Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 47 (16.7.1920)
- Date
- 1920-07-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 374 j1u!>du׳i1 VolkUtcu Iilttsi-m' mir vertiefen mul mit der! ZG; durch das Gluck getrocknet werden, das wir; empfinden, wem! unser Heim stark genug sein wird, uns die Segnungen des Frieden!* iiikI der Sicherheit /u gewährleisten. Alles, was im indischen Charakter stark mul ernst und verein migsvvtirdig ist, wurde in den Ict/ten Jahren enthüllt, Und die SlaUtmg des jüdischen Volkes /um Zionismus war ein Beweis, dal! wir /.war iiher einzelne 1 *unkte- und Ansichten verschiedener Meinung sein können, aller nichts destdweiliger durch einen uns allen gemeinsamen Ciedaiiken mul Wunsch beseelt sind: Lire/• Israel in seiner alten t irütte wieder her/nstellen. Diese S1>!KI;n 1t.1t, die Manifestation der jüdischen öffentlichen Meinung iieclemele einen wichtigen (iewinii für unsere Organisation. Die Beschlüsse von San Ratio ■wurden in der ganzen Well festlich und feierlich hegangen. Nun nach den Besten müssen wir nüchtern, ruhig mul ernst an die I)iiichführung unserer grollen Aufgabe des Wiederaufbaus schreiten. 1111 Verlra1!en auf den (iruudsat/ nationaler und religiöser Freiheit und Cdeiehheit werden wir durch die Festigkeit unserer 1!״Schlüsse mul durch die Mäßigung unserer I laitdlimgeii die einzige mul rechte Politik in bezug auf die arabische Nation und die christlichen Gemeinschaften durchfuhren, die l’olitik der Solidarität und der gegenseitigen I lilfc. l'usere Zukunft liegt in unseren eigenen Händen. Sie lüttst vor allem von unserer eigenen Fähigkeit .zur 1111' tiative und Selbstbeherrschung ab. Wir!missen heweisen, dalt wir durch all diese trüben Jahrhuiulerte der Unterdrückung ein echtes Volksbewiilitsein erhalten haben, mul d.di die jüdische nationale Heimstätte kein künstliches Gebilde ist. Wir haben eine schwere Aufgabe vor uns, aber für die Durchführung dieser Arbeit haben wir die besien Aussichten. Sic geht über unsere Einzelkräfte, aber nicht über unsere vereinte Kraft. Ollne Billigkeit können wir nichts erreichen. Fiuig aller können wir sicher sein. Frez-Israel wird nicht in einem Tag aufge baut sein, aber der Tag des Beginns wird immer in der iicscluelite glän/cn. Heute müssen wir eine beträcliliiehe An/ahl von Juden nach l’alästina bringen. Wir müssen beginnen, aiif/uhauen, zu kolonisieren, das Land neu zu besiedeln. Alle Flaue werden Ihnen vorgelegt werden. Wir appellieren an das ganze jüdische Volk zur Mitarbeit. Sie haben eine grolle Aufgabe zu erfüllen, die ein wichtiger Beitrag /.um Glück unseres Volkes und der Menschheit sein wird. Möge Gott Ihnen in der Frfulluug der heiligen Aufgabe zu Nutz und Frommen unseres a|te» I.;indes beistehe״. Cliajim Weizmann: Mylord, meine Damen mul Herren! Fis ist etwa IS Monate her, seit ich zuletzt die F.lirc hatte, eine Konferenz der Zionistischen Weltorganisation zu hegrillten. aller heute ist die Konferenz so zahlreich und >0 repräsentativ, dali sie eher den Charakter eines Kongresses besitzt. Sie hat die Pflichten und die Vorint Wörtlichkeit eines Kongresses — ja l.’flichten und Verantwortlichkeiten, wie sicherlich noch kein Zionistenkongreit sie gehabt hat. Die F.ntscheidung von San Ratio ist gefallen. Die Anerkennung unserer Rechte auf Palästina ist in den türkischen Friedensvertrag aufgenommen und damit ein Teil des öffentlichen Rechtes der Welt geworden. Dies ist das bedeutendste politische Freignis in der ganzen Geschichte unserer Bewcgnng, und es ist keine Uchertreibung, wenn mau sagt, ui der ganzen Geschichte unseres Volkes seit dem Feil. Für diese grolle Frcilicitscrklürung haben