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Jüdische Rundschau · 1920-02-13 · Heft 12 (13.2.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 12 (13.2.1920)
Date
1920-02-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
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.vile 31 Das Frieden Aljankctt der englisch ־ jüdischen Historischen Gesellschaft. In London fninJ dieser Tage das von der e 1t g 11 s c 11 - jü tl i s ch c n llistorisclicn G e s c 11 s c 11;1 f t anläßlich ihre« f-iinfumlzwanzigjährigen Jtrhiliiums veranstaltete Fricilcnsbaukctt statt. I ünllmmlert Teiliiehiner waren anwesend. Unter den Ehrengästen befanden sich mehrere Mitglieder «1er englischen Regierung, der Oberste Richter des Reiches, der Lorclknuzler, der amerikanische Botschafter, der außerordentliche Minister von China, der Grollrabbincr von England, Lord S \v a y 1111 i 11 g und andere. l-ord Rca ding, der die Reihe der Reden eröffnet«, wies .־uif die Entwicklung hin, welche die Juden in England im Laufe der Jahrhunderte durehgemacht haben. Heide wird die Zahl der Juden im Vereinigten Königreiche auf 273000 geschätzt, während in den Dominions umd Kolouien ,ungefähr I!3000 jüdische Seelen leben dürften. Von diesen ■12001)') jüdischen Seelen des britischen Reiches haben den Krieg mehr als 50000 Juden als aktive Soldaten mitgemnciit. SSO jüdische Sol'faten wurden im Kriege ausgezeichnet, fünf von ihnen mit dem Viktoriakreu׳/ Z an };will sprach über ״Gesetz und Geschichte“ und schlolt mit einem Orult att den Lordkanzler und die Ehrengäste. Der Loidkanzler gab in seiner Antwort seinem Erstaunen Ausdruck, dali nach der Mitteilung Lord Reudings im Vereinigten Königreiche nicht mehr als 275 009 Juden leisen und stellte fest, dali die Juden Englands allen Grund haben, auf die Verdienste um das Reich stolz zu sein. Stellungnahme der griechischen Regierung zu den Pogromen. Wie dem ״Tcmps“ telegraphiert wird, protestierte der jüdische Abgeordnete Dr. Confinas ui der griechischen Kammer gegen die Pogrome und ersuchte den Minister des Innern, seine Stimme vor der zivilisierten Menschheit als Intcrpivtor des Entsetzens über diese furchtbaren Ereignisse nt erheben. Der Minister für innere Angelegenheiten, Politis, erwiderte, dal! die Regierung die Meinung des Vorredners in seiner Auffassung t e i Je, tunl daß er und der Minister- Präsident es niemals unterlassen haben, sieh den Bemühungen der anderen Mächte zwecks Schutz, der Juden a 11 z u s e 111 i e ß e u. Schließlich erwähnt der Minister das wohlwollende Verhalten der griechischen Regierung gegen die Juden in Griechenland und die Sympathien derselben zwecks Herstellung einer nalioiuljüdischen Heimstätte in Palästina. Aus Griechenland. Die griechische Regierung bcw illigte der Verwaltung der jüdischen Schulen in Saloniki eine Subvention von 150 (HK) Drachmen. De Stadtgemeinde hat sieh außerdem vc!־pflichtet, zu demselben Zweck weitere Summen zur Verfügung־ zu stellen. Zionistische Bewegung Der zionistische Gruppenverbandstag in Stuttgart!Am 23. Januar fand 111 Stuttgart die erste Tagung des zionistischen Gruppen Verbundes für Bayern und Württemberg «*eit Einrichtung des Partcisekretariats in Nürnberg statt. Das Interesse war naturgemäß ein gu'ßcs. So hatten denn trotz der Vcrkehrssperre in Bayern die Mehrzahl der dem Verband angesdilossenco Ortsgruppen Veitreter entsandt. Die Tagung wurde durch ein Referat des Parteisekretärs Herrn Redakteur Glaser über ״Organisation und Aufgaben des Gruppet!