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Jüdische Rundschau · 1920-03-26 · Heft 21 (26.3.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 21 (26.3.1920)
Date
1920-03-26
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seife 148 Nr. 21 Ankunft Wefcmanns in Palästina Wie unt eia Tcicgiamni au* London vom 17. Mär* nicktet, ist Wcizmaiin in Palästina eingetroflc», Aokolow *st nadt Schluß der Actions-Oamit£-S»tz11ng nach Pari« zurückgekehrf, um die Arbeiten im Gotultö «k•* Oftegations Juivea wieder aufzundimc«. Weizmann Ober unsere arabischen Beziehungen Im Laufe der letzten Plenarsitzung de* Komitee* der JCklisclien Delegationen unter dem Vorsitz des Herrn Motzkin. der sehr zahlreiche Delegierte beiwohnten, gab Dr. Weizmann (auf der Reise nacli Palästina begriffen) einen Bericht tiber die gegenwärtige politische Situation im Zionismus, Der Hauptzweck seiner Weine, die seiner Reife nach Amerika »mmittelhar vorhcrgclit, ist vor allem, die freundochaftliehen Beziehungen, die *ich gerade *eit einigen Wochen zwischen Juden und Arabern «!!geknöpft haben, zu befestiget» und ihnen bestimmte Formen zu geben. Bei dieser Gelegenheit erklärte Dr. Weizmann, daß absolut keinMiÖ verhält niszwischen der erfolgreiclien Aktion de* Komitees der Jüdi sehen Delegationen, die Probleme der Anerkennung der nationalen Rechte bctreffend und der politischen Aktion der Zionistischen Organisation, ,bezüglich des Palästinaproblcms bestehe. Sowohl auf dem Gebiet der Ideen als auch auf dem der Verwirklichungen, haben sich diese beiden Aktionen im Gegenteil gegenseitig ergänzt und bekräftigt. Er ist fest überzeugt, daß die Ausbreitung des Palästinaideals di»• Erfolge der Anerkennung der nationalen Rechte begünstige, eben*!, wie die Erfolge, die auf letzterem Gebiete erzielt worden sind, nicht ohne Einfluß «uf die PaUstinaarbcit bleiben weiden. ln derselben Sitzung wurde ein offizielles Kömuiumquc des Jüdischen Nationalrats der Tschecho- Slowakei zur Verlesung gebracht, nach weichem, dank der Tätigkeit des Komitees der Jüdischeu Delegationen und seiner tsciiechostowaki* sehen Abordnung in Paris und später in Prag, die tndieriio-slowakisclic Regierung die Anerkennung der itklisehen Nationalität fordert, was, wie anztmehmeii ist, von* Parlament bewilligt werden wird. Diese Bewilligung ist bekanntlich inzwischen erfolgt. Ein aniizlonistisches Telegramm Oencral Bois erhielt folgende» Telegramm von d«rr •nuselman isch-ehristii chen Gesellschaft in Jaffa: 000 40״ Du!tan» Land zwischen Rubin Und GraHtl!, 8 km von Jaffa, sind den Juden olme vorherige Verständigung tler alten Landesbewobner überlassen worden. Wir deuten dies als ersten Schritt voai selten der Behörden zur Verwirklichung der zionistisclicn Aspi- »atkwcn, die Vcrde!i>cn für Moslem und Christen bc- «teilten. Wir protestieren dagegen mit aller Macht. Wir wklcrsetzen uns der Idee der jüdischen Einwanderung m unser Land mit de!« Ziel, eine nationale Heimstätte für die Juden hier zu schaffen. Seien Sk: gerecht; bcnickten Sic die Geschichte I Welches Unrecht halben die Einwohner begangen, daß sic 90 bestraft werden sollen־ tmd daß ihr Gdnirtsbnd fremden Händen ausgeliefcrt werden sollte? Wir protestieren gegen Sic vor Oott »und den Menschen, gegen Ihre Regierung, die die Juden unterstützt. Wir bitten Sie, der traditionellen Oeredifigk&it Ihres Landes treu zu bleibenI Die Engländer waren immer airf seiten der Schwachen! Wir bitten Sie, den Befehl, durch welchen den Juden der erwähnte Laailstridi zugewk-sen wircf, zurüekzuzJchcn.