Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 34 (28.5.1920)
- Date
- 1920-05-28
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 265 Nr. 34 Haupte genommen, Fiir kurze Zeit nur; da erhob t,ie sich drohender als je. Cs kam die Konferenz von San Remo und mit ihr der Beschluß des Obersten Rates, der Palästina endgültig dem jüdischen Volke Zuspruch. Meine Damen und Herren, es %var eine schwere Stunde. Diesmal, so fühlten wir, wurde es ganz ohne Kommentar nicht abgehen. Schhclmch brachte mau doch lange Artikel über die Aufteilung der Türkei; schließlich war cs doch sozusagen ein historisches Ereignis, das auch durch einen Aufsatz über Cclly de Rheydt nicht restlos erledigt werden konnte. Und schon mußten wir tatsächlich m lmsc1׳en1 l.eiboiyan das offizielle Telegramm über jenen Beschluß lesen׳ schon wären auch wir beinahe gezwungen wor- .teil, dem Türcliieilielieii ins Auge zu sehen, da ״ wer kennt die Feinheiten einer Zeitung, die sich auf ihr Publikum versteht - da erschien /.war kein Kornmentar, nicht einmal ein polemischer, denn er hätte ja als bestellend anerkennen müssen, was man so lange geleugnet hatte - - es erschien ein kleines harmloses Feuilleton, scheinbar zusammenhanglos, eine Palästina- I rinnertmg, und sie bewies uns schlagend, daß die Juden auch in ihrem vermeintlichen Heimatlande nur .erachtete Fremdlinge seien. Das war die Erlösung; das war üi höchster Oefahr der Jubel: die Araber werden es nicht zulassen. Nun, wo offenbar kein Argument mehr zog, blieb doch noch die Hoffnung: die Araber werden es nicht zulassen. Dieser Lichtstrahl fiel in unser Dunkel. Wir danken ihn unserer Redaktion. Und da wir diesem Dank Ausdruck geben, gedenken wir auch noch der tapferen Haltung in der Ostjudenfrage, die jedem Sehenden beweisen mußte, daß wir mit diesen laiulfremden Elementen nichts zu tun haben und uns schaudernd abwenden von kaufmännischen Gepflogenbeiten, die deutscher Art immer fremd geblieben sind. In diesem Geiste wollen wir auch ferner zusammenlullen. Die Araber aber wollen wir in unseren Bund aufnehmen: sic, das ״Berliner Tageblatt“ und wir — komme was kommen mag —: wir werden es zu verhindern suchen. Von dem aber, was trotzdem geschiaht, werden wir bestimmt nicht Notiz nehmen.“ 11. So spräche ich, wenn ich nicht Zionist wäre. Wie *her die Dinge nun einmal liegen, werde ich kaum (jekgenheit haben, eine so verdienstvolle Rede zu halten. Und cs bleibt mir nur die weniger dankbare Aufgabe, einige sehr schätzenswerte Zionisten, die nur leider eine besonders feinsinnige Taktik anstreben, auf den vorher skizzierten Tatbestand nachdrücklichst hinzuweisen. Ich meine diejenigen, die in Reaktion zu einem überspannten Radikalismus ihrerseits durch Verwiisserang, durch Entgegenkommen, durch Einigung auf ein Pniäsf/naprogramin und auf ähnliche Weise glauben, die ganze deutsche Judcnheit oder doch ihren weseittliehen Teil umfassen zu können. Sie mögen auf das ״Berliner Tageblatt“ sehen, wobei cs sieh schon gar nicht mehr um das ״Berliner Tageblatt“ handelt. Ich glaube nämlich durchaus nicht, daß hier ein bewußtes System der Redaktion vorliegt. Schon deshalb nicht, weil zum mindesten bei einem Manne wie TI1, Wolff eine Art der Politik, die in ihrem letzten Stadium