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Jüdische Rundschau · 1920-07-30 · Heft 51 (30.7.1920) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 51 (30.7.1920)
Date
1920-07-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Seite 407 •< 4Un 11ח 1 ׳Hin ‘ }'<*• r* '.tl IV1 JlHkil unut JfHlciä i'ü bc ali-c• *.■treten i'flin;ircllvr Zivil» nimmt.;UUll'Smiaiu .,nicur und aus 11 der vreisen I »'׳I Nähe hiii Zahl von 111 i 11 11g e 11 c t Z 1 I IISixi die i'.'i die litai jüdi- 1 Iran Großlegen ds be- I, Auf ■» dem |jlgUII(J Bctäii• lid aus 4t hi» Idie in rischen iiidit• liehen Istudt izigcr »di:,;(־ Ile (ins »'S det גן,-fehle nicht k' der• jr-vi.nid :11 er• die bilden {{eilen Jtn l'r nterieliell (I U k• >c)u eitere \vc ISt ge ch ט runde ,laimu ון |ie I WH’,er guctf I) eine lüeh V«v Die -«-.),׳.•נ diese vorn seiten t!'i CIUkT iidiinß Nr. 5t JUEDISCHE RUNDSCHAU UH ß c. ,#SJ ׳׳/ _ ח ח! j t!L> mL ג \ t 11! Jl• ■:״.% iü״■ Schluß der Konferenz Die Zionistische Jahreskoniercnz 1י‘ Lol״l״", 'vli״if nm Donnerstag, dem 22. Juli, nachts U 1)111, gesci ossei 111 den letzten Sitzungen wurde em Beschluß für die E i ״ b c r ״ f u n g ei ״ es j u 11 s c he n Weltkont׳rcsscs auf demokratischer U!umlU^t 1)11■ Kongreß soll die autoritative Kürpersehalt sein, die berechtigt' ist, im Namen des jüdischen Volkes in allen nationalen Angelegenheiten zu handeln und zu sprechen. Weitere Bc.-clihisse beschäftigen sieh mit der Erziehungs- und Kulturarbeit in der Diasjrora und in Palästina, mit dem von der Exekutive vorgelegten Uni• versitätsplaiie mul mit den von der PalUstinukommissioii vorgeschlageneiv Thesen zur limiiigrnlionsfragc. ln der Schlußsitzung teilte Weizmann mit, daß v <1 m t. A u g u s t ab die meiste n E i n \v a 11 d e r 11 ח g s b e s c 11 r n 11 k 1111 g e n a b g e s c 11 a t f t sein würden. Er sagte: ״Es werden Möglichkeiten zur Einwanderung gegeben sein, die vielleicht unsere Kräfte übersteigen." W e i z 111 a 11 n verlas sodann ein Telegramm von Herbert Samuel, das folgenden Wortlaut hatte: ״Die Zionisten mögen wissen, daß, wenn sie tun, was nötig ist, kein Zweifel daran Ist, daß das zionistische Programm in kurzer Zeit restlos verwirklicht werden kann." im Anschluß an die Rede Wciz1na.11 ns wurde unter stürmischem Reifall einstimmig der Antrag N a i (I i t s c 11 auf Schaffung des 25 M i 11 i o n e 11 ־ Ponds (Keren hajessod) angenommen. Hierauf schritt man zu den Wahlen. 1>;1 die Mitglicdcr der Exekutive mul des Großen Actbns-Coinites (It'iiüssionieit mul ilire Acinlcr der Jahrcskoiifcrenz zur Verfügung gestellt halten, mußte diese eine neue Uitmig der Zionistischen Organisation Wählen. Nach langen Beratungen war der Seniureti-Konvent in der Lage, der Konferenz einen Vorschlag zu unterbreiten, der auf einer Einigung aller Gruppen beruhte. Hiernach wurden gewählt'■ Justiee Louis Brandeis zum Ehrenpräsidenten der Zioni st i sch en Orga uisation. Dr. Chajim Weizmann ziun Präsiden‘«!! der Zkmisti- Sehen Organisation, Nachuin Sokolow zum Vorsitzenden der Exekutive der Zionistischen Organisation. Ferner wurde folgender Beschluß gefaßt: Die Jahres- Konferenz beauftragt den Präsidenten und Chairman (Vorsitzenden der Exekutive) Leiter der Ressorts zu berufen, die vom Aetious-Comiic zu bestätigen sind. Diese Ressortleiter sind dem Präsidenten und dem Chairman, sowie dem Kongreß für ihre