“ Es handelt sich offenbar um die UeherlaSSung von DQ Jicn an die Juden, also um wüste Ländereien, n#t Hanen die Araber nidbls anfangen kam ton, Nationalfondsarbeit Der Gcschäftsführcodc Ausschuß dos ptlästtnofii- K&iat Nation,alfonds hielt am 14. Schebat eine Sitzung 1* ,Jerusalem ab. Folgende Fragen ■wurden besprochen: 1. Die Bestätigung des Voranschlags für 1920, 2. Die Eiiiscliütmngcn 1für das laufende Jahr. 3. Ke Zusammenstellung einer Tagesordnung für die Vertreter-Konferenz des Nationalfonds, die Purim stattfinden sollte. Palästina und Syrien wurden für das Jahr 1920 auf 3000 Sgvpt. Sterling für den Nationalfond» emgcachätzt. Da* Sub-Koimtcc wird üi Kürze R1mdsehre.be■ an alle Ortskornitces tmd ihre Vertreter verschicken, in «tonen die Einschätzuugssurame für die einzelne» Orte gvttau angegeben »9t. Palästina-Schiffahrtsgesellschaft ln Jaffa und London winde ehie Schifffahrtsgcsellschaft für den Valkehr mit Palästina gegründet, ln ciik-in Rundsdirdben der Jaffacr Zentrale werden folgende Beweggründe der Initiatoren, unter denen wir Dizengoff, Bczaic! Jaffc, LevonHn, Lewta-Epstein, Scheinkm und andere bekauute Palästinenser Süden, angegeben. Erstens zeigt sich als Folge de י Mangels eines uigmen jüdisdien Schiffahrtswesens eine ungeasrufc Verteuerung von ljebensmitteln, Kleidungsstücken, Baumaterialien, Maschinen und anderen Exportartikel«. Wegen de* Sdiiffsraummangeln in der Welt nehmen die Schiffahrtsgesellschaften in der Re^d fast keine Trans- T»rte direkt nach Palästina mit. Alte Schiffsladungen fftr Hwastma müssen in Aegypten ausgeladen werden und von dort wieder per Schi« oder Bahn nach Palästina J ü EPISCHE RUNDSCHAU 'trkuxportiert werde«, was zu einer Spekulation und Verteuerung führt Eigene jüdisdic Schiffe, wenn «e noch ho klein sind, werden zu jeder Zeit nach dcsijcuigcii Häfen gehen können, wo Waren für uns aufgestajH.lt sind. Der Import Palästinas wird aus der ersten 1!and zun! natürlichen Preis angeltauft tmd direkt »ach Palästina gebracht werden könne«. Zweitens zeigt sich der Scbatlen, der durch den Mangel einer eigenen Schiffahrt verursacht wird, in der Unmöglichkeit, die palästinensische Ernte rechtzeitig und in gehörigem Maß nach den entsprechenden Märkten zu bringen. So entstand in diesem Jahr eine gefährliche Krise im Obstbau, so {eklet der Export des Weines, der besonders auf Promptheit angewiesen ist; vom Gemüsebau und dem sonstigen Saisonexport gar nicht zu sprechen, die ganz ,'m argen liegen und die Entfaltung der landwirtschaftlichen Industrie hemmen. Drittens kommt der Personenverkehr in Betracht. Schon kommen gruppen weise Einwanderer aus Rußland, Polen und Oesterreich. Die große Einwanderung stellt unmittelbar bevor. Wie die Sache in Palästina liegt, war es srlton immer wünschenswert, daß die Einwanderer möglichst viel Hausrat und Kleider mltbringen. Ganz besonders jetzt bei der Entwertung des Geldes im Osten ist es unumgänglich nötig, daß die Einwanderer statt