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Jüdische Rundschau · 1920-06-11 · Heft 38 (11.6.1920) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 38 (11.6.1920)
Date
1920-06-11
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 38 JU EDI SG HE RUNDSCHAU Seite 295 ׳1! ,'s t- *■ judcnscliikanen in Bayern In den letzten Tagen sind uns Einzelheiten über die 1U Handlung ausländischer Juden in Bayern zugegaugen, die jeder Beschreib«•!« spotten. Es sind z. B. auf der bavrischen Grenzstation^-L i c h t e n f c 1 s eine ganze /;!hl von Ostjuden■, die zum Teil seit langen Jahren, einige seit dem Jahre 1012, in Deutschland wohnh;dt sind, in brutaler Weise a 11 s d e in Z u g eher a 6 ״ verhaftet, in das Gefängnis überfuhrt und nach Absitzung von 11 Tagen Haft, gefesse t nach Ingolstadt in das dortige Imemieniiigslager gebracht worden. Dort sollen diese völlig unbescholtenen 1 ersonen, zum Teil Arbeiter, so lange fcstgehaltcn werden, bis sie ״.ah Polen abgeschoben weiden können. Das einzige Verbrechen, dal! diese Opfer der schlimmsten antisemitischen Willkür sich zuschulden kommen ließen, ist, daß sie keine Kenntnis davon hatten, daß in Bayern eine besondere Einreiseerlaubnis vorgesehrieben ist. Es wäre verfehlt, wenn man diese barbarischen Akte der bayrischen Bevölkerung zur Last legen wollte. Um so rücksichtsloser sollten aber jene Bürokraten bloßgestellt werden, die mit einem Federzug die Existenz völlig unschuldiger Menschen ruinieren. Wir machen alle ausländischen Juden darauf aufmerksam, daß für sie ein Betreten bayrischen Bodens ohne Einreiseerlaubnis schlimmere Folgen nach sich zieht, als wenn man sich heute im demokratischen Deutschland eines wirklichen gemeinen Verbrechens schuldig macht. Es fehlt wenig mehr tmd Deutsch- ]and kann die Ehre haben, mit Polen lind Ungarn auf einer Strafe kultureller Reputation zu stehen. •יו Neuordnung der badisch-jüdischen Verfassung Zwei Zionisten in den O b e r r a t gewählt. Die aus demokratischem Wahlrecht hervorgegangenc Synode der badischen Juden tagte vom 31. Mai bis i. Juni in Karlsruhe. Der Initiative der zionistischen itnd konservativen Vertreter gelang es durchzusetzen, daß der bisherige Oberrat, an dessen Spitze ein nichtjüdischer .VUnisterialkommissür gestanden hatte, zurücktrat. Es wurde eine kurze provisorische Verfassung einstimmig angenommen, wonach von nun an die Synode die Obermusitzc zu besetzen hat. Anstelle des zurückgetretenen Obmats, unter dessen weltlichen Mitgliedern sich nur du Orthodoxer uml sonst lauter liberale Herren bcfutulen hatten, wurde ein neuer achtgliedrigcr Oberrat gewählt, Vier Sitze erhielten die Liberalen, die vier anderen wurden durch die vereinigten Konservativen und Zionisten besetzt. Auf Vorschlag der Zionisten wurden die Gesinnungsgenossen Dr. Moses• Mannheim, das langjährige Mitglied des Zentralkomitees der Z, V.f. D., sowie Rechtsanwalt Dr. P f ii 1 zc r - Weinheim, ein be- Binders bewährter Kenner der badisch-jüdischen Rechts- Verhältnisse, zu Öberräten gewählt. (ieheimrat Mayer, der 37 Jahre lang das einflußreichste Mitglied des Oberrats gewesen war, ist aus dem OI*errnt ausgeschieden. l;r wurde in der Schlußsitzung der Synode wegen seiner großen und bleibenden Ver- (benste um die badische Judcnhcit sehr gefeiert. Im übrigen beschäftigte sich die Synode mit einer Kaien Wahlordnung, die das Wahlrecht auf Frauen und Jugendliche aiisdelmtc, und beschloß vor allem eine """י 1■ L.—..;■1«.״(■■׳■י״!*■״?■— 1״.״.״״ ו■.«■■״!