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Jüdische Rundschau · 1920-02-20 · Heft 14 (20.2.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 14 (20.2.1920)
Date
1920-02-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
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ר eile 90 *7י־ Amcrikan!8cl1e Trauerfeier für Stand. In New York v. w\!0 ein Masseii-Geilächtnisniceiiiig zu Ehren \<n Adolf Stand aiigelnüe«. Es wurde beschlossen, einen Fonds zu seinen Ehren zu sammeln, der in Patäs;i:1a Verwendung finden soll. Gesellschaft für jüdische Volkskunde in Wilna. Auf eine Initiative des bekannten russisch-jüdischen Dichters ui.d Folkloristen S. Anski wurde in Wilna ei.ic Gesellschaft gegründet, die dafür sorgen will, von der nbsterbenden jüdischen ׳ Eigenart alten Stiles soviel Denkmäler wie möglich für die Geschichte und die Kirnst zu retetn. In einem Aufruf au die Juden Litauens und Weißrußlands fordert die neue Gcseliscliaft auf, regelmäßige Sammlungen von sciiriftlichem und mündllchent Folklore, von ,Kunst- und MuseuingcgcnstäiKlcn zu veranstalten und .in Wilna zu konzentrieren. Ein langes Verzeichnis zahlt all d.1s auf, was von Interesse sein kann. Für Geschichte kommen in Betracht Protokolle, Aufrufe, Bekanntmachungen, Statuten Hcrichte, Vertrage, Testamente*,;Bricfwecivesl, Memoiren,;die Bücher und Mmmski ipte usw. Für Volkskunde: Sagen, Bilder, Aberglauben, Witze, messianischc Auf• stellimgen, Bräuche,!(lekhiugsstucke, Hausrat, Münzen, Speisen, Tänze. Rätsel, Fabeln usw. rür Musik: Noten von Kantoren, Hochzcitsnmsikanten, Purimspiclein, ctiasxiJischcr Melodien, Tischgesäiigen usw. rür Kunst: synngogale Gerate ur.1l Gewebe, Cliamiklcaihlanmen, Wandinale'rci, Oniamente usw, Herr Anski hat bereits vor den! Kriege ווי Petersburg de;1 Anfang zu einem jüdisehen Museum gemacht und hat zu diesem Zwecke seinerzeit viele Reisen in Polen und Ukraina unternoinmco, aus denen er wertvolle SamzuJungeo mitbrachte. Nachrichten Berlin. Der Zionistische Jugendvercin teilt mit: Und es war in den Tagen des Friedens, desjenigen Fliedens, der 1kme fiber al’e Länder herrscht. Da beschloli der Hohe Rat des Ziv, seinen Gästen!und Mitgliedern folge. de Bedingungen zur RatFizierung vorzulrgtii: J e d e r ,1111 d Je d e 111 u 15 Palästina i in Galutli erleben! Und da sandte er Boten und Diener in das ganze Land hinaus, die da verkündeten: Aut, zu dem iin Logenimis, KleiUstr. 10, stattündendcu Jahrmarkt in jeiusak'int Auf zum Pudm-Kostümlcst des Zivi Karten zu 10 i 1kl. Steuer, sind im Büro der B. Z V., Scvdel .tr. 3, zu Inb.n. Berlin. Der Deutsch I sraeli tische Gcrueindebund und der Verband der Deutscheu Juden haben gemeinsam Vertreter von Ge• •ueinden bzw. dem Landes- und Piovinzialorganisationen sowie den führenden Vereinigungen aller Richtungen und Gruppen ini deutschen Judentum zur Beratung eines Verfassungsentwurfea für die Gesamtorganisation der