Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 49 (23.7.1920)
- Date
- 1920-07-23
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 49 Seite 391 f 4 j r. '!4 זי׳ u* ,« ־1. r'< '־*: .,־ V jd ו' 1 iido ,!,'־: 1 ls. 111c it der i 1 ■i W.iim■; •׳. m ci ־ 1 Hank 1 judi-; | 1! \I ulker 1! Hilcrs( Ih' zu I j! ■! )e ruf n<|!״יו י | . iuiwik' l f I 4! i i i )Ulli- 1! 'grüß- י | 1 r v‘־f- •} 1 p. rolle , j iidcn.; , j 'deich ' i; .jener!! blome j;blitze j ienmg ■ i .״Ull! I 1׳ z tit.'uu■ e t>r statt■ 1 vor- : Reihe stm.f< : id:;ev i je ״et; 1־ 1 », m• I I I. IHN) i '■i*■ 11 erst ‘j iß die; jinim• tiuder wobei rfineit r die j der; epp», : J He• j ein-!1/ m r Mit• :herr fi be! 1 Kon• be• 1 cm• : ans■ i ran- ״H1M- ,üiiici Kunst;1 di« S eine (Stein- Verkc jer״ )ebbt■ Vof׳ 1 und; und % .3CCHÄÜ . JF 4— •»*■fc j l. ..ב ג"...* Nach Schluß der (icm i.ddcbaUe ist die 1-L.u ״ im Plenum zunächst aufgehoben worden, ״* ״״«• nüssionen Zeit zu geben, die ihnen übenviesuic1 ״ Ukc״ komplexe in eingehende״ Beratungen Inotigcdessen haben seit einigen Tage ' liehen Verhandlungen stnttgcfunden, über die har herichtet werden konnte. Einem ans London eingctroflcncii Stimmungsbericht cntnelnnen wir Folgendes: Was sieh dem kontinentalen Zionisten am stärksten aiilcirangt, ist das Bedauern darüber, .daß die Konferon/ nielit, wie ursprünglich geplant, in Karlsbad abgehalten wurde. 111 London geht der größte Teil der demonstrativen Wirkung verloren. Die 300 Teilnehmer werden von der Riesenstadt aufgesogeu wie ein׳ Tropfen vom Meere, vor allem aber fehlt hier die Resonanz, die zionistische Üetfentlichkeit und die Anwesenheit zionistischer (laste aus den Ländern jüdischer Massensiodhing. Ls ist ein betrübender Anblick, denk die auch bei wichtigen Sitzungen lialbleere Galerie bietet. Schwerer bedroht das Ergebnis der Konferenz ein anderer Umstand; der Mangel an Berührung, au Limhing, zwischen der Leitung und den Delegierten. Der ergebnislose Versuch einer Generaldebatte, der Donnerstag und Freitag;!״gestellt wurde, zeigte,^ daß in fast .dien Gruppen und Parteien eine starke Stimmung der U n / u f r i e d c 11 heit herrscht und die Antworten U s s i s eh k i 11 s und W e i z m a n n s konnten diese Uu- Zufriedenheit nicht beschwichtigen, da sie in weseutliehen Punkten die Kritik bestätigten. Sie vermochten die Tatsache nicht zu verdecken versuchten׳ es auch gnrniclit d aß eine z i o 11 i s t i s c 11 e Leit u 11 g nicht besteht und daß infolgedessen die Schlagkraft fehlte, die die Inangriffnahme der entscheidenden Arbeiten und die Auslösung der grollen moralischen und materiellen Kräfte des Volkes ermöglicht hätte. Wir haben Wcizmunn und Sokoknv, aber keine Leitung. Eine gewaltige Erziehungsarbeit wird nötig sein, um die verschiedenen Giuppeu zu fruchtbringender Arbeit zu harmonisieren. Es sind vor allem viel* starke Blocks, ן die in Erscheinung treten; die Amerikaner (mit den Engländern), vier Misrachi, die Polen (nebst Russen und Ukrainern) und die ״juug/ioiiistische“ oder sozialistische G r u p p e , Poale-Zio«, Dapoel- 1 iaz.ai'r, Zeirc-Zion mit einzelnen ״Hospianten aus allen Landsmannschaften. Sie alle aber haben uocl nicht recht Stellung genommen, haben sich noch nicht ״decouvriert“; dagegen ist eine;111 Zahl schwachu Gruppe, die ״aktivlstisehe“, unter