Papiergeld Waren, Gerätschaften und Hausrat nutbringen sollen. Dadurch aber würden einige Hundert Reisende ein mittleres Schiff voll besetzen. Wem! wir noch in Betracht zieiien, daß die Reisekosten und Gepäcktarifc unerschwinglich sind, daß das Schiffspersonal die jüdischen Reisenden zweiter und dritter Klasse oft unwürdig behandelt, so liegt die Notwendigkeit einer jüdischen Schiffahrt klar vor Augen. Eigene Schiffe zwischen Odessa, Konstantinopel, Triest einerseits, Haifa und Jaffa andererseits werden den jüdischen Personenverkehr erleichtern, verhüllge»» und angenehm gestalten. Jüdisches Schiffspersonal, das mit den Juden in ihrer Sprache sprechen und sie brüderlich behandeln wird, wird den Einwanderern geistig und materiell den schweren Uebergang erleichtern. Außer allen diesen Gründen ist noch folgende* von Wichtigkeit: Bei der nationalen Renaissance, die *ich auf alle Gebiete erstrecken soll, mutß auch dafür gesorgt werden, daß jüdisdic Matrosen und Seefahrer licrangebiklet und daß eine jüdische Meereskunde geschaffen wird. Das kann aber nur auf eigenen Schiffen geschehen, denn fremde Gesellschaften weigern sid» bekanntlich, jüdisdic junge Leute in diesen Fächern auszub'lden. Wir geben tiier im Auszuge die Statuten der ״C!1 c w r a t h H a s a p a 11 u t“ wieder: Die Aufgaben der Gesellschaft bestehen im folgenden: Au- und Verkauf, Mieten und Vermieten von Schiffen; Einrichtung eines direkten Schiffsverkehrs Jaffa—Liverpool zwecks Transportes der Orangen sowie eines Verkehrs zwischen Jaffa, Ronstantinopel und de« Häfen des Sdrivarz.cn Meeres. Uebcrfahrt der jüdi• selten Einwanderer über Konstantinopcl und die sonst!• gen Sdrwarzc-Mcer-1 liifen, sowie über Triest; Einrichtung eines Verkehrs zwischen den palästinensische!» Häfen und den Nachbarländern; Motorveikclir für Arbeitszweckc innerhalb der palästinensisdien Häfen; Einridttung von Leiditern und Boote« für die Ueberfuhrt der Reisenden und ihres Gepäcks vom Schiff zum Hafen und zurück; Einrichtung von festen und schwiramenden Reparaturwerkstätten der Schiffe; Erwerb der Konzession für dee Bau von Docks und Speidtem in Palästina Grumlkapital der Gesellschaft ist 250 000 Pfund Sterling, die iu Aktien zu je 1 Pfund verteilt sind. Oe- 2eiclmct werden müssen mindesten« 25 Aktien. Ratenan Zahlung zulässig. Die Arbeit der Gesellschaft beginnt erst, nachdem 11)0000 Pfund angczahlt sind (davon sind bereits 75000 in London gezeidtnet). Bür die Sicherung der nationalen Interesse« wird in den endgültigen Statuten ein SondcrparagTaph aufgeuommen werden, entspredtend den Statuten der Finanzansfaften der Zionistischen Organisation. Die amtliche Sprache imd die Sprache der Gcxdiäftsführong ist It•- bräisch. Aktionäre haben das Vorzug*red!t beim Trans* port ihrer Sendungen. Geldsendungen sind an die Astglo Palestine-Company Jaffa zu liebten. Vorläufige Gey *cbäftsführcr stad die Herren A. Berlin uod j. örar- *o w ak y. Palästinachronik (Prtßburcau der Zionist Conmdsstaa) Herbert Samuel und Generd Bois besuchten die technfecbe Abteilung der Zionist Commission «ad ließen sich die vorliegenden Bew&sseningsplSne vorlege«. Die Musikschule Sulamitl» in Je rüttle» wird wieder erölfuet. Die uimiblge« VcrWiU!