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Jüdische Rundschau · 1920-07-23 · Heft 49 (23.7.1920) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 49 (23.7.1920)
Date
1920-07-23
Page
– (sequence 5)
Language
German
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J U E ü I S C H t RUHOOCHAU S-ne 3Q3 er• יא f» Nr. 4Q_ IN. Die Sammlungen für de» (»nuul-Fomis (Kc.cn I iajcssod, sollen überall in der Welt an einem bestimmte» baue beginnen mul gleichzeitig nach Ablauf eines Jahres zu Finite geführt werden. X. Die Zionistische Organisation nimm! <1:1- Recht m Anspruch, alle aktiven /,«)nisten für den Zcilra.im eines Jahres aut/umfcu. Alle Personen, die aiUge.utU » sind '11111 bei der Durchführung der Sati.mhmg des Maasser /n helfen, sind vcrpf'icjitet, den Aiinrdm.ugcn der iionist.sehen l'uhrer in be/.ig »Hl jede I lop.ignm ,1aibeii I 't 11) 1 ׳■ zu leisten, XI. Spezielle Maasserk.mnlees müssen s 11.11 /in I /«.rehüdining der Sammlungen cntspiccheml de! <>.וי;en Ihiu/ipien gegründet werden. Personen, 11 n nn. . ׳ glieder der Zionistische» ()rgamsalu.11 s.n. , koam n in diese Komitees hinemgewal.lt. weribn .vorn!«1,1 a >/׳, dal! sie mit der Iilee ein׳s jüdischen Palastula miiipalhisieieu ., . . . XII Sobald die Sammlung lur den Keren llaiessitd b.-giimt, müsst״־ alle .״.׳deren /.ionistischeu Sammlungen audioie'.i ,111׳sgcm.mu.cu die Sammlungen fiir den Judisehen Nation; .1 lotuls. Der gesamte (icldsaiiunlimgsapparat, den die Zioniste» besitzen, mul! ansschüeliliel. i'em Keren llajessod gewidmet sein. XIII. In Anbetracht der Tatsache, 11,■dt der gröbere i eil derjenigen Mitglieder der Zimiistisehen Orgamsation, die in finanziellen Dingen helfen können, durch den (irmul-Toiuls 1.1 Anspruch genommen sein wird, sollte es genehmigt werden, um jede Schädigung des indischen Nntionalfonds zu vermeiden, dali H>"״ des Keren llajessod an den Jüdischen Natioiudfonds abgeführt werden. Die hebräische Universität Seitens des I'r/iehu»gsJep;t1׳u111׳e»ts wurde der zio- .׳, stiselten Jahreskonferetiz in l.ondoii ein Hcriciit über u:e Vorbereitungen zur Schaffung der Universität in jen.salem mul eines Technikums in Haifa vorgelegt. _ Die l 1uive1sil.lt soll in möglichst kurzer Zeit eröffnet werden und soll zunächst keine komplette sein. Sie wird am Anfang lediglieh aus Forschungsinstituten für Physik, ( hemie, Mikrobiologie, einem Institute für die hebräische Sprache mul einer Anstalt für die Wissenschaft des Judentums mit T.inschluli eines allgemeinen humanistiselten Kurses bestehen. Die Schaffung einer vollständigen Universität ist zurzeit sowohl aus Schwierigkeiten technischer Natur a's auch aus prinzipiellen (iriüulen fast uumöglieh. Ahgesehen von den technischen Schwierigkeiten wie dem Mangel eines entsprechenden (icbüudes in Jerusalem, den ungeheuren finanziellen Anforderungen u, n., so ist im jetzigen Moment die jüdische Bevölkerung Pal.istittas viel zu klein, tun eine so grol'.e Hörer;...zahl!'׳.