Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 49 (23.7.1920)
- Date
- 1920-07-23
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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U.tfö irur- |ft w JlO: v n-4.1* , ci I. & a9,T5׳ י «. u ■ ],K) C 11• i ut ».u;.\ & c«<> 0^ L 0.” Nr i־M 4rr!n>;'׳> itiit »i* 70257 409.95 ■ unUM 'weht »u5'1<׳uia "'Y w ketlaktioo t.ml VerUg W. 15, S«ch*l1»chc Stc. 8. Erscheint Oienstag umi Fr. Be/ux^preis bei d<־r Ripeditiu» uud den pQ»t»mtero viertr ji־»riich 10 M, in Deutschland, A״-*t»adi*bont1e• ׳nent* werden i1» ״er WShruo* der einzelnen Länder bereth»^ Nummer 49 Berlin, 23. VII. 1520 /\nzei^cn־־Vcr v.׳ nltur^׳: Verlag■ Alwin Locwcntha!, Berlin V7. 15, Sächsische Str. & Telephon: Amt Uhhnul 845 und 846. A'iiekseaprei» tur die 8ieben2csPB^ene No«P*Tei׳le*ei>• ii.öO M ei^mcbluS: DirniUff and Freitag nachmittags 4 Uhr. ““ ״.׳.־'__״ .:־ a;«״־-? ■ . ^,84 -- -.!,«״ü.*-־. ׳*מ-*.,׳ ״Miw»4»«-.*»:.־!< 1״ ״ .«•®׳•*.s Trlr, •'׳'־:״ AtM t'hUnd ל»׳* י Und >׳ i<*.!״oibün tJtVofdO : twrl.n Kr, ' Für ' Orslerreuh: P01Up«rkfl,»s«na'nt W “»>, Konto Nr. 156150. Für T*d1edj*»10w»kei; 1\>1גש»ה»«י«^«*קי6י Prag. Konto Nr. 156 00י' kedaUiot*«*a»luS Sonntag und MiHwoii aarhrnttag« Aas aao 8. Aw 5§S0 XXV. Jahre. H _^ -----■•■■■----■ -— Der Zionismus erstrebt für das jüdtscho Volk die Schaffung einer offcntlldi-rccIiUich gesiaicrtcn Heimstätte in Palästina. ,,Baseler Programm. Zu diesem TiscSiah b’Ab S ,1 b h;1 1 11 a i Z \v i, dem eine ganze Generali >t! unseres. Volkes als dem verheillenen. Messias zujubellc, l'cstinmitc. dall die Trauer um das zerstörte Jerusalem mul seinen Tempi■! :mthörcii solle und dall der liseliali b'Ab f.»rt;m als Fmuleiitag /u feiern sei.׳ S a 1) b a t U a i / w i war deniiuell ein falscher Prophet, der die iiiessia- »:sehe Sehnsucht seiner Zeit niilSbraiielit hat um! seine jiidisehen Zeitgenossen um ihr bestes Seelengut betrog: ilie Hoff innig darauf, dall die Zeit sieh einst erfüllen werde. Wenn wir muh billigen Flickten haschen wollten, hole 1111s die Wiederkehr des Tages, an dem das jadiscltc Volk seine nationale Selbständigkeit verloren hat dankbaren Aulall zu Betrathtiingen, die einige Aeiiulielikeil mit den Anschauungen lies Sahbathai hätten. Vir brauchten sie nicht einmal selbst an/.ustellcn, man hat sie uns“ bereits v iriveggcnomnicn, und hat den lag v 11 ס S a 11 R e m o dem 1' a g e v n n J e r 11 s a ־ I e in g e g e u :1 b e r g e s t e I I t. Ibis sklu nach solchen Vergleichen nicht der Sinn. Vir wollen nicht Dinge /u Gedaiikoiispiolereicn, und '1 ien cs die geistreichsten, hcrabgcwiirdigt wissen, die aus den Tiefen unserer Geschichte uns überkommen Mini titnl in denen Millionen unseres Volkes bis auf den heutigen Tag die heiligsten Mysterien ihrer religiösen t ebeiveuguiig heben neu. Wir glauben kein Keclil da/1: /u haben, das, was nur im höchsten geistigen Sinn begriffen werden kann, iim/iideiiten im Dienste eines doch mir sehr äiillerlidieii Vergleiches. Wir sind ganz ciiülil davon, dall wir den Beginn des Wieder a u tb a 11 s 1' r e / ■ I s r a e I s als d e 111 ׳ a t i o n a I e n II e i in s 1 a I t e des j ii d i s e h tu Volkes erleben, dal! wir die Listen sein sollen, die Hand ans Werk legen dürfe». Aber wir wissen: so wie der 0. Ab 1 in lag des trauernden < iedenkens nicht mir für die Stunde ist, da der Tempel niederhraiinte, sondern für die gaii/e, sl'utahhclie und beklagenswerte 1:11twickln»״', lue die ii'uc Slumlr nur den historisch weithin sichtbaren Abselihill hot, so isi der lag von San Rcmo nur das ges! hielitliehe Wahr/eieheil einer beginnen- <|c 11 T.psiihe. Und wenn es jüdischer Gesehichtsauilas.stiug entspricht, für das nationale Unglück des 0. Ab nicht die■ materiellen Kräfte des Weltgeschehens, so״- dern die sittliche Uu/111äng)iehkeit .des eigenen Volkes verantwortlich /u machen, dam! sollte man der Epoche, an dcicn Anfang Sau Rcmo steht, nicht messianischen Uharaktei• /uspreeheu, ehe das jüdische Volk /eigen konnte, nb ihm wieder die Kräfte iuiiew,ihnen, die den Maschinell auf die Well rufen. Mcssiamsehe Hoffnungen für das wietler/iicrrich- 'ende l1׳e/-lsracl liegt jeder von uns, Zionismus scheint ■ huc diesen nietaphvsisehen Hintcrgmml nicht denk- Du׳• Olt wir die Erfiilhmg der Zeit in der Weise religiöser Uehcr/.cngiiiig oder sozialistischen Tatwiileus!וwaiiea, :st ein Unterseliied der Art, nicht des Wesens ׳״ st ier Messiashol'fnungen. Die Extreme des Denkens and l'mpfiiulens begegnen sieh im Wollen: ilali Eriv- Isiael das I aiul der Gerechtigkeit und des Friedens "erde, ist unser aller Begehren. I Km Mens! heu unserer Zeit isi der 9. Ali! /11 einem iniici tag von;111 nlirhei■ Bedeutung geworden, wie er s bisher mir tur das jüdische Volk gewesen ist. Am u Alt lieg an 11 das furchtbare Morden des e i 1 k 1 i c 1: e s. In <las neu,׳ lircz-isiacl himiber haien wir die Eriimer.ing an diese letzten l'iinf Jalire,!״ denen die Bestialität eines Jahrhunderts sieh aus- ,׳ heu (litt Ile.. Und im l.amle seihst begegnen wir den 'puren des gleichen Wahnsinns, für lange Zeit den Meusih.'ii und den Dingen nmerlieihar »ufgeprägt. Wie t in düsterer Schatten •lastet auf uns der Gedanke, dall wir unser l.ai'd nur 11,11 den Preis dieses Krieges erlangen konnten. Wenn das Datum des <). Ab uns an eine Verpflithtiing׳ mahnt, die wir uns selbst, unserem Volke und mtserem l.amle schuldig sind, so ist es die, nach den aufriittclndeii 1.1 lehiiisseu dieses Krieges in :ins und v■»־ alh'in in der heranw;iclisendcii Generation eine wahre ' v 1 (1 0 11 s e h a 1 t de 1־ F r i c d e n s I i e b e aii/tif,׳teilen. uns so gern das Wort sieh auf die läppen!1״׳,Kl. ilali man ״׳allen Dreck Europas“ hinter sieh Owen müsse. um mit reinen 11,'imleu und itr/en an <lam Werk des Aufbaus unserer alt-neuen Uenii'iaii /» schreiten, so mögen wir :.tets daran denken, mdi de, (»eist der Ge w a I t t<> s i g k e i t die erste v oraussi't/ung zu so gnindsiit/lieher Abkehr von den 1 eheln liuropas ist. Ibis zu betonen scheint notig׳ .:iiigcsiclits einer Stirnniuug i» Erez-Israel und im Zionismus, die sieh nur allzu natürlich aus der bisherigen Shunti:״! ergab. Wir ׳,orten von jüdischen Rcgiiiieiilern und Batailknieti, von s! homriiu, von Grenzleru und von einer Selhstw ehr. Air wissen, vvchh bitiere Notwendigkeit'sie ins Leben ncf. Wir wissen, welche Anziehungskraft der Nimbus, hu׳ sie und ihre Taten umschwebt, auf unsere Jagend ״!suhl. Wir haben dafür ein tiefes Verstehen, uns "de Kritik zum Schweigen bringt. Wir wissen, daii dm Wort der Anerkennung zu hoch ist für die Männer, die wortlos dir!.eben in die