Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 38 (11.6.1920)
- Date
- 1920-06-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 38 JUED13CUE RUNDSCHAU Seite 297 SU, W*j׳׳ Aendcrung des Er״ä>dcrxo der Rcprüsentnntcnwahl 1920 in C» Eine interessante Rechtsfrage bildet den Gegenstand einer von mehreren Gcmciudcmitglicdern bei dem Regierungspräsidenten gegen die Fest Stellung des W1־hlen׳cbnisse9 erhobenen keehtsbesch'werde. Bei den Wahlen am 7. März d. J. hatten die Liberale Partei 1998, die vereinigten jüdischen Parteieu zu denen die Zionisten gehören, 818 Stimmen erhaben Die Liberalen hatten also etwas weniger als i! die vereinigten jüdischen Parteien etwas mehr als *)׳״aller abgegebenen Stimmen. Da im ganzen 21 Renriisentanten zu wählen waren, so hatte man meine״ sollen, da 11 die eine Partei s/, ff 15, die andere 1/ -.= 6 Plätze erhielt, •da in der jüdischen Gemeinde Breslau Proportionalwahlrecht gilt. Gleichwohl fiel die Feststellung des Wahlcrgcbnisses anders ans. Zwar lautet § 9 der Wahlordnung: ,Die Wahl erfolgt mich den Grundsätzen der Ver• hiii'tniswahl zur deutschen Nationalversammlung.“ In 8 D dieser selben Wahlordnung heißt cs aber: Zum Zwecke der Verteilung werden die auf die Wahivorsdiiäge entfallenden Stimmzahlen nacheinander durch 2, 3, 4, 5 usw. geteilt und von den so gefundenen Teilzahlen so viele Höchstzahlen der Größe nach abgesondert, als Repräsentanten und Stellvertreter zu wählen sind.“ Diese Bestimmung weicht von dem in § 9 zitierten Wahlrecht zur deutschen Nationalversammlung insofern ab, als das letztere die Teilung durch 1, 2, 3, 4, 5 usw. Vorsicht. Die Zahl 1 ist also itn Wahlstatut der Synagogengemeinde weggelassen. Diese scheinbar unbedeutende Auslassung hatte in Wahrheit bedeutende Folgen. Während nämlich die bei den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung angewandte (von dem Belgier Eie Hondt erfundene) Methode der Berechnung nach mathematischen Grund- Sätzen zu einer wirklich richtig proportionalen Berücksichtigung aller Parteien führt, tritt mit derselben mathematischen Notwendigkeit eine Benachteiligung der Minorität ein, wenn die Teilung durch 1, d, 11. die Verwertung der Grundzahlen selbst, unterbleibt. Die folgende einfache Tabelle, welche das hiesige Wahlergebnis zur Grundlage hat, möge das erläutern: Liberale Vereinigte jttd. Parteien t: 1998 818 2 : 999 414 3 : 666 272 4 : 499 204 5 : 399 163 6 : 333 136 u. s. w. Hondt haben die Liberalen den ersten und zweiten, die vereinigten jüdischen Parteien den dritten, die Liberalen wieder den vierten und fünften, die vereinigten jüdischen Parteien den sechsten Platz zu besetzen u. s. f. Beginnt man aber mit der Teilung durch 2 anstatt durch 1, so fällt die oberste Reihe der Tabelle fort. Die Liberalen hätten von den dann verbleibenden Zahlen die drei ersten, so daß die vereinigten jüdischen Parteien erst an vierter Stelle ihren ersten Platz erhalten würden. Der Herr Wahlkommissar stellte das Wahlergebnis in der Tat in buchstäblicher Anwendung des § 13, also nach der in Wahrheit nicht proportionalen, sondern die Minderheit benachteiligenden Methode fest. Nach dieser Methode ergab sieh, daß die Liberalen 16, die vereinigten jüdischen Parteien nur 5 Plätze erhielten. Danach