Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXV (1920)
- Issue
- Heft 12 (13.2.1920)
- Date
- 1920-02-13
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JU EDI SC III: RUNDSCHAU Seite 81 Nr. 12!׳ärincrci keine Spur. Doch denke ich, daß gerade diese skb in kurzer Zeit aufscliwingcn werden. In einer jüdischen Legion, die einen großen Anteil;111 der Besetzung Palästina* hat, war auch Kolko als Sol!lat. Plc jüdischen Legionen haben nach der Offensive, in der Nähe einer jüdischen Kolonie kampiert und Ichilov tut iim gesprochen, t'.r ist aber schon demobilisiert 10111 nach’ Amerika zurrickgekehrt.״ Palästinaclironik Schuljahr haben alle Schulen nette /um neuen ',kultr aufgenomincn. Der Waad llachinucli kündigt die Erriditirn״ besau- 111 rer Kurse für Englisch und für llnmk'lslelirv au. Die sanitäre Abteilung de> Waad H.iir von Jerti- ■;dom hat die Einwohner Jerusalems aufgefordert, 1111c Häuser mit der mmgelcgtcn Wa sse r!0 i tu n g zwecks Versorgung der Wohnungen mit frischem Wasser vorhlmleti zu lassen. ... |)ie sanitäre Abteilung lx'111! Jerusalemer Waad -1 laii Int eine Prüfung über die hygienischen \ ettr iltniss;;n den dem Waad ־ Hachinueh unterstehen- ,(,״ Sc 1111 len veranstaltet. Das Komitee, das unter loihfiif: von Dr, Bolucitow stellt, wird derartige 111- »peklioiicn regelmäßig abhaHen. Zahlreiche jüdische Arbeiter dariniter auch Icmciiitcn. die seinerzeit beim I leraniialieii der Eng- -!ander Ehedem 11 verließen, um in den Städten einer lohnenderen llesehiifti•1mg iiaefr/ngehen, s'nd nach Ehede! ah zuriiel;gekehrt umt haben die landwirtschaftliche Aibei; wieder .1ulKem1n1111e11. Mit dem Jerusalemer Be za lei ist ein Museum verbunden worden, das lx*reits zahlreiche palästinensisdie Aller!iimer enthält. Es stellt imior der Leitung von sieben sachverständigen!*ersonen. llie Werkstatt Achwa ui Jerusalem wurde von der zimiis.isehen Kommission im August BBS eröffnet. Ihre Aufgabe war, Mädchen und Frauen ArbeiUinöglicIii.eit zu gehen und Kleidungsstücke für Krankenhäuser!nid VX'aisenlicinie vor/ubercifcn. ln der Bezahlung wurde insofern eine für Jerusalem bemerk cos werte Neuerung gelioffen, als nun erstenmal nicht Zeit-, sondern Stucklohn bezahlt wurde. Zuerst erregte diese neue Form der Bezahlung eine unangenehme Üeberraseliung. Dann ,!her salun die Mädchen ein, dal) sie sich bei dieser form der Bezahlung viel besser ständen und lehnten letzt jede amleiv Art der Bezahlung ab. 22 Mädchen haben genug ersparen können, um sieh eine Nähmaschine zu kaufen. 1111 ganzen sind 110׳ Mädchen in den Werkstatten tätig, (lelerute Arlxiter verdienen dort H> bis )7 I res, täglich. Die Werkstätten liegen in einer Imul- »rh.iftlid! Ix'sondcrs schönem Lage. Die Räume sind groll, holl (»ml gut durchlüftet. Die liesumlheit der \rhcilerinncu ist befriedigend, die Zahl der Malariakranken nimmt ständig ab. ln der ,,Nein 11 Züricher Zeitung“ schildert Dr. A. B. die Einweihung der jüdischen Handels- 1! 