Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 41-42 (29.6.1920)
- Date
- 1920-06-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 328 JU EDI SC HE RUNDSCHAU Nr. 41 (ן \ךךבד/ w ®ץ־" בד/ 71 ({f) לד/ |! בד/ n •*^י **“* W# <l~d j .L *Li» «Li -“■L'*' Der neue ״Geschäftsführende Ausschuß“ 1 Her Delegiertcntaig wählte per Akklamation folgende Herren in eien < icschäf tsfühmiden Ausschuß der z. v.1 .ז): Vorsitzende: Dr, A. Klee, R.-A. Felix Rosenh lü 111. Mitglieder: Julius Herder, Kurt B I u in e n f e I d , llosr liwit /, Kober, l)r. Siegfr. Moses, Drt Walter M o s e s , Egon Rosenberg, 1 >r, M. Schwabe, Dr. M. Strauß, Davis Trietsch, l>r. Weil, I>r. Wett sch, W allste ine r. Das neue Zentralkomitee (ierda A r 1 o s o r o f f, Berlin; L)r, Martin Ascher, Berlin; 1 >r. Albert Baer, Berlin; l>r, Arnold Barth, Berlin; Lazarus Barth, Berlin; R.-A. Block, Mannover; Justrzrat Bod e n h e i in er, Cöln; Moses Calury, Berlin; R.-A. Erich Cohn, Berlin; Dr. 1)0 h r r 7 y ח sk i, Beuthcn O.-S.; Alfred Frank, Berlin; Dr. Frankel, Marburg; S. L. Fuchs, Leipzig; J, L. (loitein, Frankfurt a. M.; Dr• Nahum Gold» mann, Rohrhach h. Heidelberg; Uroncmann, Berlin; Philipp (i rii 1115 a u in , Berlin; Dr. G r ü n e be r g , Elberfeld; Dr. Sally Hirsch, Ilalberstadt; R.-A Jacob soll 11, Breslau; Jacohy, Chemnitz i. Sa.; Dr. Kahn וו s, Hamburg; Georg Kareski, Berlin; Ing, Kaufmann, Berlin; Dr. Köllen scher, Berlin; Leopold Landau, Hamburg; lug. Landau, Dresden; Prpf. Carl Le will, Berlin; Richard Lichtheim, Cronbcrg i. T.; Rabbiner Liebermaiiii, Berlin; Dr, Fritz L o e w <■ 11 st e i 11, Berlin; Direktor Alwin L ״ e w e n t h a l, Berlin; Heinrich M a r g u I i e s , Berlin; Fra» Naiiny Margulics, Berlin; Dr. Jul. Moses, Mannheim; Dr. Nußbau in, Nürnberg; Dr. t iretc B inner, Berlin; Dr,!{abin, Frankfurt a. M.; S. Kawidowitsch, Berlin; Jacob Reich, Mündien; Dr. Jul. Rosen fehl, Karlsruhe i. B.; Rothschild, Lübeck; Rudolf Samuel, Berlin; Dr. Sandler, Berlin; Hugo Schachtel, Breslau; S. Schocken, Zwickau i, Sa.; Arthur Schrägenheim, Berlin; Fritz. Sondlic imer, Frankfurt a. M.; I >r. Stahl, Berlin; Dr. Stein, Königsberg j. IV.; Dr. Georg Strau II, Berlin; Dr. Victor, Wandsbek; Dr. W i t k o w s k y , Berlin; Jacob Wolf{, Frankhirt a. M.; Iran Wronski, Berlin Der Finanzausschuß Julius Berger, Berlin; Dr. Ger so 11, Berlin, Dr, Victor Jacobson, Berlin; Direktor Kareski, Berlin; Leopold Landau, Hamburg; Direktor A. I. o e w c 11111 a I, Berlin; Dr. Erwin Michel, Berlin; D׳. Siegfried Moses, Berlin; Dr. Walter Pinne r, Berlin; Dr. Alfred Schwarz, Berlin; S. Schocken, Zwickau i. Sa.; Trietsch, Berlin; W e i t z 111 a n 11 , Berlin; |ncoh Wollt, I rutikfiirt a. M.; Max Wallsteiner, Berlin. Sumerer augenscheinlich ihren üötterkult von den Semiten übernommen haben. Und Hammurabi, der auch von I)elit/seh so hoch gefeierte, war doch nicht ein Sumerer, sondern ein Semit, und sogar ein den späteren Israeliten viel näher verwandter Herrscher westsemitischer (syrischer) Herkunft, Semiten waren auch die. Schöpfer der über ganz Vorderasien ausgcbrcitctcii babylonischen Kultur und