Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 50 (27.7.1920)
- Date
- 1920-07-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU i tfi ן 1 1 | Seite 398 ן i I! I l I '1 | I I I ,1 v» ז x 1 4« •Ult r wegen dieser aufreizenden Proklamationen, für die Du allein verantwortlich hist. Wenn Du nur die Absicht gehabt hattest, sowohl das eine wie das andere zu verhindern, du hottest ganz gewiß es zustande bringen können. Wir lehnen jede Verantwortung für die Zuspitzung der Beziehungen zwischen den beiden Völkern ab und schreiben die ganze Schuld nur Dir zu/' Der Gouverneur hatte kein Wort der Antwort darauf. Verbot von Demonstrationen Mat» berichtet aus Jerusalem: Die Regierung hat die Veranstaltung von öffentlichen Demonstrationen in ganz Palästina verboten. Die Wünsche der Bevölkerung können nur im Wege von Deputationen der Regierung unterbreitet werden. Zollgesetzgebung Bis aut weiteres kann Weizen und Mehl zollfrei eingeführt werden. Die Ausfuhrzölle werden dagegen erhoben wie gewöhnlich, ebenso ist die volle Zollgebühr für jene Frachtgüter zu entrichten, die als Transitgut deklariert oder reexpediert werden. Als Transitgut deklariertc Frachten haben nur an dem inländischen Bestiuimuiigsort eine Zwaugstaxc zu bezahlen, Fracht• girier, welche zu Schiff oder mittels Eisenbahn ins Land kommen, haben, falls sie int Eintrittshafen oder der Eintrittsstation geöffnet werden, ebenfalls eine Zwangstaxe zu entrichten. Die öffentliche Kundmachung Nr. 39 vom 11. Mai 1918, auf Grumt welcher die Airsfuhr von Drogen uiul Desinfektionsmitteln ans dem besetzten feindlichen Gebiet verboten war, wurde widerrufen. Wenn ein Eigentümer oder Adressat sich weigert, die Zollgebühren in der Höhe zu entrichten, wie sie von der Zollbehörde festgesetzt wurden, so ist diese auf Grund einer Verordnung vom 17. Mai d. Js. ermiiehtigt, die Zollgebühren in natura von der Ware »vegzunehmen, voran .)׳,ohcI/i, »lall die Ware derart beschaffen ist, daß dies praktisch ausführbar ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann die Zollbehörde unter gewissen Maßregeln diese Güter gänzlich auf eigene Rechnung übernehmen. Eine dieser Vorkehrungen besteht darin, daß der Wert, zu dem die Zollbehörde das Frachtgut übernimmt, der gleiche sein muß, wie der in der Faktura angegebene, mit einem Zuschlag von hochstens zehn Prozent. Wenn der Eigentümer oder Adressat die Zollgebühren in natura (das heißt in Waren der gleichen Art) zu entrichten wünscht, so hat er dies in der Zolldeklaration anzugeben und die Bewilligung des Zollobcrinspcktors anzusuchen. In den Fällen, wo die Zollgebühren in natura entrichtet werden, hat das Scliützorgan aus den in der Zolldeklaration angeführten Gegenständen solche Artikel auszuwiilileii, die seiner Schätzung nach ungefähr den Zollgebühren entsprechen, die von dem deklarierten Wert zu entrichten wären. Eine jüdische Industticarmee Jerusalem, 15. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) In einer der letzten Nummern der ״Palcstina Weekly“ verüffentlicht der Amerikaner B. Rosenblatt einen Artikel, in dem er den Plan einer jüdischen Industriearmee für Palästina aufstellt. I kose Armee soll den jüdischen Boden in Palästina für die sofortige Besiedlung geeignet machen, Häuser für die Immigranten vorbereiten und vor allein durch dieses System der ״friedlichen Durchdringung“ alle Mittel und Energien für die Renaissance des Heiligen Landes dienstbar machen. Die zionistische Weltorganisation soll nach dem Wunsche des Autors einen Ruf an die Juden der ganzen Welt ergehen lassen, sich für die Dauer von 18 Monaten in die genannte Armee cinreihen zu! lassen. Ein ״Stab“ aus drei Fachleuten soll die Sichtung durchführen und die geeignetster» und qualifiziertesten in diese Armee, die nicht mehr als 10 009 Mann zählen soll, aufnehmen. Die Aushaltung einer solchen Armee von 10 00C Mann für 18 Monate soll nach genauen Berechnungen des Verfassers zwei Millionen Pfund Sterling erfordern. Ungarn Zum Fall Low Budapest, 19. Juli. Georg Nypels, Korrespondent des ״Algemcen Handelsblad“, dem gegenüber sich der Szegedincr Oberrabbiner Immanuel L ö w in derart landesverräterischer Weise geäußert haben soll, daß er sieh dadurch ein Strafverfahren zuzog, ist aus Amsterdam nach Budapest zurückgekehrt, um liier in Gegenwart־ des Löwschcn Rechtsanwaltes Dr. Marcel Barnes vor dem Untersuchungsrichter über die Aussagen des Oberrabbinei» Zeiigcnscliaft ab/ulegen. Er erklärte ausdrücklich, daß man ihn als der ungarischen Sprache unkundig anläßlich seines Aufenthaltes in Ungarn irregeführt und seine ursprüngliche Zeugenaussage im Prozeß Löw entstellt hatte. Er bekräftigt nun, daß Oberrabbiner löw die inkriminierten hochverräterischen Acußcrungcn vor ihm nicht getan habe und behauptet des weiteren, daß es ihm erst jetzt gelungen sei, sich mit Hilfe des Rechtsanwaltes Baracs, die Anklageschrift gegen Löw zu »erschaffen und daraus fcstzustellen, daß והריו Oberrabbiner Erklärungen imputiert worden seien, die er niemals abgegeben habe. Der Untersuchungsrichter hat die Zeugen;»ussagen des holländischen Journalisten zu Protokoll genommen, war jedoch nicht gewillt, den Zeugen auf diese Aussage zu beeidigen. Buchausstellung bei der jüdischen Wclthilfs- Konferenz In K^lsbad. Der Jüdische \'e lag und der Welt-Verlag in Bärin vcranstal e» im Rah : e 1 der für Anfang August nach Karlsbad ein' er. fe ■en internationalen jüdischen Weltliilfskonferenz eine Ausstellung jüdischer Bücher und Grapöik, die ein umfassendes Bild der jüdischen literarischen!‘ublikationen seit 1914 geben will. Polen Abermals: Pogrome W ar s c I» a u, 20. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) ״Robotnik“ meldet: Heute erhielten wir genaue Nachrichten über entsetzliche Pogrome, Plünderungen und Brandstiftungen, welche die polnischen Truppen auf ihrem. Rückzuge aus Minsk gegen die dortige jüdische Bevölkerung verübt haben. -■• Die Zeitung fügt hinzu: Morgen wird die zivilisierte Welt dies erfahren und darüber ihr richtiges Urteil fällen, reiner wird den» Jüdischen Korrespondenz-Büro aus New York gemeldet: Die in Kiew eingetroffenen amenkanischen Delegierten berichten über Reval nach New York: Polnische Soldaten habe״ beim Rückzug aus Kiew das dortige jüdische Stadtviertel in Brand gesteckt. Die meisten jüdischen Häuser sind samt der Einrichtung cingeiisdiert. Tausende jüdische Familien sind obdachlos geblieben. 11» der polnischen Presse war bisher von dem Brand in Kiew gar nichts, von den Ereignissen in Minsk nur in der Form einer Notiz über ״Brände in Minsk“ zu lesen. Warschau, 21. Juli. (Jiid. Korr.