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Jüdische Rundschau · 1920-06-17 · Heft 39 (17.6.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 39 (17.6.1920)
Date
1920-06-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite '!05 J Ü EDI SC HE RUNDSCHAU Nr. 3') Propaganda Von Julius Berger. Wir bringen diesen Aufsatz nebst Entgegnung mit dem Bemerken, daß wir eine weitere Diskussiou über diesen Gegenstand augenblicklich n i c h t eröffnen können. D. Red. Der Erfolg von San Rem« macht auch die Frage der Propaganda hei uns wieder akut. Wir stehen vor riesige« Aufgaben, der bisher nur fiktive Begriff, ״jüdisehes Volk“ soll eine Realität werden, der zionistisehe Gedanke tun! die zionistische Methode sollen und müssen jetzt die maßgebenden Faktoren für das Auftreten des jüdischen Volkes werden. Können wir zionistische Propaganda treiben? Bedürfen wir der Propaganda? Wie muß die zionistische Propaganda heute beschaffen sein? Die Frage, ob wir überhaupt Propaganda treiben sollen, ist keineswegs müßig. Die Entwicklung, die der Zionismus in den letzten Jahren in Deutschland genommen hat, hat in weiten Kreisen, insbesondere der zionistischen Jugend, zu einer prinzipiellen Verneinung jeder Propaganda geführt. Diese Erscheinung hat irgendwie zu tun mit der Auffassung vom ״intensiven“ Zionismus, der den deutschen Zionismus der letzten Jahre keimzeichnet. Fs war deutlich geworden, daß der Zionismus mehr ist als eine Partei, in die man. eintritt oder austritt, daß Zionist sein bedeutet, eine persönliche Stellung zu den Fragen des Judentums einnchiuen. Es ist klar, daß man zu einer solchen Auffassung nicht mit den üblichen Mitteln der Propaganda bekehren kann. Die Folgerung wäre also gewesen, daß auch die 1 Vopaganda hätte intensiv gestaltet werden jnüssen, daß sie darauf uh/.ictcu mußte, Menschen, deren jüdisches Bewußtsein auf einer anderen Auffassung des Judentums beruht, dazu zu bewegen, unsere Auffassung als die für den einzelnen Juden und für das ganze Volk, letzten Endes für die ganze Welt, würdigere, sinngemäßere, fruchtbarere zu betrachten und für sich anzunchini'H. Diese Aufgabe wurde und wird heute in! mißverstandlieber Auffassung des Begriffs ״intensiver Zionismus“ von weiten Kreisen abgefeimt, so daß tatsächlich die systematische Propaganda fast aufgehört hat. Das Miß- Verständnis beruht darauf, daß die Erkenntnis, wonach der Zionismus für den Einzelnen ein Erlebnis ist, zu j der Meinung sich verzerrte, daß der Zionismus eine persönliche Angelegenheit schlechthin sei, Danach war lediglich eiee Sammlung solcher Ichs, solcher Mensehen, die das ziomsiiMii« ErMmis gehabt hatten. Der, der j das Erlebnis nicht hatte «1er es anders hatte als der j ״intensivierte“ Zionist, war nicht Volk, wurde letzten Endes gleichgültig. Eine solche Auffassung kann naiür-!ich wenig mit einer Menge anfangen, 1nit־־cincr Vielheit von Menschen, Sie wendet sich naturgemäß an den Einzelnen, versucht, ihm den Zionismus zu ״verkünden“, die Masse ist ihr letzten Endes etwas Unbewegliches, muß ihr als etwas Unerfreuliches erscheinen. Das führt denn auch dazu, daß diese Auffassung, die sich nur mit sich selbst, bestenfalls mit einzelnen Andereu beschäftigt, mit «lern Leben der Masse oder, da wir in Deutschland nicht gut von einer jüdischen Masse sprechen