־:stellen /.1 können, dal( die Schaffung einer kompY'.lc» 1!.nwrsit.it gerechtfertigt wäre. Dazu kommt r: eh der Mangel einer diircligebildeten wissensehaftschriftlichen Terminologie in der hebräischen Sprache, 1’r: ,Mangel an Bibliotheken, wissenschaftliche» Korp.i-;;.tarnen, mit einem Worte an .dient, was die spezit s.l.e wissenschaftliche Atmosphäre schafft, die allein für eine produktive Arbeit einer Universität, wie auch für deren Niveau von fördernder Bedeutung sein kann. I;esc Umstände lieben es notwendig erscheinen, in kleinem zu lieginneu und die geschaffenen Institute allmählich zu Fakultäten einer Universität zu entwickeln ur.u aus/ubauen. Um sich die Mitarbeit von Fachleuten zu sichern, ha! das Er/ichu11gsdcpartcmc»t ein Bcratuugskomitce :1׳s .!.eben gerufen, zu dem Spezialisten in allen Uni- \ ei sit.itsli agcn gehören. (ileichzeitig arbeitet ein!111ihres Komitee unter Prot. Warburg in Berlin und ,.lieh in Paris soll eine ähnliche Institution geschaffen werden, kiele (iclehrte von Weltruf wie Einstein, Wassermann imd Freuet Italien ihr lebhaftes Interesse bekundet und ihre Mitarbeit für eine hebräische Universität versproehen. Mit Hilfe dieser Komitees wurden bereits Pläne lur die Fiitridittmg der zu schaffenden Institute ent- Worten. Zu Beginn wird ein jedes der Institute nicht ו"ehr als 0 l.ehrkräftc (2 Professoren, 2 Dozenten und - Assistenten) erfordern. Von eien einzufiihicndeii I'.irschtmgszw,eigen werden in erster Reihe die hejivksichtig; werden, welche geeignet sind, die allgemeine 1.1.1 u.'ckhing des I.;indes zu fördern. In dieser Richtung wird auch die Spezialisierung dieser Institute־ gehen. Die Anstalt für ehe Wissenschaften des Judentuu-.swird /u Beginn ebenfalls im bescheidenen Ummit Rücksicht aut die Unkosten starke Mei.iui.gsvcrsehicdciihoite» 1.1 hcvng auf die Nnt/lieitkeit und Imcr.äblichkcit verschiedener 1 abnratonen und Werk- Stätte׳.), die im Volkriegsplan vorgesehen werden. Zur E1iclcl.ler.mg' des Studiums a n I eelmikuai hat 'las Fr- /:ci)1!ngsdcpa!'Sement die Ausgabe eines technischen Winte'rhtteltes in hebräischer Spiaehe ver.usla'lt. Das Welk wird die ganze wisscnschntt’ichc .11.1 mceli«... ehe rermiualogie enthalten und zirka in vu.eui J .!.re in Palästina erseheinen. Das 1 echuduim wird /a Begie.n einen jährliehen Aufwand von $01)11 ütiiiif Pfund und die Werkstätten öl!!)() TUM) Pf.ii’d ertordeiu. Die Fr- Öffnung wird für Herbst!,•dl geplant Zionistische Bewegung Letzte Nachrichten Die polnische »ationaklciuokratische Presse hat zufolge der durch •di.׳ Kriegsereignisse prekär ״c.vor.tciv.־» I age Polens sich neuerdings noch st i.'kei aut die int.- semitische Hetze geworfen. Alle möglichen .״Beweise“ werden l.erangezogen, um das Volk von einer gegen Poien gelichteten jüdische» ״Verschwörung“. zu über- /engen, Selbst die in London statUin.ku.de׳ /ioaistiseite Jahreskonferen/ wird als eine gegen Po’en gerichtete geheime Beratung bezeichnet. Um das Ausland von der Einmütigkeit Polens /11 überzeuge», berichte» zwar die offiziellen (,)ueücii, dal! d.esnal auch div Jaden vollauf ihre Pl icht erfüllen dem utif.nerks inten Leser bleibt natürlich die in diesem Satze en'halteue Spitze nicht verbargen Aber die natiun-ildemakratisehen Organe unterschiebe» bereits jetzt den Volke den Si..Kienböck wer anders als es sein und h.'reilcu das Terrain Vorderhand ist allerdings gegen das giertmg noch nichts ein/..wenden. I dall sielt diese auch weiterhin fest Am •I. Juli veranstalteten auch gauisatiouen Warschaus, anläblich L'reiheitsfestes, eine grolle Feier. die Juden könnte für Pogrome vor. Verha'ten der Res hlelbt zu hoffen, zeigen wird, die jüdischen Ordes amerikanischen Durch das Hilfswird zu lieg, fange bestehen und einen Lehrkörper von 12 I I Loh- .enden erfordern. Was die Ausstattung dieser Institute betrifft, so winde in einer der wichtigsten Fragen ein grolle.׳ Schritt nach vorwärts gemacht, Die zionistische Orgatusatio» hat die alte, von Dr. (liiasaiiowitsoh gvsammelte ״Betlt hasm,׳.»"