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Jüdische Rundschau · 1920-04-20 · Heft 25 (20.4.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 25 (20.4.1920)
Date
1920-04-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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I 1 J i 1 1 ' t ■ 1 L 1 ׳ %• K e Seite 188 J U EDISCH E RUNDSCHAU Nr. 25 Landern Osteuropas droht. Das jüdische Blut, das vor Augen der {ranzen Welt vergossen wird, schreit zum Himmel und fordert Rechtspruch von den Völkern, die stillschweigend zuschauen, ohne ihre Pflicht und ihr Versprechen zu erfüllen und die Sünde von Generationen gutzumachen: Dem zerstreuten und verfolgten Volke seine alte Heiinat zurückzugeben und ihm den Aufbau seines nationalen Heims auf Grundlage der Gcrcchtigkeit und der gleichen Rechte für alle das Land bewohnenden Völker vollbringen zu lassen.“ - Der Stimme des vereinigten Erez-Israel wird sich auch die Stimme der int Galutli zerstreuten judenheit anschließen. Mehr aber als auf Proteste und formulierte Forderungen stützen wir uns auf unsere positive Arbeit. Durch Schaffung der jüdischen Siedlung im ganzen Lande und durch eine arbeitende^jidische Masse, die im Boden und in unserer nationalen Kultur verwurzelt ist, werden wir Unser Recht befestigen und unser Land in Frieden und Vertrauen erobern. Das syrische Kabinett ״Morning Post" veröffentlicht folgende Liste des ersten syrischen Kabinetts: Premierminister: Riza Pascha Rikaby; Präsident des Rats: Aladdin Pascha Dcroubi; Inneres: Riza Bey El Hussen»: Acullercs: Said Bey El Hussein!; Krieg: Lcta Abdul Hamid Pascha k'ultuskji; Fitum/rit! laret Bey El Klumby; Justiz: Djelal Bey; Oeffentliehe Arbeiten: Youssef Bey El Hakim; Erziehung: Satia Bey. Das neue Ministerium veröffentlicht eine Praklamntioii, in welcher es seine Aufgaben u. a. folgendermaßen umschreibt: Die durch den Nationalkongreli proklamierte vollige Unabhängigkeit zu sichern und zu festigen; die öffentliche Sicherheit in ganz Syrien zu sichern und allen Einwohnern, ohne Unterschied des Glaubens und Standes, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und die Rechte der Gemeinden, sowie die Interessen der Mächte und ihrer Untertanen iii Syrien! zu wahren; gute lie- Ziehungen zwischen Syrien und dem Ausland herzustellen; Bemühungen um die Reorganisation des Landes zur Sicherung seiner inneren Entwicklung und der Ver- Wertung seiner Naturschätze; die alliierten Regerungen in ihren Bemühungen zur Sicherung des öffentlichen Friedens im nahen Osten zu unterstützen. Der «berste Rat will Faisul als einen der militiirischen Befehlshaber der alliierten Heere im nahen Osten anerkennen, während er seine Ansprüche im einzelnen in Erwägung zieht. Ein Spezialtelegraium des ״Daily Mail" aus Cairo besagt: Emir Faisul erklärte, er habe nicht die offizielle Anerkennung eines syrischen Königreichs gefordert, sondern wolle sich mit halboffiziellen Zusicherungen, daß die Unabhängigkeit des arabischen Staates gesichert werden soll, zufriedengeben. Wenn er diese erhalten habe, wolle er sich nach London begeben. Der Korrespondent fügt hinzu, daß Faisul in seiner letzten Mitteilung an England Mesop&tamicn nicht erwähnt hat. Er bemerkt hierzu: ״je mehr die Stellung der Gemäßigten, wie Emir Faisul, von London und