Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 38 (11.6.1920)
- Date
- 1920-06-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 294 JPEDISGHE RUNDSCHXD Nr. 38 Aus Weizmanns Rede vor der English Zionist Federation Di• Einrichtung der Zollverwaltung Vom I. Juli an wird in Palästina die Z i v i 1 v c r \v a 1111 n g errichtet werden und .׳ w a r ohne Rücksicht darauf, ob bis 7. u dieser Frist 11 e r F r i c d e 11 s v e r t r a g seitens der Türkei ratifiziert sein wird oder n i e 11 t, Oie Errichtung der Zivilverwaltung wird die Möglichkeit gehen, endgültige Pläne für die Entwicklung des Landes auf/ustellen. Es werden solche Pliine sowohl von der zionistischen Organisation ausgearbeitet wie von solchen Leuten, die Unternehmungen in Palästina errichten wollen. Die Privatinitiative wird seitens der Leitung mit alten zweckdienlichen Informationen ver* sehen werden, jedoch übernimmt die zionistische Organisation keinerlei Verantwortung für ihre Wirksamkeit. Die Regelung der Linwandcrungsfrage im Lande seihst wird in f landen eines jüdischen Volkswirtschafts־ rates liegen, der ohne politische Kompetenzen die Inter• essen der Einwanderer der englischen Verwaltung gegenüber vertreten w ird und dem wichtige wirtschaftliche Kon- Zessionen gegeben sein werden. Der kapitalistischen Ausbeutung wird keinerlei Vorschub geleistet werden. Per Volkswirtschaftsrat wird auch für die Bewiissemng und Krattversargung des Landes verantwortlich sein. Im allgemeinen wird er eine beratende Instanz in allen jüdischen Angelegenheiten für die Verwaltimgsbehördc bilden und mit steigender Einwanderung wird seine Bedeutung umi werden seine Kompetenzen wachsen. Pie Zn ilverwaltung muH sich den Aufbau der jüdischnationalen Heimstätte zur ernsten Aufgabe machen. Cs kann kein Zweifel darüber bestehen, datf die englische Regierung die feste Absicht hegt, die in der Deklaration fcstgclcgic 'Politik durchznführen. Was die Araber bctrifft, so werden diese unsere intelligenten Stammesverwandten einsehen, dal! sie von der jüdischen Ent- Wicklung des Landes mir profitieren können. Wir kommen in das Land nicht als Eroberer. ' Die Präge der Lhiwiiiidcruiiß Auf an ihn gerichtete Fragen bezüglich der Ein- Wanderung antwortete W ei/.man 11 etwa folgendes: es wird zwei Klassen von Einwanderern geben; die einen werden durch Vermittlung der zionistischen Organisation in das Land kommen und für diese übernimmt die Organisation auch die Verantwortung. Die andern, welche sich der Kontrolle durch die zionistischen In• stanzen nicht zu unterwerfe״ wünschen, gehen aut eigene Gefahr hinüber. So bedauerlich die Feststellung sein mag, so muH doch mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dal! im ersten Entwicklungsstadiuin das Land nicht mit Einwanderern überschwemmt werden kann, die sich nicht selbst zu erhalten vermögen. Es gilt zunächst, das Land für die Aufgabe einer gröberen Einwanderung vorinhcrcitcn. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die sofortige Er» richtung von Empfangslind Kontrollstationcn in den Auswandcnrngsländern. Es soll alles getan werden, um die Auswanderer mit den neuesten! und sorgfältigsten Informationen ständig zu versorgen, so dab sic über die Verhältnisse ün Lande stets genau unterrichtet sind. In Palästina und in den Mittelmeerhäfen sollen Durchwanderer-Stationcn errichtet werden. Den auf eigene Gefahr hin Eünvandcrndcn sollen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung gestellt werden; sie werden sich aber genau über die Bedingungen zu erkundigen haben, unter denen sie Ansiedlungserlaubnis ׳erhalten können. Die Paßtrage Weizmam» meint, dal! seitens der englischen Rc* gierung die Absicht besteht, das Visum der zionistischen Zum Sßnften Jahr des ״Juden“ ״Der Jydc“, die von Martin Buber hcrausgegebene Monatsschrift, hat soeben das erste Heft des fünften Jahrgangs zur Ausgabe gebracht. Anläßlich dieses Eintrrtts in das fünfte Lebensjahr erinnern wir uns wieder, welche ungeheure, lunwälzende Tat die Begründung dieser Zeitschrift seinerzeit für den Zionismus und die jüdische Bewegung bedeutet hat. Mitten im Kriege ist ״Der Jude“ begründet worden, zu einer Zeit, da gerade che Diskussion über jüdische Fragen aktuell war, da insbesondere das Ostjudcnprabtem für Mitteleuropa ein neues Ereignis geworden war, über das eine Fülle von Plattheiten gesagt wurde und das dennoch auch viele bisher Fernstehende zu ernsterem Nachdenken voranlaßt hat ״IX'r Jude“ hat mit cincmmal die Diskussion über jüdische Fragen auf ein völlig neues, hohes Niveau gehoben. Er hat gleichzeitig das in der zionistischen Bewegung ünmer lebhafter werdende Bedürfnis nach geistiger Aussprache, nach ernsthafter und sachlicher Bcsprcchuuß und Untersuchung der theoretischen und praktischen Fragen des Zionismus befriedigt. Er hat zum erstenmal eine nicht eng parteimäßig gebundene, unabhängige Tribüne der freien Aussprarlu’ über alle Probleme geschaffen. Die Wirkung war eine ungeheure. Die nichtjüdische Welt leat mit cincmmal die Judenfrage in einem ganz anderen Licht gesehen. Die spaltenlangen Bcsprechungen in den großen deutschen Zeitschriften und Zeitungen haben bezeugt, welchen tiefen Eindruck diese Zeitschrift gemacht iiat und welchen Respekt sie den Nichtjuden abzwang. Ebenso groß war■ aber die Wirkung im Judentum selbst und dies ist vielleicht noch1 wichtiger. In den verflossenen vier Jahren hat ״Der Jude“ Aufsätze und Arbeiten gebracht, die einen dauernden Gewinn für unsere zionistische Literatur darstellen, er hat die Fortbildung der zionistischen Ideologie und die Klärung aktueller und praktischer Probleme außerordentlich gefördert, er -hat einen tiefen erzieherischen Einfluß auf die während des Krieges in schnellem Tempo herangewachsene zionistische Generation ausgeüht. Bei aller FreSveVt der Meinungsäußerung, dfe auch ab- Organisation als ausreichend anzuerkennen. Nach zwölf Monaten 9011 jeder eingeivamlerte Siedler rin Besitz eines palästinensischen Passes sein. Zionisten und Nichtzionisten Was die Zusammenarbeit von Zionisten und Nicht- /.ioiiisten in Palästina anbetrifft, so sagte Weizmann, daß es wichtig sei, alle Juden zur Mitarbeit hcranziizichcn. Indessen dürfe nie vergessen werden, daß man daran gelie, ein uationa.es jüdisches Heim zu schaffen, und dal! von diesem [׳•rm/ip nicht abgewteheu werden dürfe. Wir sind jedoch eine demokratische Bewegung und niemand hat das Recht auf Privilegien, Es gilbe hier nur eine Ausnahme.