Tätigkeit verantwortlich, sie bilden zusammen mit dem Präsidium die Exekutive der Zionistischen Organisation. Als Leiter der Ressorts sind bisher durch Sokolow und Weizmann berufen worden: de Lieme, Julius Simoif und Ussiscltkin. Diese Berufungen sind durch das Große Actions- Uomite in einer Sitzung, die nach Schluß der Jahreskonfeienz stattfand, bestätigt worden. In das Große Actions-Coniite wurden 88 Personen gewählt, (kiriiiiter aus Deutschland: Warburg, 11 a 111 k e, liodcnheimcr, T r i c t s c h, Klee, I ich 111 ei 111 und P ick. Das Große Actions-Ooiiiitd wählte sich einen eigenen Vorstand, der aus Lorsl R o 111 s c h ild als Vorsitzenden, l'mfessor Warburg und Motzkin als stcllvertrelende Vorsitzende bestellt. Gebildet wurde ferner ein besonderes Finan/konihee zur Beratung und Kontrolle der Örgarasationsfitianzen, l>as Komitee besteht aus: Lord Rothschild, dem englischen Kabinettsminister Sir Alfred Mond und dem ttinerikani-clien Rechtsanwalt E I e x 11 e r, der nach London übers edelt. 111 Bildung begriffen ist ferner ein ,,Economic Council" zur Behänd hing der grollen palästinensischen wirtschaftlichen Fragen. 111 diesen Council sind vorläufig eingetreten: SirAlfredMond und Baron Ja m es Rothsch ild. Der Eintritt anderer bekannter Persönlichkeiten steht bevor. * Berichtigung Im Berichte über die jahreskonferenz aus Nr. 50, s. •MM), lautet die erste These der Resolution zur Koloui- 'Mumsfrage irrtümlich: ״De nationale Kolonisationstätigbat die Ansiedluug des jüdischen Arbeiters <m" Ziele,‘■ ln diesem Satz ist das Wart ״Arbeiter" tliirrh ״E i g e n arbeiter" zu ersetzen. Plenarsitzung v<׳m 20. Juli 1020, Nachmittags• und A b eiid s i t z 11 ng. Der Präsident Lipsky erteilt das Wort Herrn Abrahams Goldberg zur Stellungnahme zu den Rcsolutioneiv der Palästinakommission über Sanitütsfragcn, Diese lauten: . Die Jahreskonferenz beschließt die Einrichtung *mes Gesundheitsamtes als Abteilung der obersten *ooistischcn Behörde in Palästina. Sämtliche medizinischen und sanitären Arbeiten *«ulen in diesem Gesundheitsamt konzentriert werden. Zur i)m'chUilimng dieser Arbeiten ist aus dem 1 allgemeinen Budget der Palästinaarbeit ein besonderes I Sauitätsbiidgct ati/uz.w׳eigen, ln dieses Budget sind : alle Lm/.elbudgets von Organisationen für medizinische I und sanitäre Arbeiten in Palästina «inzustcllcii. J lierr A. üoLdberg spricht sieh gegen die vor- I geschlagene Einrichtung eines Gesundheitsamtes als Abteilung der obcisten ziouistisehen Behörde aus, weil die I Sanierung des Landes zu den Aufgaben der allgemeinen 1 Administration gehört. _ ן lierr Ussisciikin eiklärt, daß wir nicht erwarten j können, dal) die Administration des Landes Sanieruiigs-! maßiiahmcn in einer, den jüdischen Bedürfnissen gej nügend entsprechenden Weise durehz.ululircu imstande , ist und daß wir daher von einem eigenen ücsuiuiheus- , amt nicht ubscheu können. Er verweist im übrigen | auf die abnormale Situation, die dadurch •eulstanüen! ist, daß die Sanitätsgrnppe, die von den amerikainj sehen Zionisten mnerliati-en wird, die I ladassah, nicht unter der Kontrolle der allgemeinen zionistischen ürganij sution stellt, de Haas verlangt die Ueberweisuiig der Resolutionen an die Exekutive. Nachdem sich Herr Dr. Goldberg namens der palästinensischen Aerztc dagegen ausgcspioclien hat, wird der Ueberweisungsantrag abgeleimt und die Resolutionen der Kommission werden mit 7ö gegen 31 Stimmen angenommen. Hierauf begründet namens der Paliistinakommissiou׳ bzw. ihres Unterausschüsse* für Immigration Dr. Zweig die nachfolgenden Resolutionen, die von der Kommission zur Beschlußfassung vorge.cgt werden. 