Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 43 (2.7.1920)
- Date
- 1920-07-02
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 342 JUUDISCHE) RUNDSCHAU Nr. 43 עז^'ה?)י:! vir^n’fi ן **•*«-* v '^ia0 *—b Beschlüsse 1. Zur Organisationsfrage 1. Die Leitung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland liegt in den!landen des Gcschäftsfiihrenden Ausschusses. Dem Geschäftsfithrendeii Ausschuß zur Seite steht als "'überwachendes und beratendes Organ das Zentralkomitee. Gcschäftsführender Ausschuß und Zentralkomitee bilden zusammen den Landesvorstand. Eine Entsdieidüng des Laiulesvorstandes ist herbeizuführen, wenn Gesehaftsliihrender Ausschuß ■oder Zentralkomitee es verlangen. Eine Entscheidung■ des Landesvorstandes bedarf zu ihrer Gültigkeit übereinstimmender Beschlüsse des Gcsehäftsführcndcn Ausschusses und des Zentralkomitces. 2. Der Landesvoisl.iml soll niindestens einmal vierteljährlich in Berlin zusaiuiiicutrctcn. Auf Antrag von ein Fünftel der Mitglieder des Zentralkomitees ist jederzeit eine außerordentliche Sitzung des Landcsvorstaudes nadi Berlin einzuberufen, 3. Der Pclegicrtentng wird auf eine Zeitdauer von einem Jahr gewählt. Auf Antrag von ein Fünftel der Delegierten muß der Delegiertentag zusammenberufen werden. 4. Die Vorsitzenden der Z. V. f. D. haben auf d[cm Delcgiertcntag Sitz und Stimme, die übrigen Mitglieder des Landesvörsiandes haben Sitz, Stimme jedoch nur insoweit sie gleichzeitig . Delegierte sind. 5. Anstelle eines Vorsitzenden können mehrere gleichberechtigte Vorsitzende gewählt werden. <1. Jedes Mitglied der Z, V. I. I). hat mit Vollendung ilcs IS. Lebensjahres das aktive, mit Vollendung des 20. Lebensjahre# das passive Wahlrecht zum Delegiertentag, 7. Die Beiträge zur Z. V. f. 1). (Zionistensteuer) werden von jedem Mitglied nach Einkommen und Vermögen aut Grund freiwilliger Einschätzung gezahlt. Icdoch wird ein Mindestbeitrag (Landesbeitrag) jeweils vom Delegiertentag festgesetzt. Das Wahlrecht der Ortsgruppen zum Delegiertentag ist von der Abfithrung diese! Mindestbeiträge abhängig. Ausnahmen kann der LamJesvorstand zulassen. 8. Das Wahlrecht zum Delcgiertcntag steht nur den Ortsgruppen zu, die mindestens drei Monate vor Einberufung de» Delegiertenfnges bestanden haben. <). Sämtliche den vor sichenden Beschlüssen entgegenstellende Bestimmungen des Statuts derZ. V.f. D. werden aufgehoben. 10. Der Geschäftsiührende Ausschuß wird beauftragt, dem nächsten Delegiertciitag ein neues, gründlich durchgearbeitetes Statut zur Beschlußfassung vorzulegen. Ein Entwurf dazu ist binnen drei Monaten in der ״Jüdisehen Rundschau“ zu veröffentlichen. 11. Zu Beginn jedes Delegiertentages ist eine von dem Plenum zu berufende Wahlprüiüngskomiiiissiou zu wählen. Antrag Struck. Der Misrachi sieht in der Zionistischen Organisation die Spitze eines werdende» Staatswesens, in welchem die Ilairptanschamingen der zionistischen Bewegung vertreten sein müssen. Der Delcgiertcntag verlangt demgemäß, daß der Misrachi in allen von der Zionistischen Organisation für uns in Erez-Israel geschaffenen oder noch zu schaffenden Verwaltungsorganen seiner Zahl und seiner Bedeutung | entsprechend vertreten sei. A 111 r a g Nan uy M a r g u 1 i e s. Der Delcgiertcntag anerkennt die große Bedeutung einer stärkeren Beteiligung der jüdischen Frauen an der zionistischen Arbeit und der Heranbildung eines Stammes von zidbewußten, geschulten, positiv jüdisch, gerichteten Frauen. Er verlangt als erstes Mittel hierzu die Schaffung eines Sekretariats für Frauenarbeit mit Vertretung in der Leitung der Organisation sowie eines Referates für Frauenarbeit im Palästina-Amt. Die materiellen Mittel für die vom Frauen-Sekreiariat für notwendig befundenen Institutionen und jede tatkräftige Unterstützung sind von der Leitung sidierzustellen, Antrag der Gruppe W e i I. Ls ist auf jedem Delegiertentagc einer aus seiner Mitte jedesmal zu wählenden