Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 23 (13.4.1920)
- Date
- 1920-04-13
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RjU.NÖSCHAU Seite 171 1 ו Ml .11 es 3- . If 11x11, |,jta S 11• 411.1 m .x 1 ,et j:J1 | eu I ml .,n« « mc cd kn ו¬! $ i j t St. 23 tlcinapoel-Mazair in Palästina eine Klassenbeu cgu.ig, obwohl er nicht davon redet, Idi will keine Klassenbewegung, sondern eine Idcenbcwcgung. Dem Arbeiter!)•ein es materiell jetzt besser, als vielen Intelligenz!!.־™. 'Der Sozialismus will ihn nidit aus materieller Not befreien, sondern er will die ganze Gesellschaft auf der Arbeit umbauen. Der politische Kampf ist nicht der einzige Weg, viel' wichtiger ist das Schaffen., Wir sind auch abhängig tuid interessiert an der Entwicklung der andcren Volker. Wenn wir eine allweltÜchc Partei schaffen, so müssen wir auf die Frage der Internationale eine Antwort geben. Vielleicht müssen wir eine vierte luternationale der Arbeit schaffen. ... Sprinzak: Wir stehen zwei Gruppen gcgcnubci. Für die westliche, welche gleichzeitig ihre individuelle Losung sucht, gilt nur die Forderung Joffes ms Land arbeiten zu gehen, als einziger Imperativ. Die östliche Gruppe, deren Anschauungen am Klarsten Kawicz urtreten hat sa״t, man müsse ein Programm für Durch- Schnitts inerischcii haben, die nicht uüt dem Kopf durch die Wand rennen. Dies ist keine Anschauung für eine Partei die revolutionär sein will. Wir sind auch für den Anschluß au die Arbeiterbewegung, aber cs gibt keine internationale Arbeiterbewegung. Jedes Volk hat seine eigenen Aufgaben. 111 dieser Hinsicht gibt es keine abstrakte Wahrheit, sondern den Egoismus jedes Volkes. Von einem Prinzip können wir nicht abgehen: Palästina darf nicht nur ein Zentrum sein, sondern c> ist die Lösung. Trotzdem gibt es für das Gahith noch zwei Aufgaben: Die Auswanderung nach Palästina und die Verteidigung der nationalen -Positionen. Vielleicht wird cs so weit kommen, dab sogar Palästina Menschen herschitken wird zur Führung der Gallith־ arbeit. Der extreme Palüstimsmus muß aber das Prinzip unserer ganzen Arbeit sein. Dr. Bub er: Ich will jetzt nicht weiter über ein sozialistisches Programm sprechen, weil ich noch viel darüber zu rede;! haben werde, hier und in Erez Israel. Ich will nur die Frage der Galuthpolitik von einem einzigen Gesichtspunkte behandeln, inwiefern diese Frage nämlich in die prinzipiellen Grundlagen eines Programms .eüi/uscbließen ist, das uns einigt. Ich spreche also nicht über die Ik'reehtiguiig der Galuthpolitik überhaupt. Um die Galuthpolitik in ein gemeinsames Pro- ין ramm aufzunehmen, müßte die Möglichkeit einer von den Völkern unabhängigen, gleichmäßigen und selbständigen Galuthpolitik bestehen. Diese Möglichkeit ist aber mit dem Wesen des Galuth unvereinbar. Galuth. bedeutet nicht mir Verstreutsei״, sondern Verstricktsein in das Leben der Völker, Verstrickung jedes Teiles unseres Volkes in das Lehen eines bestimmten anderen Volkes, Wir sind auch innerlich abhängig von den fremden Bewegungen, Das ist eine unvermeidliche Assimilntkm. Das Galuth kann sich aus dieser Verstrickung nicht lösen, weil da/u der Aufbau eines geschlossenen wirtschaftlichen und kulturellen Lebens nötig wäre; dies allein würde aber schon bedeuten, daß wir aus dem parasitären Leben berauskonmien. In einem Einigungs- Programm kann die Galuthpolitik nicht stehen, sondern sie'muß den Gruppen überlassen bleiben. Unser Programm kamt nur auf einem Prinzipc aufgebaut sein, dem Prinzipc der Kettung des Volkes aus diesem Ga- Vmh der Verstrickung, des Aufbaues eines selbständigen Volkslebens in Palästina auf den Grundlagen der Arbeit und der Gemeinschaft. 