-Bur.) Das 7entralorgan der polnischen Sozialdemokraten ״Rohotnik“ schreibt: Die ״Masscmirteiie“ gegen die Juden häufen sieh wieder derart, daß sich der Ministerpräsident Grabski veranlaßt sali, i!» aller Eile eine Konferenz zur ״Lösung der Judenfrage in Polen“ (siehe ״Wiener Morgenzeitnng“ vom 20. Juli) cinzubcrufcn, um sich in London auf die von der Regierung rum Schutze der Juden getroffenen Maßnahmen berufen zu können. Es laufen hei uns von allen Seiten Klagen über die büßliehe, geradezu tierische Stellungnahme unserer breiten Volksmassen zur jüdischer» Bevölkerung ein. Es genügt übrigens, eine kleine Reise nach Jablotia, Piasecna oder Radom zu unternehmen, um sich persönlich davon zu i'ihrr/eugen, Wir besitzen eine ganze Sammlung von Zusdiiilten der Gepeinigten und von Augenzeugen der Exzesse, Aus der Provinz werden in die Warschauer Spitäler viele mißhandelte Juden eingebracht. Die Ausrede, die Juden seien Bolschewiken, kann bei niemand mehr verfange!». Die Ausschreitungen werden von den ausländischen Militärärzten bemerkt, und sie berichten nach Hause, was sie hier täglich sehen, Im Vorjahre konnte man noch den Franzosen einredett, daß die abgesdinittenen Bärte von Bolschewiken stammen, heute glaubt dies auch der Franzose nicht mehr und ist in seiner Empörung eher geneigt, die Peiniger als Bolschewiken zu betrachten. m Nach Meldungen, welche uns seit mehreren Tagen zugehen, ist die Lage der Juden in Ostgalizien und in Lemberg außerordentlich ernst. Der von den Polen geräumte Teil Ostgaliziens ist von den Bolschewiken noch nicht besetzt und stellt unter der Herrschaft der Organe Petljuras, deren Wüten aus dem vorjährigen schreckliehen lagen der Ukrainischen Pogrome bekannt ist. Auel» in dem von den Polen besetzten Teil verschärft sich die Situation für die Juden. Zinn Stadtkommandanten von Lemberg wurde wieder jener Minczinskt ernannt, dem die Hauptschuld an dem Lcmbcrger grollen Pogrom zugeschrieben wurde, und der sich bis heute von dieser Anklage noch nicht gereinigt hat. Es sind bereits mehrere jüdische Advokaten in Lemberg unter leeren Vorwänden in Haft genommen worden. Die jüdische Oeffeiitlielikeit des Auslandes ist über diese bedrohliche Wendung in der Lage der ostgalizisclien Juden bereits unterrichtet, und es sind Schritte unternomine!» worden, um Pogromen nach Möglichkeit vorzubeugen. ¥ Der ukrainische Pressedienst meldet aus Warschau: Die Städte im äußersten Osten und Südosten Ostgaliziens, insbesondere Tarnopol und Brody, wurden wegen der Gefährdung durch Budennyjs Reiterei schon vor einer Woche evakuiert. Die Familien der Beamten, die Kassen der Behörden und Archive sowie die vermögenden polnischen Familien wurden in Eisenbahnziigei» nach Wcstgnli/ien befördert. Die Trnnsporte erfordern lange Zeit und behindern de» militärischen Verkehr. Lemberg und die Städte westlich des: San sind von Flüchtlingen überfüllt, darunter einer großen Anzahl Flüchtlinge von jenseits des Zbrucz. Die Gefahr der weitere!» Verschleppung der Flecktyphusepidemie ist sehr bedrohlich. Warschau, 18. Juli. (Privat.) Ueber Einladung des Ministerratspräsidiunis fanden sich jüngst die Vertretcr aller parlamentarischen Parteien in Po'.en zu einer Aussprache über die Lösung des jüdischen Problems in Polen zusammen. Die Konferenz fand unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grabski statt und dauerte mehrere Stunden. Ihr gingen längere Vnrhcrcituugvj» voran, die über Vermittlung von Doktor Alfred Noss’ig gemacht wurden, der zur Leitung dieser Vorverhandhingen mit den einzelnen jüdischen und christlichen Parleien von der polnischen Regierung autorisiert wurde. An der nunmehr ׳stattgefundenen Konferenz war die polnische Regierung auch durch den Minister des Innern, den Minister für Volksbildung, durch zwei Vertreter des Kriegsniioisteriunis und einen Referenten aus dem Ministerium des Aeußerii vertreten. Ministerpräsident Grabski eröffnete die Konferenz und wies auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Judenfrage in Polen hm, die zugunsten der Juden gelöst werden müsse, wobei selbstverständlich auch die Juden gewisse Forderungen des polnischen Staates zu erfüllen haben werden. Dr. Alfred Nossig befaßte sich mit den gegenseitige!» Beschuldigungen der Juden und Polen und faßte seine Vorschläge zur Lösung der jüdischen Fra״e dahin zusammen, daß bloß der Versailler Vertrag als Basis für einen Ausgleich gelten könne. Ministerpräsident Grabski faßte die Ausführungen der Parteiführer zusammen, bei der Regierung einen bcsonderen Rat für die jüdische Frage zu bilden, bestehend aus Vertretern aller parlamentarischen Parteien und aus einigen Rcgrerungsreferentcn. Wegen vorgerückter Stunde wurde die zweite Sitzung, die sich mit der Fest* legtuxg der Kompetenzen dieses Rates befassen wird, auf Montag, den 19. Juli, anbexaumt Zionistische Bewegung Gründung einer; Weltorganisation zionistischer Frauen I Die Konferenz zionistischer Frauen, die gleichzeitig ׳ mit der JaJueskonfcren/ in London tagte, ergab den j Schluß zur Gründung einer Histadruth olamitj,; sehet Na sch im zionioth. Die Zentrale de! » Organisation soll in J c r 11 s a I e 111 sein; daneben wird v!u j Diaspora-Büro in London bestehen. Der Vorsitz der * Organisation wurde telegraphisch der bereits in pa. l;isti״a befindlichen nmeri katiisclicn Zionist!» M!* Szold angebotei»; sollte diese das Amt nicht über nehmen können, so tritt an ihre Stelle die zur erst» Vi/cprüskicntin gewählte Fräulein Helene Hann» Cohn; zweite Vi/cpräsidcntin: Frau R ako »v$*a aus Warschau. Beide Damen begeben siel» in dm nächsten Wochen nach Palästina. Die Vorsitzende des Londoner Büros ist Mrs. R. D. Sie ff; zweite Vorsitzende Mrs. Goodman; dritte Vorsitzende eine noch zu bestimmend« Vertreterin des englischen Junior; Zionist Leugne. Als erste Aufgaben der Organisation in PalaMina sind die Einrichtung einer Land wirtschaf tssdnie für 1 Mädchen 1:1 »d einer 1 laushaltssduile im Anschluß an die ‘ jcitisalemer Mädchenschule!» In Aufsicht genommen; als \ erste Din.sporaarbeit die Einrichtung laitd- und hausj wirtschaftlicher Mädchenkurse in Deutschland. j Das Diaspora-Büro der W. O. z. F. befiixlet sich: f 10 Savillc row, London W, (Womens International Z.k>- j «ist Organisation). Bis zur Einrichtung des Jerusalemer I Zcntralbureaus ist Erl. H. H. Cohn, Isenburg be! j Frankfurt a. M., Taunusstr. 