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Jüdische Rundschau · 1920-06-04 · Heft 36 (4.6.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 36 (4.6.1920)
Date
1920-06-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 282 JUEDISCHD RUNDSCHAU Nr, 36 konsequenten, uuvcrfii!seist nationalen Zionismus fortireführt oder ob sie aus Opportuuitäfsriicksiciitcn in eine Ar( philoziöiiistischcs Fahrwasser geleitet werden soll. Ob die Gruppe um (״irl Lew 111 mid VC ed zu ihren revisionistischen Forderungen auf Grund persönlicher Qualitativ geringerer zionistisdicr Intensität gelangt ist, kann uns nicht interessieren. Jede Inqiiisitioiistreiberei ist mir in tiefster Seele verhallt, und wer sich fällig fühl! anderen Menschen ins Her/, zu schauen, ist entweder ein psycholojjisehcs Genie oder ein lächerlich aiimafieiid-iluniiner Tropf. Für uns handelt cs sieh einzig darum, sub specic zionistica die konkreten rordeniiigen der Revisionisten zu überprüfen, Im einreinen bähen dies bereits 1*10111־!, Mileski lind Simon getan. Und nur die entscheidenden Gesichtspunkte sollen hier noch einmal vorgeführt werden. Wenn die Wcil-Grnppe ihre Forderungen damit rechtfertigen will, dal! sie nationalistischen und intcllekuialistiselum Verstiegenheiten gegenüber den politischen Gedanken des Zionismus ins Treffen fülirt, so verschiebt sie hiermit die Dekade völlig. Man kann mit aller Fntscliiedeiiheit gegen die Versuche, persönliche Auschaumigen zum iiaiioiiaeln Kriterium zu erheben, Front machen,'mau kann die Verkrampfungen, die durch das Wirken so mancher Jiigondführcr bei einem Teil unserer fugend sichtbar werden, peinlich bedauern und neue Wege unserer Erziehung fordern, aber inan darf um deswillen die Reinheit des nationalen Gedankens nicht antasten wollen. Nicht mir dadurch unterscheidet sich Zionismus von allen sonstigen paliistinopliilen Mestrehun• gen, daß er die Juilcnfrage zu einer politischen Welt-!rage erhoben und mit der Lüge von der Konfession,alität des' Judentums gebrochen hat, -- sein wesentliches Unterscheiilungsinerknial lies;! darin, dal! er Menschen voieinigt, in denen das lebendige Bewußtsein ihrer Volkszugehörigkeit zutiefst verankert ist. Das jüdische Volk, dem wir eine Heimstätte in Palästina errichten wollen, ist nicht ein außerhalb unser selbst liegendes begrifflidies Gebilde, nicht sind es ״die unglücklichen Bruder des Ostens“, sondern ein jeder von uns ist ihm zugehörig und mit seinen Herzen verhaftet. Zionist sek! heißt wissen, daß mit dem Aufbau Palästinas sein eigenes Schicksal entschieden wird, heißt täglich fühlen, d.ab wir in einer fremden, unserem Geiste nicht adäquälen Umgebung leben und sieh leidenschaftlich dorthin sehnen, wo jüdische Menschen ihr freies, schöpferisches nationales Leben gostallen werden. Galulhlebeu ist Tragik, uneiuiiidie Tragik, die inan nicht dadurch aus der Welt sciiafit. daß man sie nach assimilantischcr Manier mehr oder weniger bestreitet. Und welle, dreimal webe dem (Ionischen Zionismus, der sich beruhigt auf ein Faulheit legt und mit der Zeit die Entdeckung macht, daß die Fleischtöpfe des Galnth gar nicht so schlecht munden. Warum aber fordern die ״Ncoziontsten“ von uns, daß wir die ״gegebene Tatsache“ unserer Verwurzelung im Deutschtum anerkennen, und warum