Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 17 (2.3.1920)
- Date
- 1920-03-02
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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V Seite 116 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 17 i.mB richtig informiert sein. Der Grundsatz, welcher das Verhältnis der Lelhoig zu den Föderationen *vgu , ist H e s p <- k t i e r « ת g der Auto» o m t e a e r I e - de rat 1״•!״ יי tuid .״.־«lereTsciG Eitiöliimg II ״es Vermit■ w)rh־m:s־)rehilds, des Vcra»twvrt1mgsgcfül1Is jedes Führers einer Gruppe und die Verbindung aller Gruppen mit der Leitung zu einem freiwillig■ unml hingebungsvoll zusammaKubeileiiden Kör!w*r. Im Kriege, wo elie v er־ lujidmn־• unmöglich war, hat sich gezehrt, was es k• deutet wenn der einzelne Zionist auf seinem Platz zionistisch «.•Arbeit auf eigene Verantwortung so leisten tiann, dali er sich immer als ein Vertreter der Grundsätze und Anschauungen der Gesanitbcwcgung fühlt. Sammlung von Geldern Anregung von Privatmitiatlve und Auswanderung nach Palästina kann aber nicht den Drang nach jüdischer Betätigung .־uisiiißen, der im jüdischen Volk und in der Zionistischen Organisation lebt. Im jüdischen Wik leid eine ungeheuere Aktivität. Wenn wir unsere Kinder im üaluth zu Juden machen wollen, wenn wir die kommende Generation für Paläslina gewinnen und vorbereiten wollen, so sind wer gezwungen, uns um ihre Erziehung, um dm hebräische l: 11 twick lu 11 g und itn Zusammenhang dam 11 w in Sch 111 e und nationale Arbeit ü 1> e r* h.aupt zu idinimeni. Der Radikalismus auf diesen Gebieten, welcher in der gesamten zionistischen jugeml herrscht, hat bisher unsere Bewegung lebendig erhalten und wird uns das ganze jüdische Volk in unsere Orgatüsatiou führen, «lie der Körper für das sich sammelnde Volk sein soll. Aln-r das jüdische Volk wird nur dmn stark sein und nur dann auch den Aufbau des natio* iialen Heims in Palästina kraftvoll durchfüluvn, wenn die Zionist isdie Organisation als der Kern des jüdischen Volkes stark und lebendig bleibt. Hierauf ging Herr Dr. Hantke auf die speziellen organisatorischen!־'ragen ein. Kr teilte mit, «laß die Leit1131g der Organisation iiuiiinehr in der zionistischen Exelulive liegt, welche aus den Mitgliedern des Engereu Actions-Comitcs und aus den Leitern der Departements in «1er Zionistischen Zentrale besteht. Die Leiter dieser Departements sind gegen war%, abgesehen von den Mit- •diedern des Engeren Actions-Comitcs, die Herren Julius bim on, I de Iso Itn •und Dr. Feiwel. In der Leitung muH natürlich das bewährte System der Kollegialität weiter geübt werden. Die Leitung ist als Cia11z.es einheitlich verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit den Landesorganisationen wird in Zukunft weiter verstärkt werden können und müssen. Der Apparat des Zentralbüros in London ist mit Rücksicht auf die ungeheueren Anforderungen, die an die Arbeit der Leitung ״cstellt werden, noch zu klein. Viele Beschwerden der Organisationen haben darin ihren Grund. Gegenwärtig ist der Apparat relativ noch viel gröber, als er unter den viel kleincrcii Anforderungen der Vorkriegszeit war. Das wichtigste Problem ist die Beziehung zu der Zionistischen Organisation Aincrikas. Wir müssen hoffen, daß «lie amerikanischen Zionisten eine Vertretung in die Leitung der Gesnnitorganisatiou entsenden, welche der Bedeutung des amerikanischen Zionismus entspricht. Eine wirksame Ausspräche mit den amerikanischen Zionisten über die wichtfgstcn Probleme ist außerordentlich notwendig. Mit ’Rücksicht i1k׳i־.n1f'müö «fi?"nächste größere Sitzung so eingerichtet werden, daß die amerikanischen Zionisten sich voll beteiligen können. Daher schlägt