großem Töneaufwaud hervorgetreten, allerdings mehr mit Redensarten, als mit; posttiven Vorschlägen; ihr •Führer, Nord au, hat dmcli seine persönliche Manier, Op]xisitio1! zu mache״, und seine besonderen Meinungen zur Geltung zu billigen, schon viel von den Sympathien eingebiiiit, deren er sieh urspriingiidi bei fast allen Delegierten erfreute. Viel I lüiiiiimgeii setz! man auf die Mittelgruppe, in der als ״zionistische A r b e i t sg e 111 c i 11 - schaft A ch d 111 h -11 a •Dina h“ die deutschen, ischcdioslowakisdien, österreieliischen und ruinäimcheii' Delegienen mit den einzelnen Vertretern von Skandinavien, der Schweiz, Jugoslawien und Ungarn vereinigt sind. Diese Gruppe, etwa 3t) Delegierte stark, vertritt eine mittlere Linie, einen ״synthetischen Zionismus“ positivor Arbeit, und wird in den Kommissionen wichtige Aufgaben zu erfüllen haben. Trotz aller Bedenken besteht die Hoffnung, daß die Konferenz, (las Ziel erreichen wird. Sie ist ein wirk- J ich er Kongreß, wird aud! von der Presse, der jüdischen wie der englischen als solcher gewürdigt, hat die Aufgaben und die Verantwortung eines Kongresses, vielleicht in höherem Maße als irgend ein. früherer Kongreß. Die beherrschende Persönlichkeit, der starke Mann ist l)r. Weizmanu. 111 ihm sehen die meisten Teilnehmer den pmxidentielleii Mann, den echten Nachfolger Herzls. Gerade er läßt keinen Zweifel daran, daß wir heute über die Aufgaben der Herzisdien Zeit weit hinatisgewachsen sind und darum unsere!Organisation v^|1 Grund auf mugesialteii müssen. Die Neuschaffung ist die Aufgabe der Londoner Konferenz; ob sie ihr1 gewachsen ist, es erden die nächsten Tage zeigen. ^rf*-***^ gi■•—-»v jM. ( j j *-•Is 4. V e r t 0 i d i g 11 n g und o f f e 1,11 i c 11 e Sicherh e i t. 111 allen Siedlungs-Mittelpunkten ist sotort tür Sielu1 ׳■ lieitssclmtz. zu sorgen. Es braucht nicht erst gesagt zu werden, dali das eine der wichtig-neu Aulgaben ist. ohne die keine Siedlung auf der Welt bestehen kann. Sie wird sehr große Ausgaben kosten. Viel Geld und Arbc:t wird auch darauf verwandt werden müssen, um auf politischem Wege gute Beziehungen zwischen uns und unseren Nachbarn licrzusiellen. Wir kommen jetzt zu den Ausgaben mit späterer Rückzahlung 1. Zubereitung des N.-F.-Bodens Man weiß, daß die Kosten der Zubereitung des Bodens für landwirtschaftliche Nutznießung größer zu sein pflegen, a'.s der Bodenpreis selbst. Wir mii-■•■־» uns mit den modernsten Methoden vertraut machen, um den jahrhundertelang vernachlässigic» Boden wieder für Saat mul Pflanzung herzurichten. Um auf di-m ausgedehnten Bodenbesitz des N.-P. schnell eine giöß.re Zahl Einwanderer anzusetzen, werden wir den Buden erst vorbereiten müssen. Wir werden die ireriiir investierten Beträge tatsächlich wieder einbringeu können, wenn wir die Taxe für die verbesseren Hoden höher bemessen, als die für die nicht bearbeiteten. Da jedoch die Einkünfte aus der Lamltaxe naturgemäß nur langsam und allmählich fließen werden, in heute noch nicht zu übersehenden Zeiträumen, so weiden diese Ausgaben zunächst einmal als ״unwiederbringlich“ anzusehen sein. 2. Trockenlegung und Aufforstung gehören ebenfalls zu den dringendsten Aufgaben. Ab• gesellen davon, daß sie wichtig sind für die gcsnmllmtheitlichen‘Verhältnisse des Landes und zu seiner t utsettchung