- verbamies“ eröffnet. Herr Glaser gab einen Uebcrblick über das bisher Geleistete und besprach eingehend! die Arbeitsiirögliclikeiten des Verbandes. Es gelte, die luut überall herrschende ]»litische Abspannung, ilie allen reaktionären Mächten, auch, denen im Judentum, zugute käme, zu überwinden, Das sei iutr möglich, Wenn jeder Zionist seitie Pflicht täte. Die Ortsgruppe« lüitlcn sich durdi eifrige luncnarbeit das moralische Recht auf Propaganda erst zu erwerben. Immerhin könne mau — im Gegensatz . zu neuerlich oft geäußerten Bedenken - auf letztere, auch in der Form öffentlicher Versammlungen nicht verzichte«. Man müsse freilich an maudien Fehlern der Kongreßarbeit 'Urnen und frei von taktischen Erwägungen den zionistisdien Gedanken tu senior Reinheit seine werbende Kraft bewähren lassen. 1 ferr Glaser wies im einzelnen nach, welche Möglichkeiten für uns beständen; er in achte besonders auf die Arbeit an der hcrnnwachscndcn Generation, in der Presse, im Gemeindelebcn aufmerksam und ging im ein/.diieti darauf ein. — Wesentlich im Augenblick sei vor allein die Durchführung des Palästinaaufbauwei'ks und die Einziehung der Zionisten- Steuer. Das zweite Referat hatte Herr ReehlsainvaJt St er 11- Nürnberg übernommen; er sprach über ״Unsere Sielhing ZU den anderen Organisationen“. Herr R.-A. Stern ging auf die bekannten Vorgänge in München ein, wo der C e n t r a I v c re i 11 jedes Zusammengehen mit Zionisten und Ostjuden ahgelelmt und so die Einheitsfront gegen den Antisemitismus unmögticli gemacht habe. Er besprach au Hand des Dc/cmhcrhcftcs der Ccntralvercins- Zeitschrift ״Im Deutsdic.11 Reich“ die Ideologie und [Taktik des Centralvcreins und betonte, daß uns der Kampf mit der Assimilation, nicht erspart bleiben könne. Dieser Kampf müsse aber sachlich und positiv geführt werden und liabe weniger den Organisationen als dem Gedanken der Assimilation zu gelten- Der deutsche« Judcnlieit müsse im übrigen gezeigt werden, daß der Ccaitralvcrelu seine Aufgabe, das deutsche Judentum vor dem Judenhaß zu schützen, nicht oder unwirksam und ohne die nötige Würde erfülle: wir׳ müßten diesem Kampf auf Unsere Weise führen. Auf Versammlungen könne nidit Verzicht geleistet werden, mehr äls Vcr* Sammlungen würde freiUclr positive Arbeit, ־wie sie in München 1. U. cingeleitet sei, unsere Stellung stärken. Der Agudas Jisrocl gegenüber .glaubte der Redner ün Gegensatz zu einigen Bemerkungen des Parteisekretärs / JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 12 ( Berliner Kalender ־\rtrr» *WUncr ülojHUUefv* Verrtntyutiß, Brrlln C. I®# Seydclitf• 3* TrWon* Zmlrmn 5M4/13, Sonnabend״ den 14. Februar Abend» •Uhr H«p061-Ha*<1Tr> Dr0R0ner#lr. 22. Chowcr Blum her tf iptlht aber: ״Die Lage In S©wJcLRu(jl»nd״. Jüdlicher Jugcndvercln ״,Ibiiah״, Oranienburger Sir. 131t Abend* 8 Uhr Vortrag de» Herrn Rechtianwalt Gronemann über»,JÜdUche* Themtct,* Gß*!e willkommen. Sonnfog, den 15. Februar Vormlffap» V»M Uhr Meistenaal, KAIhcner Str. (SitzungMaal)- Erßf/nung1»Iizun;i der neugewähUcii Vertreter» Veriammlung der B. Z. V. TftUeiordnung: 1. Fröffnun!! durch dcu lilihertgen Vorttand. 3 Wohl de» oOro» der V.-V. 3. Wohl de» H«upl*or»tnnde» der B. Z. V. Die Slliung 1*1 tür ölte Mllslteder der D. Z. V. ÖffenllUh. Monloi;. den 1(5. Februar Abrnd» 8 Uhr N»llonal|ndl1«he Lehrer- und Erilrher -Ordont.otlon im HerihClu'i, Orohe l־rft»tder!ten&'r.2 {nahe Dohnhuf öör»t), Vor trag de» Herrn J. Syrkln Oben .Die Arbeliuchulc' und ihre Anwendung In Palmin■*. Dlcnilag. den!7. Februar Abend» */,8 Uhr Zlonittiicher Ju!