der Referent namens des Engeren Actions-Comitcs \־or, daß die Jahreskonforeiu Anfang Juli stattfinden soll. Bezüglich des Ortes soll die nähere Bestimmung der Leitung überlassen weiden. Herr Dr. Hantke führt aus, «laß die Leitung am liebsten den Kongreß cinberufcn würde, erklärt aber, welche Gründe dagegen sprechen. Insbesondere kommt in Betracht, daß der Kongreß im Juli höchstwahrscheinlich ohne Teilnahme der russischen Zionisten lagen müßte, daß ferner «•ine Jahvcskonfoienz vorher «las Walilstatut zum Kongreß ändern muß, 11m ihn entsprechend der vmge-!»eueren Entwicklung der Organisation zu einem parlamilitärisch verhandUmgsfähigen Körper zu machen, und daß schließlich eine Rea!c de! wichtigsten Probleme erst einer Klärung auf einer vorhergehenden Jahreskonferenz bedürfe wenn der Kongreß zu Resultaten kommen soll. Der Referent kennzeichnet hierauf die wichtigsten Grundsätze, welche für das von der Leitung der Jahreskonferenz vorzulegcndc neue Wahlstatut zum Kongreß maßgebend sein sollen. Die Zahl der Schekelzahltr. welche berechtigt sind, einen Kongrelkielcgierten zu w.ahlen, soll von 200 auf 1000 erhöht werden, Es soll eine gewisse Abstufung, die auch bisher bestand eingerichtet werden, welche «len kleinen Federation«» die Möglichkeit der Vertretung sichert. Im übrigen sollen die Wahlen auf tier Grundlage des iVoportional- Wahlsystems durchgeführt werden, welches die Naditeilc der geografischen Gruppierung überwinden kann. Das Große Ac t icti s-Comi t <• muß wiederum eine Körperschaft werden die den Stimmungen und Rieh tungen inncrlulb der Organisation entspricht. Im übrigen wird es vorteilhaft sein, daß die vom Kongreß gewählten Kommissionen permanent blieben, daß aber eine Möglichkeit von Nachwahlen bzw. Abberufungen geschaffen wird. Der Referent spricht hierauf über zionistische Agitation, über die Veränderungen, die sie erfahren hat und «fahren muß, ferner speziell ül»er die Notwendigkeit einer gutentwickcltcn starken Presse un«l eines iluen Bedürfnissen angepaßten Pressedienstes der Leitung. Er erwähnt ferner die Notwendigkeit einer Schule für Beamte in Palästina. Zum Schlüsse seines Referates betont der Referent daß das jüdische Volk ein einheitlicher Körper ist, dessen Glieder der Zionistischen Organisation gleich wert sind. Wir müssen sGne Kräfte auf unser Ziel konzentrieren. Die Diskussion. Herr Sokolow ergänzt das Referat durch Ausfübru!ng«jn über das Verhältnis der der Zionistisch«» Arbeit mit Sympathie gcgcnüberstchenden Kreise zur Zionistischeu Organisation. Er spricht insbesondere über die Bwknrtung des jüdisch-amerikanischen Kongresses, des jüdischen Kongresses in Süd-Afrika, " 'rl** cl‘c ״ (an<i und iu anderen Ländern und über dis Tatsache, da ßslch das Komitee der Jüdisehen Delegationen bei der Friedenskonferenz den zionistischen PalästinafordcrUiigen angeschlossen hat. Herr Kaplan verweist darauf, «t:1li die Zionistische Organisation die Einheitlichkeit in der Ocgenwartsarbeit »licht garantieren kann. Es muß freier Smelraurn für die Differenzierung gelassen werden. Das Actions- Comitö spiegelt «lie Bewegung nicht'wieder. Er verlangt eine Vertretung im A c t i <> 11 s- Co in 11 6 für die Z c i're - Z i ■an. Die Jahreskonferenz soll auf Grund vorhergehender Wahlen stattfindvn, für welche bestimmte Programme airi/iiskllen siml. Sie soll alle w ichtigen Fragen ent scheiden. Er führt Beschwerde darüber dal! «las <>llizi«*l!e Grgau «ler Leitung, der ״Haolam“, nicht imparteiisch ist. Herr Goldblooin spricht üln־r die Entwicklung der Zionistischen Organisation in England. Herr Dr. Sch«>en f cid spricht über die von der Amsterdamer Misrachiktmferenz gefaßten Beschlüsse um! wmischH lerniuk liiing der an