wäre bet den Liberalen auf 1998 126 =* 16 =־, bei den vereinigten jüdischen Parteien auf 818 =163 5 ־ Stirnmen je ein Mandat entfallen. Etn an den Herrn Walilkommissar gerichteter Protost blieb erfolglos. Nunmehr legte eine Anzahl von Gcmcindcmitgliedem die Rcchtsbcschwerde bei dem Herrn Regicnmgs- Präsidenten ein. Das Rechtsmittel hatte vollen Erfolg. Die Entscheidung des Regierungspräsidenten führt ans, daß ein Widerspruch zwischen § 9 und § 13 der Wahl- Ordnung bestehe; daß die buchstäbliche Anwendung des § 13 nicht das nach § 9 gewünschte wirklich proportionale Ergebnis, sondern ein Zerrbild eines solchen ergibt; daß demnach die Auslassung der Zahl l im § 13 ein redaktioneller Fehler ist, der bei der Berecliming des Ergebnisses ohne weiteres auszuschalteil ist. Als sechster Bewerber der vereinigten jüdischen Parteieu tritt nunmehr unser Gesinnungsgenosse Rechtsanwalt Max Jacobsohn in die Rcpräsentantenversammlung ein. Unsere Gesinnungsgenossen aller Orten mögen aber daraus die Lehre ziehen: jede Wahlordnung genau darauf zu prüfen* ob nicht ähnliche Fehler darin ent1 halten sind wie im Statut der Synagogengemeinde Breslau. Ungarn Neue Pogrome in Budapest Dem ״Vorwärts“ wird aus Wien telegraphiert: Das Blatt der ungarischen Flüchtlinge in Wien 'eilt mit, daß am Montagabend in Budapest mit Knüppeln, Messern und Säbeln bewaffnete Offizierbanden die j ü ״tschen Gäste eines Restaurant* angriffen und ne״n von ihnen ermordeten. Am Mittwoch erneuten sieh die Ausschreitungen, wobei einige hundert eine die jüdischen Gäste im Hotel Hungaria mit Stock- ״‘eben traktierten. Morgenzeitung“ meldet aus Preßburj Die ״Wiener '0m 3. Juni: , .^us Du-dapoat liegen hier Meldungen vor, wonacl ״ U c , u*'Ce Exzesse ״erwachender Ungarn‘ , jüdische Bevölkerung statt ge unden haben. Nähere Details Hegen bis zur Stund nicht vor. LvJlhzu 12311 Pgyc!i01cc!:nik Von Prof. Kutyinski, Königsberg. In Nachfolgendem soll kurz eine Anregung skizziert werden, die ein Finzel prob!cm behandelt, das in i r für die Frage des Aufbaues bedeutsam erscheint. Die Mitteilung erscheint gerechtfertigt, weil sic. dem Boden eingehender Erfahrung erwachsen ist. Neben solchen Leuten, die zur Landwirtschaft bereit und befähigt sind, werden viele gelernte und ungelernte Arbeiter ins Land drängen, um dort diesem oder jenem Beruf eingcreiht zu werden. Das Bedürfnis nach gelernten und ungelernten Arbeitern, Handwerkern, technischen und Verwaltungsbeamten aller Art wird .bei aller Beschränkung der Einwanderung doch von vornherein bestehen. So notwendig auch die Staffelung der Ein- Wanderer, wie sie von Ruppin gefordert wurde, ist, ist es doch unerläßlich, daß gleichzeitig Wert auf die wirkliehe Eignung des Einwanderers für den zu wählenden oder zugewiesenen Beruf gelegt wird. Wir wollen verhüten, wie cs jetzt häufig geschehen ist, daß Einwanderer in der Absicht, den landwirtschaftlichen Beruf zu wählen, ins Land kommen, um sich später dem Handel oder einem theoretischen Gebiet zuzuwenden. Lust und Liebe sind nicht allem die Fittiche zu großen Taten. Es kommt auch darauf an, daß die Disposition, die natürliehen Anlage!!, des Einzelnen für den von ihm gewählten Beruf mit seiner Neigung zusammenklingen. Nur so wird es gelingen, mit