Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 33 (21.5.1920)
- Date
- 1920-05-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Das neue Palästina-Programm V'uu Davis T r i c t s 011*). Per Zionismus ist während des Weltkrieges imd seither in ein neues Stadium — das Stadium der Vcrwirklicluiiig ־ - getreten. Ungleich dem früheren Zustande, in dem die Palästinafordcrung die an der Spitze des Baseler Program11!׳s steht, um von einzelnen oder wenigen betrieben werden konnte, so dalt die vielen innerhalb des Zionisliius sich den Arbeitsgebieten der Teil- und Nebenzwecke /.!!wenden!nullten, stehen wir heute vor der Aufgabe, alle Kräfte aut die schleunigste Realisierung der PnÜistinuarbcit grollten Stiles, die uns nunmehr politisch umöglidit ist, zu konzentrieren. In diesem entscheidenden Augenblick, d. h. in der unmittelbar vor uns liegenden Zeit, kommt es so sehr auf die ,anderste Anspannung aller verfügbaren Kräfte an, dal) jede auf Nebensachen oder auf Dinge, die Zeit haben, verwendete Mühe als ein Verlust am Haupt• werke zu betrachten ist, dessen Erfolg um so mehr in Präge gestellt wird, je mehr Energien auf Teil- und Nebeniragen verwendet werden. Wir dürfen nicht glauben, daß die Erklärungen der Mächte uns ein Privilegium gaben, das uns reserviert bleibt, gleichviel ob wir schneller oder langsamer, ob wir in gruliem oder kleinem Zuge arbeiten, lXis Privilegium verfällt, wenn wir nicht den allerenergischstc» Gebrauch davon machen und beispielsweise wird bereits unsere Majoritiitsbildung mit jedem Jahre, das sie mehr in Anspruch nimmt, größeren Gefahren ausgesetzt sein. Wjr müsse!! also alle verfügbaren Kräfte im Zionismus und aiilSerdem alle diejenigen, die wir auf Grund der neuen Lage für unser palästinensisches Werk interessieren können nicht nur auf die Palästinaarbcit /!! konzcnli'icreii suchen, sondern innerhalb der •. ersdiieticneii!!!ehr oder minder direkten Palästinatuligkeiün, auf die direktesten und wichtigsten; auf diejenigen, die mit Liinvanderung und Kolonisation und raschester V.ehrheitsbiUlung zt! tun haben. Das Maximian des Möglichen so rasch als möglich zu erzielen, ist aber niclit nur deshalb unsere Aufgabe, weil andcit;.falls das uns von den Mächten zugedachte Privilegium verfallen mühte, sondern vor allem auch wegen des unsagbaren Zustandes, in dem die Massen iles jüdischen Volkes in Osteuropa heute leben. Per Aufbau Palästinas mnli unsere Antwort auf die Zer- Störung im Osten sein. So war es auch von den Mächten besonders von Amerika und England - gedacht, die der tworstelieinlrn jüdischen Massciifluclit aus dem!)stet! eine neue, von dem bisherigen Strome gnuul• verschiedene, definitive Richtung geben wollten. Unabhängig von den Motiven machen wir diese Auffassung zu unserer eigenen und müssen mit allen Mitteln trat hten, der weiteren Zerstreuung der Juden m alle Winde die Konzentration der Judenwanderyng im .eigenen Lande entgegenz.nsetzen. Aber audi ein neuer Aufbau im europäischen Osten kann zionistischer Auffassung nicht entsprechen. Dk Aufrichtung jüdischer Existenzen in den Ländern der Pogronisehrctken wäre eine furchtbare Verlegenheit«• liilfe. Sie kann und darf nicht nnser Ziel sein. Auch nicht ein Hauptziel für eine Uebergangszcit. Wir