1. Die Organisierung und Regulierung der Ein- Wanderung nach Palästina ist einen! Haupt-Linigraüonsaml zu übertragen, das in Palästina einzurichten ist, und den Paläsnnnämtem in jedem Lande. Das l Inupicinwniukrungsium kann 1 infciiaiiiter in den liaupuäihiieitstc'ii lialeiiorten errichten mid, wenn nötig, den I ,alä-.iiiiaämtern die Eunktioii von Zentralen ubenragen. 2. LiavvanUerc.׳, die als wünschenswerte Elemente für «Jen Aufbau Palästinas betrachtet werden, jedoch nicht 'in der Lage sind, die gesamten ReiseKosten zu tragen, sollen vom Eiuwanderungsrunt Darlehen erhalten, 3. Ls seien bir.au/instiU1te üi den Hauptzemren der . Auswande, uirgsiänder errichtet werden, welche den Zweck hüben, die Lhpiülation des Eigentums der Auswanderer und alle b'iiianzgcbarung, die mit der Auswanderung im Zusammenhang stellt, zu übernehmen. Sie sollen in enger Verbindung mit' den zionistischen I׳iiiaii/instiiuten in Palästina arbeiten. Julius Simon v>oi>t darauf hin, daß die von der ITiterkommisskni vorgelegten Resolutionen nicht ohne vorherige üeraumg in der Vollkommission vor das Plenum hätten gebracht werden sollen. Er spricht sich gegen die in der zweiten Resolution geforderten Darteilen für Immigration ans, da es sich hierbei um keine wirklichen Darlehen handeln kann und der Begriff der Darlehen durch eine derartige Verwendung komproniutiert wird, 1111 übrigen sei gerade die Darlehensgetvälirung für!iiunigi unten eventuell Sache der Zusammenarbeit verschiedener jüdischer Organisationen, so daß d:c zionistische Organisation nicht sei ton jetzt eine bestimmte t'oriu der Aktion bindend iestsetzeii dürfe. Der Absatz '} der Resolution betreffs der Gründung von Li(|ui(iationsins\i1ute11 gehöre nicht In die Koiiijh•- temz der immigiaüoiiskominission, sondern werde von der Kommission für die Finanzen der PaJästinuarbeit behandelt. Er beantragt daher die ersten zwei l-hsu- Unionen der Exekutive, die dritte Resolution der Palästina-Koiiimission zu überweisen. Prof, Warburg erklärt namens der Kommission, welche die Anträge vorgclegi hat, daß sie berechtigt gewesen sei, die Vorschläge vor das Ptcnam zu bringen, liieraui werden Simons Vorschläge a b g e I e!1 n t. Dr. Sclunorak (()stgaiizien) beantragt zur Reso- Union 2 ein Amendement, wonach die Darlehen bis zur Hälfte der gesamten Reisekosten gewährt werden sollen, die notweinligvii Fonds seien von der Leitung der LmigartioiKimtcr ans den Mitteln der zionistischen Leitung zur Verfügung zu stellen. Dr. Herrmann (I scliecho-Slowakic:!) beantragt ein Amendement zur Resolution 1, wonach die Exekutive emen mit weitgehenden Vollmachten ausgestattetcu Immigrationskoinmissär in die Emigratiansiimder entsenden soll, der d:e Org'anisicnmg der Immigration zu regeln hat. Dr. Waller Moses (Deutschland) bringt ein Amendement em, welches lautet: ,,Als wesentliche Vorbcreitinig von künftigen Palüslinasiediern sind in den einzelncn GaUültianüern, soweit notwendig, von den ziolustischeii Laiidesorgnnisationen landwirtschaftliche tnid handwerkliche Ausbilduiigsstlitten zu schaffen, die ertorderlichenfalls