wir den verbündeten mul assoziierten Mächten all der Länder zu danken, welche die Wiederherstellung des jüdischen nationalen Heimes zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Politik gemacht haben. Hier haben wir insbe* sondrrc der ׳Regierung, den Staatsmännern und dein Volke von GroDbritanuicn zu danken, Fs war ein engiisclter Staatsmann, Mr. Batfour, welcher zuerst unsere Rechte auf Palästina lormuliert hat. I.s war nie britische Regierung, welche ständig .1111 die Auei kniimiig de•■ Zionismus durch die verhüllderen Machte drängte. Fs ist die britische Regierung, welche, das Mandat dafür übernommen lud, in Palästina das jüdische Heim zu errichten. Die Namen von Mr. I.loyd George und von Mr. Half nur sind jedem l in/cliien als die von ergebenen Freunden, Vertretern und Verfechtern der jüdischen nationalen Sache bekaum. Vielleicht nicht סי׳ wohl bekannt sind Ihnen die Dienste, welche erst kürzlich von Ford Curzou, dem Staatssekretär für dir ,inllereu Angelegenheiten erwiesen wurden, aber wir, die wir uns mit den politischen Geschäften der zionistischen Bewegung befassen, keimen und würdigen die Beständigkeit, mit welcher er in San Remo unsere Rechte vertrat, und wir sprechen ihm die Dankbarkeit des ganzen jüdischen Volkes aus. In der späteren Zeit der Anerkennung der jüdischnationalen Ansprüche aut Palästina durch die verbündeten Nationen war die amerikanische Regierung durch die Umstände, die uns allen bekannt sind und mit dem Zionismus nicht das geringste zu tun haben, nicht in der l äge, denselben direkten Anteil zu nehmen, wie andere Machte. Aber ihre Dienste in der früheren Zeit würdigen wir alle ohne Rückhalt und niemals entbehr-, teu wir ihren!:infinit und ihre Hilfe. Sehr früh schlossen sich die Regierungen Frankreichs und Italiens der jüdischen nationalen Sache an. Die besondere ־Stellung der französischen Regierung im Nahen Orient hat Verhandlungen und Besprechungen mit ihr über manche wichtige Fragen betreffend die Grenzen Palistiuas nötig gemacht. Aber niemand ist unter uns, der d.c Hilfe nicht anerkennen würde, die wir von Frankreich und den grölten französischen Traditionell erhielten. Wir sind sicher, dal! die noch ausständigen Fragen zur Zufriedenheit beider Teile ,geregelt• werden können. Wir sind überzeugt, dali in Zukunft das jüdische Paiastina וווו (!eiste der Harmonie mit jedem Nachbar leben wird, den sein Schicksal unter ein französisches Mandat stellen wird JUED1SCHE RUNDSCHAU Was ist der Kernpunkt unserer Beratungen für die iminittelhare Zukunft? Fs ist unsere Pflicht als I eitnng, die Verantwortung dafür zu tragen, \vas in der Vergangenheit gescheiten ist. Aber es ist Ihre Verantwortung als Konferenz und die■ Verantwortung jedes einzelnen Zionisten, diesen .Augenblick lind seine Möglichkeit richtig zu nutzen. ,Wir haben nur eine begrenzt!■ Zeit für unsere ,Beratung, mul wir haben viel zu tun. Unser allgemeines Recht auf -Palästina ist anerkannt und angenommen. Die Einzelheiten betreffend das Mandat und die ,Grenzen werden bald festgesetzt sein. Schon ist unter Sir Herbert Samuel, einem grölten Juden und gruben Organisator,_ eine Regierung eingesetzt worden, die in engster Sympathie 1111t all unseren Bestrebungen stellt und den Auftrag hat, uns jede mögliche Hilfe zu g c w a h - r e n. Kein a u li e r e s Hi n d e r n i s 11 a It uns d a v o n a h , die Gr 11 n d! a g e d e s A u f bauw e r k e s zu s c h a f f e 11. M a 11 e 1׳ w a riet von uns, d a It wir es 111 n u n d d a I! w i r e s g u t 11111. Ich möchte Ihnen ganz, klarinaclu’ii, welche H a I - tun״ uns gegenüber die britische Regierung und, wie mir scheint, die Meinung der ganzen