1׳ g g e zu Jaffa: Am 15. I Vvember, mir Vorabend des Makkabäer• ,,«,־(es, wurde die jüdische Handelsflagge im Jaffacr Hafen eingeweibt. Am 12. Dezember morgens erschien m der kU.hlung von Haifa am Horizonte unserer Stadt ,111׳ mitldgroller Motorsegler und fuhr langsam in deu Hafen ein. Es war der erste jiulisdi-paläxliiiciisisclu; linndeixsc.hoiier, über dessen Bau ich in einer früheren Moli/, berichtet hatte. Während der nächsten Tage pilgerte die ganze Stadt hinaus nach dem Standort des hlau-wufl iiugcstiUlu'iien Seglers, die WandervogelorgaiiisaiUnieu der Schüler IxsuclUcn ihn in wohl-;׳,('ordneten Gruppen; kehl Jaffa«־, welcher K<xs• ־'eriskm oder NaDoiialität er auch sei, lieh es •siel» trotz, ,lern strömender! Regen und dem wütenden Sturme nehmen, das erste jiüiisclie Schiff zu Ix-siditigen. Am 15, l>e/ember, als sich das Wetter besserte und der wolkenlose Hinund Meer und Land lächelnd umspannte, fand die feierliche Einweihung s'att. 111 An- Wesenheit eines zaliircK’lvcn Publikums aller Bcvölkenmgssdiiditai lullte die Patronin, Frau Major June (die Gattin des Küstenkomniamlantcr!) die Flagge. Diese bestellt aus einem weiden Felde, in dessen olx-rer Ecke ein Winkel für die Farfxu der ״Union Jack“ <v»ervicrl ist; in der Mitte, zwischen zwei breiten hellblauen Streifen Kt ein elxmfalls blauer Davidstem angebracht, in dessen sechseckigem Felde das Wort .,Zion״ prangt. Auf dcii biaucn Streite!! ist der Name •!es Seglers 1״ lechahi/“ (Pionier), sowie der Stadt ja{(,ר als Ausgangshalen und die jalircs/nhi nach iicbräischer Zeitrechnung angegeben. Die Frau Major June hatte Tränen der Rührung fe» den Augen, als sie, im Augenhliek, wo die neue Flagge über dem Schiff zu flattern begann, den Wunsch aussprach, dieser Tag möge!teil Anfang einer Acra von Frieden und glücklicher Entwicklung des Volkes Zions bilden. Mit ״״־eilender 1'lag׳ge unternahm daun das Schiff, unter der persönlichen Führung des ’Küstcnkoiiunätulanlcii, ek-.e Rundfahrt in der Bucht. Und während bei Cham• p ה gm er und Süßigkeiten die Glückwünsche an die Sänffscigerrtiinicr toastiert wurden, machte die junge Flagge die erste Bekanntschaft mit dem Seewind, don blauen Wellen und der hcrrliclien Sonne des Südens und wuixle vom zufällig im Hafen anwesenden Uoyiklampfcr ״Gasicin“ begrüßt Unter dem Beifall der am Ufer versammelten Menge kehrte der ״Pionier“ wieder in den Hafen zurück, während am Horizont die blutroten Vorig!nge der Abenddämmerung die in die dunkelblauen Fluten htnabsinkendc Sonne immer mclw verlrülltcn.“ Allgemeine Tagung der slowakischen Judcnheit Auf den 1. und 2. Fehniar hatte das Provisorische Zentral-Wahfki>mit00 der vereinigten jftdisclien Parteien eine allgemeine Tagung der slowakischen Juden nach lVistyei» einlx-rufcn. Alle religiösen Richtungen, alle Berufe und Klassen waren vertreten. Die Tagung nahm eilten ia jeder Beziehung erfreulichen Verlauf, da sie von ebensoviel jüdischer Würde wie von Verstanduis für die politischen I'ragen getragen war. Nachdem die Tagung eröffnet und von zahlreichen Vertretern verschiedener Gruppen begrüßt worden war (der Tagung wohnte auch Dr. Max Brod und Dr, Angela Goldstein aus Prag hei), wurde festgestellt, daß 55 Gemeinden durch 21 Delegierte vertreten waren. Freud, Wien, •begrüßte die Tagung namens des Wiener Nationa’rats uikI richtete »iixbesondcic a1׳ die niehtvertreienen Teile der Orthodoxie einen Appell zur Mitarbeit. Dann referierte 