Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 55 (13.8.1920)
- Date
- 1920-08-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 5ל JUEDIS C 11 E R U א D S C II A U Seite 43» «זי• t h i Kn t. Hm 3* Ict dl, '■ H’!ז 101■ ,1«ן\ Ki U111J IhimU, e t e 11 e CM, 1111• fmuijNar.ikici Ff,Mir•! CU, *he tischen jlosm'll t illlK'l die icheL-i!K vi.1■ rschal t Itci :11 »mit tshalb, .•«•««».ש " amkNextulb. 11 ik't M ihn• CCk g det ÜIIIICU ßSVl'r- •li dl'- I ()-,ו■ 1 cm,• keinen selbe! Arbeit I 7cn fS* ■ICH An kt» lÜHTI l ,uiel! aliung;ml 1111 •klidie iefleu :m, /II IllRC" igene 1 weit ei .1,1 11< ׳ Mi ,ne mich /n Itesnmineiule Vertreterin der Junior /ioiinI cag uc Am »■ *».i |n! In io-;1 II Itt t 11 n 1׳ h I r t > äl l ')11•; von uiui Jek'e, Wiek owe 11 ‘11 ־׳■•« re י de, 1U ׳•>׳ t Br■ l!i׳ er et» •M. } Iwer Chen׳ Cii'lei; Fm■ / I־i naleii ftr.en «mit* ,Vor lewedes ן ifcf ICK•‘• »Ilde’ tune di< de« et.״ führ! U't• die ore«, tiker |;11t״ •don, Veit• P־ill strie־(. 1 |ü• .«,Hie werten Ve• rti;1 net I ti 11 ri י• dt ue■ war die (!11111111111;; 1 Hier 11 1 s t ,1׳ d 111! 11 ׳ o 1,1 in i t 11 s e ii e I N .1 •י c 11 i!11 /11!1״<>tl1 (Weltorganisation zioiiistisclier Frauen) mit lern Sit/ in Palästina eine heschlossem* ,Sache, I>er neuen < >1g«111is.'1ti<111 haben sielt bereits Iraiicugnippci! in Deutschland, Polen, England, i rank sei 111־» I lolland, Aegypten usu, angcscUlosseu. Itei etitspivclteiiilef Pro-;.igamln (lad man wohl aut' die Sci1.1tfung von Frauengmppcu m allen aiuleni l.ändern h/w. aui den AiNchluit dieser mul der bereits bestellenden (iruppeu .111 die neue Organisation veelmen. Am längsten wird vielleicht die Vereinigung mit den aiiierikaniseheii /iimisliinieii auf »ich v,alten lassen; angeblich lueteii die Statuten 11er ״I ladassah” keine Möglichkeit zu solcher Vereinigung; der liefere (»rund der Schwierigkeit dürfte in dem Ixi den .1111erik.־miscl1c11 /ionisleii überhaupt beobaeh-;cten Sueben nach Unabhängigkeit liegen. Sobald «her׳ die neue Weltorganisation einigen Einfluß auf die /iouistisebe I laiicuarbeit gewinnt, wird auch die Yvrnnignng der europäischen mit den amerikanischen /io״ ׳.iistimien nicht ansbleihen. Das Ai'hcitsprogramni der Weltorganisation /imiistisehet׳ Frauen beweist, daß es sieb um einen Zusammenscliluli /u ganz konkreter Frauenarbeit handelt. Fs /erf.iSIt in 1' a 1;1 s t i n a - A r b e i t und Dias p o 1 n -Arb es! t. Als erste Aufgaben der Palästina-Arbeit werden in Angriff genommen; a) eine Fan d w i 1׳ t'seh a f t s - schule f ii r M ä d e 11 e 11 unter Leitung von Frau Maiscl-Schochat; h) eine 11 ,11 1׳ s w i 1' t s c b ,11 1׳ s s e hu 1 e als l'ig.än/mig der Mädchenschulen in Jerusalem (im I iiiverstämlnis mit dem Wand llachümeh); e) hinrieb- :urig von M a 11 s f r a 11 e n - K oo p e r a t io ne 11 auf t u und eines von Fr), i I. H. Mohn vorgelegteu Planes /11r K’eiorm 11er Haushaltsführung. t elter weitere Aufgaben wird man sieb schlüssig werden, subald Frl. Cohn mul Frau Rakowsk» ibr Büro;11 jei’iisaleni eingerichtet haben. In be/ug auf die Diaspora-Arbeit halten sieh die 1 citeriimcn ries Londoner Büros davon überzeugen hissen, dal! es in praktische■׳ und morälisclier Hinsicht rtni hdchsleiii Wert ist, landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland aus Mitteln der Ges.1׳n1torg,mi.s,׳»tlon eiii/11lichten, in denen deutsche und niehtdeutsdie Ziunisliiuieu für produktive Arbeit in Palästina ausgebildet werden hoimcn. Auch rliese Arbeit soll ehestens in Angriff genommen werden. Die Mi1111־ riet I'1,1׳ueno1g,mis;1lio11 werden teils dureil besondere Abgaben der Verbände, teils diiivli spezielle Fonds erhoben. Beschlossen wurde die Einrichtung eines J 11 iv r len -1; 11 n 11 s als Teil des < Kmlali-Fonds (der dem < imilah-Fonds zugcfiihrtc Erlös aus den gesammelten Juwelen wird der W. (). Z. F. /»rückvergütet). 