■ den Baron Edinond de Rothschild, der die jüdischen Kolonien in Palästina gegründet hat. Außer ihm hat niemand in Palästina Ucbcrragendcs geschaffen. Die Frage der Bauten Palästina hat bereits heute einen Bedarf von mindestens 5000 Häusern. Es sei nötig, innerhalb eines Monats etwa ein großes Bauprogramm auszuarbeiten und sogleich Vorsorge für die provisorische Unterbringttitg der Bauarbeiterschaft nt treffen. Das Bau- Programm alleine könne etwa 15 000 Mann beschäftigen. Wenn man annimmt, daß in den ersten zwölf Mounten etwa 25 000 bis 30000 Einwanderer ins Land kommen können, so mögen diese Zahlen gering erscheinen gegenüber der Forderung der Mnssenemigration. Es liege jedoch alles daran, die größte Gewähr fiir das Gelingen des Werkes zu erhalten. Wenn wir lediglich unter dem Eindruck der Not in Osteuropa handelten, so würden wir damit das Risiko völligen Fchlschlaßciis ciiigehen. Palästina ist kein Wohltätigkeitsbazar, es ist auch nicht nur eine religiöse Gemeinde; cs ist die nationale Heimstätte des jüdischen Volkes und soll alles umfassen, was an lebendiger und schöpferischer Kraft ün Judentum vorhanden ist. Ich denke, dal! alle diejenigen Juden, die noch einen Funken von Jüdischsein sich bewahrt haben, die Zeit zu deuten wissen und herbeicilen werden, um Palästina mit 1ms aufzubauen. Platz, ist für alle da. Jabotinski sitzt noch immer. ״The Times“ bringt den ticricht eines Jerusalemer Korrespondenten über die Vorfälle, die zu Jabot inskis Verhaftung geführt haben. Der Schreiber berichtet, dal! die jüdische Scibstwchr in aller üeffentlichkeit gebildet und einexerziert wurde. ״Am Sonntag, den 4. April, wurden Jabotinski Waffen angeboten; aber er verweigerle die Annahme.“ Er sagte, er hoffe, die Erlaubnis zur Bildung einer jüdischen bewaffneten Patrouille zu erhalten. Jabotinski iiiki die Araber, die wegen Raub, Plünderung usw. verurteilt wunden, werden in gleicher Weise als politische Verbrecher behandelt. Zum Schluß heißt es in dem Bericht: ״Alle Juden glauben, dal! das Ergebnis der jetzt geführten offiziellen Untersuchung eine Rechtfertigung Jabotinski und seiner Anhänger erbringen wird, die nur von der Idee erfüllt waren, ihre Glaubensgenossen gegen die Angriffe der Moslems zu verteidigen. Sie sind erstaunt über die strenge Behandlung, die solch treuen Anhängern der britischen Regierung zuteil wird. Sic hatten bei vielen Gelegenheiten die britischen Be* hörden gewarnt, aber man hat ihren Befürchtungen keine Beachtung geschenkt.“ Auf der letzten Sitzung des ״Waad-Halaschon“ wurde beschlossen, das Tätigkeitsgebiet zu ■erweitern, so daß das Programm di« ganze wissenschaftliche Erforschung der hebräischen Sprache umfassen, soll. Der Name Waad- Halaschon wurde ungcändcrt in ״Midrasch-Halaschon- Haibrith,“ weichende Anschauungen zu Worte kommen ließ, sofern sie nur von Ernst und Verantwortungsgefühl erfüllt und von einer positiven Einstellung zum lebendigen Judentum beherrscht waren, hat dennoch ״Der Jude“ seinen Charakter von jenem Kreis bekommen, der um Martin Buber gruppiert und dessen Ideen durch Vermittlung des ״Juden“ in weite Kreise getragen wurden. Die Bedeutung der Zeitschrift ist auch heute noch unvermindert. Die gegenwärtige Zeit stellt jedoch andere Anforderungen und die Redaktion ist sicli dessen bewußt gewesen, daß eine Ausgestaltung der Zeitschrift nottut. ״Der Jude“ ist mit diesem Jahrgang von dem bisherigen Verleger, R. Löwit, in den Jüdischen Verlag übergegnngeo