1 >r. 1. a 11 g e r über die I* I ü n d c r u 11 g s - 11 1! d 1. i 7 e!1 / a n g c I e 11 heit e n. I Xas Moratorium hat die Wirkung gehabt, daß die nusgeplünderten Juden nicht zu i.hrcm Recht kommen Können. Ja das Moratoritun wurde sogar damit begründet, «laß die Pliinderen}• en sieh gegen die das Volk aussaugenden Juden gewandt hätten. I>;e Plünderungen sind, wie der Redner feststellte, nicht aus dem Instinkt des Volk« entstanden, sondern aus politischen Grii«den a 11 gezettelt worden. Der Redner verlangte als Mindestes, daß man die den Juden gerauhten Güter, die sieh noch beim Räuber befänden, zurückverlangen könne. In der Li/, cnz frage ist zur Erteilung der Lizenz die Vorlegung bestimmter bdiöidlicher Beglaubigungen erfordcilieb. Diese werden jedoch von den Ortsbchörden vielfach nicht erteil» und damit Juden die Erlangung von l.i/en/cri unmöglich gemacht. Es werden dann verschiedene Kommissionen gewählt, nämlich eine Programm-, eine Plündert«»״*-, eine Organisafions-, eine Walilfomls• und eine Propag.'iinlakouiuiKsloii, sowie »las Zcntralwalilkomilee. Nachdem diese Wahlen einstimmig ei folgt waren, wurde die Sitzung des ersten Tages beschlossen. Der zweite Tag winde eiugeleilet durch das Wahlreterat von Dr, Eisler, sowie durch Referate über die O 1 g a n i s a t i o 11 s f ra g eil, über den Wahlfoiuis mul über das Programm. Der Nachmittag beschäftigte sich d.11111 mit Fragen der Agitation. In dem Programm der vereinigten jüdischen Parteien heißt es, daß sieh die jüdische Partei zum Zweck der W a 11 r 1111 g der j u d i s c 11 c 11 Interessen zu- KaiiiiiH-ngeschlosseii halx*. Ihre grundlegende« Forderiiiigon sind volle Emanzipation und Gleich- 1) e r e c 111 i g 1111 g in politischer, Wirtschaft• lieber, sozialer, religiöser und k u 1 tureller Hinsicht. Im weiteien Programm wird dann insbesondere die Forderung aufgestellt, daiß die PI ü 11 d e ru n gs sc I1;i d en vergütet werden, daß das Recht, jüdische Schulen zu eröffnen, ungestört bleibe und daß in Gegenden mit starker jüdischer Bcvölke• rtmg die Juden am .Sonntag die l.ihlcn offenhalten dürfen. Der zweite Ted des Programms betont die Grundlagen der VölkerversöJiiiung, der Toleranz und der gemeinsamen Arbeit am demokratischen Aufbau des Landes. Es wurde beschlossen, zwecks Vereinigung der jüdischen Wah'partei mit dem Oberrabbiner Du• schinski in Verbindung zu treten. Der Verlauf der Tagung zeigt, daß die Juden der Slowakei mit allem Ernst daran gehen, ihre Interessen bei den künftigen , Wahlen zat verfechten. Die unerhörten Plünderungen, die bewußt antijiklische Politik in der Lizenzfrage und zaJillosc andere Vorkommnisse haben ihm den Weg zur einzig möglichen Form der Verteidigung gezeigt, den ehrlichen Kampf für jüdisdic Interessen unter jüdischer Flagge. Posten in Aussicht genommen hatte. Die Tatsach. daß die ganz, geheim vorbereitete Erncmitin;' durch die Vciüffentlichirng in der ״Jüdischen Rundschau“ empfindlieh gestört wurde, hat die Herren vom üeinciiidew:•- stand nicht wenig verdrossen. Im Augenblick ist eine neue Kandidatur in Bearbeitung, nämlicb Herr Rechtsnnwnlt Sa moje aus Berlin, ein Mann, dessen hervorragende jüdisdic Eigenschaften in engen