geradezu perfide ist, kaum angenommen werden darf. Nicht die Redaktion, sondern der Leserkreis steht in Frage. Die verschiedenen Redakteure bringen jeweils, was der Geistesrichtung ihres Publikums entspricht. Und da entsteht dann allerdings ein System, auch ohne daß es bewußt gewollt ist. Gerade dies Publikum aber umfaßt jenen Teil der deutschen Judcnheit, die unsere zionistischen Takliker auf ihre Weise glauben gewinnen zu können. Wofür gewinnen? -Will inan Geld oder die .Menschen? Die Beschaffung von Geld ist eine Frage der Propaganda. Die Mehrheit der deutschen Juden, auch die Zentralvereinler, sind jüdisch-politisch indifferent. Ne sind Assimilanten zufolge ihrer Situation, selten bewußt, noch seltener von Partei wegen. Und in ihnen allen leben atavistische Instinkte, die leicht zu wecken sind, wenn man von der Not der Ostjudcn, '011 der Notwendigkeit einer Hilfe und von Erez-Israel spricht. Aber für diese Art der Propaganda sind die hiterna des zionistischen Programms vollständig gleich- M'ltig. Ob unser Nationalismus etwas mehr oder "eiliger radikal ist, bleibt für den Appell an das gute indische Herz. — und um nichts anderes kann cs sieh hur handeln - - gänzlich belanglos. Was hat man also zu tun? Man hat einen Propagnndafonds zu beschaffen, Reisesekretäre zu engagieren und für Palästina reden und singen zu lassen. Was tut man statt dessen? Man gründet eine besondere zionistische Fraktion mit entkcgenkommcndcm Programm; mit verniedlichtem Zio- »mmis. Also will man doch offenbar nicht nur Geld, son- 1 die Menschen; Aber dies Unterfangen gegenüber lcr Stoßen Masse der deutschen Judcnheit erscheint ' ״11,׳crmalien grotesk. Ja früher, als wir noch nichts l'aren> als die Schwärmer in Israel, konnten wir immerun'i ״״iw*'lnc״> daß eines Tages auch die Nüchternen .u Rechnenden, die nur etwas geben für das, was ist, >‘1 uns sein würden, wenn wir uns nur erst* etwas ,reifbarcs crschwannt hätten. Diese Zeit ist jetzt da, “ )l‘r mit ihr nicht — wie das Verhalten des Tageblatts, ״ er besser seines Publiküms zeigt — die wackeren ,11*ger und die gefestigten Hausväter. Sollte das nicht ״ denken geben? Die Utopie von gestern haben!< verlacht und totgeschwiegen; sie verhalten sielt nicht >111 er* gegenüber der Realität von heute. Utopie °n״e״ s'u nun nicht mehr sagen; dafür haben sie __.׳UfiHE R.U.NDBCHÄU .uulere Argumente. Aber diese wie jener sind doch um Ausduick eines Widerstrebens, dessen letzter Grund I ticfei liegt. Er liegt in der Tradition eines Jahrluimiertsj in der beruf liehen Verankerung; der see-! lischcn Schwerfälligkeit; .!er Angst und nochmal der j Angst! Dem begegnen wir nicht, auch wenn wir uns! niedlich machen. Aber wir verlieren die Wirkung auf die jungen Menschen, auf die es einzig ankommt. Wie liegen die Dinge? Was ist dem Westjuden, solange er nicht Zionist ist, Palästina? liekuba; oder bestenfalls ein Atavismus, dem zuliebe man Geld gibt. Al.cr in den Kreis lebendigen Empfindens rückt \las Land erst für den, der sieh zuvor zum jüdischen Volke bekannt hat. Der Sinn fiir das Aliiienland setzt den Sinn für die Ahnen voraus. Und der steigt nur auf, aus dem, was wir das zionistische Erlebnis nennen und was im nationalen Bekenntnis seinen Ausdruck findet. Das