Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 23 (13.4.1920)
- Date
- 1920-04-13
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 172 JUEDISCHB RÜNßSCSXD Nr. 23 die Jugend nach Ercz-Isracl geht uikI dom ganzen Volk zeigt. was es bedeutet, unser Land aufnibanai Ihr 1״ül)t die Einwanderung vorher« ten die Kräfte der Jugend organisieren. Nach dem Frieden mit der lurkei werde״ die Tore geöffnet werden, dann müssen ,wir bereit sein. . , ...., Ich komme jetzt ans einer fernen Welt. Ich fühle mich liier ganz fremd. Ich bemühe mich, Euch zu verstehen aber vieles verstehe ich noch nicht. Der Schwerjwnkt des Volkes ist jetzt nach dem Westen verrückt. Ich habe zu den amerikanischen Juden gesagt : Ihr seid die einzige Gruppe des Volkes, die vom Kriege vorschont wurde, 1111׳ seid für einen Zweck gerettet worden, für Gott, für das Volk, darum müßt Ihr alle Kräfte zusammctutehinen. Aber die Struktur der Judenhcit ist dort eine andere. Wir hier können zwar in Geld mit Amerika nicht konkurrieren, ober die Valuta der Menschen ist wichtiger. Darum müssen wir alle nach Palästina gehen. Ich glaube auch nicht an die neuen Götzen Europas. Die Stunde wird kommen, wo die Weit durstig sein wird, nicht nach Wasser, sondern nach einem Wort, und dieses neue Wort haben wir zu schaffen. Nennt cs wie Ihr wo'lt: neue Dichtung, neue Weltanschauung, «teuer Glaube — der Name tut nichts zur Sache. Alter wir müssest von den falschen Götzen Europas weg nach dem Orient zurückgellen. Wir haben mehr gelitten als alle anderen und müssen jetzt leben. Anderswo ist für uns kein Platz. Ich glaube, dall auch Rußland, wie immer seine Entwicklung sein wird, national und pravoslawisch sein wird. Für Juden wird dort kein Platz sein. Aehnliclrwird es auch in Deutsch• land und Amerika sein. Wir werden wieder draußen stehen. Wir dtirfeu nicht den alten Fehler machen, auf irgendeine Entwicklung der anderen Völker zu bauert. Wir müssen unseren eigenen Weg gehen. Zu* nächst gehen wir als einzelne, bis die Zeit kommt, wo die Massen werden aiisvVnmlern können. Erst Qialuziiu. und nach ihnen das ganze Volk. Die neue Organisation muß von Land zu .Land gehen und die jungen Menschen vorbereiten für diese Zeit. Wir werden uns bemühen, dali die Tore Pa• lästinas noch vor der Erteilung des Mandates geöffnet werden. (Lebhafter Beifall.) Der Vorsitzende, Dr. Hugo Bergmann, dankt in herzlichen Worten Dr. Löwin für seine Ausführungen. Er verweist darauf, daß Löwin das erstemal wieder in Europa spricht. Er dankt ihm auch für seine Verdienste um die Erweckung des amerikanischen Judentums, dem in dieser entscheidenden Ze:t eine so große Rolle zugefallen ist. Sprinzak würdigt gleichfalls die Verdienste Schinarjah Leu ins und spricht den Wunsch aus, daß zwischen der jüdischen Arncitsbewegung und dem A.-C. herzliche Beziehungen bestehen bleiben mögen. Auf seinen Antrag wird die Absendung eines Be- £ r ü ß u 11 g s t c I c g r a m m e s an eins E. A.-C, in London beschlossen. Organisation und Politik Sonntag vormittags erstattet Israel Reichert (Berlin) das Referat über die Organisation. . Es wird ein Organisationsausschuß gewählt, der Resolutionen vorzulcgcn hat. Sonntag nachmittags erstattet Kaplan das Referat über das Verhältnis zur zionistischen Organisatiou und über die zionistische!