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Jüdische Rundschau · 1920-07-23 · Heft 49 (23.7.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 49 (23.7.1920)
Date
1920-07-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 390 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 49 n 1111 all c 1 J 11 «I 1־ n hängt 11)11 der fl'IIStV» 1a diesem I*unkte 1101׳ 1l1׳r Wiedergeburt «los fordert.!>01111 in der 'Vat i'tlH'hterlullimg jedes l iii/vlnen Erfolg der zionistischen Klee, Volkes ab. Es ist notweiuli״, ,l.ili sich jet/.t endlich, da die Arbeit beginnen soll', die Volksbewegung entfacht, die sie vorwärts trägt. Naulitseh will den einzelnen Landsmannschaiten je nach den wirtscltaftlidieu mul rechtliclieu Verhältnissen, unter denen die Juden des betreffenden Landes leben, I leilieit der I)iircltfültrtiug lassen. Einheitlich mul! nur der (iedanke der ZchentMcuer sein, sei es, dall der Zehent nach dem Vermuten mler dem l.inktnmueiH gefordert wird; und ״U-icli:.^ulti״ ob das Einkaimtien in einem l.ande direkt, in ־״linieren Ländern als das fünfl'ache der Wohmiugsmiclc lx׳rechuet wird. Die Freiheit der Ausführung ist in der Tat für die Laiiduinunschnftcu tinenthehrlieh. Manches Non «lern, was Naiditsch altregt, ist für uns luigecignet. Die Lorm, in der die Aktion m I feiitscidainl ihuchgefülirt werden wird, und! daher noch Sache eingehender Beratung sein. Das SO Aiv'ulUivh der Jahr eskonferen/ (mul am 12. Juli in London eine /autistische• Massenversammlung statt, nneiche zur erndruckvollsteii Kundgebung wurde, die das englische Judentum je erlebt hat. Der Versäumthmgsort, die Aihert-l lalle, welche tOOUO Personen fallt, war bis auf den letzten Stellplatz gefüllt, und mehr aJs 20(Kllי Bitten 11111 Linlalikarteu konnten nicht herüeksn'htigt werden. Hebräische Lieder, die unter Orgelbcgleihmg gesungen wurden, leiteten die Feier ein. Don Vorsitz führte l.onl Rothschild. Als er mit B a I f n 11 r auf der Tribüne erschien, tobte ein tutgeheuerer Beifallsturm durch das Haus. Das gesamte Publikum erhob sielt, und vielleicht niema's während ■»einer ganzen politischen Karriere hat B a I fott r einen solche« Empfang gehabt wie in dieser /ionistischcn Versammlung. Nach der Eröffnung der Tagung ergriff ztmädtst nach einer kurzen einleitenden Rede Lord Roth- < e It i 111 s , Baifour folgendes ans: Wenn ich heute Ihnen das ein Zeichen 11,1s Wort. Er führte hier /« Ihnen spreche, so möge dafüt sein, dal( ich seit langem überzeugter Zionist hin. Aber in nieineu optimistischsten Anwandlungen ha he ich nie vorausselien können, tlall das grolle Werk des Wiederaufbaus Palästinas sich so schnell oder auch nur mich zu meinen Lebzeiten ereignen würde. Dies ist eines der grollen und unerwarteten Resultate des Weltkrieges. So 11 na lisch ha res Uobel dieser Weltkrieg auch gebracht hat. so ist er doch der Anlall zur Wiedercrnchtiiit: der alten Heimat tles jüdischen Volkes genn orden, und so können wir ihm cm Ereignis gutscltieibcn, das inner anderen Umstünden niemals hätte so früh citürcicn können. Wer hätte vor sechs Jahren daran denken können, tlall tvir heute bereits Sir Herbert Samuel als Oberkoinmissar für Palästina selten wurden'.' Vergessen wir jetloch nicht die Scltwierigkeiten, die noch vor uns liegen. Ich weilt, Sie werden ■«:c überwinden. Unter ihnen stellt die a 11: ׳ ■ h! sehe I rage an erster Stelle. Sie verlangt Takt, 1 1>׳n 1 1111,•!,i'O .gi Inhl mul vor allen Dingen guten Willen, sowohl bei den Jodelt tvie bei den Arabern. Ich hoffe, die Araber werden sich dessen erinnern, tlall sie durch die <imt'mi.ichle vom türkischen Joch befreit worden sind, da b mc im I ledschas ein eigenes arabisches Reich und ■in Mesopotamien nationale Autonomie erhalten haben, ■atd ich denke, tlall ihre Erkenntlichkeit nicht da halt.nachcn wird, nvo man ihre Zustimmung tlazu verlangt, dall tlas kleine Palästina einem Volke gegclicn wirtl, dem es einst entrissen wurde, und das heute wieder;ruf dem Boden seiner Väter s’icdcln möchte. Die zweite Schwierigkeit ist die Auslegung tles S e I h st h e s t i nun wng sre ch t c s. Die Lage der Juden ,hiltlel alter in allen Ländern eine Ausnahme. Die tiefere, wirklich verständnisvolle Auslegung tles SeihstlustunuHiugsreehtes verlangt den Zionismus. Nur solche, die ,mit religiösem oder Rasscnfanatisnuis geschlagen •,ind. will׳« das nicht ein. Diedritte Schwierigkeit ist die tlall Palästina nur cm kleine« Land ist und dail man fragt, ob daraus eine I Iein1«!.,;te für tlas jüdische Volk gemacht werden kann.״ Die I rage!st schwierig, aber nicht unlösbar. Notwendig sind: Geschicklichkeit, Kenntnisse und Unternehmungslust auf der einen Seite und auf der anderen .Vite Kapital. Und bei den Juden ist alles dieses reichlich vorhanden. Das jüdische Volk weil! soch i Schwierigkeiten Herr zu werden Ich zweifle nicht, tlall auch die jüdischen Reichen ihre Pflicht um werdvii. Ich denke alter besonders an die armen Juden, von neuen ich gehört habe, tlall sie sich bereits nisten, von ihrem Wenigen noch zu opfern. Die vierte Schwierigkeit ist vielleicht die grollte. Diest Bewegung kann nicht ausschliefllicli von Idealisten getragen sein. Idealismus hat auch seme Gefahren. Die Zyniker unternehmen nichts, die Idealisten! ׳nlenielimeii alies,;!her nicht immer in der richtigen Weise. Ls liegt eine gewisse Gefahr darin, jmliseln׳ Rasse leicht geneigt ist, sich von ’■',rer Leidenschaft und von der Tiefe ihrer t Überzeugung allein vorwärts treiben zu lassen. Sic zu den von ihr seihst gewählten Führern jenes tlas, wie Sie mir glauben mögen, heute abend hierher ge- Nationen mit verschieda II der die Kraft dener ,Mentalität, würde daraus erst seaicm mul Vertrauen haben, uuerlältlich Kr Sie sind kommen ruN der Mitte vieler Das sdtadei nichts. Eine (iefahr werden, wenn jeder hartnäckig au! eigenen Kopf bestehen würde. Vor dieser letalu müssen Sie sieh bewahren. W 1 r haben uns auf eine grolle Sache eingelassen ich sage ausdrücklich nv i r: Die Juden und die •Maudatarniavht. Wir sind Genossen bei tl i e s e 111 Unternehmen. Keiner darf dem anderen militrauen. Ich bin überzeugt davon, tlall weder v.e uns, m>t׳b. wir Ihnen militrauen. Ich glaube, tlall tvir juit festem Blick in die Zukunft sehen können, in der Palästina im vollsten Au-smalle und im wahrsten Sinne tles Wortes Volk nv erden soll. zu einer Heimstätte für das jüdische Lord Robert Cccil vom Publikum ebenfalls mit stürmischem Beiiall einpfangen, ,sprach von seinem ersten Zusammentreffen mit W e i'z 11! a 1111. IS fand im Auswärtigen Amt statt. Ich war Zionist aus Ueberlegung, bevor