-Bibliothek, die gegenwärtig 10(!00 Blinde zählt, übernommen und für eine gute Verwaltung vorgesorgt. Dr. Ilugo Bergmann, gewesener K11stos--dcr Universitätsbibliothek in Prag, hat seit bereits nach Jerusalem hegeben, um die Verwaltimg der Bibliothek zu übernehmen, es wurden auch Schritte unternommen, um entsprechende lirgä.izu.igeu Inr diese Biichei'sanunhmg sielierziistellett. Besonders hervorztdiehe» ist der Umstaml, .lall die hollämliselu• Akademie als erste ihre Unterstützung der hehräisclteit l .vversit.it versprodle 11 hat. Ls müssen aber auch sonst uberai! Bücher von (iesinnungsgcnossen und Freunden ׳:. r liebräische» Universität gesammelt werden, 11csonders solche für Mathematik, Physik, (Ihcmic und Mikrobiologie und solche aligemeiuen oder speziellen jüdische» Inhaltes, Das jährliche• Budget für alle Institute cinschlieiSbdi des Institutes für hebräische Sprache mv.l der Abteilung für die Wissenschaften des Judentums beläuft sich auf 10 13 000 Pfund Sterling, Inwiefern keine unvoriiergesehenen I lindcrnisse in eleu Weg treten, wird die Fsöffmmg dieser ״Voriiniversität“ im Frühling oder Herbst 1022 stattfimien. Was das Tcchniktjm in Haitu anbetrifft, so wird, de.׳ Vorkricgsnla» jetzt einer Revision unterzogen und" wesentliche Abänderungen darin gemacht werden, Es wird beabsichtigt, die Bauingcnietirabteüuug auf Kosten der Masdüneiiliauschuk• zu erweitern. Auch gibt es an die .'a sieh;(:keil Aufruf zionistischen F'raaen und Mädchen, in kurzer Zeit die Möglichkeit und wemligkeit ergehe» wird, gut uusgebildete 1־raue» Berufe nach Palästina zu bringe׳.), bitten vir die risä'chcu Mädchen und Frauen, die die sieht 11 .11י e n , n 1 eh P;11 ä s t i .1 a z u dringen I. uns /um Zwecke des lleberbheks 1 Organisierung folgende Angaben zu Name, augenblickliche und I leiin.itadresse, Alter, I elirgaug unter ausführlicher Darstellung Berufsausbildung, Pläne für die Ausbildung in der kommenden Zeit, gewünschte Tätigkeit in Palästina, gewünschter Zeitpunkt fiir die Uebersieilhmg nach Palästina, liebräische Kenntnisse, Zugehörigkeit zu einer politischen oder Frauen- Organisation. Die Zentralstelle fiir zionistisehe in Deutschland II. von Dr. Cirete P i n n e r :c׳r. weite re a) 111 c| 11) i> g) B) i) komite'e für Pogromopfer aufgcl'ordert, versammelte sieh eine grolle Menge von Juden vor der Synagoge auf den; Tlomaeki-Plat/e, darunter einige tausend Kimler. Die Beier wurde jedoch durch brutales Eingreifen der Polizeiorgane gestört, die u. a. auch die Delegierten der Handwcrkcrverbämle auseinandertrieheii, wobei vor allem die Zunftab/eiehen Schaden erlitten. Nur mit schwerer Mühe gelang es, eilte allgemeine Panik zu verhüten, (.'Iiarakteristis'di ist, elall die Sprengung der Versammelten durch berittene Polizei erfolgte, gerade während die Musik der jüdischen (ieniciiuie die pol- »;sehe Hymne spielte. Die jüdische Bevölkerung ist erbittert. Mehrere Interpellationen wurden in dieser Angelegenheit angekü.udigt. Moskau, 17. Juli. (Funkspruch.) Während des polnischen Rückzuges wurden von den Polen in den von ihnen geräumten Orten zahlreiche Pogrome veranstaltet.’ In Pojvnwitschi sind 211 Juden zwischen 17 und <>2 Jahren getötet worden. Die meisten Dörfer im (icbiet von Kiew wurden von den Polen niedergebrannt und in die brennenden Dörfer Juden und Bauern hineiugetrietreu Schweiz Eine jüdische Emigrations-Kommission Am II. Mai traten in Zürich Vertreter jüdischer Organisationen, (itmcindcu mul Vereine zusammen, um darüber zu beraten, auf welchem Wege die Schweizer judcnheit das ihrige dazu beitragen könnte, dali die unerträgliclu'i» Leiden der jüdischen Wandere.