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Jüdische Rundschau · 1920-03-12 · Heft 20 (12.3.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 20 (12.3.1920)
Date
1920-03-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seife 13S Zweigstellen na wichtigen Knotenpunkten in der Provüiz. Jn der vorliegenden ersten Nummer gibt die Duisburger Zweigstelle «inen statistischen lieber- Nick über die Tätigkeit im Januar 1020, die durch die Streikbewegungen relativ geringer war, als in den andem Monaten. In diesem Monat haben sich 152 Arbeitslose gemeldet, von denen 88 mit Arbeit versorgt werden konnten. Ander diesen 88 wurden weitere 61 Arbeiter, die siel» bereits früher gemeldet hatten, im ganzen also 119־ Arbeiter versorgt. Die Versorgten sind großenteils in industrielicn Betrieben, vielfach auch als Erdarbeiter, beschäftigt. Die Nummer bringt ferner einen Bericht über einige Herbergen in Berlin, die von den ostjüdischen EinwamkTcm•'besucht werden. Das Bild, das sich hier bietet, ist ein grauenhaftes. Es zeigt stell, daß die Einwanderer vielfach in schamloser Weise bewuchert worden und daß sich die Herbergen in einem hygienisch jeder Beschreibung spottenden Zustande befinden. Es lieißt 1, H. in dem Bericht: ״In den jüdischen Hotels, ürenadierstraße *10 und 31, die galizischen Juden gehören, bestehen ganz skandalöse Verhältnisse. Die einzelnen Zitr.-' «m־r sind klein, eng, Beit stellen neben Bett ein verpesteter Geruch strömt aus den Räumen, die Betten sellwt sind meist zerbrochen und sehr un• sauber. Die jüdischen Arbeiter müssen für das Bett 3 bis 5 Mark bezahlen, oft zu zweien in einem Bett hegen, mitunter auch auf dem bloßen E'ußt*xien, wofür sic ebenfalls denselben Preis zahlen müssen, ln den Lokalen selbst werden auch Stühle *1 den unglaublicher! Preisen von 2 bis 3 Mark pro Nacht vermietet. 111 dem jüdischen Piivatmittags tisch, Hirtenstraße 18, schlafen die Leute zu drei Ws fünf Mann in kleinen, stinkenden Räumen auf meist zerbrochenen Sofas und zahlen ebenfalls pro Nacht 3 bis 5 Mark. In einzelnen jüdboheii IlerW-rgen versuchten die ücsifzcT mich durch Speisen, < kt Pinke oder Zig»‘ retten ומ beeinflußen." Zvsamincnfassciid wird gesagt: ,.Seit langer Zell mehren sich dauernd die Klagen jüdischer Arbeiter und Flüchtlinge über schlechte BeiMndlmig und Auswudierung von Seiten jüdischer und clmstlicher Herbergen. 1 Xe jüdischen Arbeiter siiitf gezwungen, jeden Paus für Unterkommen zu bezahlen, da sämtliche Unterkunftsinögüclikeiten Nacht für Nacht besetzt sind. Die Verluiltnisse, wie sic hier ober, von einzelnen Herbergen und Wartesälen gesclüldcrt werden, wiederhoea sich in allen Bahn-. höfen und Herbergen und jede nächtliche Kontrolle derselben ergibt immer wieder das gleiche Bild." Linen kleinen Ausschnitt aus der Tätigkeit des Arbeitsamtes bietet der Artikel über die Arbeiterko Io» je Weißen sec, «he wieder eröffnet wurde iind WsIkt wenigstens eine Unterkunftsmöglichkeit für arbeitslose Juden gewährt, wenn sie auch keineswegs allen Ansprüchen genügen kann. Das Korrespondcnzblatt wird sicherlich geeignet ״ein, unserem Arbeitsamt neue Freunde zu gewinnen und zu zeigen, in weicher produktiven Weise die zionistische Organisation es versteht, Gegenwartsarbeit in Deutschtaarf zu leisten Brief aus Kairo Vor unserem Korrespondenten Ben Uri. Kairo. 