*oiitik. Anschließend Debatte. Montag vormittags werden zunächst die von den Kommissionen ausgcarlK'itctcn Resolutionen zur Palä s t in a a r be i t und zur Arbeit für Palästina im Galuth angenommen, IX׳n Wortlaut der Resolutionen werden wir nebst den. Berichten über die letzten Sitzungen nachtragen. Zur Organisationsfrage wird beschlossen, einen Exeku t i vausschu ft (Waad Hapoel) von elf Chawerim cinzusctzcn, dem die Gcsaintleitung des Verbandes obliegt. Das Hauptbüro ist in Palästina, wo mindestens sechs Mitglieder der Leitung wohnen müssen. Außerdem wird ein Zweig• büro in Europa gegründet. Der Waad-HapocI hat ein Organisationsstatut auszuarbeiten. Eine längere Diskussiou ergab sich bezüglich der Verhältnisse in Polen, wo die ״Zcire-Zion“ und der ״Hapoel- Hazair“ in politischer Gegnersduft zueinander sieben. Schließlich wurde ein Antrag angenommen, wonach in jedem Land nur eine L a 11 de so r g a 11 i s a t i on bestehen kann, Ais Landesverband für Polen wird die Organisation ״Zei'rc-Zion“ anerkannt. Der Waad-Hapoe! wird beauftragt, im Einvernehmen mit allen auf dem Vercinigungsprogramm stehenden Gruppen eine Landes- Konferenz «iizuberufen, welche den Landesverband durch Anschluß aller dieser Gruppen rekonstruiert. In den Waad-Hapoel werden folgende Chawerim gewählt: Joseph Ahronowicz, Joseph Sprinzak, Elicser Joffe, Nahuni Twerski, Dr. Hugo Bergmann, Lipman Lew in soll 11, Elicser Kaplau, Israel Reichert, Viktor Chajirn Arioso-,, roff. Dr. Robert Welt sch. Montag, am 5. April, nachmittags 4 Uhr, wird die Tagung mit einer kurzen feierlichen Schluß- Sitzung, in welcher Buber, Gordon, Kaplan, Bergmann und Sprinzak Ansprachen halten, nach zwölftägiger Dauer geschlosst«. Ul Die Unabhaiigigltcitscrklärung des syrischen Kongresses Nach den RüittermcUhmgon hat der syrisch« Kongreß Damaskus beschlossen: 1. Die völlige Unabhängigkeit Syriens innerhalb seiner natürlichen Grenzen vom Sinai bis zum Taurus und von der syrischen Wüste bis zur See. ohne irgendein Protektorat, Mandat oder irgendeine andere Form der Einmischung von außen, 2. Die Proklamation des Emir F a i s u 1 zum König von Syrien. 3. Die allgemeine militärische Dienstpflicht. 4. Die Verständigung der Vertreter der europäischen Mächte und der Friedenskonferenz in Paris von dieser Entscheidung. Der Korrcsjxkident von ״Daily Mail“ aus Damaskus berichtet unter dem 21. März über ein Interview mit dem Emir, worin er folgende Acußerung des Emir Wiedergibt: ״Bezüglich der zionistischen Frage bin ich zu einer beide Seiten befriedigenden Versündigung mit Dr. Weiz 111ann gelangt, und ich bin bereit, daran, fcsizuhalten.“ Trumpeldor Ein Memorandum an die Friedenskonferenz Das Komitee der Jüdischen Delegationen bei der Friedenskonferenz hat an den Präsidenten und die Mitglicdcr der Friedenskonferenz am. 6. Februar 1920 ein Memorandum gerichtet, in weichem cs sieh dafür einsetzt, daß die Friedenskonferenz die Ansprüche des Jüdischen Volkes mif Palästina anerkennt und daß Palästkia dem Völkerbund unterstellt werde, welcher Großbritannien das Mandat übertragen möge. Unter diesem Mandat soll Palästina unter solche politische, adminislrative und ökononWsChe Bedingungen gestellt werden, die die Errichtung. der jüdiscli-nationalen Heimstätte sicherstellen