Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 55 (13.8.1920)
- Date
- 1920-08-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 55 ו *; 4 H if bl if jj 1׳l 11 1| |1 י / •f| i 1; Seite 436 bisheriger kolonisatorischer Versuche, was vielen Kreisen noch nicht zum Bewußtsein gekommen ist, die Vernachlässigung hygienischer Forderungen entscheidend!!״!gewirkt hat. Dieser Beschluß ging nicht an das Plenum der Konferenz, sondern wurde ebenfalls der Exekutive direkt übergeben. Das Oleiche geschah mit einem dritten, sehr wichtigen Antrag auf Einsetzung einer zentralen Stelle für die ärztliche Ucbcrwachung und Beratung der jüdischen Wanderung, von der aus den einzelnen Wanderungsämtern Aerzte mit entsprechenden Instruktionen und Vollmachten beigegeben Werden sollen. Für die Richtlinien der Wanderungs-Hygiene sowie für zahlreiche andere Einzelheiten der zukünftigen sanitnren Arbeiten in Palästina ist vor allem auf das vor kurzem in! jüdischen Verlag erschienene Werk ״Aufgaben und Organisation des Sanitätswcsens in Palästina'* hin/uweisen. Es darf nicht verschwiegen werden und ist auds im Aerzte-Ausschuß ausgiebig besprochen worden, daß auf sanitärem Gebiet in Palästina noch sehr vieles im Argen liegt, und daß bei der ungeheuren Bedeutung die'ser Fragen für die zu erwartende größere Einwanderung hier rasch und ziclbewußt nach einheithcitlichcn Gesichtspunkten vorgegangen werden muß. A'n erster Stelle steht die Hebung und Organisierung des ärztlichen Standes in Palästina, die Schaffung eines öffentlichen Gesundheitsdienstes, dje Begründung neuer Anstalten für die Krankenversorgung, die Einrichtung einer Krankenversicherung, die Heranbildung tüchtiger Hilfskräfte (männlicher und weiblicher) und die Verbesserung des Apotheken Wesens. Der Aerztc-Ausschuß hat für die Beratung tüchtige und sachliche Arbeit geleistet, und es ist dringend zu hoffen, daß seine Vorschläge bei den leitenden Stellen das gebührende Verständnis finden und möglichst schnell in die Tat umgesetzt werden. Dr. E. Auerbach. Verständnislosigkeit Wie wenig von manchen Kreisen des Judentums die Situation des jüdischen Volkes verstanden wird, wie sie durch die nicht zu diskutierenden Erfolge des Zionismus entstanden ist, zeigt ein Leitartikel des 1״sraelit“, der sich mit den Aussichten in Ercz Inrael beschäftigt. Zunächst wird versucht, die Aculierungen englischer Staatsmänner in möglichst negativem Sinne zu interpretieren. Die Darstellung von Balfours Rede auf dem großen Londoner Meeting, von der alle Teilnclntcr den stärksten Eindruck von dein Ernst und der Tiefe von BaÜours zionistischer Uebcrzcugung erhielten, gipfelt hier in den Worten: ״Wir steuern in ein großes Abenteuer hinein." lX>r ״Israelit“ fährt dann fort: ״Ein Abenteuer! Das ist in der Tat die objektiv richtige Bezeichnung für die Situation, in die sielt das jüdische Volk durch die zionistische Politik hat hineinreißen lassen, und wenn Balfour so liebenswürdig waT, England und das jüdische Volk als Partner an diesem Paiastina-Abenteuer darzustellen, auf Gedeih und Verderb dabei!niteinander verbunden, so müßte man schon gänzlich mit Blindheit geschlagen sein, um den verhängnisvollen Unterschied der Risiken zu verkennen, der hier zwischen den beiden Partnern obwaltet. Die Geschichte wird dem Zionismus als Bewegung gewiß das objektive Verdienst