15. Februar 195®. Aegypten diente dem palästinensischen Judentum wahrend des Weltkrieges als Zufluchtsort, gerade wie vx>r Tausenden von Jahren, nur im kleineren Maßstabe. Wie einst zur Zeit Nebukadnezars und Antiochirj flohen Hunderte von jüdischen Familien aus Palästina ah der Weltkrieg ausbrach, zum nahen Lande der Aegypter und fanden dort, besonders in den größeren J Städten, wie Kairo und Alexandrien, Obdach und Schutz, lind wie einst brachten die Flüchtlinge mit sich jürilsclic Kultur und jüdischen Geist, Ideale, Hoffnungen und Tätigkeit fürs Wohl des ganzen Judentums, für die Verwirklichung unserer Ideale in Palästina. Das ägyptische Judentum, nicht groß an Zahl, denn 1* wird nur auf etwa hunderttausend geschätzt (cs ist auch möglich, daß diese Zahl um mehr als zehntausend übertrieben ist), aber bedeutend an Reichtum, hat wenig Interesse für die nationalen Bewegungen im jüdischen Volke gezeigt und deshalb fast gar keinen Anteil an denselben genommen. Obwohl Aegypten dem heiligen Lande so nahe gelegen ist, hat das dortige Judentum sehr wenig für Palästina getan. Mehrere Male im Jahre wurden sic in ihren Palästen und Villen mit dem Besuche eines Sebaliachs (Gesandter) bcehrt, in Gestalt eines jungen־ rotbäckigen oder eines alten sonnverbrandten Chachans, beide schön und imposanf mit ihren orientalischen Kleidern und dem schwarzroten Turban. Und wie beredt pflegten die bcklen, der junge oder der alte, die Lage im armen unglücklichen Jerusehalajim zu schildern. Die jüdischcn Paschas und Beys, die Bankierc und großen Kau Heute endlich, wie einst unser guter Bruder Josef, geriihrt, entschlossen sich, die Säcke der schönen Scha- Jichim, die vielleicht den zehn Stämmen glichen, mit glänzenden Sehekalim zu beschweren. Und der Schaliacb wurde rotbäckiger, mancher Kaftan wurde reicher, das arme unglückliche Jerusehalajim blieb aber noch immer ungetröstet, arm und unglücklich, nur war es den Paschas und Beys doch angenehm, einmal zu denken, daß *ie etwas für die heiligen Städte getan. Manche haben -dieser ״Liebe“ zur heiligen Stadt noch größere Opfer gebracht, indem sie einmal im Jahre, besonders für die Passahtag«, Jerusalem und die heiligen Stätten besuchten und den dor pen Weh täligkcitsanslalten ihre Gaben brachten. Andere ginge״ noch weiter, indem «e selbst eine Stätte J V EPISCH B RUNDSCHAU bi Jerusalem erwarte», usd zwar ״Dalet Amot“ (vier Ellen). Das war aber alles. Dt» kamen die jüdischen Flüchtlinge aus Palästina und brachten mit sich —• zwar große Annut, aber den Geist der Palästinenser Bestrebungen. Das ägyptische Judentum erwachte dadurch mehr oder weniger aus seiner langjährigen Lctlvargie. Der erste Schritt hierzu war die Versorgung der armen palästinensischen Emigranten und die Sammhing von Hilfsgeldern für die im heiligen Lande in Armut schmaehtenden Brüder. Hierbei zeichneten sich besonders die Familien DcKattani, DeMcnasche, Mossüri, Ciemcl u. a. aus. Aber nicht nur im philanthropischen Sinne fingen die ägyptisduMi Juden an tätiger zu werden, sondern unsere ideale drangen in alle hiesigen jüdischen Kreise und erweckten in ihren Herzen Begeisterung und Lust zum Schaffen. Die alten zionistischen Vereine wurden erneuert und befestigt und neue geschaffen. Der M a k k