Zivilisation des zweiten vorchristlichen Jahrtausends, ein Semit der grolle kunstsinnige und fiir die Wissenschaft begeisterte König Ass111hanip.il, dessen gewaltige Bibliothek, in der er die geistigen Schätze dreier Jahrtausende sammelte, erst in unseren Lagen wieder aus Licht gezogen worden ist. Und wollen wir wirklich mit Delitzsch ernsthaft über die Kiihurbedcutung der Bibel für die gesamte Menschheit diskutieren 'i Ein Buch, das von so utuibersehbarem Finfhili auf alle Kulturvölker geworden ist, nur als eine ״Grolle Täuschung“ zu werten, zeigt ■eine Urteilslosigkeit und Verbohrtheit, die ihren Urheber ohne lange Widerlegung verdienter Lächerlichkeit preisgibt. Aber wir brauchennur Delitzsch selbst gegen Delitzsch an/uitihreii. 1111 Dezember 1914 (also zu einer Zeit, wo nach seiner eigenen Angabe das vorliegende Buch bereits vollständig fertig war!) hat Delitzsch in den höchsten Tönen des Lobes die Psalmen als die festeste seelische Stütze des deutschen Volkes in seinem schweren Kampfe gefeiert (in: ,,Deutsche Reden in schwerer Zeit“, Kajl lievinanns Verlag, Berlin). Und hier sagt derselbe Delitzsch von dem wahren Ziel des Lebens: ״Dieses Ziel aber heißt Gott, wie die semitischen Völker seit Jahrtausenden in unendlich tiefsinniger Weise Gott El, d. h. das Ziel, nennen.“ Wie ist das möglich! Delitzsch hat kurz, vor dem Kriege diese Schmähschrift geschrieben; er hat wenige Monate später in begeisterten Worten von dem religiösen Genie der Semiten «esprochen. Und jetzt nach dem Kriege scheut er sieb trotzdem nicht, die alte Schmähschrift aus seinem Schreibtisch zu ziehen und seinen glanzvollen Gclchrtcnnamcn mit ihr zu besudeln. Wir Wollen nicht aiiivehmon, daß Delitzsch bewußterwcise gegen seine eigene bessere Einsicht schreibt, obwohl er an mehreren Stellen dieses Buches uns diese Annahme schwer macht. So, wenn er auf Seite 99 sagt, daß die humanen biblischen Gesetze gegenüber dem Fremdling nicht den Fremdling schlechthin bezeichnen, weil uas wort Ger nur die innerhalb Israels lebenden und Der Wahl Prüfungsausschuß I >1־. (in rau, Philipp Grün ha um, Dr. Siegfried M o s e s , Rudolf S a 111 11 e 1, Arthur S c h a g e 11 h e i m, Georg S t r a u II, Max W!o 11 s t e i 11 e r, sämtlich Berlin. Revisoren: Georg Kareski. I)r Waller P inner, Hulda Z I o c 1 s t i, sämtlich Berlin. Protest gegen Ungarn Der zionistische Delcgiertentag erhöht flammenden Protest gegen die unmenschlichen Grausamkeiten, die seit Monaten Tag für Tag durch die im Dienste der Regierung stehende Soldateska in Ungarn gegen die jüdische Bevölkerung ausgeübt wird. Gegenüber diesen seit vielen Monaten verübten Vergewaltigungen und täglich sich wiederholenden Räubereien, Verfolgungen und Mordtaten des weißen Schreckens ist es die Pflicht der Kuiturmeiischheit, tätigen Protest eiimilegcn. Die Zionisten Deutschlands fühlen sieh, wie mit allen jiidisehen Landsmannschaften, so auch mit der schwer leidenden imgarlämiischcn Judeuscliaft solidarisch und erwarten, daß di« Exekutive der zionistischen Welt- Organisation nichts unversucht läßt, wirksame Maßregeln zum Selvufze der uugarlämlischcn