Verwandtschaftliehen Beziehungen zu Eugen Fuchs bestehen, fm übrigen stellt er jüdischen Fragen mit der für einen Führer der Berliner Jüdischen Gemeinde passenden ahsolulen U:1 Kenntnis gegenüber. Wozu die Anstellung eines Synd! k1־!s überhaupt dienen soll, bleibt ein Geheimnis 11• . Vorstands. Die ganze Beamtenschaft, auch die höheren Beamten, halten den Posten eines Syndikus für rocht überllüssig, vor allem auch deshalb, weil er auf dem einzigen Gebiet, von dem er voraussichtlich etwas vorstellt, nämlich auf dem rein juristischen, nicht arbeiten soll. Seine Aufgabe soll vielmehr in der Vcriretim-g der Politik des Vorstandes lx־stehen, was auf deutsch gesagt heißt, daß er der parteipolitische Vor- Kämpfer des < remcindeliberalismus sein soll. Es e: scheint recht zweifelhaft, ob die orthodoxen und zi<> inslischen Mitglieder der Berliner Gemeinde für derartige Parteikamtidaturen Steuern zu /«li'.en gewillt sir׳t Die preußische Landcsversmnmlung zur Frage cier Namensänderung In der preußischen Landesversamintuug stellte derL'i.• abhängige l.c id eine Anfrage, in der es sich darum hau• deltc, daß die Regierung auf »len Antrag eines Rechtsa:1- »valtes auf Naitiensändci uug seines Klienten hei der Regieriing in Potsdam von» Polizeipräsidium in Schöiieberg folgende von uns seinerzeit mitgeioiHc Antwort erteilt!׳ ״Namens der Preußischen Regierung benachrichtige id. Sic ergebenst, daß dem Antra״ auf Namensänderung für Abraham söhn nicht hat Folge gegeben werde.« können, weil ein triftiger Grund für die Namensänderung nicht vorliegt. Falls der Antragsteller jedoch durch seinen Name» Abrahamsohn etwa Spö tdi ieo ausgesetzt sein sollte, würde der Regierungspräsident nach rton bestehenden llesli imuuigen in der Lage sein, einem Anfrage auf Namensänderung näher zu tre.Tn. In diesem Falle würde er tx-rcit sein, die Genehmigung für einen anderen Namen wie z. 11. Rosenfc'd, Morgentliait, Hirsch. Fuchs usw. zu erteilen. Rein christliche Namen wie Scl.-nidt würde« dagegen nicht in Frage komme«.“ IX'. Fragesteller Leid erblickt in diesem Bescheid des Po'.i/n- Präsidiums eine Verhöhnung des A11 trägste!• lers und richtet an die Regierung de Anfrage, ob sic bereit ist, ihre Dienststellen dahin an/uweise.i, die!Iuum obUvgemicn IXenstgeschäftc in rein sach’.i.ber Form zu etied(gc», ohne bestimmte Kreise der Bevölkerung zu verletzen. Die Regierung betonte in ihrer Antwort, 11,111 sie •!<«• in Frage l.oinnieniJen Beamten zur Vcr.intwortu n g gezogen hat (Beifall links). 1X1 es sich aber nur um einen Ein/elfall handle, brauchten allgemeine Anwc!• sungtn nicht zu ergehen. Für die Namensänderungen beständen gesetzliche Vorschriften, die auch durcluius beachtet würden; im übrigen sei!lie Naiiiensämterivw• jetzt auf die JiKtizvcrwalUmg Hlx׳rmm1111e11 worden. Deutschland Aus der Berliner Gemeinde Der Berliner Termin, an dem die neuen Wahlen Jüdische Gemeinde stnttfiiuieii sollen, für die ist noch immer nicht festgesetzt. Der Geiiiciudevorstand wendet alle erdenklichen 'Bemühungen auf, um den Wahltermin möglichst weit hinauszuschieben und somit möglichst lange sich den ■ungestörten Freuden des Amtes hingeben zu können. Im Augenblick ist der Vorstand damit