711 erwähnen ist noch. <1:1 IS der Verband 11 ן - u' 1 י c 11 <• 1 F 1 a 11 e 11 f ii r Kuli 1! 1 .1 1׳ h eit in P a - Di s t i 11 .1 den Bosehlult fältle, in der neuen Wellorganisaliim aiil/iigeheu. Auf die Namen der < iriiiidcriiuicn iitnl Leiferinnen des Verbandes, der eine ganze!{eilte von Jahren nach seinen besten Kräften gearbeitet hat. wird ein besonderer Fonds innerhalb der W. O. Z. F. gestiftet*). I.s bleibt muh einiges über die formellen mul die inneren Beziehungen /wischen der Leitung der W (1. Z I mul den Landesverbänden zu sagen übrig. Formell wurden dieselben in der Weise geregelt, dali die *) llicr/ii teilt der Vorstand des ״Verbandes•* mit, *lab dieser BesehlulS, der nur von einigen in London anwesenden Vertreterinnen gefallt wurde, erst noch von der Mitgliederversammlung bestätigt werden muH. Der Vorstand selbst spricht sieli gegen die Auf- Idsimg •׳ms. 1 »esclnelite des politischen Ziouisuius bis l'JUl, sachlich orientierende Uehersicliteii über die /ionis'.isehe ()!•• g.misalion und die zionistischen liistiliiti.'iiicn und die bisherige Kiiimiisrdion Palästinas, vor allein eine er- •wltüpfciiuo Würdigung der iingelieui־>׳n I eisiimg liei/ls. Line kritische Stellungnahme zu der Rcliuiidltmg lei l.in/elir׳agen verbleiet sieh allein dureli <b11׳ liier ziii Verbigiiiig siebenden kaum. Sie wäre aber auch Höchst über,flüssig. I lat es irgendein Allgcmeimntcressc, wenn ein Kritiker, und sei er noch s> sachkundig, mit lern Autor über Unterlast iitgeit, Ungeschicklichkeit oder gar Lnlglcisiuigen abieehiiete und vielleicht gerade Ahschnitte lobend erwähnte, dei einen anderen Kritiker zu Ausstellungen liorausfordemV Diese Mellio.L• kleinhelier Beurteilung dürfte sieb bei dem vorliegenden Biiehe um so weniger empiehleii, ,als wir ja nicht wissen können, ob nicht das Vcrmillte un /weiten Bande zu finden sein wird. Böhm hat übrigens in seinem Vorwort ausdrücklich betont, ״dal! Entwicklungen, die sieb über einen längeren Zeitraum erstrecken, im tue: mir dort eingehende Behandlung finden, wo sie einen bestimmen- 'hm I infinit auf die < lesamtbewegung erlangt haben.“ V’artcn wir also die Forts.*t/img der Arbeit ab mnl freuen wir uns vorläufig mit der bisherigen Vcr-' obeiitliebmig, Sie wird unseren Ktirs'cilern wertvolle Dienste leisten und denen, die aus Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht ״zu den Duellen steigen“ können, ein anschauliches Bild von der Entwicklung der Bewegung vermitteln. Den Aiillensteheiideii aber, Juden wie• Nicht luden ist endlich einmal (ielegenheit geboten, einen beteren Einblick in die /io1)islis.־he Ideenweit und die lustorisrhen Zusammenhänge zu gewinnen. Gerhard Ho Id heim. An de־!