deutschen Jude« eingeladen. N Berlin. Der Verband der Deutschen Juden teilt uns mit: Auf der Hauptversammlung des Vcröa ml n 11 e r De 111 * r 11 e 11 Jude 11 am 2. Mni d. J. wird Rabbiner Dr. Nobel einen Vortrag über ״die Idee der Vüikcrversöhnu»'״ i111 Judentum‘* halten. Ferner ist ein Vortrag des Verbandsvorsitzenden, Geheimen Just brat Cassel, sowie die Beratung eines Satzungsätrderungseniwu.fs in Aussicht genommen; Gegenstand der Tagesordnung wird möglicherweise außerdem auch die Frage der ücsamtorganisation sein, deren ״Gründüng“ in einer jüdischen Wochenschrift jedoch unzutreflcndcrweisc als Aufgabe der Hauptversammlung bezeichnet ist, denn die Gesamtorganisation kann nach Sj 137 der Reichsverf issung nur von einem Witlensakt M'lion hestehcmlcr Kcügionr.gcsellsciiaftc״ mit dem Recht öffentlicher Körperschaft (Gemeinden^ bzw. öffentlichrechtlicher Landesorgauisationcn) erreicht werden, und drr Verband der Dcutsclicu Juden konnte sich dalier nur die Förderung dieses Zusammenschlusses zur Aufgabe machen, den er, wie an anderer Steife bcrichtet, gemeinsam mit dem Deutsch-Israelitischen Gc~ incindcbmid hcrbeiztifühieti besticht ist. Halle. Am 10. Januar fand hier die Gründung eines Vereins unter der Benennung ״Ostjudcn-Vereimgiuig, Halle“ statt. Die vom vorbereitenden Konnte« cinbcrufcne konstituierende Versammlung war von annähernd 1(21 Teüiclvmem besucht. Nachdem der im hiesigen jüdischen Vcrertislebcu bewährte und rührige Obmann des Komitees Fferr Adolf Stier das Referat übernommen hat, war von vornherein eine gewisse Gewähr für den günstirea Erfolg gegeben, und so konnte der nunmehr gcbL'dcte Vorstand mit großer Befricdigimg die Eintragung von 58 Mitgliedern in die aufgelegte Liste feststellen. Gleichzeitig mit der Gründung der Oitjuden-Vcrcinigung, Halle, fand deren Beitritt nun Verband der Ostjudcn in Deutschland statt. Hemfeld. An» 14. Januar sprach in der hiesigen Misrachi-Jugendgruppc Herr Referendar M. David aus Berlin über das Thema: ״Die Stellung der Jugend zu den nationalen Forderungen de* jüdischen Volkes. Es ist diesem Vortrag zu verdanken, daß jetzt auch die JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 14 Berliner Kalender Bflro׳ Berfcn«r ZJonuiu.tt« Vcrtlnliuiij, btrrilt» C, tf, 3, Telefon t tcnlftim .44)14/15. 53־ nlo!, den 22. Februar Nadimtifafl• 4 Uhr Ötfcnflithe Sitzung der Vertreter-Ver*a1*n»Iuni Im MelilertMl (GfBntr צ•«) , KOIhtncr Sir. 5*. T.yr101d,un|! I. Wahl 11« VuuUndt*. X Wahl der KommU.l.n.n, 5. Dlveia«. Montag, den 23, Fckiuur Gruppe Charlolienburg. In der Aul« der Kalier-FiledrIA• Schule, hneieh-dialr 34. am Bahnhot Saelgnyplal« Herr Hane G o a I a r •prl ״I aber .Die Fludrt •ui dam jadmlaa.' Zur Dedung der Unkoalen wird ein £lntrlllsgeld von W Ff. «hüben. Dlcnetag, den 24 Februar Abende pOnktlleh Uhr Zlonlttlicher Jugendvcraln itcrlla, Helllgrgrlilitr. 57. Herr Ham Goalar tprldil Ober .)