statistische und informative Nachrichten über das Leben mul die Arbeit in Erez-Isiael enthält. An der Spitze des Heftes ist eine Uebersicht über die Bautätigkeit in den Städten Pa lä• s t i n a s , die nach der ׳Kriegspause erst wieder tut Jahre IQ 1<) auDenonimen wurde. Wir entnehmen den Tahellen folgende Daten: Die Araber in Haifa bauten j״, I.״״(,. »I.-I Jahres etwa 10 Hauser, in Jerusalem hauten sie ein Haus, in Jalta iiberhmipl_ nicht, 1 he Juden bauten in Jaffa 57 Gebäude, die meisten Häuser in Tel-Awiw (zirka 30 Hütten im Jemenitemiertci), in Haifa sechs Häuser, in Jerusalem drei. Außerdem sind in Jaffa noch über 30 Häuser im Bau (die Mehrzahl durch die Handwerker-Organisation), in Jerusalem werden die vielen zerstörten Häuser im buchariseheii Viertel ausgebessert. Das Bauprogramm für das Jahr 1921 ist sehr groß. In Jaffa wollen Besitzer von Grundstücken etwa 300 Häuser bauen, in Haifa 200, in Tibcrias 100. Auch einige imndert Leute in Jerusalem wollen an den Häuserbau Herangehen. Außer diesen Gebäuden werden ־zweifeilos noch Wohngclcgcnlieiten für die neuen Einwanderer gebaut werden, ferner öffentliche Gebäude, Schulen, Krankenhäuser, Synagogen usw. Dieser Abschnitt der statistischen Nachrichten vermittelt auch den notvvendigcn Einblick in die Baukosten. Darnach kommt ein Haus von vier Zimmern, Küche und Badezimmer, 13 in lang, 12 in breit und 5 m hoch, mit zehn Fen- Stern und elf Türen, in Jerusalem hu ganzen auf 900—1000 I* f 111) d und in J a f f a auf 000— 800 P f u n d. Die weiteren Abschnitte des Heftes sind den ein- /einen, im Baugewerbe beschäftigten llaiiduerksfächern gewidmet, den Steinmetzen, Maurern, Zimincrleuten, Tischlern, Schmieden usw.!Die Statistik führt an, wieviel Juden, Mohammedaner und Christen in diesen ein- /.einen Zweigen beschäftigt sind, und zwar nach gclernten und tmgeleriiteu Arbeitern, nebst Angabe des Lohnes. Der jüdische Arbeitslohn ist durchschnittlich fast doppelt so hoch wie der der nichtjüdischen Arbeiter. Einige Abschnitte betreffen den Handel in Jaffa. Hier findet! sich buch Tabellen über die einzclneu Handelsgeschäfte, über die Anzahl der Unternehmer und Angestellten und über den Umsatz in den einzelne!* Handelszweigen, sowie über Kapital, Mictspreisc für Kaufläden usw., ferner über die Importländer und über die Preisbewegung der wichtigsten Waren von 1914 bis 1920. Angcschlosscn ist ferner eine Notiz über den Arbeitsmarkt in 3affa, worin der gegenwärtige Stand der Arbeitslosigkeit als sehr kritisch bezeichnet und die Notwendigkeit einer schnellen Erschließung neue!• Arbeitsmöglichkcitcu betont wird, und schließlich noch allerlei wichtige Winke für Einwanderer. Aus dem Angeführten ist zu ersehen, daß das votliegende Bulletin einen sehr wichtigen Versuch darstellt, über die wichtigsten Lebensfragen in Palästina sachlich zu infoi'iuiem». Die Publikation ist daher außerordentlich zu begrüßen und wird für alle, die nach Palästina auswandern oder sielt für die Auswanderung vorbereiten wollen, eine wertvolle Informationsquelle sein. Schneider-Kooperative. Wie. ״Haare/“ meldet, wurde in Jerusalem eine Schneider-Kooperative gegründet. Der Verein bemüht sich, eine bestimmte Geldsumme als Darlehen zu erlangen, um die Möglichkeit zu haben, Rohstoffe und Arbeitsmittel zu büligen Preisen einzukaufen. . Handclsnachrichtcn Phosphate. Mit der Errichtung der Zivilverwaltung in Palästina und der sich hieraus ergebenden freieren Stimmung scheint auch die Gelegenheit gegeben, mit der Ausbeulung der natürlichen Hilfsquellen des Landes zu beginnen. Hierzu kann Htosphor gerechnet werden, welcher im Ostjordaiigebiet neben Salz und in den Wüstenregionen Judäas gefunden wird. Bis jetzt sind oberflächliche Versuche gemacht worden, die Phosphate hcrauszu/.iohen, doch haben die Transportschwierigkeiteii jeden wirklichen Fortschritt verhindert. Es!st unwahrscheinlich, daß für den Export genügende Mengen vorbanden sein werden, aber der hiesige Markt x.dlte alles atüneluiien, was erzeugt wird, in Anbetracht der zunehmenden Ausdehnung der Landwirtschaft und Bebauung des Landes. nniimnrht, Die Knappheit an Wohnungen in