Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 34 (28.5.1920)
- Date
- 1920-05-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 260 J.U.EDIB0HB RUNDBCBäU Nr. 34 Der klerikal-liberale Block Was Eingeweihte längst kommen sähen, ist in diesen Tagen Ereignis geworden. Ein Grüppchon kluikaler Oemcindepolitiker, das beileibe nicht mit den gesetzesircucn Elementen der Berliner jüdischen .Gemeinde zu identifizieren ist, dem der Sinn für die großen Lebensaufgaben der jüdischen Gemeinschaft zu allen Zeiten gefehlt hat, hat es fertig gebracht, in einer Zeit, die nach Klärung und eindeutiger Stellung für oder wider die Zukunft des jüdischen Volkes drängt, unbekümmert seine — fast möchte man sagen — Kirchturmspolitik zu betreiben. Jene ״rechtgläubigen“ Juden, die täglich die Gebete um Zion sprechen, aber in jedem Versuch,am Wiede raufbau Ercz-Israels ernstlich zu arbeiten, eine Gefährdung ihrer engherzigen, selbstgerechten Auffassung vom Judentum erblicken, sind ebenso ein Produkt dcutschjüdischer Assimilation wie das ihnen im Grunde wesensverwandte Reforinjudentum. Mau kann sich ebenso der Ideaiogie des evangelischen Liberalismus anpassen wie die Denkformen des katholischen Klerikalismus sich zu eigen machen. Wen möchte cs da Wunder nehmen, daß der Führer dieses klerikalen Grüppehcns, Herr Moritz A. Locb, den wir ausdrücklich von dem misrachistisehen Dr. Abraham Locb zu unterscheiden bitten, Arm in Arm mit dem Verfechter des Sonntagsgottesdien&tes Herrn Benas Lewy auf einer gemeinsamen Liste dem geneigten Wälder sich empfiehlt? Herr Moritz A. Loeb War einmal unser Kampfgenösse, als es galt, das alte Mchrheitswahlrecht zu beseitige». Aber schon 1913, als wir unter dem Zwange eines verrotteten Wahlsystems an der Aufstellung einer allen Parteien gemeinsamen Liste uns beteiligten, erkannten wir, wessen wir uns von dem brennenden Ehrgeiz dieses Mannes zu versehen hatten. Er ließ uns trotz vorheriger bindender Abmachung, ohne mit der Wimper zu zucken, im entscheidenden Augenblick im Stiche, um für seine Partei den Sitz — eines Ersatzrepräsentanten zu erhaschen. Seitdem war Herr Loeb für uns als Bundesgenosse erledigt und es schien uns bei künftigen Verhandlungen äußerste Vorsicht am Platze. Als nach der Revolution die Gemeindeverwaltung sich endlich dazu bequemte, mit den Parteien über die Modernisierung des Gemcindewahlrechts, des letzten reaktionären Hortes im neuen Deutschland zu unterhandein, hat Herr Loeb nicht ohne Erfolg versucht, das allgemeine Wahlrecht zu sabotieren. Wenn jetzt unter einem zwar noch nicht allgemeinen, so doch betrachtlieh erweiterten Wahlrecht gewählt wird, so ist es das ausschließliche Verdienst unserer Freunde, die mehr als einmal ihre Bemühungen durch die Taktik des Herrn Locb gefährdet sahen. Er ist ein verstockter Gegner des allgemeinen Wahlrechts, weil cs ihm und seinem Grüppcheu keinen Nutzen zu bringen scheint. Andererseits findet er aber auch die Gelegenheit, seine Prinzipien offen zu bekunden. Als wir vor Monaten unter den entsprechenden Kautelen unverbindliche Besprechungen über eine gemcinsam aufzustellcnde Liste mit Herrn Locb führten, liatte er den anerkennenswerten Mut, der Kandidatur Klee als Listenführer zu widersprechen und an dessen Stelle einen gesetzestreucn Zionisten vorzuschlagen. Die Forderung wurde natürlich abgclclmt und von unserer Seite die Aufstellung besonderer, aber miteinander v e r ־ bundeiier Listen empfohlen. Die grundsätzlichen Bedenken des Herrn Locb, mit einem nicht orthodoxen Kandidaten als Listenführer auf einer gemeinsamen Liste 7.1t stehen, fanden unser volles Verständnis und wir glaubten, mit unserem Vorschlag unter Würdigung der religiösen Skrupeln des Herrn Loeb den einzig gangbaren Weg zu einer Kooperation mit dein Verein zur Erhaltung des überlieferten Judentums gefunden zu haben. Das war nun zweifellos eine Selbsttäuschung. Denn cs lag Herrn Loeb weniger an der Bckundigung seiner religiösen Gesinnung, als