dem Aufbau des nattfnalcn Heims in Palästina interessierten jüdischen Organisationen. Die Ixirmig soll Richtlinien festsetzen, «lamit sich die Arbeit der Fraktionen und der l.amlcsorgtuüsationen nicht gegenseitig stört. Dr. B e r n s t c 1 n - K o g a n •spricht über die Zionistische Organisation in Iteßarabici(, Herr I* o d I ischewski über die zionistische Arbeit in Polen, Wo die Zionistische Organisation in Verbindung mit du» zionistischen Komitees in «ten verschiedenen’ \on der polnischen Armee besetzten Gebieten steht. Wenn Diffe* renzen mit den Zeire-Zion bestehen, so liegt oft die Schuld nicht nur an diesen. Herr Ing. Stricker berichtet über «lie Zionistische Organisation in Oesterreich und stellt dar in welchem Geist die Zionisten in Wien gearbeitet haben. Was das Verhältnis der Gesamtorganisation zum amerikatusclien Zionismus autaugt, so muß ein enger Koutakt hergesteüt w erden. Herr Stricker wendet sich gegen eine Anerkennung von Föderationen, bevor sie ihr Existenzrecht bewiesen haben, indem sie sich selbst durchgewetzt lialx-n. Er wünscht eine Klarstellung «les Verhältnisses der Zionistischen Organisation zu den P o a 1 c - Z i o n Die Sonntagssitzung Fortsetzung der Organisationsdebattc. Die Debatte über die Organisation wurde in der nächsten Sitzung, Sonntag, den 22. Februar, fortgesetzt. Herr Dr. Hugo Herrmann erklärte sich namens der Zionistischen Organisation für die Tschechoslowakei mit den Grundlinien des Referats Dr. Hantkes ein׳- verstanden, wies darauf bin, daß der Apparat der Zentrale vergrößert werden müsse, damit sie imstande sein könne, den notwendigen Kontakt mit der Gesamtbewegvng aufrecht zu erhalten. Der Zionismus dürfe nicht nur ein Kotonisationsuntemehnic.» sein, er muß den lebendigen Bedürfnissen genügen, die in der Bewegimg empfunden werden •und ihre Kraft ausmachen. Dem muß «kr persönliche Kontakt der Leitung mit den Föderationen und ein intensiver IVcsscdicnst mit einem Informationsbureau dienen. En wäre ui'msdicrswert, einen Kongreß abzuhaltcn, wenn cs möglich wäre. Warn es aus den von Herrn Dr. Hantke angeführten Gründen nicht möglich ist, so muß die Jahreskonferenz im Juli stattfinden. Die Z io n i s t i s c 11 e Organisation der Tschechoslowakei ladet die Jahreskonferenz »ach Karlsbad ein. Ik'e Abhaltung der Jahreskonferenz in Böhmen ist mit Rücksicht auf die Valuta empfehlenswert. Itn übrigen ist Karlsbad vielleicht der einzige Ort in Europa, wo ohne jede Schwierigkeit Unterkunft für Tausende Von Delegierten und Besuchern geschafft werden kann, ein internationaler Verkehrsknotenpunkt mit internationalem Ihiblikum. Herr llaynis'on spricht über die Notwendigkeit, «lie englische Judeiilieit zur Mitarbeit hcraunizietien mul dementsprechend die Geschäftsführung der Zionistischen Organisation den englischen Gebräuchen gemäß zu gestatten. Er spricht ferner über die Notwendigkeit der Schaffung eines starken zionistischen Preßorgans. Herr Rosoft betont, daß die Arbeit der Zentrale und der Zionist Commission kollegial geführt werden muß. Bei der Zuziehung neuer Kräfte muß darauf geachtet werden, dali die Verantwortung in den Hauden «kr Vertrauensmänner der Zionistischen Organisation bleibt. Die Vertretung in «1er ganzen Organisation soll wieder auf Grund neuer Wahlen basieren. Die Jahreskonferenz soll das Recht erhalten, Kooptiexungen vorzunchmcn, wenn die Mitglieder des Großen Actions- Comiks demissionieren. Die Anerkennung von neuen Föderationen muß gründlich beraten werden, ihr Programin muß vorher vorgelegt werden. Herr Naiditsch spricht von der Gefahr imhegründeter Fraktionsgriindimgen. Das Große Actions- Comite muß genau informiert bleiben. Es müssen für die leitende Arbeit alle