■■ y Aus dem weiteren Inhalt des Heftes erwähnen wir ( inen Aufsatz von Moritz. B i 1 c s k i, ״Das Kompromiß des deutschen Judentums“, der die innere Entwicklung im deutschen Judentum, vor allem im Anschluß an das Buch von Eugen Fuchs charakterisiert, einen Beitrag von •M a x Brod ״Heidentum, Christentum, Judentum‘׳, der die Weltanschauungen dieser drei Religionen einander ן gcgviiübcrstcllt, ferner einen Aufsatz von Gustav j Mayer über Ferdinand Lassalle uml die jüdische Rc-; turmbewegmig, welcher einen sehr interessanten Ju-; ge 11 dl) riet l.assalles aus dem Jahre 1843 wieder- ) gibt.! I Icrvor/ithcben ist, daß mit diesem Heft die einst! schon begonnene Hebung, auch dichterische Beiträge im { Juden zu bringen, wieder aufgenommen wird. Das Heft! enthält eine Legende ״Die Geschichte vom Rabbi Ga- 'bei, dein Kinde“ von S. J. Agnon, die Gerhard Sch o - ■ em a״i-׳ dem hebräischen Manuskript übertragen hat, 1 s ist ein Stück voll jener zarten und innigen Poesie, die fur Agmm charakteristisch ist. ' nie ״Bemerkungen“ enthalten eine Glosse über die Präger Konferenz des 1 lapoiil-I Iazajr und eine Würdigut!;׳ der Persönlichkeit Josef Triimpeldors. Ls erübrigt sich, zu betonen, daß der Reichtum >nie die Fülle des Inhalts von neuem zum Bewußtsein Umm’ rche 1"1KG'eure Bedeutung eine Zeitschrift vom /ioim'i. ״J1>״en“ für unsere Bewegung hat. Für jeden b!c׳:ln>11,.״ ״l V' 'm'״ i״ oberflächlicher Phraseologie dcukuim (lS|,,)mic,1'11 Materialkemituis und Durch- ZU vertu■!,.״ I r״, lm' scij1e zionistischen Anschauungen 1mc״tb5,ri!d£S ’r״,rf״is h״t־ ist ״Dcr J־*״“ ™ völlig der Zeitschrift •, V>״'slt i'cworde11. Die Lebendigkeit auch über ih!■!,' '!!׳a!r ״t״en Gestalt wird ihr zweifellos Anhänger muM* ^lslc‘r‘gcn Freundeskreis hinaus neue <*•*. kS‘ , י■־״ Nielitjiidcn, * r tum aufrechtcrhaltcn w Ä׳"־^״fffung «m JudensSSwSSt״1 “1“״?■״»* Jüdische V״h zu<־,r^an״t werden wird. Daß der j - a B SM* entschlossen hat, trotz der yj״ $ a i* tr. 52, Tulofon: Zoatrum lflO. 1ןו!ןןהןן1ל־זר^יזי}?ר.דזזו:ח1!ן?י!-ח! OPnnflFpfon 1 11 1 11lijy 1 Silyby*«ii yywLiilütl y;hjä 8J• iwLkylyd Montag, den 14. Juni; Prachtsülo Aon WaNtena, 1 Spichornetrasso 3. Dienstag, den 15. Juni; Nordwest-Hotel, Turmstrasso 8. Mittwoch,den IC. Juni; IteMidenzfostsiUe, , Landsberger Str. 31. Donnerstag, d. 17, Juni: Sojiklenaiile, Sophlenstr. 17/18. Donnerstag, d. 17. Juni: Aalad.Kaiser-Fricdricli- Schule, Knesabcokstr. Abend» 8 Uhr. Thema! Auf zur Repräsentantenwahl für """".. die Liste Dr. ALFRED KLEE. K0dn0r: ״ : Aschor, Dlumenfold, Catvary, Engländor, Keblowicz, | I Goslar, Gronemanu, Jalowicz, Kloo, Lelowcr, Carl t ]; Löwin, Löh, Loewo, Egon Rosonherg, Max Rosen- | : borg, Sandler, Scliragouboim, Witkowsky, Zloclstl. I J *‘•׳•!*■•‘י»«1•׳«׳**•׳•)•׳* Spoudcn für don Wablfonde auf Poatichookkoato: Ucrnttcin £ Uacr, Berlin NW 7״ Nr, 81322. ך Sor^f lurMaffcnbestaAl f* großzügige Aufbesserung der Gehaltsverhältnisse der Lehrer. Das aktive und passive Wahlrecht steht Ausländern zu, die drei Jahre ansässig sind. Die Synode bedeutet einen gewaltigen Fortschritt, da die badische Judenorganisation, welche schon bisher vorbildlich und Ln Deutschland einzigartig gewesen ist, niuunelir endgültig zu einer freien und selbständigen demokratischen Organisation ausgebaut ist. Erfreuliche Anzeichen Wir haben schon mehrfach darauf hingewieseu, daß das Faktum von Sau Rcmo auf die deutschen Juden, nachhaltiger wirkt, als die antizionistischen Fülurcr glauben machen wollen. So sind uns in den letzten Tagen Berichte aus zwei Groligemeinden zugegangen, die wir als sehr erfreuliche Anzeichen einer beginnenden Sinnesänderung begrüßen dürfen. Die Gettlah-Woche in Leipzig gestaltete sich zu einem Ereignis, wie es die Gemeinde noch nicht erlebt hat. Am Sabhat predigte Herr Rabbiner Dr. Levy vor einer