Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 55 (13.8.1920)
- Date
- 1920-08-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr, 55 i'ft ׳ ff. 1 Seite 434 M o t z k 111 teilt ihm״ mit: Auf dem Programm befindet sieh noch die Begrüßung des Herrn So ko low, Vorsitzenden des Komitees der Jiid sehen Delegationen. Zu seinem mul unserem grollten liedaueni ist es ihm nicht möglich gewesen, infolge von Angelegenheiten, die hisfüiischer Natur sink in diesem Augenblicke sich bereit» leer einrufiiKlen. Er hat uns aber wissen lassen, daß er im Laufe der Tagung hierher kommen wird, voraussichtlich schon morgen. Wir werden daher Gelegenheit haben, auch seine Anschauungen mit bezug auf die Proteste, die uns hier beschäftigen werden, zu vernehmen. Unsere erste Sitzung ist zu Ernte, Chaluziuth t in Brief von I>r. S o s k i n. Zürich, den ü. August!920. Au die Redaktion der ״Jüdi-elien Rundschau‘‘ Berlin Schi geehrte Redaktion! Ich bitte um Aufnahme folgender Zeilen: In der letzten Zeit erhalte ich von verschiedener Seite, sowohl von der Jugend, wie auch von den Vätern, Zuschriften, Ul denen ich über die Möglichkeiten der Ausbildung für Palästina gefragt mul auch wiederholt um die VermittUwig einer Lehrstelle in Holland, England usw. tin Siimc der von mir auf dem Detegierientage gemachten Anregungen gebeten werde. In Erwiderung auf die sielt von Tag zu Tag häufenden Anfragen sehe ich mich veranlaßt, folgendes mit/utcilcn: Die auf dem Dclcgiertentag der Deutschen Zionisten im Juni d, J. im Anschluß an mein Referat zur Annahme gelangten Thesen bildeten auf der Jahreskoaferenz in London die Grundlage für die fünfte Resolution der dort eingesetzten Palästina-Kommission. Diese Re-! ti t i o 11, d i e i in P I e 1111 nt o 11 ne W i d e r s p r 11 ch zur A 1111 a 11 m e g e 1 a n g t e , fordert v o 11 der Leitung U i e G e w ä h r u u g von Mitteln f ii r d i e A ti s b i 1 d וז n g d e s M e 11 s c h e n m a' t e r i a I s, 11 s für die Anlage von Siedln 11 g c n 1!1 ג h c w .1 s s e r t e in u 11 d ti 11 b c w ä s s e r I e in B o d c 11 11 nicr V e 1 w e iuI u 11 g d e r B o d e n nutz 1111 g e 1 - forderlich ist. Am 28. Juli überreichte ich in London der Leitung auf den ausdrücklichen Wunsch ihres Präsidenten ein Expos«'• mit einem Arbe1tsp!:m, der 11 a. «he Organisation der Ausbildung von 500 bis 000 CI1.1111z im vorsah. Bislang hat die Leitimg auf das Expose und den Arbeitsplan trotz des von ihren maßgebenden Mitgliedern bekundete» Interesses und ungeachtet der von ihnen selbst hervorgehobencii Dringlichkeit der Angelegenheit nichts erwidert, ich hin »Jäher nicht in der Enge, die an mich gerichteten Anfragen so zu beantworten, wie ich es gewünscht hätte. Sollte d e < 11■ s a in t Icitung auf meine Vorschläge eingeheu, .so werde ich unverzüglich an die Organisierting des Aushikhmgswcscns der r.hahi/ini herangehen unter Zuhilfenahme der schon bestehenden Einrichtimgen. Geber den weiteren Verlauf der Sache, an der, wie ich aus verschiedenen Zuschriften zu schließen vermag, die zionistische (')Öffentlichkeit großes Interesse nimmt, werde ich nötigenfalls später berichten. Mit hochachtuugsvollem Zionistcngruß Dr. S o s k i 11. (Die Sperrungen m vorstehendem Briefe, wurden von uns vorgenommcn, l>. Red) Eine systematische Darstellung der zionistischen Entwicklung*) Das; lebhafte Bedürfnis nach einem Werke, das