verfügbaren Kräfte herangezogen werden. Wenn mit der konkreten Arbeit begonnen wirel, werden vielt: Differenzen von selbst verschwinden. Herr Naiditsch betont die Notwendigkeit der Hebraisicrung der Organisation mul ihres ganzen Dienstes. Herr Gold stem geht von der Ansicht aus, daß die Revolution, welche auch in der Zionistischen Organisation gewirkt hat, erst zu gewissen Kristallisicnuia gen führen muß, bevor sich die Organisationsfonu anpassen kann. Die Fraktionen können jiroportionellc Vertretungen nur in den parlamentarischen Körperschaften (Kongreß), nicht in der Leitung als einer ausführenden Instanz beanspruchen. Für die Ausarbeitung des Organisationsstatuts soll eine Kommission eingesetzt werden. Herr Motzkin erklärt, «laß «lie Zusammensetzung der Leitung entweder auf einer Koalition aller Föderal tionen oder auf der Majorität aufgebaut sein kann. Die Organisation sei aber noch nicht so reif, um ihre Leitung auf die Majorität allein stützen zu können. Die Voraussetzung für die Zugehörigkeit einer Fraktk»n zur Gesamtorganisation ist die Anerkennung des Baseler Programms. Deswegen muß auch eine Klärung des Verhältnisses zu den Poalc- Zion geschaffen wenden. Herr Goldenberg spricht über die Schwierig- Weiten der Zusammenarbeit mit den Fraktionen, da Misrachi und Poale-Zkm separatistische Tendenzen Haben taid sich eine einheitliche Form nicht finden laßt, Mr Goodman spricht über die Heranziehung 7ionisU׳ufreundlicher Organisationen. Das Statut soll hierfür Vor sorge treffen. Er befiirditet auch für England bungen mit «!cm Misradu. Mr. Abrahams erklärt daß bei der Heranziehung von Vertretern der F öd, tfonen in «lie leitenden Körperschaften bestimmte Prir, zrpin beobachtet werden müssen. Die Gpmdl.tjre dir Organisation ist schon heute unter anderem auch ״, Süctatrika nicht die Schvkelzahlcrgruppc, sondern ,1־ן fest organisierte Zionistische Vereinigung. Das Enge,׳«. Actions-Comitö soll, ns einem Regierungskabinett ver gröltert werden. Das Große Actions-ComitiS soll a׳״ gelöst werden. W'enn Hebräisch als die tatsächlich, VerniittlimgsspraclK.• in der Organisation sich du.׳■ . setzeii soll, so ist eine gewisse Uebergangszeit nQv wendig. Herr Dr. Epstein schildert die zumistisdie Ar• beit in Argentinien irnd ihre starke Entwickhm״, «lie a1K־h den Einfluß «ter Zionisten im gefomtjüdischni Leben bewirkt hat. Die jüdische Kolonistenjugend m zur Auswanderung nach Palästina bereit. Herr in!•, Stricker beantragt «lie Schäftung eine- Pressebüros »un Sitz der Leitung, welche den verschiedenartigen Itetfürfnissen der gesamten zionisti sehen und zionisten-frcundliclicn nationalen Presse en* spirclif, inn dieser Presse die Möglichkeit einer Au•• delmung ihres Einflusses zugunsten des zionistisch«! Gedankens zu sichern. Nur wenn ein mit der Ix'itun, in Zusamniemiiang stehendes Pressebüro funktioniert, w ird die gesamte Presse davor bewahrt werden, Sensationen zum Opfer zu fallen. Der Kongreß kann nicht statt• finden, solange «t nicht in jeder Bezieht״! ' vollkommen tre» und autonom in seinen Beratungen ick! Bcschlielkir, fl''" PL Bezüglich «1er Organisicnuig «Icr Leitung schließt skt. Herr Stricker den Vorschlägen von Mr. Abraham aj). Herr J>o d 11 s ch e w s k i Ir-tont, «laß die Grumtlag«; der Zionistischen Organisation der Schekel, die Palästma irbeit uiui die hebräische Sprache seien. Du I*>a!e-Zion seien gegen jrtten «ler drei Punkte. Jed«? Mitglied des Aciions-Comitiis muß Einsicht in die ganz«■ Arbeit hab«m. Herr Dr. Bod c 11 he i m er reagiert aut die Bemerkung in dem Referat Dr. Hantkes bezug• lieh des radikalen Zionismus. Er rät davon ab, in «kr Organisation gegenwärtig radikale Aenderungen vorn.» nehmen und bittet