Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 21 (26.3.1920)
- Date
- 1920-03-26
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 152 JU EDI SC HE RUNDSCHAU Alle, die an die Wiedergeburt «'er hebräischen Spreche uiul Kul/iir 111(V«1 ihre Arbeitskraft zur Ver- (fi;,•!Miß ste’.ten. Jener, der sich au diesem wichtigen Uiikrneluiit'ii iroteiligcn will, direkt oder indirekt, komme und trage die Ziegel zum Bau des hebräischen rheaters, auf il.di ein prächtiges Gebäude entstehe. Bald wird die (irnudung-iversainniiuiig der ״Hebräischen Dra• niaiiidien Ocsetisciuft Habimali zusammen treten. Wir Intte» alldie, v׳eiche die Absicht haben, tätig mit• /!!wirken, ihre Adresse an das Kulturdezcrn.it der Bcr-!!'ncr Zionistischen Vereinigung, Berlin C, Id, Scydclstr. 3 cinznsondcu. 1!1. Lias K u 11 u rd e * e r 11 a t der tt.2. V. Max Schwabe Jechcskel Feinberg Bciilser Kclendor Büro* Berlin tr J5lo*l»(!»the Verttolijung, DerRa C.!(, hfddtii. *. Telcfoa י Zentrum MM/i*. den 29. Miti Abt»4• 1'f, Uhr Berliner Xianlrtlrcbe Vereloli«»ö• ln da SladlhaU«, Kt01tcr»tr,4T-$3. Gro$e ßf/cnillche Veriammlang. Herr Dr. Arthur Hnnlke, Mitglied de» K. A. C. •prlcht aber .ZlooUmut and «Ile jadUcha Zukunft. ElnltiU M. ftSO. Donnrrrlag, den I. April Abend» » Uhr Gruppe ,Nordwest', Im Tlergsfleneck, Ktopstaclulc. I. Voilreg des Herrn Dr.Merlin Ro.cnblöth aber •De» Kopenhngcner iIobIiIIuU Bür# und »ela• Wirksamkeit Hebräische Bficher aus Polen Dm Hebräische L eh rcrorg«!1 i •a t!o 1t in Berlin hat moderne hebräische Lehr• und Wörterbiklier in gcriiiger Anzahl aus Polen bekommen und lut die ■Mogiidikeit, sie auf Grund einer Bestellung «1 ganz kurzer Zeit in größeren Mengen zu beziehen. Alk.• Interessenten ׳w ollen sja!» entweder an das Kulturdc/eniat der 1B. Z. V., Seytlelsfr. 3, wenden oder an Jfc’.diak Kohnvitz, ,):rnsmusstr. 12 (Sprechstiuidcn von ]!/׳cli.'ik Kot»׳witZ IFonsLig von 2—לג/י Uhr). Persönliches Unser ücsiiimaigsgonossc Hermann Struck hat •kt! mit Frl. St reis and, Sekretärin de«• Misradii, vciIoM, Wir »preschen den Verlobten unsere herzlichsten Oh'tekwünsclie ans Nachrichten Berlin. Am Sonuta״, den 7. Mär/. 1920, wurde im i ogenh.ia*. der Berliner Logen des unabhängigen Ordens Unei Br iss eine fünfte Loge begründet, die als fünfzigste unter der Amtsführung des gegenwärtigen lioiiipiüäidc.ilen, viel!, justizrat 1'i nt c ndor (er, he* «rt iulele Loge den Namen ״Ti men dorte r Jubibä ums toge“ erhielt. Sie ist die dreiumtaehtzigste de; (Icnlsehon Dhtiiktes. Berlin. Oer Verband Jüdischer Frauen tnr Kulturarbeit in Palästina gibt ,bekannt, dtb'i sein Büro, Burgstr. 27, Zimmer 22, im Bürohaus Börse mir mich vormittags von V;iO -1 Uhr offen ist. h.׳I. Amt Nord. WB. Aufktänmgsscliriftcn über die Vü'.igkeil 1111,11 <115• Aufgaben des Verlmmles ׳delien jeder■ zeit zur Verfügung. Breslau. Der Zkniistisehe M'idchenklub teilt mit; Unsere lOnbabendo, die allwöchentlich unter sehr reger tle'e:,i;.;׳.mm stattfimlen, haben wir wie folgt eilige ־.eilt; Eine Woimc besdiäfnigcn wir 5111s mit 1' a I ä s t i n a - fragen, während wir den Abraul der nächsten Woche der Pädagogik widmen. Au den Palästina-Abende» hielten unsere Klubmitglieder abwechselnd Referate, Dann Lasen umJ iKsprachcii wir die Briefe von liordon. An deti pädagogischen Abenden hörten wir ein Referat über das Buch ״Das Jahrhundert des Kindes“ von Elten Key; ferner lasen wir n11s Dr, Kraus .,Die Frau“ und diskutieren hierüber. Mehrere Abenue widmeten wir Referaten, die über Er/ielnjugsfragen mul Beobaditungeil bei Kindern vom 1.