jnüssen mit aller Enlscbiedeuficit die vielerorts auftauchende Meinung zurückweisen, als böte Pa• •) Rcierat der Palästina-Kommission' und der Propagamia-K.oininissinn der B. Z. V. Erstattet vor der Vort’reter - Versammlung der Berliner Zionistischen Vercinigung. ln den nächsten vier Stunden werden bereits Gcspräche über alltägliche Themata gepflogen, wobei in jeder Stunde etwa 20 —30 Worte vermittelt werden. Dies ist' möglich, nur weil die Teilnehmer am Kursus Erwachsene sind, die sich ihres Zieles bewußt bleiben. Dem Kinde bietet nicht mir die neue Sprache, sondern auch das Denken tu ihr Schwierigkeiten, so daß es endlose Wiederholungen von zusammenhanglosen Worten oder von allzu elementaren Phrasen ohne Revolte ertrügt. Dagegen ist eine reife Person mit dem entsprechenden itüdmigsgrad imstande, den beliebigen Gedanken, der ihr zusagt, auszudriieken, sobald sie nur die Grammatik erfaßt hat und die nötigen Worte kennt. Uml zwar muß die Grammatik gleich im Anfang als Ganzes mitgenommen werden, denn man kann keinen halbwegs menschlichen Gedanken ausdriieken, in dem nicht alle Redeteile Vorkommen. Wold aber sind die vielen Ausnahmen, die Zierde und Krone jedes Sprachunterrichts anfangs völlig entbehrlich und werden nachher im Laufe der Gespräche durch den Gedanken versüßt und schmerzlos eingeprägt. Von der, neunten Stunde an beginnt eine gedatikliehe Reise nach Palästina, die etwa 12 Konversatiousstunden umfaßt. Fis wird hier genau so verfahren wie in den bekannten Konvcrsatiouslehrbüchern der modernen Sprachen, nur daß die Worte und die Phrasen demyt entsprechen, die man voraussichtlich wird in Palästina, brauchen müssen. In diesen 12 Gesprächen werden etwa behandelt: Ankunft in dem palästinensischen Hafen, Aufenthalt in Tcl-Awiw, in Jerusalem und Haifa, wobei poesielose aber unentbehrliche Begegnungen im Laden, 1m Restaurant, im Hotel und dcrgl. nicht fehlen dürfen. Sodann geht die Reise im Geiste nach den Kolonien in Judäa uml in Galiläa. Es werden danach die verschiedenen Erscheinungen des neuen nationalen Lebens behandelt; Arbeitsverhältnisse, Familie, Schulwesen, Theater, hebräische Literatur, zionfitisdie Einrichtungen im Lande usw. Mit dem Gcsprüchszykhis über Palästina, der als direkte Einführung in die neuen Verhältnisse Mir die Emigranten dienen soll, ist die Zahl von 20 Lehr• stunden erreicht. Es bleiben noch vier Stunden übrig lä-öina nur kleine Hilfsmöglidikcitcn. Als sei große Hilfe neben der Wanderung nach Nordamerika, nach Norilostnilitand und Sibirien nur in der Wiedcraufrichtuug der jüdischen Existenzen in den bisherigen Haupt- Wohnorten der Juden zu erblicken. Wäre diese Auffassung richtig, so würde logischerweise die Hilfsbereit- Schaft der jüdischen Welt von der definitiven Palästinalösun״ abgelenkt und zu dem furchtbaren Surrogat einer Erstickung der Auswanderung und der Wiederaufrichtuug der jüdischen Existenzen unter den Mördern von gestern und vielleicht von morgen führen. Palästina ist imstande, in kürzester Zeit eine sehr zahlreiche jüdische Einwanderung aufzunehmen. Nur Mutlosigkeit und Unkenntnis können zu anderen Mcinungen gelangen. Wir brauchen hierbei nicht so weit zu gehen, wie Theodor Herzl, der vor 17 Jahren hereiis den Beginn der Einwanderung