ich ihn kannte, aber dann wurde ich Z.ionist aus tiefer, k'idensclud’tiicUcr Ueber/cugung. Wenn später einmal die Geschichte tles Krieges von einem objektiven Historiker geschrieben sein würde, so werden folgende zwei Ereignisse als seine l lauptresultatv bezeichnet werden: Die W i e 11 e 1׳ e r r i c 111 ti n g tl e r j ii (1 i s e h e n Hei 11t st.ittc i n 1י a 1 ii s t i 11 a und 11 i e E r r i c h t 11 n g des Völkerbundes. Diese beiden Ereignisse repräsentieren die Ideen, für die \vit kämpfen, tiie Ideen tles Nationalismus und des Internationalismus. Es kann keinen Bund freier Nationen geben, bevor die Völker nicht selbst frei geworden sind. i>er Volksgetlanke hat nie einen gröberen Triumph gefeiert als in dem Augenblick, wo die jüdische Heimstätte anerkannt wurde. Lord Crcwe sehloli mit den Worten: Wir haben Euch Euer nationales Dasein wiedergegeben, in Euerer Hand liegt Euere Zukunft! I )er z Chief Rabbi sagte, der Königlichen Bolsjiaft sei zu entnehmen, dal! Treue, Gerechtigkeit und Frieden die Grundlagen der Verwaltung int Heiligen Laude sein werden. In der jütlisdi-natitmalen Heimstätte werde cs keine Zwistigkeiten geben über die Frage ״jüdisch oder nicht jüdisch‘‘. Den Juden, rufe er das alle Wort zu: Chasak nv' emaz! Die Lore der Befreiung stellen offen, die grolle Stunde ist gekommen, i n d e r j e d e r J tt d e , d e r nicht a 111 A 11 f b a u m i t h i! f t, tief 7. erstür 11 n g d i e n t. Major Örmsby-Gore sprach von seinem Aufenthalt in Palästina und von den vortrefflichen Eindrücken, die er von den jüdischen Siedhingen dort empfangen habe. Nach ihm sprach James Rothschild und dann, von. stürmischen Jubel der Versammlung begrübt, Nordatt Li sagte: ״Vor etwa zelui Wochen fand in dieser I lalle eine Aufführung des Messias statt. Ich werde nie den Eindruck vergessen, den ich dabei von dem religiösen Charakter des britischen Volkes empfangen habe, jenes Volkes, dem die Puritaner entstammten. Diese Religiosit.it hat England hellhörig gemacht für die Forderungen des Zionismus. Die britischen Staatsmänner - und ich spreche hier in Gegenwart einiger der bedeutendsten von :!tuen — begänne« von Palästina als von der jiidiselten Heimstätte zu sprechen und erwarteten von den Juden, dall sie verstellen würden, was ihre Pflicht ist. Wir verstanden und handelten demgemäll. England hat sielt in allen jüdischen I lcrz.cn die grollten Sympathien erworben. Wahrscheinlich li.'itle es den Krieg auch ohne das Zionistische Maultier-Korps und das Jüdische Regimeut gewonnen, aber diese beiden waren doch Kenn- /eichen der jüdischen Gesinnung. Wir Juden stellen im Ruf, ein sehr langes Gedächtnis zu haben. Wir haben oft verziehen, aber wir haben niemals vergessen. Im Namen von vierzehn Millionen Juden aulierhath dieses Saales erkläre ich, dall wir jene I׳flicht der Loyalität erfüllen weiden, von der W e i z. m a n n gesprochen hat. Für die Arbeiterpartei sprach Oberst Wedgwood das bekannte Mitglied des englischen Unterhauses und der Führer der englischen Kommission, welche die nn- ״arischen Greuel aufgedeckt hat. Palästina sei ein Zeichen wiedererwacltetnler Selbstachtung. Er bringe die besten Wunsche der englischen Arbeiterpartei. Fr wünsche der Bewegung mehr von dem Geiste seines Freundes J a b o t i!1 s k y. Die