zusprechen, als wirksamts Gegenmittel gegen eine uferlose Assimilation der jüdischen Individuen gewirkt zu haben — wobei er allerdings das nicht minder gefährliche Gift der Volks-Assimilation als Nebenprodukt erzeugte —1 er hat weiter objektiv das historische Verdienst, fürs erste gewaltige Geldmittel für Mizw'as Jschuw Ercz Jisroel mobilisiert zu haben, aber für die praktische Verwirklichung der von ihm selbst erstrebten nationalen Heimrenommieren. So ist die [Doppel-Namensgebung, dieses Doppel- und also zugleich Halbbckenntnis, eine wahre Spiegelung ihres ganzen Lebens als Doppellebens, als Doppeilngc.“ Auch das Kapitel ״Ein wahres Begebnis“ bringt ergötzlichen Beitrag zum Doppelnamen-Thema. Nochmals: Mir liegt gar nichts darafi, ob die Schrift gut, schön, bedeutend usw. ist. Man schimpfe über sic, man ,״reiße' sie herunter“ — und hebraisiere sich und den Kindern die Namen! Dr. Awraham Schwadron. 11• Vor Jahresfrist habe ich cs unternommen» eine Zeitschrift flir die h 1■ r 11 n w n e 1! י e 11 d c jiid'm 11c J11gend hcrauszugeben, d. h. keine solche.für die Ackeren, denen Blauweißblätter, Turnzeitung und Jcrubbaal Genüge taten, sondern ein Blatt für die jüdischen Kinder. Die Notwendigkeit dessen war mir klar seit dem Tage, wo ich als junger Lehrer ratlos der Aufgabe gegenüberstand, dem Lesehunger meiner Schüler wenigstens etwas jüdische Nahrung zu bieten. Di? wenigen jüdischen Bücher, die es gab, halfen nicht viel, sic waren im Nu verschlungen und es hätte in jeder Woche eins erscheinen müssen. Unter dem gewaltigen Lesestoff, der sich darbot, und •auf den jüdIsche Kinder sich mit noch ganz anderem Eifer zu stürzen pflegen, als Ihre nlchtjtkllsehen Altersgenossen, gab es so gut wie nichts, was sie hätte jüdisch bccin• Bussen können. äch habe dann den Gedanken einer jüdischen Jugend- Zeitschrift zum ersten Male anläßlich des Jugendtages 1917 öffentlich erörtert. (Hamburger Jüd. Nachrichten.) Das Echo blieb aus. Jüdische und insbesondere zionistischc Eltern klagten nach wie vor, daß sie ״Jung Siegfried“ und dem ״Guten, Kameraden“ nichts' Jüdi-!che• an die Seite stellen könnten. Aber e* geschah statte hat er bei aller Geschäftigkeit und politischen Reklame tragischerwcise nichts als ungeheure Hinueruisse hcratdhcschworcn. An Stelle einer - ohne Zk>- lusnnis -- unter englischer Herrschaft selbstverständlicJicu freien Einwanderung und Ausicdltiag jüdischer Massen, begrenzt nur durch die ökonomischen. Vor- ,bedingurigen im Lande, an Sielte unbefangener, gerausehloser Verhandlung zwischen Mandatarmacht und jüdischen l.andankaui-GeselLschaften, an Stelle eines stillen, organischen Wachstums jüdischer Siedlungen 1m Lande unserer Zukunft — stehen wir heute vor einer Situation, in der jeder Schritt zugunsten eines jüdischen Ercz Israel von dem künstlich gezüchteten Mißtrauen der arabischen Welt überwacht, die wohlmeinendsten Gesinnungen der englischen Politik durch die natiirliehe Angst vor den Gegenwirkungen aus liehen, Mesopotamien und Syrien ihrer Wirksamkeit beraubt werden. . Wir wollen niemandem, am allerwenigsten Männern von reinem Idealismus, Vorwürfe machen Zionisten 11 net Zionismus sind uns unbewußte Werkzeuge provideiiticiler Waltung wie die Massenbewegungen der europäischen Machtpoütik, io die wir verstrickt sind, und unter denen wir soviel zu leiden haben — mir dem geistlosen, von Partei-Interessenten ausgebeuteten Wahn möchten wir entgegen(roten, als ob das jüdische Volk Ursache hätte, dem Zionismus für seine verfehlte Palästina-Politik auch noch dankbar zu sein! Blüht uns in“ Ercz. Jisroel Heil — und wir hoffen cs, wenn der Kern des jüdischen Volkes, wenn die Orthodoxie in tatkräftiger Arbeit ihre Schuldigkeil tut , so wird das nicht durch den Zionismus als politische Partei, .sondern ungeachtet seiner l'ehler der Fall sein.