Juden ligrbeizuführcn. Begrüßungen T e I e g r a m m a n Dr. H a n l k e. Zionihnreau Dr. Hantke, London. London. Der XVI. Delegieriemag der Zionistischen Vcreinigmig fiir Deutschland gedenkt in Dankbarkeit des langjährigen Führers der deutschen Zionisten. Die große Entwicklung, die der deutsche Zionismus genommen hat, ist auf das engste mit der hingehenden Arbeit vcrknüpft, die Sie ili'm von Anfang an gewidmet haben. Die deutschen Zionisten beglückwünschen Sie zu der größeren Aufgabe, zu der Sie der Zionismus jetzt berufen hat und hoffen, daß es Ihnen beschießen sein möge dort mit demselben großen Erfolg zu wirken, der Ihre Arbeit in unserem Kreise gekrönt hat. Klee, Egon Koscnberg, Victor, Struck, Max Strauß. * Herzliche Grüße von hoher See unseren deutschen Gesinnungsgenossen, die zur Konferenz versammelt sind in diesem Augenblick der Verwirklichung und der erneuten Weihe. Die Delegation der amerikanischer, und kanadischen Zionisten. Zur Jahreskonferenz. Ein Brief Bode nheimers. Köln, den 18. Juni 1920. An den Herrn Präsidenten der Zionistischen Vereinigung fiir Deutschland, Berlin. Sehr geeinter Herr Präsident, werte Kollegen, liebe Freunde, dem deutschen Delcgiertentag sende ich meine herzlichsten Grüße und die besten Wünsche für eine erfolgreiche Tagung. Leider hin ich durch dringende Bcrufsgescliäfte abgehalten, Ihren Beratungen beizuwohneii, umso lebhafter habe ich natürlich den Wunsch, mich über einige wichtige Fragen unserer Bewegung Ihnen gegenüber auszusprechen.י gleich den Israeliten beschnittenen Abkömmlinge der verwandten Wüstenstämme sind. Ein- Philologe wie Delitzsch muß wissen, daß dies eine Fälschung ist, und er selbst zitiert später den Satz (2. Buch Moses, 22, 20): ״Den Ger sollst du nicht bedrücken, denn Gerim wart Ihr im Lande Aegypten“, also nicht stammverwandte, sondern stamiufreimle Ausländer. Es gibt nur eine Erklärung für das Buch Delitzschs; Delitzsch ist alt geworden, versteinert im Judenhaß, blind geworden durch sinnlose Wut auf alles, was jüdischem (leiste entsprungen ist. Noch arbeitet sein (iclelirtenhirii ui der gewohnten Weise, als ein Sammelbecken des Wissens, aber das kritische Urteil, die Fälligkeit, wissenschaftlich erfaßbare Dinge gegeneinander vorurteilslos abziiwägen, hat ihn verlassen. Wir bedauern es im Interesse seines guten Namens, daß er keinen guten Freund hat, der ihn von dieser blamablen Veröffentlichung wohlmeinend zurückgehalten hat. Eine schwere Niederlage erleidet aber auch die ganze deutsche Wissenschaft durch dieses Buch eines ihrer bisherigen glänzendsten Vertreter. Es ist eine Niederlage des Geistes, die vielleicht nicht geringer cin/usciiät/cn ist, als die Niederlage- Deutschlands in der Politik; denn nur durch geistige Werte, durch Betätigung eines wahrhaft humanen Menschentums kann Deutseiiland die Stellung in der Welt, auch in der Welt des Geistes, allmählich wiedergewinnen, die ihm vcrloreitgcgangen ist. Die berufenen Vertreter der deutsehen Bibclwissenschaft werden sich beeilen müssen — und sie haben es zum Teil schon getan —, diesen Mann und dieses Buch abzuschüttcln, Messen sich die