Jeriisalem, Haifa und Jafia tritt deutlich zutage. Mit dem Beginn der, warn auch beschränkten, Einwanderung wird diese Frage akut werden. Abgesehen von den Schritten, die von der Verwaltung und den nichtamtliche!! Körperschaften zu unternehmen sind, sollte der genossenschriftliche Hiiuscrbau in Betracht gezogen werden. Diese Idee ist in England aufgenommen worden. Es liegt kein Grund vor, warum nicht .eine Gruppe sich zus.umnentun sollte, um Häuser für jedes ihrer Mitglieder zu errichten. l>ie durch diesen Versuch gewonnenen Erfahrungen könnten später zw geschahlidiein Nutzen verwendet werden. Da die Bauart in Palästina weit einfacherer Alt Ist als die Europas, so würde eine kleine Anzahl gelernter Handwerker mit Hilfe anderer, die die Arbeit nicht scheuen, gute Erfolge erzielen. Wir empfehlen, diesen Vorschlag den verschiedenen jüdischen Arbeitergruppen. Verkehr. Es wird interessieren, über die vor״eschlagene Ausdehnung des Schienennetzes zu hören. Die Spurweite von Jaffa nach Ludd ist natürlich längst zu gering. Auf dieser Strecke werden einige Vorhesserungen durchzufiihren sein. Es müßte nicht notig sein, die Ausgabe von Billets zu verweigern, wenn mehr als 20 Passagiere fahren wollen, nur wegen Mangel au Raum. Auch die Scli.ilteraiilagen der Station üi Haifa bedürfen einer Verbesserung. Es stellt zu hoffen, daß in den Plänen׳ für die Entwicklung der Eisenbahnen die Verbesserung der Transportmögiichkeitcn zwischen den verschiedenen Kotonien und landwirtschaftlichen Zentren berücksichtigt wird, so daß die Märkte leichter bcselückt weide» können. Frachten. Zu unserem Bedauern müssen wir die Tendenz, konstatieren, die Schiffahrtspreise für Passagiere zti erhöhen, wenigstens soweit sie sich auf die Atlanticlinien beziehen, aber Erhöhungen pflegen sidt gewöhnlich weiter zu verbreiten. Bei dem erhöhten Tonnageangebot wäre eine Senkung der Fahrpreise und Frachten zu verlangen. Passagiere vom und nach dem Orient haben noch Schwierigkeiten bei der Erlangung der Ucbcrfahrt, und die Frachtpreise sind sehr hoch. Die Obst/üchter und Exporteure Palästinas sollten dem Beispiel der tasmanischcn Acpfelpflanzer folgen, welche alle ihre Erzeugnisse gemeinsam an ein Vcrkaufssyudikat in England verschicken, wodurch sich die Frachtkosten vermindern. I>ie Ersparnisse, die hierdurch erzielt werden, sind beachtlich. (Palcstinc Weeklv.) Kleine Nachrichten Emir F a i s 111 ist am 20. August in Neapel eingetroffen timl \xm hier über die Schweiz nach Frankreich lind England weitergefalireti. General Allenby ist aus Aegypten für zwei Monate in England eingetroffen. hu Unterhaus erklärte Bonar Law am 16. August, daß die gegenwärtige Situation in Syrien nach den vorliegenden Berichten ruhig ist, ,und daß Emir F aisul nach Europa abfahren wird. Gemäß in London eingelangtei* Nachrichten wird Jabot insky im Laufe dieser Woche in England eintreffen. Fragen der Politik und des Sozialismus, Hier stellt vor uns die erste praktische Aufgabe, ein Beispiel zu geben für das Zusammenleben von Völkern überhaupt. -- Es gibt also kein anderes Erwerbsrecht für das Land als die A rbeit, sowolil im politischen als auch im moratischen Sinn. Wenn wir arbeiten wenden, wiui das Land unser sein, wenn nicht, dann wird uns keine ״nationale Heimstätte“, kein ״Blut und Feuer“ etwas helfen. Die erste Bedingung einer nationalen Schöpfung ist die absolute*' Nationalisierung des Bodens. Für dieses Prinzip müssen wir ohne jedes Kompromiß kämpfen und dürfen keinen Privatbesitz zulassen. Wer uns in dieser Forderung unterstützt, mit dein wollen wir uns verbünden, ob es jetzt Poale-Zian oder Zci're-Zion oder sonst wer ist. Die Arbeit muH aber auch dergestalt sein, daß sie auf die mensel•- liehe Erneuerung des arbeitenden Menschen d”־ wirkt Gordon stellt ferner die Forderung, daß die Zentrale der Zionistischen Organisation und aller nationalen Arbeit nach Palästina übersiedelt, damit sie unter dem Einfluß des wirklichen Lebens steht. Es erwächst uns bei den neuen Verhältnissen auch die wichtige Aufgabe, uns von dem Einfluß der englischen Herr- Schaft frei zuhalfen, nicht nur im politischen Smn, vielmehr im