Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 43 (2.7.1920)
- Date
- 1920-07-02
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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I 1 r.!1!■ fl,!:«וי 0'/v■ Krd»kltoo und VcrUg W. IS, Süchtls!־ho SU. ö. Kr־ui1ci״t je״״״ Dte״«l*g und!־,»«ila?. Be1ug*pr*t» bei *Irr Eipedition un« uco Poitamtfrö vievtflSjiihriicB 10 M. in D<־uUd)1i1nd, Au*iamUa1>onne* m«nU werden 10 der Wäbnmjf der einxdnen Länder berechne). "/ O. \י: qr... ׳׳/ Nummer 43 Berlin, 2. VI. 1920 A 11 j c I jf e n - Ve rw o 11 u ti jf : 'J/elt-VcrUg, Derlia NW. ל, DorothaenntraS• 15. TeSepbon: Ata* Zentrum 4H14 u. 4-815. Aoselgeaprtii■ für di« »i»-benfe«paU*n« Nonpgr*i!le1Ml* 2,&0 M t Anxeiffeotchluß: Dienstag and Freitag■ nachmittag• 4 Ubr. 1־l*l>hou: A 1 UUi.nd »•(ל und Hin. : Brnin Nr. 17 395. Kflr Or.lcrfrirh : Po.l»!««״kR.»rn.m« ״״• *י. Konto Nr. 15f><m für Ttd<tct>«lowaV<l: Pa.trp.rk««״•״־» t״|, K.«nt« Nr. 156 010. Ki-tl.kÜonudiluS Sonnt.g und Mittwod! ״.rtim.tUj 16. Thammus 5680 XXV. Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die SdwsffuM<j einer Sffentllch-recMlIch gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm.“ p;>•זיi'llnr...; | lf in 1 .״»,ז er: *־cmlcla j SSE 19; j M"Hplrlh»U) I f ny:tn«9. I »**ן וד־־״/ז U wJ I!fn«| f icjoa rtsrsg 'י״ר־ tv Atinktinn[ Breit willig •: ru erteilt 4 U׳T, Berlin ן ul nimmt . j'Wlitmlr | st die rung ‘1<י י י fcliÜK"׳״-'! r i pH ־*?'Sam־ ‘ A mnim!«- ■. Vf ז•, 1;׳ . lien<! I- :;:»«"י׳; hl i ►,״ r\p‘‘! f *w '-י-•* ■ t 1®n 1Q02 l! Vor der Jalireskonferenz ln I 1.1,11(111 famlcu dieser Tage Besprechungen zwischen den dort anwesenden Mitglicilern des Engeren Actions-Comitcs. des Großen Adions-Comitcs mul den bereits eiiiget!׳offenen amerikanischen Delegierten statt, um das Programm der Jalireskonferenz festzusetzen. l:s wurde beschlossen, als Hauptthemata die Kolonisation l-rez-lsraels und die Einwanderung dorthin aufzustellen. Pofitisclie Fragen werden erst in Aveiter Linie •erörtert w eitlen. m Die deutsche I aiulsmnnusehaft tles Misracln hesummte zu ihren Vertretern auf der Londoner Jahres- ״.alleren/, die Herren Hermann Struck (Berlin) und 01. Ra bi 11 (Frankfurt a. M.), zu Stellvertretern Lazarus Hart U utul Alexander Adler (Lübeck). Ein Interview mit Sclimarja Lewin ד in Redakteur der ״Jüdischen Preßzcntralc Zürich“ hatte eine üesprechtmg mit Sclimarja Leviu unmittelhar vor dessen Ahreise nach Erez-Isrnd. Unter anderem fragte er: ״Welches ist der Grund Ihrer so plötzlichen- Delegierung durch die zionistische Exekutive nach Palastena?“ ״Dieser Tage soll Sir Herbert Samuel sein hohes Amt in l’nlastma;11ttreten, und da ist cs der Wunsch unserer I'xckutive, in diesem Augenblicke ihre Vcrtrctiing in Pnliistina zu verstärken. Ls tut mir'leid, der jalueskoiiii icii/ in London, wo ich filier den Stand der /umistiselum Bewegung im Osten, wie auch über eilten neuen Plan der < »rganisierung unserer gesamten ktil- Inrelleu Täligkeit zu referieren hätte, nicht beiwohnen zu können. ’ Allein die Freude, Palästina im Beginn seines »Aufbaues Wiedersehen zu können, gibt mir mehr als einfache Kompensation für den Verzicht auf die Londoner Jahrcskonfcrenz. Selbstverständlich werden sielt mir dort auch weitere Aufgaben darbicten, über deren Art ich natürlich erst an Ort und Stelle mir werde klar werden." ״'.'