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Jüdische Rundschau · 1920-03-09 · Heft 19 (9.3.1920) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 19 (9.3.1920)
Date
1920-03-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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30! ־׳:Sei gclcgcnliiitcn 11ml Arbcit sgelegtmhciteil zu schaffen, sind erhebliche Summen nötig. Herr Dr. Ruppin begibt siel» in diesen Tagen nach Palästina, um mit den geringen Mitteln, die in! Augenblick zur Verfügung stehen, das zurzeit Mögliche zur Festigung und Ausbreitung der Kolonisation zu tun. Die Kolonisation im großen Stil aber, die systemafische Ansiedlnng Zclmtauscnder von Familien setzt die Aufbringung eines gewaltigem Fonds voraus. Keine wie immer geartete Phraseologie vermag über die Tatsache hinwcgzuhclfen, daß Palästina nach Kapital schreit, nach Kapital xuid wiederum nach Kapital, das aufgebracht werden muß, wenn der Boden Palästinas, der gekauft, saniert, melioriert, parzelliert, bebaut und bepflanzt weiden muß, das arbeitende jüdische Volk nufnelimen und ernähren »oll. __ Masaryk ,* Von Dr. S c h m a r j a L e w i 11. Der Präsident der tschechischen Republik, Prof. T. G. M a s a r y k, feierte an» 7. März seinen 70. Geburtstag. Was dieser Mann für sein Volk bedeutet, wird in diesen Tagen in Prag gefeiert werden. Was er für die Menschheit als Vorkämpfer einer sittlichen Weltanschauung Ond unbedingter Wahrheitsliebe bedeutet, das auzucrkennen ist Sache aller Völker. Auch das jü* dische Volk verehrt in Masaryk den!׳roßen Mensehen, gerechten Denker und nationalen!*olitiker, darüber hinaus weiß es ihm Dank für sein wiedertioltes Eintreten für das Judentum; zu erinnern wäre mir an den bekannten Ritualmordprozcß. Hilsner, in dein Masarvk als heftiger Gegner des Kihtalmordwalmsinns für Vcmimft und Gerechtig- Reit in die Schranken trat, wodurch er sich er-!»inerte Feindschaft im eigenen Volk zuzog, die im zum Teil bis heute verfolgt. Indem wir dein Jubilar die herzlichen Glückwünsche des jüdischen Volkes zum Ausdruck bringen, veröffentlichen wir nachstehende Schilderung Schmarja Lewins über 6em persönliches Verhältnis zu Masaryk (ent- Kommen dem ״Jüd. Volksblatt", Mähr.•Ostrau): Während meines Aufenthaltes h> Amerika traf ich Masaryk dreimal. Ich sprach ihn zuerst, als er noch unter der größten Gefahr und mit schwankenden Aussichten für die Selbständigkeit reine« Volkes kämpfte. Ich wurde durch Justice Brandeis, der. viel mit den verkehrte, bei Masaryk eingeführt!. Es war ja natürlieh, daß Brand eis, der Führer des amerikanischen Zionismus, d«n» Kämpfer Masaryk all seine Sympathien /uwenrien mußte. Ich hatte schon früher eine ganz. Ktare VorsteJkmg von dem Manne Masaryk, ich war ein begeisterter Anhänger seiner Schriften: ist es nicht glrichgültig, ob man den tschechischen oder der» jiidisehen Nationalismus begründet? Wer die Sadic seines Volkes mit dem edle« Eifer Masaryks verficht, der dient indirekt aueh unserer Sache, wie wir mit unserem Kampfe auch der Sache der andern Nationen dienen, j«d«r arbeitet für sein Volk, aber die Arbeit kommt .