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Jüdische Rundschau · 1920-05-07 · Heft 30 (7.5.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 30 (7.5.1920)
Date
1920-05-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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די,2 <ו;״י. JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 30 1 I tcntc die 1.101' der jüdischen Renaissance ü!n‘r alle jene Auffassungen gesiegt, weldie das AufgclKm des jüdischen Volkes unter den anderen Völkern und sein Zmiickziehen als religiöse Gemeinschaft auf die israeli* tische Kultusgemdride Forderten. In einer Zcitepoche, wo die kleinsten Völker ans ihrem Schlaf erwachten und vielfach sogar in den Besitz von sogenannten Nationalstaaten gelangten und hei allen ihren nationalen Differenzen dach einig in ihrer Anschauung sind, daß die Juden in ihrer Mitte einen nationalen Fremdkörper bilden, in einerEpoche der r. u 11 eh יזו enden Nationalisierung sowohl der liheralde in okratischen Bo u rgcolspactcicn wie der internationalen Sozialdemokraten und Klerikalen ist kein Raum mehr für die Assimilation, selbst wenn sie bis zurTaufc gediehen ist. Nachdem nun innerhalb der jüdischen Gemeinschaft die Volksbejahung über die Volksvcrneinung gesiegt hat, die nun zum ersten Male durch die A n e rk e n n u n g der Juden als Nation in der tschechoslowakischen Nationalversammlung dras t i s c 11 zum Ausdruck kam, ist es naturgemäß, daß die so lange iunerlialb des nationalen Jungjudentums zwar latent vorhandenen, sieh mitunter sogar heftig bekämpfenden nationalkulturcllen, religiösen und sozialen ,Strömungen sowohl in der!Diaspora wie in Palästina an die Oberfläche treten, ' Die Spraclienfragc, die Frage der religiösen Weltanscliauung, die Stellung zum sozialen Problem, und nicht in letzter Linie die Art der Palästinakolonisation haben jene nicht mehr zu verleugnenden Gegensätze im Ziotiismus erzeugt, die teilweise eine Konsequenz der Entwieklung im;:llgetiieincu und teilweise im jüdischen Leben bilden. Der Zionismus der Gegenwart kann eben nicht mehr das allein sein, was er zur Zeit der Entstehung des Baseler Programms vorwiegend war, eine Organisation zur ausschließlichen Arbeit für und in Palästina. Dsrum muH die jüdische Moderne als ihr zweites Hauptziel in allen jenen Territorien, wo cs die Bevölkerungszahl sowie die polnische und ökonomische Situation gestattet, eine moderne, großzügige Landesarbeit, die nicht identisch ist mit einer einseitigen, nur für den Tag berechneten Mandatspolitik, erstreben. Hier sind wir nun bei jenem [hinkte angelangt, wo die jüdische Politik in die Weltpolitik eingreift und wo eine erfolgreiche jüdische Volkspolitik eine altumfassende, von allen Einseitigkeiten freie jüdische Jugenderziehung erheischt. Es muß die Erkenntuis vor allem in der Judenschaft dämmern, daß die übliche Auffassung des nationalen Gedankens in Europa, die in dem Satze gipfelt: ,ydvius regio, civis natio“ und in der der Staat nicht als Rechts-, Kultur- und Wirtschafts Staat aufgefaßt ward, implizite die größten Gefahren für die jüdische Minorität, nicht nur betreffs ihres nationalen Auslcbens, sondern auch ihrer religiösen und staatsbürgerlichen Gleichberechtigung sowie weiter ihrer wirtschaftlichen Existenzmöglichkeit in sich birgt. Daraus aber die Folgerung der sogenannten Galuthvcrncinung zu