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Jüdische Rundschau · 1920-03-31 · Heft 22 (31.3.1920) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 22 (31.3.1920)
Date
1920-03-31
Page
– (sequence 7)
Language
German
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u N DSC H AU ׳! j U £DI £.CI 11 E Seite 161 Nr. 22 foV׳« jiulisclicti Masse«, die. aid> im modeiucn Roia 1 trnl in Afrika fcosiscrvkrt haben, stellen• heute noi.11 | «inc .׳imoriJve Masse dax. lange knrin cs allerdings nicht mehr dauern und sie werden unvermeidlich in *len Srtulcl des moderne;) Leben■» h!1H!i11gcv.ogcn -- sei «י■׳, jndcni die ״glücklichsten“ von ihnen sich den übrigen• rfonfechcii Juden augesellett, sei cs, da!! die volktälidi:׳ proieiarisierten vom Sozialismus verschlungen werden; vorläufig bilden sie «her noch ci« Material der jüdi- 'dien Reuaiss.ince in Italien, insbesondere, wenn diettMiigen Zionisten, welchen die Aufgabe, diese Massen zu gewinne«, zukommeii wird, mit den nationalen Ideen und Initiative,! auch die sozialen zu verbinden ver- *:elicn ,werden. Somit kann inan objektiv fcststellcn, daß die zio- 1 .dische Arbeit in Italien durchgeführt werden muß und kann. Auch das wenige, was bis jetzt erreicht wurde, ist recht crmutigeml, Insbesondere wenn man!׳cdeuhl, daß eine organisierte zionistische Tätigkeit erst seit flau Herbst 1918 datiert. Was augenblicklich *diwcr ist, sind die ersten Schritte, die unvermeidlich sich auf einzelne Personen konzentrierten. Werden aber tt.e cirstcn 1 limlcrnisse überwunden .sein, wird eine zionistisehc Strömung im jüdisch-italienischem Leben geschaffen, so kann man damit rechnen, daß das italieiiischc Judentum noch seinen Beitrag zur jüdischen Weltbewegung beisteuern wird, und dieser Beitrag könnte desto interessanter, sein, als, wenn die italienisehen Juden noch ziirückkoniinc», sie e« nicht au* ünHenem Zwang, sondern aus inneren psyehischeu Motiven getrieben tun; und wenn slc noch jüdisch Mhuiffeu werden, so wird es «1 einer Atmosphäre der I;«ÜMMt geschehen, Polen Eine neue Pogromwelle? Order diesem Titel berichtet der Krakauer ״Nowy l'»zi ennik" über eine Reihe in letzter Zeit sich häusV,1;J0r Kleiner Jmlcnexzessi•. Kr zählt dabei die Städte LezmisL, wo am 11. März seitens der Militärirans- (hirie die leiumden Juden überfallen und geschlagen wurden mul diese Exzesse seit acht Pagen sich fortv,idu־end wiederholen, (ein Teil der Opfer wird nament* Kch angeführt) dann Rudnik, v.o dies ebenfalls der P.dl ist, mul B r o d y auf, welche Stadt se.it mehreren i;;;!•;ו der Schauplatz kleinerer Ausschreitungen ist, in- L)lge deren die jüdischen Geschähe geschlossen sind und die Juden sich in ihren Häusern verstecken, u1u meid *n die Hände der ״Bewaffneten“ zu fallen, in aileu erwähnten!"allen läßt da* Verhallen der Bahn- und Siclicrlieitsbchordeh zu wünscheii übrig, an die der ״Novry Dziennik*‘ um Ergreifung strenger Maßregeln appelliert, um diese I:\zasse gleich bei ihrem Entstellen au unterdrücken, bevor «ie größeren Umfang aiinehmen. Verletzungen des Friedensvertrages O!