Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 51 (30.7.1920)
- Date
- 1920-07-30
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seile 408 Nr. 51 JUEDISCHE RUNDSCHAU 1 V if Kd 8 ***' 1 **• Comitcs, Es ist beschlußfähig, wenn in einer einbcrufenei» Sitzung wenigstens ein Drittel der von der Jalircskonfercnz gewühlten Mitglieder anwesend sind. Die Erakiioncn haben das Recht, die von ihnen rum . Grollen Actions-Comite gewählten!»ersonen znriiek/u• riehen mul durch andere zu ersetzen. 8. Kon grell. Die Mitglieder des Engeren Aciions-Comites haben auf dem Kongreß Sitz und Stimme, Die Mitglieder des Groden Artions-Cotpitcs haben Stimmrecht, nur wenn sie Koiigivßdclrgicrlr sind. U1u den letzten Satz dieser Resolution findet eine längere Debatte statt, in deren Verlauf de Haas vorschlägt, die Entscheidung der Exekutive zu überlassen, ob die Sonderföderationen (Fraktionen) das Sonderrecht haben sollen, ihre Vertreter durch andere zu ersetzen. Nachdem dies abgeleimt ist, schlägt de Haas vor, das-Recht der Ersetzung der Vertreter im A, C. auch den Landcsfüdcrationcn zu bewilligen. Der Antrag wird angenommen, Hierauf wird folgendes beschlossen: - ״Die Mitglieder des E.A.C, haben auf dem Kot»• grell Sitz und Stimme, Die Mitglieder des G, A. C haben ein llcratimgsrecht, das Stimmrecht nur dann, wenn sic Kongrclklelegierte sind.“ Ein weiterer Beschluß dieser Sitzung ist: Es w ird der Wunsch ausgedrückt, eine der beiden jährlich einztibcmfenden Sitzungen des A.C, in Pal ä s t i n a ahzuhnltco. Andere Amendements werden im Laufe der Debatte abgclehnt oder von den Antragstellern zurückgezogen. V o r m i 11 a g s s i t z u n g vom 21. Juli 1920. Louis Lipsky eröffnet die Sitzung um 11,15 Uhr vormittags und kündigt an, (lall zunächst die Resolution der Organisationskommission über die Landes- und Sondervcrbäitdc zur Abstimmung gelangen wird. Diese lautet: Oie Orgaiiisationskommissiou fordert die Exekutive auf, für die Zeit bis zum nächsten Kongreh die tatsächlich bestehenden Zentralen von Sonderverbänden als solche de facto anzuerkennen und mit ihnen in der gleichen Weise wie mit Landesverbänden zu korrespondieren. Die Orgaiiisationskommission ersucht die Exekutive ima das Grolle Actions-Comite, für alle pal.istinciisischen Fragen, einschließlich der Frage der Geldbeschaffung für Palästina, in den einzelnen Liiudein nach Möglichkeit Organe 711 schaffen, welche eine gemeinsame Arbeit aller Richtungen in den hetreffenden Ländern in den , Palästinafragen ermögliehen. Der erste Absatz dieser Resolution soll der Exekutive ermöglichen, mit den ncuentstandeuen Sonderverbänden, die noch nicht vom Kongreß anerkannt sind, in organisatorischen Beziehungen zu stehen. de Haas bringt zu der Resolution ein Amendement ein, wonach derselben hiimizufi'igen ist: ״Vorausgesetzt, daß diese Fraktionen die verhältnismäßigen V'crantwortllclikeitcn für die allgemeinen Budgets übernehmen und ihre Verpflichtungen erfüllen.“ Ben Gorion spricht sich gegen das Amendement de Haas ans, di die einzige statutenmäßig festgesetzte linauzielle Veipllkhtiing der Schekel sei, , ür. Hantkc weist darauf hin, daß ״Erfüllung der Verpflichtungen“ kein genügend präziser Ausdruck sei und daß sich in Hinkunft bei Anwendung des Amendements de Haas Schwierigkeiten ergeben könnten. Er schlägt daher folgende Fassung vor: j,Allc Verbände der Organisation, seien cs Landes- oder Sonderverbände, sind verpflichtet, sich an der Aufbringung des Budgets der zionistischen Organisation zu beteiligen.