dem geringsten Kraftaufwand die größte und beste Arbeitsleistung zu erzielen. Den geeigneten Menschen finden und ihn an den riehtigen Platz stellen, ist dringende Forderung. Um das zu ermöglichen, bedarf es der Berufsberatung. Das einfachste und in der Praxis bislang meist geübte Verfahren ist die Befragung erfahrener Berufsangehörigcr nach den Eigenschaften, die für den betreifenden Beruf notwendig sind. Als Leiter einer Abteilung für Hirnverletzte, die sich einem neuen Beruf zuwenden müssen, habe ich häufig Gelegenheit zu beobachten, wie dürftig dieses Verfahren ist. Die Angaben, die alle Berufspraktiker machen, sind dürftig und meist mir ullgemciner Natur. So bekommt mau oft die Auskunft ״für diesen Beruf muß man geschickt sein“ und ähnliches. Um hier zu einem konkreten und wirklich brauchbaren Ergebnis zu kommen, bedarf es der Wissenschaftliehen B e r u f 9 a n a 1 y s e. Das ist das Gebiet der P sy cho t e chn ik. Sie ist ein Neuland der angcwandten Psychologie. M ü n s t e r b e r g hat den Grundstein gelegt. Taylor hat praktische Folgerungen für die Industrie daraus gezogen. In Deutschland hat sich Stern und neuerdings M o e d e und andere darum verdient gemacht. Jetzt wird der Psychetechnik erhöhte Aufmerksamkeit zugewandt. Man erkennt, daß das exakte Verfahren zur Feststellung der Berufseignung nicht, wie man im Anschluß an Taylors Ideen geglaubt hat, dem Zwecke der Ausbeutung des Arbeiters dient, im Gegenteil, die Psychotechnik kann dem Arbeiter Erleichterung verschaffen, und, indem sie Liebe und Eignung zum Beruf zur Deckung bringt, wenigstens die harte Notwendigkeit der Arbeit zu mildern versuchen. Andeutung von Eignungsprüfungen für bestimmte Berufe besitzen wir seit längerer Zeit, so z. B. die Untersuchung der Eisenbahnbeamten auf Farbentüchtigkeit. Aber alle diese Methoden, die bislang zur Anwendüng kamen, waren grob empirisch und vor allem eng begrenzt. Mit Vorliebe befaßte man sich mit der Sinuestüchtigkeit, aber auch hier nur in ganz unsystematischer Weise. Inzwischen sind von der Psychotechnik eine Reihe von Prüfungsapparaten und •methoden geschaffen, die eine feinere Differenzierung zulassen. Es besteht heute die Möglichkeit, neben der Sinnestüchtig• keit die allgemeinen Funktionen, z. B. das räumliche Vorsteliungsvermögen, die Zeit- und Geschwindigkeits- Schätzung, die Aufmerksamkeit, die Lern- und Arbeitsfähigkeit, die Auffassung einer exakten Analyse zu unterwerfen. Es wäre zu weitführend, hier auf Einzelheilen cinzugehen, aber es sei, um ein Beispiel zu nennen, an den Beruf der Straßenbahnführerinnen gedacht. In diesem Falle ist die erforderliche Eignung besonders leicht auf eine psychologische Formel zu bringen. Es handelt sich ja hier vorwiegend um die Fähigkeit zu dauernder, vielseitiger Aufmerksamkcitsleistung und zur schnellen, sicheren Reaktion auf mannigfache, häufig unerwartet erfolgende Reize. Daneben muß der für den Lenkerberuf sich Eignende gute Zeit- und Geschwindigkeitsschätzung besitzen. Untersuchungen im Betrieb der Straßenbahn Berlins haben nun in deutlicher Weise individuelle Differenzen veranschaulicht Vor allem wurde aber eine untere Leistungsgrenze festgestellt. Wer diese nicht erreicht, erscheint für eine Betätigung in dem