Kommission ein Rechenschaftsnerieht über Einuiid Ausgaben des Rechiiungsjahres vorzulegen. Antrag der Gruppe Weil. Alle Referate, die auf dem Delegiertentagc gehalten werden, sind vorher dem Inhalte nach gedrückt vorzulcgen. Antrag Bcrgcr-Lichtheim. Anträge für den Delegiertciitag bedürfen der Untersclirift von mindestens 15 Delegierten. Alle Anträge sind einer aus der Mitte des Delegiertentages zu wählenden ResoUitionsskoininission zur Vorberatung und Rückgabe an den Delegiertentag eüv- ׳/)ureiehen. F,s darf ihrer keinen Antrag abgestinuilt Werden, der nicht der Resolutbnskomtnission vorgelegen fiat. Antrag der Ortsgruppe Dresden.!der Delegiertentag wolle beschließen, den Ortsgruppen über hundert Mitglieder zu empfehlen, ein Sekretariat zu errichte» und dessen Leitung in die Hände eines besoldeten Geschäftsführers zu legen. 2. Zur Kulturfrage Antrag Schwabe. Der Delegiertentag beschließt: 1. Die Schaffung einer Kultur-Exekutive, die den geistigen, technischen und finanziellen Teil der gesamten Kulturarbeit zu organisieren und zu erledigen liat. Die Kultur-Exekutive bestellt aus Fachleuten für alle ,drei Gebiete, die von der zionistischen Leitung aus zu ehrenamtlicher Mitarbeit berufen werden. Außerdem gehören dazu drei angestelltc Sekretäre: einer für Erziehung und Jugendarbeit, einer für hebräische Arbeit und einer für die Veröffentlichungen der Kultur-Exekutive. 2. Die Anstellung eines hebräischen Informators, der die hebräische Arbeit in der Provinz, innerhalb der Gruppen zu organisieren und durchzuführen hat. 3. Der Jüdischen Rundschau zweimal im Monat eine hebräische Beilage (2 Seiten ■umfassend) zu geben, selbst wenn diese Lroeiteiung dev Zeitung nur auf Kosten des deulschon Teiles möglich ist. Z 11 s a t z a n t r ״ g D r. Klee: Die Durchführung dieser Beschlüsse soll möglichst schnell im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel iii Angriff genommen werden. Antrag Schwabe. Der Delcgiertcntag gibt den Delegierten für die Londoner Jahrcskonfcrenz den Auftrag, die Schaffung eines zentralen hebräischen Spozial-Informationsorgams für die in der jüdischen Welt gegenwärtig geleistete Kulturarbeit, das zugleich die nllweltlidie hebräische ' Lehrerzeitschrift sein rtjtiß, zu verlangen Antrag D r. S c 11 w a b e. Der Delegiertentag beschließt, die in der Los; lösung von Galiithcrscheiniuigen begriffene Jugend m , ihren Bestrebungen sich durch eine tiefgehende I r! ncucrung der Lebensführung und Erzieliungsformcu für Palästina und das nationale Gvsamtjiidcntum reif nt machen, durch weitgehendste Berücksichtigung im Etat zu unterstützen. Ein entscheidender Teil des Gesamtetats ist für das jüdische Erziehungswesen zu verwenden. A n t r .1 g K I ö I z c I. Der Delcgiertcntag beauftragt den Kulturausxchuß, beim Jüdischen Verlag dahin zu wirken daß insbesondere die Jugendliteratur so billig als irgend möglich berechnet wird. Wenn nötig, sollen Zuschüsse seitens der Z. V. j f. D. empfohlen werden י (Fortsetzung folgt) | Bericht der Wahlprfifungskommissioa an den Delegiertentag Der üeschäftsfülirende Ausschuß der Z. V. f. D. Im! 1 in die Walilprüfungs-Kommissiou die Herren Rudolf S a m u 1■ I, I’ r a j; e r, Schocke n und M. Wöllstein als Vorsitzer entsandt. Die Kommission hat die Sekretärin Prl. Frankenstei n zudenSitzungen a'.s Sachverständige liinziigczogen. Es sind im ganzen 227 Delegierte gewählt worden; sämtliche Wahlen sind ordnungsgemäß voigenoinmen worden, doch ist eine Reihe von Wahlpn» testen bei der Vereinigung eingelaufen, die der Pri! fmigs-Kommission Vorgelegen haben. Diese hat •äh r diese!,röteste entschieden. Ich erwähne zuerst de» Protest einiger Mitglieder der Ortsgruppe München Dort ist als dritter!)elegierter Herr Fritz Wollt ge wählt worden, der allerdings noch nicht das wahlfähige Alter hat. Indessen hat sich die Prüfutigs-Komniissioii davon überzeugt, daß er der Vertreter der jugendliche« Ortsgruppenmitglieder ist, und daß etwa 50 dieser Mitglieuer in der Wahlversammlung fiir ihn gestimmt haben. Da eine besondere Gruppe der Jugendlichen in .