“ Bei der nun folgenden Abstimmung wird das Amendement de Haas mit 51 gegen 27 Stimmen abg c I c h n t. de Haas wendet sien gegen das Amendement Dr. Ilnntke, da dies bloß einen frommen Wunsch darstelle, der niemaiideu verpflichte. Boris Goldberg spricht für das Amendement Hantkc, welches hierauf mit W gegen 13 Stimmen angenommen wird. Olschwanger spricht gegen die Resolution der Organisationskommissioii. Das Recht, Sondcrverbändc zu bilden, solle nicht mißbraucht werden. Die ncuentstandenen Sonderverbände hätten keine Exislcn/bcrcchtigimg, und auch die bereits anerkannten Sonderverbände I’oale-Zion und. Misrachi dürften nur je ein einziges Zentralbüro haben. Er schlägt vor, die Resolution der Kommission zu streichen. Adolf Boehm spricht für die Resolution. Jede lebendige Gemeinschaft müsse von Zeit zu Zeit ihre Organisationsform dem wechselnden Leben anpassen. Im Osten sei in den letzten Jahren eine große Umwälzung auch Ln der Denkweise der zionistischen Jugend vor sich gegangen, die sich in der Bildung von Fraktionen ausgesprochen habe. Diese tatsächlich bestehenden Fraktionen müßten nunmehr auch formell anerkannt werden. Ueberhaupt müsse die zionistische Organisation den Weg der Fraktionshilduiig beschreiten, um allen Juden, welche Weltanschauung sic immer auch vertreten mögen, Raum zur Mitarbeit für dasi jüdische Volk zu geben. Nach einer Pause von 10 Minuten erklärt der Vorsitzende, daß er einen Antrag Federbusch, wonach die Sprache des Kongresses hebräisch ist, in das Kongreßpräsidium nur hebräisch Sprechende gewählt und als Kongrcßdelegiertc gleichfalls nur hebräisch sprechende Personen entsendet werden können, nicht zur Abstimmung briivgt, da der Antrag nicht die zuständige Kommission passiert hat. Olschwanger zieht seinen Antrag auf Streichung von Absatz 1 des Kommissionsaaträges zurück amu bringt ein Amendement ein, wonach der Fassung der Kommission hinzugefügt weinden soll: ״Falls die Exekutive im Programm dieser Sonderverbände einen Unterschied in den Prinzipien gegenüber anderen Verbänden anerkennt ünfl diese Verbände mildestem je 25 000 Sdickclzahlcr haben.“ 1 spricht sich dagegen aus. Die neue kün״pSnSk!f'iC1 l in der Organisation haben. Man ,m eine Gruppe zwingen, ihr Sonderieben aufzugeben Die Organisation repräsentiere das jüdische Volk, cm Volk habe Differenzierungen, und wir müssen den Mut haben, die Dilferen/ieruiigen zu ertragen uml tuis mit ihnen auseimuidcrzusetzeu durch die Macht der Gedanken und nicht durch die Gewalt von stntutnrischeu Bestimmungen. Mereininski gibt tatsächliche Aufschlüsse über die Arbeit und die Starke der Zcire-Zion in Polen, Litauen und Weißrußland. Nniger iiiil!111׳ den Antrag OKchwaiigcr cm. Ivapimi vrklätt, daß das A, G, die /.etre-Ztou und den llaiuK‘l-1 la/air I,e,e1ts de lacto anerkannt habe uml daß diese Anerkennung auch 111 legaler Weise erlolgen müsse, um diesen starken Gruppen die Möglichkeit zur gemeinsamen Arbeit an dem P.uästinawerk zu geben. Sodann wird der Antrag Olschwanger mit ä'J gegen 50 stimmen abgelehnt. Der Komimssions- »«trag mit überwiegender Mehrheit a n g e n o tu m e n. Der angenommene Antrag lautet: ״Die Organisationskoiniiiissioii fordert die Exckutive aut, für die Zeit bis zum nächsten^Kongreß die tatsächlich bestehenden Zentralen von Sonderverbänden als solche de facto anzuerkennen uml mit ihnen in der gleichen Weise wie mit Landesverbänden zu korrespondieren.