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Jüdische Rundschau · 1920-06-04 · Heft 36 (4.6.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 36 (4.6.1920)
Date
1920-06-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 280 JÜEDISCHE RUNDSCHAU_30 Ungeheuer schwer lastet die Verantwortung auf dem heutigen Gesdilcdhte'. Zweitausend Jahre schauen auf uns herab und ungezählte Jahrhunderte blicken uns entgegen. Einmal nur im Verlaufe von fast zwei Jahrtausenden bietet sich die Gelegenheit, die jüdische Heimstätte aufzubauen. Die heutige Generation ist den nachfolgenden Geschlechtem verantwortlich, daß sie diesen einzigen Moment nicht unbenutzt verstreichen läßt und ץ!;סmit das Schicksal von Generationen einseitig festlegt. Eines muß sich jeder klar sein: Die Bedeutung des Beschlusses von San Renio liegt vor allem darin, daß er dem jüdischen Volke die Ausrede genommen hat, wegen politisclter Schwierigkeiten in Palästina die jüdische Heimstätte nidit aufbauen zu können. Rumänischer Brief (Von unserm Korrespondenten,) Die Nachrichten aus San Remo haben in Rumänien eine große Begeisterung hervargerufen. Als in Bukarest und in der Provinz die Extraausgabe der täglichen jüdischcn Zeitung ״Mnntuirca" die telegraphische Bekanntmachung der Londoner Zentrale mitteilte, wurden überall Versammlungen einberufen, blau-weiße Flaggen geliillt und alte und junge Männer und Frauen riefen sich ״Mascltow“ zu. Die erfreuliche Nachricht kam gerade als die Sammlung zwischen 4.—20. Mai für den Wiederaufbau für Palästina an fangen sollte. Im ganzen Lande sind Komitees gegründet worden, alle Städte vereinigten die Führer aller jüdischen Parteirichtungen. Mäniicc, die nie ihren Namen für eine jüdische Angelegenheit!!ergaben, taten es dieses Mal. Die erste Liste in Bukarest bringt von SO Personen die Summe von 537,50!) Lei (1 Lei =1 1 M. ungefähr). Es sind darunter eine Spende von 200000 Lei, eine zu 75 000, 3 zu 50000, 2 zu 25 000 usw. und das beweist, daß man in kurzer Zeit gerade aus Rumänien sehr große Summen bekommen wird. Die jüdische Presse agitiert täglich und die vielen Versammlungen helfen dazu. Am 2. Mai fanden in Bukarest Riescnversammhing statt, die Säle reichten nicht, Ncbcnvcrsammlungcn fanden im ' Hofe statt und begeisterte Reden in Schulen und Synagogen priesen den zionistischen Erfolg. Die neugegründete Bukarestcr jüdische Gemeinde beteiligte siel! offiziell bei diesen Kundgebungen, Telegramme gratulierten der Bukarestcr Zentrale; in Bukarest beglückwünschte der philoscmitische rumänische Dichter Galaction die Judenscliaft mit begeisterten Worten. In den jüdischen Vierteln war eine Begeisterung, wie noch nie dagewesen, ln der Provinz fanden überall große Meetings statt, woran sich meistens Straßcnkundgebungen ansdilossen, wobei mit blau-weißer Fahne an ,der Spitze die Gebäude des englischen Konsulats begrüßt wurden. Ueberali finden große Sammlungen statt, die man auf 20 Millionen Lei schätzt. — Die Sammlungen für N. F. gingen in der letzten Zeit gut. Die Londoner Zentrale verlangte 20000 Pfd. für 1920. So wurde verteilt‘auf Städte wie Galatz 1000000 Lei. Am Pcssach zu Jisker wurden in den Galntzer Synagogen 70000 Lei für N. F. gespendet. Es war rührend zu sehen, wie in den kleinen Synagogen arme Leute: Handwerker und Tagelöhner, Lastträger und Totengräber mit Tränen der Freude für ״Ercz- Israel" spendeten. Trotz aller dieser Begeisterung für Palästina vergißt man »ud! die Wichtigkeit der lokalen politischen Tätigkeit nicht. Wir stellen vor den Parlamcntswahlcn die im Juni stattfinden werden. Hundert Tausende von Juden halieu jetzt Stimmrecht, alle Parteien werben uni sie. Dieses Mal geben sie nicht mehr weiße Zettel ab und wollen auch ihre Stimmen nicht zerstreuen. Der Verband der einheimischen Juden und die zionistische -Leitung haben eine Vereinbarung getroffen und einen jüdischen Block gegründet. Die Juden sollen für Juden stimmen. Bei dem System der Listenwahl im Königreich werden Minoritäten ihre Kandidaten durchbringen können und nur Juden können ihre Interessen vertreten. So lautet die