.,ekln* 1 utdnicl.e vor allem über die Entwich- 11mg der zionistischen Bewegung - haben Sie bei Ihrer jetzigen Reise durch die verschiedenen Länder des Ostens gewimmm?" ״Oer Osten wird zweifellos die Rolle eines bedeutenden Faktors im Wiederaufbau Palästinas spielen, ungeachtet seiner Schwächung durch den ökonomischen Ruin der Massen und die ungünstigen innerpolitischen Verhaltnissc. Oer zionistische Gedanke ist Gemeingut der indischen ,Massen geworden, was seihst die verbissensten Gegner zngehcn müssen. Besonders dokumentiert sich diese Stimmung in der wunderbaren hebräischen Bewegiut«, die so viel Idealismus, so viel Opferwilligkeit in die dunkelsten Plätze des jüdischen Lehens Uiiiemgcbrnclit hat. Diese hebräische Bewegung ist mit der I lcchnluz-Rcwcgimj■ aufs engste verknüpft und die i'iimiere, die aus diesen Reihen kommen, liefern das beste Mcnsclienmaterial für das neue Palästina." ״Wann soll die Kulturkoiiferenz zur Beratung der i r/iehuiigsfiagen in Palästina wie auch im Ga- 111111 nisunmcntrc'ten und welches Arbeitsprogramin tler.lcii Sie als Leiter des Erziehungs-Ressorts dieser k ״ule!eil/ vor/iilegcu V״ ״Mit der Knllmkimiereii/ verhalt es sich folgendermalten; die Jahreskonfereiiy!nullte aus verschiedenen (■mudeii statt wie geplant in Karlsbad nach London 'erlegt werden. Dadurch ist die Abhaltung der Kulturkoiiferen/, die unbedingt in einem Orte des Ostens sS.itüimleu mul», im Anschluß an die Jalireskonferenz technisch unmöglich geworden. Ich empfinde es aufs srluner/lialtcste, daII diese dringend notwendige und langersehnte Kultiirkoiifereiiz wieder Aufschub erleiden mul!. Um Palästina mit der gesamten Diaspora geistig verbinden zu können, muß es zur Entfaltung einer intensiven Hebraisierung der gesamten jüdischen Welt kommen. Nur so kann dieses Ziel verwirklicht werden. Unsere Aufgabe ist es nun, dafür Sarge zu tragen, daß die Juden aller Länder mit guten Lehranstalten’ gutgeschulten! Lclirermaterial, Schulbüchern und Literatur ver- -dien werden. Ich hoffe, daß die in nicht allzulanger I ernc staittiiidemle Kulturkonfcreuz wichtige und fruclit- Utrc Ile Schlüsse in dieser Hinsicht fassen wird." Der bricht über die Jerusalemer Unruhen יי" Unterhaus fragte der Abg. Ormsby-Gorc Y'U; 1‘,'"''1’kfetiir für Heereswesen, ob er den' Bericht <lr '•׳m I eidmarschall Allcnby eingesetzten Unterst, »ngsUininiission bereits erhalten habe, welche die rächen der Jerusalemer Unruhen im April zu untersuchen hat. Churchill antwortete, daß bisher nur 1יך vorläufiger Bericht eingegangen sei und die Konimissioi» noch tage. Ueber die Veröffentlichung des Benchtes befinde Foreign Office. Die Kommission stehe unter dem Vorsitz eines Zivilbeamten, ein Teil der Mitglieder sind Militärs. 