׳ Züricher Universität erhielt Jakob ׳Pi 11 kwas«er aus Warschau den Doktorgrad nuf Grund einer Dissertation: ״Die Regelung der jüdischen Minolitatenfragtr rn KongrcÜpoleii“, ' Jciusalemei Zentrale sowie das Londoner Diaspora-Büro 111 ständiger Fühlung mit den Vertreterinnen der landsm.'mnsehaftlielit-ii Verbände und lokalen Fraucnvercinc bleiben. Kein wichtiger Beschlui! soll endgültig angenominell werden, bevor die beiden Büros (nach Verstäiidiguiig 1111 tereinander) ihnen denselben zur Kritik b/w. Bestätigung Vorgelegt habe״. So werden auch die oben erwähnten ersten Arbeitspläne in Kurze den beiTcimdctcn Verbänden und V'ereiuen zugcltcii. Andererseits wird das Jerusalemer Büro jede Anregung hc/iiglieh einer palästineitsischeu Arbeit, das Diaspora-Büro jeden Vorschlag für Golusarbeit, der ihnen durch eine 41er inkorporierten (iruppeu zugeht, prülen und den betr. Instanzen weitergehen. Nach der ersten Konferenz der W. O, Z. I . wird cs sicherlich möglich sein, uiehtcnglische Zionistiimcn in höherem Malk■ zur direkten Führung der Orgaitisatiousgeschähe Iteran/n/iehcii. Innerlich werden sich die Beziehungen dadurch verliefen, dali das palästinensische Büro als eine seiner eisten Arbeiten die laiulsmamischafdiehei! Verbände um eine Liste ihrer für praktische Palästina-Arbeit vorbereiteten Mitglieder ersuchen und sich bemühen wird, diese sobald wie möglich au passenden Stellen iinteiziihriugen. Auch das Londoner Diaspora-Büro wird evtl, durch Austausch der Kräfte in den Lindern anbei halb Palästinas Gelegenheit erhalten, die ein- /einen Gruppen untereinander und mit sich seihst in Koniakt zu bringen. Int übrigen wird es sicherlich von hohem Wert für die zionistische Kulturarbeit sein, wenn die Erfahrungen 41er einzelnen Länder bezüglich der zionistischen Frauenarbeit in einer Zentralstelle gesammelt lind weitergeßeheu werden. (Es wird sich wahrscheinlich in kurzer Zgit die Notwendigkeit eines besonderen Verbands- Organs heraiisstcllcn.) Um ein Beispiel für die erwartete Wirkung solchen Austausches zu neunen: 111 einigen westlichen I.ändern wird wahrscheinlich eine gewisse Tendenz bestehen, vorwiegend solche Frauen in die Bewegung hitiein/u/iehcn, deren innere Entwicklung zu einem gewissen Abschlult gelangt ist und von deren praktischer Erfahrung oder sozialer Stellung man sieh Förderung verspricht. Reguliere!״! auf diese Tendenz wird der demokratische und revolutionäre Gharakter der zionistischen Frauen- und Jugendbewegung in Deutschland und Osteuropa wirken. Andererseits wird man hier von einer in Westeuropa heimischen, naiveren und zugleich groltziigigeren Behandlung sozialer Fragen profitieren können. Im ganzen kann gesagt werden: jede landsmannsehaillichc Gruppe wird den Einfluß haben, den sie verdient. Bei den Londoner Verhandlungen ist es klar geworden, daß die zionistischen Fr.tucttkreisc aller Lauder den lebhaften Wunsch nach Fühlungnahme mit den Zionistiuneii der .׳imieren Länder mul nach wirklich gememsamer Arbeit hegen. Die An, wie /. B. die englischen Zimiistiunen wesentliche Teile ihres ursprüngliehen Programms autgaheu, um zu einem Lmverständdüs mit den mittel- und osteuropäischen Zknüstiiuicu zu gelangen, erweckte die besten Hoffnungen auf ein harmonisches und sachliches Zusammenwirken. Damit die auf die neue Organisation gesetzten Hottinnigen sieh erfüllen, ist es freilich notwendig, dal! alle Gruppen, die sich ihm anschlicßen, an Regsamkeit und Initiative wetteifern. Fs wäre falsch, wenn etwa die Verbände der einzelnen Länder glauben wollten, dali ihnen durch 4lie V'erh.'mdsleiumg fortab ein Ted ihrer Verantwortlichkeit nbgenommeii werden soll. Das Gegenteil ist der Fall. Die Zugehörigkeit zu einer Organisation, die sieh so hohe Ziele steckt wie die I iisiadruih ol,imith schel Nascltim Zionioih, verpflichtet jede (truppe zur Intensivierung ihrer Arbeit und zur Ver- ״Allen jüdischen Eltern gesagt!