\\unchen nicht existiert und die jugendlichen Mitglieder i■ der Zionistischen Ortsgruppe selbst wählen mußten. hat die Prüfungs-Kommission auch nach Anhörung de- Zentralkomitee-Mitgliedes Jac. R e i ch - München dalli« entsclüeden, daß die Wahl, obwohl den Statuten zuwider• laufend doch als gültig anzuschen ist. -!״ Umnover hat der Ostjüdische Jugendverein, der sich erst vor einigen Wochen gebidet halt, Wahlen zu.ה Dok giertentag vorgctionimcn, ohne Wissen und Willen der Ortsgruppe mul der Z. V. f. I). Die meisten Mitglieder dieses ncugebildeteu Vereins haben bereits in der Ortsgruppe Hannover ihrer Wahlpflicht genügt. Deshalb wurde das Mandat des gewählten Herrn Jac. Schneeweiß für ungültig ei klart. Auch hat der ostjudisihc Jugendverein seine Z:\hl11ngspflid1t nicht erfüllt. Es scheint, daß derselbe nur zum Zwecke der Wahlen gegründet worden ist. — Leipzig, Ungefähr ebenso verhält cs sich mit dem in Leipzig gegründeten Ostjudenveruiu. Auch dieser Verein, der erst einige Wochen existiert, Der zionistische Gedanke in Englands Geistesgeschichte (Nach Sokolow ״History of Zionism*‘.) Von ■i)r. Bl u ws t ein. Das Vertrauen des jüdischen Volkes zu England als dem xdücksalsbestiiiimteit Bundesgenossen hat in den l agen vor San Remo w0׳hl die härteste Prüfung 1kstanden, da die verantwortliche Regierung das Zurücktreten von der Baliourschen Deklaration auch nur für fiiür einen Augenblick in Erwägung ziehen konnte. Es schiee damals, als ob nur politische Oportunitätsgründe vor einem unerhörten Treubruch abgeschreckt hätten. Doch hat das energische unzweideutige Eintreten der größten Macht in England, der öffentlichen Meinung, und der zukunftssichcrcn Partei der Arbeiterschafl i'ür das jüdische Palästina, neben zahllosen Sympathieäiißcrungen einzelner Persönlichkeiten, bewiesen, daß der positive Erfolg viel tieferen Ursachen als der, zufälligen Zusammensetzung des heutigen Kabinetts zu verdanken ist. Welches die wahre Gesinnung ist, die in den Tiefen der Volksseele durch die eigentümliche Einstellung auf die Bibel als lebendigen Erziehungsijuell verankert ist, zeigte uns erst »las Werk Sukolows, dessen zweiter, vor kurzem erschienene Band eine überwältigeude Fülle von bisher unbekannten Dokumenten aus der Gcistesgcschiclite Englands erschließt. In der geistigen Atmosphäre dieser englischen Vergangenheit, mit der sich Sokolow so eingehend befaßte, schöpfte er wohl selbst jenes unerschütterliche Vertrauen, das ihm zu seinem hervorragenden diplomatischen Werke verholten hat. Leider ist das Buch durch die heutige Valuta fiir Deutschland sogut wie ■unerschwinglich, und es verlohnt sich um so mehr, darüber ausführlicher zu berichten. Wir wollen in folgendem ׳zunächst von den älicsten englischen Apologien Ücs Judentums absehen, deren Verfasscrin der Wiederherstellung des 'antiken Staates eine notwendige Vorstufe zur Konversion aller Juden zum Christentum, nach angeblich ״prophetischen“ Wcissagungvn erblickten. Jedenfalls ist selbst bei dieser dogmatischcn Einstellung die Gefühlswärm« bezeichnend, »nit der die englischen Puritaner das verfolgte und gcmarterte Volk in den Vordergrund ihrer Betrachtungen zogen. So hat ein Geistlicher, Henry Jcsscy, um die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts aus rein hmnanitären Impulsen ein großzügiges Hilfswerk für die Juden in Jerusalem ins Leben gerufen, mit der ausdrücklichen Motivierung, daß die gewohnten Sendungen aus den jüdischen Kreisen wegen der damaligen Kriegswirren in den mitteleuropäischen Ländern eingestellt werden mußten. Aber schon die sachliche Lösung des jüdischen Problems in der Wiederherstellung der staatlichen U11abhängigkeit in der antiken Heimat leuchtete verschiedenen englischen Denkern zu einer Zeit ein, wo noch unter den Juden