Parole und jüdische Kandidaten werden in den jüdischen Zentren gestellt Ihr Zeichen ist eine Meuorah. Schon das Symbol beweist ihre Bestrebung. May kann heute noch nichts sagen über das wahrschcinlichc Resultat, jedoch hofft man auf einen jüdischer, Block im Parlament. Diese Gruppe unterstützt von den Sozialisten, unter welchen auch einige Juden kandidieren, wird die berechtigten jüdischen Interessen vertreten. Che Bukowinaer Juden stellen an der Spitze ihrer Liste das trübere Mitglied de» Wiener Abgeordiielenhauscs Bcuno Strauclicr und den bekannten früheren Czernowitzer Bürgermeister Dr. Weisseiberg auf. In Siebenbürgen und Bessarabien kandidieren Juden aus dem alten Königreich. Es.— Der Lodzer Gaon gestorben Am 13. Jjar d. J. starb der Lodzer Oberrabbincr Ilagaon Eliescr Jchuda Trajstm&nn, Seine rabbinische wie seine soziale und politische Bedeutung war in der jüdischen Welt allbekannt Sein plötzlicher Tod rief große Bestürzung im polnischen Judentum hervor. Die geistigen Strömungen im Misrachi Von Privatdozent Dr. A. Fraenkel, Marburg. Vorbcmcrku 11 g: Die letzten Tagimgcn des Misrachi haben eine erhebliche Steigerung der Aktivität dieser zionistischen Gruppe bewiesen und vor allem auch eine starke innere Gärung angezcigt, von deren Wesen die weitere /ionistische Oeffeniiichkeit kein klares Bild hat. Wir haben daher Herrn Doz. Dr. Fraenkel gebeten, uns einen informativen Aufsatz über diese innere Entwicklung zu schreiben und freuen uns, durch die Darstellung seitens einer so proinineiden Persönlichkeit des deutschen Misrachi auch den Fernerstuhendei! ein Urteil zu ermöglichen. Da der 'Aufsatz selbstverständlich als Meimingsäußern 11g seines Verfassers gilt und uns übrigens ' auch den von ihm abgeleluiten Standpunkt in dankenswerter Objektivität zu charakterisieren scheint, glauben wir auf ein polemisches Eingehen auf die Punkte, wo unsere Anschauungen abweichen, verzichten zu sollen. Die Red. Daß der Misrachi heute im zionistischen Leben nicht mehr eine unbedeutende Fraktion, sondern eine Gruppe von erheblichem politischen Einfluß und vielleicht noch ansehnlicherer geistiger Regsamkeit darstellt, das konnte der l'criierstehemle rein äußerlich den Verhandlungen des Großen Actions-Comites, in etw-as geringerem« Maße auch schon den beiden letzten Dolegiertentagen der Z. V. f. D. entnehmen. Wenn dennoch der deutsche Durchsclmittszionist, namentlich in der Provinz, im allgemeinen recht mangelhaft über Wesen, Bedeutung und Entwicklung des Misrachi unterrichtet ist, so ist dies wenigstens in publizistischer Beziehung nicht zum wenigsten die Schuld von uns deutschen Misrachim selbst, ,d'c wir uns allzusehr auf unsere beiden deutschen Parteiorgane zurückziehen. Nur ganz vereinzelt sind allgemeine politische und Wirtschaftliehe Fragen in! deutschen zionistischen Zentralorgan vom Misraehistamlpunkt aus beleuchtet worden; die Bedeutung der Misraeliiweltkouferenz in Amsterdam (nebenbei bemerkt: der ersten Konferenz seit Kriegsende, die w׳iedcr Zionisten aus allen Teilen der Welt vereinigte) und des jüngsten deutschen Delegiertentages wurde den Lesern der ״J. R." wohl vor Augen {geführt*), aber von einem Standpunkt aus, den zwar im deutschen Misrachi wenigstens eine ansehnliche Minorität vertritt, der sich aber auf der Weltkonferenz t in, splendid isoiatiou befand und namentlich ittr atnerikanischen und englischen Misrachi überhaupt nicht vortreten ist. Wenn ich im folgenden einige für den Außenstehenden besonders wichtige Züge in unserer Entwicklung und Geistesverfassung zu beleuchten versuche, so darf ich mich gegenüber dem Verfasser der erwähnten Aufsätze auch *auf meine persönliche Teilnähme an der Weltkonferenz berufen sowie auf die Kontinuität, mit der ich seitdem die Beziehungen zu den Freunden im Ausland aufrecht erhalten habe. Auf dein letzten deutschen Delegicrtentag (vo;1 dem mich leider eine persönliche Verhinderung feruhielt) war es eine (im deutschen Gesamt/,ionismu» nicht minder aktuelle) Frage, die aus allen Diskussionen hörbar herausklang: Bedeutet der Misrachi im Kern eine politische Bewegung