wünschen sie, dal! der deutsche Zionismus die persönliche Verbundenheit seiner Anhänger mit dem deutschen Staatsgeschiek offiziell bckunJct? Eingestandenermaßen in erster Linie, um dem deutschen Judentum den Zionismus licbenswerter zu machen, demselben deutschen Judentum, dessen kompakte Majorität cs sich widerspruchslos gcfalle läßt, naß seine berufenen (oder nicht berufenen) Vertreter die zionistischen Ziele nach allen Regeln gc-!lässigster Taktik zu diskreditieren suchen, vor San Rcmo jedes der zionistischen Politik ungünstige Moment mit hämischer Freude glossiert haben und jetzt die Bewegung der Araberfeiudlidikeit verdächtigen und sich in der Rolle des Anwalts arabischer Interessen gefallen. An diese Entwurzelten unseres Volkes dadurch herankommen zu wollen, daß man ihren deutschen Gefühlen weitgehendste Konzessionen macht und ihnen beweist, daß Zionismus doch eigentlich eine ganz harmlose Sache sei, ist für mein Empfinden der Gipfel politischer Naivität. Aber selbst wenn wirklich Aussicht bestände, einen nennenswerten Bruchteil der deutschen Juden für einen verwässerten Zionismus zu gewinnen, müßten wir mit der gleichen Entschiedenheit diesen ״neuen Weg zur zionistischen Politik“ ablehnen. Palästina- Interessenten sind uns willkommen, und unsere Pflicht ht es, weiteste jüdisch auch nur etwas interessierte Kreise zur finanziellen Unterstützung des Aufbauwerkes zu gewinnen. Aber als Kampfgenosse kommt nur in Betracht, wer die unverfälschte zionistische Idee anznerkennen vermag. Wir wollen weiterhin an unserem alten Prinzip festhalten, daß ein wahrhafter Zionist mehr wiegt als hundert Mitläufer. Und die werbende Kraft unseres radikalen, d. 11, verwurzelten Zionlsmus bietet uns hinreichende Garantie dafür, daß die Jugendlichen aller Lebensalter, all die, um deren Seelen es sich zu ringen lohnt, den Weg in das jüdische Lager finden werden. Die zionistische Wählerschaft muß erkennen, daß Zionismus auf breiterer Basis verankern wollen ihm die Lebenskraft rauben heißt und daß eine Adaptierung an die deutsch-jüdische Assimilation eine Isolierung de'8 deutschen Zionismus vom Weltziotüsinus zur Folge haben muß, Sic hat dafür zu sorgen, daß der kominende Delegierten tag mit überwältigender Mehrheit den Neuerern unzweideutige Absage erteilt. Weltkonferenz der Poale-Zion Nach vorliegenden Nachrichten dürfte die Weltkonferenz der Poale-Zion am 20, Juli zusammentreten, und zwar aller Wahrscheinlichkeit nach in Wien oder!,rag. Auf der Tagesordnung sollen stehen: Tätigkeitsbericht, Bericht der aus Palästina zurückgekchrtcn Kommission, Nationale Autonomie in den Oaluthländern, Stellung dpr Poale-Zion zur ■Zionistischen Organisation, Revolution und Internationale, Emigrationsfrage und Jüdischer Weltkongreß. Die Weltkoufcrenz wird über außerordentlich widi• tige innere Parteifragen entscheiden, die bereits Jahrelang in der Partei diskutiert werden, vor allart über den von einzelnen Gruppen geforderten Anschluß an die dritte Internationale und den Austritt aus der Zionistischen Organisation. י— ‘«*UM«■•*»™“ .»«^—•••1■.».««-.«״ ־*־•־ —י*™•-*. Auf zu den Repräsentantenwahlen' am 20. Juni! ßa&lBrcsrsnmmlunBsn dep Miissta iollspaplßll Thema: Unser jSdisdhos Goinelndcprogramm. 7. Juni: Brauerei Künigstaäf, Schünhauser AU#• 10/11. 