besdiäfligt, an einer Statutenänderung zu arheiten, die er für erforderlich hält, um eine neue Wählerliste aufzustcllen. Da diese Statutenänderung erst vom Vor• stand und Repräsentanz genehmigt, dann aber auch die Zustimmung der 'zuständigen Regierungsstelle erhalten muß, scheint die Statutenänderung ein geeignetes Mittel zur weiteren Wahlversclilcppung zu sein. Inzwischen sucht man die Position der augenblicklich noch herrschenden Parte» nach Möglichkeit zu stärken. Diesem Zweck dient vor allem die geplante Anstellung eines neuen Syndikus. Wir hatten seinerzeit auf Grund unserer Informationen die Nachricht bringen können, daß man einen der Vorkämpfer des liberalen Judentums, Herrn Dr. Kämpfer aus Posen, für diesen Jüdische Welt-Chronik Die nnicrikanischc tJkra'ne-Konimisslou, Au 21, Januar empfing das Komitee der jüdischen Del!׳- gatioiicn die amerikanische Hil(sl«>m!t1Ksi.)11, weldie im Aufträge des Joint Distribution Quumitlcc aus Amerika nach der Ukraine sich begibt mul momnitaii auf der Durchreise in Paris sich befindet. Diese Kommission bestellt vorläufig aus drei Mitgliedern, dem Richter Fischer aus Chicago, Professor F ri cd I ander aus New York und dem Sekretär der vereinigten jüdische!׳ Gewerkschaften, Piuc. Sobald die Möglichkeit großer Aktionen in den Gebieten der Ukraine sich heraus• stellt, wird die Kommission wesentlich vergrößert wer dcn._ In der Sitzung des Komitees jüdischer Delegationen erklärte Richter Fischer aus Chicago, daß die Komniission über große Mittel verfügt und mir danach strebt, die Wege ausfindig zn inicheii, um der schwor licimgesuchtcn jüdischen Bevölkerung Sn der Ukraine Hilfe zu gewähren. l>cr Vorsitzende So ko low und der Generalsekretär Motzkin äußerten ihre Freude darüber, daß endlich eine Kommission der amerikanischen Juden nach der Ukraine sich begieht. Des sei eine Forderung, welche das Komitee der jüdischen Delcgatioiicn an das amerikanische Judentum seit den Juni vorigen Jahr« unausgesetzt gestellt und wiederholt durch Beschlüsse, Telegramme •und Briefe zum Ansdruck gebracht hat. Des weiteren entwickelte IV. Kog a 11 - üc r n s t c i n aus Kischinew (ILsx.ualiieti) ein Bild der großen in Bcssarabien selbst geleisteten Hilfstatigkeit, sowie der Versuche, die von dort aus mit Bezug auf die Ukraine unternommen wurden, ferner erstattete Dr. B e r n s te i n * K op e 1111 a ge 11 über die Tätigkeit der skandinavischen Hiuskoniiiees einen Bericht. Das Projekt der allgemeinen jüdischen Hi I f s ko 11 f c r c n z wurde von den amerikanischen Gästen mit großem Eifer und Sympathien begrüßt. Der Gewerkschaftsführer Piuc versicherte, daß die große•! jüdischen Volkskreise Amerikas der Idee eines Zusammenarbeitens der amerikanischen und europäischen Hilfsorganisationen mit Freude zustimmlc und für die Basis dieses systematischen Zusnmincnarheilens, die allgemeine Hilfskonferenz voll und ganz eintreten. Der der Sitzung beiwohnende Herr Abraham aus Jo• hannisbu rg, Südafrika übermittelte darauf die Grüße des südafrikanischen Judentums, welch« gleichfalls der Idee des solidarischen Vorgehens aller jüdischen Hillsiustitute und großen Organisationen uneingeschränkt zustimme.!as Insertionsorga