und die Möglichkeit der Schaffung eines autonomen Gemeinwesens bieten. Das Memorandum trägt die Unterschriften sämtlicher im Komitee vertretenen urganmtionen und ist unterzeichnet vom Präsidium und Aus Palästina kommt die Nachricht, daß bei den Angriffen auf die iiorilgalilätsehen Kolonien auch Kapitän Trumpeldor gefallen sei. Mit ihm ist ciu Held dahingegangen, eine jener Persönlichkeiten׳, die mit seiftner Treue und Energie an ihrem Ideale festhidten und zulelzt noch das Höchste, ihr Leben, dafür hingaben. Trumpeldor, der junge rassische Jude mit dem Namen einer Shnkespeareschen Lustspielfigur und dem scharf umrissenen Proiil eines nordischen Fischers, war vor dem Kriege Landarbeiter in Galiläa. Schon darnals' als Eührcruatur hervorstechend unter den Karneraden. Bei Kriegsbegiun aus Palästina ausgewiesen, ging er nach Aegypten und trat dort in das erste jüdische, von Jabotinsky gegründete Frciwilligcnkprps ein. ״The Zionist Mule Corps“ wurde von den Engländern zum Transport nach Gallipoli geschickt. So j untergeordnet der Dienst war, so sehr gab er den 1 jüdischen Freiwilligen Gelegenheit, ihre Todesverachtung und ihre Aufopferung zu beweisen. Die Berichte der englischen Offiziere geben davon Zeugnis. Mit nur wenigen Ausnahmen wurde «Las Korps völlig aufgcricben. Am sonnigen Strand von Gallipoli ruhen diese jungen Juden für immer. Trumpeldor zeichnete sich vor allen anderen aus. Vom einfachen Soldaten rückte er auf zum Range eines Capitains. Er verlor den rechten Arm und ging nach seiner Wiederherstellung nach Rußland. i>ort war er als treibende Kraft in der Chaluzim-Bewegung tätig. Wären die Wege offen gewesen, er hätte mehrere jüdische Regimenter nach Erez- Israel geführt. Im September letzten Jahres traf ich ihn in Konstaniinopcl. Ein paar Führer der russischen Ch.lluzim waren dort ciugetroffen nach unendlich mühsamer Reise, nach Tagesmärschen zu 'Fuß und Seereisen in Fischerbooten. Sie waren auf der Durchreise nach Pak'istiiia und wollten erst untersuchen, welche vorbereitenden Arbeiten für den großen Durchz.ugsstroin der Auswaiulcrer in Konstantinopel zu leisten seien. Es waren einige Akademiker und ein Arbeiter im einfachen weißen Kittel des palästinensischen ״Poel“. Der rechte Aenuel hing leer herab. Ich hatte den Namen überhört, bemerkte aber, daß diese schlichte Erscheintmg die Kameraden zu beherrschen schien, daß seine Meinung und Ansicht bei ihnen ausschlaggebend sei. Am nächsten Tage hatte ich Gelegenheit, einer Unterretlung der Konstantinopler Führer mit den Chaluzim beizuw’öhnen. Man hatte mir gesagt, daß audt Kapitän fVtimpeldor anwesend sein würde und ich freute mich, diese in Palästina so beliebte und volkstümliche Per■ sönlichkrit kennen zu lernen. Bei der Zusammenkunft jedoch s־ah ich mich vergeblich »ach der bekannten Uniform um. Ich fragte den neben mir sitzenden Arbeiter, ob Capitata Trumpeldor nicht käme. Der lachte und sagte: ,,Sie sprechen ja mit ihm.