10. Juni: Deutscher Hof, Luekauor Strass» 15. 10. Juni: BUrgoraäle, Neukölln, Borgatrass# 147. 14. Juni: Prachtfllilo de» Westen», Splchernstra»#• 8. 16. {uni: Residenzfeatstile, Landsberger Strass# 81• 17. Juni: Sophionsälc, Sophienstrasse 17/18. ———- Beginn 8 Uhr abend». — Rodn#r: Aschor, Blumonfeld, Calrary, Engltindor, Feblowicz, Goslar, Gronemann, Jannowicz, Kareski, Kloo, Lolewer, Karl Lewia, Löb, Loewo, Egon Bosenberg, Max Bosenberg, Sandlar, Schragenheim, Witkowsky, Zlocisti. Praktische Fragen vor dem Delegiertentag Von F. Sternberg-Pinn er, Leipzig. IJcbcrall werden Freudenfeste gefejert wegen der Erklärung von San Rcmo. Mit Recht, wenn wir unsern jüdischen Optimismus sprechen lassen wollen. Aber wichtiger als Freudenfeste sind jetzt die praktischen Fragen des Anfbaus. Eine der dringendsten scheint mir noch immer vernachlässigt: die Fraucnfrage. Ich will mit den Tatsachen beginnen, bevor ich Vorschlage mache: Die ersten Chahizim werden jetzt nach ן Palästina geschickt, ]׳'rauen sind nicht dabei. Werden sie nicht verlangt oder melden sich keine? Beides wäre gleich katastrophal für Palästina, aber mir scheint, sie werden nicht verlangt, Die ersten Arbeitergruppcu werden '/iisammcngcstellt; Frauen sind nicht dabei.*) Im Gegenteil, man rät ihnen offiziell ab, sich allzufrüh z;1!melden. Hat man noch immer nicht gelernt, die Frauenarbeit richtig einziischätzon? Ist dazu offiziell am letzten! Delcgicrtcntag ״das Programm des Frauenverbandes für Kulturarbeit in Palästina ins Programm der Leitung aufgenommen“ worden? Soll es wieder dahin kommen, daß den Arbeitern das Leben durch mangelhafte Ernährung noch erschwert wird, weil keine Frauen da sind? Daß I Unser ohne Rücksicht auf die primitivsten hauswirtschaftlielien Fragen gebaut werden, weil man Frauen nicht mit zu Rate ziehen will? Es sind so abgcl.vufenc Wahrheiten, daß inan kein Land ohne Frauen aufbaue״ kann, daß man ganz besonders keine landwirtschaftliche Koloisation ohne Frauenarbeit hoclibringt, daß es außer bei uns noch nirgends v.itienioitimeii wurde, sieb über diese Frage so glatt ׳hinwcgzusetz.cn, daß man diese Allgcmcinhcitcn eigentlich nicht erst hinschreiben möchte. Es wäre doch, meiner Ansicht nach, nicht so schwierig, die Chalu/iintrupps, die jetzt hiniibergehen, 90 zu organisieren, daß jedesmal mindestens eine Frau (resp. ein Mädchen) mit wirtschaftlichen Kenntnissen mitgeht. In Palästina finden sich nicht genügend. Schon für die viel geringeren Anforderungen vor dem Kriege reichten die Mädchen in Palästina, die in Betracht kamen, nicht aus. Das bewies die große Nachfrage nach den in Kiucretli ausgcbildcten Mädchen. Worauf wartet man denn? Melden sich keine Mädchen? Sind sie nicht genügeiid vorbereitet? Warum erscheint dann nicht eine offizielle Bekanntmachung unserer Zeitung mit der Nachrkht: cs fehle an wirtschaftlich tüchtigen Mädchen, es fehle an Mädchen mit Kenntnissen in der Kleintierzucht usw. Ist unsere Leitung so durch die Freudenfeste in Anspruch genommen? Meiner Meinung nach brauchen wir sofort in Palästina Frauen: 1, In der Hauswirtschaft (z. B, für Arbeiterküchen, für Heime für Ankömmlinge). 