Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 59 (27.8.1920)
- Date
- 1920-08-27
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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«r Nr. 59 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 463 nicht, Ingen, 1, die ehern, lagern־ rtädi• uchts; it ein, einem ',stung nicht iltung n, die ׳ der heißt .omitc Um- Mittel fti cn- { was t aber Lolche 8 t Kin- 'eti in tgriiiitaben- «*“«■וי** ,einer n die; Audi Heben •C'T urg erj nicht iö fcarten i kleine Ei die tnklen trillere lügen gl rauen 8 d der i|i Auf־ |3f| :epp(■’■ iii מ im llp *nigef 1111 T PT־ «lilcn | ein 1 (paten 1; linder 1; itlüllS, I; t Ab- 1 puser I j hwgs־ 1 ■ j {gehet f | eine t cm |f ein!arten. Waisenhaus dienen. Es ist aufs allerprimitivstc eiligerichtet um! erfüllt doch vorzüglich seinen Zweck Die 160 Zöglinge dieses Waisenhauses sind mohammedanische und christliche Proletarierkinder, die zum größten Teil buchstäblich auf den Straßen ntifgclcseit worden waren, Diese Kinder wurdet! in einem von den Engländern requirierten, allerdings sehr schönen Hanse nahe dem I lam.iskustor lintergebraclit. Einige große, helle Zimmer dienen als SchSafräumc. Es sind keine Betten vorhanden, doch auf dem peinlich sauberen Linoletimfußboikn liegen in Abständen von dreiviertel Meter kleine ziemlich dünne Matratzen mit waschbarem Ueberzitg und darauf eine Wolldecke, Sonst nichts. Die Kinder tragen, ihrer früheren Gewohnheit entsprechend, weder Scluihc noch Strümpfe. Ihre Kleidung besteht aus einer Kombination aus festem gelbe« Leinen und einem kittelartigcu Ober- Meid aus dunkelblauer Baumwolle, das durch einen Gürtel ziisammcngchalteii ist, eine etwa« modernisierte l'ellachentracht. An der Eingangstür des Hauses sowie vor jedem Schlafzimmer stehen Schüsseln mit Wasser, iiikI die Kinder, die sich den größten Teil des Tages im Freien aufhnltcn, müssen vor dem Eintritt in die Zimmer ihre F'üße wasche». Beim Schlafengehen rollen die Kinder das Oberkleid zusammen mul schieben rs als Kissen unter den Kopf, dann wickeln sic sieh it» ihre Decken und schlafen auf diesem primitiven, aber ihren Bedürfnissen vollkommen entsprechenden I agcr aufs beste. Jeder Schlafsaal steht unter Aufsicht einer arabischen Dienerin. Die ganze Erziehung der Kinder aber liegt einzig in den Händen der Leiterin, an der die Kinder mit der größte» Verehrung und Liebe hängen und die in bewiindernswcrter Weise ihre Aufgabe erfüllt. Die Mahl- /eiten der Kinder sind ausreichend, aber auch vollkommen primitiv. Brot mit Oliven •oder Obst, Grütze oder I ebben (geronnene Ziegenmilch) bilden die Nahrung, die sich in nichts von dem ihrer Volksgenossen unterscheidet. Die Kinder sehen gut aus, sind glücklich und zufrieden. Das kommt wohl auch daher, daß sie vollkommen in ihrem Element und in ihren Lcbensbcdinbceliitgungcn aufwachsen. Es werden keine Kulturbedürfnisse in ihnen geweckt, die ihnen später nur ein Ballast sein können und die für das Leben im Orient entbehrlich sind. Betrachtet man die Sache von der materiellen Seite, so ist leicht begreiflich, welche Summen bei einer so einfachen und doch zweckmäßigen Lebenshaltung erspart werdet» können. Es kommt ja nicht auf die äußerliche Aufmachung, sondern auf den Kern der Sache