111 einem Sinn kann auch die Galutharhcit aufgenommen werden als Vorbereitung für Palästina, d. h. nicht nur hebräisch lernen, sondern Reproduktivierungsarbeit und alles was den Gemeinsclialösinn weckt und erhält. Aber all dies muß nnscrem palästinozentrischen Zielbewußtsein cingcfügt sein. Unser Programm kann nur ein radikal-paliistmozentrisches -ein mul ein in dieser Bedeutung persönlich vcrpflichtendes Programm, Ich weiß nicht, inwiefern ein solcher Lebensvorbaml eine Massenbewegung sein kann, aber ich hoffe es im Innersten, daß diese Wahrheit auch die Massen erheben und befeuern und schließlich zu sich zwingen wird. Man darf nicht zuviel Respekt vor der Masse haben, d, h, vor ihrer Augenblicksge-talt, sondern man muß den Keim sehen, der in dir 1-1 und muß ihm zu Zeiten befehlen, sich zu entfallen. Die Führer der Massen haben die Pflicht nicht nur politisch zu füliren, sonder» lehrend und wegweisend. Aber in dieser Stunde, in der alle Völker entartet sind, genii/ft es nicht, noch ein Volk zu schaffen, das in den Kreis der Völker eintritt und von ihrer Atmosphäre vergiftet wird. Wenn es nicht eine höhere Gemeinschaftsforin bi sich und durch sich verwirklicht, als die anderen Völker, durch sein Lehen den Völkern etwas Zurufen will. Auch von dem Standpunkt derer, die sagen, nicht Sozialisten zu sein, kommt es darauf au, ein wahrhaftes Gemeinschaftsleben aufzubaucn. Das ist ein Sozialismus, der nicht von außen i!1 das Volk Iv.neingetragen wird. Ohne diesen echt jüdischen Sozialisinus gibt es keinen echt jüdischen Nationalismus und kann es keinen geben. Zum Schluß weist Redner darauf hin, daß wir vor einem Augenblick der schwersten Krisis stehen, der Krisis im Zionismus, im Judentum und in der Menschheit und in diesem Augenblick müssen wir alle arbeitenden Kräfte nicht etwa zu einer Opposition, so״- dem zu einem Werk zusammenfassen, das eine Brücke baut zu einem neuen Reich, dem Reich der neuen, der wahrhaften Menschengemeinschaft, Nach Schluß der Programmdebatte wird eine Prognmnikominissi;:.׳! gewählt. Auf Antrag Lcwinson hat die Konferenz beschlossen, eine Kundgebung der Trauer über die Verldstc von Tel Chaj telegraphisch den palästinensischem Genossen zu übermitteln. Es wurde folgende Depesche abgesandt: ״Hapotcl-Mazair Jaffa Tel Awiw. Die Weltkonfereiiz Hapoel-Hazair, Zeirc-Zion betrauert zusammen mit dem ganzen Volk und besonders mit der Arbeiterschaft Palästinas die Verluste in Obergaliläa, Ehrende Bewunderung den Verteidigern unsc- Ter Stellung. Die Konferenz ist entschlossen zur Schaffung eines geeigneten Lagers von Pionieren der nationalen Arbeit welche das Lebenswerk der Gefallenen von Tel, Chaj fortführen werden. Im Aufträge der Konferenz: Das Sekretariat: Lewinson, Weltscn.