2. ln der Landwirtschaft (Kleintierzucht, Gartenbau usw.). i 3, 111 der Jugendpflege (jugendgärtiieriniien, Kinder* gäriiicrinncn, Waiscmniittcr). ■1. ln der allgemeinen Volt.!,Wohlfahrtspflege (Wamlcrlebreriiinen, Krankenschwestern, Beratung beim Häuserbau und alle sonstigen Gemeindefragen). Wozu sind denn die sehr lehrreichen uiul anregenden Flugblätter und Artikel von Frau Meiscl-Schochat und Elfriede Bambus geschrieben? ist aus ihnen schon eine einzige praktische Konsequenz gezogen worden? Hoffentlich werden diese Vorwürfe durch Aufzilihing von mir unbekannten Tatsachen widerlegt. Wenn aber nun die Leitung erwidert, daß solange die Okkupationsarmee int ,lande steht und solange man nicht klare Verhältnisse habe, niemand Bestimmtes über unsere Arbeit sagen könne, so möchte ich dagegen bcliauptcn: alle die Vorarbeiten, die ich oben aufgezählt habe, waren ini Gegenteil vor der Klärung der Verhältnissc zu erledigen. Wollen wir etwa jetzt erst anfangen, die Frauen auszitbildcn in der Krankenpflege, Hauswirtschaft, als Jugendgärtnerinnen, als Hauspfleg«- rinnen usw.? Die vom! jüdischen Arbeitsamt und andern einflußreichen Stellen so eifrig betriebene Propaganda für die Landwirtschaft hat endlich bewirkt, daß wir jetzt eine Anzahl leidlich ausgcbikleter Gärtner und *) Hier liegt ein Irrtum vor. ln allen Chaluzimgruppen, die in letzter Zeit abgegangen sind, waren auch Mädchen und Frauen, und in der Chalwzbewegwig Stehen eine ganze Anzahl Mädchen. Trotzdem glauben wir, daß die von Frau Sternberg gezogenen Konsequenzen richtig sind. Wi» haben immer betont, daß wir die ganze Art der Behandlung der Vorbereitung»- und Chaluzfrage (nicht nur der weiblichen) für unzureichend halten, — Die Red. Gärtnerinnen haben. Wenn die Organisation aber jetzt, wo es an die Verwendung und Unterbringung der Chahi- 7izu gelrt, nur an die männliche■ Kräfte denkt, wird die Lust und der Eifer, sich auf Palästina vorzubereik-11, bei den Mädchen bald wieder naclilassen. Man kann der Leitung wohl vorwerfen, daß sie sith absolut keine Liebersiclit über die zur Verfügung stehenden weiblichen Hilfskräfte verschafft hat und mit der Frauenarbeit fürs nächste überhaupt nicht rechnet. Es ist doch deutlich, daß diese Frage nicht ei n• Sache nur der Frauen, sondern eine Lcbensfra ׳e der ganzen Aufbauarbeit ist, und hei dan bedauerliche« Versagen unserer Frauenorgaiiisationen muß eben die r.M gemeine Leitung einspringen und für eine planmäßig« Einordnung der Frauenarbeit sorgen. Ungarn ״Es gibt keinen weißen Terror“ Durch eine Anzahl deutscher und österreichischer Zeitungen war die Nachricht verbreitet worden, britische Arbeitervertreter, die im Aufträge ilirer Partei Ungern besuchten, hätten festgcstellt, daß es einen ״weißen Terror“ dort nicht gebe. Diese Nachricht erweist sieh, wie voraus/uselien war, als unwahr. Die ״Freiheit“ weiß darüber folgendes zu melden: Die Delegierten Harris, Jowctt, Wegwood, Williams, Stuart und Bunnung geben folgende Erklärung ab: Die Pressemeldung, daß die britischen Delegierten ihre Ar beiten abgeschlossen und erklärt haben, cs gebe keinen weißen Terror in Ungarn, ist erlogen. Im Hinblick auf das erlangte Material wäre es der Delegation u n - möglich, die ihr?