Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 27 (27.4.1920)
- Date
- 1920-04-27
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 202 J U JEDJ SCH E RUNDSCHAU Nr 27 i < i I f! \ *; Sie Vorgeschichte des Erfolges Ich wünschte immer den Moment herbei, an dem ich verstummen könnte. Dieser Moment ist nun gekommen: Ich finde keine Worte. Ich fasse es nochnicht, wus jetzt geschehen ist. Ich verstehe gut, eia 15 der zweite Jcschajfl, als er von der Erlösung sprach, gesagt hat; ich werde ein neues Wort schaffen. Das alte Wort taugt nieht mehr. Wir können dnrdi Worte nicht ausdriieken, was jetzt in unserem Lehen geschehen ist. Wir haben zweitausend Jahre um unsere An erkennung gekämpft, die Welt hat uns nicht anerkennen wollen. Es war der grolle Dreyfußprozcß, und die Revision hat heute stattgefunden. Die Welt hat unser Recht auf Palästina anerkannt. Wir werden die Kraft finden, Palästina schön zu gestalten. M;y1 sagt uns, wir hätten keine Garantie, dall man uns nicht angreifen wird. Wir müssen unser Leben so gestalten, dall Niemand uns antasten kann. Aus innerer Kraft müssen wir unantastbar werden. * Ich habe ein merkwürdiges Gefühl: Ich beneide die Engländer. Es ist eine grolle Mizwa, den Juden ihr Land wiederzugeben, es ist vielleicht die sdiönstc Tat der Geschichte, ein solches Unrecht wieder gutzuinncheu. Und es war auch nidit nur England; man muß sich erinnern, was die amerikanischen Juden getan haben. Auch dies war eine Fügung wie mit Josef und seinen Brüdern: Drei Millionen Juden sind nach Amerika gekommen, sie haben dort politischen Einfluß gewonnen. Im kritischen Moment haben sie alle ihre Kräfte eingesetzt und uns zum Siege geholfen. Ebenso die englischen Juden. Welcher Unterschied zwischen den Juden in England vor zwanzig Jahren und jetzt. Die Entwicklung muil überall kommen, Wenn die Toten erwachen, das ist ein langsamer Prozeß. Nur vereinzelte jüdische Gruppen haben es noch nidit begriffen, aber .;udi sie werden zu uns kommen ■Müssen, sic werden kommen durch Palästina. Was sollcit wir tun? Wir werden unser Vermögen licrgeben, wir werde» unser Ich hergeben, doch das alles ist viel zu wenig. Wir müssen zeigen, was Frei• heit ist. Weil wir 2000 Jahre im Galuth gelebt haben, haben wir ganz andere Begriffe von Freiheit als andere Völker. Unsere Mission besteht darin, ein freies Volk ju werden, unser Land aufzubauen und der Welt etwas Neues zu sagen. Man hat hier von unseren Führern gesprochen. Ich möchte von Geführten sprechen, die doch tatsächliche Führer waren. Wir haben sie vielleicht untcrsclüitzt und nidit verstanden. Das sind die Chahizim, unsere ersten Pioniere, die im Lande gearbeitet haben. Viele von ihnen sind gefallen. Wir hätten Palästina bekommen müssen, aber diese 40 Jahre Arbeit waren wie die 40 Jahre in der Wüste nach dem Auszug aus Aegypten. Sie haben den Prozeß beschleunigt. Noch einige Worte iür die Helden, die in Metullah und Jerusalem gefallen sind. Sic haben mit ihrem Blut unsere Befreiung gclauft. Sie haben der ganzen Welt unser Recht auf Palästiia gezeigt. Ihre Entschlossenheit, unseren Borten 7.u verteidigen und wo nötig bis zum letzten Mannzu fallen, hat die Mädite gezwungen, uns Palästina zu geben. In London habe icli erlebt, wie am Jahrestag des Kriegsschlusses die ganze Neunmillionenstadt 2 Minuten stellen geblieben ist und geschwiegen hat. Könnten wir jetzt die 15 Millionen Juden versammeln, die unter den Pogromen in der Ukraine, unter dem Druck in Polen, unter dem Antisemitismus in andern Ländern leiden, sie sollen einige Minuten stillestelicn und schweigen und denken au den, den man nicht sieht. Sie sollen sich in den Moment hineiiuknken: Wir waren Sklaven, wir sind jetzt Freie geworden. Unsere Freiheit ist ver* brieft für ewige Zeiten. Wir sind, um ein Wort Bialiks zu gebrauchen, die letzte Generation der Knechtschaft und die erste der Erlösimg. Ich hoffe, dall wir alle unsere Pflicht tun ,werden. Unsere Jugend muß alles daran setzen, tun Palästina zu einem Musterstaat zu machen. Nicht