« Wahlen zuiu Sladfrat in ChineInIk wurden vn Widerspruch zu den Bestimmungen des Friedens- *־״trage» auf Sonnabend, den 21. Februar anberaunit. tkf.e Verletzung de# Friedensvertrage* ist um so bemerkenswerter, als bereit» früher eine Wahl in Climelnik ״! ittgefunden liattc. Bei dieser waren 20 Juden und * Christen gewählt worden. Die Wahlen wurden an- ׳uillicrt und die Neuwahl nunmehr auf den Sabbat verlegt. Für den Fortgang• der B o y k o 11 b c w e g u u g ist die Mitteilung des bekannten antiseinitisdieii Organs ״Uwa Grosze׳' *yniptoinatisih, wonach in Warschau *ine große S t r umpf war e n f abri k gegründet *Äude, in dei Juden grundsätzlich nicht angestellt wwde*. Univcrsitatsantiscniitismiis Der Senat der Warschauer Universität fiat dfe Kamli- Aitur des berühmten Professors Simoa Aschkenasy .׳uf den Lehrstuhl der Geschichte bei der Warschauer Universität abgclolint. Der akademisch polnische Kongieß hat mit großer Mehrheit gegen diesen Akt von Antisemitismus protestiert. Professor Petrajicki, der bekannte (]clchrtc, der lange Jahre hindurch Professor der Geschichte an der Universität Petrograd war und der die Kandidatur vou Professor Asclikcnasy vorgt- *cldagen hatte, hat deslialb seine Demission als Proh,'*wr der Warschauer Universität gegeben. Ein sozialistisch es Organ gegen den Antisemitismus Der in Krakau erscheinende ״Napszod" widmet anläßlich der Angelegenheit Aschkcnasy den Verdiensten di««•* Gelehrten einen gioßeu Artikel und schreibt: ״Ikc Bestrebungen der 1 נ ationaUlen 10kratischen Partei beginnen sich zu venvirklidieii. Die Universität War- *• 'au wird i!t Zukunft in ihren Lehrkörpern keine •mner Asdikcnasy und Petrajicki mehr zählen, •1 er Männer von der naikmaldeinokratischcu Partei, die ' , V>'i«-.c11scl1ait imd ihre ganze Lehrtätigkeit uvn Duellen des liberum vefo verdanken. Beweist dieses tveispjel nicht die große Gefahr, die •eine Regierung der natiaiia!demokratischen Partei für das Land bedcuUR Wehe der pohiisclicii Zivilisation, wenn diese H׳kCr“,uJ,c״ keuschen wciterliin über Polen regieren. wo ihnen gelungen ist, »ch hineinzuschleichen und maßgebende Posten zu besetzen, hat inre Herrschaft Verwüstungen für das moralische und *ulhirelle Leben de« Landes' gebracht." Ungarn ■ 1 o 1 Der Terror «11 die Entente Der Vomlzcudc der «;!״arirdicn FricilensdeL-gatlon in Paris, Graf Albert Appouyi, hat au den ungarischen Ministerpräsidenten ein Schreiben gerichtet, in welchem er die Wirkung der •unerhörten ungarischen Jiidemiwtzelcien auf der Friedenskonferenz wie folgt schildert: ,;!1n1ner häufiger erreichen uns Nachrichten, daß individuelle Aktionen von konfessione Heu Gesichtspunkten geleitet sind, ׳ welche die in den Staatsgesetzen verankerte Freiheit der Bürger auf eine das Leben des Einzelnen gefährdende Weise vergewaltigen. Der Einfluß dieser Vorfälle in unserem Lande macht sich in den! gegenwärtigen überaus heiklen Zeitpunkte sehr unangenehm bemerkbar, denn über seine die allgemeine Stimmung für «ins ungünstig beeinflussende Wirkung hinaus begegnen wir jetzt schon der unendlich ernsten Erscheinung, daß in einzelnen Gebieten des Landes, die wir als abzutrennende bczcichncten und wo die von uns vorgeschlagene Volksabstimmung ein für uns unbedingt günstiges Ergebnis versprochen hatte, sich die Stirnmung gegen uns gewendet hat, wie es denn nur natürlich