}endverein Berlin. Oeffenilldicr Vortrag in der Auto de» Gymnatlumt «um ,Grauen Klotler", Klo»lcr»tr. 73. Dr, Frtl» Löwcniteln: ״Ltberallimui und ZlonUmu»* Elnlrlll frei. (truppe ״Nordweit", Im Helm Tiergarteneck, Kloptlodnlr. 1. Abend» 8 Uhr. Vortrag von Frau Slddy Wrorukl Ober: .Die »oziale Idee im modernen Judentum*. Donner•'*!!, den 19. Februar Abend» '/»* Uhr Gruppe ״Weil", Zahngrrlebau», bü!ow»lr. 104. Gäiieabend. Herr Rabbiner Dr. Arthur levy »prlthl Ober .OalJOditche ürabitSflen.* (Mil Lichtbildern.) Gruppe ״Charlottenbürg“, Reilaurant Pechner, LeonhardUlr. 15. Abend» 1/,9 Uhr. [Herr Gott II ab »prliht ober da» Thema: .Die Juden In England.* Gruppe ״Süd", im Helm Prlmenslr. 4} Abend» 8 Uhr Dr. Scbbnon Der nie Id »prlchf Ober .Maimonlde« und da» JüdUche Mittelalter." Gruppe ,.Nord", Cafe Dobrln, HackeiAer Markt Abend» 8 Uhr Dr. Robert We 11» c h: .Unter Palätiina, ein kulturelle» Problem. IlebrSlithc Kinder-Splelnachmiiiäge. Gruppe .Nord*, )'den Sonntag tm Volkshelm, Dragoner»!!. 33. An• nieldungen bet Schoschanah Llpichül/, Alexander•!!. 23. Grujspe .Ott*, Jeden Montag, E»mor1h»tr. 19. Anmeldungen bei Regina Colm, Jnhlmjikyslr. 10. Gruppe .Weil und Charlottenburg*. Jeden Diemlag bet KOhn üarmtlfidler Sir. 1. Anmeldungen bet Frau Hilde lOwremtetn, DQiteldoifer Sir. 73. (Uhl. 7930.) Gruppe .Süd*. Jeden Mittwoch Im Helm. Printenair. ♦3. Anmeldungen bei Frau Schwabe, Sodende, Polsdomer Str. 33. (Siegln» 90.) Gruppe .Nord-Weti". Jeden Donnerstag, Anfragen und Anmeldung«! an Hertha Grunwatd, Wllineridarf, Nachodjtr. 6a. (PiaUb. 3948.) Slmlllche Sptelnachmittage beginnen naehmllag» pOnklllch 4 Uhr, Kulturderernat der Berliner Zloni»ll»chen Vereinigung SeydeUtrahe 3. Telephon: Zentrum 3814—3613. vorläufig Zurückhaltung empfehlen zu sollen. Die Orthodoxie habe doch unter allen Umständen starke jüdische Werte. Die Generaldebatte, an der sich 11. a. die Herren Jakob R e i ch-München, Dr. Nuß bau in- Nürnberg, Dr. Würz bürg er - Heilbronn, Zahnarzt Wo 1 f f -G!111/111׳h,׳mse11, N u ßh a 11 m - Nürnberg, Dr. N ü r 11 b erg- Wür/burg, L i c h t i n g e r - Stuttgart, Dr. Rosen fei d - Karlsruhe, beteiligten, brachte eine Klärung über das Verhalten des Gruppenverbandes für die nächste Zeit. 1111 allgemeinen schloß man sich den Ausführungen der Referenten an. Von seiten der Herren Dr. Würzburger, Zahnarzt Wolff, Nnßbaum wurde besonders die Bedeutung des gesetzestreuen Judentums für Richtung und Erfolg unserer Arbeit betont, seitens einiger Stuttgarter Herren erfolgten scharfe Angriffe gegen den Radikalismus, der den heutigen Zionismus, den Gruppenverband und die Arbeit der Stuttgarter Ortsgruppe beherrsche. Herr I)r. Nußbaum und Herr Reich traten diesen Vorwürfen entschiede« entgegen und betonten m der Frage der Beziehungen ztt den anderen Organisationen die Notwendigkeit entschiedenen, natürlich sachlichen Vorgehens. Nach Abschluß der Generaldebatte brachte Herr Jakob Reich einen Brief des bisherigen Verbandsvorsitzenden, Herrn Dr. Bainbergcr, zur Verlesung. Herr Dr. Bambergcr, der aus beruflichen Gründen nidit anwesend war, legte wegen Uebcrlastung sein Amt als Vorsitzender nieder, verbleibt aber im Vorstand. Man mußte trotz lebhaften Bedauerns seine Gründe als stich* haltig anerkennen und wählte