selbst kaum eine leise Spur von einem solchen in die Sprache der Wirklichkeit übersetzten Sehnsuchtsprogramin zu finden war. 1111 Jalire ISP) erschien ein ״Aufruf an Christen und Juden“, dessen Verfasser sich hinter dem Namen einer platonischen Gesprächsperson Theaetctus verborgen ■hielt. Er wandte sich nun, als Christ, an die Juden mit den folgenden Worten, die nichts an Klarheit zu wünschen übrig ließen; ״Ihr müßt auf die Dauer im Lande Eurer Väter wieder hergestellt sein, w״o Ihr nach Jahrhunderten der Zerstreuung und der Leiden Ruhe und Freude linden werdet . , . ,Wird Großbribritaimien das den Atlantischen Ozean das Mittelmeer und die indischen Meere beherrscht, sich der glorreichen Unternehmung amielimen und die Hebräer von verschiedenen Faden ihres Exils hinleiten“?*) Der Verfasser zählt dann verschiedene Beweise des besonderen Interesses Englands für das Volk der Bibel auf um zum Schluß zu gelangen, daß es allein auch berufen ist, die Verwirklichung des zionistischen Gedanken» in real-politischer Gestalt zu übernehmen. Nun konnte gewiß im Jahre 1819 ein derart revolutionierender Gedanke nicht gerade eine durdigcfcilt präzise Forinuüerung finden, wenn man bedenkt, daß er noch ein volles Jahrhundert nachher, und ein paar Jahre »ach Balföurs Deklaration, noch immer schwer um die inlcaJtliehe Fassung ringt. Dafür liaben wir aus dem Jahre 1S40 bereits ein cingäiendes Kokmisationsprogramm!, das Lord Ashley Shaftesbury in der Form einer Angabe an den damaligen Leiter der englischen Regierung, Palmerston, richtete. *) Sokolow. History of Zionism. Vol. II. S. 217, 218, — ״Da die europäischen Mächte beschlossen haben, die Regelung der syrischen Frage in die eigene Hend zu nehmen will ich eine Maßnahme anregen, die bei ihrer Durch füll rung zur Entwicklung der ungeheuer fruchtbar en Länder zwischen Euphrat es und dem Mittcbnecr liegen.“ Durch diese einleitende Bemerkung wird das Problem auf die Bahn der Real[x>Iitik gelenkt. Der Verfasser gellt von dem folgenden Standpunkt aus: es sei gleichgültig, welche Macht Palästina und Syrien bekommt, es frage sich nur, ob sie die volle Garantie der ertragfähigsten Verwaltung zu leisten imstande sei. Und nun erscheine■ die Juden als das einzige Volk, in deren Händen Syrien seine antike Blüte wiedererlangen könnte. Ohne auf die Gründe cinzugdicn, die bei der jüdische״ Rasse den Wunsch und die Erwartung der entgültigen Rückkehr in das Land der Väter ausgdöst hatten, kann es als sicher behauptet werden, daß die Juden nach Wiederherstellung der Scholle Palästinas streben ... Es gibt mehrere Gründe, warum man dies von Juden mehr als von jedem anderen Volk erwarten dürfte. Sie haben alte Erinm•- rangen und tiefe Anhänglichkeit an das Land. Ihre Strebsamkeit und Ausdauer sind ungeheuer. Lange Jahrhunderte der Leiden liaben dieses Volk zur Ausdauer und Selbstaufopferung erzogen; sie werden nun diese Eigenschaften mit Freude zur Niederlassung und r.1111 Dienst für ihre alte Heimat anwenden. Wenn wir nun ihre Rückkehr im Lichte der neuen Kolonisation Palästinas betrachten, so werden wir in ihnen das billigste und sicherste Mittel finden, um die Bedürfnisse jener entvölkerten Gebiete zu befriedigen. Sie werden auf ihre eigenen Kosten zuriiekkehren ... Sie werden die gegenwärtigen Bodenbesitzer anerkennen und werden sich begnügen, an der Produktion durch legitime Weise de!׳ Pacht und des Bodenerwerbs zu beteiligen. Die Garantie, die ich Vorschläge, damit sie in den Traktat über Syrien aufgenommen wird, soll nur durch den persön• liehen Schutz der Konsulate mehrerer Nationen bestehen, den sie den Juden angedeihen lassen würden und dies würde genügen, um sic in der Ausübung ihrer Rechte zu schützen“*). Wie wir scheu, schwebte dem Lord Shaftesbury im Jahre 1840 eine bestimmte Ahnung vor, daß Palästina als jüdische Heimat anerkannt und unter dem Schutz der •) Sokolow. History of Zionism, vol. II, S. 229, 230.