“ Die nächsten SiOmigen Donnerstag und Freitag sind der Arbeit itn Gahith für Palästina gewidmet. Referate halte«!: Zsvi Jeliuda (Palästina) Me re-!11 it!s k i (Misrach-Verband Warschau) und Rusczuk (Chaluz Polen). (Den Bericht über diese Sitzungen werden wir uachtragen.) Erklärung des ״Hechaluz“ Die lüer vereinigten Vertreter des Hcchahiz in Polen, Galizien, Tarybalitauen, Nordlilaiien, Weißrußland, Deutschland, Oesterreich und Tschechoslowakei! hegrüßen die Weltkonferenz, des Hapoel-Hazair und der Zeire-Zion als einen Schritt auf dem Wege zur Vercinigtinj; aller Elemente, die den Aufbau von Erez Israel auf den Grundlagen der sozialen Gleichheit, der Wirtschaftliehen Gerechtigkeit und der hebräischen Kultur erstreben. Der ticchatuz erstrebt in gleicher Weise den Aufbau des jüdischen Gemeinwesens in Erez Israel durch nationale Kolonisation auf den Grundlagen der Eigenarbeit, der sozialen Gleichheit, der wirtschaftlichen Gerechtigkeit und der hebräischen Kultur. Die Chaiirzim steilen sich die Aufgabe, sicli mit ihrem Leben und ihrer Arbeit ganz und restlos und als Pioniere für die Verwirklichung dieses Aufbaues ciuzusetzen. Zur Durchführung dieser Aufgabe sollen die Ln Arbeitsgruppen zusammen״eschlosscnen Chaiu/itn die Okkupation des Landes vollziehen. Nach Erfüllung ihrer Aufgabe sollen die Chaluzim in Siedlungen seßhaft gemacht werden und so die Elemente des neuen Geineinwesens bilden. Der Hechaluz fordert daher die Inangriffnahme aller Maßnahmen, die zur Durchführung der sofortigen E1nig rat um aller produktiven Elemente und voran der Chaluzini erforderlich sind, Die Leitung der Vorbereitung und der Uebersicdlung der Chaluzim soll durch eine Hedialuz-Zentralc erfolgen, die Vertreter in die zeittraten Immigratious• mul Kolonisationsiimter entsenden wird. Die für die Vorbereitung, Uebersicdlung und An- Siedlung der Chaluzim erforderlichen finanzielle» Mittel sollen in weitmöglichstem Maße von den Institutionen, die für die Durchführung der zionistischen Kolonisation bestimmt sind, zur Verfügung gestellt werden. Der Hechaluz erwartet von den auf der Konferenz vertretenen Gruppen, daß sie alle ihnen zur Verfügung stehenden politischen Machtmittel für die Verwirk- Uchung unserer Absichten und für die Durchsetzung unserer Forderungen einsetz.cn, was ihm ermögliche» wird, mit ihnen zur Erreichung des gemeinsamen Zieles zusammen zu arbeiten. Im Sinne dieser Erklärung nein neu die Vertreter des Hechaluz aller Länder an den Beratungen ihr K»>1ferenz, soweit sie sich auf den Aufbau Erez Israels und auf die Vorbereitung dazu ‘beziehen, teil. Die Vereinigung beschlossen Freitag abciul wird auf Grund der Verhandlungen der Programmkomniission dem Plenum zunächst eine Resolution vorgclegt, welche ausspricht: daß die Vereinigung aller Teile der im Hapoel-Hazair und in der Zdre-Ziou-Orgamsation organisierten jüdischen Arbeitsbewegung zu einem all weltlichen Verband auf Grund gemeinsamer allgemeiner Prinzipien btschlossen wird. Die Einzelheiten des PnograJnmes der neu geschaffenen Vereinigung hat eine Kommission auszuarbeiten und der nächsten Wcltkonferenz vorzülegen. Diese Resolution wird unter großer Begeisterung einstimmig a n,gca o m m e n. bi der nächsten Sitzung, Samstag abend, am 3. April, legt Dr. Martin Huber einen Progranimcntwurf vor. der als Grundlage für die Diskussion des!1arte!- Programms vorgeschlagen wird. Nach längerer Diskussion, in die auch A. D. Gordon emgreift, wird die Angelegenheit nochmals der Programinkommission zugewiesen. Sodann ergreift, lebhaft begrüßt, das Wort das Mitglied des E. A. C, Dr. Schmarjah Lewin: Zuerst habe ich eine Pflicht zu erfüllen, die mir das A.-C. übertragen hat, Euch zu begrüßen namens des E. A.