«IIku Nationen zugute. Und ich war nicht enttäuscht, als ich Masaryk ins Auge sah. Die wundersame yertilnduug eines Denkers und eines Kämpfers in einer Person verleiht seiner Erscheinung einen merkwürdigen Reiz. Man sieht nicht mir den PkvUtikcrvor sich, der manchmal doch zur Intrige greifen muß, sondern einen zielbcwußten Menschen, der aus einer streng ethischen Weltanschauung heraus arbeitet und der in der Durchfühnmg von ethischen Grundsätzen den Sieg seiner Sache erblickt Zun, zweiten Male traf kh Masaryk bei einem r.ankctt, das ihm zu Ehren gegeben wurde. Die Creme der amerikanischen Gesellschaft war in einem der •cböusten Säle von Newyork versammelt, Vertreter ver- Mhiedener Regierungen sprachen: es waren politische Reden, deren mau eigentlich nur jede Stunde einen Eßlöffel voll genießen dürfte!. Zum Schluß meldete sich Masaryk nun Worte׳. An der Wand war eine Landkarte der Tschechoslowakei und des neuen Europa befestigt, Masaryk ergriff an Stelle des Stahes eine Gabel und hielt eine Vorlesung, etwa wie sic ein Sdiulmeister den Kindern hält, und bemühte sich, den Krieg auf seinem letzten Ursprung zurückzuführcn. Er zeigte, daß die Sprache vielleicht die Grundursache des Krieges war, wobei er unter Sprache selbstverständlich den äußeren Ausdruck für die Möglichkeit eines freien geistigen Lebens verstand!. Die Amerikaner haben vielleicht nicht viel von seinem Vortrag begriffen1, Sic hatten von dem großen Manne große Worte erwartet, statt großer Worte aber gab er ihnen einen großen Gedanken, der in ganz einfache Worte gekleidet wart Für manche war as eine Enttäuschung. In der Gesellschaft pflegt man den Mann nach seinen Kleidern zu beurtcilcnf. Mir erschien er gerade seiner einfachen Kleidung wegen in seiner ganzen elementaren Größe. Zum drittenmal traf leb ihn, als er bereits der Gewählte seines Volkes war, kurz vor seiner Abreise nach ßrag. Id» gratuliert• ihm und sprach den Wunsch aus, er möge unserem Volke auch jetzt seine Freundschaft bewahren, die doch nicht auf politischen Komhinattonen bemhe, sondern in einer gemcinschaftlidien tief ethischen Weltanschauung wurzle. Daß Masaryks Antwort zufriedenstellend war, erübrigt sich zu saget! Die Prager ״Selbstwehr“ bringt einen Aufsatz ״Masarvk und die Juden“ aus der Feder des Universität*• Professors Em. Radel, eines Nichtjuden, der Maaaryka treuester Schüler auch in der Bekämpfung des Autisemitismus ist. JU ED ISCHE RUNDSCHAU ___Nr- W Unser Weg Zu Martin Bubcrs letzter Rede über das Judentum. Die unter dem Titel ״Der heilige Weg. Ein Wort an die Juden und an die Völker"״) erschienene, zuerst hn Frühjahr 1918 gesprochene Rede Martin Bubcrs stellt, wie die Vorbemerkung mitteüt, den Abschluß einer Reihe dar, die mit den ״Drei Reden über das Judentum“ begann und die ferner die weiteren drei im Buche ״Vorn Geiste des Judentums“ veröffentlichten Ansprachen umfaßt. Man kann bei einer ziemlich groben Charakteristik und auch dann nur, wenn mau diese Worte in einem reineren und geistigeren Sinne als dem gebräuchliduu» nimmt, in den ersten drei Reden die Psychologie der jüdischen Seele, in den drei folgenden die jüdische Geistesgeschichte und kl der letzten, der siebenten, die ״politische“ Schlußfolgerung erblicken. Sie spricht — diesmal nicht mehr allein zu den Juden, um deren eigenste und ausschließlichste Sache es sich früher handelte, sondern auch zu allen anderen Völkern — van dem, was zu tun ist und wodurch es getan werden soll: van dem Werke und von dem Wege. ״Dem Werk: der Verwirklichung des Göttlichen in der Maischheit; dem Weg: dem Aufbau der wahren Gemeinschaft“. Aus den drei jüdischen Grundideen der Einheit, der Tat und der Zulamft hebt Buber