a b i vermehrte die Zahl seiner Mitglieder und sorgte iür körperliehe und geistige Gesundung der Jugend. Der hebrüischen Sprache fing man an mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Hebräische Abendkurse wurden eingerichtet, und' 5n den jüdischen Schulen hat man cs endlich für nötig gefunden, Palästinenser als hebräische Lehrer anzustellen und zugleich,die Unterrichtsstunden in der hebräischen Sprache zu vermehren. All dieser Eifer hat solchen Eindruck im hiesigen Lande gemacht, daß das hiesige französische Lyzeum Hebräisch als lebende Sprache anerkannt hat. Beim Abgangsexamen kann diese anstatt einer anderen dazu erforderlichen Fremdspräche, wie Englisch, Italienisch, gelten. | Der Samen, den die Emigranten, die inzwischen J fast alle nach Palästina zurückgekehrt sind ausgestreut haben, bringt also jetzt erfreuliche Früchte. Man muß dabei selbstverständlich nicht vergessen, daß die glückliehe Wendung in der Verwirklichung unseres allgemeinen Strebens viel dazu beigetragen hat. Die ägyptischen zionistischen Vereine bilden nun eine Federation, deren Zcntral-Komitec (an dessen Spitze die bekannten sehr tätigen Herren Josef Cicurel, Rechtsanwalt Leon Castro, All>ert Mosseri, Expert Säporta stehen) in Kairo seinen Sitz hat. Das Zentral-Komitee hat jetzt seine Arbeit sehr energisch aufgenommen, um für Verbreitung der hebräischen Sprache und Sammlung von Geldern für den Nationalfonds zu sorgen. Es wurde bestimmt, daß an jedem Sabbat in jeder Synagoge von Rednern die ägyptischen Juden zur Tätigkeit für die hebräische Sprache, die jüdische Kultur mul den Aufbau Palästinas aufgefordert werdet!. Jeder Ocmcindc sollen bedeutende jährliche Beiträge für den Nationalfonds und andere palästinensische Institutionen auferlegt werden. Ferner \yurde die jüdische Gemeinde in Kairo, die mehr als 30 000 Seelen zählt, dieser Tage reorganisiert, eine neue Verwaltung gewählt, neue Statuten ausgearbeitet und veröffentlicht. Ais Präsident der Gemeinde wurde Maurice de Kattani Pacha wieder ernannt. Af* Sekretär der Gemeinde wurde unser Gesinnungsgenosse, Rechtsanwalt Leon Castro erwählt. Dank dem Bemühen von Maurice de Kattani Pacha wird hier in Kürze ein hebräisch-arabisch״ französisches Wochenblatt unter dem Namen ״Israel" als Organ der ägyptischen Judenheit erscheinen. Dieses Blatt wird besonders danach streben, die hebräische Sprache unter der ägyptischen Judenhcit zu verbreiten und, obwohl unparteiisch, wind es viel für die Propaganda unserer Ideale wirken, besonders da der Sekretär des hiesigen zionistischen Zentral-Komitces, Herr Albert Mosseri, dieselbe Stelle in der £eitungskommission vertritt. Der hiesige Großrabbiner, Rabbi Raphael Aaron Bcnschinion beschloß, nach einer dreißigjährigen Tätigkeit als Großrabbinex von'Kairo und dm anderen ägypbischen Städten (mit Ausnahme von Alexandrien, welches einen unabhängigen Großrabbiner hat) sieh endlich Ruhe zu gönnen. Demzufolge reichte er seine Abdankung ein, die nach langem Zögern von der Gemeindevcrwaitung angenommen wuidc. Es wurde deshalb am Sonntag, den 9. Februar eine imposante Abschieds- Zeremonie in der großen Synagoge der Gemeinde ״lsmn'tligc" zu seinen Ehren veranstaltet, wo Dankesreden beiderseits gehalten wurden. Der Großrabbiner wird sich nach den Passahtagen in