auf bOUOO per Monat schätzte, aber wir können zum mindesten eine Einwanderung amieluuen, die uns innerhalb weniger Jahre die Mehrheit im Lande sichert, die von vornherein den jüdischen Osten merklich entlastet und deren Tempo auch der großen Masse der Z u r i'1 ck b 1 c i b c n 11 e n zeigt, daß auch ihre Chancen bald kommen dürften. Wir müssen alle jüdische Aufbauarbeit und Hilfstätigkeil auf die palästinensische Lösung einriditen, in dem Sinne, daß möglichst viele direkt umj sofort dorthin gehen und daß jede anderweitige provisorische• Hilfe im Hinblick auf eine möglichst baldige Uebersicdlung nach Palästina geleistet wird. Nur auf diesem Wege und unter Zugrundelegung eines ganz grollen Planes können wir — nach der Billigung der zionistischen Lösung durch die ganze 11 i c 111 j ii d i s c 11 e Well punmclir auch die ganze jüdische Welt veranlassen, in Palästina die Hauptlösung unserer Frage zu sollen. Nur so können wir auch die grollen Mittel fordern und erhalten, die das Palästinawerk beansprucht, während im anderen Falle der Aufbau im Osten den llaiipttcil der jüdischen Energien und Mittel beanspruchen und für Palästina nicht einmal so viel übrig lassen wird, um das politische Resultat sicherzustellen. Unser neues Palästina-Programm muß also lauten: Zionistische Arbeit in größtem Ausmaße. . Aufbau Palästinas im raschesten Tempo zur gleichzeitigen Rettung größter Teile der Nation. Alle jüdische Aufbauarbeit und Hilfstätigkeit soll direkt oder indirekt im Zeichen Palästinas vor sich gehen. Die direkte Aufbauarbeit muß iii den Vordergrund des Interesses der ganzen jüdischen Welt gestellt werden. Alle anderen Lösungen, alle indirekten Methoden, alle geistigen Bestrebungen usw. müssen vorder Dringliehkeit der Rettungsaktion zuriiektreten. In diesem Sinne haben wir die Palästinaarbeit zu gestalte!! und in dieser Richtung ist die zionistische P r o p a g a 11 d a auszubauen. Im einzelnen brauchen wir ein eigenes Pa- 1 ä s t i ה ח - A in? der Berliner Zionistischen Vereinigung mit den Funktionen eines Informationsdienstes, von dem aus auch die Propaganda wirtschaftlicher Palästiuaunternclimmigen durcli/tiführcn wäre. Dieses Amt hätte vor allem auch in der Richtung zu wirken, daß die Palästina - Vorbereitung mehr die tatsächlichen Möglichkeiten der Juden und Palästinas berücksichtigt, und daß von jeder Volksfeindliehen, Auslcscthcoric ebenso Abstand genommen wird, wie von der Ausschließlichkeit der groblandwirtsehaftliehen Vorbereitung. Vielmehr müssen industrielle und sonstige nichtlamKvirtschaftliche Berufe die volle, ihnen nach der Berufsseliichtung der Juden?!!kommende Herücksiehtigung׳ finden. für den Unterricht im Schreiben und für die Anleitung zur Lektüre moderner Texte mit Wörterbuch. Gewiß wäre es eine offenbare Illusion, sich in dieser letzten Beziehung grolle Erfolge zu versprechen. Wohl aber werden in den voraugegangenen Stunden, und zwar schon von der fünften an, einige besonders schöne und nicht allzu schwere Wellen aus der Bibel gelesen, uml se'bst für irgend ein leichtes Gedicht von Bialik wird es an Zeit und froher geistiger Aufnahme hei den Teilnehmern des Kursus nicht fehlen. Ganz, besonders empfiehlt sieh zur Lektüre eine Auswahl Aus dem ״Hohen Lied", dessen