oder eine Weltanschauung? Etwas schärfer ausgedrückt: Unterscheiden wir uns von anderen jüdischeu Gruppen charakteristisch durch die Verschiedenheit unserer politischen und geistigen Ziele oder dadurch, daß wir eine uns spezifisch eigentümliche jüdische Weltanschauung besitzen bzw. entwickeln, deren natürlicher Ausfluß unser Handel» ist? Ein erheblicher und wertvoller Teil namentlich der Jugend un deutschen Misrachi stellt auf dem letzteren Standpunkt; er erblickt das Wesen des Misrachi in seiner Tendenz ״der schöpferischen Erneuerung der jüdischen Nation in ihrer ganzen Eigenart" und hat eine Resolution durchgesetzt, in der dies als die Kulturaufgabe des Misrachi ausdrücklich formuliert wird (wohlgcincrkt: seitens des deutschen Misradii). Bevor erklärt werden kann, weshalb die große Mehrheit des Weltmisrachi eine derartige Feststellung als am Kern des Misrachigedniikeas vorbeiführend und deshalb als überflüssig (wenn nicht gar unklug) ansieht, muß einem Mißverständnis vorgebeugt werden: Es gibt im Misrachi keine Meinungsverschiedenheit darüber, daß das Judentum einer Entwicklung nicht mir fähig, sondern sogar jederzeit bedürftig sei. Ebensowenig aber existieren Differenzen darüber, daß es sich dabei nicht um eine Entwicklung von außen her, um eine von irgendwelchen Willkürlichkeiten beeinflußte Entwickhmg handeln kann; unsere Entwicklung ist eine notwendige Entwicklung von innen heraus, sie ist enthalten in der Tradition, verwurzelj mit der Tradition, gefordert durch den Begriff der jüdischen Tradition in gleicher Weise, wie die Entwicklung der Blüte durch den Zustand der Knospe bedingt und begrenzt ist. ״Deshalb ist die Bedingung der jüdischen Entwicklung das Festhalten", so bemerkt gerade ein Führer der deutsehen Misrnchijugcnd und Vater jener Kulturrcsolution, Dr. Rabin, in seinem ausgezeichneten Referat, das auch wir politisch Andersdenkenden beinahe Wort für Wort unterschreiben» Wenn schon diese Feststellungen manchem uns fcriierstehenden Zionisten überraschend klingen mögen, so muß hieran eine fast paradox klingende Bemerkung angeschlossen werden: im Grund gibt es auch in der antizionistischen traditionellen Judcnheit — mögen auch viele traditionelle Juden sich dessen nicht bewußt sein_ über diesen Entwicklungsgedanken gar keine qunlituüven, sondern höchstens quantitative Melnungsver- *) Vgl. die Aufsätze von Erich Fromm in den Nrn. 12 und 30 der ״J. R.‘<. schicdenhcitcn. Wenn dennoch anscheinend zwischen uns und beispielsweise der Frankfurter und ungaiisehen Orthodoxie eine wcltansdiaiiungsmäßige Kluft besteht, so liegt dies wesentlich an folgendem: Die zweitausendjährige Galitth hat für die unversehrte Erhalt׳!»»•־{ der jüdischen Kultur so furchtbare Gefahren gebracht, daß im Zusammenhang mit der relativen Armut dt•!■ letzten Jahrhunderte an geistigen Führern die jüdische Tradition notwendig — nämlich bedingt durch die lnditioncllen Entwicklungskritcricii — mehr und mehr in!׳inen Zustand geriet, der von Erstarrung zwar b 1■ - grif flieh scharf getrennt ist*), aber äußerlich von ihr nur durch den Kenner unterschieden werden kann. In dem Malle, in dem unser Volk wieder auf eigene״! Boden, in geschlossener Siedlung und unter gesunden autonom geregelten Bedingungen leben kann, in dem eine organische und unverfälschte Geistesentwicklung anln-bt und ihm geistige Führer erstehen, die von den Massen (zum mindeste!! der traditionell gesinnten Volksteite, aber hoffentlich bald darüber hinaus) anerkannt werden, in diesem Malte wird die relative Erstarrung einem erkennbaren und allmählich lebhafteren Tempo der Ent- Wicklung wieder weichen können, wie es in alten Zeiten einst geherrscht hat. Wir Misrachim nun, die wir hoffnungsvoll und arbeitsfreudig der nächsten Zukunft unseres Volks entgegengehen, haben begreiflicherweise den Gedanken der künftigen Fortentwicklung mit in den Vordergrund unserer jüdischen Weltanschauung gcrückt, während die Belebung dieses Gedankens demjenigen Teilen der traditionellen judcnheit gefährlich erscheint, die sich mit der Galutl! ״bis auf weiteres“ abfinden und unsere