deutsche Geisteswelt schämen muß. Wir als Juden können dieses Buch mit ruhigem Achselzucken hinnehmen: Nicht uns, nicht unsere Bibel, nicht unseren Gott bekämpft und schädigt dieses Buch, sondern den guten Namen Delitzschs, den guten Namen der deutsehen• Wissenschaft und die gute Sache der Versöhnung und Höherführintg der Völker, nicht zuletzt auch den Geist eines wahren Christentums, der nicht Haß und Beschimpfung, sondern Liebe, Brüderlichkeit und Wahrhaftigkeit sein muß. Wir stehen au einem Wendepunkt der judiwlien Geschichte, der eine Epoche und einen Zielpunkt der Zionistischen Bewegung darstellt. Die erste Vorausselzung tür die Sihiffiing der öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte des Baseler Programms ist hellte erreicht, nämlich die öffentlich rechtliche Sieheriiiig. Es handelt sich nunmehr aber um das Wuhtigste, nämlich d i e S c 11 a t f u ״ g d e r H e i m s t ä 1 t e seihst. Fs ist begreiflich, daß eine s<1 gewaltige Revolution wie dieses Ereignis weder an der iimcie» Entwicklunv des Zionismus, noch der anderer j ud!- scheu Parteien in ihrer sielitim• zum Ziom׳״-׳׳u4 spm ״s vorübergeheii könnte. Vor allem ist hierbei e.n (!,. sichtspunkt von Bedeutung; ' Der Zionismus hat niemals die Absicht gehabt, eine Heimstätte für Zionisten zu Schaffen, seine Arbeit galt von Anfang an dem ganzen jüdischen Volk. Wenn er für die Legung der Fundamente nicht die Mitwirkung der gesamten Judenhcit finden konnte und diese Aufgabe dein politisch organisierten Teil derselben zufiel, so war doch v._m Anfang an vor- .־msziischcn, daß der Aufbau der Heimstätte selbst eine Aufgabe der gestirnten Judenhcit sein müsse. Es .'müssen also die Hindernisse hinweggeräumt werden, welche diejenigen Juden, die bisher dem Zionismus fern standen, davor zurückschrccken könnten, sich an dieser Arbeit zu beteiligen. Einen Weg sehe ich in der Erkenntnis weiter Kreise der Zionisten, daß auch die Judenhcit der Länder außerhalb Palästinas auf die Mitarbeit der Zionisten in wesentlichen Fragen des Judentums angewiesen ist. Sobald Klarheit darüber besteht, daß für eine noch unabsehbare Zeit ein großer Teil der Juden im Golus zu leben gezwungen ist und, daß unter diesen sich immer zahlreiche Znnisten befinden werde», die nur durch äußere 1/1:1• stände verhindert sind, ihre Wohnsitze in Palästina zu wählen, ergibt sich von selbst die Forderung, daß die Zionisten au allen allgemein jüdischen Auge•' legenhciten der Gemeinden, die zur Erhaltung und Förderung des jüdischen Geistes der sozialen, wir!- schaftlichcn und kulturellen Wohlfahrt der V״ k-;••- missen dienlich sind, rnitarbeiten müssen. Die V aaussetzungen hierfür werden in jedem Lande vorschieden sein. In den Ländern, in denen den Juden eine freie Entwicklung und volle Gleichberechtigung gew.ihihi-Lt ist, ist cs natürlich, daß sie sich auch an. den allgenieinen Aufgaben beteiligen. Den Rechten entsprechen auch Pflichten. Dies ist auch der Sinn der Bali 1״rsehen Erklärung, daß die Rechte der Juden in andern Ländern durch den Aufbau Palästinas nicht beeintr.irii• tigt werden sollen. Ich sehe daher in der Biidimg