״«,c I« der Oejjeatl von MetuIIah Italte« an; ein Mitglied der tot Kiaeretk «rfeeitemten Gruppe wurde getötet Informationsabende des N&tion&lfonda Ke N.-F.-Kouzmission für Groß-Berlin riefatet 1ml mäßige Informations-Abende ein, an denen über Fragen der Palästlna-Stedlmig gesprochen werden *oll Zum erstenmal Vird Herr Richard Licbtheim Uber ^icdkuigsfarincn in Palästina“ *prechcn. Ad der Au»־ *praebe werden sieb hervorragende Kenner der PaÜMtin*• Probleme beteiligen. Alk Interessenten der N.-F.» und Pakvüua-Arbeit sind zu «Betern Vortrag «is^eladen. ״Unsere hebräische Sprache“ Der Aufratz von Herrn Schwabe In Nr. H der ״J. R.“ erfordert eine Ergänzt mg: Weimgleid» auch die Zahl der Hdbräi5cl»Icrna1dee unter uns deutrdten Juda! in den letzten 2 Jahren erlieblich zurenommen hat, no katu» um doch bei eini״cr. maßen objektiver Beurteilung der Sachlage festste)«, daß jene erste Stufe einer ungefähren Einfühlung m Hebräisdie bislwr nur von einem ganz geringe״ Tai erreicht ist. Zieht man davon die Mensc!1cn_ab, welche in irgendeiner Weise sprachlich oder der nächsten stammt!«!? nach mit dem Osten verbunden sind - d(״m bei Urnen liegen die Dinge andere —, dann dürfte n1r eine Anzahl von wenigen liundert detifschen Juden übn״ bleiben, die schon einen gciülilennil'i cn Zusammen!»* mit dem I febräi>eben liahen. Befreit man sielt etam. cmllich von der Anscivatmog, Iwbräischc Kenntnisse av* Gradmesser für zionistiselre Intensität zu betracht«,, dann wird man!101;:cdru״!:e!1 die Methodik de« Hebriiisclilcrnens bei uns als den maßgebenden Faktor zur A ende rang dieser unerfreulicher» Tatsache an!ka Anfang der Ksloission stellet!. Herr Schwabe ist meine* Erachtens in einen! wesentlichen P'inkte zu optinüstisd». Er mehrt, wir bekämen unsere Seele wieder, wa*t wir Hebräisch lernen. Das mag bei ־wenigen Auserlesenen der Fall sein, Iwim Gros trifft es jedenfalls niclit zu. Daß die Spradie vielieiclit die einzige Mo; liclikcit ist, die Seele des Judentums zu erleben, sche.ht mir unbestreitbar zu sein. Aber wir. die meister. unter uns, lernen da* Hebräische . durchaus fremde, neue Sprache. Wenn wir »ms mm über die Methodik des Lernt«« einigermaßen allgemein gültig Klarheit verschaffen wölb!!, dann *ollen wir ruhig diese Frage nach den9er! Gnuidsiitzcn zu beantworten suche», wie die F1.> ■ der Erlernung einer fremden Sprache überhaupt. IV die Tatsache, «laß wir mehr oder weniger von Hau-, ntts geringe Vorkcimtnisse mit bringen, erlaubt cs ui! nodi niclrt, eine seelische Verwandtschaft mit dem lilloiu tmscrer VGter zu ta»!1struicrcn. Ich habe jede-ifaüs gefunden, daß die Mehrzahl der deutschen Juden trotz größter Begeisterung das Hebräische viel, viel schwerer gelernt hat als irgendeine andere der geläufigen Fremd sprachen. Das muß doch Beweis genug sein. Wie lernt man nun eine fremde Spradie am besten ־ Nicht durdi Bücher, nicht durch Lektüre aüein und lnstimmt nicht in erster Linie! Sondern nach Aneignung der notdürftigsten Vorkcuntnissc durch das Spreche!!, durch die lebendige Sprache. Dunkel haben wir das schon gefühlt, aber es mt »ins noch nicht zur Erkenntnis gekommen, daß das der einzige — jedcnWN für die große Masse einzige Weg ist! Wodurch bat sich der Ostjnde die größere Aufnahmefähigkeit für* Hebräische erhalten? Dadurdi, daß