ist, daß die Anziehungskraft eines Staates aufliört, der unfähig ist, die elementaren Freilicitsrcchte seiricr Bürger zu schützen, eines Staates, in dein die Gewalt des Individuums die Geltung des Gesetzes in Frage stellt. Wir bitten Sie, mit aller Kraft und mit dem vollem Gewichte der Staatsgewalt dahin zu wirken, daß die Herrschaft des Gesetzes chebaldigst hergestellt werde. Wir glauben, die Bestrebungen des Keichsvcrwesers zu unterstützen, indem wir unseren warnenden Ruf in ernstester Form erheben. Andererseits schulden wir es uns selbst, die Verantwortung' für die vollkommene Ergebnislosigkeit unserer Re- Strebungen von uns abzuwiil/cn. ' Wenn diese Ergebnislosigkeit durch außerhalb unserer Macht stehende, durch uns erkannte Hindernisse, die trotz unserer Forderung Weiter bestellen, herheigeführt wird, dann werden wir weiterhin erwägen, ob wir überhaupt in der Lage seien, das uns an vertraute A m t weiter zu ver w alten, soferne die Siche- . rung der gerügten Verhältnisse nicht in der allerkürzesten Zeit erfolgen würde. Ungarns Una b 11 ä 11 g i g k e i t ist verlöre n, wenn wir weiter in dieser Art fortfahren.“ Dieser Brief wurde von dem ungarisch«* Minister- Präsidenten in der Sitzung der ungarischen National- Versammlung vom 17. Miirz verlesen. Der Minister- Präsident fordert dann «las Haus auf, die Wichtigkeit dieser Mitteilung in Erwägung zu ziehen. Der Antisomit is tu us sei nicht so viel wert, daß uv an ihm die Integrität U n ga r 11 s zum Opfer bringen dürfe. Er wisse, daß die beiden Revolutioueii zum überwiegendsten Teil von Juden gemacht worden seien, doch sei dies kein Grund zu Unruhen und Ausschreitungen. Nach der Sitzung traten, die Abgeordneten der christlichoo/.ialei* Partei zu einer Parteikonferenz zusammen, die sich mit dem Schreiben des Grafen Appouyi beschäftigten. Die Rede des Ministerpräsidenten erweckt nidrt den Eindruck, als wenn er ernsthaft gewillt wäre, eine wirkliche Acmlcrmig der unerträglichen Zustände herbeizuführen. Die ,,Wiener Morgenzeitung“ macht bei ihrer Besprechung des Apjxvnyisehen Briefes darauf aufmerksam, daß die Exzesse unverändert andauern. Wenige Tage vor der Si'/ung der National- Versammlung wurde «bei einer derartigen Ausschreitung in Budapest fünf Juden ermordet. Tausende jüdischer Versammlung wurden bei einer derartigen Ausschreitung Das Schlimmste ist, daß man für die Zeit nach der Ernte, wenn der Kampf zwischen Bauern und Großgrundbesitzern wegen der Bodenreform beginnt, neue noch schwerere Jmte!111»ct/c!e;1'11 vorbereitet. Ein neuer Mord. Budapest, 22. März, (W. M. Z.) Die Budapester Staatspolizei beschäftigt gegenwärtig׳ eine Mordaffäre, deren Einzelheiten selbst all das an Brutalität übertreffen, was man bisher in Ungarn zu hören gewöhnt ist. ' Eit! Maim namens Samuel Kolm hatte vor einigen Tagen das Unglück, einer Patrouille der Braclüalformation in die Hand zu fallen. Der Patrouiliouführer fordertc Kolm zur Auswcisleistung auf und nahm ihn ,dann in ehe Kaserne des Kommandos der Brachialgcwalt im V. Bezirk, die sich gegenüber des Basilikadom es befindet, mit. Am anderen lag meldete das Koouuajido, daß Samuel Kolm Selbstmord begangen habe, indem er vom Dach des Basilikadomes in die Tiefe