‘• א a c 11 nt i 11 a g s s i t z u 11 g v o in 21. Juli 1920. L o r d Rothschild erötinei die Sitzung um 4 Uhr nachmittags und erteilt das Wort Dr. Hantkc ZU einer Bemerkung über Organisation. Dr. Hantkc führt aus: Unsere Beschlüsse lutben Details der Organisation zum Gegenstand, ohne daß ein! ausführlicher Bericht über die Organisationsarbeit vorgdeg't worden wäre. Ls ist kaum an der Zeit, dies iiacliziiholen, und ich will daher nur einige allgemeine Bemerkungen machen. Wir sind zu dieser Konferenz nicht nur mit gewissen politischen Ergebnissen gckommen, sondern auch mit einer Organisation, die üoer 1Ü0ÜÜÜO organisierte Zionisten umtaßt. Das bedeutet, daß von den drei Millionen erwachsenen Männern, die die jüdische Bevölkerung in den organisatorisch erreichbaren Ländern zählen dürfte, etwa ein Viertel organisiert ist. Wenn wir im Kriege immer gesagt haben, dall die zionistische Organisation die Vertretung des jüdischen Volkes darstellt, so ist das jetzt auch durch Zahlen bewiesen. Die zionistische Organisation ist nicht eine politische Organisation in dem Sinne, wie die politischen Parteien in irgendeinem Lande. Sie ist träger einer nationalen Bewegung. Alle geistigen Strömlingen, die sich im jüdischen Volke in den letzten Jahrzelmicn entwickelt linhrii, waren von dieser, unserer zionistischen Organisation getragen. Nur in dieser Organisation war cs den geistigen Führern jm Judentum möglich, eine Tribüne zu linden, von der aus sie zum Volke sprechen können. Unsere politischen Erfolge süid von einzelnen Männern erreicht worden, aber die Kraft der Durchführung fanden diese Männer in dem Bewußtsein, daß eine so jtarke Organisation mit einer organisierteu, öffentlichen Meinung hinter ihnen stand. Und gleichfalls war es die Organisation mit ihrem Zusammenwirken in den verschiedenen Zentren der Welt, die währead des Krieges die Grundlagen des neuen Palästina, den jüdischen Jiselniw, erhallen hat. Die zionistische Organisation ist die einzige interterritoriale Organisation, die den Kiii'1׳. iihi'idaihTic, sic is| die einzig!׳, die etwas zu- Stande bringen konnte, wie diese konlcrcuz, wo wirklieh die Vertreter der Juden aller Länder zusammengekommen sind und deren Debatten ausschließlich von unseren eigenen Differenzierungen und nicht von etwas außerhalb stehendem getragen sind. Vom Jahre 1913 bis heute sind 'Wir von e i n e r ' Z a h l von MO 000 S c h e k e 1 z a 111 e r 11 auf lübOOOO gekontin e 11. Es genügt aber nicht, daß wir eine strafte Vereins- Organisation von soundsoviel Landes-und Sonderverbänden mit soundsoviel Schekel/altlern haben, sondern unsere Organisation muß fähig sein, die nationale Bewegung zu tragen und das Leben des Volkes zu beeinflussen. Dazu braucht sie die Mitarbeit aller Männer, die auf der (irnmllagc uuserer Forderung stehen 1111,d muß alles vermeiden, was nach Ketzoricherei aussielif. Wir haben die größten Zwaiigsurganisationen. zusamineiibreclten sehen und haben gesellen, daß unsere freiwillige Organisation fester stand, als sie alle. Weil ein Wille in uns gelebt hat, und diesen Willen wollen wir uns erhalten. Die Seele unserer Bewegung ist unser Glaube an die nationale Zukunft unseres Volkes und an Palästina. Boris Goldberg berichtet über die Finanzen der