•alaaho Jugend ud Sexual-Elhik* Gilt» willkommen. Elnlrlll frtll Donnertfag, den 26■ Februar Abende I Uhr Gruppe ״SQd•‘, Im Hrtm P.lmmalr. 43. Herr Dr. Sdilmun ßernfcld »prldil aber .MeUeacnldea aad du Jüdiidae MlilcUlicr.' Gruppe .0*1”, Im Helm, Llppehner Sir 9, peil. Abead• Uhr Herr Dr. blochi .Aua der Geiddchle der Juden In MUlalaller.* Gruppe ,.Nord", Cafe Oob'ln, Hackeidicr Harkt Abende t Uhr Herr Kurt blumenfeld ip'lchl aber .Uaier PaUUilsa, eia raentdrtl«*•« Froblcn.' Gruppe .Wert', Im ZahnUnleheu», t'a'awilr. 104 (Gultinann-Jul) ebenda 11/t Uhr. Herr Dr Hermann Lilever »prlthl Qher - .Der wlrlichaflllche Aufbau dca acucn PaUjtlna.* ii ׳•-.׳ - t. Abend, 2» . S. . Voraaxelge! Mittwoch, den S MSri Nadnnlllagt 9 Uhr, ZianU:kchcr Jugendvertln Berlin, Im Logcnhaut, Klrlililr. 10. Purim.Ball Im Rahmen einet Jahrmarklea ln Jcraaalcm. Italien M. 10.— Inkl. Steuer. Im I' Oro der II Z. V., Srydelatr. S fTalephoa Zer lrum 5414-15) und durdi l.lnialilunt: auf Poelichrdikonlo 37147 ,DoiU bermleln. Kaiieu-erwailung de• Z.J. V), Sonnabend, den 6. Min Kullurderernat der D Z V., In den RSumcn dca K I. V., Kuifaritenatr. ISO. HcbrSiiche Jugend-Purfm-Fclcr Deutichipredien M tlreng verboten. Nahrre In'eretianla Elnrelhellcn apllcr *Gruppe .Weit*, Im ZahnSreteliaua, balowilr. 104. (GuttmanneaaL) T lUuitricrfer PalSolfna-Kursus Iflr alle Mli.lleder der D. Z. V. Monlog, den 15. Mär« Laad und Landtdiafl (m. Llthlblldeia). Dsnnerttas, den 10, Mira; Stldlc und (icdlangcn (mll Lickt• blltleinj. Monfeg, den 12. Mir•! Dia Dewohner de»! Landei (mll Uthl• bldern). 4. . Döner rieft, den 3S. M0re! Blaherltie Kolonliullon and Technik d:t neuen AufL׳..u» (mit Llthlblldernj. Vortragender: Herr Dari» Trielach. Die Teilnahme I•* nur gegen vorherige Anmeldung mOglldh. Die Ein• •chrelbegebahr belrlst M. 4.- für den!•men Kurtu• und kann gegen Vurrelgung drr AmneldehedOllgung «n der Abendka»»e am 15. MOra beiahil werden. Anmeldunttm bei Herrn L'vy, Prager Sir. 2X — Die Vurlrlge brgfr.ncn pQnkblth B V, Uhr. älteren Letzte der Hcrsfeldcr Orthodoxie unseren Bcstieburigcu ayiupatJiiidier gcgcnübcrstchen. Es wurden eine Anzahl treuer Mitglieder aus der Mgudistisdicn Jugend gewonnen. Außcidcm! fand liier am 4. Februar ein LichtbikkTvortrag von Herrn Dr. Stern (Kassel) über ״Die jüdischen Kolonien Palästinas“ statt. i>er Redner erläuterte In eingehender Weise die Aussichten einer jüdischen Besiedlung Palästinas und wies darauf hiiu daß es heute Pflicht allci* ihr Judentum bejahender Juden sei, die zionistischen Bestrebungen zu unter• stützen. Der rciclw Beifall der zahlreich erschienenen Zuliörer bewies, daß die warmen Ausführungen weitestes Interesse für Palästina und dessen weiterem ScliicksaJ geweckt haben. Köln. Am Montag, den 2. Februar, sprach in de! Rliciiilaiidioge in Köln auf Veranlassung des ״Verbandes iüdisdier Frauen für Kulturarbeit in Palästina“ FrL Qcmentinc Mayer aus Jerusalem über das Thema: ״Palästina an der Schwelle einer neuen Zeit“, Der Stal war bis auf den letzten Plate gefüllt. Die Redner!