Paris gestärkt wird, um so eher wird er imstande sein, sich gegen die Extremisten, die auf der ganzen Linie von Koustantinopel bis Cairo an der Arbeit sind, zu behaupten." Dr. Sclimarja Levin über die Lage Zionistisches Massenmeeting in Berlin Sonnabend, am 17. April, hat in der Stadthalle Berlin dn großes jüdisches Massenmeeting stattgefunden. Der Saal war überfüllt, Herr Dr. Egon Rosen,- borg eröffnete die Versammlung und begrüßt den Redner des Abends, Dr. Sclimarja Levin, dessen Verdienstc um die nationale Sache, insbesondere in Amerika, er würdigt. - Hierauf ergreift das Wort Mitglied der Zionistisehen Exekutive Dr. Schmarja Levin. Ausgehend vom gegenwärtigen Zustand der Menschheit vertritt der Redner die Anschauung, daß alle die furchtbaren Ereignisse nidit ohne Sinn geschehen sein können, vielmehr gibt es «ine höhere Macht, die die Geschicke der Völker lenkt. Ebenso wie das Individuum sich erst allmählich zur Sittlichkeit entwickelt hat, so werden auch die Gruppen, die Völker allmählieh gezwungen werden, besser zu werden. Die Le- ״ende erzählt, Gott habe die Tliora lange mit sich liermngctragon, aber niemand wollte sic aiinebtncn. Es ist eben leichter ohne Thora auszukoinmen. Da hat Gott den Berg Sinai, wie ein Faß über das ganze jüdische Volk gestülpt; das unten stand und sich nun entscheiden mußte, die Lehre anzunchmen oder begraben zu werden. Und so entschied es sich für die Lehre. Ebenso wird die Gesamtheit gezwungen sein, eine neue Lehre anzunehmeii, sonst ist sie verloren. Wir waren Zeugen der Versuche Wilsons, eine neue Wcllorilimug zu schaffen. Rückschläge dürfen uns nicht beirren, die ersten Tafeln werden immer zerbrochen. Aber die Völker werden gezwungen werden, einen Modus zu finden, daß jede Nation ihren Platz in der Welt bekommt. Es muß eine gerechte Gesetzgebung für alle geschaffen werden, für die Schwachen ebenso wie für die Starken. Die englische Regierungserklärung war kein Zufall, sondern eine Notwendigkeit, Denn das jüdische Volk hat unter allen lebenden Völkern am meisten gelitten, man muß auch ihm die Befreiung geben, sonst kann die Welt nicht zur Ruhe kommen. Wenn auch nur ein einziges Volk amterdrückt bleibt, dann ist die nationale Gerechtigkeit niaht verwirklicht. Im Orient wurzeln viele große Gedanken, die den Okzident befruchtet haben, und man kann mit Sicherheit;«!nehmen, daß das Envachen des Orients auch in der Zukunft von großer Tragweite für die Entwicklung der Menschheit sein w׳ird. Von diesem Gedanken ausgehend, betrachte ich es nicht als Zufall, daß die großen Nationen in den letzten Epochen einen Drang nach dem Orient verspürten. Ich betrachte es!auch nicht als Zufall, daß die Engländer, als sie Palästina eroberten, das groß« historische Ereignis verknüpften mit Plänen, die mit dem Schicksal des Trägers der orientalischen Idee eng verblinden sind. In allen unserit Wanderungen haben wir den Orient in uns getragen, ihn behütet und nach Möglichkeit ihn zu entwickeln uns bemüht, bei den ungünstigsten Bedingungen, Da rin bestand unsere Existenzbcrcclitigung als besondere Nation, die durch ihre Eigenart den geistigen Schatz der Menschheit bereichert hat. Wenn man uns morgen Palästina gibt, so ist das erst ein Anfang. Viele Generationen werden arbeiten müssen, bis wir wieder eia ganzes