1 Aclitung Abonnenten! | Das Postzeitungsamt übernimmt eine Gewähr für die j pünktliche Zustellung der ״Jüdischen Rundschau" im komntenden Quartal mir für die bis 7.11m 10. Juni «״gemeldeten Exemplare unseres Blattes. Trotz, unserer wiederholten, dringeudci! Aufforderung haben uns eine große Anzahl von zionistisclien Ortsgruppen ihre Abonncntcnlistc für das III. Quartal d. J. erst in den letzten Tagen und zum Teil überliaupt noch nicht eingeschickt. Unsere Abonnenten nn vielen Plätzen müssen also damit rechnen, daß sie die ersten Nutiiinerii der Rundschau durch die Schuld ihrer Ortsgruppe nicht pünktlich zugestcllt bekommen. Wir weisen hierdurch ausdrückiich darauf hin. um ungerechtfertigte, an die Expedition gerichtete Reklamationen zu verhindern. Die aifsgcblicbeuen Nummern werden auf Anforderung von dem zuständigen Postamt nachgcliefcrt. Aus Anlaß des Delcgicrtcntagcs erschien die letzte Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ als 16 Seiten starke Doppelnumuter (41/42), während die vorhergehende ausfiel. Verlag Jüdische Rundschau, Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. Postscheckkonto Berlin 17392. Zionisten und Araber Im roten ״Tag" veröffentlicht Dr. Elias «Auerh a c ii in Erwiderung eines antizionistischen Beitrags einen Aufsatz; in dem er auch auf »las Verhältnis zwischen Juden und Arabern entgeht: Die Zionisten sind sich, völlig klar darüber, daß eine friedliche Verständigung mit der arabischen Bevölkerung die unerläßliche Grundlage jüdischer Koloiiisatioiispl.uu• in Palästina ist. Sie werden nicht so töricht sein, du re 11 Entwur/elnng des* a r ,1 b i - sehen ft a ne r 11 s t a n »I e s das Verhältnis /. \v i s c h e n J 11 d e n 11 n (I A ra,!> e r 11 einer Kat a - Strophe 7. u z u t r e i h e n. (iliicklieherwcisc sind sie dazu auch nicht gezwungen. Die jüdische Ein* \v ,1׳ n d e r 1111 g w i r d keinen e i n z i g c 11 a r a b i s eh e n F e 11 a e h e 11 voll sei 11 e m B o d e 11 z 11 verdrängen braue Ire 11. Die herrenlosen, bisher von niemand kultivierten Landstückc Palästinas, die riesigen, fast ganz unbewohnten bisherigen Ninatsn;111 Kroul.'imicrcicn der Türkei in Palästina, endlich der meist Latvdfreitiden gehörige Großgrundbesitz int Lande gibt einer jüdischen Einwanderung von vielen Hundert• lausenden die Möglichkeit einer Ansiedlung in Palästina neben der jetzigen arabischen Bevölkerung und im friedlichsten Zusammenwirken mit ihr. Während dieser ersten Periode wird auch, zweifellos der arabische l־dlache, der heute mit geradezu urgeschichtlichen, primitiven Methoden sein Land extensiv bewirtschaftet, von den Juden einebessere Ausnutzung des Bodens lernen und sich mit einem Bruchteil, seines jetzigen Besitzes, der häufig mir Pnchthesitz ist. begnügen können. Vielleicht darf man erwarten, daß der Centralverein diese Ausführungen den Lesern seiner Zeitschrift nicht verschweigt, nachdem man ihnen dauernd von der zionistischen ״Enteignung" in Palästina Märchen erzählt hat, Eine Stimme der Vernunft Aus Jerusalem wird gemeldet: I)er Scheich A c 11 m cd I b r a h i m A 1) u G u sh wendet sieh in einem Aufrufe an die arabischen Vorsteiler, in welchem er sie darauf aufmerksam macht, »lall die Effemlis immer das Volk atisgebetitct haben. Dieselben stiften jetzt Unruhe an, um auf diese Weise zur Macht und Herrschaft zu gelangen. Das Volk dürfe