Organisation. Der schriftlich verteilte Bericht über die Zeit vom März 1919 bis Mai 1920 schließt mit einem Betrag von 5S2Ü00 .11 ab. ein Betrag, der in der Geschichte unserer Organisation noch n,id1t dagewesen ist. 111 diesen fünfzehn Monaten wurden uns größere Mittel zur Verfügung gestellt, als in den ganzen vorhergehenden 22 Jaluen unserer Arbeit. Zwei Momente müssen, als charakteristisch hervorgehoben werden. Bei den Ausgaben liegt das Schwergewicht in Palästina, wohin SO ״<> unserer Gelder gegangen sind. Bei den Eingängen spielt Amerika eine ähnliche Rolle. Daneben haben sich noch Südafrika, Kanada und in einem gewissen, Maße auch England hervorgetan. Es muß die Hoffnung und der Wunsch ausgesprochen werden, daß auch die weiteren Landes- Organisationen ihre Pflicht in f nanzieller Beziehung tun. insbesondere gilt das für den Schekel, durch den von. nun ab alle Ausgaben der Organisation gedeckt werden sollen, damit die Einnahmen des Keren llajesod und des PalästinaanfhaufoiKls vollständig für Palästina verwendet werden können. Fromenson (Amerika) berichtet für die Kommission über Budget und Finanzen der Organisation und legt deren Resolutionen vor. Er bemerkt dazu, daß eine besondere Subkommission die Gehälter der Beamten der Organisation geprüft und fcstgestellt lut, daß diese mit Rücksicht auf die Teuerung zu niedrig seien. Nachden» einige Auhagen verschiedener Delegierter Inantwollet sind, werden sowohl die Resolutionen der Koni• mission, als auch deren Empfehlungen für das A, C. angenommen. Sie lauten: 1. Die Kommission hat in der im Memorial Hall abgchaltencn Jahreskonferenz vorgelegte Bilanz der zionistischen Organisation für die Zeit vom 1. März 1919 bis zum 31. Mai 3920 nebst der Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben geprüft, mit den ihr vorgelegten erläuternden Ausgaben verglichen und in Ordnung befunden. Die Kommtnissioi» schlägt der Jahreskonfereuz. vor, der Exekutive für erwähnte Periode sowie der Zionist Commission in Palästina für die Zeit vom! 1. Muri 1919 bis zum 29. Februar 1920 auf Grund der von letzterer vorgelcgten Abrechnungen Dccharge ztt erteilen unter gleichzeitiger Darbringung ihres Dankes an Hem» Goldberg für seine Geschäftsführung, 2. Die Kommission hat davon mit Befriedigung Kenntnis genommen, daß weitere Maßnahmen zur Ausgestaltung der Kontrolle der Finanzen, der Organisation in Aussicht genommen sind. Insbesondere billigt sie die bereits getroffenen Maßnahmen, dal» die Bücher durch die Auditors halbjährlich zu kontrollieren sind. Empfehlungen für das Actions-Comite. 1. Die Kommission spricht den Wunsch aus, daß die monatlichen Abrechnungen, der Zionist Commission aucli künftighin in hebräischer Sprache abgefaßt werden, daß jedoch zur Erleichterung der Kontrolle in London und speziell der Tätigkeit der englischen Auditors englische Ucbersctzung beigefügt werden. 2. Die Kommission erachtet cs gleichfalls für wünschenswert, das Geschäftsjahr der Londoner Buchführung mit den Büchern der Zionist Commission in Palästina, d. 1t. mit dem am 1. Tischri beginnenden jüdischen Kalender künftighin möglichst in Uebcrein- Stimmung zu bringen. Hierauf begründet Boris Goldberg den Antrag der Finan/kommission, wonach die l.nndcsvcrhände verpflichtet sein sollen, monatlich ein Zwölftel der Seliekolim abzuführen. Hierzu bringt Horowitz ein Amendement ein, daß bei der Abstimmung angenommen, wird. Der angenommene Beschluß lautet: ״Die Landesverbände werden verpflichtet, vom 1. Juli 1920 ab die von ihnen gesammelten Seliekolim allmonatlich zu die Zentrale abzuführen. Die Abrechnung zwischen der Zentrale und den Landes- und Sonderverhäiulen erfolgt am Ende des Budgetjahres.