• einigermallen gelindert werden. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, eine Institution ins Leben zu rufen, die durch zuverlässigen Inloriimtio.is.lii'iist, sowie durch ein gründliches Studium bestimmter < u-biete des k.mtpHzierten Lmigrationsproblems jedermann Aufklärung auf diesem, jetzt so überaus aktuell gewordenen (lebiete!'.;eleu solle. Lar; 7-glicdriges Komitee wurde gewählt, in welchem alle politischen mul religiösen Anschauungen vertrete1 (׳ sind, so dali (iewähr lur völlig unparteiisches Arbeiten geboten wird. Diese Institution, mucr dem Namen: J ü d i s e h c I; in i g r a t i o 11 s - K o 1.1 m i s - s i o 11 Zürich fj. l .K.Z.) nahm ihre Tätigkeit bereits aul und wird au.ier der privaten Intormntumstäiigkcii, zur Orientierung der Oetfentlichkeit auch eine periodische Schrift: ״Iimigrations- und Reise-Nachrichten" herausgehen, worin alles für den Wanderer und die in Frage kommendei• I lilfsaktionen Wissenswerte gebracht werilcn soll, zugleich aber auch statistische und sottst:ge Mittedungen die liir die Betirleilmtg des Problems als solchen von Bedeutung sind. Die J. 11. K. 7 verfolgt ' keinerlei politische Te1.de.izen und sucht einzig und allem im Interesse der jüdischen Wanderer zu Wirken. Fs ist deshalb zu hoffen, dali ihr die gehühicmle Förderung seitens der jüdischen ()Öffentlichkeit nicht versagt bleiben wird. I ':e erste Nu...;..er enthält: Prograunuartikel, tiesetz für die Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Nordamerika, Nachrichten; Auswanderung: Polen, Schweiz; Durch Wanderung: Schweiz, Deutschland: Ein- Wanderung: Palästina, Deutschland, Amerika; Literatur, Rezension. ' Der Raw von Lubawitsch ז׳ל lirsl jetzt . kam die Kunde nach Warschau, dali bereits am 2, Siwau in Rostmv am Ibm, Rabbi Schneersoltn, der Lubawitscher Wumlerrabbi im Alter von öl Jahren am Typhus verschieden ist. Der• ״Lubawit scher'•, der I lunderttausemie von (litassidim zu seinen Anhängern ■zählte, war auch Begründer der weitbekannten Lubawitscher Je'schihalr ״Tomche Temimitn mit Nebenanstalten in Schtschedrin, Ziembin und Hebron (Palästina), die Tausende von Schülern zu Rabbinern und Schochtim ausgebildet hat. Der Verblichet'.־ Int auch an der bekannten Rabbinerkoimnissipn zu Zeiten Stolvpins letigenauunei). Not alter zio- Abg e h e 11 , :.ml d. 1 machen: der Frauenarbeit z. Jüdisches Arbeitsamt, Berlin N. 21, Monbijimplatz 1. Bundestag des Herzl-Bundes l;er Herzl-Bund, die Jugendorganisation der in praktisch-wirtschaftlichen Berufet) tätigen Zionisten, umfallt gegenwärtig die I ler/l-KI11bs in Berlin. Breslau, Cöin,״ Malberstadt, Hamburg, Hannover, Königsberg, Posen, Stettin, Frankfurt, Kassel und .Leipzig, Am diesjährigen Bundestag, der am 27. bis 2ü. Juni in 1 lalberstadt stattfand, waren die 12 Klubs durch U!)elegierte iuv.1 ca. 70 sonstige Teilnehmer vertreten. Namens tles Prasiiliums erstattete־ Walter Roth de» Tätigkeitsbericht. Das Berichtsjahr stand in! Zeichen der Notwendigkeit, dkg aus dem Felde heimgekehr'.ei! Mitglieder der Organisation wieder tätig einzuverleihen, den gelockerten Zusammenhang wieder straffer zu ge- . stalte׳■! und' den einheitlichen (iiiarakter, der vor dein Kriege bestand, wieder herzustellen. Dall diese Autgäbe angesichts der während des Krieges erfolgten geistigen Neuorientierung ■zahlreicher (iriippcii keine leichte war, zeigt sieh am besten daran, dal( wohl ausnahmslos alle Jugendorganisationen der Vorkriegszeit immer noch mit ihr zu kämpfen haben. Innere Kampfe, Zersplitterung und Stagnation helfen sich trotz aller Mühen noch nicht überwinden. Der diesjährige Bundestag sah sich also vor allem vor die Notwendigkeit gestellt, dem ll.