״ gab einen Uebcrbltck über die Lage der jüdisdien Kolonien, behandelte die Ereignisse während der Kriege• zeit und scliüdcrte eüigehend das Eiziehungs• und Unterrichtswesen in den Kindergärten. Die fesselnde« Ausführungen wurden •n wirkungsvollster Weise durch eine Reilre interessanter Lichtbilder unterstützt. Das Publikum dankte 11er Rednerin durch reichen Beifall. Köln. Am 7. Februar d J, haben sidi 15 h!c.־i״e öwhizini au einer Kölner Ortsgruppe de* ״Hcchahiz•* zusaminengeschlossen. V/Icsbaileii. Unter Leitung des Herrn Rcditsanwali Eh*. Land sh erg hat skli Anfang Dezember hier eü! Ortsaussiiruß des I lilfowerks für Palästina gebildet Dieser Aussc5ruß vcraJisüdtcte in der Zeit vom 14 bis 18. Dezember eine A uf t a 11 wo ch e. Im K!!•! Israels, Hermann Struck 1--. ׳ ״־ , ״ ,■ ,״— Budko, Me’.’.v Jos:!di, Kate Baer-freycr ausgestellt waren nie Am Stellung war mit vielen! Gesdimack und Kunstverstä.״)״:, m-nm;iert und wohl von all״־ für jüdisd.e Dinge m'd jüdischer Kunst interessierten Juden unserer St-Titt r.״ sudtt. Am. Dczanhcr fand ein jüdisdier Kunstabi-.il statt, den Reditsanwalt Dr. Lnndsbcrg mit «ner An■ spräche eröffnete. Frl. Henny Weil, Mainz, rezitkn* aus Werken jüdisdrer Dichter, Herr Obcrkantor Nuü bäum trug jüdische Volksüctfer vor und die Herren Adolf Meyer und Robert Sulzberger brachten jiidisdie Mu-ikstücke zu Gdiör. Als letzte Veranstaltung fand a׳n 16. Dezember ein Lidrtbüdervortiag iiher Palästina stau ui dein Herr Dr. Prage-r, Cassel, an Hand einer großen Zahl soKiner Liditbikier einen Ucbcrblick über dm, ncucrstanitene jiidisdie Leb«1 iin alten Lande des jadischen Volkes gab. Eine Sammlung zum׳ Zwecke de« *Aufbaus von Ercz Israel, die in diesen Tagen begonnen wurde, hat bereits einen hohen Betrag erreicht. Wiesbaden. Die z'onistasciie Ortsgruppe, die sich währeaid des vorigen Winteis eihcbüdi vengrößert ha;, ist Ende November in die Winterarbeit eingetreten. All wöchentlich finden Mitgüedcrabende statt, an dem;! Vorträge und Referate genalten werden. z\m 19. Oktal c: tagte die Generalversammlung, die den bisherige« Vc stand wieder- und außerdem die Herren Dr. LamPberg tuvd Ocstreidier, Frau Dr. Höchster und i i Goldberg neuwählte. De« ersten öffentlichen Vortra; hjelt am 30. November Herr L>r. Nachum Goldman,׳^ Heidelberg über das Thema: ״Die Juden und die Volke,*• Der Vortrag bildete «Ln Ereignis iin jüdischen Lebt, unserer Stadt. — Durch eine Familienfeier in Gest•; «eine» 5-UI1r-Te«s beginge« wir am 20. Dezember rm Hotel Kronprinz unsere diesjährige Chanukahfeier. WochenkaicBder: Sonnabend, 21. Febr., 2. Aiinr 5680, Therumah, Nacht 6,11. Schluß des redaktionellen Teils. An unsere Leser! Um den Lesern der ,,Jüdischen Rundschau“ die Möglichkeit zu geben, billige Anzeigen wie Gelege 1• heKskäufe und -Verkäufe, Mietgesuchc und -Angebote, Unterrichts- und Stellenangebote, sowie Gesuclie jedt-1 Art in unserer Zeitung veröffentlichen zu könne::, haben wir seit einiger Zeit im Anzeigenteil eine besondere Rubrik «Kleine Anzeigen“ eingerichtet. Die ,,Kleinen Anzeigen“ erscheinai stu> an bevorzugter Stelle direkt hinter den F.