-C. und Euch eine glückliche Arbeit zu wünschen. Es ist nicht nötig zu betonen, welches lebhafte Interesse das A.-C. an Eurer Arbeit nimmt. Ich selbst will noch einige Worte sagen. Unsere Arbeit zerfällt io zwei Teile. Zunächst müssen wir Erez-fsrael als Volk in Empfang׳ nehmen. Dies haben wir durch die Politik erreicht, weil es keinen anderen Weg für uns gegeben hat. Aber cs gibt ein« zweite, verantwortlichere und schwerere Aufgabe: das Volk zu seiner Aufgabe hinzuführen^ es zur Erlösung zu führen. Es gibt keine andere Erlösung als Erez-Israel. Aber nur ein kleiner Teil des Volkes versteht, was Erlösuii״ ist. Unsere Arbeit ist, auf das Volk einzuwirken. Ich habe mich niemals mit der Politik und der Diplomatie befaßt sondern immer auf dem zweiten Gebiet gearbeitet. Ich habe mir die Juden ungeschaut in alk-ii Lindem und ilu־ Wesen zu erkennen gesucht. Und ich habe einigen Einfluß gewonnen. Wenn Sie mich heute fragen, woher ich die Kraft genommen habe, auf das Volk zu wirken, so antworte ich: die Wer Jahre meines Lebens in Erez-Israel haben mir die Kraft gegeben, Das Leben in Erez-Israel gibt unbesiegbare Kraft. Das Volk und das Land gehören zueinander. England hat uns die Deklaration nicht aus Liebe, sondem aus geschichtlicher Notwendigkeit gegeben. Aber werden wir selbst die ungeheure, die heilige Kraft finden, das Werk atiszuführcn? Ich erwihne nur eine Kleinigkeit: Geld sammeln ist eine unangenehme Sache ich habe hier auch kein Wort darüber gehört. Wir sind verpflichtet, uns auch mit solchen Sachen zu befassen. Das Geld ist da, aber wird das Volk den Willen halx'11, d is Geld herzugehen? Auch d.dür gibt es nur eine /Antwort: Erez-Israel. Es ist nötig, daß Heerlager gleicht. Iin Quadrat eihebt sich ein weißes Gebäude, das wohl nicht Raum für alle Gäste hat, «leim ringsum sind Zelte aufgcschlageit. Es wimmelt von Fellachen, Beduinen, Soldaten •und Derwischen. Da- /wischen viele "Kinder, halbnackt und reichlich schmutzig, aber oft überraschend schön. Pferde und Esel weiden, dazwischen, In! inneren großen Hof ist eine Art von Bazar improvisiert. Uns interessiert mehr die kleine Moschee, die das Grab Moses enthalten soll. Wir versuchen, einen Blick durch das vergitterte Ficnsterdien zu werfen, können aber nichts sehen. Uebrigcns darf niemand außer dem jeweiligen Mufti das Heiligtum betreten, der wohl auch nichts in dem Raum finden wird. Na- Uulieh hüteten wir uns, unseren( Zweifel an der Existenz- Berechtigung des Grabes Ausdruck zu verleihen. Man begegnete uns, den ״Ungläubigen“, mit der größte« r rctiadlichkeit. Von dem Fanatismus der Derwische, vor dem uns christliche Bekannte gewarnt hatten, war nichts zu bemerken. ״Ihr seid Juden? Gut. Friede sei mit Euch,“ dazu tiefe Verbeugung, die Hand auf tmrn und Herz. Wir fühlten uns zu Hause, unter urudern, — ln einem Anhau ist die riesenhafte Küche. De V״*! u *,?