ziehen, hätte nur dann einen Zweck, wenn die Möglichkeit voihandcn wäre, sofort das Signal zu geben: Zur Massenemigration «ach Palästina 1 Solange aber dies nicht der Fall ist, ergibt stell die andere Notwendigkeit, mitzuavzrkcn an der Klärung des Geistes nicht nur im Lager der Juden, sondern auch der anderen Völker zum Zwecke der Erh.'impfuiig der vollständigen nationalen, religiösen und ökonomischen Gleichberechtigung, die unmöglich ist ohne ethische Umwertung, ohne Erziehung zu neuen Menschen, ohne Ucberwimhuig des Materialismus, Mammonismits und Bcstblisnms, die nicht etwa nur die Existenz des jüdischen Vo!kc3 im tialulh gelährdeu. sondern bis 7.11 einem gewiss«! Grade auch Palästina zu einem neuen Galuth zu machen drohen. Es wird in den verschiedenen Lagern immer von neuem übiTsdicn, daß der Ausgangspunkt aller mod men Entwicklung in nationaler wie in sozialer Hinsicht und speziell auch für die jüdische Moderne die Höherentwicklung der Freiheit und die wirtschaftliche Wohlfahrt des IiKlividqums bilden. Solange diese oberste Voraussetzung fehlt, sind auch alle Theorien und l'orderungen von Völkerverständigung, vom Völkerbünde (von allgemeiner bzw. jüdischer Erneuerung, sei cs hier, sei es in Palästina, und nicht in letzter Linie das Streben «ach einem freien, sozialistischen Gemeinwesen vollständig unrealisierbar; die bisherige soziale Entwieklung und speziell die Krise im Marxismus zeigt dies deutlich. Unser ganzes Parteiwesen der Gegenwart mit dem Parlamentarismus krankt daran, daß cs die Bedeutung der Höherentwicklung des Individuums in alle«! seinen Belangen bagatelliert, daß cs verkennt, daß jeder moderne Nationalismus und jeder moderne Sozialismus auf der Autonomie des Individuums Basicren muß. Nur ein solcher Nationalismus, welcher die kulturelle und wirtschaftliche Hebung der Massen im Rahmen der Gesamtnation erstrebt und für den die Nation das Bindeglied und nicht ein Keil zwischen Individuum und Menschheit bildet, verdient den Namen eines KultumattonalLsmus und kann für den Zionismus ein Leitstern sein. Da nun die Massen des jüdischen Volkes keineswegs der Schicht, die man als Bourgeoisie bezeichnen kann, andererseits aber auch nicht der Schicht der industriellen Arbcitcrscliaft angehören, so kann eine jüdische Volkspolitik, die diesen Namen verdienen will, in wirtschaftlicher Hinsicht weder die Konservierung einer Wirtschaftsordnung erstreben, die die Erhaltung der Kapitals- und Grundrente bezweckt, noch eine solche Umgestaltung derselben sich zum Ziel setzen, welche die Ersetzung der Herrschaft der Bourgeoisie durch eine arbeiteraristokratische Bürokratie führt. Du Sozialismus, welcher nicht die Freiheit des Individuums verwirklicht, welcher nicht ein auf Arbeit basierendes Eigentum ermöglicht, ein Sozialismus, der nicht die freie und gleiche Konkurrenz realisiert, ein Sozialismus, der das staatskommunistischc Idol statt einer freien sozialen Gcscllscliaft, aufgebaut auf der Zelle der modernen Genossenschaft, auf seine Fahne schreibt, kann nicht das Ideal der Moderne und am allerwenigsten der jüdischen Moderne sein, mag er nun sein Ziel mittels parlamentarischer Dekrete oder der proletarischen Diktatur zu erlangen hoffen. Diese Gesichtspunkte verdienen im gegen!!artig.1 ־ Momente, wo ganz Europa und das unter aller! Nationen zerstreute jüdische Volk in einer schweren Krise sieh