Welt einnimmt. Sie hat alle nötigen politischen Bedingungen lür die Frrichtiiiig des jüdischen nationalen Heimes geschaffen. Sie glaubt, dali wir nunmehr die Freiheit haben, aus Palästina ein so jüdisches Land zu niadien, als in unserer Kraft stellt. Man hat über die Bedeutung der Balfour-I )eklarntinn gestritten. Die öffentliche Meimiiig der Welt fallt■ die Birti'our-Ucklaratioii so auf, (lall sic so viel oder so wenig bedeutet, als das jüdische Volk aus ihr machen kann, mul zwar nicht mit Worten oder Phrasen, sondern mit Taten durch wirklich authauende Arbeit in Palästina. Unser ist die Aufgabe und niemandes sonst. Die finanziellen Mittel, die materiellen Mittel und die geistigen Mittel für die Schaffung eines jüdischen Palästina müssen vom jüdischen Volke und allein v o in j 11 d i s c 11 e n Volk e kommen. Wer den Gerlanken finanzieller Unterstiilzmig für unsere spezifisch jüdische Arbeit in Palästina in Form einer Anleihe oder sonstwie, von der britischen oder irgendeiner alitieren Regierung, hegt, der möge sich ihn aus dem Kopfe schlagen. Unser und nur unser ist die Auf• gäbe und die Verantwortung. Wir liaheif auch keinen unbegrenzten Kredit. Die Welt erwartet Frgebnisse, richtige, wirkliche Ergehnisse in Kürze zu sehen. Ich sage nicht, dali man erwartet, dali wir in ein paar Monaten oder in ein paar Jahren aus Palästina ein jüdisches Fand machen werden, nher wenn wir nicht zeigen können, dali wir den Willen und die Fähigkeit und die Mittel haben, d,1$ durch/ufuhren, zu dessen Durchführung wir das Recht bcansprecht!sahen, dann könnte betreffs unserer Leistlingsfähigkeit ein Zweifel entstellen, der für unsere weitere Arbeit ein schweres Hindernis bedeuten würde. Es ist nicht übertrieben, /u sagen, dalt die nächsten beiden Jahre die kritischen Jahre der nationalen jüdischen Heimstätte sind, und dali wir danach, was wir in diesen beiden Jahren leisten, beurteilen werden können. So sind unsere Aufgaben bei dieser Konferenz dreierlei: zunächst die .Annahme unseres Arbeitsplanes, zweitens die Beratung der Mittel, durch die wir uns das erforderliche Geld sichern; drittens die Anpassung und Umbildung unserer Organisation für die Durchführung dieser /Aufgabe. Unser Operationsplan mul! darauf hinzielen, so viel Juden als möglich als dauernde An- Siedler nach Palästina zu bringen. Ich möchte mich nicht an Ziffern binden. Was wir im ersten Jahr tutserer vollen Tätigkeit anstreben sollen, ist die An- Siedlung von KM MM) bis öO 000 Juden in Pa- Iastina. Die Landfrage Die Grundlage der Siedlung um IS Land sein, und aus maimigfiiltigen Gründen sollten wir trachten, grölte zusammcnltängciulc Gebiete zu erwerben, auf denen wir grölte Siedlungen anlegeii. Ich möchte hier nicht die bestimmten Gebiete, oder die einzelnen Methoden der Kolonisation bezeichne», aber diese Gebiete müssen gesund, schwach bevölkert sein und Möglichkeit für die Ansicdlung ohne Beeinträchtigung der Rechte und Interessen der arabischen Bevölkerung darbieten. Wir wissen, dal! solche Ländereien verfügbar sind und die Pläne für die Fiii/elhrilcii werden Ihnen vorgelegt werden. Sie werden Plaue lur die Aufforstung von Dünen und Hügeln erhalten. Die Frage» der Be- Wässerung und Sanierung des Landes sind mit diesen Planen eng verknüpft. Natürlich dürfen wir die Fmw i c k I u n g 11 11 d Aus d e 11 1111 11 g unserer b e - stehenden Kolonien nicht vernachlässigen, aber ich wurde empfehlen, dali diese Aufgabe in hohem Malte der Privatinitiative und insbesondere der ICA. überlassen werde. Wir brauchen Privatinitiative und wir wünschen, ilalt die 1 C A, mit aller Kraft in Palästina arbeite, und wir wollen in harmonischer Z 11 - s