-B. denjenigen programmatischen Weg zu weisen, von dem eine Ueher- Windung der Krisis erhofft werden kann, (ileichzeitig aber war cs notwendig, den ll.-B. und seine Mitglieder in irgendeiner Form unmittelbar mit dem Problem des Aufbaues Palästinas zu verknüpfen. Dieser doppclten Aufgabe war das Temic11zrefer.it von Heinrich Margulies gewidmet. Der ll.-B., führte er aus, war bisher 11 ir eine• E r z i e 11 11» g s geim insdialt. Ohne nun diesen Charakter ahschwächcn za wollen 1111 (iegciitcil sollte er durch eine stärkere Betonung das iomergedankens noch verschärft werden - inulite der li.-li, darüber hinaus auch zur Arbeitsgemeinschaft werden. Ls käme nicht nur ei,1׳ raut an, den .Mitgliedern ne bestimmte Einstellung zu vermitteln, sondern man 1(iüsse gleichzeitig verstehen, diese Einstellung ,11 eine a.iz bestimmte Mitarbeit am Aufbau Palästinas um- /»setzen. Bei der ohnehin vorhandenen beruflichen tZe.sam111c.1sct/1mg des I t.-il. einerseits, he. der F'i.1* seitigkeit andererseits, mit welcher unsere Jugend über die fundamentale Wichtigkeit der wirtschaftlichen Berufe für die Kolonisierung Palästinas völlig in Unketm'.ius gehalten wird, ergäbe sieh die Wald dieses Arbeitsgebietes von selbst. Die Aufgabe, schloii das Referat, durch Heranbildung einer (reiieration von Wirt- Kvhüiispamivrcn, die sowohl durch ihre nationale wie soziale (iesimmng vorbildlich kolonisatorisch wirken konnte... an der tatsächlichen (iewinming des Landes schaffend und produktiv Anteil zu nehmen, wäre so groll, dall zweifellos von ihr jene regenerative Kraft ausgeheu würde, deren der ll.-B. bedarf. I>:e im Anschlulf an das Referat vorgelegte Tendeii/• rcsoliitiun nachstehenden Wortlautes wurde unter freu* diger Zustimmung mit allen gegen eine Stimme an■ genommen: ״Der H.-B. ist aufgebaut .1,1! der Idee der itatio• aalen Verpflichtung. Die Zugehörigkeit zum H.-B. setzt den verantwortungsvolle» Willen voraus, sich als Einzelner jede./eit dem nationalen < lesamtiutcrcsse unter/..ordnen und ein/uiügcu. Her ll.-B. als Organisation von Juden, die sielt praktisch in den wirtschaftliehe.1 Berufen befinden, betrachtet es als eine der hervorragendste» Aufgabt-ig eine (ieneration von wirtschaftlichen Pionieren her-;ו.)/..bilden, welche den Erfordernissen des Lande» derjenigen Institutionen, die seitens der ziouktiamsation /um Zwecke der wirtschaftlichen Palästinas ins Leben gerufen werden, jederzeit voll zu entsprechen befähigt sind, und deren nationale wie soziale Oesiimung die (iewähr dafür gehen, dall im neuen Palästina auch auf diesen (iebieten die Privatinteressen den (iesamtinterrssvii untergeordnet werden.‘‘ Diese Resolution wurde auf Antrag Samuel ein folgende» Passus ergänzt: dieser Ziele erblickt der H.-B, nach folgenden Richtlinien: , ,.״,■■ *-ler [:r/iehuug der jungen m den ll.-B. kommenden Mens'cheu soll in dem (!.-׳ ״,einschaltsichen liegen, das sie miteinander fuhren Oememsdiaft, deren Formen ganz ungezwungen und sehen (>rp ErschUetfung stimmig durch ״Die Erreichung in einer Erziehungsarbeit Das Schwergewicht I ):esc

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