befindet, die nicht die einer ״bestimmten Rasse oder eines einzelnen Staates ist, sondern die Götterdämmerung der gesamten Staats- und Wirtschaftsordnung aller alten Parteien und deren Programme, ja man kann sagen, der gesamten Weltanschauung, eine besondere Würdigung. Es wäre nun ein wahres Verhängnis, anzunchmcn, daß die Bedeutung dieser Frage für den Zionismus deshalb im g c g e n w ä r ־ tigen Momente etwa minderwertig sei, weil die Hoffnung winkt, recht bald die b1a u weiße F a hn e auf den Zinnen Zions aufzupflanzen. Ganz im Gegenteil: Der Aufbau und die Lebensfähigkeit der jüdischen Fleimstätte wird* davon abhängen, ob es gelingt, durch einen modus vivendi zwischen Juden und Arabern den nat i 0 n a 1 e n Frieden zwischen beiden Völkern zu sichern und weiter durch moderne soziale Einrichtu ngen den jüdischen Volksmasscn in Palästina das zu gewährleisten, was ihnen in ihren jetzigen Wohnsitzen größtenteils fehlt, ein wirkliches Heim mit seinen beiden Voraussetzungen der wirtschaftlichen Wohltat und des .kulturellen Aufstieges, Zum Misrachi Delegiertentag Von Erich Fromm. Der Dclegicrtentag des deutschen Misrachi hat den von manchen noch geforderten Beweis des Lebens und der Existenz des Misrachi erbracht, ln organisatorischer Hinsicht zwar war dieser Lebensbeweis wohl von niemandem verlangt worden und cs hätte nicht erst des Delegier׳teniages bedurft, um zu zeigen, welche Leistung cs bedeutete, den fast ganz von der jüdisschcn Bildflüchc verschwundenen Misrachi Ende 1918 neu zu organisieren und in diesen D/a Jahren so auszubaucn, daß er heute 2ä Orts- und Jugendgrgppen in ganz Deutschland besitzt und eine der Zahl nach bedcutsamc Gruppe im deutschen Zionismus darstcllt. Die spottende Frage der Gegner und die bange Sorge der Freunde eines traditionellen Nationalismus war aber, ob diese Organisation Misrachi auch wirklich eine zionistische Föderation ist, wie sic sich nennt, ob sie in geistigem, ideellem Sinne lebt, ob sic ergriffen ist von dein mächtigen Strome des Zionismus, oder oh sic vielleicht nur eine zweite Aguda mit anderer Taktik ist. In diesem Sinne hat der Delegiertentag die Entscheidung bringen müssen und hat sie gebracht. Schon aus der lebhaften Opposition, die sich innerhalb des Misrachi .,gegen einen Teil der Beschlüsse der Amsterdamer Misrachi-Wcltkoiifercnz erhoben hatte, sah auch die weitere zionistische Oeffentlichkeit, daß im Misrachi zwei Kräfte miteinander ringen, die in ihrer ganzen Mentalität, in ihrer Auffassung vom Wesen des Zionismus, des traditionellen Judentums und vor allem in der Ansicht über die Mittel ur.d Wege, die der Misrachi zur Erreichung seines Zieles, der Er■ neuerung des jüdischen Volkes iin jüdischen Lande in seiner ganzen nationalen Eigenart und Besonderheit für nötig hält, grundverschieden sind. Diese beiden Gruppen standen sich auch auf dem Dclegicrtentag gegenüber und kämpften miteinander und deshalb muß der Dclegicrtentag als so erfreulich angesehen werden, weil er gezeigt hat, wie diese Opposition, die von der gesamten Jugend und einigen Männern der älteren Generation, vor allem denen, die aus dem Zionismus zum Misrachi gekommen sind, gebildet wurde, aussieht, und daß sie es war, die dem Dclegicrtentag, trotz einer zahlenmäßigen Minderheit um ganz wenige Stimmen den Stempel aufgedrückt hat. Diese Gruppe betonte cs immer und immer