“ Zwei S e I h s t a n 7 e i g e n. I. I ),11 sachlich weniger /Ansicht ncliiug ihrer Ind1vid11alu.it. Die I!>11.1 1»'׳i A'erh >mlhingen haben wieder einmal erwiesen, daß tu den e,11- /einen Läuilern starke Unterschiede in lx׳z*1g auf ־<• ׳ mstisclte Kultur bestehen Unterschiede, die nicht durch die Führerimien eines zentralen Verbandshüros au-geglichen werden können, sondern mir durch die rege Mitarbeit aller lokalen Verbände. Den (leutselu'ii Zioiilstinueii sei hier noch gesagt, dal! mau auf ihre disziplinierte Denkweise und ihr tiefes Erfasse״ der zionistischen Idee besonders grolle Hoffitungen setzt. (Daher teilweise auch der Beschluß, Aushildungsscluilen für Zimüstiniieii aller Lander in Deut-ehland ciimirichtcn.) Mögen sie sich erfüllen'. Helene lla 11 n a ('. o h 11. Das Diaspora-Büro der ' “s-tailruith olamith schel Naschim Zionioih befindet sich: 10 SaU"? row, London W. (International Federation of Womeii Zi'oind v Bis /tir Einrichtung des Jerusalemer Büros ist Frl. Helene Hanna Colin, Isenburg i. I . Tammsstr. ö, /11 •per-dnliehen /Auskünften bereit. ein Autor sein neues Buch m der Presse ■anzeigt, ist beim jüdischen Schrift(!.!och!läufig als anderswo. Obgleich es meiner nach wünschenswert ist, daß die NetterseJtcitumgcii nicht erst auf die Gelegenheit, die Laune oder Gtiuiie eines Rezensenten warten müssen, damit deren L'.hal’ dem Zcittmgspublikuin bekannt werde. Jedenfalls ist diCJ eine remerc. ehrlichere Art der Anzeige als die des gebräuchlichen anonymen sogenannten ״Wasch- Zettels“, der ja leider fast immer auch nur von! Autor verfaßt wird. Wie ,man sich aber auch int aUgenieiiten zur t rage der Selbstau/rigc stellen mag, ich holte keinen Tadel zu Luden, wenn ich heirmit auf ein jetzt von mir ersdtieneues ,Sehtiftdieii, das keinen literarisch-künstlerischen, wissenschaftlichen oder dergleichen, sondern lediglich einen tetKleitziüs-pmpagandistisehcn Aspekt hat, aufmerksnm zu machen mir gestatte. Es heißt: ״Von der Schande euerer Namen. Ein Ruf an die /imtistische Jugend*' (mit einem Anhang: ״Eine ,Auswahl biblischer und einiger nachhiWiseher Namen") und ist als •,,Flugschrift <|cs Wiener Arbeifskreises fiir hebräische Sprache mul Kultur, (»nippe für die Pnipagicrnng hebräischer Namen'*, im Verlage von M, lliekl. AVicn. erschienen. Ein kurzer Abschnitt daraus war übrigens vor einiger Zeit in der ״Jftdisehen Rundschau“ vorabgedruckt. Die 1 tauptlendciiz derselben ist ungefähr in dem A'orwort folgendermaßen ausgedrückt: ״Nnitts aber ist fso angenl.iUig bezeichnend für die- .Unzulänglich• Leit, Unwahrhaftigkeit und Unwertigkeit angeblich;׳ionUtiacher, atdimitnilatoriwher Getintntug ־׳״ ־'* ־'־ Die sanitären Aufgaben auf der Jahreskonferenz Uie große Palästina-Kommission der Jahreskimteienz sct/le sofort nach ihrem Zusammentritt einen Aerzte- /Ausschuß ein, der die fachlichen l ragen durcluuarbeiten uiui seine Beschlüsse clor Kommission und durch tliese dem Plenum vorzulegett hatte. Zum Vorsitzenden des Ausschusses, dem alle auf der Konferenz anwesenden Aerzte ״»gehörten, wurde Dr. K <! h a 11 ■ B e r 11 s t e i 11, Kischinew, zum Berichterstatter Dr. •Auerbach, Berlin, bestimmt. Aäm besonderer Bedeutung im die Arbeiten de* Ausschusses waren die Berichte, die Dr. R n b i 11 o w , Jerusalem, tiber die Arbeiten der amerikanischen t >rgaiüsntion I iadassa, sowie Dr. Guldbcrg, Jcutsaleut, und Dr. Krieger, Safed, tiber die sanitären Verhaltnisse Palästinas und die Wünsche der jüdischen Aerzteschaft erstatteten. Im Hinblick