sich aber nicht verführen lassen! Die englische Regieritttg sei ein aufrichtiger P re und des Fellachen und der Zionismus sei eine gute Schule für die Araber, durch die sie die neuen Produktionsbcdingiingeii kennen lernen und ihre ökonomische Position verstärken werden. Deshalb - sei cs Pflicht der Araber, die Zionisten geziemend zu empfangen, weil sie den Grundstein für den Wohlstand des Landes legen. Am Schlüsse fordert der Scheich alle auf, keine antisemitischen Petitionen zu zeichnen. Vatikan und Zionismus Rom, 2-1. Juni. (Reuter-Meldung.) Der Papst und die Vatikankreise verfolgen mit großem Interesse die Entwicklung der zionistischen Fragen. Man behauptet, daß Sir Herbert Samuels Programm einen äußerst giinstigeu Eindruck gemacht hat und eine Erklärung, er sei entschlossen, dich auf den Standpunkt der Gerechtigkeit 1111a religiöser Freiheit zu stellen, ist mit besonderer Befnedigung aufgenommen worden. Sir Herbert Samuel dürfte wohl gleich nach seiner Ankunft vom Papst empfangen werden. * Das Komitee des Internationalen Ka t holisehe״ Palästinakongresses hat beschlossen, den Kongreß endgültig auf die Tage vom 1Z—16. ,Juli 1920 nach Einsiedeln einzuberufen. Das Detailprognunm wird später bekanntgegeben. Das Abschiedsbankett für Sir Herbert Samuel fand am 15. Juni im Royal Palace Hotel m Eond-m statt. Außer den zionistischen Führern in England, die bis auf Nortlau, der unpäßlich ist, vollzählig erschienen waren, fanden sich auch Vertreter der Regierung, der verschiedenen Ministerien, des Pariamentes, der Armee, der politischen Parteien mul der Kirche ein. Auch die antizionistischeu Juden hatten Vertreter entsandt. Der Vorsitzemio, Dr. W c i / 111 a 11 11, begrüßte Herbert Samuel. Es sei schwer für die jetzt Lebenden, so führte er in seiner Kerle aus, die ganze Bedeutung der jetzigen Vorkommnisse zu begleiten. Der lligh Commissi»,•1er gehe jetzt nach Palästina im Namen der englischen Regierung, wie auch der Liga der Nationen, die der Schaffung eines jüdischen nationalen Heimes in Palästina zugestimmt hat. Line große Aufgäbe steht ihm bevor, große Schwierigkeiten stellen sich ihm entgegen, aber auch große Möglichkeiten bieten sielt ihm dar. Er hat ilea jüdischen Commonw e a i 111 in allen seinen Zweigen zu entwickeln. Er muß auch die Brücke schaffen zwischen den Juden und »len anderen Völkern, ganz besonders dem arabischen Volktt mit dem wir in Frietleii und Freundschaft leben wollen. Groß und schwer sind die Aufgaben, aber die englische Regierung konnte zu »leren Durchführung keinen passenderen Manu wählen als I lcrlsert Samuel. Er opfert jet/t für Palästina seine brillante Karriere. Kit bin sicher, sagt Wei/maiiii, daß der Segen »les gaii/1'11 jüdischen Volkes Samuel auf seinem Wege begleitet. Die ganze Welt wird von mm ab auf uns Jmltui blicken, was wir tun, und ich bin sicher, »laß das jüdische Volk in 1 lue seine Pflicht erfüllen wird. In seiner Annvortrede führte Samuel aus; Es wurde gesagt, daß ich Palästina meine Karriere opfere. Ich betrachte jedoch meinen Schritt keineswegs als Opfer, sondern als Privilegium. Ich bin mir der Bedeutung »lieses wichtigsten Momentes in tler Geschichte »!es jüdischen Volkes und des Heiligen Landes vollauf bewußt. Das Schicksal des jüdischen Volkes ist eng »erbuiuleu mit dem Lande und umgekehrt. «Mein sehnlichster Wunsch ist es, auch den Wohlstand lies arabischen Volkes zu fördern. Wir wünschen einen starken arabischen Staat als Nachbarn.'