״geschriebene Meinung auwosprechen. Ein ausführlicher Bericht wird erst in Lohdon gegeben werden. Die Delegation fordert telcgraphisch die Intervention der Labour Party, weil alle die, die der britischen Delegation Material geliefert, sich beklagt oder erwartet lnben, von den Offizierterroristcn eingesperrt zu werden. Es sind bisher mehr als SO Personen eingesperrt worden. Harris erklärte, es müsse sofort zur Bekämpfung der Entmutigung durch diese neuen Verfolgungen gcschritten werden. Ferner erklärte er, er studierte den roten Terror in Rußland und finde den weißen Terror Ungarns viel schlimmer. Nach persäniiehen Erfahrungen meinte Wegwood auf die Frage eines Korrespondenten, ob die Beziehung des engtisehen Weißbuches über den Terror richtig sei, er möchte nicht Jude, Bauer oder Arbeiter in Ungarn sein, es gebe hier einen blindwütigen weißen Terror. Der Korrespondent meinte, Wegwood hätte als Jude oder als Arbeiter verkleidet in ein öffentliches Lokal, wo Offiziere verkehren, gehen sollen, dann könnte er vielleicht inehr vom Terror erzählen. Wcgwt*«1 meinte darauf, daß er dann überhaupt keine Gelegenheit mehr hätte, |e in» Leben mit jemandem zu sprechen. .,Rozwoj* Der ״Vossischen Zeitung“ entnehmen wir folgende Nachricht über die Gründung einer antisemitischen Großbank für Polen: ״Die in Warschau beheimatete, über gam Pole« verbreitete antisemitische Vereinigung ,,Rozwoj“, deren außerordentlich rührigen Tätigkeit nicht zum wenigsten die jüdische Bevölkerung Polens ihre 90 traurige Lage zu verdanken liat, versucht seit jeher, den Kampf gegen das Judentum in erster Linie mit wirtschaftlichen Waffen zu führen. Der ״Rozwoj“ war cs, der schon vor Jahren den Handelsboykott gegen die jüdischen Kauflcute in Polen proklamiert hat. Durch die von ihm geschaffene und geleitete ״Konsumenten-Liga“, die jetzt Hunderttausende von Mitgliedern zählt, treibt er in Vorträgen, Broschüren und Flugblättern eine äußerst geschickte judenhetzerische Propaganda bis ins kleinste j Dorf hinein - wiederum auf der Grundlage einer wirtschaftlielien Entjudung Polens“. Und nun hat er ei;wn weiteren Schritt nach dieser Richtung getan. Soeben ist ins Warschauer Handelsregister eine neubegründetc ״Bank für Polens Industrie, Handwerk und Handel“ ringetragen worden. Als einzige Gründerin der neuen Bank figuriert in der Urkunde die obenbezeichnete Vereinigung ״Rozwoj“. Die auf Namen ausgestellten Aktien können nur von Mitgliedern dieser Vereinigung erworben und nur auf Mitglieder der Vereinigung übertragen werden. An der Spitze der neuen Bank steht als Generaldirektor der bekannte polnische antisemitische Reichstags&bffeordnete Dr. Dymowtki. ** Palästina Zum Wahlergebnis für die Konstituante schreibt M. H c n i s ch in der ״Wiener Morgenzeitung“ ״Aber nicht bloß das Zustandekommen der National Versammlung an und für sich und die hohe Wahlbeteiligung, auch das Wahlergebnis verdient volle Beachtung Noch liegen keine authentischen Nachrichten über di« genaue Zahl der gewählten. Delegierten vor, aber eiaei steht schon heute fest: daß nämlich die Arbeiter P״aa*n,Cjn a^er Mandate errungen haben n״ ״ m <Jles(־r ersten Delegicrtenvcrsammlung Sr^-L20 Vcrtrc.tcr besitzen. Um diesen Erfolg richtij ו״?׳ל können, muß die verschwindend gering( 5£L*,r AAc.tereIen.eate im Verhältnis zu der Ge ־*** ״ Jüdischen Bevölkerung Palästinas in B« tracht gezogen werden sowie auch der Umstand, daf

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