unvergleichliche Poesie mit dem Frülilingsduft der Heimat umweht und der Nationalspraclic einen besonderen Zauber verleiht. Ein solcher Schnellkursus — er soll wiederholt werde» — will uml kann nur‘ die nötigen Kenntnisse der mündlichen Umgangssprache vermitteln; es wäre schon ein wahres Glück, wenn alle Emigranten über jene verfügten. Ein tieferes Eindringen in die geistigen Schätze der Nationalspraclic bleibt selbstverständlich dem persönlichen literarischen Studium überlassen. Was uns vor allem nottüt, ist eben das Sprechenkönnen im Hebräischcn. Und da die große historische Zeit drängt, können leider gar viele nie die nötige Mulle aufbringen, um jahrelang sich mit der Sprache als solcher zu befassen. Es sollte jedenfalls verhütet werden, daß die Ankömmlinge gleich in den ersten Tagen des neuen Lebens, am Ziele der Sehnsucht, das Gefühl haben, in eine sprachlich fremde Umgebung geraten zu sein Und ein sehr bescheidenes Maß. von Wissen, das in 24 Lehrstunden zu erlangen ist, kann bereits sprachlich auf die seelische Heimat einstelleu Literarische Mitteilungen Einsteins Buch über die Relativitäts-Theorie wird als eines der ersten wissenschaftlichen Bücher nach dem Kriege demnächst in englischer Uebcrsctzung erscheinen. Dem Buch wird cm Bild Einsteins nach der neuen Zeichnung von Hermann Struck beigegeben weiden. Fine besondere Fraucnbcratungsstelle und eine Beratungsstelle für Erzieh ungs wesen *oll ton ein wichtiger Teil unseres Information«- und Vor• bercitungsdienstes sein. Was die eigentliche Propaganda betrifft, so xnU!c« jetzt Vorträge zur ,Verbreitung von Kenntnis der e!nschlägigcn Fragen wieder im Rahmen großer Vcr• Sammlungen versucht werden. LXn bei diesen Ve,. anstaltungen gewonnenen Interessenten sollte durch fm. richUutg von Palästina)( ursr » Gelegen!״/ ״■׳״ intensiver Beschäftigung mit diesen!Tagen _ th׳..,-., werden. Eine großzügige B r o s c 11 ü r e 11 p r 0!י a g a n<|_ Sonderausgaben der ״Jüdischen Rundschau“, evermdi ein besonderes Presseorgan <>״llte der Bearbeitung der ganzen Berliner Judenschaft, wenigsten« für die bevorstehende Zeit des Hochdruckes unserer Arbeit, dienen. Jüdischer Antisemitismus Symptomatisch für die Gesinnung zahlreicher dem• scher Juden sind Inserate, die in manchen jüdischen Blättern erscheinen. Es werden dort Angestellte gesucht um! zur Bedingung gemacht, daß der Betreffende nicht Ostjude sein darf. So z. B. sucht Herr Schcftelowitsch in Zinten einen Ulinnachergehilfen, Sclinbhcs frei, rituelle Kost, ״verzichtet“ aber auf Ostjuden. Ein Dokument des mangelnden jüdischen Solidaritätsgefühls ist auch ein Brief des ׳{!״indes jüdischer Frontsoldaten", Mim• eben, an die bayerische Regierung, in welchem gesagt wird, daß ״auch wir“ von der Regierung die rücksiciuxlose Entfernung aller ״unser deutsches Heimatland seinlügenden Personen, woher sic auch kommen mögen׳• verlangen. Danach wird aber Verwahrung dagegen ein gelegt, daß der Begriff ״Frenidstäinmc" auch auf dw in jahrhundertelanger Tradition mit Deutschland verbuu denen Juden ausgedehnt wird. Die Gesinnung dieser Briefschrciber ist nicht nur unverbesserlich, sondern auch unbelehrbar. Denn sie sollten eigentlich schon eingesellen haben, daß solche Abgrenzungen nicht gelingen können