an. Orientalische Primitivität, verbunden mit äußerster Rein- Uchkcit und moderner Hygiene sollte auch unsere Riehtschnür sein bei der Regelung der Waiscnfragc in Erez- Israel, Dann ließe sich mit den vorhandenen Mitteln eine ungeahnte Vergrößerung des Tätigkeitsfeldes erzielen. Er wußte cs schon selbst, daß auch wir übertreten wollen. Wir treten ein, Männer, Frauen, zwei Damen mit Hilten, ein sehr elegantes, parfümiertes Eriiulein. Tuscheln, Neugierde, geflüsterte Bemerkungen auf unsere Kosten, Lächeln dcr Solidarität. Sie sichen da angestellt, um den Austritt aus der Religion Israels zu erreichen, wie man sieh bei der Fahrkartenausgabe am Bahnhof anstellen muß. Wir bemühen uns, unsere ganz speziellen Absichten klarzumnchcii, und es gelang uns auch, sofort 111 das Zimmer des Rabbiners zu gelangen. Glänzendes Parkett, saubere Möbel, viele Bilder an den Wänden, Photographien früherer Rabbiner, hebräische Legenden Oer Oberrabbiner Dr. Hevcsi mit weicher Ausdrucksweise und der andere Rabbiner Dr. Großmann (mager, ui schwarzem Gewand, mit großen Augengläsern und schwarzem Käppchen) verhandeln gerade mit zwei Juden, die zum Christentum übertreten möchten. Nach einigen Worten stellen beide Rabbiner fest, daß nichts zu machen H׳i, und notieren den Austritt. Die zwei Juden entlernen sich. Dann kommen die übrigen, die draußen warten, der Reihe nach. Will ein Jude seine Religion wechseln und seinen Namen aus dem Namcnsverzcichnis der Religionsgemcindc auslöschen lassen, so hat er sich heim Rabbiner zu melden. Er wird cinvernomiüen und inifgdurdert, den schwerwiegenden Schritt, ehe er ihn unternimmt, reiflich zu überlegen. Jener bleibt natürlich bei seinem Entschluß: er habe die Sache bereits gründlieh durchdacht, bevor er sich gemeldet hatte. Er erhült für alle Fälle noch zwei ' Wochen Bedenkzeit. Dann kamt der endgültige Austritt gemeldet werden• Mnnclu* kommen nach dem ersten Besuch nicht wieder. Hat sie die Reue erfaßt? Sind sie zurückgetreten? Ab- ,!(,reist? Wer weiß es? Andere wieder kommen ein!Mil!!m1!l!Httlll!l!illM f _# f. W’il S'C* fl. Ein Archäologie-Institut in Jerusalem Das Jewish Corrcspondcnce Bureau verbreitet folgendc Reuter-Meldung: Jerusalem. 0. August. In Anwesenheit von führenden britischen, französischen und amerikanischen Archäologen wurde heute eine britische archäologische Schule eröffnet. Sir Herbert Samuel stellte in seiner Ansprache die Schaffung eines Departements für Altertümlichkeiten in Aussicht. Außerstande, den genauen Bericht über die Verhandlungeu der Welthilfskonferenz wiederzugebea, bringen wir im folgenden noch einige wichtige Referate und schließen damit den Bericht. Berichte über die einzelnen Länder Litauen. Dr. (io Ulberg (jiddisch): Das Thema meines Referates ist die Kredit- und Bankfrage im allgemeinen. Ich werde aber hauptsächlich über Litauen sprechen, da unsere Erfahrungen in Litauen so lehrreich sind, daß sic als Beispiel für die übrigen Länder dienen können. Ich will zuerst von den Verhältnissen sprechen, unter denen wir arbeiten. Der Litauer hat bei den unsicheren Verhältnissen kein Vertrauen zu den Banken und behält das Geld lieber bei sich. Das litauische Judentum hat eine große professionelle Revolution durchgemacht, die ich in folgendem illustrieren will: Im