nur dein jüdischen Volk zum Heil, sondern zum Heil der ganzen Menschheit. Was die Völker uns geben können, Ilaben sie uns gegeben. Jetzt hängt alles von uns ab. Ich bin überzeugt, .wir werden es machen. S p r i n z a k: Es ist schwer, sich in den neuen Zustand hineiuzudenken. Noch kurz, zuvor waren unsere Aussichten trübe, jetzt kommt eine gute Botschaft, ln den letzten Jahren hatten wir viele Illusionen. Wir in Palästina 'haben uns besonders stark gefühlt. Und es gab Momente, wo wir gczweifelt haben, wo wir befürchteten, daß man uns wieder täusche» wird. Jetzt kommt die Nachricht, daß nidit ein Volk, sondern die Vertreter der Großmächte uns anerkannt haben. Wenn sie zu uns sagen, hier ist der Weg offen vor Euch, dann ist wirklich das grolle Ereignis gekommen. Wir denken heute noch an die Vorgänge in Jerusalem und in Tel C-haj. Noch ist unser Schmerz größer als unsere Freude. Diese Ereignisse können wir nicht verzeihen, auch in diesem Moment nicht, ln unserem Land hat man eine starke Antwort gefunden. Man hat gesagt, diese Toten von Jerusalem sind nicht Pogromopfer, ihr Blut •wird Zelmtauscnde von jungen Menschen ui Bewegung setzen, die kommen werden, unser Land aufzubaucn. Wenn der Schmerz zu solchen Worten führt, dann steht der Weg offen vor uns. Ich sage wie Schmarja Levin: Wenn wirklich ein trifft, was uns jetzt verheißen wird, dann lialicn wir die Pflicht, etwas Grolles und Schöne« in unscran Land zu schaffen. Sicherlich werden viele Hindernissc auf unserem Weg sein, man wird weiter Intrigen spinnen, allerlei Organe werden sich cinmischcn und Unfrieden stiften, wir müssen vor allein erklären, wir wollen gute und friedliche Beziehungen zum arabischen Volke wir wollen keine Verhetzung zulassen. Wir wollen ruhige und ehrliche Arbeit. Wir begrüßen die Symcttttuc der englischen Arbeiterschaft, aber unser Ziel Können wir nur erreichen durch unsere eigene Arbeiter- Schaft, Es beginnt!der schwere Weg der schöpferischen Arbeit. MH der Hatlkwa sdilicßt die Sitzung. Berlin, 26. April. ln den schweren Tagen, die nun vorüber sind, haben wir die bittere Erkenntnis gewonnen, daß dk Heiligkeit gegebener Versprechungen im Völkerlcbe» 110di nicht als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Man liat in der englische» Ocffeiitlielikeit ganz ungeniert davon gesprochen, daß die Erfüllung der Ualfour- Deklaration zweifelhaft geworden sei. ln der Presse hat sidi eine lebhafte Diskussion dieser Frage entspönnen. Die ganze öffentliche Meinung Englands hat, zum Teil sehr scharf, gegen einen solchen Plan Stellung genommen. Es ist nicht klar, woher das Gerücht stanunt und wieso es überhaupt auftauchcn konnte. Bonar Law hat Lni Unterhaus zunächst recht zurückhaltend über die Sache gesprochen, und erst einige Tage später erklärte Harmsworth, daß die Politik der Balfour-Deklaration unverändert bleibt. Es wird auch gemeldet, dall sich unter Vorsitz Lord Robert Cecils ein Komitee gebildet hat, welches die in der Balfour-Deklaration vorgezciduicte Politik zur Geltung bringen will. Von besonderer Wichtigkeit ist die Stellungnähme der englischen Arbeiterparteien, welche einhellig mit aller Entschiedenheit für die Erfüllung der dem jüdischen Volk gemachten Vcrsprodum* gen eingetreten sind. Die Arbeiterparteien haben sich dabei vor allem von der Eiusidit leiten lassen, daß die Schaffung einer jüdischnationalen Heimstätte vor allem für die jüdischen arbeitenden Massen notwendig ist und daß der Aufbau Palästinas nadi neuen sozialen Gesiditspunkten erfolgen soll, ein Unternehmen,, das für die soziale Gestaltung der ganzen Welt von Bedeutiuig sein kann. Es erübrigt sidi, darauf hinzuweisen, welche ungeheure Stärkung unserer politisdien Position in Gegenwart und Zukunft durch die Entschließung der Arbeiterparteien bewirkt worden ist. Auch das jüdische Volk hat auf das Alarmgcrücht reagiert. ״Daily News“ berichten, daß in San Remo eine grolle Zahl von Telegrammen jüdischer Organisationen eingelaufcn ist, die die sofortige Verwirküdmng der Deklaration