׳ Ich bin überzeugt, daß, wenn unsere Geiuhk• sich in Laten umset/en werden, kein Raum mehr für Zwistigkeiten sein wird und alle Anzeichen v.m Streit, wie sie leider letztens vorgrl,<1111111»11׳ sind, verschwinden werden. Ich wo nie in Palästina unparteiisch sein, feil bin mir »ler Schwierigkeiten voll bewußt, jedoch gewohnt, Schwierigkeiten zu überwinden. Drei Gruppen haben den jetzigen Moment herbeigeführt: zuerst »he Zionisten nnt ihrem grollen geistigen Führer Theodor Herz. I. Die Arlxit von lierzl wnrtle von den jetzigen Führern Weizmann und So ko low zutn Erf.dgi« geführt; zweitens die englische Regierung mit Baifour, Lord Curzon und anderen, wie auch die britiselten Truppen, die »las Land erobert und den jetzigen Moment ermöglicht haben, und drittens die Masse der namenlosen jüdischen Kolonisten, die untei Leiden geiiuluig atisgcharrt haben. Sie haben durch ihr Werk bewiesen, daß Juden auch Bauern sein können. 111 diesem Zusammenhänge muß man auch Baron Roth scltild erwähnen und seine den Kolonisten gespendete Hilfe. Jetzt beginnt ein neues Kapitol im .Aulbau des Landes. Man wird bald beginnen, Häuser zu bauen und im Zusammenhänge mit der Entwicklung der produktiven Arbeit wird auch die Immigration ׳/.ttttehtnen. Die volle Entwicklung wird allerdings erst nach Bestimmung der Grenzen, die erst in einigen «Monaten led:;esel/l weiden duilieii, vor sieh gehen. Aber in diesen einigen «Monaten müssen die Zionisten die .Arbeit' vorbereiten. Audi »len Arabern und den Christen muß die Möglichkeit geboten werden, Anteil an der ,Arbeit zu nehmen. Gleich nach meiner »Ankunft in Jerusalem werde ich eine Erklärung über ilie von mir ein/usdshioemie Politik airgehen. Juden aller Länder werden in ihr Land zuniekkehren körnten. Der Kongreß in Amerika Die Wahlen zum neuen permanenten Kongreß sollen in jüngster Zeit nach demselben System wie beim ersten jiidi-ahcu Kongreß »lurdigcführt werden. Nach diesem System kommen bei der Durchführung der Wahlen nur die nationalen Organisationen in Betracht, die ihre nach den demokratischen P1*1״/ipivn gewählten Delegierten zum Kongreß entsenden. ,Mit der Durchführung samtlieh er Vorbcrvitiiiigsa! beiten wurde ein aus 71 Mitgliedern bestehendes Exekutivkomitee betraut, das mit weiten Vollmachten ausgestattet ist. Unter »len ־ gefaßten Resolutionen sind besonders die von AVichtigkeit, die den Beschluß, sich au der Welthilfshonfercnz zu beteiligen, und die »Aufforderung an die amerikanische Judeuscltaft, den von den Zionisten gesammelten Wiederaufbaufonds zu unterstützen, betreffen. «״*W UMJ vvmiiiuuil cricui, o zum Zusammentritt des neuen Kongresses die Interess» und Rechte der Juden zu schützen. Zu diesem Zwecl ist sie berechtigt, ihre Vertreter sowohl zum Cotni des Delegattons in Paris wie auch zu anderen jüdisch« Körperschaften zu entsenden.