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Jüdische Rundschau · 1920-02-20 · Heft 14 (20.2.1920) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 14 (20.2.1920)
Date
1920-02-20
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 95 Nr. 14 \ Die Lage in Rumänien 4 l>ic naiüuusche Zeitung ״üpiuia“ meldet: | ״M» teilt «ns mit, dal) <11.־, bedauerliche System, |udAe׳!«e Reisende üi «kn Zügen ztt ir.itllutKklu, fort- «Lmcrt. 5k> wurden in dem Zuge von Czcrnowüz J «telirerc jtidisdie Reisende mißbamlelt, Hin Agitator 4 ן• Zhrtt, mit einem Tuch unter dein. Arm, ging von 5 Waßgw» zu Wagjjon M«<i fotderfc die!*;is.sa^ficre auf, | eine Erkl&ruug über die Notwendigkeit \ vo> Pogromen zu unterschreiben. Wir «!adle» die Regierung auf diese Tatsache» aufmerksam , und fordern, daß sie strenge Maßnahmen ergreife, ן;an derartige barbousdie Vorgänge zu unterdrücken. | Die Unterdrückung mul) sofort erfolgen, dajnit dieses \ Beispiel keine Nachahmung fimlet.“ f)afi dieser;Appell an die Regierung wenig Aussicht auf Erfolg J4.1t, '/«•»׳• f folgciider, fast unglaublicher Vorg.u^g: Dii» junger Jude aus Botosani wandte sieh an die ״Zweite regionale F i s e n ba h n d i r e k- »io j“ im Jassy uml forderte als rmuanisdicr Staats- Bürger, sieh an dem Wettbewerb beteiligen zu dürfen, dir über den Einteilt in die Tclegraphctischule verati- .‘lallet wurde. Die Antwort, die er erhielt, uiitl die die ‘ 1 nmänisehe Zeitung ״M .111 tu ז r ca“, Bukarest, am » |Äi»UÄr nmöffeiitiidit, lautet wörtlich: F, R. Duection 2 eine regionale, Jassy. j SiTV. con|>t. gibt. No, 100000 B. (wörtliche Ueberset/uug aus dem Französischen.) Mci« Herr, als Antwort auf Ihre Bitte ,können «4r Ihnen folgendes erwidern: Nach dem heiligen allgemeinen Frieden wird man Gott sei dank in f’jtüutin.i, Ihrem 1 le/matlaiitf«*, eine Eisenbahn bauen. Ii’.fnlßcdetsen könne« Sie sich darum bewerben, in der )\1tä#Hnc,11vis1־he11 relegrap]!«!!schule zugclasswi zu j werde*. Sie werden zu diesem Zweck ein Examen hu i'almud!•.biegen müs>en, den Arm mit Riemen umv.enden und die ״l'hylaeteres“ an der Stirn; «las alles, weil Sie jetzt nun.'inisdier Bürger geworden sind.“ Das Ktruvcrt tragt das Datum vom 16. Dezember IU1Q und ist adressiert an Herrn Sin Alter Mendel. Man wird vielleicht sagen, dal! das nichts als ein sehr dummer Seher/ eines Uiiütbeamteu ist. Aber er ist ohne Zweifel kenu/eidinetid für den fielst der rumiiui- •die■ Bürokratie. Niemals würde ein Beamter eine *•otchc Antwort gegeben haben, wenn er nicht das <11111111 gehallt halte, im Sinne seiner Vorgesetzten Zu h.imlch». Wir hoffen, dal! das Komitee des Ik'legationsuttves, deren Preswdteust obige Nachrichten entnommen si.nl, die geeigiwtvii Maßnahmen ergriffen hat, uni die Riuuhnc* zu zwingen, den Versailler Beschlüssen mit;■liiflerer Achtung zu begegnen als den Beschlüssen des!kntisrr Kongresses י Litauen 1 Der Erlaß Uber das jüdische Gemeindewesen Das jüdische Oemeindcgescu in Litauen, das nunindir ro» der Regierung in Kown.) amtlich verlautbart worden ist, fiat folgenden Worttaut: § 1. Alle Juden, die in einem bestimmte!» Orte vol.ncn, sind Mitglieder der lokale.» jüdischen Gemeinde. Die (k'inetMlen verwalten die