die im Zionismus sielt anwwirkcnden Strömungen und Ideologien, seine historischen Voraussetzungen und seine Entwicklungsgeschichte systematisch zur Darstellung bringt, ist s.lion seit langem in weiten Kreisen der aktiven Zionisten empfunden worden. Die Notwendigkeit einer derartigen wi-sensdiaftiicheit Arbeit ergab sich aus zw ei Gesichtspunkten, dem der Propaganda und dem der zionistischen Erziehung. Daß für die Werbearbeit eine solche Forderung erhoben wurde, mag manchem merk• würdig klingen. Zweifellos wird die aufklärende Tätigkeit, die wir immer wieder zu leisten haben werden, in erster Lim Agitatkmsmul Inforinationsbrosclüiren benötigen, die sieh zwar auf einem der Größe der Idee und dent Ernste der erhobenen Forderungen enfsprechenden Niveau bewegen müssen, aber dennoch der Wissenschaftliehen Behandlung entraten können und nur die Kerngedankcn In gemeinverständlicher Form vorzutragen brauchen. Wir dürfen jedoch nicht übersehen, daß wir mit dein üblichen Propagandamaterial an gewisse Kreise nicht herangclangen werden, deren Intcress'cnmg für dio zionistische Stiche mit allen Mitteln zu erstreben ist. Es gibt Menschen, die aus zu begreifenden Empfindungen heraus die Flugschriftenliteratur scheuen, deren Natur die notwendig oberflächliche und unverhüUt auf Mensehen fang berechnete Jounalistenleistung nicht entspricht. Ich denke hier nicht an jene, auf die nur Ziffern und Tatsachen eine herzstärkende Wirkung ausiiben und die eine Idee nur ernst nehmen können, wenn die Verwirkllchungsmöglichkclt ihnen mit der Rechenmaschine bewiesen wird. Solchen ״Realisten“ genügen bekanntlich oft die schlüssigsten Argumente nicht, und ihr Skcpti- •) Adolf Böhm, Die zionistische Bewegung. Eine kurze Darstellung ihrer Entwicklung. 1. Teil. Die Bewegung bis zum Tode Theodor Herzf» Welt-Verlar. 1m 184 S. - . J U E Dl SC II f: RU א DSC: il A U Weltorganisation zionistischer Frauen (Histadrutli alaiaMt scliel Nasclilm zlonioth) (»leichzeitig mit der Jahrcskoufcrcu/ fand in London eine mehrere Tage währende Konferenz zionistischer Frauen statt. Schon seit längerer Zeit und in den verschiedeiisten Ländern war der Wunsch aufgetaucht, die Kräfte der zionistischen!Tauen zu gemeinsamer Arbeit zu vereinigen. 111 zwei Jahrzehnten zionistischen Schaft'eus hatte mau zwei wichtige Erfahrungen gemacht: Erstens hatte sich gezeigt, daß — obwohl die Zionistischc Organisation den Eratien von Anfang an volle politische Gleichberechtigung gewährt hatte nur wenig weibliche Kraft in die Bewegung eiiigeströmt war. Wold bewährten sich in den einzelnen Ortsgruppen und zionistisclieu Institutionen Frauen als tüchtige Hilfskräfte, aber nur sehr selten trat eine brau mit so neuen und schöpferischen Ideen hervor, daß man ihr Sitz und Stimme in den leitenden Körperschaften zu übertrage« wünschte. Offenbar also hot diese Art der Arbeit den Frauen wenig Gelegenheit zur vollen Entfaltung ihrer Kräfte. Die zweite Erfahrung, die man im l aufe der z.iomstisehen Entwicklungsgeschichte erwarb, war diese: die nach Palästina eiiiwanderiiden Jüdinnen waren den eigentlichen Gebieten weiblicher Arbeit so sehr eittfremdet, daß die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der neuen Gemeinschaft durch ihre mangelhafte Hanshaltsführimg gehemmt wurde. Aus einer Vereinigung dieser beiden Erfahrungen mußte sich allmählich das Bestreben