Volk werden. Das schwerste ist, sich loszulöscn von dem Leben der Knechtschaff. Bei all unseren Festen gedenken wir des Auszuges aus Aegypten, nicht des Einzuges in unser Land. Die Eroberung des Landes geschieht allmählioh. Aber gerade deswegen, weil wir ,im Sieg des Zionismus den schärfsten Protest gegen die ,Knechtschaft erblicken, ist es einfach lächerlich, wenn .man uns irgendwelche wir keine t roherer, .... manden zu verdrängen. Kommen nicht ins Land, je•• Solange man die Probleme theo. rctisch erörtert, weiden Reibungen geschaffen, wenn aber die ersten hunderttausend Juden nach Palästina gekommen sein werden, werden auch die Araber einsehen, daß wir auch ihnen Nutzen bringen, denn der Zionismus schließt jede Möglidikeit einer nationalen Unterdrückung aus, er ist überhaupt nur denkbar, wem» der nationale Gedanke in der ganzen Welt gesiegt bat. Wir stehen jetzt vor der Verwirklichung. I),CN ist ganz unabhängig von der augenblicklichen poliy, sehen Lage. Wir sind überzeugt, daß Ens. land das Mandat übernehmen wird, und da!! das Versprechen der englischen Regierung, dem sich die anderen Regierungen angeschlossen haben, erfüll! werden wird. Aber ganz unabhängig davon wird die Arbeit beginnen. Die Juden werden nach Palästina gehen. Unsere Pflicht ist jetzt, uns jetzt in der ganzen Welt zu organisieren. In diesem Punkt ist noch sehr viel zu tun. Hätten wir jetzt den jüdischen Willen in der ganzen Welt organisiert gehabt, es wäre unmöglich, daß irgendeine Frage über Palästina auftaucht. Sie kennen die traurigen Dinge, die in Palästina gescheheu sind. Es gibt nur ein Mittel, solches in Zukunft zu verhüten. Wir müssen die Zahl der Juden im Lande so schnell als möglich vergrößern. Hätten wir zurzeit der englischen Reßieruiig eine •Viertelmillion Juden im Lande gehabt, alles hätte siel» ganz anders gestaltet. Wir fordern, daß Palästiua jetzt geöffnet wird. Unsere Jugend wird hingehen, nicht um zu kämpfen, denn wir wollen Frieden, sondern um zu arbeiten. Aber Ueberfäjle werden sie nicht zulassen. Es ist eine Tragik, daß der Moment der Verwirklicliung des Zionismus mit einer jüdischen Wcltkata- Strophe zusammengefallen ist. Das sind die Schmerzen des Messias. Der Messias kann aber nicht von außen kommen. Jedes Volk hat seinen Messias; unserer muß aus unserem eigenen Willen ..hervorgehen. Einzelheiten können sich ändern, aber an der Idee, an der Sache selbst kann sich nichts ändern. Palästina muß jüdisch werden, es gibt keinen anderen Ausweg für uns und für die Welt. Es kommt nur darauf an, daß der wahrhafte Bcfreiungsgeist bei uns einzicht. Es besteht ein unlöslicher Zusammenhang zwischen der Arbeit der Juden in Palästina und in der Diaspora, Das ganze jüdische Volk muß den Messias zur Welt bringen. Wir fordern von allen wirklichen Zionisten und vor allem von der Jugend, auszuharren und die Kräfte zu sammeln für das Werk der Erlösung, an dem mitzuwirken uns vergönnt war. (Lebhafter Beifall.) Sodann ergreift das Wort der Vorsitzende der Z.V.f D. Dr. Alfred Klee; Wir haben unerfreuliche Nachrichten aus Palästina. Die unteren Verwaltungsbehörden haben bei den Unruhen nicht mit der Energie eingegriffen, die wir verlangen müssen. Was uns an den Vorfällen am meisten empört, ist. daß wir der Uebcrzcugung sind, die Vorfälle hätten vermieden w׳erderi können, wenn die nachgeorduetcn lokalen Behörden ihre Pflicht getan hätten. ... —,»״.