Angelegenheiten des jüersehe» Kultus, der Wohlfuhrt, der sozialen Hilfe, des •Vltulwesena und überhaupt die Angelegenheiten geistiger Kultur, *nd haben «las 'Recht, Gemciudevorstände zu wahk«. A nra erk 1111 g. In Ortschaften, wo die Juden wegen *hrer gvnnovu Zahl keine selbständige (.iemeindevorstände bilden können, vereinigen sie sich mit den nächstgclegcucM Oenu'iml-cti zu einem gemeinsamen Vorstand. § 2. Der Minister für jüdische Angelegenheit«! reißt das W.ifih'cgleineiil, bestätigt und registriert die ’• «rscJtriflsiiiäßig;;..•wählten Vorstände. § 3. Die vom Minister für jüdische Angelegenheiten > «•'tätigte» Vorstände sind berechtigt, zur Befriedigung Fier i» § t aufge/iihlien Bedürfnisse die jüdische Bevölkerung nüt einer Soiiderstcucr zu veranlagen. tj 4. Das System dieser Steuer und deren Größe "inten von jedem < »*mumli'Vlirshind he stimmt tuul v;>!11 Minister für jiidiselu• Angclegenliciteo bestätigt. § 5. Die Groß«■ dieser Steuer, die von jedem M«*er/,ih)er zu entrichten ist, darf die Summe der "•mir seil«* Steuerzahler im sellrcn Jahre aufzubringeu- «Um Staatsuml Muiii/ipalsteuem nicht übersteigen. § (1. Die Steuer wird von den Gemeinden selbst ein- .:!(■■argen und im Reichsschatz hinterlegt. Bei den!eiligen Steuerzahlern, die nicht gezahlt haben, wird die Steuer auf dem allgemeinen Wege der Steilerem- /ahiiug eifiolHui, wobei die rückständigen Staats- *•teuera derselben Person vor der Gemeindesteuer ge- ־׳t׳U wende»». I ' § 7. Udx•!• die Airsfiihnmgsordnung iles Gesetzes erkd'a der Minister für jüdische Angelegenheiten im Eimern<tunen ■ui) den zustimdigen Ministerien eine Sonderin׳;t1ukUr*1 0 l)cr Präsident der südafrikanischen Zionistenföderatlon, Herr A. M. Abrahams, l>cfindet sich zurzeit «1 1.01*100. Er hatte sich nach Europa begeben, um als vertretet der südafrikanischen Zionisten an der Jahresmm feiern tcilzuaehmcn. Fr beabsichtigt, auf der Rück- :!1',‘’f "* Aufträge der südafrikanischen Zionisten PaatMiiu» m besuchen, um <u>rt verschiedene Dinge vorzitte-relte». Die jüdischen Parteien j Vor kurzer Zeit wurde au dieser Stelle eine' Schrill I augezeigt, die im Verlage der ״Neuen Jüdischen Monatej hefte*' erschienen ist und eine Darstellung der Par- I teieu und Organisationen ita deutschen Judentum ent- 1 hält. Heute ist hier auf eine Schrift ItiimiwcLsen, die im Jüdischen Verlag von Baruch Krupnik herausgegeben, ,,Die jüdische 11 Parteien" betitelt ist und sich die Aufgabe gesteht hat, die gesamte Parteiengruppiening im heutigen Wcltjudeiitum auf dem knappen Raum von 30 Seiten kleinen Formals dnrzustelleu. Die Aulgabe, die sieh der Verfasser gestellt hat, ist schwer genug, und man wird es ihm nicht zum Vorwarf machen können, dal! er sie nicht ganz glücklich;!döst hat. Er hätte wahrscheinlich' gut getan, seine Ausführungen bedeutend umfangreicher zu gestalten. Es ist eben umuöglidi, in zwei bis drei Seilen, zum Beispiel über die Orthodoxie, über die polnische, die rustusche, die deutsche und ihre grundsätzliche Einstellung zu allen wichtigen Problemen, mehr als ganz. Oberflächliciics zu sagen. Das kann zur Information des vollkommen Unwissenden au weichen, alter nicht einen wirklieh orientierende» UeherbÜck geben. Fs ist bemerkenswert und für die geistige Einheit des jüdischen Volkes charakteristisch, daß Krupnik nicht etwa I.