aus den Mitteln der Gesamtorgauisatkm tmanziell unterstiiizt werden und die fachliche Beratim״ seitens der Zentrale genießen sollen. ״ I Leiser Kaplan (Zcire-Zion) schlägt vor, einen Bej Schluß anzuocluneii, wonach die Waadim Haalialt durch; die Organe der Arbeiterorganisationen, welche der ziojiistisclten Organisation angeboren, in voller Zusammenarbeit mit den Paliistmalimteni und unter Verantwortung der zionistischen Organisation geleitet werden, sollen i Er verweist darauf, daß 'die Auswahl und Durchführung | der Immigration der Arbeiter mir von den Arbeite!■-; Organisationen selbst richtig gemacht werden kann.! Barucli Zuclterinann (Poale-Zion, Amerika) schlagt vor, es solle nur eine •einheitliche Emigrationsorganis,־ttion gehen, deren Zentrale Palästina sein soll. Die , Palästiaaämter in den verschiedenen Ländern sollen einliritlich sein und alle mit der Emigration und Paliistiuaarbeit zusammenhängenden. Funktionen bearbeiten. Innerhalb dieser Palästinaämter sollen alle Funktionen[ die mit Arbeiterfragen zu tun haben, zur Behandlung , den in der zionistischen Organisation stehenden Arbeiter- 1 Organisationen übergeben werden. Diese sollen die Leitung dieser Abteilungen haben, jedoch alle an. der Lmigraiion interessierten Arbc(tergr1tp|ten und Eachvcreine zur Mitarbeit lierau/ieliciv. Dr. Gottlieb (Polen) schlägt als Amendement zu Resolution 2 vor, die Darlehen jenen Einwanderern zu gewähren, für die eiive Sicherung ihrer Existenz wahrsclieinlidi erscheint. Dr. Fcdermann (Tschecho-Slowakien) 'schlägt vor, die Organisierung der Palästimiwandernng sei Aufgabe der PalüstiiiaiiiiUcr, die in allen diese Wanderung betreffenden Fragen die zuständigen Behörden seien. De Auswahl um! Vorbereitung der Poalim ovdim kann den innerhalb der zionistischen Organisalion stehenden Federatioiicn, Fraktionen und!־'achorganisatioiicu überlassen werden. I)r. Ledermann bemerkt in der Begründüng seines Amendements, daß der IVgrit'f des arbeitenden 1 lemems vague ist tmd daher die Entsciieidimg über die hiuiügiaüon arbeitender Elemente nicht ausschlielilidi in die Hände der Arbcitergruppen gelegt werden kann. Wir müssen uns aller Kräfte bedienen, die zur Vertilgung stehen. Es wird hierauf beschlossen, eine Kommission aus allen Delegierten, welche Amendements vorgcschlagen haben und den Vorsitzenden der Palästinakoiiunission und Uiiterkoinniission cinzuselzen, welche unter I liiiznziehinig eines Vertreters des Misrachi eine einheitliche Redaktion aller Amendements zur midisten Sitzung vorbercitcn soll. Die Herren I. c v i 11 Epstein u!1d Kauet \vünscheu Abstimmung über ihren am Vortag eingebrnchten Vorschlag: ״Ei!1 wichtiger Faktor unserer Siedlung in Palästina ist der Landerwerb durch jüdisclie Gesellscliaften oder jüdische Einzelpersonen. Die zionistische Organisation soll Mittel suche!!, sulchen Bodenerwerb zu ermutigen, soweit es den Grundprinzipien der Kolouisation entspricht." Der Präsident erklärt, daß dieser Antrag nicht auf die Tagesordnung gehört, da er durch Anträge iibter das gleiche Thema schon präjudi/.iert ist. Hierauf wird ein Brief des Boardof Deputtes of the British Jews verlesen, welcher mitteilt, daß in seiner Sitzung vom letzten Sonntag auf Vorschlag von Sir Stuart Sam u e I beschlossen!vorden ist, der zionistischen Jahreskonferenz einen herzliehen Willkoininengruß zu entbieten 11!10 die