an einer möglidist günstigen Plazierung seiner Kandidatur, für die ihm auf unserer Liste nur die erste Stelle sicher schien. Nachdem sein Versuch, ebensosehr an der Kühnheit der Forderung wie an unserer Naivetät gescheitert war, scheute sich Herr Locb nicht, wieder einmal, ohne mit der Wimper zu zucken, aber diesmal ohne religiöse Bedenken, einen extremlibcralen Sonutagsgottesdienstler als seinen Listenfunrer anzuerkennen, da ihm an vierter Stelle ein totsicheres Mandat winkt. Im Grunde kann cs uns ja gleichgültig sein, welcher politischen Moral Herr Moritz A. Loeb huldigt. Es ist indessen eme Frage von erheblicher Bedeutung, wie sich die gesetzestreucn Elemente unserer Gemeinde zai diesem skandalösen Kompromiß stellen. Werden sie den geschickten Mandatsjäger als den legitimen Vcrtreter ihrer Interessen anerkennen? Werden sie in einer Zeit, in der die Agtidah in London mit der Zionistischen Organisation über die Mitarbeit in Erez- Israel verhandelt, es schweigend dulden, daß einer der Ihren mit den Liberalen und den armseligen Gestalten der sogenannten konservativen Couleur zu einem a n t i - zionistischen Block sich verbündet? Werden die Mitglieder des ״Vereins zur Erhaltung des überlieferten Judentums“ dem nicht gerade blütcnrclnen Geschäftsgebühren ihres Vorsitzenden zustimmen? Wir können cs nicht glauben und hoffen zuversichtlich, daß der komödienhafte Charakter des klerikal-liberalen Wahlbündnisses auch von gesetzestreuer Seite in der Oeffentlichkeit gebührend gekennzeichnet wird. Von den zio- "‘**1*d1*״ Mitgliedern des ״Vereins zur Erhaltung des ' Judentums“ aber erwarten wir bestimmt, daß »e dem Verein den Rücken kehren, falls der Vor- Elfi Uff©ז fttr diu Wahlarbeit der Jüdischen Volkspartei ist dringend erforderlich. Vor allem werden?נ©.נ11נ.ע110111©11ע?נן-ע© V gebraucht, die es als ihre Aufgabe aniehen, die Gedanken der Volkspartei im Berliner Judentum zu verbreiten unu sich füv die Wahlarbeiten zur Verfügung r.n stellen. Um schleunige, schriftliche oder persönliche Meldungen an das Büro der Volkspartei wird dringend geboten. Fernsprecher: Centrum (1010) Jüdische Volkspartei Berlin C 2, Heiligegeiststraße 53. sitzende nicht sofort und in unzweideutiger Weise des avouiert wird. ... Die ״J ü d i s c h e V 01 k s p n r t e i “ sieht sich einer geschlossenen, antizionistischen, antinationalen und — von unserem Standpunkte dürfen wir es sagen — anti• jüdischen Front gegenüber. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Wer nicht in diesem größten Augenblick unserer Geschichte in der Diaspora au unserer Arbeit teiliümim, versündigt sich am Dasein des jüdischen Volkes, er ist unser Feind. An dem Sieg unserer Sache kann uns der unerwartete Verrat nicht irremachen. Zuversichtlich wollen wir hoffen, daß die kommende Wahl zu einer machtvollen Kundgebung jüdischer, natiorüder Gesinnung sich gestalten wird, daß alle jüdisch Fühlenden, Gesetzestreue, Konservative und Liberale den Weg zu uns finden werden. Die ״Jüdische Volkspartei“ hat ihr Programm veröffentlicht. Sie will unsere Gemeinde auf religiösem, sozialem und politischem Gebiet zu einer Volksgemeinschaft ausgcstallen, in der jeder religiösen Richtung ihr Recht werden soll, in der alle Institutionen von sozialer Gesinnung erfüllt sein sollen, in der jüdisches Wissen gepflegt werden und das Gefühl der unlösbaren Zugehörigkeit /.״in jüdischen Volke und der Verantwortlichkeit für sein Schicksal alle üenieindemitglicder zu eifriger Mitarbeit an der Renaissance unseres Volkes im Lande der Väter bestimmen soll. Wir glauben an die werbende Kraft unseres Programms und können voller Zuversicht der Wahlarbeit lins zuwenden. Alle aufrechten guten Juden müssen auf unserer Seite sein. Der klerikal-liberale Block aber mag an seiner eigenen Lächerlichkeit zugrunde gehen.. Dr. Gustav Witkovsky. In der in der ״Rundschau“ veröffentlichten Anküudigutig der Berliner Zionistischen Vereinigung betreffs Schckel/.nhliing“ war irrtümlich das Büro der ״jüdischen Volkspartci“ als eine Annahmestelle für Schekelzahlungen angegeben. Die Volkspartei nimmt keine Schekelzahlungen entgegen. Die Annahmestelle ist vielmehr das Büro des Zionistischen Jugendverein9, das sich im gleichen Hause, Hciligegciststr. 