Juden würden den besten internationalen Staat errichten, in dem es keinen Rassenunfug geben würde. Er berichtete sodann über die Leiden der Juden in Polen, Ungarn und der Ukraine und rief das jüdische Volk auf, Freiheit für alle seine Kindei zu erstreiten. Ussischkim sprach als einziger hebräisch. Die Baifour- Deklaration gebe dem jüdischen Volke den Schlüssel zu Erez-Israel. Sein:׳ eigene Sache sei cs, die 1 ore des Landes zu öffnen. Wenn dies nicht jetzt geschehe, wann denn? Ein jüdisches Palästina miUse die beste nationale Heimstätte der Weh sein. Es müsse das werden, was König Salomo für sein Reich erwartet hat: Alle Nationen soiiten dorthin kommen können, um zu beten. Nach ihm sprach!roch Osten könne man mit Ihnen die Strallen pflastern“,!ן,״ו diese Versammlung liier sei der Beweis datm. Uie Stunde habe geschlagen, in der die Möglichkeit /«!,, Wiederaufbau Lrez-IsracR gegeben sei, und er «ei sicher dall jetzt kein Jude abseits stellen wolle. Den Arabern wollen N\׳ir offen und ehrlich sagen: Ihr habt gnu.g Platz, und «las jüdische Volk wird nach wie vor zum Aufbau einer ״rolle», arabischen Nation beitragen. [>u. Araber aber müssen die Rechte der Juden auf Palastiu,, respektieren, genau so wie Nvir die Ueberlicferungen dm Araber respektieren wollen, ln der Geschichte Nt I1,,. iästina eines der bedeutendsten Länder der Web, l)|1N. Geschichte ist die unsere, und noch einmal soll die Lehre von Zion ausgehen. Folgende Resolution wurde angetirnnnien: ״Du׳ Versammlung 1!nickt ihre herzliche l 1t-uje über die l.ntschliellung des Obersten Rates aus, äle Baliour-Dckl.iration in den Friedensvertrag mit <117 Türkei auf/unehmen und über die Annahme des Mm dates üher Palästina durch England mit der Besinn, mting, dort die .nationale jüdische Heimstätte z« <■!• richten. Gleichzeitig spricht sie ihren tiefsten Dani, aus für die unschätzbaren Dienste, welche dem judisehen Volke tlureh die Staatsmänner und die Volker der alliierten und assoziierten Staaten und besonders durch England erwiesen worden sind, und welche!1 dieser denkwürdigen Stunde geführt haben. Sie ruft die Juden dieses Landes auf, keine Anstrengungen an!) keine Opfer zu seltenen, um Palästina als die natiutMle jüdische Heimstätte wieder aufzubauen.“ v e r. Lord Crewe widmete einige freundliche Worte Sir Herbert s n m 11 e 1, ״!ii dem er längere Zeit im Staatsdienst /usanuncngcarbeitct bat, und von dem er glaubt dall ff*'*1 ai?st״u*. jler richtige Mann auf dem richtigen!׳osten sein wird. * Rabbiner A. H. S i Sokolow und Weizmann brachten die am Ende dieses Berichtes zitierte Rcsolution ein und begründeten dieselbe kurz.. Wcizmann sprach von seiner ersten Begegnung mit Baitour. Es war dies im Jahre lTKi, als das Uganda- Angebot der englischen Regierung an dev Tages- «rdnung war. D:e Zionisten in Westeuropa waren für Annähme, aber die osteuropäischen sagten: ״Wir danken der britischen Regierung, aber Uganda ist nicht Zion.