und Uebernahine des Mandats durch England verlangen. Zahlreiche Massenversammlungen auf der ganzen Welt haben sidi in demselben Sinne ausgesprachen. Es hat sich gezeigt, daß in Stunden der Gefahr das ganze Volk einig zu sein versieht, daß selbst in den fernstehenden, entfremdefen Juden ein Fünkchen Palästinaliebe glimmt. Beispielgebend ist das Verhalten der englischen Juden. Der ״Board of Deputies“, das assimilatorische ״Joint Foreign Committee“, die ausgesprochen antizionistische ״Liga der britische» Juden“ haben in mehr oder weniger entschiedener Form an das Londoner Auswärtige Amt appelliert. Die amcrlkanisehe Judcnhcit hat die sofortige Einberufung des amerikanischen Judenkongresses in Erwägung gezogen. In den Ländern des Ostens war die Stimmung sclbstverstündlich eine ganz eitihcitlidie und eindeutige. Die palästinensische Judenschaft hat unter dem Eindruck der letzten Ereignisse eine sehr starke Sprache gesprochen. Nunmehr ist durch den Beschluß des Obersten Rates allen Zweifeln und Gerüchten ein Ende gemacht. Das jüdische Volk wird alle» Faktoren dankbar bleiben, die ire dieser kritischen Zeit seine gerechten Forderungen unterstützt haben Die öffentliche Meinung für den Zionismus Kundgebung der Arbeiterparteien. — Ein Komitee unter Vorsitz Cecils. — Ein Leitartikel des «,Daily Herold“. London, 23. April 1920. (Tel. der ״J. R“). Das Exccutivc-Gomittee und die parlamentaricsch Fraktion der Labour Party und der Trade Unions Conference faßten eine Resolutkvn, welche dringend eine Regelung der Zukunft Palästinas durch liebertragung desMandatcsanGroßbritannien fordert, in der Weise, daß der Aufbau Palästinas als jüdische Heimst äffe ohne Aufschub in Angriff genommen werden soll. Eine Versammlung von Mitgliedern beider Häuser des Parlaments am Mittwoch Abend befaßte sich mit der Lage in Palästina und |der darauf bezüglichen britischen Politik. Es wurde ein Komitee unter Beteiligung von Mitgliedern aller Parteien gebildet. Den Vorsitz führt Robert Cccil, das Ehrenscknetariat Major O r tn s b y G o r e. Im ״Daily Herald“ ersdtien ein Leitartikel von John Langdon Davits, der sich mit der Konferenz in San Remo und speziell mit demZionismus beschäftigt. Der Artikel betont das Interesse der Arbeiterpartei an der Regelung der Zukunft Palästinas, weil die zionistischen Ideale gleichzeitig den Aufbau einer neuen sozialen Gesellschaftsordnung beinhalten. Der Artikel schließt mit den Worten: Die Arbeiterpartei sollte nach San Remo mit unzweideutigen Worten sprechen und fordern, daß die gemachten Versprechungen gehalten werden. Die Verwirrung der auswärtigen Politik darf nidit die Sache des Fortschritts 'ersdiüttcrn, noch idjarf die Arbeiterpartei zuiassen, daß Unsere Regierung einen m wertvollen Ver״ »ich hindert. Anfragen im Unterhaus ln Ergänzung des in unserer letzten Nummer wiedergegebenen Londoner Telegramms geben Mir nachstehend den Wortlaut des offiziellen Sitzungsberichte* des eng- . lischen Unterhauses vom 20. April: Im Unterhaus legte am Montag, den 19. April, A\r. Gratton Doyle dem Unterstaatssekretär des Auswürtigen, Mr. Harmsworth, folgende Frage vor: Ich frage den Herrn Unterstaatssekretär, ob dk? Ansprüche »kr arabischen Nation auf die Souveränität über Pa- I ä s t i n a von der jüdischen Bevölkerung übel aufgenommen wurden und hauptsächlich den Anlaß zu den jüngsten Unruhen in Palästina gegeben haben, ״!a ob und welche Schritte hinsichtlich des britische״ Protektorats über das Land unternommen werden, um diese Rassengegensätze zu beseitigen. Mr. Harmsworth erwiderte: Ich weiß imln, ob die Tatsachen Ihrer Annahme entsprechen, obgleich kaum ein Zweifel besteht, daß die jüngsten Unruhen durch den Rassenhaß hervorgerufen waren. Palästina ist iTeiri britisches Protektorat, sondern es sieht unter englischer Bcsetzun g. Die Militärbehörden werdet! alle möglichen Schritte unternehmen, um die Wiederholung derartiger Ereignisse zu verhindern und dein Rassenhaß zu beschwichtigen, 11a die endgültige Regelung der Zukunft des Landes der