Seiiaii/1‘ schlugen, um jtidisebe Menschenleben und jüdischen Besitz zu verleidigen. Wir begreifen, dall jungen Mensclteii solche Aufopferung als höehste Heldenhaftigkeit erscheint. Aber wir wissen ebenso, dall hier die: tmeiidlk'hc Uci ihr droht, dall ,;uieh in!:rez-israel jener Begriff des ״I leiden“ heimisch werde, dem huropa in selbstmörderischem Taumel die Hüne seiner männlichen Jugend opterfe. Wir fürchten, dall irgendwie auch die jiidiselie Jugend in lire/-Israel dein Wahn verfallen könnte, dall die Waffe ihren Träger ehrt, dall sie nicht ganz, klar! und deutlich erkennt, dall die Notwendigkeit, zur Waffe greifen zu müssen, e i 11 g־ r a 11 s i g e s V e r h ä 11 g » 1 s i s t, das fiiiililbaistc Schicksal, das einem Menschen widerfahren kann, der Begriffen hat, was Menschenwürde ist. Und darum danken wir es W e i /. 111 a 11 11, ilali er den Mut hatte zu sagen, ilali man aus Jahotinskv keinen Volksheros machen solle, dall 11 io Helden lies jüdischen Volkes von anderer Beschaffenheit gewesen seien. Das war kein Wort, das si.11 gegen Jahotinskv richtete, dem Dank gebührt, dall er ,eine traurige Hl Sicht als ein Mann erfüllt hat. Das war ein Wort, ilas dem (jeist einer vergangenen Zeit Halt gebot, einer Zeit, die für!ms wenigstens vergangen sein muH, die wir 1:1 ez-lsrael erbauen wollen. Kill englischer Staatsmann hat auf dem Londoner Massenmeeting, über das wir in dieser!Nummer berichten, gesagt, die eiu/igeii beiden Ergebnisse, die mit dem Kriege etwas aussüUnen könnten, wäre die j 1111 i s c h e 11 e i in s i n! t e und der Völkerbund. Er hat damit eiwas gesagt, was in uns allen stärksten Wiileihall wecken und!. Die Verwirklichung des Zionismus 1s! letzten Endes nicht ׳ möglich ohne das Werden der Völkerverständigung. Einem kleinen Volk sein Land wicdcrgeheii 111111 es in Reihte wicderciiisct/.eii, die vom Standpunkt der Maiht aus seit Jahihimderteii verjährt sind, kam: nur eine Zeit unternehmen, die hoffen! darf, dem Gedanken des Rechts dem der Macht gegenüber zum Siege zu veihelfen. Wir vcischlichen unsere Augen nullt davor, ilali manches noch die Liga der Nationen vom reinen Begriff des Volkcihmnlc.s trennt. Aber wir siiien in ihr einen Beginn, nicht weniger hulfmmgsrcii'h, als der in 1 .re/dsmel. Und wir glauben eine Aufgabe zu erkennen: als Volk die Eigenschaften in uns hcraii/.tihildcii, von denen wir wünschen müssen, ilali alle Nationen sie besitzen mögen, um in Wahrheit!len grollen Friedenshand der Völker zu vollenden. Völker 1111U Völkerhi'mde werden nicht von heute auf morgen. Das jüdische Volk und der Völkerbund: beide stillen sie am Beginn. Heber beiden schwebt die mahnende Erinnerung des Ü. Ab, beide schöpfen ihre Kraft aus der messianischen Hoffnung auf die endliche Uehenviiidimg mul Wiedergutmachung von innen heraus. Fragen wir nicht, wann es geschehen mag. Sagen wir nicht, es sei bereits geschehen. Seien wir niilit wie die falschen Propheten! Z.. K. Zu den Referaten von Simon und NaiditscU Von I )!׳. W alle r P i 11 11 e r. Das Referat Julius Simons auf der Jahr׳eskoufereu/ ist kein Bericht über geleistete Tätigkeit, sondern eine Ucocrsiilit über den Kreis von Aufgaben, deren Lösung die Leitung für besonders dringlich hall. Das' . 