die der Tat in seiner letzten Rede heraus, die nicht mehr zur Einkehr und Erkenntnis allein, sondern vor allem zur Verwirklichumg aufruft, damit manche andere gesprochene und geschriebene Mahnung Bubers verstärkend und zu einem machtvoll tönenden und hinreißenden Rufe erhöhend. In der Tendenz der Verwirklichung sieht Buber die wesentliche Eigentümlichkeit der jüdischen Gottcskonzeption. Der jüdische Gott äst weder die transzendente Idee Kants noch das immanente Sein der pantheistisclien Natur|1hi!osophen; er ist ״elementar gegenwärtige Substanz“, die ״Unmittelbarkeit des Daseins" und ist zwischen den Dingen zu verwirklichen, nicht bloß in den Dingen zu sehen. ״Der wahre Ort der Verwirkbeiiitng aber ist die Genteinschaft, und wahre Gemeinschaft ist die, in der da* Göttliche sich zwischen den Menschen verwirklicht.“ Gott ist, indem er wird! Das ist im Grande die jüdische Gottcsvorstellung, die lebendigste, beseelteste, den Menschen furchtbar nah ergreifende von allen. Der gewaltige Sinn des Rütselnametis, den sich Gott aus dem brennenden Dornbusch auf Moses Frage gibt: ״Ich bin, der ich bin,“ ist damit vielleicht enthüllt. Wie früher in den ״drei Reden“ geht Buber nochmals der Geschichte des ״unterirdischen“ Judentums, der wahren Gcochicbtc de* Volke*, nach, Um in ihre« großen Menschen und Bewegungen die ruinier neuen Manifestationen der jüdischen Verwirklichungstendenz und des Gemein schaftsstrebcns sichtbar werden zu lassen. Diese wurden erst durch die ikiaspora, die Unterwerfimg unter fremde Gesetze, fast ganz zu Boden geworfen; an ihre Stellev traten Abwehr und Anpasstmg, reiner Ritualismus und reine OekiWirtschaft; das Leben im Angesichte Gottes wurde von dem im Rücken des Absoluten abgclöst, in dem es sich der Jude ״sogar halbwegs wohnlich einzurichten verstanden hat“; nicht mehr die Gesinnung der Verwirklichung, sondern die des Vertrags, des Dualismus von Wahrheit und Wirklichkeit, Idee und Tatsache, Moral und Politik“ erhält die Oberhand. Und auf die Schicksalsvolle Frage: ״Was soll Israel tun?“, die jetzt an uns gestellt wird, zagt Buber in wahrhaft erleuchtenden Worten, wie weder der Weg der Menschheitsapostel, der Humanitarier, noch der eines formalen Nationalismus, noch auch derjenige der überlieferten Gesetzestreue der richtige ist, sondern daß der Weg, der zur wahren Gemeinschaft durch die Verwirklichung des Göttlichen führt, der ״Weg nach Zion ist, das ist der Weg nach der gelebten Wahrheit“. Wunderbar tief erfaßt Buber besonders die neue, noch form- und haltlose Religiosität des heutigen jüdischen Menschen, der, gelöst von den Bindungen des althcrgebracJiten Traditionalismus, doch die Stimme des Gött* liehen in sich vernimmt: ״Ja, ihr habt festen ausgetretenen Boden unter den Fußen, wir aber hängen ausschauend über der unendlichen Tiefe .... wir aber sitzen, einsame Bettler, an der Straßenecke und harren, daß unser Helfer komme. Aber wir ■wollen unsere schwindlige Unsicherheit und unsere losgelöste Armut nicht hingeben für eure Zuversicht und eure Fülle . . . Ihr habt die Formen und meint, den rechten Gehalt nicht mehr im Unendlichen suchen zu müssen, dieweil er m den Formen beschlossen liege; wir spannen unsere Seele bis Unendliche, den Gehaft neu zu empfangen, dem die neue Form geschaffen werden soll. Euch kt der Weg in den Büchern vorgezeichnet, und ihr kennt euch aus; wir aber müssen ihn im nebelnden Chaos der Gegenwart mit unseren Händen ertasten.