a 111 111 e n a r b e i t mit ihr zu Werke gellen. Fs dürfte sehr praktisch sein, eine einheitliche Landerwerbsorganisation zu schaffen, um zu verhüten, dalt Juden sieh gegen- *eilig überhieten. Und die ganze politische Macht der Zionistischen Organisation mul der jüdischen Vertietuug, Jewish Agency, wird jederzeit der IG/A. hei ihrer praktischen Arbeit in Palästina zur Verfügung stehen. Fs werden Ihnen Berichte über öffentliche Arbeiten und industrielle Entwicklung vorgelegt'werden. Wir glauben, dali diese Arbeiten Beschäftigung für eine grölte Anzahl von Juden schaffen werden und insbesondere ist der Schlüssel für eine grölte jüdische Ansicdlung im* Norden die * Industrie Zweifellos wird der Nord e n das Industriegebiet Paiästiuas sein, sowohl weil Haifa bestimmt ist, der Haupthafen zu werden, als auch weil der künftige Mittelpunkt elektrischer Energie in Galiläa sein wird. llaiKi in Hand mit der materiellen Entwicklung geht die Entwicklung des Sehulwerkes und ilic Schaffung einer wissenschaftliche» Organisation, welche die Aufgäbe erleichtern soll: Universität und technisch».־ Schulen. Bei unserer ganzen kolonisatorischen und iiulustriellcn Arbeit in Palästina mult es ein leitender Grund• salz ••ein, das Wohlwollen der Araber aii/ustrcbeii uml zu gewinnen. Die arabische Bewegung hat für uns zwei Seiten. Die Araber in l’al.utma und die Araber in den Palästina, benachbarten 1.ander» Wir müssen mit den Arabern in Palästina in den heue» Beziehungen stehen, weil das die Bedingung einer ge- ״sunden Gesellschaft bei uns selbst und guter Beziehungen mit der arabischen Welt aiilScrhalb Palästinas darstelh Wenn die Araber blolte llol/hacker oder Wasserträger, ein untergeordnetes Element im Lande waren, dann würde ,unser ganzer wirtschaftlicher und sozialer t >rganismus .Gefahr laufen, vergiftet zu werden. Wir müssen daran arbeiten, sie auf eigenes Niveau zu Irringen und i h 11 e n 11 e I I e 11 , e b e 11 solche I o! 1 . s e h r i t t c /u 111 ה eben wie wir. In der arabi• sehen Welt aulSerhalb Palästinas gibt es ein weites Feld für IJnteriH'hiiiiingen. Diese Lander sind reich an Möglichkeiten und unentwickelt und wenn wir klug lind bedächtig sind und an das arabische Problem mi (»eiste der Billigkeit und Gerechtigkeit hcrantru■ 11. werden wir Juden, und insbesondere wir Juden ,11 Palästina eine sehr wichtige Rolle für die Förderung der Entwicklung der arabischen Länder spielen. Wu können Fachleute und wir können Mittel zur Verfügung stellen. Ich betrachte eine freundschaftliche wirtschaftliche L ti s a m 111 enarbeit als den Schlüssel zur Harmonie uml Verträglichkeit /wischen Juden und Arabern, sowohl innerhalb Palästinas als auch jenseits der Grenze. Ich glaube, dalt wir so der Zivilisation einen grollen Dienst leisten können und die /Aufgaben der Mandatsmacht erleichtern. L.s ist schwer zu versprechen, dal! alle Araber ohne Ausnähme die Grundlosigkeit ihrer Befürchtungen uns gegenüber einselien werden, aber ich bin überzeugt, dali »ach den angeregten Grundlinien die Freundschaft aller Araber, die ehrlich die Wohlfahrt des arabische» V'olkes wünschen, uns sicher ist. Die Finanzierung Lhisere finanziellen Fachleute werden die .Mogin.l1 keit habe», Unten ihre Ansichten dar/ulegcn. Abei wir, die nicht lin.iii/icllc I aeldeute sind, müssen ollm den einzigartigen Charakter unserer /Aufgabe betonen. In politischer Beziehung standen wir vor seeiis Jalm;! vor der Notwendigkeit, eine Position, und zwar am wolilhegriindctc Position zu schaffen. Heute stehen wir in finanzieller Beziehung vor einem ähnlichen Problem. Wir habe» die besten finanziellen Hilfsmittel zu schaffen, die für den Aufbau