können, mit dem der Menge nichts zu tun hat, und es in weiterer Verkennung als unjüdisch im Sinne des von diese Einzelnen empfundenen «der besser von ihnen erfundenen jüdischen Ideals betrachtet, ln dieser Steigerung, die unter unserer Jugend leider sehr verbreitet ist, ist diese Auffassung zweifellos volksfeindlich. Sie stellt de« Einzelnen in den Mittelpunkt des zionistischcn Wullens, das doch ausdrücklich auf das Volk liieren. Aber mit so dilettantischen Versuchen wie der ZoIDchans wird der Sache nur außerordentlich geschadet. Die einzige jrositive Wirkung von Zollschans Buch ist die Zustimmung der Assimilaiiten, welche darin ihre alten Argumente in pseudo-wissenschaftlicher Verkleidtmg wicdcrfindcii. Gerade das, was Zollschan revidicren will, kann nie und nimmermehr revidiert werden, seitdem das jüdische Volk national erwacht ist: Die Grundtatsnchc, daß wir eine Nation sind und daß jüdische Politik von uns unter keinen Umständen jemals mehr auf anderer Grundlage gemacht werden kann als auf nationaler. —o—e—. Zwei neue Propaganda-Schriften im Verlag der ״Zionistischen Vereinigung für Deutschland“ sind zwei neue Propaganda-Broschüren erschienen, die vorzüglich geeignet sind, die persönliche Werbearbeit, der gegenwärtig größte Bedeutung bei zumessen ist, wirkungsvoll zu unterstützen.. Die erste vereinigt unter dem Titel ״D a s jüdische Palästina“ eine große Anzahl politischer Dokumente zum Beschluß der Konferenz, von San Rem« über die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina. Ganz besonderes Interesse wird die wortgetreue Wiedergäbe der Ansprache finden, die der Ministerpräsident der südafrikanischen Republik, der im Kriege so bekannt geworden! General Smuts, vor den Juden von Johannisburg gehalten hat. — Das kleine Heft ist vorziiglich geeignet, den politischen Erfolg von San Rcino in seiner ganzen Bedeutung zu zeigen., Das zweite Heftehen, das Dr. Hans Rat zum Verfasser hat, heißt: ״Schicksalswende“, ein Wort an die deutschen Juden. Es enthält eine bei aller Knappheit sehr suggestiv geschriebene Darstellung der Ent- Wicklung der zionistischen Bewegung und ihres Grundgedankens. Sodann gibt cs eine klare und überzeugende Antwort auf all die Zweifel und Einwände praktischer abzielt. Sie verzichtet darum auf jede Art Massenj Wirkung, die sie gar nicht will, au die sie nicht glaubt. j Ihr Zweck ist nicht das Volk, sondern die Gemein- | scliaft, man möchte sagen der Minjau — je weniger, desto besser, desto intensiver. Diese Auffassung, die Zionismus nicht propagieren will, glaubt auch nicht, »laß sie ihn propagieren kann. Man kann ja nicht für ein Erlebnis propagieren; und nichts ist bezeichnender für jene abstruse Verkennung aller ürimslelenicnte zionistischer Auffassung, als etwa Ausführungen, wie wir sie in Nr. 37 der ״Jüdischen Rundschau“ lasen, wo es aiisdnicidu'h heißt, daß ״jene Art der Propaganda, in welcher der Gegner durch Gründe überzeugt... wird, eine Entwürdigung unseres Volksideals nach innen und außen bedeutet“. Und wo man sich zu der Behauptung versteigt, daß ״nun den zionis tischen Willen schändet, indem man ihn durch Gründe zu rechtfertigen sucht, seine Existenzberechtigung durch Zahlen beweist“. Die ganze Unkenntnis dieser Schule (inau muß von einer solchen sprechen) drückt sich darin aus, daß man cs