und daß, wer aut der einen Seite der Juilenatistrcibuiig das Wort redet, auf der andern Seile Gefahr läuft, daß die empfohlenen Maßnahmen \׳u ihm selbst nicht Halt tünchen. Die Reorganisation des Arbeiterfürsorge• amtes der Jüdischen Organisation Deutschlands Die /tmcltmende Notlage und Bedrohung der aus dein Osten ausgewanderten Flüchtlinge haben dazu geführt, daß die jüdischen Oi. ganisatiouen. Deutschlands sieh nach längeren Verhandlungen zusammengetan und das bereit« früher bestehende jüdische Arbeiterfürsorgeamt zu einer Spitzenorgnnisation ausgebaut haben, der msdnickitch die Vertretung und der Schutz der Fluch׳.- linge vor den Behörden und allen in Frage k״minenden Stellen, so wie die LinleiUiiig zweckmäßige! sozialpolitischer Maßnahmen zum Wolde der Fluchtlinge Vorbehalten worden ist. Die Räume de« Arbeiterfürsorgeamtes befinden sich jetzt Auguststraßc 15. Konferenz, der jüdischen Rnlsmfinncr in Pole*. Für den 31. Mai ist nach Warschau eine Konferenz der jüdischen Ratsmänncr aus ganz Polen einberufen zwecks Besprechung der ökonomischen Lage der jüdischeii Gemeinden in Pulen. Einladungen sind an /hka 110 Gemeinden ergangen. Eine Schritt zur Ostjudenfrage, lieber die IV«׳ blemc, die durch die Einwanderung der Ostjurrien 1* Deutschland seit der Revolution aufgeworfen worden sind 111K1 über die Maßnahmen, ־die von jüdische!■ Siitc getroffen sind, um hier regulierend und fürsorglich einm greifen, unterrichtet eine besondere Schrift ״Die ost• jüdische Einwanderung — e i n e G e f a I! r oder ein sozialpolitisches P roh I c mV", die in diesen Tagen im Welt-Vor lag verlegt wird «ul sehr wichtiges, halbamtliches Material enthält. Die zwei ersten Aufsätze sind über; 1. ״Die ostjüdische EimvaruL׳• **.rung in Deutschland nach dem Kriege; 2. Die sozial• politischen Maßnahmen des Arbeiterfursorgeamtis der jüdischen Organisationen Deutschlands für Regulierung una planmäßige Verteilung der nach dem Kriege!י Deutschland cingcwandcrtcn Ostjuden‘• und haben de« Leiter des Arbeiterfürsorgeamtes Fritz Mordcchsr Kaufmann zum Autor. Die beiden weiteren Aufsätze über: 3. Der Arbcitsrnarkt i!» Deutschland und dir ostjüdischen Arbeiter; 4. Die ostjüdische Einwanderung una die Wohnungsnot“ sind Arbeiten des Dr. Wer:׳•׳ Senator. Die Schrift ist auch für Zwecke der Auf־ klärung gut geeignet. Eine jüdische Kinderspende. Die jüdische Jugcrd- Zeitschrift Bar Koehba (Berlin NW. 7, Welt-Verlag) vor׳ öffcntlicht einen Aufrut an ihre jungen Leser, in der* sie die jüdische Jugend auffordert, eine Spende von 10 000 M. für die notleidenden Altersgenossen in Deutsch׳ lanu und Deutsch-Oesterreich aufzubringcn. Dieser Aufruf geht einer allgemeinen großen jüdischen Kinderhilfsaktion vorauf, die auf Veranlassung von Anita Müller (Wien) in die Wege geleitet wird und an der voraussichtlich alle großen jüdjscheu Organisationen Dcutscn• iands sich beteiligen werden. Bei dieser Gelegenheit möchten wir die jüdischen Eltern nochmals nachdrücklich auf ״Bar Koehba“ hinweisen. Diese einzige in Deutschtarn! erscheinende jüdische Jugendzeitschrift hat bereit* im ersten Jahr ihres Bestehens einen großen Kicis junger Leser um sich gesammelt,, die ihr mit großer Liebe an■ hangen. Sie sollte keinem jüdischen Kinde fehlen. 1