9, zu persönlichen Auskünften I bereit. J Von der Pittsburger Konferenz j Pittsburg (|. C. B.). Die letzten Tage (kt ] Poale-zionistischcn Konvention waren fast aussdiließlieh der Frage der zukünftigen Entwicklung Palästinas gewidmet. Grundsätzliche Meinungsverschicdenhcite» : ergaben sich in der Debatte zwischen der radikale! Gruppe und der Gemäßigten» Die Mehrheit stellte sich auf seiten der Gemäßigten und die von ihnen einge• brachten Resolutionen wmrden angenommen, wonach 1 eine nationale Anleihe unter Kontrolle des zionistische! | Weltkongresses und Kolonisierung Palästinas auf ge•; nossenschaftlicher Grundlage gefordert wird. Die Kot» vention sprach sich für eine freie und breite Masse»■ kolonisation aus. Jüdisches Pädagogium Wien 1. Mit dem nächsten Schuljahr eröffnet das Püda gogiiiin eine neue Abteilung zur Heranbildung von Volkssch 11 fleh re rn in hebräische! « Sprache. Die Unterrichtsdauer für die VoUcssctu» L lehrcr beträgt vier Jahre (Lehrer der hebräischen Sprache : und Kultur machen eine fünfjährige Ausbildung durch, Kindergärtnerinnen eine dreijährige). Für das nächste Schuljahr werden neue Hörer für sämtliche Abteilungei . und für Kindergärten, Volksschullehrer und hebräische Sprachlehrer, aufgenommen. 2. Int August 1. J. erscheint ein detailliertes Lehr•; Programm des Pädagogiums, in dem der Aufbau de»•! selben wie auch die Gliederung des Lehrstoffes aus• führlich dargestellt sein wird. Das Erscheinen da I Programmes wird noch bekanntgegeben. Informationen und Auskünfte erteilt das Sekretariat des Jüdischen Pädagogiums in Wien II, Obere Donau Straße 91.! U Aus Litauen Zutn Beginn des neuen Schuljahres, Mitte August, werden an den hebräischen Mittelschulen Litauens, dcrci Zahl jetzt auf sechs gestiegen ist, in größerer Anzahl jüdisch(״ I obrer gcbiuiicht, die eine akademische <*kf seminaristische Vorbildung haben und mögiidist die bt bräische Sprache beherrschen. Die Verhältnisse in Litauen sind relativ günstig, au»■ reichende Gehälter werden gezahlt, die Verpflegung kl bedeutend besser als in vielen anderen Ländern Europas Da der Leiter der Schulabteilung bei dem Jüdisch«! Nationalrat Litauens Mitte Juli una Anfang August ii Berlin weilt, werden Interessenten gebeten, sich mit ihn i!» Verbindung zu setzen (Adr.: Dr. Biberfeld, Berlin 0 2• Heidenreutergasse 4), oder ihre Bewerbung direkt a den Jüdischen Nationalrat, Kowno, Schul abteilung, * richten. Zyde tantos taryba^ Kaunas. Der Verband der Ostjuden t 1 sendet uns seinen Tätigkeitsbericht für den Monat ja4' | ׳'״ dem wir die folgenden Daten entnehmen: ' i Es wurden im Berichtsmonat durch das E«f״,fi j Hilfswerk des Verbandes ausgegeben: 4752 Mittag^ * tionen; 2(114 Schlafkarten; in dem neu eingerichtet^j Ambulatorium des Verbandes wurden 62 Personen t™‘\ lieh behandelt; die Rechtschatzabteilung beriet 131 י ״ י sonei»; mit Kleidungsstücken, Schuhwerk, Wäsche 1fjw wuTde!» 42 Personen versehen; an den Unterricht sh 1*ז״‘‘ (Hebräisch, Englisch, Deutsch, Rechnen u-w ) nähmeי ״ Personen teil; für Reisezuschüsse und sonst qre b'1"‘״ Stützungen wurden 5683 M. verausgabt. Zu ist, daü die Inanspruchnahme sämtlicher Betätig1־;••״ gebiete des Verbandes gegen den Monat Mai m״ 30 Prozent gestiegen ist und daß demzufolge der ve band der tatkräftigen Mithilfe aller jüdischen bedarf. Jugendorganisation der Agudas Israel Vom 2. bis 5. August findet in Nürnberg Tagung der Jugendorganisation der Agudas Isi'p«־‘ jg! Auf der TageaordmiiK* steht u a, ein Referat : Thema ״Wir und Erez-IsraeL!