sprang und sofort liegen blieb. Die Staatspolizei die auf Grund dieser Meldung und über Wunsch der Familie des Samuel Kolm die Untersuchung cinleitctc^ stellte nun fest, daß Kolm, nachdem er in die Kaserne gebracht worden war, über BcfeW des Offiziers Robert Zomborp-Toth von Männern der Brachialgewalt gewalt&am auf das Dach der Basilika gcscldeppt und von dort auf die Straße geworfen wurde. Bei dieser scheußliehen Untat war auch Robert Zonüxwy-Totli anwesend. Die Staatspolizei hat die Akten über׳ die* Mordtat an das Hauptkommando geleitet, welches die Untersuchung weiterführt. Was man von diesen Untersuchungen erwarten darf, liabeu wir in den noch immer uugesühnten Fällen der ermordeten Redakteure der ״Nepszava" gesehen. Daß cs au dt in diesem Falle nicht andere *sein wird, läßt schon (Me Tatsache vermuten, daß der Urheber des Mordes, Zonnbory-Totl^ nod* immer Leiter der BrachiaJgewalt «n V. Bezirk Ist Die ungarischen Assimilanten Immer von neuem st.-uait m.in über den Mangel de» elementarsten Gelühts für persönliche Würde und Anstand, den das luigarrfciie Assimilantcntiini ia der jetzigen Priifiuigszcit irew ioscb hat. \k'.iirreml mau erwartet! sollte, daß die Verfolgungen und Unterdrückengen sie nur umsomehr veranlassen sollte«, «idi uiit ganzer Liehe <10111 Judentum wieder zuzuwendeu, iilieibieten sich die Führer der Assimilniifas in Venvfcisdumgeii gegen den Bolschewismus, in Beteucrungan aner unveränderten innigen Lielx• zu allein Magyailsenen, in Ausdrücken ühcrsrlrwclleiuter Dankbarkeit gegen den Massenmörder Hortliy. Die Z.121I der Taufen hat in Budapest einen bisher niemals circidtteu Unvlane angenommen. Wir veröffentlichen nachstehend einen Aua/ug Äns dem Orgon der jüdischen Assimihuiteu Ü1 Biular.ei! dem ״Egyculöscg“ vom 14. Februar 1020, der em gutes Bild. jenes verbohrte« und übetsparuiici» Magyarentuiiis eutlüilt, da« durch alle Unterdriick1m״en und Knechtungen auch *rieht die geringste Widerstambkraft gelernt hat ״A tu dem S 1 o v e 11 s k o. Diese Woche kau in unsere Hände das offizielle Blatt der Zionist n in dem von den Tschechen besetzten Gebiete: Az Utinutatö". Diese, in Erscktijvär ersdieinetide Piopaganda-Zeitung zeigt uns wie ein trainier Spi<yel die Bewegungen der Judenheit in den oberen Gegendenjsc. Ungarns). In der ganzen Slowakei wird eine unbändige zionistische Agitation betrieben, d;c Agit.storen beziehen siel* auf den Antisemitismus iu Ungain, dies ist ihr Hauntargumeut dafür, daß, wer Jade i*t, sich zur jüdischen Nationalität bekenne und »ein Magyarcntuin ableugne. Trotzdem die Vcrlültnisse — leider — den zionistischai Agitatoren gtin»!ig •riul, hat ihre Arbeit keinen Erfolg, weil viele!1erv״rragende Gestalten des obcningnriichcn Judentum* alles aufs Spiel »etzend, sidi dieser niederträchtigai unpatriotischen Pr0[v1gat:da entgegcustdlen und getreu, ja heldenmütig bei ihren* Magyarcntun anshaneu. Die zionistischen Auhvicg’er müssen einra erbitterten Kampf führen und verlieren oft die . Schlacht. Kat/, der Obombbiner von Neutra wandt* sich in seiner Predigt gegen die Zionisten. In Löcse legt Dr. Arpad Tauber in seinen zXrtikeln V» r- Wahrung gegen ilire impatriotiscticn Treibereien ein, ebenso mehrere andere Rabbiner, in Kaschau einer der Wortführer der Ungarisch (ic.