neuer Gruppen, die in der einen oder andern KUittm5׳ den Willen mm Ausdruck bringen, die jetzt fernstehenden Kreise für die Mitarbeit am Aufbau Palästinas heranztiziehen, keine Gefahr für die Ent- Wicklung, sofern die verschiedenen Gruppen sich des Endzwecks der zionistischen Bewegung, nämlich der Schaffung der nationalen Heimstätte in Palästina, bcwußt sind. Ich möchte aber mit aller Entschiedenheit dem Gedanken begegnen, als ob es sich bei der Kolomsatioir Palästinas nur noch um eine philanthropische oder humanitäre Frage handelt. Es scheint mir dies ein grobes Mißverständnis der Sachlage zu sein, von dem auch Dr. Paul Nathan bei seiner Bereitwilligkeit zur Mitarbeit ausgellt. Wir müssen vielmehr mit aller Klarheit an dem Standpunkt, den auch!1 »eh Weizmann kürzlich zum Ausdruck gebracht hat, fisthalten, daß es sich um die Schaffung einer natioualcn Heimstätte für das jüdische Volk in Patastiua handelt. Wenn man den Gcdankcngängcu v m Dr. Paul Nathan folgen würde, müßte man sonst zu dem Schluß kommen, daß die Verhrietung der . Balfourseheu Deklaration im Friedensvertrag von San Remo das endgültige Scheitern der politischen Ideen des Zionismus bedeute. Mit Juden, die diesen Stand• pimkt von Dr. Paul Nathan vertreten, können wir nieht Zusammengehen. Dagegen sehe ich keinen Grund, die Aufnahme von anderen Juden in unsere Reihen zurückzuweisen, die die Gemcinbürgsdiaft des judisehen Volkes für die Schaffung einer nationalen Heim stätte in Palästina anerkennen. Noch eine andere Frage gestatte -ich mir zu bcrilhren. Der letzte Delcgiertentag wurde durch de״ theoretischen Streit der Miiümalisten und Maximalisten der Palästinasiedlung beschwert. Ich halte einen solchen Kampf rein prinzipieller Natur fiir wenig fruchtbar. Es liegt nach meiner Ucbcrzcugmig g•־״• nicht in unserer Hand, uns auf eine langsame Be־ Siedlung des Landes einzurichten. Der politische und wirtschaftliche Druck, der die jüdischen Massen nach Palästina drängt und die Anziehungskraft de- A-y\- gedankens ist so stark, daß ich es für ein Dmg der Unmöglichkeit halte, einer Masscncinwamlerung m Palästina entgegen zu treten. Wir müssen uns aut diese Entwicklung einstellen, auch ^*■1111 wir sie für gefährlich hatten und mit Rücksidit auf eine v,usichtige und langsame Entwicklung Ländlicher Sied• hingen auch ein Uebcrwiegen städtischer EiiiVvamk■־ nmg als ungesund zu bezeichnen ist Aus den Ideengangen und Plänen von Trietsch und seinen Anhängern scheint mir demnach die Forderung am wichtigsten, daß die Exekutive in London in kurzer Frist einen Siedlungsplan vorlcgt, der einer beträchtlich größeren Einwanderungsziffer Rechnung trägt, als die Leitung bis nun zu erwarten scheint. Hierbei, müssen vor allem Einrichtungen getroffen werden, uni große Schaaren von Einwanderern alsbald in Baracken und in Wandererhallen unterbringen zu können, in denen sie■ solange verbleiben können, bis sk* nach den Städten und Kolonien des Landes übersiedelt werden können. Gleichzeitig müssen allenthalben »m Inneren des Landes durch Begründung neuer Industrien-Arbeits- Einzelheiten auch nur anzudenten. Ich hoffe und er-