wieder, daß für sie Zionismus und Misrachi keine politische Zweckorganisation, sondern menschliche Einstellung, Wcltanschauung ist, daß sie infolgedessen es ablehnt, das Ziel des Misrachi mit den Mitteln einer falsch verstandene» ״Realpolitik“ erreichen zu wollen, sondern dies allein durch die innere Beeinflussung der jüdischeu Gesamtheit für möglich hält; sie lehnt alles ab, was auch nur im entferntesten die Einheit der jüdischen Gemeinschaft gefährden könnte und ist entschlossen, in Gemeinsamkeit und innerer Verbundenheit mit dem gesamten Zionismus, vor allem der Jugend, das Werk des Aufbaus zu beginnen. Diese Opposition betonte, daß das jüdische Gesetz in keiner Weise der ״Religion“ Europas entspricht, daß es vielmehr nur durch das Galuth zu immer neuen Kompromissen gezwungen wurde, die zu einer Trübung seiner Reinheit führten, und daß nun beim Aufbau Erez-Israels die einzelnen Faktoren des Gesetzes wieder in ein riehges Verhältnis zueinander gesetzt werden können und müssen. Sie forderte, daß vor allem der Wirtschaftliehe Aufbau in bezug auf jedes Gebiet der Wirtschaft im Sinne der sozialen Gerechtigkeit; erfolgen muß, und daß der Misrachi als Partei sich hier entscheiden und Stellung nehmen muß im Sinne des historisch-jüdischen Gemeinschaftsideälst Die Opposition wies mit Entschiedenheit darauf hin, daß v> nicht angche, aus dem traditionellen Judentum eine Alibienfrage zu machen, sondern daß es Pflicht des Misrachi sei, die Problemce des traditionellen Judentums zu erkennen und aufzu/eigen und an den Fragen der wissenschaftlichcn Bibelforschung wie der Wissenschaft überhaupt, der Entwicklung der jüdischen Tradition und manche anderen noch, die heute ein Noiimctangerc der Orthodoxie sind, in positivem Sinne heranzugehen, denn wissenschaftliche Wahrheit, wie sie die leider oft tendenziöse ur.d antisemitische Bibelkritik nicht immer dar• stellt, ist unverletzliche Errungenschaft unserer Zeit; nur für den gefährlich, der nicht innerlich mit dem jüdischen Gesetz, d. h. mit der nationalen Eigenart unserer Gemeinschaft verbunden ist. Daß diese Gruppe cs war, die dem Delegierten^ in geistiger Beziehung den Stempel aufdrückte, zeigt ן sich darin, daß durch sie, wohl zum ersten Male aui einem Misrachi-Dclcgiertentage, die Fragen der Bibel- Wissenschaft, der Entwicklung und die theoretischen Probleme überhaupt erörtert wurden, und daß die von ihr ciiigebrachten Resolutionen zur Frage des wirtschaftlichcn Aufbaus und zur Kulturfrage (mit nur geringen stilistischen Acnderungcn) vom Dclegicrtcntage angenommen wurden. Als besonders erfreulich muß die Kulturresolution gelten, die nach den Worten ihrer Einbringcr etwas Neues für den Misrachi hedeutet und die als die kulturelle Tendenz des Misrachi ,die schöpferische Erneu er ug der j ü ־ dischen Nation in ihrer ganzen Eigenart“ bezeichnet. Auch die Resolution, die die ״Durch- Setzung“ (nicht ״Berücksichtigung“) der sozialen Gerechtigkeit auf allen Gebieten der Wirtschaft fordert, ist warm zu begrüßen. An erfreulichen von den Ergehnissen der Tagung wäre noch zu erwähnen, daß die Gründung einer Misrachi-Bilbiothek beschlossen wurde, die sich der Herausgabe hebräischer Werke widmen soll und die Tatsache, daß einen, wenn auch nur kleinen Teil der Verhandlungssprache das Hebräische bildete. So stark der Gegensatz zwischen Alten und Junge» auch war, eines