״״imig .'».iiiiviilt geroraert liatt wenn man die Kreise, die zu Unruhen neigen, vor d; fait accompii jüdischer Einwanderung gestellt hätte. Ab wir haben begriffen, daß es nicht so schnell ging,! einem Lande, das noch nicht pazifiziert ist, das 110c Kriegsgebiet ist. Wir sehen beute, es würe vicllcicl politisch klüger gewesen, wenn unserm Sehnsuchtsdran Oie hebräische Sprachschule in Berlin .1׳ Auf |r ■; native des natioivnljtidischeii Jugendnusschusscs• wurde im Januar '1**10 die Hebräische Sprachschule in Berlin eröffnet. Sie stellt den ersten svstematischeu Versuch dar, die Verbreitung des lebendigen Hebräisch in Deutschland zu fördern. Private Kurse besiauden vereinzelt auch früher an manchen Orten, insbesondere innerhalb der naüomtljüdisdien Studentenkorporatiooen. Sie wurden ineist von nicht berufsmäßigen Lenrem ehrenaintlidi geleitet. Bei der geringen Unterriclitssturidenzalii — in der Regel nicht mehr als zwei Stunden wöchentlich — wurden kaum wesentliche Erfolge erzielt. Die nur unregelmäßig besuchten Kurse gerieten fast stets nach kurzer Zeit auf ein totes Geleise. Der flaiiptiiMtigel bestand darin, daß die Lernenden über die spröden Anfänge nidit rasch genug hinwegkamen und auch nach mehreren Monaten noch keine begehrenswerten Früchte ihrer Arbeit sahen. Die meisten dieser Kurse trugen im wesentlichen nur dazu bei, dem Hebräischen den Ruf einer schweren und kaum erlernbaren Sprache zu verschaffen, Ein wesentlicher Mangel vieler Kurse war die Anwendung der Bcrlitzmcthode. Bei dieser wurde dem Schüler nur die Kenntnis einer Reihe von Vokaheln und Wendungen vermittelt ein Wissen, das nicht keimfähig war und schnell in Vergessenheit geriet; es wurde keine solide Grundlage geschaffen, auf der der Schüler nach dem Ausscheiden aus dem Kurse selbst weiterbauen konnte, In dem nur ganz vereinzelt besseren Religions* Schulunterricht wurde dieser Mangel insofern vermieden, als hier bisweilen eine grammatisdte Grundlage gegeben wurde. Aber der Unterricht blieb stofflich meist aut die Bibel beschränkt, und vor allem fehlte hier völlig die Verlebendigung der Sprache; cs wurden ״alte Texte übersetzt“ die Sprache blieb■ tot. Erfolge im Erlernen des lebendigen Hebräisch wurden in Deutschland im wesentlichen nur im Privatunterricht erzielt, der wegen hohep Kosten nur für wenige in ... __ u»t■ u!»u ivi-uigei wurac aie nebräische Sprachschule in Berlin auf folgenden Prinzipien gegründet: 1. Es werden 5 Stunden wöchentlich Unterricht erteilt und ein mindestens gleiches Maß von häuslicher Arbeit verlnngt; 2׳, Die Sprache wird als lebende'Sprache unterrichtet; 3, Der Unterricht wird mit grammatischer Grtmd- Icgung erteilt; 4. Es werden neben einer Anzahl von Hilfslehrern einige Lehrer angcstellt, die sich hauptberuflich der Erteilung des Unterrichts an 11er Sprachschule widmen; 3. Es besteht ScluildiszipUn, d. h. wiederholtes und unentscluildigtcs Ausbleiben und mangelhafte häusliche Arbeit führen zuin Ausschluß aus der Klasse; 0. Das Schulgeld ist niedrig bemessen, bei Eröffnung der Schule betrug es 6 M, monatlich bei 22 Unterrichtsstunden, seit August 1919 )2 M. für Erwachsene, für Schüler 3 M״ seit April 1920 M, 26., für Schüler M. 5. Die Sprachschule wurde am 9. Januar 1919 mit etwa 180 Schülern eröffnet, die sich auf 14 Klassen verteilten: 6 Anfängerklasseu, 3 Klassen der Mittelstufe, 2 Klassen der Oberstufe, 1 Sciekta. 