Frieden-skonkuvtiz ülicil.issen bleibt, ILiuptmann Reginald Fe r re II fragte den Unter- Staatssekretär des Auswärtigen, ob er bereit sei, genaue Erklärungen über die Regicrungspolitik hinsichtlich der zukünftigen Stellung der Juden in Palästina zu geben. ilr. Harmsworth 'erwiderte: Die Politik der Königlichen Regierung bleibt so, wie sic in der Deklaration M r. Balfours \׳o«n 2. November 1917 v o r ge z c ich n e t war. Lord Robert Cccil fragt, ob es noch ganz klar sei, daß die englische Regierung bereit »ei, das Mandat über Palästina anzunchmen. Mr. Harmsworth: Ich nehme die Frage zur Kenntnis und werde sie später beantworten. Mr. O r m s b y Ci o r e M. P. hat eine Anfrage an den Untcrstaats9ckretär des Auswärtigen eingereicht (zur Beantwortung am 21. April): ״ob das Auswärtige Amt eine Untersuchung angeordnet hat bezüglich ihr jüngsten Ausbrüche des Fanatismus und der Unordniuig in Jerusalem, wobei eine große Anzahl von Juden verwundet und getötet wurden; ob die mohammedamsehen Rädelsführer verhaftet und vernommen worden sind; und ob der Verwaltungschef informiert worden ist, daß die Zionist Commission weiter arbeiten soll und daß die Erklärung vom November 1917 für die zukünftige Politik der Verwaltnnp richtunggebend sein soll.“ Im Unterhaus überreichte Colonel Ncwman am 21. April eine Anf־age, ob Emir FaisuJ, der sich selbst' zum König von Syrien und Palästina gemacht hat. die Absicht habe, in San Remo 7.u erscheinen und ein Mandat über die fraglichen Gebiete zu fordern; und ob ihm der Wille der Bevölkerung dieses Landes bekannt ist, daß Jerusalem und Palästina nicht wie Konstantinoprl unter nicht-christlicher Herrschaft bleiben soll, sondern durch unser Land verwaltet werden soll, entweder kräh eines Mandates des Völkerbundes oder kraft Uebere inkommens mit Frankreich und Italien. Charles Edwards hat eine Anfrage über renkt, ob die dem jüdischen Volke durch Großbritannien, Frankreich, Italien und die anderen alliierten .Mächte gemachten Versprechungen Palästina der jüdisehen Nation zurückzugeben, vom Obersten Rat bestätigt worden sind; und ob Großbritannien die Mandatarmacht des Völkerbundes »ein wird. Unterstaatssekretär Kella way antwortete, iliti Emir Faisul cingeladen worden sei, persönlich seine Forderungen vor der Friedenskonferenz zu formulieren. Bevor er dies tue, sei es niclit möglich, zu sagen, welches seine Forderungen seien. Die Frage der Z u - kunft Jerusalem sund Palästinas wird gegenwärtig von der Friedenskonferenz geprüft. Pressestimmen ״IXiily Telegraph“ bringt einen langen Artikel \<>1: A. M. Hyamson, der auf die wiederholten Ver- Sicherungen des Emir Faisul hinweist, daß die zionistisehe« Ziele mit den berechtigten arabisclwn Wünschen nicht kotlidieren. Interessierte Kreise haben die zionisti- »eben Ziele falsch dargestellt. Emir Faisul fordert mehr, als er zu bekommen erwartet. Zangwill nimmt jn d'cr zionistischen Organisation keine Stellung ein und Seine Anregung, daß alle oder die meisten der Araber aus dem Lande entfernt werden sollten, würde sowohl ' von der britischen Regierung nicht erlaubt als von de« Zionisten als unmöglich erkannt werden. Uebcr die Ansichten der Araber Palästinas schreibt er . ״Als die amerikanische Untersuchungskommission vor einigen Monaten im Lande war, konnten Vertreter arabischer Dörfer trotz des Druckes, der von ilrnci» Stammesgenossen auf sie aus״cübt wurde, nicht gehindert werden, ihrer Freundschaft für die jüdischen Nachbarn Ausdruck zu gießen; ihrerseits wurde keinertei Einwand gegen die jüdische Einwanderung oder die Schaffung eines großen jüdischen Zentrums in 1*51lastma erhoben. Dies trifft hauptsächlich auf die Araber zu, die in der Nähe der jüdischen Siedlungen wohnen, deren Vorteile, direkt oder indirekt, bereitwilligst anerkannt werden. Arabische Siedlungen » anderen Bezirken, die von jüdischen Kolonien Isoliert ^owe‘* s,c «*IMnaI die Dienste eines jüdischen Aratos In Anspruch genommen haben oder anderweitig mit Juden m Berührung gekommen sind, waren ihnen «וי m