er dauernd die Spradie gehört, nicht gelesen hat! Das Ohr, mdit das Auge ist «las perzipierende Organ für em Frenidspradie. Der Ostiude lernt laut, der Os»- iirdc sniidit Hebraisd» o<lcr Jüdisch, das dod» immcjhin neben dein großen darm entfialtcnen Vokabelschatz hebriiisdic Spraciicmnelodie und Sntzstelhmg vermitteb. Andererseits, was erschwert dem Westjuden so imgeheuer seine Arbeit? Das unlebendige ptiilok-gtscUe Studiiun, die Trockenheit und Unbezüghchkeit von Fibeln und Lchrbiidvern und nicht zuletzt das Voxsagen des GeliÖrs, wenn er wirklid! mal jüdische Laute vernimmt. Zu oft findet inan bei 1uns das Phänomen, daß einer, der viel Hebräisch kann, einen! kurzen hebräisehe» Satz fassungslos gegenüberstcht. Noch eine Selbstverständlichkeit, die tu dicam RaJuncn aber erwiiluit werden muß: Das WcsetiUid^ lür uns alle, ob wir mm nach Palästina kommen oder nicht, ist natürlich nicht die Fähigkeit des Kanx-rderen«, sondern fast aus schließ lieh «Las Eindringen ta de« jüdisdien Geist, »uid die jüdische Seele. Wer wag! das zu bestreiten! Aber nur wenige werden z. B die Bibel wirklich erlebt habe«, be\or Sic niclit das Sprachliche und dessen Schwierigkeit überwunden haben. Sprache ist nämlich zweierlei: einmal Mittel zum Zweck »1«d tiann InJulr. De« Homer verstellen wir in der Schule meistens nur als reine Ueberrragung. nachher, wofeni wir in der» Geist der griectasclKo Sprache eindringen, als Kunstwerk. Also die hcbräisci« Konversation madit uns nicht oberflächlich, sondern ix Gegenteil erst fähig zur Erfassung des Kulturellen. Und mm «Da praktische Konsequenz daraus. De! Weg. den wir mit der Erridrtamg von Kkidergärten, Heraingalae %-on hebräisdien Bilderbüchern, Zcitscnriftct!. Bftdier«, Quartettspiekai usw., mit der Auft'üluung von Theaterstücken und Liedern, mit der Abhaltung von hebräischen Vorträgen usw. einzusdilagen begönne*! haben, das!ist der richtige und der einzige. Doch mit den Vorhandenen ist nad* viel zu wenig getan! Id» denke mir folgendes: A. Kinder: I. Verpflichtung der Eltern, die nur eine Afsiuug von! Hebräisdien haben, ihre Kinder vom erste» Augenblick an hebräisch zu erziehon. Wenn es Jina! auch eine große Ucberwindung ist, so sollen «ie Ueber hebräisd» radebrechen als deutsch spreche«. Z UebcraJI, wo cs nuögUch ist, von «ter Geburt an hebräisch 1q־»recl!ende Lehrer, DienstntSddie«». Erzieher ins Hans zu nehmen. D«n«x»tsj»rc<ü»cna Heranbildung solcher Menschen in genügender Art- 7al!l seitens der Organisation. 3. Aufnahme in ci««» lubräischen Kimkrg«rt<■« . DcmenUpredietuI ausgiebige ErvlchUvig vtv! soldten Instituten. 4. Beschäftigung ausscMf e ß lieh. mit hebräisdiesn Spielzeug »rnd Lektüre, bis keine Gcfalu der Verdrängung der licbrä»sehen Muttcrspradie rncar bestellt. Dmentsprccliend Herausgalx: von Büchern und Spielen seitens befugter Stellen. 5. Aufnahme kt hebräisdien Schule«. Dcjn«mt* sprechend Errichtung «krsclben in allen größere« jüdischen Gemeinden. B. Erwachsene: L Besud» einer hebräisdien Vorschule, ln der getrieben wird: Lc«n, Scärdbö) and Granamatak. Danentspnedjefid Herausgabe von gute!» Fibcta, leichter Unterhalhmgstektäre und vor allem einer kantgelaßten übarokhtUchaa Itebräische« Orantv

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