eines jüdischen Pa• Iastina notwendig sind. Das jüdische A'olk besitzt 11,1m■ Mittel, mul das jüdische Volk wird sie uns zur \cr tügung stellen, wenn wir ihm »lie Notwendigkeit dar legen und ihm Garantien dafür bieten, dalt das*Geld für solide atifbaueiule Arbeit verwendet wird. Die erste und leichteste Form der Uebcr/eugimg anderer ist es, ihnen zu zeigen, dali man selbst ulnt zeugt ist. Wenn wir Zionisten daran gehen, du nullerhalb unserer Reihen Stehenden zu Opfern um/11 fordern, müssen zunächst wir seihst die reich■ liebsten Opfer bringen. W a s wir zu \uw haben, ist 111» b e g r e 11 z t , 11 n d w i r muss r n es rasch t 11 n i n d e m B c w 11 It t s c i 11, d ,1 It w 1 1 c ine h e i 1 i g e Pflicht unserem Fand und 11 e n künftigen (1 e 11 e r a t i o n e 11 g e g e 11 u b e r erfüllen. Wenn jeder Zionist hier und jeder Z1׳> »ist in der ganzen Welt sofort ohne Zögern leis'et, was in seiner Macht steht, dann sind wir sicher in bezug auf unsere finanzielle״ Bedürfnisse. Das ganz« jüdische Volk wiril den Vorkämpfern der jüdischen Sache folgen. Die Organisation Fs ist hier nicht meine Aufgabe, Ihnen im an /einen die genaue Organisationsforin dar/ulegen, welche die neue Aufgabe fordert, aber ich mul! da!aut hm■ weisen, dali unsere Arbeit heute sehr verschieden davon ist, was unsere Arbeit bisher war. Der zionistische Apparat in seiner heutigen Gestalt wurde Ursprunglieh geschaffen uml entwickelt, um das jüdische Volk /11 organisieren und sein Itewulttscin zu entwickeln Während des Krieges nahmen wir die Aufgabe auf uns, politische Erfolge zu schaffen. Die praktische Arbeit des Aufbaus eines jüdischen Palästina furdeit einen g a 11 / a 11 d e r e n A p p a r a t als die Pro p a 1: a n d a. Audi kann diese Aufgabe niehl wie du politische von einigen l.in/elnen durchgehilirt weide״, die durch die Umstände gezwungen wurden, int hohen Malte auf eigene■ Verantwortung zu arbeiten. Du■ zionistische Organisation mul! ihren Ajtparat der neuen Aufgabe anpassen. Sie mul! die für die Aufgahea besonders geeigneten Matschen heran/iehen, und sie muh hinter diesen Menschen die ungeteilte Hilfe und Hingebung der jüdischen Massen vereinigen. Die l.a-1 der Verantwortung, die auf den Fin/einen ruht, welch■' heute die Leitung der zionistischen Bewegung in | landen haben, würde diese erdrücken, wenn sie nicht von der Grölte ihrer Aufgabe begeistert 1|»d durch den Eifer und Enthusiasmus des jüdischen Volkes gestärkt wäre» Die Zusammenarbeit mit Nichtzionisten leb muh c:n oder zwei Worte über die Zusammen■ arheit mit hk*menten sagen, welche heute nutSerhalä der zionistischen Organisation stehen. Ich sprach bereit■» von der Zusammenarbeit mit der IGA. Wir werden die Mitarbeit jeder Organ isati o 11 ti »d a Iler• h i n / c I p e r s o » e u h e g r ü It e 1! , w eich c o h n e 11 » s e r c A 11 s c It a 11 u n g v o 11 a » / 1111 e 11 m c n aufrichtig h e 111 ü 11 t sind, an dem Aufbau d es n a t i o » a 1 e 11 Hei in es in p a I ä s ז i 11 a 111 arbeiten. Die genaue form dieser Zusammenarbeit ist ein Gegenstand der Erwägung und Verhandlung, und ich will mich jetzt nicht für den einen oder anderen Vorschlag einsetzen. Ich glaube, es w irr ffי"', *״ ‘hesv Konferenz, in dieser Beziehung!hier neuen Exekutive möglichste Freiheit zu geben und sich damit zu’begnügen, in allgemeinen Ausdrucken den Grundsatz festzulegen, daß die Zionistische (1r' ganisation vop Herzen die Mitarbeit aller jüdischen Elemente begrüßt, welche aufrichtig zu dem Aufbau ues jüdischen nationalen Heimes in Palästina bei/utragen gewillt sind. Es ist meine Pflicht, mit wenigen Worten da׳ Ereignisse in Jerusalem unmittelbar vor Nir; Rcnio