ängssehniite durch die Parteiengruppicrung zu ziehen braucht, imleni er von den Parteien in Rußland tuul daun v.m denen in Polen spricht, sondern daß er bestimmte geistige Richtungen tut Judentum der ganzen Welt gleichmäßig festsIcFcti kann. Die Schattierungei! kommen manchmal fivi'ieh etwas kurz. Immerhin werden die Unterschiede zum Beispiel zwischen der östlichen und westlichen Orthodoxie, zwischen den amenkanisclicii uml den russischen Poaie-Zion nicht völlig verwischt. Krupnik legt jede.׳ Partei drei Gewisscnsfragcn vor, deren Beatmvo:tiing zur ausreichenden Chnraktcrisicrung gciuigeii sollen. Diese Frage betreffen die Bejahung oder Verneinung des üahith, die Sichling zur jüdischen Religion uml die Sprachenfr.tge. Man ward gegen die /weite und dritte Frage nichts filmenden. Bedenklich erscheint dagegen die Frage der GtiJnthbejnlnmg oder -Verneinung. Die Frage• liätle richtig gestellt werden müssen: Wie stellt jede Partei zum Aufbau Palästinas? Dann hätte sich ergeben, daß die Zionisten *uml ihre Fraktionen in diesem Aufbau das Kernproblem der Itculigeu jüdischen Situation erblicken, während zum Beispiel die Orthodoxie dem Aufbau nicht diese primäre Rolle /uerkennt uiui die Assimilation den Aufbau verueiut. Die Stellung■ /tun (iahttliproblem kann dagegen deshalb kein Malistab sein, weil gerade tu ihr die Parteien ganz uneinheitlich sind. Krupnik erkennt dies ja selbst, wenn er auf Seite 1<> mühselig• versuchen muß, eine einheitliche Stellung der Zionistischen Orgauisaticm zum Gaiuthproblem ab/uleiten. In Wirklichkeit sind zwar alle Zionisten theoretisch Galuthverncitior, d. h. sie wünschen das Aufiiöreu des Gallith und die Konzentrierung möglichst des ganzen Volkes in Ercz- Israel. Dennoch sind fast alle zionistischen Gruppen heute für Galutharbeit, mit unendlich vielen Abstufungen vom Klni/kinschen Standpunkt bis zum Standpunkt mancher Poaie-Zion, die sie «ler Palästinaarbeit beinahe als ebenbürtig empfinden. Das einigende Moment ist also die Bejahung des Primats von Palästina, nicht die «ler Verneinung des Galuths. Man kann übrigens darüber streiten, ob die drei von Krupnik gestellten Fragen ausrcichcii uml ob nicht auch die Stellung ztttn wirtschaftlich-sozialen Problem zu einem trennende» und einigendem Moment der Parteien geworden ist. Keinen Vorwurf darf mau dem Verfasser daraus machen, daß er um einer objektiven Darstellung der Parteien vielfach abgegatigon und seinen subjektiven Standpunkt hervorgekehrt hat. Das kommt insbesondere bei der Besp ree Innig־׳ aller sozialistisch orientierten Parleien zum Ausdruck. Fs ist zweifellos richtig, «lall!;eben «ter liberalen Assimilation auch eine sozialistische existiert, als deren Vertreter wir viele Juden im (Rittsehen, österreichische» usw׳. sozialistischen Parteien an• selien können. Bei den Poaie-Zion (vielleicht /um Teil auch heim ״Bund") wird aller «ler Versuch, den Sozialisinns als Assin.ilationsprodukt /u bezeichnen, als unrichtig zurückgcwkseu werden müssen. Ucberhaupt liabon t's die Poaie-Zion Krupnik äuget.