nationalen und menschlichen Sinn. Wir müssen uns hüten vor dem Geist des Merkanut i 9 m u s, zu dem' wir ohnedies neigen, und für dessen Einfluß jetzt schon gewisse Anzeichen vorhanden sind. Gondon konkludiert schließlich seine Ausführungen in folgende drei Forderungen: 1. Ein lebendiges Band zwischen unserer national-jüdischen; Kultur und der Natur, zwischen Arbeit und Roden: 2. völlige Freiheit unserer nationalen Persönlichkeit; Freiheit von jede!» Einfluß von außen, insbesondere von dem geistigen Aus der hebräischen Publizistik ln dem soeben eiugelaiigtcn 9. Heft der vom ״Hapoet-Hazai'r“ herausgegebenen palästinensischen Mooatxschrift ״Maabarot“ veröffentlicht A.D. üordoit einen ausführlichen;Aufsatz über ״Unsere künftige Arbeit“, Er charakterisiert den gegenwärtigen, lüstorischen Moment, der seine Größe mehr von äußere« politischen Ereignissen als von dem Erwachen eines neuen Wcllgcfühls erhält. Einzig i4n Bolschewismus sieht Gordon eine beinahe religiöse Hingabe an eine Idee, jedoch ist nach seiner Ansicht keinerlei soziallistische Bewegung geeignet, die Erlösung zu bringen, weil für ihn Sozialismus d:cr Inbegriff einer rein mechauisehen Umordnuug der Welt ist, während, seiner Uefaerzeugung nach nur ein organisches, aus der Verbundenheit mit der Natur und dem Boden erwachsendes schöpfe- ׳risches Leben die Erneuerung der Menschheit bringen kann. Dieses ״kosmische Element“ der Erneuerung sicht Gordon im N at io nal Ismus, und ■er stellt daher dem Sozialismus den 'Nationalismus als das höhere Ideal gegenüber. Die Reinigung des eigenen Volkskörpere von sozialen Schäden und der Kampf gegen die Ausbeutung ist nicht als Klassenkampf, sondern als Kampf des ganzen Volkes gegen den Parasitismus zu führen, Als nächste Folge eines wahrhaft gelebten Nationalismus mfciß ein brüderliches ׳Verhältnis auch zwischen den Völkern entstehen. Demgemäß sicht Gordon im jüdischen Nationalismus vor allem Besinnung auf unser nationales Ich und das Streben, durch Ver- Bindung mit dem palästinensischen Boden dieses Gefühl wieder schöpferisch zu ,machen. Das historische Moment, das uns im' Galt» eiteüten luit, ist nur «in konservierendes (Element, nettes Leben dagegen zu schaffen, vermag nur das kosmische Eiemeivt, das uns aus der Verbindung mit Palästina erwächst. Daraus erklärt Gordon den Umstand, daß die Juden im Gallith mehr zum Sozialismus neigen, weil dieser eine mechanische Anschauung ohne kosmische Kraftquelle sei. Wenn wir leben wollen, müssen wir ein neues Leben schaffen, das neue Beziehungen zur Natur und neue Beziehungen zu den anderen Völkern hat. Darum brauchen, wir in Erez-Isracl keine Vorbindung mit irgend einer Gruppe außerhalb des Landes, weder mit der Internationale, noch auch nur mit den jüdischen Arbeitern im Galuth; sie alle können wir zur Durchsetzung bestimmter Forderungen brauchen, nicht aber für unser eigentliches Werk. Wir wollen in Palästina ein neues, jüdisches Volk schaffen, nicht eine Kolonie des jüdischen Galuthvolkcs, keine Fortsetzung des Galuth in seiner neuen Form. Wir streben nach einer Erneuerung unserer nationalen Persönlichkeit, der Auswirkung der in uns latenten höchsten schöpferischen Kräfte. Nach dieser prinzipiellen Einleitung erörtert Gor* don die wichtigsten Voraussetzungen der Verwirklichung! Unserer Idee. Als solche bezeichnet er das Land Und die Arbeit. Auf das Land haben wir ein lüstorisches Recht, aber dies allein genügt nicht, denn auch die Araber haben ein historisches Recht; unser Recht auf den Boden liegt in unserer nationalere Lebensenergie ,und in der Kraft unserer Hingabe. Man sagt, «in Land gewinne man nur durch Blut; wir aber sagen: wer mehr arbeiten wird׳, der wird mehr moralisches Recht auf das Land erlangen. Durch dies« friedliche Konkurrenz wird unser Verhältnis zu den Arabern nicht beeinträchtigt, vielmehr müssen wir uns bemühen, stark« menschliche Beziehungen zu de,n Arabern zu erlangen, sie brüderlich zu behandeln, «ns mit - ihnen freundscliaf(lieh aitseinanderzusetzen, und dieser Gegenstand sollte unsere Versammlungen mehr beschäftigen als die

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