“ für Buber bedeutet jener Zionismus, in dem er die letzte Erscheinungsform der jüdischen Verwirk- Hchungsteodenz allein »dien kann, nicht bloß eine rein nationale Bewegung. ״Erst ■wenn in neuer Gestalt VoBclieh es und Menschliches, Befreiungsvcrlangcn und Erlösungssehnsucht, das Streben nach dem eigenen Lande und das Streben nach der wahren Gemeinschaft verschmelzen, wird sich die Regeneration des jüdischen Volkes vollziehen.“ Und in der Eriicbung der jüdischen Siedlung in Palästina zu einer ״geistigen Macht“ sicht Biber auch die politische Gewähr weiterer Dauer; das ״neue Heiligtum der Völker“, zu dem sie werden soll, wird in dam Wirbel dar politischen Ereignisse unantastbar *) bei Rütten & Loening, Frankfurt &. M. 3 Mk. bleiben. Als revolutionäre K o lo 11 i * a t ion faßt Buber die zionistische Aufgabe auf, damit sowohl Siran umgostaltcuden wie aufbauaulcn Sinn bezeichnend, und der Aufbau eines wahren Gemeinwesen* kann ״aej! ifun nur von Innen her, nur durch Wandlung 0« Beziehungen von Maisch zu Mensch erfolgen. Buber weiß von der unendliche«, fast hoffnungslosen Schwere dieser Aufgabe, den Gefahren 31 rer Durch fühnmg und den Widerständen, denen diese begegnen wird: ״Wir vergessen nicht — wiederholt er am Schlüsse die Worte des Beginnes — daß der Tat am Werden der Gemeinschaft alles «ltgegenstcht: die Starrheit der Erbge. wohnten und die Trägheit der Augcnblickssklavai, der eilfertige Doktrinarismus und die verantwortungslose Demonstratbnslust, die karge Selbstsucht und das fi*. tungslose Getue, der Kultus des ״reinen Gedankens" um! der Kultus der ״realen Politik“; wir vergessen nicht äv Natur der ewigen Masse, die dem Fornuingswilleu der Forderung mit aller wirkenden und latenten Energie widerstrebt um! die Tat in ihre verreibenden Kreise nieder zieht" Und doch schließt das Buch »nit Worten des Trostes und gläubiger Zuversicht, die ״über alle gewesene und künftige Enttäuschung hinaus, Israels gvwilt und Gottes gewärtig" bleibt. Wie in den meisten Reden Bubcrs ergreift auch hier den Zuhörer oder Leser nicht so sehr die gedankliche Kraft und eine formale Vollendung als die tief erschütternde Inbmist einer reinen und edlen Menschlichkeit, die allein die Herzen zu verwandeln und aus der Starrheit niedere Triebe zu lösen vermag. — Darf hier, an dem vorläufigen Schhißpunkt vai Bubcrs gedanklichem Werke über das Judentum, dr persönliches Wort gesagt werden über die Bedeutung, die es für einzelne von uns aus der Generation hat, zu der es sprach? Ein Wort, das auch gleichzeitig seinen vielen kleinen und kleinlichen Gegnern gesagt sei, die sich so gern und 80 oft an manchen Aeußerlichkeiten, an einzelnen vielleicht preziösen Redewendungen z. B., f.ui• gen, um dieses Werk herabzusetzen? Und auch den sogenannten ״sachlichen“ Gegnern, deren Einwände und Kritik oft genug von einer erstaunlichen Otoerfiächkh• keit sind? Wir, die wir aus einem gewissen jugendlichen Idcaii*• mus, der nicht viel überlegt, oder aus jüdischen Empfiodüngen, die sich auf eine wenigstens teilweise noch jüdische Erziehung oder ein jüdisches Familienmilicu zurückführen lassen, zum Zionismus gekommen waren, ohne daß uns das Judailum damit ein unangreKbar sicherer Besitz, ein über alle Problematik erhabenes geistiges Eigentum geworden wäre, waren bald an eine■ toten 1 hinkt angeln«.;:(. Die bisherigen