Hoffnung auszudrifckeii, daß ihre Sitzungen von Erfolg gekrönt und das Werk mit einer beschleunigten Verwirklichung der Errichtung des jüdischen Nationallleims üi Palästina verbunden sein möge. Nach einer zweistündigen Pause beginnt um 7 Uhr eine Aheudsitzung, welcher die Resolutionen der Org a u i s a t i o 11 s k o 111 nt i s s i o n übergeben werden. Es werden aus diesen vorgeiegten Resolutionen die nachfolgenden beschlossen: 1. Ucberfiihru 11g einzelner Pcpartv ments der Exekutive nach Palästina. Es wira beschlossen, die Departements für Kolonisation, Erzieltungswescn und Immigration nach Palästina zu übertragen. 2. Ko 11 g!• e ß a nz a h 1 d e r D e 1 cg i e r t e n. .Es wird beschlossen, die Zahl der Delegierten für den nächsten Kongreß auf 350 bis düO festziisetzen. Die Exekutive bat festzustcilen, auf wieviele Scliekelzahler ein Mandat entfällt. Jeder Landesverband mit mindestens 1000 Schekel/ahlern hat das Recht auf einen Delegierten. In Ländern, die nur einen Delegierten entsenden können und in denen es mehren־ Gruppen gibt, wird dieser Delegierte der stärksten Gruppe entnommen. J-aiidcsverbändc, die weniger als 1000 Schekel ahiiihrcn, erhalten das Recht, sich mit einem anderen Landesverband zwecks Erreichung der notwendigen Schekelzahl zu vereinigen. 3. Koiigrcll-Wahl 111 od 11 s. Die Wahlen zum Kongreß sind direkt und geheim, die Exekutive ist aber berechtigt, im Falle der Notwendigkeit, auf Autrag der Verbände Ausnahmen zu bewilligen. Es wird beschlossen, daß die Wahlen zunt Kongreß nach dein Proportionalwahlrecht vorgenommen werden sollen. ־*• Kon g r e ßte rin i!>. F.s wird beschlossen, daß der tiiiclistc zionistische Kongreß im Sommer 1Ö21, spätestens vor Rosclt tlascham, stdtfindeii soll. Die endgültige Fixierung des Termins soll von einer un Januar abz.iihaltenden Sitzung der kontrollierenden Instanz vorgenommen werden. Kongreß nach Erez Israel elnzuberufcii. 5. Schekel. Es wird beschlossen, den Schcki für jedes Land einheitlich festziisetzen. Es wird beschlossen, den Schekel auf 1 Dol bzw. 5 sh. und die entsprechenden Werte fest /!!setzen, jedoch der Exekutive die Ermächtigung z. geben, für die Lander schlechter Valuta den Sclieki nach Anhörung der betreffenden Verbände in eine angemessenen Höhe des Geldwertes des Landes zu Ix stimmen. 11. S e h e k c 1 (ן u i 11 u ״ g. Es wird beschlossen, da bchekel von Sonderverbiinden als solche kenntlich gt macht werden müssen. Abgesehen davon sollen all bchckcUguttungcn einen einheitlichen Text haben. Di Schekelbüchcr dürfen nur von der Exekutive oder i deren Auftrag ausgegeben werden. 7. Großes A e t i o 11 s * Co in i l e, Das Groll Aetiojo-Comitc liildet den dauernden Ausschuß de Jnhreskoiifeicuz. Es ist das kontrollierende Komite tür alle Angelegenheiten der zionistischen Orgaiiisatio itnd setzt das Budget fest, sofern es nicht von de Lihreskonfeienz festgestellt ist. Es muß welligsten alle sechs Monate von der Exekutive zu einer ordetr liehen .Sitzung einberufen werden. Auf Antrag vo wenigstens einem Fünftel seiner Mitglieder hat di Exekutive jederzeit mit einer Frist von höchsten sechs Wochen das Große Actions-Comitü einzubcrufei Das Grolle Acüons-Comitö besteht aus 45 Mi gliedern, welche von der Jahreskonferenz gewäh werden und aus den Mitgliedern des Engeren Action:

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