Iterauskristnllisicren, den Frauen ein typisch weibliches Arbeitsgebiet innerhalb der Organisation /n eröffnen, auf dem sich ihre Energien stärker entwickeln könnten als auf den bisher betretenen, offenbar auf männliche Psychologie zugeschnittciien Gebieten. Als das natürlichste Gebiet weiblieber zionistischer Arbeit aber ergab sielt dk Erziehung von Frauen und Mädchen für «las Kolonialleben in Palästina. Ein so großes neues Werk - - das fühlte mau allenthalben -- konnte nur begonnen werden, wenn sieh Zionistinneii in der ganzen Welt zu gemeinsamer Arbeit verbänden. Wohl hatte es schon einmal in der zionistisclieu Geschichte einen Ansatz zu organisierter Frauenarbeit für Palästina gegeben, nämlich im Verb a 11 d j ti d i s c h e r F r a u e 11 f ii r Kulturarbeit in Palästina. Dieser Verband aber, entstanden in einer frühen Periode der Bewegung, begniigle sich damit, einzelne, innerlich noch unverbundene TeiLuifgabeii in Palästina zu lösen mul verzichtete auf eine systematische Lösung der palästinensischen Eratienfrage. [־Ir sah auch davon ab, sieh durch Heranbildung der jungen Zioliistinnen in den Diasporalümlcm einen kräftigen Nachwuchs heiunz.uzielieii, wodurch seine Fortentwicklung gehemmt wurde. Ein zweiter Ansatz zu organisierter Frauenarbeit zeigte sich in. «ler vor acht Jalirtn entslandcneii amerikanischen Gesellschaft ״II .1 11 a s s .111", die durch Einrichtung eines systematischen Gestmdseitspflcge-Dieiistes in Palästina im Kriege und danach Erhebliches geleistet hat diese Gesellschaft aber, die amerikanischen Zuständen und amerikanisch-jüdischer Neutralität augepaßt ist, konnte weder die Frauen in Palästina noch diejenigen in Europa zu initschaffenden Faktoren machen und mußte sich gleichfalls damit hegnügcu, aus der Fülle der ITaticiiaufgalicn einige herausztigreifen, die ihren amerikanischen Mitteln mul Kräften am meisten entsprechen. Dasjenige Werk, für das der Augenblick reif ist: nämlich Zusaiunieiifassuiig und danach richtige Verteilung aller weiblichen zionistischen Kräfte und Mittel sowie Einordnung aller einzelnen Frauenarbeiten in ein einzismus pflegt sielt um so hartnäckiger zu bewähren, je intensiver ihr — oft unbewußter - Widerstand gegen die idealen Fundamente in die Erscheinung tritt. Hier wira natürlich nur an solche Menschen gedacht, denen die theoretische Fundierung der zionistischen Idee allein der AuseinamleiSetzung wert erscheint, die aber durch ihre Geistigkeit sich eine Immunität vor den auf Massen- Wirkung berechneten AgitatioiismetlHiden bewahrt haben, liier gilt nicht die Knust des Agitators, der geschickt die Probleme übergeht oder hiiiwegzauhcrt mul schließlieh immer wieder den zionistischen Gedanken auf der ganzen Linie siegen läßt, sondern das gründliche Buch; das mit den tieferen Ursachen und Bedingungen vertraut macht und seine Uebcrzcugungskraft allein aus der plastischen Gestaltung der die Bewegung tragenden Kräfte hcrleitct. Die Notwendigkeit des geforderten Buches für die zionistische Erziehungsarbeit ist noch leichter nt erkeimen. Wer mit dem Unterrichtswesen in unseren Jugendorganisationen aus eigener Anschauung vertraut ist, weiß, daß die erschreckende Knappheit au Kurs-!eitern nicht in letzter Linie auf das Fehlen eines das gesamte Material umfassenden Lehrbuches zurückzuführeii ist, Um diesem Uebelstamie wenigstens etwas abzuhclfcii, hat bekanntlich der