Jahre 1S07 Rah es 35 Kaufleute, 33 Handwerker, 5 landwirtschaftliche Arbeiter; heute gibt es •18 Kaufleute, 21 Handwerker und 10 landwirtschaftliche Arbeiter per 100 Juden. Wir haben großen Wert der Entwicklung der Konsumvereine beigemessen. Jetzt gibt es 5—6 jüdische Konsumvereine und diese sind nicht nur tatsächlich, sondern auch formell jüdisch, da cs uns gelungen ist, die Führung der Geschäfte in iiiilischer Sprache durehzusetzen. Wir sind der Ansicht, daß sich Konsumvereine den Schichten und Klassen der jüdischen Bevölkerung gemäß organisieren müssen und nicht allgemein bürgerlich oder national sein dürfen, sonst kommt es zu Reibungen. lieber die Voiksbaukcn kann ich Ihnen folgendes berichten: Die jüdischen Banken haben die Kredittrage in bester Weise gelöst. Solche Banken haben wir in 7(1 Orten, aber tätig sind nur 52 mit 3813 Mitgliedern, Mit Rücksicht auf die jüdische Bevölkerung in Litauen, die sich auf 150 000 beläuft, müssen wir den Anfang der Arbeit als gelungen bezeichnen. Der Beitrag war '200 M. per Jahr. Die Banken werden hauptsächlich von den Handwerkern ausgenützt und die Zahlungen erfolgen püuktlieh. Leider sind einige Schichten, die die Banken nicht ausnutzen können, weil sie größeren Kredit benötigen. Aber wir hoffen, auch diese in unsere Arbeit hereinziehen zu können. Das Vertrauen der Bevölkerung haben wir dadurch gewonnen, daß wir die Amerikaner ersucht haben, die Bürgschaft für die Banken zu übernehmen, was einen großen moralischen Eindruck gemacht hat. Noch zwei wichtige Fragen mußten wir lösen. Erstens: die großen Spesen der Banken haben wir dadurch gedeckt, daß wir die Spenden der amerikanischen Verwandten au litauische Juden durch unsere Banken geleitet haben; diese belaufen sich auf 20Ü0Ü Dollars monatlich. Zweitens mußten wir das Bestreben der Bevölkerung bekämpfen, die daran gewohnt waren, Geld durch die tiemilus-Cliasodiin ohne Zinsen zu bekommen. Aber in letzter Zeit haben wir bereits Anleihen bis 1000, 2000 und 50IX) M. ausgegeben und gedenken, sie in nächster Zeit auf 10 000 M. zu erhöhen. Die Banken haben die Konsumvereine unterstützt. Aber die Masse der Bevölkerung ist gegen t die großen Konsumvereine. Es entwickeln sich seit einiger Zeit individuelle Formen der Kooperativen, speziell für den Einkauf, z. B. von Holz. Fenier unterstützten die Banken die Landwirtschaft, zu der in letzter Zeit ein ziemlicher Zustrom von Juden vor sich gellt. Diese Leute sind meistens sehr arm und das wohlhabende Bauernleben lockt sie. Leider konnten die Banken nur einem Teile, ungefähr 50 Familien, zu Hilfe kommen. Die Gesamtunterzweites Mal und erklären entschlossen, daß sie Christen werden. Ich frage den Rabbiner, womit diese Leute ihren Entschluß rechtfertigen. Da kommen wieder welche. Beobachten Sie sie und hören Sic, was sic sagen. Der andere Rabbiner setzt (fk־ Einvernahme der Auswanderer der Religion fort, wie ein Beichtvater. Der eine erklärt, er trete aus innerer Uebcr/ctigimg aus, das Christentum rufe ihn. Er ist Advokat. Der Beichtvatcr blickt ihm scharf in die Pupille. Ein anderer wieder gibt als Austrittsgruml ״Familienverhältnisse.