52, befindet. Ein ״Kappstreich“ des Greifswalder K. C. Das merkwürdige Verhalten der Greifswalder K. ־ €.- Verbindung ״Makaria“ während der Kapptage wirft ein grelles Schlaglicht auf die geistige Verfassung der Zentralveremsjugend. Das Blamable des ganzen Vorgangs hatte es im Interesse der jüdischen Solidarität geholen erscheinen lassen, die Angelegenheit mit Schweigen zu bedecken. Da aber inzwischen antisemitische Zeitungen sieh in ihrer Art mit der Angelegenheit befallt haben, muß audi von jüdischer Seite Stellung dazu genommen werden. Der tatsächliche Sachverhalt ist folgender: Kurz nach Bekanntwerden des Kappuntemehmens wurden auch in Greifswald, dem Hauptort der pommerschcn Rcaktion, neben den Baltikumvcrbändcn Offiziers- und Zeitfrciwilligcnkompagnien gebildet, die den öffentlich bekaimtgcgcbencn Zweck hatten, die ״neue Regierung“ zu unterstützen. Dieser reaktionären Truppe trat die K. - C. - V e r b i 11 d u » g ״M a k a r i a“ geschlossen bei, ja ließ sich sogar noch zu einem Zeitpunkt eiuklciden, als die stramm-antisemitische Gesinnung der Kapn-Regierung durch den bekannten ״Jud c n m e 111 - E r 1 a ß“ auch dem Dümmsten offenbar geworden ein mußte. Der Vorhalt einem K.-C.er gegenüber, ob sie denn der neuen Regierung helfen wollten, das Judenmehl zu beschlagnahmen, wurde mit Achselzucken abgetan. Wir möchten amichmcn, daß die ganze Aktion des Greifswalder K. C. nur als eine recht törichte und in den Folgen unüberlegte Handlung einiger junger Leute gewertet werden darf. Was aber so erschreckend ist und die Gesamtsituation blitzartig erhellt, ist die Gewißheit, daß diese ganze Handlungsweise nur die unausbleibliche Folge einer Erziehung ist, wie sie in der Zcntralvercinsjugend allgemein gepflegt wird. Herr Dr. H a a s, der bekanntlich dem K. C. angehört, hat in der Nationalversammlung eine kluge Rede gegen die reaktionären Umtriebe in der Studentenschaft gehalten. Er hat schwerlich geahnt, daß es auch seine eigenen Kartcllbrüdcr waren, die sein Tadel traf. Vielleicht wendet er sich einmal mit der gleichen Sorgfalt, *mit der er den Problemen der deutschen Studentenschaft nachgegangen ist, auch den Problemen der jüdischen Studenten zu. Er wird dann angesichts der Erfahrungen, die er mit seinen eigenen Kartellbrüdern machen mußte, gewiß zu neuen Resultaten kommen. Die Bundesleitung des K. C. aber täte gut daran, ihre Greifswalder Verbindung zuzumachen und ihren dortigen Mitgliedern zu empfehlen, sich schleunigst in rettendes Dunkel zurückzuziehen. Die Not der jüdischen Akademiker in Wien Der Hochschul,־uisschub der jüdischen Studierenden in Wien schreibt uns: Etwa 6000 jüdische Studenten leben gegeuwärti•, i(I Wien, I» größter Not und unbeschreiblichem tfemi fristen sie ihr Dasein. Die meisten von ihnen ha(״.״ ihre Gesundheit in schweren Kricgsdicnstleistungcn'cin gebüßt und allen hat der Krieg fürchterliche Wund״״ geschlagen. Der Großteil von ihnen stammt aus g ' Osten (Galizien, Bukowina, Polen) und durch tiCn A>r fall des österreichischen Staates wie auch durch die v״.l fache Zerstörung ihrer Hcimatsortc und Spcrnm״!> ״.' polnischen und rumänischen Universitäten sind heimatlos geworden und sind nun gezwungen läufig in Wien Zuflucht zu suchen. So strömen letzter Zeit auch aus Ungarn jüdische Studenten ma,-״ weise herbei, da ihnen daheim der Zutritt zur Univer5״i\ verwehrt wird. liier aber finden sie alle nur Not und Elend. Die Lebensmittel-, Beklcklungs- und Wohnungsnot einerseits die Ausnahmebestimmungen der staatlichen und 1;״j! versitätsbehörden andererseits, werden mit jedem Ta>r unerträglicher. Als Folge der Unterernährung mehren sich die Krankheiten, insbesondere allgemeine Körper• schwäche und