Jerusalem nieder* lassen, während die hiesige Gemeinde für seinen Unterhalt sorgen wird. Rabbi Raphael Bcnschinion war nicht nur für seine Gemeinde sondern auch auf dem 1 Literaturfelde tätig. Von seinen in schöner hebräischer; Sprache abgefaßten Büchern sind besonders ״Tuw Mizraim", Chronologie der Rabbiner Mizrnims seit Maimorailes und ״Nchar Mizraim", alle jüdischen religiösen Gesetze und Gewohnheiten, die in Aegypten herrsehen, enthaltend zu nennen. Er hofft jetzt, obwohl bcreits bejahrt, in Jerusalem sich der rabbiaischen Literatur ganz widmen zu können. Seine Stelle wird hier durch seinen Bruder, Rabbi Clui Eenschimoti, der in allen jüdischen Kreisen wohlbekannt ist, vertreten. ‘ « Die Lage der Juden in den Randstaaten. Der Delegierte der amerikanisch-jüdischen Rcttungskomniissum in Warsdian, Leutnant Schön, hat nach seiner Rückkehr aus den Randstaaten der Warschauer Dclegation des Joint Committee einen Bericht überreicht, wo nach die Lage, besonders in Wolhynien, eine überaus traurige ist, ganz speziell die der jüdischen Bevölkerung. Die Teuerung ist eine ungeheure. Es gibt Ortschäften, wo kein Haus von der Typhusep'demie verscliont ist. Falls nicht augenblicklich materielle und sanitäre Hilfe einsetzt, droht ein vollständiges Au»- sterben der ganzen dortigen Bevölkerung. N*. 20 Zionistische Bewegung Dr. Klee berichtet ßber die A.-C.-Sltzmig In einer überfüllten Mitgliederversammlung der JV Encr Zionistischen Vereinigung referierte der Vorsitzende der Z.V.f. D., Herr Dr. Klee, der als Mitglied de» Actions-ComitCs an der Londoner A.-C.-Sitzmg teilgenommen hat, über den Verlauf der bodctrtungsvo'.li-u Tagung. Dr. Klee erkannte rückhaltlos die histon sehen Verdienste an, die Wcizmaim und Sokolow sick durch ihre politische Arbeit erworben luben und er• klärte, daß das Höchstmaß de s E rr c ich bare!, erreicht sei. Der Friedensverirn״ mit der Türkei bestimmt, daß Palästina unter ein englisches Mandat # stellt wird und daß England die Aufgabe übernimmt, 1!ai National Home des jüdischen Volkes dort zu!׳ richten. Dr. Klee erinnerte daran, wie unmöglich es m!» noch vor wenigen Jahren erschienen wäre, am Ziel unserer politischen Wünsche zu stehen. Nur die Grenzfrage sei nicht restlos geklärt. Man könne als sicher annchmcn, daß die Bestimmungen des Sykes-Pkot-Ver träges aufgehoben werden würden, die fast gana Culiläa der französischen Einflußsphäre zuteitten. Dagegc» sei noch nicht sicher, ob die von uns geforderte Li• tanigrenze uns gegeben werden würde. Dr. Klee würdigte an dieser Stelle die Bedeutung der Tat Sache, daß Wilson den amerikanischen Botschafter in London angewiesen hahe, sich für eine Regelung der örenzfrage im Sinne der zionistischen Forderungen cinzusetzen. Dr, Klee kam dann auf wie organisatorisdien Fra xi der Bewegung zu sprechen und berichtete über die Versuche der Londoner Leitung, die Organisation wi<- der in einen lebendigen Zusammenhang zu bring ■ Er betonte die Notwendigkeit einer baldigen Einberufung des Kongresses und teilte mit, daß die Jahreskonfcrcm im Sommer stattfinden wird. Diese wird über eine Reihe von organisatorischen Problemen zu entscheiden haben, 90 auch über die Anerkennung der bis dahin vermutlich zusammcngcschlosscnen Föderation Hapocl - Hazair Zeire-Zion. Die Ausführungen Dr. Klees