“ Die Ursache für die Haltung des ״Israelit“ kommt hier einmal klar zum Ausdruck. Es ist die Besorgnis, daß immer weitere Teile des jüdischen Volkes ihre Verpflichtung zur Dankbarkeit dem Zionismus gegenüber erkennen: diese Sorge berührt uns nicht, denn wir wissen, daß die Juden ernstere Arbeit zu leisten haben, als festzustelleu, wer wem Dankbarkeit schuldet. Der ״Israelit" freilich wird von diesem Kummer so gedrückt, daß er gegenüber all den deutlichen Kundgebungen Englands auch in der letzten Zeit, gegenüber der entschiedenen Haltung llerherl Samuels nur das Mißtrauen der Araber für entscheidend aiisiehl, ja er lull sich für berechtigt, die Fehler des Zionismus zu rügen, der im Grunde doch nur ein Hindernis für die Entwicklung Palästinas sei! Die Leser des ״Israelit" werden gewiß mit uns. der Ansicht sein, daß so sonderbare Ausführungen nur ein Lächeln hervorrufen können. Aber sie sollten sich zugleich fragen, was denn der ״Israelit" dazu beigetragen hat, daß heute mit ernsthafter Arbeit in Palästina begönnen werden kann. Daß wir am Anfang stehen, und daß alles von uns abhängt, wissen wir selbst am besten. Wir brauchen dazu keiner Belehrung des ״Israelit“. Aber man sollte sich doch allmählich klar darüber werden, daß die nicht ganz reife Art, wie der ״Israelit“ sich zu den Dingen stellt, wieder einmal nur schädigend wirken, und das beeinträchtigen kann, worauf es jetzt vor allem ankoinint: die gemeinsame Hilfe aller Juden am Aufbau von Ercz Israel. Letzte Nachrichten Brandeis und Weizmann bleiben in London London. (J.C.B.) Brandeis und Wcizin ann bleiben noch während fünf Wochen in London zurück, um sich eine Zeit hindurch getneinsam der zionistischen Arbeit zu widmen. J e r u s al« m, 30. Juli. (Jüd. Korr.-Büro.) Der High Commissioner in Palästina, Sir Herbert Samuel, hat gelegentlich eines Empfanges etner Deputation eine große jüdische Zuwanderung nach Palästina für den nächsten Monat in Aussicht gestellt. Valutenregelung zur Ermöglichung der Einwanderung nach Palästina Ein Vorschlag von, Zahnarzt Alfred Uchtwit» in Guben. Der Beschluß von Sa 11 Re ino hat die Bahn für u״s frei gemacht, die Zollverwaltung mit Sir Herbert Samuel an dar Spitze hat am I. Juli 1920 ihre Täte», keit begonnen, jeden Tag erwarten wir die Freignfi. der Einwanderung für dazu geeignete Personen, uinj immer mehr häufen sich die schönsten theorctixdie״ Auseinandersetzungen und Vorschläge, ohne zu beachte״ daß erst einmal die Grundlagen geschaffen werde״ müssen, die eine Einwanderung resp. Uebcrsicdelung den Durchsclurittszioiiisten überhaupt erst ermögliche״ können. Auf der Jahreskonferenz hat Julius Simon j sehr schönes Referat gehalten, in dem ich aber i,,;T I auch ״den springenden Punkt“ vermißt habe Den folgenden Vorschlag habe ich bereits vor einer Reibe!0׳ ״ Monaten zur Uebermittelung nach London tjnge-; reicht. Es