aber kann niemandem durch Verwässerung leicht gemacht werden; das setzt heute noch, wie in um,eien Anfängen, eine innere Umwälzung durch Absage mul Zusage voraus. Erforderlich nämlich ist ein entschiedenes Nein gegenüber unserer gcsamtjüdischcn Situation, ob sie sieh nun in unserer politischen Stellung oder unserem seelischen Zustand äußern mag. Und erforderlich ist eine Zusage au alle reineren und besseren Kräfte in uns. Das politische Ziel ist mir der Rahmen, in dem sich entfaltet, was an Sehnsucht und Reinheit in uns verborgen lag. Ja, das politische Ziel an sich ist Unsinn, wenn es nicht jedem auf seine Art die Möglichkeit gibt, sein besseres Teil zu bewähren. Derartige Erwägungen sind von romantischen Schönre.inerii in Mißkredit gebracht worden; in Wahrheit sind sie sehr realpolitischer Natur. Man versuche, aus dem ' Zionismus eine Angelegenheit zu machen, die der großen Masse der deutschen Judcnheit, so wie sie sich jetzt darstellt, annehmbar wird — aber dann hat man ihn nicht nur allen Glanzes entkleidet, sondern ihn überdies einer Jugend, die in dieser Zeit leidenschaftlicher sucht als je, unleidlich gemacht. Dann bekommt man vielleicht etwas mehr Geld, aber die jungen Menschen, die mit diesem Geld das neue Werk errichten sollen, werden in anderen Lagern zu finden sein, wo sich ein Besseres Feld für ihr Wollen bietet. Unsere Gegner fühlen instinktiv besser als unsere zionistischen Taktiker das ewig Feindliche unserer Bewegung für sie: es handelt sieh um eine Bedrohung nicht ihrer politischen, sondern ihrer seelischen Existenz; es handelt sich tun den Kampf abgelebter Mächte gegen eine Revolution junger Kräfte. Und in diesem Abwehrkämpf ist jedes Argument willkommen. Jetzt steht .las vom bedrohten Deutschtum im Vordergrund. Aber sie würden auf eine neue Stellung ausweichen, \vcnn cs gelingen sollte, ihnen diese Position •zu entreißen. Und dann werden sieh feinsinnige Politiker bei uns finden, die ihnen in die nächste Stellung folgen und so fort, bis wir uns zusammen als Palästina-! lilfsbuiul etablieren können, dessen Kasse ein Kommerzienrat verwaltet. Dann allerdings haben wir die ganze deutsche Judcnheit. Oder besser: dann hat sie uns. Paktieren kann man nur in praktischen Fragen, aber darüber hinaus verschreibt man sich mit Haut und Haaren, sofern mau nur einen Schritt weit von dem Boden weicht, den unser erstes Ungestüm uns schuf und dem wir noch heute unsere Stoßkraft verdanken. Denn nur der Revolutionsgeist der Anfangsjahrc führt die Jugend in unsere Reihen. Und sie allein kann uns ermöglichen, eines Tages wirklich die Mehrheit der deutschen Juden zu erfassen. Sollen wir sie opfern aus Ungeduld oder Ehrfurcht vor der bestehenden Macht? Jede Jugend will die Welt neu gestalten. Und scheint ihr der Zionismus nicht mehr ein Vorhaben von dieser Art, dann wird sie je nach Anlage dadaistischc Klubs gründen oder einem neuen .Mciischhcitsbcglückungswahn sich ergeben. Wir wollen es lieber nach wie vor mit ihr halten. Und können dann getrost der Zeit entgcgenscheii, wo wir das Publikum sein werden, für das man zu schreiben hat. .......J 21©alsles1 ISerliiss! Zahlt sofort Euren eb2.10;.,־I!10I für die Jahre 5679 und 5680 pro Jahr 3.— M., also, in Summa 6.