—11. Lebensjahre gehalten wurden. A11 diese schlossen sich sehr rege Diskussionen. Dur Zweck dieser |).'1da״ogi«hc11 Abende ist vor allem der, «las hier Besprochene bi unserer juugjiidiscliea Gruppe - von iter nachher noch berichtet wird -- praktisdi zu verwerten. Wir besprachen zu diesem Zweck 1 B. auch: Wie führe ich jüdische Kunst unserer Jugend zu; und führten cs praktisch an der Hand von jüdischen .Bildern durch. Um unsere Gäste mit dem Zionismus ,vertraut zu machen, hielt unsere Vorsitzende Frau Rechtsanwalt Lachtna 1111 zwei Anfängerkurse. Wir haben jetzt 22 Mitglieder und 6 feste Anmelduiigcri für den neuen Aufängerkurs. Hebräisch wird von unseren Mitgliedern privat und in Kursen betrieben. Unsere wichtigste Aufgabe sehen wir in der Förderung tmserer Jung-Juda. Die Mitglieder von jung-Juüa sind Mädchen vom 10, -15. Jahre, mit denen wir jeden Dienstag-Nachmittag in unserem Heim zusammenkom* men Wir lesen mit den Mädchen ■die Bibel, jüdische Märchen und Erzählungen, fernen mit ihnen jüdische und hebräische Lieder und mache!1 sic auch mit unseren jüdischen Dichtern und Künstlern vertraut. Sonntags unternehmen wir öfters Wanderungen in die Umgegend Breslaus und veranstalten bei ungünstigem Wetter Heimabcndc. im Winter fand auch ein Elternabend statt. Anlälilicli Purim veranstalteten wir am 7. März im kleinen Saal der Lcssingloge einen Teeabend mit anschüebcmlem Tanz, der sehr gut besucht war. Der nächste Anfängerkursus beginnt Anfang April. Wer an unserer Arbeit Interesse hat, wende sich an den Zion. Mädehcnklub Breslau 13, Körnerstr. 11, I. Scfuftüclie Anmeldungen zu dem Atvfängerkursen sind an obige Adresse zai riditen. . Deutsch-Ej'lau. Am 7. März fand eine Purimfeier der Zionistischen Ortsgruppe statt, die einen ausgezeichneten Verlauf nahm. In seiner Festrede gab Herr Rechtsanwalt Lew in einen Ucberblick über die Lage unserer Bewegung. Der Reinertrag in der Höhe von?ווי׳ M, w urde dem Natiotialfoiuls zügeführt. <>00 M. wuialen zur Finifcigmig unseres verdienten Vorsitzende»),• Herrn R.-A, Lew in, verwendet, dem die Ortsgruppe auch au dieser Stelle für seine treue und hrngebunpsvolle Arbeit im Dienste unserer Sache hcrzlichst dankt. Allen denjenigen, die zum Gelingen der Veranstaltung beiuvtrageu haben, wurden 2il Bäume im Dt.-Eylauer < >eli1;!’.:mh.־u11 gestiftet. Düsseldorf. Die Düsseldorfer Zionistische Verein!• gimg vcraiislaltcte am 4. März einen ״Jungjüdischen Abend‘', über den die ״Düsseldorfer Lokalzeitung" eine Besprechung bringt. Nach einleitenden Worten Dr. Gottliebs, der auf die Wesensuntcrschlede ost- und wcstjüdisclwr Dichtung hinwics, brachte Helene R o 1> c 1׳ l vom Düsseldorfer Schauspielhaus Dichtungen von Else Laskei-SchiUer, Frug und Morris Rosenfeld zum Vortrag; ,Kurt Eggers-Kcstners gal) moderne Lyrik von Iwan Ooll und anderen Wieder, Frau Edith B r a u 11 s c 11 w c i g c r - M i c h a 1 o w s k i sang unter Paula S t a 11 f s Begleitung einige jidische Volkslieder sowie von Dr. < iottlfcb aus dem Tlcbräischcn ft'ncrtiager.e Nr. 21 Buiik-Liedcr. - Die Daitectandc» ernteten reichen!v«. fall. Elberfeld. Der vor einiger Zeit gegründet«■ jüdisch«.• Turnverein ״Bar Kochba“ entfaltet eine rege T;i:ig. keit Die Turnabcndc sind gut besucht, cU-.1k> »t,. regelmäßig Samstagsabcnd im Gasthof zum Stern sm;. findenden Heimabende, die der Vertiefung des jüdlsclie'ii Wissens, Diskussion über jüdische Tagesfragen!jch dienen Hebräisch wird in zwei Kursen, einem fe!r Anfänger und einem für Fortgeschrittene, gelernt. Wes au einem hebräischen Kurs tcibiehinen will, n-,ö׳e!1«« im Sekretariat, Adersstr. 'W, Tel. 45S9 meldeן£״\, ’'.