scheint aber außerdem nötig zu sein, ihn m der Oeffentlichkcit nochmals vorzubringen, damit er allgemeinste Unterstützung (und auch Verbesserunge״) finden kann. Wenn Simon wiederholt in seinem Referate d«־ Unterstützung des Privatkapitals auffordert, so hat da* für die Masse der zur Uebersiedelung bereiten Zionisten leider zur Zeit nur einen theoretischen Wert; denn diese Masse sitzt ii* Deutschland, Oesterreich, Polen, Rußland usw., also in den Ländern mit entwerteter Valuta Diesen f ii r die Kolonisation wertvoll stell Zionisten muß geholfen werden! Ein Weg dazu sei gewiesen. Nehmen wir als Beispiel (als Durchschnitt) einen deutschen Zionisten mit einem Vermögen von 100 ÜüO \\, Dieser kann heute nicht nach Palästina gehen; denn dort wäre sein Kapital mir ungefähr 12(MIO st!, wert, mit denen er, gemessen an seinen bisherigen Lebcnsverbäitnissen, nichts anfangen kann. Ein Mensch mit 100 OdO M, Vermögen wird aber meist Sachen (Mobilar, Materialien, Instrumentarium usw.) im vielfachen Werte besitzen und außerdem auf Grund seiner Kenntnisse und Erfahrungen audt noch ein vielfaches wert sein. Das bare Vermögen ist das Ueiingste an ihm, alles andere an ihm ist lur Palästina von noch viel größerem Weite, (»me sein Kapital kann er aber nicht übersicdeln und so sein anderes Vermögen und seine Arbeitskraft (beides von intematio nalem Werte) für Palästina nutzbar verwerten. Almosen will und braucht er nicht, nur Unter• Stützung, die die gesamte Organisation ih n geben kann ihr! im eigensten Interesse auch gewähren muß. Der Weg geht über die Erhöhung des Kapitals unseres J e w i s h Colonial Trust. Um wie viel das Kapital dieser unserer Kolonialbank vermehrt werden soll, ist leider noch nicht gesagt. Da aber das Kapital der A. P. C. auf eine Million Pfund, also 20 000 00(1 sh. erhöht werden soll, können wir wolii annchmcn, daß das Kapital des J. C. T. auf 21 :> bis 3 Millionen V\\wA erhöht werde» soll. Nun schlage■ ich vor: Das Kapital des J. C. T. wird auf 5 Millionen Pfund, also 100 000 (MX) sh. erhöht. Von diesem Kapital müssen 60 000 000 sh. in vollwertigem Gclde eingezahlt werden, also in Pfund, Dollar, Schweizer Francs, holl. Gulden, schwcd. Kronen usw״ die übrigen 40 000 000 sh: werden den Ländern mit der notleidenden Valuta reserviert, z. B. lOüOÖ(XM) sh. für Deutschland, und zwar mit der Malsgäbe, daß dabei für diese Aktien für die Mark ein lest er Kurs eingesetzt wird, z. B. 1 sh. 2 M. Um Mißbrauch zu vermeiden, könnte festgesetzt werden, dab kein Zionist für mehr als 100 000 M. oder sh. Aktien zeichnen darf, ferner, dab diese Aktien während der nächsten 5- 10 Jahre nicht verkäuflich sein dürfen, sondern nur in Palästina mit der Hälfte des Nominal- Schilling-Wertes beleihbar sind. Der oben als Beispiel herangezogenc deutsche Zionist mit einem Kapital von 100 000 M. könnte also Aktien des J. C. T. im Nominalwert von 100000 M. -== 50 000 sh. zeichnen und könnte daraufhin sofort in Palästina ein nichts. Kein Verein, keine Organisation rührte sich. So wäre es noch heute, wenn nicht nach dem Kriege der damals eben gegründete Welt-Verlag sich mir in uneigennützigster Weise zur Verfügung gestellt hätte. Er ermöglichte mir, im ״Ba r Ko ch b a“ einen Versuch zu machen. Das Schicksal früherer Gründüngen, die a priori zu errechnende Unmöglichkeit einer Rentabilität, die ständig