Unterzeichnete unter Mitarbeit von Walter Preuß den Leitfaden ״Die theoretischeu Grundlagen des Zionismus“ vor etwa einem Jahre kn Welt-Verlag erscheinen lassen. Ursprünglich als erweiterte Disposition gedacht, hat das Buch schließlich doch die Form der Darstellung angenommen, ohne jedoch die Elnzelprobleme erschöpfend behandeln zu wollen. Seinen Hauptwert sahen die Herausgeher in der erstmaligen Systematisierung des gesamten Stoffes und einer reichhaltigen Litcraturaugabe zu den einzelnen Stoffgebieten, die den Interessenten die gründlichere Bearbeitu״g der Probleme ermöglichen sollten. Nun hat Adolf Böhm, der bekannte Führer des deutsch-österreiclnsehen Zionismus, das langerwartete Buch über JDfc zionistische Bewegung“ heransgebracht. Es unterschcidet sich, abgesehen von der größeren Ausführlichkeit von dem vorerwähnten Leitfaden, der das Schwerheitliches Schema dieses mußte einer Wel(0;Kuni»«t10u j zionistischer Frauen Vorbehalten bleiben. I Einen Vorschlag zur Bildung einer *olclieu Welt Organisation hatte Verfasserin dieses Aufsatzes bereits v״r Jahresfrist dem Eomloucr Büro vorgelcgt. p,., gleiche Gedanke tauchte auch bei der Vorsitzenden der English Federation of Women Zionists, Mrs, Sief! auf und bewog sie, die zionistischen Organisation(■״ und Eraiu'iivemne anderer!.ander zu «•inei Beratung nach London ein/iiladen. In der Eröffnungssitzung, an der Vertreterinnen a1H | England. Holland, Deutschland, Polen, Rußland Um| j Palästina teilnahmcii, führte Mrs. Sieff den Vorsitz, vom zweiten Vcrhandlniigstagc ab war I rl. Helene Hanna Colin Vorsitzende. Bei Unterredungen, den Sitzungen vorausgingeii, sowie bei der Eröffnung«.!■ sit/iing stellte cs sieh heraus, daß über den C'liarak!״ f und die Ziele einer Organisation zionistischer Frj״״l | einige Unklarheit herrschte. Den Engländerinnen. י- /. T. mitten in der hollen Zeit unseres |>׳>lifi«cl1en i Erfolges sieh zu! Mitarbeit .1111 /ioitisimis «•ntsvhbs»«•!! hatten, sclnvel»te eine besondere 1׳ rauen-l'cderaUuu innn halb der zionistischen Gesamtorganisatioii vor, «lk als separate politische Gruppe anerkannt ihre Sclteko vom A. ('.. direkt beziehen und durch Entsendung «<!״ Mitgliedern in die legi-lativcu zionistischen Körperschat ten Einfluß auf die Verwaltung nehmen sollte. Hie! gegen wandten sich besonders scharf die polnischen 111»! deutschen fXTegierten; die ersteren vorwiegend deshalb, weil sie darin die Gefahr einer Isolierung der t raun! und eine Beeinträchtigung ihrer Arbeit in «len Landeverbänden sahen; die letztere״ außerdem auch deshalb weil sic der Ueberzetigiing waren, daß eine Fraticnorgain sation erst dann als ein ernsthafter I aküu ui de! Gesamtvcrwaltuiig Einfluß gewinnen wird, wenn ihn besonderen politischen Ansprüche sich auf die Zweck mäßigkeit eines Schutzes und einer Ausdehnung de! bereits geleisteten praktischen Arbeit stützen können tu enger Beziehung hierzu standen Mciimngsvci schiedeiilieiten über den Sitz einer zu schaffenden 01 ganisatiou: die Delegierten aus Deutschland und Osteurojxi, die sich unter einer Eraucnorgaiiisatiou eine praktische Arbeitsgemeinschaft (Lachten, sahen keinen Grumt ein, weshalb die Zentrale nicht in Palästina selbst sein sollte, während die mehr auf politische Arbeit eingestellten englischen Damen das politisch0 Zen trum London als den Sitz der Zentrale angesehen hatten. Die Arbeit wurde dadurch erschwert, daß die Amen kaiierinncii teilweise" infolge persönlicher Mißvrr stäriduisse den Verhandlungen fcrnblicheii, und auch dadurch, daß es sehr schwer war, aus der Haltung einer als Vertreterin der palästinensischen Agudatl! Nasehim erschienenen Amerikanerin auf die wirkliche Stimmung der palästinensischen Frauen zu schlieft«!