-imiu f>r. Julius Reis», ein jüdisches Mitglied des früheren •Komitatsausscliusscs ... Sie alle sind Helden, M*rtyrer des Magyarentums, unericlirocked, an iliiien wird jegliches /ioaistische Verderben zunichte. All unsere Liehe und Bewunderung gehört ihnen und in ihrem Kampf sind wir mit ihnen nicht mu irn Geiste, sondern .rach in der Wirldiclikeit. Da wir nämlich pochenden Herzens iliren Kampf gegen die tschechischen Unterdrücker und die zionistisdien Agenteu beobachten: da selten wir unsere Fahne, die glänzende Fa 11:1 e des politischen Bekenntnisscs des ״E g v e n 1 ö r, ü g״ in den Händen der magyarischen Juden der Grenzfesuingcn uiui unsere Prinzipien, unser Bekenntnis hören wir aus ihrer Stellungnahme hervor schallen. Den ״Egyenilösüg“ lassen die Tschechen nicht über die Grenzen, und d.>.<* erblicken die impatriotiscber» Heizer Oberunganu* ilvreg furchtbarsten Feind m ihm; gegen das ferne Blatt kämpfen sie in ihrer Pre.sse am v*1zweifeltsten. Wir hoffen: ohne Erfolg." Tschechoslowakei Eine Aeußerung Masaryks Ober das Nationaljudentum Am 8. März 1920 wurde vom Präsidenten M a s ax y k eine Deputation des Stadtrates von GOtling, seiner Heimatstadt, empfangen, die ihm die Glückwünsche dieser Stadt zu seinen* 70. Geburtstage Liberbrachte, ln* Verlaufe der Audienz fragte der Präsident nach dem Verhältnis zu den Minoritäten in Güdiug. Der Bürgermeister erklärte, daß in Göding eine dot.tschc und eine nationaljüdischc Minorität bestehe. Der jüdische Stadtrat Ingenieur Steinitz fügte hinzu, daß von den HXK.I J u'd cn li ö d i 11 g s z i r k a 900 n a t i - o n a I j ü d i s t organisiert seien. Präs deut M <*- saryk erklärte, daß ihm die uationaljiidLsche Idee sehr stumpatisch sei, da er eine üesund u n g d c r V c rh ä 11 n i sse von ihr e 1 warte, sowohl im Judentum selbst als auch nach außen. Er erwähnte, daß er die im Verfass1m.;sge.-etze uurchgefühite Anerkennung der jüdischen Nationalität begrüße und daß mau jedem Jtiden die Möglichkeit gehen müsse, seine Nationalität wahr und otfen anzugelH'11, wobei er hervorhob, daß die Sprache allein k e i n ,M e r k mal einer Nationalität sei und daß der Jtafe* ob er ihm deutsch, tschechisch oder polnisch .spreche, i sich mit Recht zu seiner — der jüdischen —- Natkmalii.lt zählen könne. Er sprach darui von dem großen E i n U r u e k e , d e 11 die mächtige zionistische Bewegung in Amerika auf ihn gemacht habe und daß er dem zionistischen Gedanken einem hohen ethischen Wert Leiniesse. Dies sei wenigsten* seine persönliche Meinung. Glückwunsch der Organisation an Masaryk Die Leitung der Zionistischen Weltorganisation hat an Präsident Masaryk anläßlich seines 70. Geburtstage« folgendes Glückwunschtelegramm gerichtet: Die Zionistische Organisation ist Ihnen für die herzliehe Sympathie gegenüber dem Zionismus dankbar und ist erfreut zu hören, daß die neue Verfassung der tsdre■- dtoslowakischen Republik unter ihrer Regierung die jüdische Nationalität anerkennt, und dadurch die Grundläge für freundliche Bczicliungcn zwischen der jüdischen Minorität und den .andern Nationen der Republik ge*

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