muß doch mit Freuden tcstgcstc'.lt werden: auch die alte Generation ist zionistisch. Wenn sie im Zionismus zum Teil einen politischen Zweckverband sieht, so aus ganz anderen Motiven heraus, als sic etwa bei der Gruppe Lcwän-Weil vorliegen; wenn sie statt günstiger Einwirkung mechanische politische Mittel anwenden zu müssen glaübt, so deshalb, weil sic einen Teil ihrer Elastizität eingebüßt hat. Aber als alle, alt und jung, von der Nachricht über Erc/- Israel in gleicher Weise erschüttert waren, da fühlte man, trotz der großen Verschiedenheiten, die herrschen, ein Ziel eint alle, und niemals wird liier die Agudas Jisroel Freunde werben können. Alles in allein, der Misrachi hat auf diesem Delegiertentag ein Gesicht gezeigt, das trotz seiner Verschwommenheit deutlich die zionistischen Züge erkennen läßt. Der Delegiertentag hat eine misrachistische Jugend gezeigt, die gewillt ist, innerhalb der zionistischen Jugendbewegung zu arbeiten und auch zu ringen, sie fordert von der zionistischen Jugend, daß sie ihr Mißtrauen aufgibt und in brüderlicher Gemeinsamkeit mit ihr arbeitet am altneuen Ziel! ״ Schluß des Berichtes Die Beschlüsse Folgende Resolutionen wurden vom Per mancnzausschuß vorgelcgt: 1. Antrag Leo Kirschenbaum. Die Leitung wird vom Dclegicrtentag beauftragt, mit den anderen Organisationen zwecks Schaffung von Anstalten in Deutschland zu verhandeln, die der schulentlassenen Jugend die Möglichkeit geben, vor Eintritt in ihr Berufsleben sich 1—2 Jahre in dem jüdischen Schritt־ tum, speziell Bibel, Mischna, Talmud und hebräischer Sprache fortbilden zu können. Außerdem sind für die ostjüdischen Kreise Kurse in profanen Fächern einzurichten. Anschließend hieran soll eine Stelle für ßcrufsberatung eingerichtet werden, die von den Organe sationen paritätisch zusammengesetzt wird und sollen Leiter bzw. Lehrer obiger Anstalten evtl. Sitz und Stimme hierin haben. 2. Adler, Lübeck. Der Dclegicrtentag heschließt: Die O. G. haben tätige Mitarbeit in der Leitung der deutschen Misrnchibcwcgung zu leisten. Sämtliche Gruppen sind verpflichtet, regelmäßige Berichte über ihre Tätigkeit an die Leitung gelangen zu lassen. Die Tätigkeit der O. G. hat sämtliche Anregungen der Leitung mitzuberücksichtigen. Säumige O. ü. sind evtl in der misrachistischcn Presse an die Erfüllung dieser Pflichten zu erinnern. Es wird eine von der Berliner Leitung getrennte Stelle geschaffen, die einen regen Gedanken- und Arbcitsaustausch der O. G. untereinander zu entfalten haben. Diese Stelle ist der Leitung für ihre Tätigkeit verantwortlich. Es wird eine Stelle geschaffen, die den Einhcitsgedanken zwischen Misrachisten und Allpcmcinzionistcn besonders fördern will. Diese Stelle hat mit s׳mtliehen O. G. ständig Fühlung zu halten und Aufklärung* arbeit zu halten innerhalb der misrachistischcn O.ö. imd gegenüber den allgemeinen zionistischen O. G. L>i- Stelle untersteht der Leitung des deutschen Misrachi Beide Anträge wurden einstimmig angenommen. Frankfurt und Hamburg haben sich zur Ucbernahm* der beiden Stellen bereit erklärt. Gabriel K n o 11 e r für die Jugendgcnieinschaft. Berlin. Der Dclegicrtentag beauftragt die Leitung, in Verhandlung mit der zionistischen Organisation zu gemeinsamer Gründung und Förderung der jüdische» Schulen einzutreten. Einstimmig angenommen. d

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