viclhundertköpfigen Zuhörerschaft, meist aus orthodoxen Kreisen, über die Bedeutung der Beschlüsse von San Rcmo und hmterlielS einen tiefen Eindruck. An den Schabuoth-Tagen wurden in den Leipziger Syuagogen 16 000 Mark für Palästina gespendet, am Sabbat der Festpredigt Dr. Lcvys 7000 Mark. Die Versammhing, in der Dr. Klee und Naehiim Goldmanu sprachen,' war überfüllt, auch hier ergaben die Sammlungen fast 20 000 Mark. Außerdem wurden verschiedene große Einzelspenden gemacht. So erhielt der Nationalfonds von uuserm Gesinnungsgenossen De ui 10000 M. für den bekannten Schwierigkeiten im Druckgewerbe und in der Hersteilung, die Zeitschrift nicht mir zu itberncluncn, sondern noch in dieser wertvollen Weise zu erweitern,' muß als äußerst dankenswertes Verdienst vermerkt werden. Der Preis ist angesichts der herrschenden Ver* hältnisse nur gering erhöht worden. Die etwas veränderte Ausstattung des Satzspiegels hat den Vorzug einer ieichteren Lesbarkeit. —o— Das Ostjudenproblem in Deutschland Eine wichtige Aufklärungsschrift. Da der Kampf gegen die Ostjuden in Deutschland mit einem kaum nach zu unterbietenden. Mindestmaß von Sachkenntnis geführt wird und die LegendenbiklunpJ in dieser Frage besonders nahelicgt, ist jede Aufklärung, die sich nicht mit leeren Redensarten begnügt, sondern dem Problem in sachlicher Weise und auf der Grundläge erweisbarer Tatsachen zuleibe gellt, außerordentlieh zu begrüßen. ■Eine Schrift, die diesen Forderungen in nahezu mustergültiger Weise nachkommt, ist soeben im Wcltverlüg (Berlin NW. 7) crsdücncn. Sie stellt das erste lieft einer Schriftenreihe dar, welche das ״Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutsclilainls“ hcrniisziigeben gedenkt. Bereits in ihrem' Titel: ״Die Einwanderung der Ostjudeu, eine Gefahr oder ein sozialpolitisches Problem?“ weist sie auf den Kernpunkt des ganzen Ostjudenstreiics in Deutsdiland hin. Der Stoff ist in übersichtlichster Weise und knappester Form in vier Aufsätzen enthalten, von denen die beiden ersten aus der E'eder des Leiters des Arbeiterfürsorgeamles, Generalsekretär F. M. Kaufmann stammen, die andern nennen Dr. Werner Senator als Verfasser. Der erste Aufsatz beliandclt die ״Ostjüdische Ein- Wanderung“. Nachdem die Einwanderung vor dem Kriege in ihren Ursachen, ihrer typischen Form und ihren wirtschaftlichen Folgen kurz geschildert worden ist, beginnt eine ausführlichere Schilderung der Einwanderungsveriiältnisse während und nach dem Kriege Landfonds. Zu besonderem Dank ist unsere Leipziger Ortsgruppe Herrn Ch. Eitingon verpflichtet, der nicht nur selbst 50000 Mark spendete, sondern auch die Spendcnsainmltmg in den Synagogen veranlaßt hat. ln Cöln wurde eüie Demonstratioiisversamnilung in der Rhcinlandloge veranstaltet, die überaus stark besucht war, so daß der Saal das Publikum nicht zu fassen vermochte. Das ■einleitende Referat hielt Herr Julius Berger. Nach ihm sprachen ein Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlaitds, Herr Stadtverordneter Bosawe, der lür seine Partei eine Sympathiecrklänmg abgab, Herr Justizrat Dr. Bodcnhcimcr, Herr Holländer (Jiddisch) und Herr Grünblatt (Hebräisch), Die Zentrumspartei hatte durch ihren Geschäftsführer eine Erklärung zugdien lassen, in der es heißt, daß sic ihre Glückwünsche dazu ausspreche, daß durch den Erfolg von San Reino ein langgehegter Wunsch des jüdischen Volkes in Erfülluug gehe. Herr Rabbiner Dr. R o s e n t h a i, der /!!gesagt hatte, eine Ansprache zu halten, aber plötzlicli beruflich verhindert wurde, übersandte ein Begrüßungsschreiben, in dem es heißt: ״Es ist mir zu meinem aufriditigen, Bedauern unmöglich, mich heute Abend in Ihrer Mitte mündlich zu äußern, in dem Sinne, wie ich es am ' Sabbat nach den Beschlüssen von San Rcmo im Gotteshause in der üiockengasse getan habe. Deshalb erkläre kh auf diesem Wege Ihnen und den heute Abend Versammelten: 1. Ich halte d׳c' Palästina betreffenden Beschlüsse von San Rcmo für das wichtigste Ereignis der jüdischen Geschichte seit dem Eintritt der Diaspora. 