— M. Annahme der Zahlung in den Bezirksgruppen, den Büros der Z. V. f. D., Sächsische Str, 8 und B. Z. V. Seydelstr. 3, Misrachf-Büro Burgstr. 30, Büro des Zionist. Jugendvereins, Heiligcgciststr. 52, Buchhandlung Ewer, Knescneckstr. 53/54, Buchhandlung Ostertag, Augsburger Str. 28, Pepierhandlung Aschkenasy, Spaudauer Brücke lü, Buchhandlung• Rosenberg, Grenadierstr. 38, im Volksheim, Dragoncrstr. 22, bei den Vertrauensleuten der Gruppen und Sonderorganisationen und auf allen zionistisdien Versammlungen. Ferner Zahlung auf Postscheckkonto NW. 7, Nr. 12006 Dr. Schwarz, KasacnverwaUung der B. Z. V, mit dein besonderen Vermerk »Schekelzahlung", Kein anderes Postscheckkonto benutzen 1 Die bis zum 10. Juni nicht bezahlten Schokolira werden per Nachnahme unter Aufschlag des Portos eingexogen. Unterstützt die Organisation durch Schokelsamtnlung in Euren Bekanntenkreisen I Schekelblocks werden auf Wunsch zugeschickt. Berliner Zionistische Vereinigung C, 19, Seydelstr. 3. ׳ tzzzzz Endlich Kultuswahlen in Wien I (Von unserem Korrespondenten.) r. W i e n, 16. Mai 1920. Die Wiener Kultusgemeinde steht vor dem Zusammenbruch. Das alte System hat ein fürchterliches, otfenzutngclicgendcs Debakel erlitten. Die Wohlfahrtsinstitutionell der Gemeinde stellen in unlöslichen, finanzieller» Schwierigkeiten, das Rothschildspital mußte geschlossen werden und schließlich wurde auch der Skandal eines Streikes der jüdischen Religions-' leb rer m»s nicht erspart. In der von den Lehrern cinbcriifciien Versammlung am 9. Mai ist fcstgestellt wor- ״lm Tc1> Uebelwollen mul zum Teil U11f.ihigkcit waren, welche gerade diese Kategorie von Angestellten, diese Schicht der Ordnung und der Erlultuug der Gemeinde, zu dem Schritte der Verzweiflung zu dem sonst in diesen Kreisen ungewohnten Lohnstreik getrieben haben. Diejenigen, die in dieser Ver- Sammlung 711111 ersten Male einen kui/eii Einblick in die VerlKillnibse der Ketfe11wärtij;e1» CJemdiidewirisdiaft ge־ Wonnen haben, nahmen das schmerzvolle Gefühl mit sich, daß es ein Verbrechen wäre, wenn dieser Zustand durch den Starrsinn und die Kurzsichtigkeit einiger alter und in ihren Anschauungen veralteter Männer noch monatelang fortgeschleppt würde und daß schließlich nichts anderes übrig bliebe, als die Aenderung dieses Zustandes durch sofortige Ausschreibung der Wahlen, eventuell selbst durch ein Eingreifen der Regierung zu erzwingen. Wie tiefgehend die Verbitterung unter sämtlichen Angestellten aller Kategorien gegen diesen Vorstand und wegen der Unsichcrheif der Verhältnisse in der Wiener Kultusgemcinde bereits ist, trat am deutlichsten in der ordentlichen Generalversammlung des Verbaudes der Angestellten der Wiener Kultusgemeinde zutage. Hier mußte die Verbandsleitung die schärfste Kritik sämtlicher Redner über sich ergehen lassen, weil sie dieser Vorstandsmajorität gegenüber bisher in der Durchsetzung der Forderungen zu viel Geduld au den Tag gelegt habe. Auch die Angestellten erblickten in der sofortigen Ausschreibung der Wahlen den einzigen Ausweg, um geordnete Verhältnisse in der Gemeinde herbeizuführen. Trotz, alledem hat der Vorstand sich geweigert, sein längst abgelaufcnes Mandat zuriiekzugeben und einer neuen Entwicklung die Bahn freizumachen. Es kam zu einer kritischen Sitzung am 14. Mai, in der endlich nach langem Kampf durch die Stimmen der zionistischen Kultusräte, denen sich einige andere oppositioncll Gesinnte anschlossen, der frülicr gefaßte Be- Schluß der Verschiebung der Wahlen bis zum Herbst unigestoßcn und die Wahlen für den 27. Juni ausgeschrieben wurden. Seit der denkwürdigen Demission des seither v.