fraglichen Beruf nicht geeignet. . Gerade die exakte Feststellung der unteren Grenze der Leistungsfähigkeit ist bedeutsam, und auf sie wird cs vor allem ankommen, um so Kraft Zeit, Material und Kosten zu sparen. Dabei wird der Berufswählende rechtzeitig vor Enttäuschungen bewahrt, Enttäuschungen, die kommen müssen, wenn der Auszubildende nach längerem Umhertasten erst erkennt, daß er für den von ihm gewählten Beruf nicht geeignet ist. Die psychotechnischcn Methoden sind bereits auf den verschiedensten Gebieten zur Anwendung gekommen. Industriearbeiter, Lenkerberufe, Telephonarbeiter, Kanzlisten, Schreibmaschinisten, höhere Berufe wurden einer eingehenden Analyse unterzogen, ln letzter Zeit wunde ־ in Amerika auch der kaufmännische Beruf der psychotechnischen Eignungsprüfung eingefügt. Gewiß sind alle Ergebnisse noch unsicher, es handelt sich um werdende Dinge. Gegen die psychotechnischc Methode wurden mannigfache Bedenken erhoben, ihr Wert wird in Frage gestellt. Das ist zutreffend, wenn man zu viel von ihr verlangt. Bei der Psychotechnik handelt es sich nicht nur um Erforschung des Kernes der Seele, der Individualität. Das hieße ihre Aufgabe verkennen. Die Psychotechnik will nur die einzelnen elementaren Bestandteile der Seele, nur ihre allgemeinen Formen aufiösen und veranschau- ״dien. Die Einheitlichkeit der Individualität kann wohl ja ihre Bestandteile, soweit es sich um jene bereits genannten Sinnes- und intellektuellen Eigentümlichkeiten handelt, aufgelöst werden. Diese Bestandteile können als Teile des Ganzen einer Betrachtung und exakten Beobaehtung zugängig sein, aber von dieser Auflösung in Einzelnes wird das Geheimnis der Totalität des Individuums nicht entschleiert. Die psychotechnische Methodik beschränkt sich auf die Untersuchung der genannten Elemcntarfunktionen und kann so ähnlich wie die Methoden der Sitmesphysiologie befruchtend wirken. Bei der Psychotechnik handelt es sich, wie man es glücklich ausgedrückt hat, nur um das scheinbar Geistige. Es handelt sich darum, ob der Arm des zu Untersuchenden stark oder schwach, das Auge weit- oder kurzsichtig, der mathematische Sinn verkümmert ist, das Gedächtnis mehr visuell oder motorisch arbeitet, die Ablenkbarkeit der Aufmerksamkeit durch neue Reize groß oder gering ist u. ä. Alle diese ,Feststellungen beschäftigen sich also nicht mit der Individualität, sie haben nur die Veranlagung des Individuums zum Gegenstände. Es kommt nun darauf an, die Anzahl der für jeden Beruf erforderlichen Eigenschäften zu erfassen, dann hat die Eignungsprüfung, gestützt auf allgemeine Erfahrungen, die Brauchbarkeit des Einzelnen für den betreffenden Beruf festzustellen. Es besteht kein Zweifel, daß solche Untersuchungen notwendig und möglich sind, sie sind bedeutungsvoll genug, um die• Bereitstellung finanzieller und technischer Mittel zu rechtfertigen. Es genüge hier zu erwähnen, daß das von der Berliner Straßenbahn und anderen Inchistrieen bereits in ausreichender Weise geschehen ist. Gerade das Beispiel der Lenkerberufe zeigt im übrigen auch, daß es sich nicht nur um theoretische Interessen, sondern um allgemeine, soziale Fragen handelt. Der ungeeignete Wngcnlciiker bedeutet eine öffentliche Gefahr. Derartige Personen vermittelst