Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 21 (26.3.1920)
- Date
- 1920-03-26
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 21 JUED1SCH E RUNDSCHAU t lr1' Berliner Zionistische Vereinigung Von den Gruppen der HZ.V. ließen Wgciide Arbeitsberichte vor; Oie Gruppe Charlottenburg■ ikr H.Z.V. |ז*״ am Anfang dieses Jahres eine Neubesetzung ihrer Vorstudsämtcr vor,;c1K>mmcn. Der neue Vorstand setzt sich tolijendermnlk'u zusammen: Dr. Wermuth, erster Vorsitzender; K.-A. Sommer, 2. Vorsitzender; rrl. Lüitli Sk Uv 7, Schriftführerin; Apotheker wollt, knssenwart; ln;;. Locker, Dr. Herlitz, Ing. Kauf• ui « n n. Die Gruppe nahm ihre Winterarbeit fmilomti'li Zusaimiitiw*. stehen• Ausbau des Dr Lüitli Sk Uv 7, Schriftführerin; I e r i i 1z, Mg. sofort auf. In wOdicntlich einmal statffimtonden Zusammenkünften umden sowohl de im Brennpunkt des Interesses s' «len Fragen des zionistischen Lebens besprochen, wie aircli durch Vorträge von Herrn l’nva dozenteu Dr. r ii übler und Herrn Dr. Sandler die Geschichte PalSstiiins bcieiicli((׳(. An einem der iet/ten Abende beri.htelc unser Mitglied Herr G o 111 i e b ■idter die Juden Lmdands aus eigenen Erlebnissen. In einer öffentlichen V.-rsnninduiiß sprach ferner im Rahmen unserer Gruppe eo; etwa 400 Zuhörern, Herr Goslar, Referent im rauBisdicit Staatsministei ium, üIkt ״Die Flucht aus dem Judentum". Unter grolle in Beifall der Anwesen• du! gedielte er den erschreckenden Abfall vom Judentum und entwickelte demgegenüber ein zielklares Progrmnm für eine Neugestaltung des jüdischen Lebens. Wenn bisher die Arbeit der Gruppe unter der Ungunst der ״Lokal“-Verhältnisse gelitten hat, so hoffen wir nunmehr in den Wilhelmshalfen einen günstig gelegenen und וזגsprechenden Raum gefunden zu haben. Als 1 weitste Ve1anstaitun<;e11 sind in Aussicht genommen; ״Wie denken wir uns den Aufbau Palästinas“. Rete• reuten- Davis T riet sch und Richard Lichtheim ״Die Juden in Osteuropa“. ״Die Juden im vorderen Orient". ״Die Juden in Amerika". Diskussionsabend ülxr ״Die politische Situation im Zionismus", Referent; Referendar Georg Cohn. Außerdem planen wir einen :r e- Vertrammsm-'inner-Systeins und eine verstärkte Propaganda für die Ziouisiensteucr und den Nationaifond.s. Die itericlite der amleieu Gruppen folgen in der näclttcn Nnnuiier. nmmii Pallistliiawocho In Amerika. Das Fducation. Department der ametikaräsclien Zionisten hat in ganz Amerika eine Pa Ul* st i na woclie veranstaltet, die sehr erfolgreich vorlaufen ist. Fine grolle Reihe von Vorträgen und anderen Veranstaltungen suchten das Interesse der jüdi• sehen Bevölkerung; für!Palästina v.f ich Zurufen״ Im ganzen hat im Verlauf dieser Woche etwa eine Million uml :1 mdige Einrichtung im jüdischen!.eben Amerikas bleiben. Fine Rede l!.1!u׳ra. Auf einem am P, Februar Im Hotel Astor in New York abgeliilteneii grollen Mee* fing zii.UHsien des Palästinaaufbaufonds sprach der Krieg'■minister Baker über den Zionismus, dessen Bedeuttmg er in längeren Ausführungen würdigte. sie Hebräisch lernen, denn uns nicht nur eine kulturelle, tische Bedeut um׳. Um dieses das Hebräische hat für sondern aucli eine ]»'.1• Ziel zu erreichen, jniiz'.-c.i liat ms vertan I oicser wocue etwa eine mu non .1 m c r i k a ii i s c 11 c r J u d e 11, Männer, ־ Frauen «ml Kinder irgend etwas auf Palästina Bezügliches gesehen oder oeliürt. Die Palästinawoclie wird eine ständige Aufruf zur Gründung einer hebräischen dramatischen Gesellschaft ״Hablmah“ Zu den vielen Problemen, die heute auf der Tages- Ordnung sLhcii, gehört unbedingt auch das des Theaters. Es ist seltsam und bedauerlich, dal) der GeiLanke eines hebräischeu Theaters bisher so wenig gepilegt wurde und s;> wenig Anhänger gefunden hatte. Auf der vor kurzem stattgehmdeuen Sitzung des Großen A.-C, in London wurde gesagt: Wir stellen vor einer ungelieurcn Aufgabe. Wenn die Juden, die nach Amerika auswnudcrtcu, Englisch erlernten, so müssen wir von den Juden, die nach Palästina kommen, verlangen, daß le Mittel angewandt, alle Wege beschütten weid.