׳ui! Er sieht etwas ״Uneinheitliches, Widerspruchsvolles" in ihren» Auftreten. In Wirklichkeit macht die poale/ioitistische Organisation eine ähnliche Entwicklung durch, wie sic beute die sozialistischen Parteien aller Völker «furchzumacheu Imheu: Sic muß nach «lern Auftauehc» «les Bolschewismus zu diesem Problem Stellung nehmen. Es zeigen sich in ihrer Mitte elxntso alle Abstufungen wie etwa bei den Sozialisten Frankreichs. Es ist amvermeidlich, daß, solange dies«' Auseinandersetzung nirfit zuin Abschluß gekommen sind, sich ehe» immer wieder bet der Behandlung vieler F'ragcti Gegensätze intierhalb des Verbandes zeigen müssen. Wir sollten aller «lieht vergessen, daß auch die Zcire-Zion diesen Pro• Weinen keineswegs einheitlich gegeniiberstehen. Vom Standpunkt des allgemeinen Zionismus aus haben wir jedenfalls alles Interesse daran, die I\xüe-Zi;m uns zu erhalten, die für uns ein wichtiger Faktor in «ler Politik ebenso wie in der praktischen Arbeit in Palästina sind und sein werden. Wir laben kein Interesse daran, durch ständiges Unterstreichen der mangelnden Zuvorlassigkeit der IVialc-Zion die Kluft *ז vertiefe», «a deren Ucberbriickung heute Zionisten mit vielen *i*- sichtigen lAiale-Zion gemeinsam arbeiten sollten. Die fetzten palästinensischen Berichte haben im gezeigt, daß zum Beispiel die Kluft zwischen «Ktm dortigen napocS-lla/mr, dem Krupnik so 11:11k• steht, und der jwalezkmistisehen Acluluth Haawoda so klein ist, daß eine völlige einheitliche Stellungnahme «ler Arbeiterschaft in vielen praktischen Fragen erfolge» konnte und auch bei der «knitschen Kongreßaki»>» zeigte sich die Zusammenarbeit mit «len IVwIe-Zio» als fruchtbar und möglich. Die Forderung der Volk♦- gemeinde wurde damals von beiden Parteien genicim-si* aufgestellt, obwohl Kntpuik heute «En Rsde-Zion #»r Verlangen nach Verweltlichung «kr Jüdischen Ge mci «de als weitfrem«les Verlangen brandmarkt Uw ex ״weitfremde Verlangen" ist zum Beispiel in «Dt» Forderung«•■ «ter RerUncr jüdischen Volksparlci ebenfalls enthalte». Die Schrift Krupniks ist, wie gesagt, ein erster Versuch zu einer umfassenden Orientierung über «las P.irteieuwese». Sic ist als s• »klier Versuch zu begrüße» und erscheint als geeignet, Umfo1T!krk־n Infonuaiioucn zu »eben. Aufgabe der Ktibk ist es, die Mangel zu ze^:c*. die «ler Broschüre nod! anh.iftcn, mt» ihre Ikwltigymg Sk* einer eventuellen NutaufLagv an.׳ua־gen. FrlU L6w«‘n»tfi» Jüdische Welt-Chronik Vom weißen Terror Die ״Contemporary Review", eine .11*• gezeichnete englische Zeitschrift, verös'fentfkht eine Artikelserie über das Regime, das von Koltschak in Sibirien und vo»1 Den» k in iä» Siklntßlaiid gclührl wurde. Die Zeitschrift |)ubli/jcrt ein IXikusncut, das in Deitikins ■offiziellem Organ ״K i e w I i a n 1 n c" veroff entlieht wurtie. f\־r Unterzeichner des LKikumcuts, Chulugin, ist Clieftedaktcttr dieser Zeittuijf urd gleichzeitig Minister «vhne Portefeuille in Deuikms He• ßicrung. Es ]tändelt sich also 1m» ein arnfikdics Dokument. Es liat folgenden Wortlaut: 11״» den Nacht«•» herrscht in «kn Straßen v<m Kiew eit» wahrliaftiger Terror. Mitten 111 einer totenähnlich et» Stille, die in der entvölkerten Stadt herrscht, wcnk't» plötzlich schreckliche