2. Den Männern und Vereinigungen, die mit der Hilfe Gottes an der Erreichung des jetzigen Zieles mitzuarbeiten berufen waren, gebührt dcu Dank der jüdischen Gesamtheit. 3 Es ist heilige Pflicht jedes Juden äul dem E rde n r 11 nd , an den nunmehr möglieh gewordenen Wiederaufbau eines jüdischen Palästina nach seiner Kraft und seinen Mitteln mitznlielfen. Mit ausgezeichneter Hochachtung gez. Rosenthal. Zum Schluß möchten wir noch die Tatsache verzeichnen, daß auch in den Kreisen der jüdischen Lehrer das Ereignis von San Remo Widerhall zu erwecken beginnt. Uns geht folgende Entschließung zu: ״Der Verein Israelitischer Lehrer Mitteldeutschlands bcgTÜßt anläßlich der Beschlüsse von San Remo die nach menschlicher Voraussicht gewaltige soziale und charitative Wirkung, die aus diesen Beschlüssen für die leidende und heimatlose Judenhcit hervorgehen muß tmd erachtet es als Pflicht, am W iedera u f b a n Palästinas tatkräftig m i t z u - arbeite n.“ Wir überschätzen diese Aeußerungcn erwachender Erkenntnis und jüdischen Empfindens nicht. Aber ange* sichts des krampfhaften Bemühens der antizionistischen Führer, die deutschen Juden als ״desinteressiert“ hinzustellen, beweisen sic doch eine starke und doch nur natürliche Anteilnahme an der Schicksalswende des jüdischcn Volkes bis Anfang 1919. Besonderes Gewicht wird hier auf die Darstellung der zwingenden Ursachen der jüdischen Wanderung gelegt. Besonders wertvoll ist das im letzten Teil dieses Aufsatzes verwendete einwandfreie und reichhaltige Zahlenmaterial über die soziale und beruf liehe Schichtung der Immigranten und ihrer Staatszugehörigkeit. Der zweite Aufsatz ist der Arbeit des Arbeiterfürsorgcaintcs gewidmet. Er enthält eine sehr klare und überzeugende Darlegung seiner Aufgabe und der Frinzipien, nach denen man sie zu erfüllen sucht. Besonders wichtig ist hier der bündig geführte Beweis, daß uie Arbeit des Arbeiter!ürsorgeamtos durchaus im• Interesse auch des deutschen Wirtschaftslebens liegt. Die Schilderang der Maßnahmen in Bezug auf Wohnungsfrage, ArbeitsvermiUhing und soziale Fürsorge müssen jeden objektiven Leser davon überzeugen, daß die sogenannte ״Ostjudengcfalir“ in Wahrheit eine Frage der Sozial- Politik ist und bedrohlichen Charakter erst daun gewinnt, wenn man mit unsachlichen Motiven an sie herantritt, oder wenn Landes- und Kommunalbehörden die Arbeit des Arbeiterfürsorgeamtes in kurzsichtiger Weise sabotieren. Die Arbeiten von Dr. W. Senator behandeln die sehr wichtigen Fragen des Arbeitsmarktes und der Wohnungsfrage. Der Vorwurf der üebcrlastung des Arbcitsmarktes und der Wegnahme von Woluträumen kehrt in der autiosijtkfisdicu Agitation immer wieder. An Hand amtlicher Zahlen werden diese Vorwürfe völlig entkräftet. Sehr wohltuend ist der absolut ruhige und sachliche Ton der ganzen Schrift, die sich erfreulicherweise nicht sdieut, Mißstände da zuzugeben, wo sie wirklich vorhanden sind. Um so überzeugender wirkt sie in ihrer Beweisführung, daß in der ostjüdisdien Einwanderung nicht eine Gefahr, sondern eine sozialpolitische und organisatorische Aufgabe zu erkennen ist, deren sachliehe Lösung oiclit nur den Ostjuden, sondern auch der deutschen Wirtschaft wn Vorteil sein wird. —tz. I _______ I

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