«. Trotzdem gelang es nach sehr lebhaften Debatten, zu einer Einigung Über die erwähnten Punkte zu gelangen Die W.O.Z. I . beschloß, auf (Im B«׳zn1> eigener Schekel zu verzichten, jede Eraitetigruppc erhält weite! ihre Sehekel von ihrer eigenen Landcsorgamsntioh und versieht sie nur mit dem Stempel der Weltorganisation zionistischer Frauen. Der Sitz der Zentrale ist ii. Jerusalem und steht unter Leitung der Präsidentin de! W. O. Z. E. Als Präsidentin wurde- Miss S/old ge wählt; sollte sie• nicht imstande sein, das ihr tele graphisch angchotcnc Amt zu übernehmen, so tritt an ihre Stelle die 1. Vizepräsident»!: Frl. il e I e 11 e H .111 n Colin; 2. Vizepräsidentin wurde die hewährte Führet.e. der polnischen Zeire-Zion, Frau Rakowska. In lo!! doii bleibt ein Büro zum Zweck dci Sammlung vor Fonds und für Diaspora-Arbeit bestehen; an seiner Spitze stehen Mrs. Sieff, Mrs. Goodman um! gewicht auf die Fragen der zionistischen Theorie legte, dadurch, daß es einen Abriß der zionistischen Entwick hing bieten will »ml sich mit der Theorie nur ״,soweit beschäftigt, als es die historischen Untersuchungen ei forderlich erscheinen Irusen. Es gereicht mir zur Freude das Buch den interessierten Kreisen als ganz ausge zeichnet an/.cigen zu können. Vorläufig liegt erst der erste Teil im Druck vor, der mit dem sechsten Kongrc* und «lei zionistische» Lage zu ilerzh lode absclilleßt Aber schon aus dom bisherigen ist zu erseheu, daß Ine! ein vorzüglicher Kenner des reichhaltige» Taii.tchou materials mit erfreulidter Sachlichkeit und glänzende! Darstellurigskunst ein getreues Bild der zionistischen Eni Wicklung vor uns entfaltet. Der uns vorliegende Band gliedert sich in zwei Hauptabschnitte. Der erste behandelt die nationalen Strömungen, die wir mit ״PräZionismus“ zu bezeichne״ pflegen, der zweite den Herzischen Kongrcßrionlsmo Voran geht eine einleitende Darstellung der ״Vor Bedingungen des Entstehens der zionistischen neuegung“. Es wird hier über die Qaluthsituation de< Judentums bis zur Emanzipation, von den Ursache» Emanzipation berichtet unu die in der damaligen inneren Verfassung der Judcnhcit begründete rcvolutlonierindc Wirkung der neuen Einflüsse geschildert. Ehe Einleitung schließt mit einem historischen Rückblick über d!c Zronsbcwegungen, die bald nach der Zerstörung de« zweiten Tempels beginnend bis zu den Zeiten der Ghet'.o Befreiung nie mehr versiegten. IX-r erste Hauptteil führt uns von Mordechai Immanuel Noah, den diversen chri•»■ liehen Propagatorcn der zionistischen Idee über die ersten ernsthaften praktischen Versuche Monteliorc«■ Kahschers tmd Oirtmachcrs zu dem ersten Theoretiker des Zionismus, Moses Heß. Alsdann wird die Ent Wicklung des östlichen Zionismus (Smolenski, Oordo», Lihenblum) dargclegt, der mit der entscheidenden Wen düng des Pogromjahres 1881 und dem Auftreten Pin«• kcr& ule Organisierung der Chowcvrc Zion hersorrici!ס.■ X c n Kapitel über Achad Haara, den Jistefreiemsenen Zionismus“ NatUan Birnbaum* und den jüdlschen Sozialismu«. Der zweite Hauptteit *ibt «ine