zionistischen Hoffnungen und Wünsche entweder als politisch aussichtslos betrachten oder sogar als aus religiösen Erwägungen inopportun bekämpfen. Ucber diese Dinge besteht — bei allen naturgemäßen und durchaus erfreulichen Nuancierungen — Einigkeit im Misrachi. Wenn nun aber ein Teil der deutschen uml polnischen Misrachim neuerdings diese Entwicklungstendenzen in mehr oder weniger verschwommencn Resolutionen und Programmen oder in Form bestimmter Wünsche in Einzelfragen in den Vordergrund stellt, den Kern des Wesens des Misrachi in ihnen erblickt und das baldige und entschiedene Beschreiten des Weges der Entwicklung durch den Misrachi fordert, so vermögen die misrachistischen Massen — mit der Einschränkung, die für jedes derartige Urteil in Rücksicht auf unseren mangelhaften Konnex mit Teilen Osteuropas heute zu machen ist — dem keineswegs zu folgen. Eine Entwicklung, die ״gefordert“, die ״gemacht" werden muß, ist nidit organisch, ist nicht die der jüdischen Tradition entkeimende Entwicklung, die organische Entwicklung einer Kultur kann nicht Sache einer Gruppe innerhalb der Kulturgcmeinscliaft sein, sondern nur die ihrer Gesamtheit; und endlich sind die Bedingungen einer organischen Entwicklung der jüdischen Kultur nicht schon im Moment des Be- Schlüsse?־ von San Remo, überhaupt nicht durch äußere Faktoren gegeben, sondern sie werden erstehen in dem Malte, in dem das jüdische Volk Palästina zu Erez- Jisrocl macht und sein materielles und geistiges Leben dort reinigt und einigt. Wie gefährlich und der Assimilafion aiisgesetzt die andere Auffassung ist, geht nur allzu deutlich aus jenen Sätzen des jüngsten Frommsehen Aufsatzes hervor, w׳o er im Zusammenhang'mit der wissenschaftlichen Bibelforschung von der ״uiiverletzJiehei! Errungenschaft der wissenschaftlichen Wahrheit“ spricht; bleiben doch heute, wo infolge unserer abnormen Lcbensbedingimgcn eine spezifische jüdische Bibelforschung nicht mehr und noch nidit existiert, als ״wissenschaftliche Wahrheiten" nur die brüchigen Zisternen übrig, die Fremde gegraben haben. Was aber ist uns, die wir jene Weltanschauung»- theorie ablclincn, der Misrachi, was ist er 1ms insbesondere heute? Nichts anderes als das Instrument, als die politische Organisation, vermittels deren wir 1ms in unserem Sinne an dem Aufbau unseres Landes mit aller Energie beteiligen wollen und vermittels dessen wir auch in tler Diaspora jene Verknüpfung der traditionellcii jüdischen Auffassung mit dem glühendsten und tatkräftigsten Palästinawilleii zu verbreite« suchen, wie sie unseren Reihen eigen ist. Darum können und wollen w׳ir nicht die Zugehörigkeit zum Misrachi an ein Glaubensbekenntnis welcher Art ünnier knüpfen: wer immer sich am Aufbau Palästinas beteiligen will und wer dabei wünscht, daß-dieser Aufbau im Sinne der (mach ihren eigenen Normen stets cntwicklungsfähigen) jüdischen Tradition erfolge, der gehört zu uns! Nicht sowohl in der jüdische!» Weltanschauung überhaupt unterscheidet der Misrachi sich, heule wenigstens, von der nichtzionistischcn Orthodoxie, sondern in seiner Stellung zu Palästina und Galuth. ähnlich wie den 1 lapoL־l-l lazair von den Poale-Zion nicht die Verschiedenhcit der sozialistischen Ideale, sondern die Intensität des nationalen Wülens trennt. Sind unsere Ziele erst in Verwirklichung begriffen, ist erst der Aufbau Palästinas in gutem Fortschreiten und hat das traditio- ״eile Judentum die Möglichkeit, nach Maßgabe seiner äußeren und inneren Kraft dort sein Leben und seine Ideale zu verwirklichen, dann — darum ist uns nicht bange — werden (wir ganz von selbst unsere jüdischtraditionelle Fortentwicklung finden und dann werden wir auch ganz von Selbst die Gesamtheit unseres Volkes , *) gib* z. B. kein jüdisches Gesetzbuch mit eindeutigen bindenden Entscheidungen. Selbst im Schul chan-Aruch finden sich widerstreitende Ansichten, nnd in den Kommentaren zu ihm sind Meinungsverschiedenheiten gar keine Seltenheit, wobei freilich nicht etwa dem Laien die Wahl unter den divergierenden Ent Scheidungen zusteht.

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