um regelmäßige Informationen. Mr Shire spricht ütwr die Notwendigkeit der Heranziehung neuer Kräfte durch die Leitung. Die zu gründend« Zeitung müßte in Verbindung mit «ler English Zionist Federation stehen. Herr Sprit) zak spridit für die Einberufung d« ■׳ Kongresses. Bezüglich der Anerkennung «kr Fraktion der Zeire-Zion erklärt er, daß ihre Existenz ar sich der einzige notwendige Beweis für ilrre Existenz bercchtigung ist. Selbstverständlich muß die Ancr■ kennung bestimmter programmatischer Prinzipien vor ausgeset/t werden. Er schlägt hierauf formell vor, &•« Actions-Comite soll«; die Gruppe des Hanoi׳' Ha za ir und der Zeire-Zion als eine Föd< ration anerkennen und ihrr eine Vertretung im Aetions-Coinitd /ugestchen. Herr B öhm meint, «ter Kongreß sollte cinbenxfe;; wenten, wenn das Mandat vorliegt. Auf die soziale Bewegung muß Rüeksicht genommen werden. Di! Zionistisdie Organisation ändert ihre Struktur. Das treibende Moment ist die geistige Bewegung. Nur sie erhält uns dk* Jugend und gibt uns «lie idealistischen Pioniere für Palästina. Auch er wünscht eine klare Stellungnahme zu «len Poale-Zion. Herr Dr. Katz«- nclson wendet skli dein Proljlein der Beziehungen zu der zionistischen Peripherie zu. Wer mitarbeiten will am Aufbau Palästinas, soll «lie Möglichkeit dazu erhalten, ohne gezwungen zu sein, Schekel zu zahle• Du; Aiissprachi• schließt zunächst durch eine Red« Dr. Wcmin!1 n s־, welcher auseinaiidersctzt, unte; welchen Verhältnissen die Informationai der verseil!« denen Instanzen «kr Organisation vor sich gegangvu sind. Er weist darauf hin, daß «lie Ireitung manch. Informationen desbilb nicht weitergeben kan» roid weitergeben konnte, weil sie gvgcnfibcr anderen Faktoren zur Diskretion vaaiflichtet ist. Hierauf spricht IV. Weizmann über «he Versuche der Leitung, mit allen in Betracht kommenden Kräften zur Zusammenarbeit tu gelangen. Bezüglich «les Verhältnisses zu den einzelne״ Föderationen und Richtungen sei cs gegenwärtig ikk’i nicht möglich, die konkreten festen Formen ־zu schaffen Es ist nicht möglich, in einem Jahr aufzubauen, was sich in sechs Jahren verändert hat. Was «kn Kongivi׳ anbclangt, muß derselbe gut um! groß sein, wenn «7 ein berufen ist. Wir dürfen keinen Surrogaikongreä haben. Schlußwort Dr. Hantkes. In der Nachmittagsitzung hält zunächst Herr Dr Hantke das Sehhißwxrt. Er betont, daß dk Informa• tionen der Zentrale, soweit es möglich war, weitergegeben wurden. In Zukunft wird cs wieder möglich sein, einen engeren persönlichen Zusammenhang zu schaffen. Danclicn wird «kr öffentliche Information«- dienst einschließlich des Pressebüros ausgebaut werden müssen. Wir müssen aber der zionistischen Oef(entliehkeit mehr geben als Information über Pt>!«- tik. Der Referent wiederholt hierauf nochmals, welch« Momente für die Zusanuncnberufung der JahreskontVrci;.׳ sprechen und welche Vorbedingungen für die Einben; fung des Kongresses notwendig wären. Es ist mcn1 möglich, alle Entwicklungsprozesse in der Organisation durch Besclilüsse und Resolutionen 7aun AbschlGl zu bringen. Dies gilt and» für «las Verhältnis zu de» Poale-Zion. Die Arbeit der Poale-Zion 11.11 sehr viel zum Sieg des zionistischen und nationale!» Gedankens beigetragen. Das Actions-Comite als soldies kann mit Rücksicht auf die Bestimmungen über das Ver- Iiäitnis der Banken und des Nationalfonds zur Organisation nicht einfadi beseitigt werden. Es soll aber den Charakter eines parlamentarischen Aus- Schusses «Jes Kongresses annehmen. D,e Leitung selbst kann nicht auf dem Grundsatz der Vertretung der einzelnen Gruppen und Föderationen aufgebaut sein, sondern cs muß eine arbeitsfällige, in den Hauptiinhai geschlossene Köipersdvaft darsteUen.