י der Verteilung der Abendmahl«: c‘ . c «nsgefahrUehcs Gedränge. Alles drängt, sehr sc'nen Anteil am Mahle zu erhalt( ,1rS״״™,tI?CkMChtsV״״ Aufseher auf die A »"־ •D'e unK«hcure11 Berge von Brot u hWht '&*״״*״ vermutok daß niemand hung! J°" ״nscre1n Gastfneund und d übrige» Mitgliedern der Familie el Hussein!, die h anwesend sind, in den Saal geleitet. Diener bring Wasser zum Waschen der Hände und Füße. Man m sein Europüertum ein wenig ־vergessen Auf d Polstern, die sich rings an den Wände» entlangzieh »md auf denen auch ,wir uns niederiassen, widmen s einige alte Scheichs intensiv der Fußwaschiuig. Was wollt Ihr? Sie sind Lange barfuß im Staub gewandert, — Dann bringt man ,in großen Schüsseln Reis und Scliaffleiscli. Wir Europäer bekommen Löffel, die Scheidts bedürfen dieses überflüssigen Kulturgegen- Standes nicht. Mit dem Hinweis auf unsere rcichlidi mitgebraehten Vorräte können wir uns der Teilnahme am Mahle entziehen, ohne zu verletzen. Gerne nehmen wir aber von dein köstlichen Mokka und den Sußtgkeilen, die gewicht werden. ■ 'Monotone, doch eigenartig rythmischc Klänge locken uns wieder ins Freie und nun genießen wir ein■ unvergeßlich schönes Schauspiel: Beduinen tanzen den Schwertertanz. Es sind alles hohe, schone Gestalten! von! edelsten semitischen Typ, alle Bewegungen sind von einer ruliigcn Grazie und Ausgeglichenheit, die man fast nur noch bei denfreien Wiis tenbe wohnern findet. Im weiten Kreise stehen die Zuschauer und klatschen zum Takt in die Hände. Immer lauter wird der Gesang, immer schneller die Bewegungen der Tanzcitden. Lebensgefährlich funkeln die Schwerter. Da erklingt vom Minaret der Moschee die Stimme des Ru1־ fers zum Gebet. Die Schwerter sinken, Musik und Tanz, schweigt. Alles wirft sidv zur Erde. Da verlassen» wir Nebi Mtisa, tun die Nacht in Jericho zu verbringen. — —!Langsam fährt der Wagen in den sinkenden Abend hinein. Noch einmal umgibt uns die ganze zauberhafte Schönheit der Wüste. Vor uns, in der Tiefe, schimmert azurfarben das Tote Meer. Dahinter erhebe» aus rosa und violetten Schleiern die Berge von Moab ihre Gipfel. Gigantisch ragen die Felsen auf. Sie bergen in ihren Schluchten die Träume untergegangenef Zeiten; sie bergen wohl auch das. wahre Grab des ״Nebi Musa“, unseres Propheten Und Lehrers Mosche. Neuere Literatur über jüdische Mystik. Bei dem in unserer vorigen Nummer veröffentlichten Feuilleton ״Neuere Literatur über jüdische Mystik“ ist durch ein unliebsames Versehen der Name des Verfassers weggebiieben. Wir tragen daher nach, daü der Aufsatz von Herrn Dr. E r n s t' M ü 11 c r in Wien stammt. HebrSische Bücher Das Kulturdezcrnat der B. Z. V. teilt uns mit: Es besteht die Möglichkeit, hebräische Bücher, die uns lange gefehlt haben, verhältnismäßig billig aus Polen zu beziehen. Vorhanden ist gegenwärtig: ה״לשון* של גרדון הלק א, ב׳ ג. Bestellt und an Interessenten abgegeben werden können im Verlauf von 14 Tagen folgende wichtigen Bücher: ״השפה״ של ר. נוטסן ח 11.1 "בית פפר עברי" של גררונסקי ח. א, ב, ג. ..מבוזר הספרות" ,טביוב. ..מורה הילדים" מביוב "פרקים ראשונים" של פינמן ח. א, ב, ג. ",קורות העברים" ד׳ הלל,ים של היבנוב. ."שפת עמנו" של קצולנסע Anfragen und Bestellungen sind zu richten an das Kulturdezernat der Berliner Zionistischen Vereinigung oder Jizchak Kotowitz, Berlin NW. 87, Erasmus- Straße 12. Er ist Dienstag, nachmittags von 2 bis «/27 Uhr zu sprechen. * Das V. Heft der ״Haawoda" (Wien) ist erschienen. Es enthält unter anderem folgende Artikel: I. Josef Aronowitsch: Unsere Aufgabe auf der Weltkonferenz; 2. Dr. H. Jiorowitz: De Relativitiitstheoric v. Prof. Einstein; 3. Sawlan: Die Dedet!- tung des ״Hechaluz“ im gegenwärtigen Moment; 4. Me!er Henisch: Die Verwirklichung des Zionisma*׳ 5. Josefine Robinsohn: Das Mäuschen; 6 Eiseser Joffe- ״Hapoel-Hazair“ und die Programm frage. — Preis dieses Heftes 2,50 M,