und erscheint trotz der erhebliehen materiellen Schwierigkeiten in erweitertem Umfang. Er wird von nun ab Referate über die einzelnen Gebiete des jüdischen Lebens bringen, die in einer ״U m sehn u“ nach folgender Gliederung zusaiumcngefaßt sind: J. Leben und Bcwcgung; 2. Forschung und Erkenntnis; 3. Meinung und Erörterung. Das vorliegende Heft bringt in der ersten Gruppe ein ausführliches Referat über Politik, das sowohl die politische Chronik als auch theoretische politische Fragen umfaßt, und von Siegmund Ka/uctson besorgt i-4, in einer weiteren Rubrik ״Zionismus und nationale Bewegung“ behandelt Nahum Gold mann die gegenwärtige innere Lage im Zionismus, und in der Rubrik ״Kolonisation“ bespricht Adolf Böhm das Buch von Soskin, Die zweite Gruppe enthält diesmal eine ausführUch« Revue über Rassenkunde von Elias Auerb a c h und eine Arbeit über Völkerpsychologie von Elias Hurwicz, der das Buch von Spengler ״Der Untergang des Abendlandes“ und Keyserlings ״Reisetagebueh eines Philosophen“ bespricht. Eine statistische Uebersicht über das jüdische Gewerbe in Wien, die sehr intercssante Daten enthält, wird von Erwin Kohn veröffentlicht. Die Abteilung ״Meinung und Erörterung“ bringt eine Pressern nd schau. Schon das erste Heft bcweist, wie fruchtbar diese Einteilung in Referate werden kann und verspricht wirklich, daß sich diese Umschau zu einer umfassenden Revue über alle Gebiete des jüdischen Lebens und Denkens erstrecken wird. Der amerikanisch-jüdische Kongreß gespalten New York, 2. Juni. (Jüd. Korr.-Büro.) Die /Weite Tagung des Kongresses der amerikanischen Juden wunde am 30. und 31. Mai in Philadelphia abgchnltcu. Sämtliche jüdischen Parteien und Klassen waren vertreten. Den Vorsitz, führte Richter Mack, Louis M a r s h a 11 »nd Richard erstatteten den Bericht über die Tätigkeit des Exekutivkomitees bei dem ersten Kongreß, der ün Jahre 1ÖIQ stnttgefumlcn bat. Die wichtigste Frage der Tagesordnung \var die Umgestaltung des Kongresses zu einer permanenten Einrichtung der amerikanischen Judenschaft. Es ist aber nicht gelungen, ii dieser Frage eine Einstimmigkeit zu erzielen. Der Kongreß wurde daher offiziell geschlossen. Die Delegierten blieben aber im Saale mul unter dem Vorsitz von Louis Lipsky wurde beschlossen, den Kongreß in Permanenz zu erklären. Es wurde ein provisorisches Komitee eingesetzt, welches die Propaganda leiten und neue Wahlen vorbereiten 9011. Bis dahin wird das Komitee mit dem ״Komitee der jüdischen Delegationen“ in Paris Zusammenarbeiten und auch zur W c 11 h i if s k on f e r e n z seine Delegierten entsenden. Zum Präsidenten des Kongresses wurde Nathan Strauß gewählt. 78 Delegierte, die mit der Permatienzerklärung nicht einverstanden waren, wollen einen eigenen Vorsitzenden wählen. Der Kongreß faßte einen Beschluß, der das Exekutivkomitee beauftragt, die britischen Gesandten auf die Gefühle der amerikanischen Judenhcit aufmerksam zu machen, welche mit Ungeduld der Befreiung Jabotinskis 'entgegensieht Die neuen englischen Beamten ״The Morn in g Post“ berichtet unterm 4. Juni, daß vermutlich Hauptmann Deedes, Generaldirektor des Departements für öffentliche Sicherheit in Aegypten, als Assistent für Herbert Samuel von Aegypten nach Palästina versetzt werden wird. Brigade- General Storrs, Militärgouvcrneur von