“ Als einfacher Arbeiter, ohne Rang und Würden kehrte Trumpeldor zu d!;n Feldern Galiläas zurück, wie er sie verlassen liatte. Mit den Händen konnte er die Arbeit nicht mehr atifnehmen, so sollte sein Geist ,und seine Energie den Kameraden die Woge weisen. Wer ihn kannte, mußte sehen, wie seine sichere und starke Zielbewußtheit die Andern beherrschte. Und für ihn, gab cs nur ein Ziel: Den Aufbau unseres Landes, die Ansiedlung des jüdischen Volkes auf freiem heimatlichem Boden. Nun ist er, der alte Kämpfer, doch bei der Verteidigung des geliebten Bodens gestorben. Er hat einen schönen Tod gefunden; nicht fern von der Heimat wie seine Kameraden von Gallipoli, sondern auf eigener Scholle. Sein Vorbild vviref lange, lange weiterleben in den Herzen der Palästinenser. Sollen wir trauern, wenn sich erfüllt, Um was wir gekämpft mit Schwert und Schild? , f) i n a C l c m e 111 i 11 e M a y c r. Die gesamte palästinensische Presse und beinahe alte -europäischen und amerikanischen jüdischen Zeitungen bringen ausführliche Würdigungen Trumpeldors und Trauerartikel für die To teil'von Tel Chaj. Wir verweisen auch auf die in unserem heutigen Bericht über die Hapoel-Hazalr-Weltkonferenz enthaltene Schilderung von Trumpeldors letzten Taten und seinem Tod, die der Darstellung der palästinensischen ־Zeitungen entspricht Der Parieikampf im polnischen Judentum Von unserem Krakauer is-Konrcspomlenten. Krakau, amt 15. März 1920. , Das polnische Judentum bildet zur Stunde keine präzis zu erfassende Quantität: die Ostgrenzen dgs erneiden Staates werden von Tag zu Tag militärisch vorgetragen und nähern sich stark jenen aus der Zeit der ersten Aufteilung Polens. Niemand vermag je- «loch heute iuiolgc der internationalen Kompliziertheit der russischen Frage vorattszusagen, an welcher Linie Polens Ostgrcnzcii international fixiert werden werden. Gerade aber in der strittigen Kampfzone lebt ein bc. t r ii cli 11 i ch e r Teil des jüdischen Volkes, der heute noch nicht als Bestandteil des polnischen Judentum* betrachtet werden kann. Was heute aktiv-politisch den Begriff ״l'ohiischcs Judentum“ ausmacht, ist dieser Teil unseres Volkes, welcher Galizien (Klcinpolen), das ehemalige Kongreßpokn und jenen Teil des besetzten Litauens bewohnt, in welchem bereits die Zivilmacht «las militorische Regime altgelöst und tlalter einer, wenn gleich beschränkten, politischen Betätigung freien Raum überlassen hat. Selbst Posen (von seiner kleinen, obwohl regen und geistig hohen Judcnzald abgesehen) liat sich in diesen Begriff sozialpolitisch noch nicht cingeschlossen und ist vom innerjüdischen Parteigetriebe Polens völlig unberührt geblieben. Beispielsweise hat sich der Zusammenschluß der zionistischen Organisation Posens mit der Zentrallcitung in Warschau, soweit mir bekannt ist, bisher nur in einem Bcgrüßungs-Telcgramm an die zionistische Landeskonferenz und in einer platonischen Vertretung im Warschauer Zentralkomitee . geäußert. Diese Einschränkungen erscheinen mir zur klaren Umschreibung des zu behandelnden Themas geboten. Aber selbst bei deren Berücksichtigung bildet das heutige polnische Judentum schon eine mächtige Qua!!