“ Wciz 111 a n n habe sich bemüht, mit seinen noch damals unzulänglichen englischen Sprnchkcnntnisscn Baifour diesen Gedanken begreiflich zu machen, und dieser habe ihn gefragt, ob es denn viele Juden gebe, die seiner Meinung wären. Er habe damals geantwortet: ״Im Erez-Israel Bedrohung von ״Jessod Hamaalah“ Haifa (J. C. B.). Zwischen Sydon und dn!!hi! selten Kolonie Metltula haben arabische Banden gr.nl liehe Pogrome gegen die christliche Bevölkerung vet anstaltet. Sie verbrannten ein I>orf, so dall eine'gr.uk zknzahl Uhristen der Feuershrimst /tun Opfer tirUu Viele christliche Frauen wurden geschändet und deren Kinder abgesclilachtct. Audi 25 Juden siml von jener Gegend nach Sydon geflohen. Die jüdische Kolonie ״Jissod-Hantaala“ ist in grober Gefahr. Zum Schutze der Kolonie ״Mischmar Hajarden“ hat die Regicron!; eine zahlreiche, gut bewaffnete jüdische Polizei aul geboten. Waad Hachlnuch Iler palästinensische Korrespondent «1er ״J, ID״ belichtet: Auf den letzten, vier Tage währenden Siwmi gen des W'aad Hadiinuch, die vor der Abrei-e Dr M ossins o h n s zur zionistischen Jahreskanierenz statt■ fanden, wurden hauptsächlich die dieser Kodieren/ t<>r /ulcj'cndcn Angclrgeiihi'ileii hc*1p1■■« heu. In ei-.lei KVttn׳ 11111 Ute «las Budget des Er/tcluingsu esens Pal.וזיו«.» iitr das Jahr 3bSl festgesetzt werden. Der BmRe« referetU, l)r. I.utie, wies darauf hin, dall «las Budget '2H 7Vi Pfund, also uni 12(1753 Pfund nicht aU vorige- Jahr betrage. In Palästina befinden sich jetzt, m begriffen Kindergärten, Md Schulen mit zirka 12 0011 Schülern und Schülerinnen. Wenn in Betracht g# zogen wird, «lall das jiitlisdit׳ Er/iehiingswesen erst ini Werden begriffen sei, müsse es klar werden, dall die erwähnte Summe nicht allzu groll ist. ln dieser Summe seien auch die Ausgaben für die zu erwartenden Kinder der Einwanderer des nächsten Jahres inbegriffen, wobei man mit einem Minimum von j(X)ü Kindern zu rechnen habe. Man müsse auch noch die Ausgaben fiir tln Abendkurse der Erwachsenen, die Unterstützung der Schulen in Syrien, so in Damaskus, Beirut uml Alepp״, die Unterhaltung der Universitätsbibliothek usw. in IW■ tracht zielten. Der Waad Hachimich genehmigte etn stimmniig das Budget, tun es der Jaltreskonferenz m London vorlegen zu lassen. Einwanderer aus dem Kaukasus Jaffa (j. ('. ü.). Aus dem Kaukasus ist Uer erste jüdische Transport liier gelandet, dessen Mit■ glieder ausnahmslos die hebräische Sprache beherr sehen. Sie erzählen, dall im Kaukasus j(KX) Juden be rcitstehen zur Auswanderung nach Palästina. Für die Organisation! Auf der fereuz der schlossen, zuwirken, zutreten letzten, in Kmercth stattgefundeneii Kon Achduth Haawodah Nvtirdv be auf die ponte-zionistische Weltkoufcreuz aus der Zionistischen Organisation nicht cmaus■ Eine Henryk Glicenstein-Stifiung Der Zürcher ״Haruach“ richtete an Louis Br.1:1 deis und Max Nor «1 au folgendes Telegramm: ״IW hauer Prof. Henryk (i 1 ic e n s t e i n , der Sdiöp!» des Messias, beging kürzlich seinen fünfzigsten Gebt!!«־ tag. Er nahm bekanntlich stets treu mit seiner Ki«? an «ler zionistischen Bewegung teil. Deshalb hittet J!e Vereinigung Haruach die Jaltreskonferenz, offiziell «1* Sammlung für eine zu errichtende Henryk Glicenstei«־ Stimm״ einztileiten mit dem Zweck, die besten Werke lebender jüdischer Künstler für das Museum in J«'re salcni anztikattfen, als erstes (ilicensteins Bar Kocht*■* Wir sind überzeugt, dall die Jahreskonferenz die vor• geschlagene Etmmg für einen solch bedeutenden und populären Gesinnungsgenossen sofort bereitwillig u»d tatkräftig übernehmen wird.“

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