“ an. Welche i Sie sind allgemeiner Natur, verschiedene Umstände in der Familie. Das elegante Fräulein mit eindringlichem Parfüm lispelt: Herzensangelegenheit. Sie tut es wogen ihrer bevorstehenden Eheschließung. Der Rabbiner sagte mir daun, daß viele erklärt hatten, daß sie austreten, weil sie ins Ausland gehen wollten. Die Meisten treten aber doch aus Furcht aus. Sagen wir lieber aus persönlicher Vorsicht. Bei diesen Austritten, deren Welle seit drei bis vier Woeben fühlbar ist, sind die Männer in weitaus größerer Zahl vertreten als die Frauen. Früher, in normalen Zeiten, haben jährlich etwa 250 Juden ihre Religion gewechselt und an die 70 Frauen sind, um sich mit Juden zu verheiraten oder aus soziale» Gründen zum Judentum übergetreten. Jetzt stehen unter denen, welche unsere Religion verlassen, an erster Stelle die Advokaten, dann kommen die Kauflcutc, Bürger, Beamte. Häufig treten ganze Familien aus. Einzelne Austretende gehen zu keiner anderen Religion über - bemerkte der Rabbiner. Im allgemeinen aber werden sie alle Katholiken. In irgendeiner Kirche - es gibt bereits spezielle Kirchen für Juden — hören diese einen kurzen Kurs über den Christ- Stützung war 400 000 M., die unter den Leuten selbst_ gesammelt wurden. Sämtliche jüdischen Banken in Kownu sind zeitweilig in einer Zentrale vereinigt, die hauptsächlich zur Unterstützung der Konsumvereine gegründet woiden war. Wenn es gelänge, in Amerika eine Batik zu schaffen, die die Geldsummen der dortigen Landsmannschalten an diese Zentrale leitet, so hätten wir unsere große Aufgabe gelost, und brauchten nicht über Zwecke und Einzelhilfe zu sprechen. Es ist unbedingt nötig, daß Sine solche Zentralbank in Amerika gegründet wird. Bessarabien. Dr. Sluzkv: Ich bin aus Kischinew. Wir sind die iKich'.feu Nachbarn der Ukrainer, nur durch den Tnje.iter getrennt. Aber geographisch sind wir Nachbarn. 1׳» Wirklichkeit sind wir weiter von ihnen entfernt, als die miiigen Länder. Wir hatten keine Kommunikation mit der Ukraine. Trotzdem haben wir manchmal buchstäblich dar. Geschrei und. Weinen unserer ukrainiselten Brüder gehört. Wir Kisdiinewer konnten mitfühlen, was in der Ukraine vorgegangen ist. Denn wir wissen, was Pogrome sind. Ende August vorige״ Jahres ist in Bessarabien ein Hilfskomitee für 11k ukrainischen Pogromopfer zustande gekommen. Drei Delegierte dieses Komitees fuhren 11'acli Bukarest zur Regierung und stellten folgende Forderung: 1. Es sollen mich der Ukraine Abgesandte geschickt werden, behufs Information über die dort nötige Hilfe; 2. es sollte die Erlaubnis gegeben werden, Nahrungsmittel und Geld liinzusenden; 3. die Möglichkeit, Flüchtlinge zu uns zu lassen. Ich muß öffentlich konstatieren, daß wir in Bukarest freundliche Aufnahme gefunden haben. Die beiden ersten Forderungen wurden ohne weiteres erfüllt, in der Frage der Flüchtlinge machte man aus Furcht vor dem Bolschewismus gewisse Schwierigkeiten, Unseren Delegierten, welche nach der Ukraine gingen, wurde von seiten Petljuras versichert, daß nur die Banden die Pogrome machen und daß nun, da die Alacht der Regierung gegründet sei, nichts weiter Vorkommen werde. Was die Hilfeleistung betrifft, so haben wir zwei Herren zur Information liingesdiickt. Einer von ihnen mußte zurück, da ihm die Weiterreise nicht möglich war. Er brachte schreckliche Nachrichten. Der zweite Abgesandte, der nach Podolien fuhr, verblieb dort /wei .Vlonate. Auch er kam mit traurigen Nachrichten zurück. Wir haben U/3 Millionen gesammelt. Aber man konnte mit dem Oelde nichts tun. Ein Frauen- Komitee hat Kleidungs- und Wäschestücke für einige Millionen gesammelt, aber es ist nicht möglich, die Sachen hinuberzuschaffen. Wir haben weiter dem Vorsteiler des Joint 200 ÜU0 Lei übersandt. Dieses Ge kl ist richtig verwendet worden. Im ganzen ist also unsere Hilfstätigkeit sehr erschwert. Mit Lebensgefahr kommen Flüchtlinge zu uns. Viele werden auf der Flucht ermordet. Die zu uns Kornliiciuleii sind vollständig hiltios. Sie haben alles verloren. Wir helfen ihnen so gut wir können. Die Leute wollen auswaiuicrn, die meisten nach Palästina, viele nach Amerika und England. Aber cs gibt keine Orgatiisation, und hier ist viel zu tun. Man muß die Emigratiou unterstützen. Wir haben erwirkt, daß diese Leute auf ■drei Monate die Aufenthaltsbewilligimg bekommen haben. Ich habe jetzt in Bukarest interveniert und hoffe, daß diese erteilt werden wird. Bei uns ia Bessarabien sind wohl viele Millionäre geworden, die jüdischen Massen aber sind verarmt. Schweden. Dr. Eli re 11 preis, Stockholm: Ich berichte kur« als Vertreter eines kleinen Landes und einer Kleinen Gemeinde. Für unser ־neutrales Land ergab sich von selbst die Sorge für flüchtige Durchreisende. Es bildet« sieb ein Hdiskomitee der Stockholmer Gemeinde, ein liehen Katechismus, dann werden sie getauft, gehen zur Messe und die Sache ist erledigt. Mancher reiche Jude, der cs besonders eilig hat, gibt der Kirche einige tausend Krauen und ist n״f kürzestem Wege Christ gewunlen. Das hat bald Schule gemacht und heute gibt es für Ungeduldige schon feste Tarife. Taufe: Tausend Kronen. Zeitschriftenschau ״Die Heimkehr der Juden" Ä , tl״|Üe1 V? crschic״ eilt 15 Seiten lam-er tlrlT! , Cl(\ard Ltc ,(heim, betitelt ״Die Heimn״rr 1״r Jm,Cn 1,׳)er Art1kel ist bemerkenswert nicht nur durch den Ort, an dem er erschienen ist und Vh!," ui,״Y ln״i11־ch,st grolle Publizität gibt, sondern auch durch die Art der Darstellung, die in ungemein übersichtlicher Weise die Grundgedanken des Zionismus und die wichtigsten Entwicklungsimkm seiner Geschichte zusammenfaßt. Lichtheim schildert das Auftreten Theodor Herzis im Jahre 1897 und den Eindruck den es unter den jüdischen Massen des Ostens und and» uiiteiden westlichen Juden hervorgerufen hat Di« vv estjuden vor allem standen anfangs dem zionistisehen Gedanken verständnislos gegenüber, weil sie noch »11 Irrtum der Emanzipationszeit befangen waren Erst nachdem die Geschichte die Falschheit des liberalen Losungsvcrsuches der Judenfrage erwiesen hatte vermochte der Zionismus das junge, jüdische Geschlecht auch 111 Westeuropa zu neuem, nationalem Leben zu erwecken. Die Hingabe an die jüdische Gemeinschaft bedeutete das Gluck, an dem ■Wiederaufbau des Volks- Äm, r;״tma ,mi'vjrke״ f1 di״fen. und sie bedeutete Z11hluü1 (i,c persönliche Erlösung von der Qual uml den Zweiteln des Judeseins. Der Zionismus linderte .ilur auch zugleich die Spannung und Feindschaft zAuschcn Juden und Nichtjuden, weil auch die besten und edelsten Christen ihm ihre Achtung nicht ver-!!li!li!i!ll!!l'IIL,II!!!l!lIil!!l!i!l!llll!lll!lllj!ll iil ffliiiiiiiiiiiimiiiiiii! Ililllii IpSüfff. IciEuii f| * : '־■ י‘ \3 Ü;יי! JllllPII*