beitragen, gewinnen wir durch sie grobe Flächen, die heute brachliegen. Die Entsumpfung wird uns neuen Boden gewinnen und die Aufforstung Schatten und Feuchtigkeit bringen, die bei dem heißen Klima Erez-Israels ,so nötig sind. Einen Voranschlag darüber auf/ustelleii, in welcher Weise die so investierten Kapitalien wieder herausgewirtschaftet werden können, ist schwierig. Wir können ihnen nur ihren Platz inner denjenigen Ausgaben anweisen, die nach einem gewissen Zeitraum wieder eiiizubringen sind, zunächst aber sehr große Summen erfordern. Referat von Unser Finanzplan für den Beginn Das (»rolle Actions-Comite ist auf seiner Tagung im vergangenen Februar zu dem Entschluß gelangt, einen Fonds von 25000000 Lstr. zu schaffen, um mit seiner Hilfe das große und notwendige Kolonisatiouswcrk in Erez-Israel (Uirchznführen. Nachdem sehr sorgfältig die Bedingungen geprüft worden sind, unter denen eine so bedeutende Kumme erhoben werden könnte und ebenso alle Mittel und Wege, die zu ihrer Erlangung zu führen vermöchten, ist die Leitung zu dem Entschluß gekommen, au das Judentum, der ganzen Welt einen Appell zu richten, 11 c olien i'cnnmite Summe auf dem Wege freiwilliger!spenden aut'zuhriugen. Es muß ein Volksopfer zum Wiederaufbau des Landes werden, an dem das ganze Volk teiinehmen muß. Die Aufgabe, der wir uns gegenübersehen, ist ein grobes Werk, und groß sind die finanziellen Anforde• rungen, die es stellt. Unsere Aufgabe umfaßt einer- M-iis die Ueberl'iiliruiig großer Massen nacli Erez- Israel, andererseits die Organisierung einer Reihe öffentlieber Arbeiten, um die Einwanderer mit Nahrung und Arbeit zu versorgen. Das sind Ausgaben, die unter normalen Verhältnissen von jeder Nation durch die .mstuhrenden Regierungsorganc auf dem Wege der Steuer bcigebracht werden. Wir sind noch nicht in der läge, ähnliche Maßnahmen zugunsten der Unternehmimgcn im Lande durch/uführcn. Un sc re Macht reicht genau so weit wie der Wille unseres Volkes, sein L a u d;1 u 1 z u h a u e n. Ls muß zunächst betont werden, dali der 25-Millioucn-Londs (hinfort: 2S-M.-F.) keinerlei Beziehung hat zu irgendeinem anderen finanziellen Palästina-Projekt, besonders nicht zu solchen Unternehmungen, die Kapital auf kommerzieller Grundlage erlangen können, bei denen Kapital, und Zinsen siehergestelit sind und in vorherbestimmten Fristen /urückgezahli werden sollen, wie es bei Banken, Hypothek-Instituten u, a. der Fall ist. Unser 25-M.-F. wird solche Arbeiten und Ausgaben zu leisten haben, die jedes Volk leisten muß, ohne danach fragen zu können, ob Kapital und Zinsen sichergestellt sind, weil solche Gelder nicht als ״Kapitalsanlagc“ zu gelten haben, sondern die ersten Voraus- Setzungen für ein nationales und soziales Leben schaffen sollen, ohne die eine Entwicklung nicht gedacht werden kann Dieser Fonds muß als Anfangskapital für den großen jüdische» Sicdhmgsplan in Erez-Israel angesehen werden. Das unterscheidet ihn von allen bisher bestehenden Fonds. Er muß die unerläßlichen Bedingungen, die wirkliche (inmdiagc für die jüdische' Einwanderung und Besudlung schaffen, ein jüdisches Nationalver-, mögen an Menschen und Gütern. Die Gelder dieses Anfangskapitals werden folgenden /wecken dienstbar gemacht werden; 1. Ausgaben, die nicht wieder einkommen, 2. Ausgaben, die späterhin wieder