2 Konversationskursc. Die erste Einteilung in Anfänger-, Mittet- und Oberstufe mußte naturgemäß eine ziemlich rohe sein und konnte feinere Niveauunterschiede nicht berücksichtigen, hi den Anfängerklassen wurde damals nicht einmal die Kenntnis des Alphabets vorausgesetzt. In der Mittelstufe wurden die Grundzüge der Formenlehre und das Verständnis eines leichten Bibeltextes verlangt, in der Oberstufe die Fähigkeit, einen leichten un punktiert er» Text zu lesen. In der Selekta konnten die Teilnehmer z. B. einen Aufsatz von Achad-Haam mühelos lesen, im Laufe des Jahres traten mannigfache Verschiebungen ein. Eine größere Zahl von Schülern trat schon nach einigen Wochen aus; die einen, weil sie den 'Anforderungen an ihre Zeit nicht genügen konnten, andere, weil sic Berlin verließen. Ueberhaupt hatten wir zu einem erheblichen Teil mit Schülern zu rechnen, die von vornherein nur als Passanten an Zusehen waren. Es waren dies insbesondere die laiuhvirtschaftlich Tätigen, die nur für die W intermonate nach Berlin kamen, im Frühjahr aufs Land gingen und dann im Winter wieder in die Sprachschule zurückkehrten. Lin unter diesem Wechsel des Schülermaterials naturgemäß die Stetigkeit des Unterrichts, so haben doch im Laufe des Jahres in den verschiedenen Stuten insgesamt etwa 350 Personen mindestens ein Vierteljahr hindurch am Unterricht teilgcnonmien. Die Zahl der gleichzeitig die Schule Besuhcndcn betrug üurchschniulicli 150, etwa 50 Schüler lernen seit Beginn des Unterrichts ständig. Das Ausscheiden von Schülern führte im Laufe des Jahres zur Vereinigung von Parallelklassen. Die reinen Konversationskurse bewährten sich nicht umi wurden nach einiger Zeit geschlossen, fm Mai und Oktober 1919 wurden neue Anfängerklassen eröffnet. Hierdurch trat zugleich eine feinere Differenzierung der einzcluc.11 Stufen ein. Eine wesentliche Erweiterung erfuhr die Sprachschule Anfang November 1919 durch die Eröffnung des hebräischen Sprachseminars. Es war bestimmt I. für solche, die hebräische Sprachlehrer im Galuth werden wollen, 2, für solche, die ihren allgemeinen Lehrerberuf hebratsicren wollen, 3. für alle diejenigen, die Zeit und Neigung haben, intensiver hebräisch zu lernen, als es bei 5 Wochenstunacn in der Sprachschule möglich, ist. Das Seminar wurde mit 2 Stufen eröffnet. Für den Ein־ tritt in die erste Stufe wurde das Verstehen eines ein״ fachen Bibcltcxtes, für die zweite Stufe das Verstehen eines mittelschwercn unnunktierten ־־'Textes verlangt. Stundenplan der ersten Stufe (10•/* Wochenstunden): 2Ys Std. Grammatik, 4 Std. Bibel, 3 Std. neuhebräische Lektüre, 1 Std. Konversation. Stundenplan der zweiten Stufe (U >4 Wochenstunden): 2 Std. Grammatik, 2 Std. biblische Prosa, D,4 Std. Psalmen, 4 Std. neuhehräische Lektüre. 1 Std. Aufsatz, 1 Std. Konversation. Die Zahl der Schüler in der ersten Stufe betrug bei Beginn des Semesters 18, bei Schluß des Semesters 15 in.der zweirea Stufe bei Beginn 19, bei Schluß 10. Der starke Rückgang in der zweiten Stufe erklärt sich daraus, daß mitten in

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