11a! aktei isieit den Stand unserer Arbeit. Wei/niaim erinnert daran, ilali wir politisch vor sechs Jahren eine positioiisiosc Organisation waren und jetzt vor dem Abs. hlull 1k־s Mandatsverirages mit England stehen. So sind wir wirtsthafilieh noch heute eine latente Kraft, oinv.,111 wir in zwei Jahren BKKHKl Menschen ansudeln wollen. Unsere I “alästinaai beit, die bisher im kleinen Rahmen v.ni 11er llaiul in den Mund lebte, niml jetzt mit giolSen AU nein zur volkswirtschaftlichen und uaiionalcii Hmlisik'istimg gebracht werden. Die Jahreskoiiferenz wird die Mittel bewilligen, das Volk nuiu sie hergebcu, Wenn das Werk gelingen soll. im aHgt'iueincn gib; Summ ein Arhcitsprograuim; mehl einen detaillici teil Plan, sondern Richtlinien, w as geleistet werden kam! und soll. AUm wird als Frga»/1111g des daraus sich ergebenden Bildes mit* Nut/en Wei/manns Rede herau/ieheii können. Aber alle Arbeit set/t, wenn sie nicht Pfuschwerk bleiben soll, voraus, dall das Volk die geforderte Summe aufhriugt. Das Referat von N.aiditsch behandelt daher besonders diese grobe V'u I k ss t e ti e r, die jetzt das wicht i g s 1 1• W c r k 11 e 1־ I) i a s p o r a a 1׳ h e i t i .< t. In allen drei Reden wird noch einmal der viel erörterte Gedanke einer jüdischen National:mlcihe behandelt und als verfrüht vorläufig verworfen. Desgleichen verwahrt sieh Weizmaim energisch gegen die Spekulation auf finanzielle englische Staatsliilfe für die spe/ij'isi he jüdische Arbeit in Palästina. Um so wichtiger und tur die Meisten wohl überraschcnd ist aus Sinums Beliebt, dall die englische Zi\llvcrw altung Palästinas bereits jetzt die Möglidikeit einer!י a I ä - s t i n e n s i s e 11 e u I, a 1111 e s a!1 I e i h e in Erwägung ziiht. Wir freuen uns, zu hören, dall das Land Palistiua itaih der L.wlösung aus dem l .atidcsvethasid der Türkei durch Steuern, Zolle und sonstige Liimalmicii in der Lage ist, neben den laufenden Kosten der Landes- Verwaltung, die Zinsen mul Amortisation einer Auleihe zu *lecken, die der Eilt Wicklung des Landes dienen. kann. Zweifellos können uns ilailunli cheMicbe Kosten abgi iiommcn werden, wenn 11 jo (iesamtbevölkenmg Palästinas oifcutliiln■ Fällrichtungen schallt und unterhalt, die allen gleiiliinällig dienen, meist nur der jüdischen Siedlung. Ein I laleu in Haifa, Strallen und Bewässirtmgsaiilagen, l.lektrizitätsvciscrgung, Entsumpfung und vieles andere sind keine spezifisch jüdischen Beilürfnisse, und sie zu befriedigen ist ewili Aufgabe dt׳r allgemeinen Laiiilisverwaltung. I ti0 judi-ihc I leimstatte in Palästina braucht notwendig alle diese dil'eiitliehen Arbeiten tun! I.änriehtimgen 111111 wir iiuiliten sie aus unseren eigenen ailziiliesihraiiktei! Mitteln her■ stellen, wenn sie nicht durch die Energie der Mandatarmacht aus Lamlesruittelu geschaffen werden. Daher werden wir die Kuitivieningsnrbcit der palästinensischen Verwaltung' als wertvolle llill'e ho!; 1!114111־. Ihinh den Gedanken einer palastiiieiisi'dieii Laudesanleilte, die, wenn auch nicht imtiT der finanziellen Garantie, so dmh unter der moralischen Verantwortliehkeit der Mandatannaeht herausgebraeht werden würde, dürfen wir uns aber nie 11t blenden lassen. Gerade die Mitv 1 ramw ortliihkeit wird England veranlassen, nur die Emission solcher Beträge ziiziilas-iu, de teil Sicherlu.it zweifelsfrei erscheint. Es wird :11.1 unserer eigenen