darauf, daß bisher die sanitären Aufgaben in Palästina von einer ganzen Reihe privater Oiganisationcit bearbeitet wurden, und daß au» diesem Nebeneinander- und häufig (iegeneinamlerarbeiten zahlreiche Mißstände sielt ergehen haben, bemühte sich der Ausschuß vor allem, aui eine Zentralisierung des ganzen jüdischen Sanitätswesens 111 der Hand der hiteii.len zionistischen Behörde luuzuwiikrn, D,e Arbeit der einzelnen Organisationen soll dadurch nicht unterbündelt werden; doch erscheint eine öffentliche Kon- (rolle der Arbeiten und des Budgets zum Zwecke einheitlidicr Zusammenfassung so notwendig, daß auch die in den einzelnen Organisationen tätigen Acr/te IV lastiuas sie unbedingt verlangten. Die sehr eingehenden A'erh.'Hullungeu des Ausschusses ii1hrt.'!1 in diesem Funkte zu dem Beschluß, «laß eine oberste jüdische Sanitätsbehörde Ihm der zionistische» I eitutig in Pa- Institut geschaffen worden soll, die eine solche Konzentrteruug der Arbeit und der Mittel durchführen soll. Die Einzelheiten des Arbeitsjamgramms dieses Sanität*- .!!Utes wurden «ler neuen Exekutive als ,VL1te1i.11 über•• geben. Dieser grundlegende Antrag wtiitlc von der Pa- I.istina-Koininissioii und nachher auch, gegen einen gewissen Widerstand von amerikanischer Seite, von <ier Jahreskoiifereiiz zum Beschluß erhoben. Weiterhin verlangte der Ausschuß, daß in Znkunlt bei ,׳!Heu kolonisatorischen Uinemcliniimgen vorher ein Gutachten ries Saiüt.itsamtes cingchoh mul dessen For- (leimigen erfüllt werden sollten. Ein «״Iritex Vorgehen 1s! von weittragende 1׳ Bedeutung, da bei dem Mißlingen als die unjüdischen Vornamen, die Zionisten weiter tragen und ihren Kindern geben dieses nach innen und außen markantest(‘, aufdringlichste Kennzeichen israelitischer l •njudisclikvi!, israelitischen Sicliiiicht/uerkcnnengfbcns, diese vorderste aniijiidischo Mimikry. Gerade weil der Name an sich eine Bagatelle ist. ,',Schall und Rauch•', und im ihrektcu Sinne äußerem Zwange nicht unterworfe» ist, bleibt die unjiidische Ostentation, die er ausdrückt, eine ebenso symptomatische wie beschämende.'• In den 21 langen und kurzen Kapiteln wird die ״Schande■• von ve1scl1ie«lcneu Blickpunkten aus beleuchtet, wobei vielerlei gegnerische Ansichten gebracht und widerlegt werden. Die Uebersehriften der Haupt- Kapitel lauten: ״Entscheidet Euch!••, ״Werden wir durch den hebräischen Namen jüdischer?״ .‘׳Traurig- Heiteres״ ,״Von der Höhe des Westens Von den Fortschritten des Ostens“, ״Aus gesetzgehenden Körperschäften" nsw. Die l.cscr dieser Zeitschrift möchte ich besonder» auf das Kapitel ״Vom i ti d i s r 11 - a r i s c h c n Doppelname“ aufmerksam machen. Wer die Gehmtsanzeigeu in itcu erzv.ionistischen Blättern hinsichtlich der Vornamen betrachtet; wer da liest, wie Herr -Siegfried Cohen und Frau Asta die Geburt ihres Söhn- Utens Werner D i e t r i c h M n s e s an/eigen, oder wie /Margot, Edith, Lydia und Gerda die Gehurt ihre* Schwesterchens ,Wärt o n D a i s v M i 1־ t;« m - wer tliese Beispiele aus <1 e r Wirklichkeit liest und dabei nicht Scham und Widerwillen empfindet, der leidet wahrlich an schwerer Anästhesie und möge sich vom Arzte behandeln lassen. Ich schreibe in jenem Kapitel: ״Manche Zionisten haben ans dem .Bestreben heraus, äußeres Sich-A'ersterken mit parteilicher Schein- Währung zu verbinden, tu letzter Zeit begonnen, ihren Kindern Doppelnamen zu geben: Kicgbcrt G i deou, Hildegard Ruth. Die Maske für <ye NA eit, das Jtkhsrhe aber, um damit ״unter uns“ zu