Tuberkulose in erschreckender Zahl. Währeitd den andersgläubigen mittellosen Hochschülern von allen Seiten Unterstützungen?»kommen während sie als hiesige Staatsbürger in jeder Hinsicht Begünstigungen genießen, sind die armen jüdischen Studenten lediglich auf die Hilfe der Stammes• genossen und unter diesen nur auf beschränkte Kreise angewiesen. Nun aber tut dringende Hilfe 110t. Als Exekutive des Gesamtverbandes der jüdischen Hochschüler Deutsch• Oesterreichs ״Judäa“, einer Organisation, die beinahe 4000 Hochschüler umfaßt, sehen wir uns genötigt, eine Reihe von Institutionen ins Leben zu rufen und Hilfs• aktionen einzuieiten, um der Not der jüdischen Studenten so rasch als möglich abzuhelfen, bevor sie Krank• heit, Hunger und Elend dezimiert haben werden. So gründeten wir: 1. die ״Mensa academica des J. H. A.“; 2. die Warenaiisgabestelle ״J. H. A.“; 3. Fonds für: a) Kollegiengelder und Prüfungstaxen, b) allgemeine Unterstützungen; 4. das ärztliche Ambulatorium und den Krankeufondi 4. das ärztliche Ambulatorium und den Krankenfonds: 5. das Kulturamt und Kulturfonds. Ueberdics haben wir Ferienerholungsaktionen una eine Aktion für die Errichtung eines Studentenheimes in Wien eingeleitet. Für all diese Institutionen brauchen wir Geld. Die Hilfsquellen im Inlande sind versiegt Vom Auslände läuft das Geld nur spärlich em. Es ist uns nicht nur unmöglich, unser Studentenhilfswerk auszubauen und zu vergrößern, sondern es droht uns die Gefahr, aus Mangel an den nötigen Mitteln unsere bisher so segensreiche Tätigkeit in Kürze einstcllen zu müssen. Die Institutionen des Jüdischen Hochschulausschusses, die den jüdischen Studenten de/1 Aufbau ihrer Existenz ermöglichen sollen, stellen vor einem Zusammenbruch! Brüder im Auslande! Juden! Es ergeht an Euch unser eindringlicher Hilicruf: Helfet in der großen Not! Sammelt Geld für unsere Institutionen! Sammelt Kleider und Wäsche! Helfet uns durch Lebcnsmittelspendcn! Es geht um unsere Jugend, also um unsere Zukunft! Nur Ihr könnt uns hölftn. So hälfet rasch 1 Bis dat, qtii cito dat! Pogrom in Budapest Das ״B. T.“ meldete aus Budapest vom 20. Mai: ״In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch dieser Woche kam cs an vier Stellen der Stadt Budapest zu schweren j u d e n f e i 11 d I i c 11 e n A ״ s s c h r c i tu ngen. Die Urheber dieser Pogrome, in deren yerlauf viele Juden getötet und verwundet wurden, waien die ״Brachialleute“, Anhänger Horthys und seiner reak• tionären Genossen. Einige Tage vorher hatten" iniJer ungarischen Stadt Szolnok ähnliche blutige Exzesse gegen die Juden sfattgefunden. Ueber beide Ereignisse oe• wahrt die Budapcster Presse Schweigen, teils, weil sie unter Zensur steht, teils, weil sie ihnen zu9timmt.“ Die ״Wiener Morgenzeitung“ schreibt: ״Der letzte Pogrom vom 14. d. M. wird jetzt auch von den ungarischen Blättern zugegeben und die Regicrungsorganc sind gezwungen, zu dem lächerlichen Auskiinftsmittd zu greifen, daß die Ausschreitungen ein Werk — der Budapcster Agenten der nach Wien geflüchteten Radikalen gewesen seien. Tatsache jedoch ist, daß die O p f e r d u r c h w e g s Juden sind, daß, soweit bisher bekannt geworden ist, drei bereits ihren Verletzungen erlegen sind. ״Becsi Magyar Ujsag“ stellt auch fest, daß die Brachialgewalt sidi ain Pogrom beteiligte, was schon daraus hervorgeht, daß von den gestern genannten neun Schwerverletzten sieben von Säbeln herrührende Verwundungen auf• weisen. Die Gendarmerie, die nach der Meldung des Wachkommandanten gegen die Pogromhelden aufgeboten wurde, eilte den Ueberfallenen nicht zu Hilfe, sondern half den Offizieren der Bracliialformation und den ״Fr• wachenden Ungarn“ wackef ׳nit. Erst als die Polizei erschien, wurden die Horthy-Buben vertrieben und acht von ihnen auf das Polizeipräsidium gebracht, wo sie sich mit der Mitgliedskarte des Vereines der ״Erwachenden Ungarn“ auswiesen. Daraufhin üeß man sie sofort'frei. Abonniert auf die ,, Jüdische Rundschau“