־rstorbenen Präsidenten Dr. Stern hatte der Wiener Kultusvorstand kein komplettes Präsidium. Da nun der 1 Vorstand beschlossen hat, einerseits die Wahlen sofort aus/uschrcibei», andererseits zur Erfüllung der von den Angestellten erhobenen Forderungen ein Darlehen aufzuiichnien, erklärte der bisherige Vorsitzende, Hofrat Dr. Rappaport״ auf dessen Schultern allein in den letzten Monaten die ganze Last der Verantwortung ruhte, diese schwerwiegenden Beschlüsse allein nicht durchführen zu können. Dadurch entstand eine neue Krise, die leicht den völligen Zusammmcnbnich der Autonomie der Kultusgemcinde hätte herbeiführen können. Da griff man nun zu dem Auskimftsmittei, im Wege eines Kompromisses ad hoc ein komplettes Präsidium zu schaffen, welche/? neben der Führung der laufenden Vcrwalttmgsgcschäflc keine andere Aufgabe hat als die Aufnahme des Darlehens, die sofortige Aus- Schreibung der Wahlen, die Durchführung des Beschlusses bezüglich der Regelung der Angestelltcnbezüge und schließlich die Durchführung der Wahlen selbst. Im Sinne dieses Kompromisses wurde in der Präsidenten, Rechtsanwalt Dr. Jakob Enget zum ersten und N a t i o n a I r a t Robert Stricker zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. Es sei nochmals betont, daß cs sich hierbei nicht uin ein Wahlkompromiß handelt und daß die Jüdischnationalen nach wie vor mit aller Energie in den Wahlkampf cintreten, tun den schon seit mehr als einem Jahrzehnt angestrebten System- Wechsel in der Kultusgemeinde durch den Wahlsieg herbeizuführen. Zur Frage der ״Gesamlorganlsatlon“ Vom Deutsch-Israelitischen Geiucitulebiiii.l wird mitgeteilt: 111״ der Sitzung der Repräsentanten-Versammlung vom 9. Mai, in der die Frage der Gesamtorganisation der deutschen Juden auf der Tagesordnung stand, ist nach eingehender Diskussion folgende Resolution einstimmig beschlossen worden: ״In Erwägung, daß 1. die Schaffung einer Gcsamtorgnnisalion der deutsehen Juden als dringende Notwendigkeit allgemein anerkannt ist; 2. der seit 1S69 bestehende und im Sinne einer solchen Organisation wirkende Deutsch-Israelitische Oemeimk'bund als gegebene Grundlage hierfür erscheint; 3. gegen den vom D.-I. G.-B. ausgearbeiteten und den Gemeinden bekanntgegebenen Verfassungsentvvurf von keiner Gemeinde ein prinzipieller Einsprach erhoben worden ist, vielmehr etwa •125 Gerncindcn bereits ilire grundsätzliche Zustimmung , ieu dem Verfassungsentwurf erklärt haben; 4. die Verwirklichung der Gesamtorganisation dem nach in nächste Nähe gerückt ist, sobald die Großgemeinden, insbesondere die Berliner Ge-, meindc, ihre Zustimmung erklärt haben; beschließt die Repräsentanten-Versammlung, den Vorstand zu bitten, sich mit dem D.-l.G.-B. behufs Schaffung einer Gesamtorganisation baldigst Ins Ein* vernehmen zu setzen.“ Alsdann wurde die Einsetzung einer gemischten Deputation zur Beratung der Angelegenheit beschlossen.