*- tität. Seine Zahlcnstärke schwankt approximativ zwischen 2 800(100 bis 3 000 000 und beträgt daher nahezu ein Fünfte! des ganzen jüdischen Volkes, Dieser Prozentsatz allein ist ein genügender Grund, .um der inneren Gestaltung und Entwicklung des polnischen Judentums vom allgemein-nationalen Gesichtspunkte der jüdischen Zukiniftsfrage besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Ist schon das polnische Judentum dank seiner Zahlcnstärke relativ der wesentlichste Bestandteil und Machtfaktor im Osijudcntum, so ergibt »ich dessen Bedeutung erst recht aus der Erwägung der Tatsache, daß das vveißrussische Judentum zum größten Teil, das russische, ukrainische und rumänische beinahe restlos in seiner politischen Betätigung lahmgelcgt und daher auch in einer schöpferischen Einf.ußnnh.nc auf das gesamte Schicksal der jüdischen Nation zurzeit behindert ist. Das polnische Judentum kann schon heute, im aktiv - po'iti-chen Sinne, als das Ostj u d c 111 n m schlechthin bezeichnet werden. In dieser Aktivität schließt sich ihm im Osten nur noch jener Teil des litauischen Judentums an, welcher den noch labilen Staat der ״Taryba“ bewohnt. Schon der äußere Habitus des polnischen Judentums ist vom deutschen ganz verschieden. In Deutschland dürfte, was jüdisch-national gesinnt ist, sich so ungefähr mit der zionistischen Organisation und den ihr nahestellenden Kreisen decken. Beide insgesamt, wenngleich qualitativ und schöpferisch sicherlich der stärkste Teil des deutschen Judentums, dürften jedoch trotz sprichwörtlicher, strammer Organisation noch immer nicht einen relativ sch r grollen Teil des deutschen Judenbims ausmachcn, selbst dann noch nicht, wenn die der Sache ergebene, aber organisatorisch noch nicht erfaßte Jugend hinzugerechnet wird. Das polnische Judentum hingegen bekennt sich in seiner erdrückenden Majorität zur jüdischen Nation. Die zionistische Organisation ist hier nicht «ler einzige Träger des nationalen Gedanken. Sämtliche sozialistischen Parteien, die bürgerlichen ״Foikisten" und selbst die orthodoxe Partei ״Schlome Emuneh Izrael“ stehen grirndsätzlich auf dem Boden der jüdischen Nationalität, Aus dieser Verschiedenheit ergibt sich ein weiterer, inhaltlicher Unterschied. Der jüdische Nationalismus im deutschen Judentum isr vorwiegeml palästinensisch-zionistisch eingestellt und hat bisher, wie die letzte zionistische Lantleskonfercnz in Deutschland bewiesen hat, noch nicht gewagt, ein national-politisches Gahithprogramm aufzustellen. (Die Gründe sollen hier uncrortcrt bleiben.) Das tastende, unsichere nationale Gnhithprogranun des deutschen Zionismus bezweckt vorläufig mehr die sozial-ethische Aufrüttelung des deutschen Judentums als eine national-politische Betätigung. Das national-kulturelle Programm steht dort demgemäß lediglich im Zeichen der Aufforderung zur privaten Selbsthilfe, mehr als Mittel zur Zkmisierung des Judentums, denn als Selbstzweck einer nationalcn Minderheitspolitik im Staate gedacht*). Das polnische Judentum hingegen hat 'seine nationalen Gaiuth-Fordcnmgcn in einem fest umrissenen, wenngleich bei verschiedenen Parteien nicht unwcsentlidhi auseinandergehenden politischen Programm verdichtet und betreibt in Parlament und Stadträten eine zielbewußte, nationale M inorit« 18politik. Das polnische Judentum verlangt die rechtliche Anerkennung seiner Kollektivität. Nationaler Kataster, nationale Genieinde, als rechtlich anerkannte Einheit, vom Staate dotiertes.Schulwesen, das sind die wesentlichsten Forde- 'rangen dieses Programms, welches nunmehr auch freibstzweck der zionistischen Organisation gewor- «len ist. So stellt sich nunmehr hier das zionistische ’). Für (eine solche fehlen in Deutschland auch die objektiven Voraussetzungen, Anm. d. Red.