“ Hierauf gelangt folgender Antrag der Finanzkoinmission zur Beratung: ״Die Kommission hält es fiir unerläßlich, daß behufs (iestiinliing uml Stab'lisieiung der Finan/en der Organisation, die gesamten Ausgaben für die Aufrcchterhaltung der Organisation und ihre Arbeit auf politischem, organisatorischem, administrativem und propagandistischem Gebiete durch den Schekel ■ voll gedeckt werden sollen. Es wird beschlossen, den Schekel auf 1 Doll, bzw, 5 sh. und die entsprechenden Werte in den anderen Ländern festzusetzen, jedoch der Exekutive die Ermächtigung zu geben, für die Länder mit niedriger Valuta den Schekel nach Anhörung der betreffenden Verbände in einer angemessenen Höhe des Geldwertes des Landes zu bestimmen.“ JSS&SSäEI -Geldbeträge für den für sind einzuzahlen: Deutschland auf das Postscheckkonto Jüdischer Nationalfonds E. V. Berlin 28247 für Groß-Berlin auf das Postscheckkonto Jüdischer Nationalfonds E. V. Sekretariat für Groß-Berlin 65152. Telephon der Zentrale: Uhland 1534, Telephon de! Stadtbüros: Zentrum 3614, 3615, Hierzu bringt da Haas ein Amendement ein, wonach die Ausgaben für die Kosten des Londoner Büros nicht mehr als die Hälfte der Schckeleinnalnnen betragen rollen, damit der Rest für die Ausgaben der Administration in Palästina frei bleibt. Hiergegen wendet sich Goldberg, während Julius Simon vorschliigt, den aufgcstclltcn Budgctcntwurf, der neuen Exekutive zu übergeben mul nicht in der Konferenz zu beschließen. Im selben Sinuc spricht sich Abrahams aus. Es entwickelt sich eine Debatte über einzelne!,osten des Budgets, wobei Simon gegen die Posten Subventionen an Föderationen׳ und Dr. Schön feld gegen die Posten Erziehung in der Diaspora spricht. Dr. S c h yv a r zhart tritt für die Annahme des Budgets ein, Frau Perlitz verteidigt die Posten Erziehungsarbeit in der Diaspora. Per.cy Baker beantragt, zur Prüfung überzügelten. Nachdem Dr. Klee den Vorsitz übernommen bat, beantragt de Haas namentliche Abstimmung. Der Antrag wird genügend unterstützt. Nach eurer kurzen Unterbrechung der Sitzung, teilt der Vorsitzende mit, daß ein neuer Antrag Rosoff und Konsorten eingelaufen ist, das Budget der Exekutive zu übergeben, die darüber gemeinsam mit dem G. A.-C. zu beschließe» hat. Dieser Antrag wird mit großer Majorität ange• nontm e n. Hierauf gelingt der folgende Antrag der Budgetkommission zur Verhandlung. ״Die Kommission hält es für unerläßlich, daß behufs Gesundung und Stabilisierung der Finanzen der Organisation die gesamten Ausgaben für die Auf* rechte rhaltung der Organisation und ihrer Arbeit aut politischem, organisatorischem, administrativem und propagandistischem Gebiete durch den Schekel voll gedeckt werden soll.“ Hierzu liegt von de Haas das Amendement vor, daß nur die Hälfte der Schckeleingänge für die Bedürfnisse der Organisation außerhalb Palästüias verwendet werden dürfen, die andere Hälfte in Palästina. Nachdem Ooldberg und Horowitz gegen und N e w m a n für den Antrag de Haas gesprochen Italien, wnxl das Amendement al> gelehnt und der Antrag der Kommission in der ursprünglichen Fassung aft• genc mitten.