unternimmt, Her/1 für diese Auffassung als Kronzeugen zu benennen. Es wäre wirklich nicht zu viel verlangt, wenn unsere jungen Leute llerzl läsen, ehe sie sich auf ihn berufen. Sie winden dann erkennen, mit welcher unermüdlichen Gedutd und mit welcher geradezu erstaunlichen Vertiefung in fachliche Einzelheiten gerade llerzl es war, der es sich immer wieder angelegen sein ließ, die Gegner durch j Gegenargumente, durch Tatsachen und Ziffern zu seiner t Anschauung hinüberzuzichcn. Wenn es wahr wäre, daß der Zionismus keine Pro-; paganda betreiben kann oder darf, wäre es übel um; uns bestellt. Gerade für die Vertreter des innerlichst aufgefaßten Zionismus muß es ja gewiß sein, dali wir das jüdische Volk noch keineswegs in seiner Gänze für uns haben. Daß wir das ganze Volk brauchen, wenn aus unserem Wollen Wirklichkeit werden soll, ist zu banale Tatsache, als daß darüber viel gesagt werden müßte. Das ganze Volk, und dazu gehören auch die deutschen Juden. Der Zionismus ist keine Sekte, und Palästina darf nicht das ״gute Zimmer“ für Ausenviihltc werden. Das jüdische Volk besteht aus den Juden, und zwar aus allen Juden, an ihm, mit ihm und dafür halten wir zu arbeiten.. Oder sollen wir uns etwa darauf beschränke«, von den deutschen Juden die materielle Förderung, Geld.zu verlangen? Es braucht nicht erst auf das schlechthin Unanständige einer solchen Theorie hingewiesen zu weiden, Cs ist aber nötig, ihre volksfeindliche, antinationalc Tendenz aufzuzcigcn. Wir müssen zu den deutschen Juden gellen, so wie wir zu allen Juden gehen müssen, und müssen versuchen, ihnen klar zu machen, daß sie zu uns kommen cullon. Je unaichciei 0,1s lügeluits, Je schwieriger Oie Arbeit ist, tim so mehr verlangt die Verantwortlichkeit, die wir als Zionisten für das ganze Volk empfinden, daß wir alles daran setzen, es auf den rechte« Weg zu bringen. Klar ist, tlaß diese Propaganda sich nicht damit begnügen darf, durch Massenversammlungen, durch äußerliche Getue oder gar durch eine Verschleierung unserer Forderungen zu wirken. Die Propaganda muß genau so intensiv sein, wie unser Zionismus, und muß von einer genau so intensiven Auffassung des nationalen Problems ausgehen. Gerade für den intensiven Zionisteil sollte es klar sein, daß sein gesteigertes jüdisches Bewußtsein viel geeigneter ist, nach außen zu• wirken, auszustrahlen, als eine blässere, weniger leuchtkräftige Auffassung des Zionismus. Je mehr wir zionistisch, d. h. volkstümlich, volkseinheitlich fühlen, destomehr sind wir imstande, volkstümlich, volkseinheitlich zu wirken. Diese und theoretischer Natur, die am häufigsten von Nichtzionisten erhoben werden. Es schließt mit der Aufforderung zur tätigen Mitarbeit am Wiederaufbau Ercz ־ Israels. Beide Broschüren zeigen alle Eigenschaften guter Werbeschriften, und kein Zionist darf versäumen, ihnen in seinem Bekanntenkreis weiteste Verbreitung zu sichern. Sie sind von der Zionistischen Vereinigung für Deutsch-!and, Berlin W. 15, Sächsische Str. 8, zu beziehen. Einzelpreis 1 M״ bei größeren Bestellungen tritt hoher Rabatt in Kraft. ״Die Weisen von Zion“ Nachstehende Erklärung ist in einer Reihe führender deutscher Zeitungen veröffentlicht worden: ״Die Unterzeichneten, die zu den Teilnehmern des ersten Z i o n i s t e 11 - K o 11 g r e s s c s gehörten, der im Januar 