finaiiziellen Leistungsfähigkeit noch genug au ötfentlitlien, allgemeinen, d. 11. nicht spezifisch judNchrn Autgaben auierlegt bleiben. So /. B. wenn Simon die Kosten der Vorarbeiten für die I.:u1deshewässerung als \',.1 siliiisse ans dem Spetidciiioiuls gedeckt wissen will. Aber in der I lanptsnihe sollen die Eingänge dei Volksspende den imiiauelbaieii spezilis.h jüdischen Heim■ st.itti nbeilürfuiss.'ii Vorbehalten bleiben. Immigrantenlursurgc, Silmlw eseii, soziale Fürsorge. Kreditgewährung an Landwirte, Gewerbetreibende und Arbeiter, Landkatif und Hausbau usvv. sind die in Aussicht genommenen grollen Etatpostcn. Die Leitung legt mit Reiht grollten Weit darin!', dall für den Aufbau Palästinas der Weg der Woldlatigkeit vermieden w ird, und dall die Unicistitl/niigen, die die Diaspora den jiKÜsthen Einwanderern durch die Voll.sspende gewähren muH, produktiver Art sind. D. 11. man wir־(! den Bau von Hausern erleichtern, indem Baiigeld/ns( misse gegeben werden, wie sie zur- /eit überall notwendig sind. Mau will Kredite au Gewiibetivibemle, Landwirte, Arbeiter und Arhciiergiuppei! in den verschiedensten Können׳ gehen, um sie seliliatt /u 111:11 heu. Man will den Boden erwerben und zur Besiedlung voi bereiien, ohne dabei von vornherein dnrcU!’.'Hilten usw. den ganzen Aufwand nach üblichen Rciitab11itjtss.it/cu mul rein wirtschaftlichen l'mi/ipicii wiederzugevv innen. l:s nuili eine Misihmig rein Wirtschaftlicher Gesichtspunkte und von Untersiiitzuiigswillon eiatreten. So wird das Palastiiiaamt b/w . die Verwaltung des Spcndcutoiids mit den liisutuk'ii der streu״ wiru s151jilhcl.cn l.aiidesirschliellmig ziisauimen/ua'i beiten haben. Und diese Zusammenarbeit wird sieh bereits daiin zeigen, dall unsere Fiitan/iiisiiniU־ /um lul aus den (iclditu des Speudeiii.iiiäs arbeitsfähig geaiaeiu w erden. Das ist dun haus keine falsche Politik'.' Demi es ist mellt richtig, dal; für dei verschiedenen Banken, die wir sofort hrauihen, auch sofort das Kapital ddreh Ausgabe von Aktien aiifgehraclu werden kann. Auch dafür ist ein gewisser Fortschritt der Palästinaarheit die Vorbedingung, der wiederum der Mithilfe von Banken für Ifvpolhckenki edit, (lenosseiisehaitskredit usw. hedail. je erfolgreicher der jew islu Colonial I nist •mit seinen Toditergesellsciiaflei! an der Entv. ickhing der jüdisihi'i! Nationalheimstätte mit wirken wird desto leichter wird es nachher sein, die Aktien uü jiidisehen Publikum untery.ubringei! mul damit die /umuhst dem Spciiilciifoiids entnommene!» Betrage diesen» tur aiidere Zwecke ztiriiek/ngebeu. Hs .wäre"'ein halfmmgsvoller Schritt voraus, wenn wie Simon ankuiKhgt 300000 c Privatkapit.1l für die Am'lo-Palc׳- stme-(.ompanV z״r Verfügung gestellt werden.'' Nach dem Referat von Julius Simon bedürfte es tur die grolle SpeiHleiiakiioii, oder Ins,er Volksbestem■- 1J1'1■'., mcl'׳r einer besonderen Begriinchmg, «!,׳ sie Naiditsrh im ersten Teile seines Referats zu gehen ver.sucht. Zumal seine Ausführungen denen Simons .,!! . '"4-’יי »••rheblich ״achstehen und mit ihnen wiederholt m Widerspruch geraten. Naiditsch gibt jedoch che Riehtiuueii, die für die Volksbestetieriiug tiialigeblHl» sein solle״, Ls 1s t s e 11 r e r f r e 111 i c 11, d all d i 0 l e 1 - il,tUt WsshltätigkcitSSpculc״, soll - der״ strenge Besteuerung der Zionismen