wurden mit großem Interesse aufgenommen. Die Diskussion entsprach leider nicht ganz der Bedeutung des behandelten Gegenstand es, da sie sich fast ausschließlich mit nicht zur Sache gehörigen Fragen wie der Sprachen frage beschäftigte. Ein Ultimatum des Waad hasmani Am 16. Februar versammelte sich, wie wir den p» lästincnsischcn Zeitungen entnehmen, der Waad ilasmani zu einer Vollversammlung in Jaffa. Als erster Punkt stand auf der Tagesordnung wieder die Frage der Einberufung der konstituierenden Versammlung Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Tagesordnung dieser Sitzung wurde seitens des Exekutivkomitees des Waad hasmani an die in London tagende Sitzung <’c1 Großen Actions-Gomit^s folgendes Telegramm nb geschickt: ״Das palästinensische Judentum wünscht Euch eine fruchtbare Arbeit. Möge sofort eine umfassende Kolonisationstätigkeit und die Einwanderung unserer Brüder aus den Ländern der Zerstreuung zur Verwirklichung der nationalen Heimstätte beginnen. Das palästinen sische Judentum ist gezwungen, sich sofort ohne Auf• schul) zu organisieren. Wir würden es sehr bedauern, wenn diese Organisierung gegen den Willen» der ״ zionistischen Leitung im Lande zustande käme. *Lin solcher Präzedenzfall eines Disziplinbruches ist äußer.-t gefährlich. Ihr müßt daher sofort das Verbot der Einberufung der De'.egicrtenvcrsammtung aufhcbcu, andernfalls werden wir gezwungen sein, uns auf.׳ulösen und die Verantwortung hierfür abzuichnen.“ Dazu bemerkt ״Hapoel-f lazair": ״Man muß gestehen, daß das Exekutivkomitee des Waad hasmani auf dem richtigen Standpunkt stand, wenn es die Forderung der Einberufung der De'.egicrtenvcrsammtung in der Form eines Ultimatums erhebt. Nach dem heutigen Zustand des Waad hasmani gibt cs für ihn keinen ander!! Weg, als entweder die Organisation der paläslineiisischen Juden und die Bildung einer gesetzlichen Vertretung durclmihüiren oder sich aiifzulöscn und ganz zu verschwinden.“ Das Blatt weist darauf hin, welchen! Fehler die zionistische Leitung durch die Verhinderung j der Delcgicrtcnvcrsammlung und die Untergrabung der Autorität des Waad hasmani gemacht hat. Die Aufgabe, welche dem Waad hasmani zuletzt auferlegt wurde, die Wahl der drei Delegierten zum Waad hazirim durch• zulüliren, bezeichnet das Blatt als lächerlich. Daß die Situation des Waad hasmani nach den letzten Vorgängen in der Frage der Wahl unhaltbar geworden ist, haben wir bereits unter dein Eindruck der seinerzcitigcn Berichte empfunden (s. den Artikel ״Das Ende des Waad hasmani“ in Nr. 8 der ״Jüdisehen Rundschau“). Dieses Urteil wird durch die letzten Acußcrungen bestätigt. Leider ist bisher nicht bekannt geworden, welche Stellung das Adions-Comitfi zu dieser Frage eingenommen hat und wie cs sich in Zukunft zu verhalten gedenkt. Auch in den Berichten über die Sitzung des Großen Actions-Comitds ist von dem hier angeführten Telegramm, das doch als Willenskundgebung der einzigen bestehenden autonomen Stelle der palästinensischen Juden zweifellos eine gewisse Wichtigkeit bat, nicht die Rede. Die Einberufung der konsituierenden Versammlung ist zweifellos eine der dringendsten Forderungen des Tages, wenn es nicht zu einer Kri* in der palästineasisdien Judentori t ko«ntacn 901L

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