Jerusalem, wird wahrscheinlich in den diplomatischen Dienst zurückkehren. Es besteht große Wahrscheinlichkeit, daß Lord Allenby bald nach England zurückkehren wird; als vermutlichen Nachfolger nennt inan Sir Arthur C h i 11 y. Die Untersuchungskommission Der ״T»m c s" - Korrespondent in Jerusalem beriditet unterm 3t. Mai: ״Die Erhebungen, die die Untersiidiungskommission über die Nebi-Musa-Unruhen anstellt, nähern sich ihrem Ende; General Bois hat heute unter Ausschluß der Oeffentlicbkeit seine Aussagen ״!.- macht. Die Prcssezensur Lst sehr streng. Zum Beispiel wurde die Veröffentlichung eines Telegramms, das oft'izielt die Ernennung Herbert Samuels zum Oberkommissär in Palästina ankündigte, in den lokalen Zeitungen auf An- Ordnung der Verwaltungsbehörde verboten. Araber griffen die jüdische Kolonie in Mesha an. Zwei Kolonisten wurden getötet und mehrere verwundet; das ganze Vieh, auf etwa 10000 geschätzt, wurde geraubt.“ ״Reuter" berichtet über einen Appell, den die Konferenz der englisch-zionistischen Föderation an die englische Regierung wegen der Befreiung Jabotinkis gerichtet hat. Dies die wichtigste Neuerung des neuen Jahrgangs. Im übrigen ist die Gliederung in Hauptteil mul ״Bcmerkungeu“ aufrechterhatten. Der Hauptteil wird eröffnet mit einem bedeutsamen Aufsatz von Martin Buber ״In später Stunde“. Buber bespricht darin die Entscheidung der Friedenskonferenz über Palästina und die Vorgänge, die ihr vorausgingen, und beleuchtet diese Ereignisse von den prinzipiellen Gesichtspunkten einer Weltanschauung, die der Fähigkeit der alten europäischen Mächte zum Aufhau einer neuen Weit mit gioßtem Mißtrauen gegenübersteht und alle Hoffnung der Zukunftauf eine ״aus den elementaren Gemcinschaftskrättcn, die sich heute in der Tiefe aller Völker regen, aus dem eingeborenen, organischen Sozialismus der Völker, der die große Macht von morgen und übermorgen ist, hervorbrcchcnde Umbildung des öffentlichen Lebens" sefzt. ״Wir sind zu Herolden eines neu werdenden Abendlandes erkoren, die unsern margcnländischcu Briidern helfen sollen, im Bunde mit ihm und aus eigener Kraft ein echtes Gemeinschaftsleben zu begründen, nachdem auch nur recht eigentlich zu begehren bislang die Effcndis des Orients und die des Okzidents sie wirksam verhindert haben. . . . Aber das werden wir nur dann vermögen, wenn wir scUkt den letzten Lrust der Verwirklichimg haben.“ — Das Ereignis von San Remo findet außer in der bereits erwähnten politischen Chronik auch noch in einem zweiten Artikel Behandlung, der die große politisch-nationale Bedeutung dieses Aktes wüxdigt und besonders hervorhebt, wie wesentlich auch von einem allgemeinen Standpunkt diese von der sonstigen Tätigkeit der Friedenskonferenz abweichende Handlung der Befreiung des jüdischen Volkes ist Außerordentlich interessant ist die Veröffentlichung von Dokumenten über die Verhandlungen Theodor Herzls mit dem türkischen S ul tarn Diese Publikation eröffnet eine Reihe ähnlicher Beiträge zur Geschichte des Zionismus. Aus den Dokumenten, insbesondere dein Bericht Herzls an das Große A. C. aus dem Jahre 1902 wird wieder die staatsmfinnische Größe Herzls offenbar. Besonders bemerkenswert ist es, daß מ schon damals die Bedeutung Englands für die nächste Tätigkeit der zionistischen Politik besonders unterstreicht.