einkommen. Ausgaben a fomis perdu 1. Einwanderung. Unsere Aufgabe wird es sein, eine möglichst große Einwanderung nach Erez-Israel zu schaffen und müssen J- A. Naiditsch: des Wiederaufbaus in Erez-Israels wir mit einer jährlichen U e b e r s i cd 111 n g von mindestens 25 (XX) Einwanderern rechnen. Es können nicht alle Klassen der Einwandcrnden, die das nötige Menschenmaterial für den Aufbau abgeben sollen, auf eigene Kosten übersiedeln. Das furchtbare Unglück, das über unsere Brüder im Osten hereingebrochen ist und die kritischen Zustände, die in all den Ländern herrschen, in denen die Mehrheit unseres Volkes lebt, haben unsere Massen in einen Zustand hilfloser Armut versetzt, der in Verbindung mit der ungünstigen Valuta es den dortigen Emigranten unmöglieh macht, die Reisekosten selbst zu tragen. Da sind außerdem die Kosten für Ernährung und Unterbringung der Linwamlcrcr während ihres Aufenthaltes in den Häfen vor ih re r Einschiffung, Bäder und ärztlicher Beistand sind ihnen vor ihrer'Abreise zu gewähren, desgleichen bei ihrer Ankunft, bei der auch tur Unterlamft zu sorgen ist. Endlich aber muß nach ihrem Eintreffen für sie gesorgt werden, bis für sie Arbeit geiuiuten ist und sie an ihre Arbeitsstelle befördert werden könncie Ls ist doch unmöglich, sie wie eine Vieltherde ins Land zu treiben und dort ihrem Schicksal zu überlassen: daß hieße zerstören, statt aiitzubaueu! 2. E r z i e 11 11 n g s - und K u I < 11 r a r h e i t. Unser Gesamlbmlget betrug bisher jährlich ungefähr 150 000 Diese Summe wird in Zukunft allein zum Unterhalt der Schulen nötig sein, die für die neue Be- Völkern!»״ zu schaffen sind. Wir müssen in jedem VerkeiirsmiUeipimkt eine Reihe _vou Seimien gründen und dabei unser besonderes Augenmerk auf die Errich tung voll' F a ch s e 11111 e 11 richten, in denen unsere Jugend sich die nötigen Vorkeimtnisse für Landwirtschaft, Industrie und Handel aneiguen kann. Die Schulen müssen die Hauptstützen einer A r b c i t s - e r zieh 11 ng werden. Wir können, insbesondere w.ilireud der ersten Periode, den Eltern . nicht /״muten, die Laste» der Kindererziehimg selbst zu tragen. Wenn wir wirklich eine Generation stolzer Juden schaffen wollen, die gleichzeitig nützliche und arbeitsame Bürger sind, so ist es unsere Pflicht, dafür zu sargen, daß alle darauf verwendeten Kosten durch die Regien!;!״ getragen werden, d. h. durch die Zionistische Organ'i- Nation. Gleichzeitig haben wir für die Heranbildung von Lehrern «nd Lehrerinnen in Seminaren zu sorgen Vor allem aber habe» wir alle die nötigen Schulgebäude zu errichten und sie mit dem nötigen Inventar' zu versehen — was allein sehr große Summen erfordert. i. I. amt«׳ irts c h a f 11 i c h c Vers ״ c h s - s t a t i o n e » gehören ebenfalls zu den notwendigsten, mich zu schaffenden Einrichtungen. Sie sind zu erstrecken über alle Arten der Landwirtschaft, der Vieh- und Geflügelzuelit. Bis jetzt haben wir nur sehr unzulängliche Versuche auf all diesen Gebieten machen können. Wenn wir aber wolle», daß Erez-Israel eine Heimstätte .für Millionen von Juden werden soll, so ist das nur durch intensivste Arbeit in nlkrn Produktionszweigen zu erreichen, Versuchsstationen werden überall mit Regierungsmitteln errichtet, bei uns wird sie also die Zionistische Organisation zu gründen und zu erhalten haben. i. Klein w o h n 11 n ״ s b a u. Der Hau von Kleinwohnungen für die zu erwartenden Siedler auf N.