-ii, etic zur Verwirklichung führen. VCVmi die hebräische Schute die Basis unserer national-kulturellen Bewegung ist so ist das hebräische Theater zweifellos eine der Hauptstützen unserer weiteren kulturellen Tätigkeit. Das 11 (׳ater vermittelt das lebendige Wort und lullt 1/;״״‘*A!ie hcbriieclK' Sprache in weite Kreise trigen. Das ilie.itcr wird der Sprache ihren imi'ikalisehen Klan״ wicdcrgeben. Das Thcr.ter wird der Sprache ihre Ihfteren/ieningen und Nuancen Wiedersehen. Der Tag, an dem uns die Tore Palästinas geöffnet werden, ist; lischt mehr fern. Wir müssen bedenken, daß der grüßte Teil der Einwanderer aus Menschen besteh!, die Kuliurbcdiirfnisse haben, und unter diesen lkdürf- 1;is. cn steht das 'Uientcr nicht an letzter Stelle. Es ist klar, daß das Entstellen und die Entwicklung des hebräischen iheaters eng mit der allgemeinen Ent. Wicklung des hebräischen Lei>ens in Palästina verbunden ist. Die Vorbereitungen aber müssen gleich beginnen, denn da*. Wescnt’ii he ist das ״Meuseln׳auuutorial", der iiebraisdie Schauspieler. In jedem Uit, wo sieh eine jüdische Gemeinsciialt heiindet, und wo die gegebenen Bedingungen die Schaffung skr notwendigen Institutionen begünstigen, muß mit der Arbeit angefangen werden. Die Moskauer ״llabimah“, die sich schon mit Recht den Ruf eines künstlerischen Theaters erworben hat, zeigt uns, daß die Jdee des hebräischen Theaters mit gutem Willen leicht verwirklicht werden kann. Aus Amerika gehen uns Nachrichten «!, «laß die ,,Histadrutli Iwrith“ Pläne zur Gründung eines hebräischen Theaters ausgearbeitet hat. Auch Deutschland darf bei dieser kultiircllen Tätigkeit nicht liiiitenanstehcn. Berlin veifügt heute auch über alle Vorbedingungen, die die Ente,icklung einer Organisationsbewegung für das hebräische Theater begünstigen. Das KuiLirdezernat der B. Z. V. will den ersten praktischen Schritt tun. Es beginnt in Berlin eine hebräische-dramatische Gesellschaft zu organisieren, aus der, wie wir hoffen, eine hebräische dramatische Schule hervorgehen wird. All das muß viel Miihe, Geld und Arbeit kosten. Aber das darf uns nicht zurückschrcckcn. '»,kt»» גד^/ןד״׳^ך־-ץו ״cr.1 d ZAHNPASTA bekannt alt eins der zuverlfiitlSiien VorbeugungtmMiel gegen alte Infektionskrankheiten, die vom Hund ,’und von der Rachenhöhle her Ihren Ausgang nehmen, leistet die besten Dienste auch gegen Grippel Probr.taben versende» kostenfrei r.BEIERSDORF&CO.. G.m b. 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Cohn V' 0 r «1 it h 11 e Bmllß W sä>, HababurK0r«itr. 12. J Vr Die glückliche Geburt einer Tochter *eigen an David Bojarsky und Frau 12. Mär* im. Pold״ ßclj• Weinberg. ץ" Wilmersdorf,, P. AUmWWO. .J ץי־ Ola Ori.urt ninoa Salmo. Exiiron »n laldor Herzberg Aon* l{erxberg,1ab. Rotlstctn. . ״ , fl. März. )820 Kiel, Stüi.ir. 0, dou ——-rr— , ' 10. Adur .»:VO r Zr.hnür.tin llann« l!«l|«-ro Dr Abraham Gtrfanke! V 1• r l 0 1• to Herl! n, IfOhion«),. 8/7^ Hansel Traub Rechtsanwalt Dr. Siegfried Bieberfeld tn in. di־ Meenhalm, Euch.Diirne• 4. V'r r 111 b t e Berlin W. 02, Kurfür»t«»itr*Öa 70 j CS ..- .... - (er H-11 In! f Regln« Tcnncnbaum l»idor Wühl Verlobte ן | IC * t-r- \ f!n t t i we » j Krfurt Ullrx 15120 Dortmund, j r־ .״ l)r. Ephraim Chamber Kadett• Chtmixer V erui ilh 11» r«uit Sah**•*!»*•», fulflt. 16. IBSca 1SX. J אסתר קינסברון אהרן מאגד טאורשים אגטורפן קלן בהודש אדר תרים J Golde Slcmbcim Nathan Namcnwfrih V e r I« b) 0 Ootha Adar K1*X). y /f-- Statt Karton! Herbert Nc.ihmonn Irma NoW.mann.Rnb.Woirnohn Vormtthlto Tlialo a. Har*, Folirour )020 V.___ 3י.<ז | Hafianf.rtlsvr.; feiner Herr*«-; Garde-ob-, Spart - Bekleldma* I auwia Xa. 0-8«lakleId«r. ן BQr£* fflr gnt. Sitz ».Verarbeitung j Osliar FOII0nöaum [ Berlla 4$, Btralattrui« <4. Talaphont AJaxandar £S4& Id a c h r u f I Am 2t. Februar wurda uu, mjinr liubc» MitgUed Rrl. Gertrud Muschel Im Ulühon<M*nTiebftn*ftUer durch den Tod *ntriftsen, fielt Hc^rüfidunc׳ dnr (imp• pp ffchörtoklodom Vorittuid a)« 1. Hob rift fültrorm an und bnt mit Hingabn da• Amt bi* zum Hesfion ihre? Krankheit v*rwalt*t. Ein Memoh von odoistem Wenon und ein* treue, aaver״ ltt**igcUo?1in11ungggonot«la ikt uns mit ibr entritato. Ihr Andei.kon wird ni• bei UQ8 vcrlöricb«a. Gruppt Ost dar Berllatr ZioaUtiiebc 0 VerolnigBng. Hsteisie Biülanto! C. 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