Begründungen des Zionismus gingen nicht sehr tief und der gerade für jüdische Menschen so bezeichnende Zweifel an seinem menschheilüchcn Werte und Sinne fiel 1ms an. Der Zionismus war eine große nationale Bewegung, wie sie 90 viele andere Volker sction gaiaui i.aturn, steil .und größten menschlichen Fragen vermochte er aber nicht zu lösen. Und nimmt man noch hinzu die damals von uns mit noch schärferem Auge als sonst erkannten Erscheinungen nationalistischen EKinkeb und Hochmuts, selbstgerechter religiöser Unduldsamkeit und antisozialer Denkungsart in manchen Kundgebungen der offiziellen zionistischen Ideologie, dann wird man die geistige ton! seelische Krise begreifen können, die wir damals durd»- machten. Weder die in jeder Beziehung, besonders äi persönlicher, vornehme Schönheit der Herzischen Ck■• danken noch die kalte Klarheit und Ruhe Achad Haanis, geschweige denn der glänzende, aber oft nicht sehr tiefe Esprit Nordaus oder die Beweisführungen der spärlichen zionistischen ״Wissenschaft" vermochten uns einen Ausw״eg zu zeigen. Dazu kam die einzelne von uns geradezu zerbrechende Erkenntnis der Erbärmlichkeit des lieutige» Judentums, die alle Hoffnungen lähmte. Da kam Martin Buber und zeigte uns in der Polarität des jidischcn Wesens die Urquelle unseres Gegensatzes xi! dein heutigen Judentum; er zeigt uns die wahre i'edcutung und den wirküchai Sinn unseres Judentums, das nun nicht mehr ein Drug außerhalb von »ms, 8<הי• dem ein Teil unseres lehs, ein grundlegendes Element unserer Seele geworden ist; er lehrte uns, die Geschichte des jüdischen Volkes mit neuen Augen zu sehen, als die Entwicklung eines geistig«1 Prozesses, des en Kui■ minationen ganz andere sind als die der üblichen jütisehen Qcschiehtsschrcibungcn; er gab 1ms die Möglich• keit eines unbefangenen und dabei endlich wahrhaftigen Verhältnisses zum Christentum; er zerstörte die landläufige Vorstellung, auch die jüdische, von jüdischer Wesensart, und sprach in wundervoller Formulierung aus, was wir vorher schon undeutlich als unser Wesent• liclistes und Bestes empfunden hatten; er gab unserer Sehnsucht und unserem zionistischen Streben ilircn Platz kl der jüdischen Gcistesgcschichte als den neuen Formen der großen jüdischen Grundideen, und er stellte zwischen Ihnen und der Menschheit, zwischen unserem Judentum und unserem Menschentum eine wesenhafte Verbindung her; von ihm lernten wir schließlich, was vielleicht das Beglückondst« war, im Schicksal des Judentums unser persönliches Geschick und unsere eigenste Aüfgabe zu sehen. D& wenigsten von uns sind stehen geblieben und manche Wege, die sie miditai md vielleicht auch fanden, sind nicht diejenigen, die er gewiesen hat Neues Bangen, neue Fragen und neuer Zweifel sind über manche gekommon und jene erste Krise blieb nicht die letzte; einzelne sichen seither in einem unaufhörlichen Sturme. Unvergessen wird aber auch ihnen die gute Hand da. hilfreichen Freundes bleiben, der sk damals führte. Und jetzt, bei dieser seiner letzten Rede, ־wenden sie sieh und “,erblicken den Weg, den sic gegangen sind, in langer Gemeinsamkeit mit ihrem Führer und Freunde Martin 1 Bll dat ihl I1C 1 Fr nit k« J na in! mi es ze ka di• V< ri( so eil w! tu »e W m ni P« la 13 nl «5 V6 ,U w. i V At - « o n 5 h C d 11 n d S t: « I I v d t i < 1 t 1 c S 8 t 8 h 1 8 t ו I I « 1 1 1 J ן 1 ן t

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