steigenden Druckpreise, all das schreckte. Der Verlag glaubte, sich nicht schrecken lassen zu sollen. Ich halte es nicht für überflüssig, ihm hier in aller Oeffentlichkeit meinen Dank zu sagen: ich darf cs im Namen, von mehr als tausend Kindern tun, die mit einer Liebe an! ״Bar Kochba“ hängen, die für alle Opfer reich entschädigt. Der Versuch darf als geglückt betrachtet werden, Nicht wegen der Klüt) Abonnenten, sie sind ein ziemlich mittelmäßiges Ergebnis, das sich getrost verdreifachen dürfte. Aber wer diesen Jahrgang mit einiger Aufmerksanikeit durchticst, wird bemerken, daß zwischen dem ״Bar Kochba" und seinen Lesern ein sehr inniges und lebendiges Verhältnis besteht, daß es ihm gelungen ist, wirklich Einfluß auf sie zu gewinnen. Der sinnenfälligste Beweis dafür ist das Ergebnis unserer Sammlung für die notleidenden jüdischen Kinder. Zehntausend Mark hatte ״Bar Kochba" verlangt, fast fünfzehntausend haben die Mädels und J ungens ihn! gebracht. Dazu enien Haufen der prachtvollsten Briefe. Das gibt das frohe Bewußtsein, dm eh den ״Bar Kodilia“ Er/.iclumgH• mögliehkciten zu erlangen. . Wie sie genutzt werden, mögen andere beurteilen. Nur ein weniges über den Weg und das Ziel. Ich ging aus vom Lesebedürfnis der Kinder, nicht von einem Lehr- oder Erziehungsbedürfnis der Erwachsenen. Der ״Bar Kochba“ soll jn erster Linie dazu dienen, dem Nichtjüdischen,' Unjüdischen, Antijüdischen, das unsere Kinder lesen, etwas Jüdisches entgegenzustellen. Dabei konnte loh kein anderes Programm brauchen als: abwechslungsreich und inte!• ן e s s a n t. Denn sonst war ״Bar Kochba“ nicht kaukurrenzfähig. Heute ist es in ziemlich hohem Mäße; j gelungen, ״Har Kochba" abwechslungsreich, interessant; und wertvoll zu gestalten. Ich darf mich in dieser; Hinsicht auf Moses Calvary berufen, der ein prinzi• piellcr Gegner aller Jugendzeitschriften ist, aber im ״Bar Kochba“ mit das Beste sieht, was auf diesem Wege zu schaffen | »t.; Bisher behandelte ״Bar Kochba“ fast ausschlicßlieh jüdische Stoffe. Das ist ein Kardinalfehler. Ein; jüdisches Jugendblatt müßte alles bringen, \vas Kinder Q. interessiert. Sonst verstärkt es den Dualismus zwischen ■! dem ״jüdischen“ und dem ״allgemeinen“ Leben. Wir ן müssen bcsnmlrrs in der Erziehung danach streben, . j;1 aus einer Quelle zu schöpfen. Beim ,,Hui* K<hIi1>■!" ist das ausschließlich eine Platzfrage, d. h. eine OeM■; frage. 1000 Abonnenten gestatten nur einen Papi־״ ' i j verbrauch von 2 16>׳ Seiten im Monat. Ilse ח*י“״י! j fast völlig dem Jüdischen reserviert bleiben. Bei;!. •Seiten wäre es schon wesentlich anders. Aber dazu wir«*! j mindestens 25ÖO Abonnenten nötig.; ä Ich möchte deshalb an alle jüdischen Eltern di« dringende Bitte richten:, gebt Euren Kindern den .זג^י Kochba“ zu lesen, nachdem Ihr ihn geprüft habt. müßt ihn allerdings zu diesem! Zweck zunächst ein Vierteljahr abonnieren; einzelne Probcnummern kann de« | Verlag nli'lil ahgelHm, sie vermitteln mich kein hiuichhrn• : des Bild. Das Quartal kostet 4 Mark. Das IX*'־ j, Scheckkonto heißt: Berlin NW. 7, Nr. 28 219, Welt• Verlag.. Schließlich hat die einzige jüdische Jugendzeit•! schrift in Deutschland wohl dn gewisses Anrecht darauf, daß Ihr sie ein wenig als eine Angelegenheit betrachtet, die Euch nicht gleichgiltig sein darf. Dean sit ist eis« Angelegenheit Eurer Kinder! C. Z. Klötzel. %