-nnilienanzeipeu und haben, wie wir uns aus den täglich in grolle! Zahl eingehenden Chitfre-Angeboten überzeugen können, guten Erfolg. ,Wir bitten daher alle Leser der ״Jüdisdien Rundschau“, sich dieser Einrichtung in weitgehendstem Maße zu bedienen und machen darauf aufmerksam, daß die Anzeigen für die Dienstag- Nummer bis spätestens am Freitag vorher, far die Freitag-Nummer bis spätestens am Die nstag vorher jn unserem Besitz sein müssen. Anzeigenverwaltung der ״jüdischen Rundschau", Berlin NW. 7, Dorothcenstraße 35. Grete Jecobowit» Iteeiltftsnwait Dr Hermen■ Leiewer Verlobte pwe״ Berlin 21. Februar 1920. Carl Ludwig Hemnaun Margarete Herrmane, yeb. Pinen» VermShlte.!)•rtln, B״Ua-ASH»«»e»־S*»• •L Dr. Adolf Levy a. Freu Grele, gab, SUbontom aal gen dl• glücklich« üabnrt einer Toohter an. Berlin, BadotraBe 81, den li. Fabraar 1920. Das allgemeine jüdische Krankenhaus ״Schaare Zedek“ zu Jerusalem bittet für die Kranken des heiligen Landes. Organisation rein europäisch. Isolierh&usor für Ansteckende. Aufnahme unterschiedslos für Alle. Tausende Anerkennungsbrleta der Beaucher aus allen Ländern der Erde, die dieses Liebeswerk besucht haben. Man fordore die Bedingunaen der Betten-, Zimmer-, dahrzelt-, Gedenktafel •Stiftungen. Geschäftsleitung: Frankfurt a. M., Röderbergweg63. Postscheck-Konto 7785 Frankfurt a. M. Das Wirken des Schaare-Zedek-Hotpitals ehrt die Juden aller Nationen. wr4 e<t«1 fl. in W0I *nult leim M ,.di t-׳.i f! L Ui Ami T«rt» Ost Kl 41 kin׳l c J| in na .11.01 eai 41 Dor״l e• *Hmh W.l 1», "<M I Geschäftliche Mitteilungen Wir nmrhen auf das ain 25. 119.!Mts. in der Hoch• schule für Musik, Fr,sanrnstralie, stattfimlende Ko 11• zert des Vereins zur Pflege hebräischer Gesänge (Dirigent: Kapellmeister Albert Kellerman 111 aufmerksam. Sofistisch wirken mit: Kammersänger Dcsider Zador, Frieda Wolff vom Deutschen Opernhatis, Chariottenbu.g und Professor Waller Fischer an der Orgel. Unter anderem gelangen Gesänge mit Harfen-, engl. Horn- und Trampclenbcglcitmg zur Aufführung. Karten (8 i'i> 2 M.) bei Bote & Bock und Wertheim. Das allgemeine jüdische Krankenhaus ״Schaare- Zedek“ in Jerusalem, welches in der heutigen Ausgab« unseres Blattes sich an seine Freunde wendet tut unbeirrt und unbehindert durch die Wechsel volles Ereignisse des Krieges seine segensreiche Wirksamkeit fortgesetzt. Durch die stete Inanspruchnahme und Teuerung hatte die Verwaltung große finanzielle Opfer zu bringe»; es »ei deshalb da* ״Schaare-Zedek“-Hospital dem Wohlwollen unserer Leser besonders empföhlea.

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