״ Einzelunterricht. Hannover. Am 8. März fand hier eine am1«״^ f liehe Generalversammlung der zionistischen Dftvg!u>w statt, auf deren Tagesoatnung als erster Punkt ic ן* höliung der Mitglicdcrbriträgc staml. Die lüwj״״ wurden von 5 au! 8 M. monatlich erhöht, für po rat io 111• 11, die der < >rtsgruppe angehörtvi, von 3 a5A 5 M. pro Mitglied. Ferner wurde beschlossen, v,*n 3, bis 0. Mai eine PaÜstiiia-Woche zu veranstalten, u׳mi zwar so, dal» eine gräüere Festveranstaltung auf den Eng Beo me r fallen sott. Der Vorstand üix:rualnn 5t». Biklung einer Kommission für die nötigen Vorarbeiten Eine Aussprache über die Propaganda um! die Mitarbeit im neutralen jiklhchcn Jugcndvcrcin Hannover br.iclttv zum Scbhtß klarende Gesichtspunkte. Die Veranstaltun. gen unserer Ortsgruppe im Februar begannen mit einem interessanten Referat unseres zweiten Vorsitzende» l> Rosencrantz über «Las l!ernfe!5!sche Buch ״Das jii<IKdu■ Volk und seine lugend“, das eine sehr anregeiivki Diskussion für und wider ergab. Es folgte die ordentliehe <jener,alvcrsaininlung, die sich hauptsächlirb nit der Neuwahl des Vorstandes beschäftigte. Die Be Setzung des Vorstandes blieb im wesentlichem drcsdlx• mit R.-A. Dr. Herzfeld als ersten Vorsitzenden und Dr, Rose 11 crantz als zweiten Vorsitzenden. Dk Jugendorganisationen crkl iiten ihren kor|x)rati«cn Ikatritt zur Ortsgruppe. Aufkrelcni veranstalteten wir eine» literarischen Abend, auf 51cm Arnold Zweig au« eigenen Werken vorlas. Infolge des Boykotts der liaa noverschen Assimilantai ־war der Abend trotz gauc; Propaganda leider nur gering besucht. Seit Beginn A־s Jahres hatte die Ortsgnrppe einige N'euanniekluiigcn zu verzeichnen. Münster i. W. Hier sprach Herr Dr. Klee, Berlin, irlrer «lic ״weltpolitische Situation der jritüscfieo Frage". Der Vortrag wurde von «len sich aus all!■ י Kreisen «!er Gemeinde zmammensetacndcJi Zuhörern «cf» beifällig aufgeuommen. F.s meldeten sich einigt■ neue Mitglieder zur Ortsgrujrpe. Oppeln. Dienstag, den 2., und Mittwoch, den I «I. M., besuchte Herr Dr. Wo I!s tc i n - Berlin unsere Ortsgruppe und sprach ain ersten Abend \׳or <ler Orts grujrjx! und am zwi'lteu Abend vor geladenen (lasten, /.ioiiisten und Niclil/.iouisten, türer den Aufbau P.1׳!ästnas Den iiitercssaiitcii Ausfiilirungen Dr. Wöllsteins io'g!«• eine angeregte Diskussion, die bewies, mit welch •r Teilnahme auch Nicht/iomsten dem Ausbau PaVisüuas gegcnüberstchcn. Schluß des redaktionellen Teils. Geschäftliche Mitteilung Das allgemeine jüdische Krankenhaus ״Sdinaie Zedek“ in Jerusalem, welches In der heurigen Am• gäbe unseres Blattes sich an seine Freunde" vrea!te;. n.at unbeirrt und unbehindert durch die WechselvoR.« Ereignisse des Krieges seine segensreiche Wirksamkeit fortgesetzt. Durch die stete Inanspruchnahme und Teuerung hatte «lic Verwaltung grobe finanzielle Opi« zu brimien; cs sei deshalb das ״Sd1aa1־e-Zedvk“-Hosp«taf dem WohlwolKn unserer Leser besonders cmpfotiten. i Die 0 gnujiallono O mm tiroita Nonparoillo-Zeils M. 1,1,0 und W% Teuorungimmclilau Annalimn durnli «.Imllidio Annoucen-Expfdilionen und jüdia«־lroo Buclihandlungen, «owie direkt Im Welt-Verlag, Berlin NW.1, 0eroihecu»tra»«o Si. Aneeigcnechtui» tür die pieaalagnuinmer am Ifreitag miltag, tür die Freiiegnummer am irtemlag milwg Id Oro»*-B»rUn werden iel,־phoni»che Be»leUungen bi» nacbmi'tag» I Uhr emgegengenommen. Welt-Verlag, Fernrur: Zenirum 4114, *81 s Fahrgast - Einbraoh- Unfall- Evlebens- Reisegepäck- Versicherungen, billig») durch Anton Natlißu, lianilmrg 30 Ho\\0>Uttteh»vmne 11.1. - Klbe rtchjril, möbl. Zimmer« möj״• Hebst mit ramsion, Familie gtxguoH. 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