-F.-Boden kann ebenfalls nicht schnei! genug in die Wege geleitet werden. Es kann nicht damit gerechnet werden, daß die Einwanderer sogleich nach ihrer Ankunft in der Lage sind, aus Eigenem Häuser zu bauen, besonders im Hinblick air die hohen Preise für Baumaterialien. Der Fonds muh ihnen bihiiflieh sein und wird vielleicht (H) -70 ״,״ der Kosten verschieße», nicht weniger als 23 ״״ würden aber in jedem Fall von uns zu decken sein. Jede Regierung unterstützt den Hausbau ihrer Bürger und zweifellos werden die hierfür gelieferten Gelder eines Tages zuriukfiießeii. Es ist sehr leicht möglich, daß wir in einiger Zeit für all diese Arbeiten eine Anleihe bekommen können, weil der nationale Besitz, der inzwischen durch eben diese Arbeiten geschaffen sein wird, für die Sicherstellung der Anleihe aiisreielien und. V״rk ufig aber ist das alles noch reine Spekulation, und solange wir noch'nicht den, Zeitpunkt tuul die Bedingungen der Rückzahlung bestimmen können, ist es verfrüht, von nationalen .Anleihen auf Grund dieser Arbeiten zu sprechen. Dies siitd hi Kürze die Aufgaben des ״Grund• Fonds“. Wir kommen jetzt zu der Frage, mit welchen Mitteln wir diesen ״Grund-FoniN“ schaffen können. Die Aulbfitigmig des ״Grundfonds“ Die Gelder für den Grundfonds müssen von dem g&tuen Volk auf den! Wege der Steuer aufgebracht werden, welche für die wohlhabenderen Klassen in der Form des ״Zehnten“ erhoben werden muß, während die ärmeren Klassen sieh selbst eine angemessene Einkommensteuer auferiegen sollen. - -• v.« X..V, -IVUVI M• /»Ul UII';UVIll wei, hei Anwendung nur einer der beiden Arten laug- Zen verstreichen wurde, bevor wir in den Besitz <le großen Summen gelangen würden, die schon für den Be ginn unserer Arbeit im Lande nötig sind. Wir müssei schnell in den Besitz ziemlich beträchtlichen Kapital gelangen, und das ist mir von den W o 11 1 h a b e nd 0 1 zu erlange», die auf c 1 n in a l den zehnten Teil ihre Vermögens entrichten. Die Volksstener dagegen wir! erst später tmd allmählich von dem Einkommen er langt werden können. Unser Hauptbestreben hinsichtlich des Wiederaul haus muß cs sein, das Volk z 11 S t e 11 e r I e i s tu n g e n 11 e r a n z 11 z i e 11 e n 1111 d g r 11 nd s ä t z 1 i e h in i d e m S y s t e in d e r ״S a m m c 1 h ü e h s e f ii r W 0 i! I tatigkeit“ zu brechen, wie es bisher fü I aiastina üblich War, Wenn wir bisher, w< nur kleinere Unternehmungen in Erez-Israel n1ö״iie waren, uns mit ״Wohltätigkeit** begnügen komiteig s ist dieses System unbrauchbar geworden im jetzige Augenblick, wo neue Horizonte und ein weites Ai beitsfeid sich uns eröffnen. Wir können jetzt nicht mehr mit Wohltätigkeits-Beiträgen vorwärts bringen. ' ׳ * Stunde ist g e k o m m e » , i n d e r \v i vom Volke i 111 Namen seiner W i e d e r g e ״ ״ r t verlangen müssen, d aß es die Not Wendigkeit einer Volksstener einsieh und diese » Gedanken in die Wirklielikei um setzt. Ik-i allen Völkern, die auf eigenem Gruu 71■', “•״■•״ ״f'' Al'r'K1)l die Regierung Steuern /״! Zweck ofteiitlicher Arbeiten, wie sie oben erwährt sine und wir müssen eben für die gleichen Zwecke A inlidi Steuern erheben von den über die ganze Welt zei 1 streuten Juden. b *e1