Schreie laut. Es sind die Juden, ■welche schreien, w«'lche mit Angst schreien. In der dunklen Straße erscheint eine Gruppe von ״H a jo 11 e t 1111 ii n n e rn“. Sie nähert» sich einci* großen Gebäude von fünf oder sechs Stockwerk«» tuul cs beginnt ein Govvinsel vom Dach bis zum Bode» «fcsselben. Ganze Straßcti, erfüllt mit tödlicher l'anik*, heulen mit einer nicht nu'itsdienälinliclien Stimme, weil sie für ihr Lehen zittern. Gewiß, in unseren Augen erscheint diese f'tircht übertrieben und nimmt einen dumnten uzul erniedrigen«!..•)! C Jiar.ikter an. Nichtsdestoweniger ist es eine urwüchsige Angst, eü!e wahre Marter des Terrors, die «kr ganzen jiidisehen Bevölkerung .׳u! kriegt ist. Die Behörde» kämpfet) soweit sic können gegen ilie Mordtaten und Plündenmgen. (!! Die Red.) Die russische Bevölkerung Lutscht auf dk'-e* schreckliche Heulen, das durch die Folter des Terrors verursacht ist und fragt sich, ob diese iwigliickseligen Nächte die Juden nichts Ehren werden. Werden sie jetzt verstehen, was es bedeutet, Staaten zu zerstören, die sie nicht gegrümlet haben? Werden sie verstellen, was es besagen will, gleiche Rechte zu erlangen, gleichgültig zu welchem Preis? Werde« sie begreifen, was es bedeutet, eine Bevölkerung'»- klasse gegen die andere aufzuhetz«», nach «km Vorschriftcn des großen Meisters Karl Marx? Werden sie jetzt verstehen, daß der BolsclicwismtM de:n Herzblut des Sozialismus entstammt? Werden sie *erstehen, was die Verwirklichung ihrer tfemagTtßisch«» Prinzipien für Rußland hedeutet? Verde» sie begreifen, was sie jetzt tut» müssen ,-־ Wcrilen diejenigen Juden, die an «len Fx.rs «•;« teil• gen«mimet* habe«, oifcnüicl» in de« Synagogen verflucht vvenien? Wir«f die Masse der jüdischen Beeölkcrtmg die Gründer «les «!eiten Regimes mit derseihen Entschiedenheit verleugnen, mit «!er sie da« alte angrcifeu? Wcalen die Juden siel! auf die Brust schlaget; und ihr Haupt mit Asche bestreuen, werde« 1ae «lüentlieh Buße tun, «veil die Sohne Israels eine ver liängnisvolfe Rolle!11 «ler 11«11:e/iige!te11 R.wcrei «les llohichevvismus gehabt halien? Wir«! eine ״Liga nnn Kampf gegen den Sozialismus“ gegründet werden oder wird alles so bleiben, wie irr «ler Vergangenlieit, trotz der schreckliche» Nächte tödlicher Angst? Wird die ״Liga ztutt Kampf gegen dm Aotiscmitismii.׳.’• weiter existieren lind wird «Le Dummheit allgemein liekasinte TalsachcM iblcu^ncn 1.!r!d iLuIurch «lie anti semitische» Leidenschaften aiistacheht? Die Jttdai haben nur zwei Wege zu gehen, entweder ihre Schuld einzugestehen und Buße zu tun oder weiter abzulengneu utkI alle zu beschuldige«, außer sich selbst. Ihr Schicksal wird von der Wahl •abhüngeu, die sie treffen. Wird nicht «lie Folter <ks Schrecke«•, ihnen zeigen, welches «ler ricJinige Weg ist? gez. Chulugin" Adolf Stand-Gedenkbuch. Prof. Dr. M. Bkm•״• stock, Lemberg, Kopcnrika 52, der vom zion. Z. K. i* Lemberg mit Herausgabe und Redaktion des Adolf Stand- Gedenkbuches betraut ist, ersucht in einer Zuschrift an die Presse Personen und Vereine, die in» Besitz von Briefe» des Verstorbene» sind, ihm diese Briefe zw Verfügung מ* steilen. n undschao“!

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