1897 zu Basel nbgchaltcn wurde, und die dem Kongreß während seiner ganzen Dauer beigewohnt haben, erklären hiermit: Es ist unwahr, daß während des Kongresses Gchcimsitzungcn irgendwelcher Art stattgefunden haben, viel weniger solche, in denen Pläne zur Errichtung einer jüdischen Weltherrschaft erörtert worden sind. Alle Behauptungen gegenteiliger Natur, wie sie in, der letzten Zeit in der Presse und anderen Druckerzeugnissen aufgestellt worden sind, sind tendenziöse Lüge. Sollten nach Bekanntwerden dieser unserer Erklärung derartige Behauptungen erneut aufgestellt werden, so werde« wir gegen die Urheber und Verbreiter öffentlich den Vorwurf der bewußten Verleumduug erheben. Justizrat Dr. Bo de nh e i m e r - Köln, Lazarus Friedmann-Mainz, Prof. Dr. Heinrich Loewe, Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Berlin, Dr. med. Theodor Zloci sti- Berlin-Südende, Frau Hulda Zlocistigeb. Thoinaschcwsky-Berlin-Siidendc.“ Art Propaganda braucht das Beispiel, die zionistische Tätigkeit, die offensichtlich werdende Verbindung mit dem Volke. Darum■ verlangt sic die intensivste Bescliäfti• gung mit allein, was jüdisch ist, aber wirklich mit allem, und nicht nur mit dem, was dem Einzelnen noch jüdisch erscheint. Wenn wir wirklich allen jS|׳t1selten Potenzen nachspüren, sic zu erfassen, /u iuirii. sivieren versuchen, daun finden wir auch im deutschen Judentum noch eine Menge verborgener jüdischer Kräfte, noch einen unten Grundstock jüdischen Lebens, an dessen Erhaltung, Verstärkung, Belebung mit/uarbeiten 1ms l;1-. rade unsere innerliche Auffassung vom Zionismus ,cr. pflichtet. Dem Durchschnitt unserer zionistischen Jugend ist heute das Lehen der deutschen Judenheit, die ',\r( wie sie sich manifestiert, Hekuba. Die meisten uis•,,•!!' nichts mehr davon. Die Gemeinden sind ihnen eine nur m Wahlzeiten und nur zu Erohenmgszweckcn interessante־ Einrichtung, die großen Organisationen sind ihnen leg,״, lieh etwas, mit den* man sieb herumschlägt oder nickt einmal mehr Iieruinsclilägt, die Fragen, die Note ■eWs deutschen Judentums bleiben unter der Selm eile ihres Bewußtseins, 'sie sind darüber erhaben. Hier muß die Propaganda einset/cn, so wie das intensive jüdische Lehen 11114 Erleben liier einsetzen muß, All diesen Dingen iiadigehen, sich mit ihnen beschäftigen, sie lebendig, jüdisch, zionistisch zu machen versuchen, das ist intensiver Zionismus, lind das ist die beste Art Propaganda, die wir treiben können. Dann wird das deutsche Judentum uns ganz anders gegenüberstehen, das sich heute von uns entweder bekämpft oder im Stich gelassen glaubt. Und dann brauchen wir in keiner Hinsicht um des äußeren Erfolges wißen unsere nationale Tendenz zu mildern oder zu verstecke״.. Im Gegenteil, je schärfer wir sie betonen, je stärker wir sie zum Ausdruck bringen, aber nicht in Worten, sondern in der Tat,!un so mehr werden wir wirken,. Was heute am meisten verstimmt, ist, daß wir unsere nationalen Forderungen nur herausrufen. Cjeben wir •ihnen das Gewicht der Wirklichkeit, so beseitigen wir einmal den Einwand der Unausfülirbarkeit. Zum anderen aber werden wir selbst ganz frei von jener Verstiegenheit, von jener Abstraktion, die so leicht zum Abstrusen führt und die eben deshalb verstimmen muß. Radikalste Auffassimg, stärkste Betonung des Nationalen, aber