exakter Untersucliungsmcthodcn ausschalten zu können, ist eine soziale Notwendigkeit. Auf Grund dieser kurzen skizzenhaften Andeutungen komme ich zur folgenden praktischen Forderung: dem Einwanderungsamt, das nun wohl bald in Tätigkeit kommen wird, ist ein psychotechnischcs Institut an zu gliedern. Die Leitung des Institutes muß einem Arzt und einem Psychologen unterstehen, der eine hätte die körperliche und Sinuestüchtigkeit zu untersuchen, der andere die seelischen Funktionen zu prüfen. Die für das Institut erforderlichen Mittel sind, wenn wirklich brauchbare Ergebnisse zutage gefördert werden sollen, nicht gering zu veiuustiilagt״. Einzel• heiten über die Ausgestaltung seien einer späteren Er• örterung Vorbehalten J. N. F. Weitere große Stiftungen * Vor einiger Zeit konnten wir mitteilen, daß der ver• storbene Mitinhaber (der bekannten Teefirma Wissotzki, Herr Gotz aus Warschau, dem Jüdischen N'ationalfondä testamentarisch die Summe von 50 000 Englischen Pfund hinterlasscn hat. Inzwischen hat der Nationalfonds weitere erhebliche Zuwendungen erhalten. Der verstorbene Herr Louis Rosenblum in Brighton hat dem Jüdischen Nationalfonds zirka 25 000 £ vermacht. Von seinem über 32000 £ betragenden Vermögen sind 1000 £ zugunsten der in Jerusalem zu errichtenden hebräischen Universität gestiftet; sein Wohnhaus sowie seinen Bodenbesitz hat er für ein jüdisches Waisenhaus bestimmt, in dem Hebräisch gesprochen werden soll. Der ganze übrige Teil seines Vermögens fällt dem Nationalfonds für Bodenkauf und für Ansiedlung der Familienmitglieder des Verstorbenen in J’alästina zu. — Zwei weitere Legate in Höhe von einigen 10 000 Lire (italienisch) sind dem Jüdischen Nationalfonds vor einigen Wochen in Florenz und in Triest vermacht worden. Auch in Deutschland findet das immer wachsende Interesse für die gewaltigen Aufgaben des Nationalfonds in großzügiger Unterstützung seinen Ausdruck. So haben Herr S a 1 o G r ü n f c 1 d und seine Gemahliti dem Jüdischen Nationalfonds 20 000 M. als Salo und Martha Grünfeld-Stiftung überwiesen. Es ist zu hoffen, daß insbesondere die Stiftung des Herrn Grünfeld weiteste jüdische Kreise auf die Bedeutung des Nationalfonds für den Aufbau Palästinas hinlenken und eine Reihe gleich großzügiger Schenkungen im Gefolge haben wird. Die Redaktion der Jugendzeitschrift ״Moledcth“ in Jaffa teilt mit, daß die Herausgabe des Blattes in der letzten Zeit infolge der Ereignisse in Palästina und wegen der beabsichtigten Erweiterung des Umfanges einen Aufschub erlitten hat. Nunmehr wird das neue Heft Nr. 7/8 im Umfang von zehn Druckbogen erscheinen und große Originalarbeitcn vollinhaltlich ohne Fort• Setzungen enthalten. Auch die Beigabe von Illustrationen ist beabsichtigt. Der ganze Stoff ist dem Verständnis der lugena nach Form und Inhalt angepaßt. — Aus der Voranzeige des Inhalts entnehmen wir folgende Beiträge: Ch. N. Bialik: König Salomo; I. L. Perez: Die Goldschuhe; Deborah Baron: Eifersucht (Erzählung); Anatole France: Homer; Chamisso: Peter Schlemihi; ferner eine ganze Anzahl von literarischen Originalarbeiten und Gedichten von Jakob Fichmann.Tiem• kin, Benzion usw׳. und Ucbersetzungen von Werken von Sven Hedin, Zola, Wilhelm Ostwala, Tschechow und Martin Buber.