intensivstc Mitarbeit überall da, wo es Jüdisches gibt oder noch gibt, immer erneutes Hiuaustrngcn unserer Idee, ünmer erneute Aufforderung sich mit ihr vertraut zu machen, mit uns zusammen zu arbeiten, gemeinsam den Weg mit uns zu gehen und nicht gleich den, der nicht bis zum Ziele aushält, ausstoßen, unehrlich machen, vielmehr in jedem den jüdischen Bruder, das Glied des Volkes sehen — das ist die Propaganda, die wir brauchen, wenn ״gern!wo, m Deutschland, und wenn irgendwann, jetzt. Die Menge und der Mensch Von Robert Weltscb. Die Frage, die Herr Berger, offenbar veranlaßt durch den Artikel von Rudolf Scliay in Nr, 37 der ״J. R.“, aufwirft, ist eine uralte. Schon seit den Tagen des Demosthencs — um nicht an die jüdischen Propheten erinnern zu müssen, damit nicht am Ende gleich das niederschmetternde Argument ״religiös“ (mtgcgengelinlfou wird — ist die Frage die, ob man dem Volk die Dinge sagen soll, die man als wahr erkannt hat, auch wenn sie unangenehm sind und unerbittliche Konsequenzen haben, oder ob man um des momentanen Erfolges «1er Effektes willen dem Volke, wie die Griechen sagten, ״zu Gefallen reden“ soll, ob man Unangenehmes verschweigen und Schweres leichter machen soll als es ist. Nur gegen die letztere Methode, die zweifellos, darüber sollen wir uns doch nicht täuschen, im Zionismus seit dem ersten Moment stets eine Rolle gespielt hat, wendet sich, wenn ich ihn recht verstanden habe, Schays Artikel. Dies hat mit ״Erlebnis“ und ״persönlicher Angelegenheit“ zunächst unmittelbar nichts zu hm und ist nicht ״volksfeindlich“. Der Zusammenhang beginnt erst dort, wo man einsiebt, daß sich tatsächlich die erste Art der Propaganda an den einzelnen Menschen, die zweite Art an die sogenannte ״Menge“ wendet. Um für die erste Art empfänglich zu sein, bedarf es nämlich einer gewissen ernsten Aufnähme des Propagierten, das dann zu eingehenderer Beschäftigung nuregt. Die zweite Art jedoch kommt den Instinkten der Masse entgegen, die sich {reut, schöne Worte zu hören, und vor Begeistcmng brüllt. Die erste Art Propaganda wird uns Menschen bringen, die in irgendeiner Weise, die ich gar nicht unbedingt einseitig bestimmen will, die Wirklichkeit ihres Lebens an der propagierten Idee messen und dann das Mißverhältnis ändern wollen.. Die andere Art macht die Menschen mit sich seihst sehr zufrieden, stolz auf Erfolge, die andere erarbeitet haben, mid wenn dann unangenehme, tmerwartete Ereignisse cintrcten, die ihre Ruhe stören, lütten sie sich irgendwie beleidigt oder auch betrogen. Die erste Art der Propaganda kann auf das Leben wirken, die zweite Art wirkt nur auf den Versanunhingssaal Die von Herrn Berger bekämpfte Gruppe, hat niemals die Gesamtheit, das Volk verachtet, noch auch nur auf einen einzigen Menschen verzichtet; aber sic glaubt) wie Berger richtig feststellt, nicht an den Begriff der ״Masse“ «ler ״Menge“, in der Wirklichkeit des Lebens gibt cs weder Masse noch Menge, sondern nur Menschen, deren durch vielfache Beziehungen innerlich und äußerlieh verbundene Gesamtheit das Volk ist. Die Masse und Menge gibt es nur im Vcrsammlungssaai und in der Phraseologie moderner Versammlungsredner. Dieser Begriff hat unser politisches Denken in eintfr solchen Weise 1 Fortsetzung Seite 309.

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