statt seiner Herrn Dr, Nu ß bau in-Nürnberg zum Vorsitzenden. Nadh der Mittagspause gab der neue Vorsitzende Herrn Dr. Wiirzburgcr-Heilbronn das Wort zu einem Referate über ״Die israelitische Kirchenpolitik in Württemberg“. Die Heilbrunner Ortsgruppe hatte sidv in dieser Frage in einem gewissen Gegensätze zum Vcrbande und vor allem zur Stuttgarter Ortsgruppe und dem Parteisekretär befunden. Die Debatte, an der sich vor altem Herr Dr. Roacnfcld, der im Aufträge der Gemeindekonimission der Zionistischen Vereinigung für Deutschland anwesend war, beteiligte, ergab schließlidi eine alle Teile befriedigende Lösung der strittigen Fragen und eine Einigung über das Votgehcn in dieser Angelegenheit. Das wichtige Referat des Herrn Jakob ,Reich über Ostjudenarbeit mußte der fortgeschrittenen Zeit wesen ausfatlen, was 11n so bcdauerlidicr war, als ״Cr,d die darin behandelten Fragen von immer z111nl1m״״j' Wichtigkeit* sind. ° Angenommen wurde« folgende Resolution* 1. Die Gruppen-Verbandstagung hält eine• Wie!« nufnahme der öffentlichen Propaganda »! ״ Iidiat starkem Ausmaße für erforderlich, '0יי׳ 2. Besonders erforderlich sind Sot1dervcransta|t gen zur Pn0|3agien111׳g des Na t i o n a I fo n'd s 3. Die Anwesenden verpflichten sich, die [•; Ziehung der Zionistcnstcucr in gruppen wrfort energisch zu betreiben. יי‘ 4. Die Tagung des ־zionistischen Gnmne״ v bandes Bayern-Württemberg bedauert lebhaH die Hi!" tung des Ccntralvercins Münch«!, d« gestrebte Eiiihcitsfeont gegen die antisemitische Hm"' unmöglich gemacht hat. Infolge dieser Halhtii״ ui'a angesichts der völlig ungeeigneten und unwirk^men Ccntralvereins-ArlKit gegen den AntiscmitismiN erklärt der Gruppcn-Verband eine intensive Aufklmnv״. arbeit gegen den Antiseniitismus von /!<41is!isCh״ Seite für mierläßlidi. Daneben ist die jüdische Oettern, lichkrit encrgisdi ülwr den Antisemitismus mul du" Ursachen auf/ukkiren, '״us denen die Bekämpfung dessellK'ir im Geiste der Assimilation erfolglos bleiig An den Gruj3pcn-Verbands tag schloß c'me sehr K1rt besudite OstjiKlenvcrsaminluiig au, in der die Herr«1 Jakob Reich, R.-A. Stern, Dr. Rosen fehl, Dr, Wiir,- burger und Glaser Ansprachen hielten. Man darf Jioffen, daß der Stuttgarter Gruppen• Verbandslag flie Einleitung einer fruchtbaren zionist!• sehen Arbeit in Bayern und Württemberg־ sein wird. Nachrichten Berlin. ITcr Israelitische Fortbildniigsvcrvit* ״Montcfiorc“ Berlin N., Oranienburger Str. (1^, veranstaltet am Sonntag, den 7. März d. Js., nachmittag* 5 Uhr, in eien Gesamträumen des BrudervtTcinsh.mw-, Kurftirstenstr. 115, seine P u r i 111 f c i e r. Besondere Einladungen ergehen noch. Berlin. Der Zionistische stallet am Mittwoch, <1011 4. im Logenhaus, Kleiststr. 10, Rahmen eines ״Jahrmarkts freundeten Organisationen Abend freizuhalten. Kein Jugendverein Berlin vernti• März, nachmittags 5 Uhr, einen Kostüm ball, im in Jerusalem“. Alk־ Ix■־ werden gebeten, sieh diesen Kostümzwang. V A Berlin. Am Sonntag, den 15. Februar, vormittag Uhr, findet im Meistersaal, Käthener Stiaile (Sitzungssaal), die Eröffnungssitzung eler neiigewählleii Vcrtrcter-Vcrsainmliiiijr <ler Berliner /ionistisclien Vci• t'iuigimg statt. Tagesordnung: I. Eröffnung durch den bisherigen Vorstand; 2. Wahl des Büros der V.-V.; 3. Wall! des Hauptvorstandes der B. Z. V. Die Sitzung ist für alle Mitglieder der B. Z. V. öffentlich Berlin. Am 1. Febr. fanden die Wahlen zum Vorstand und Repräsentantenkollegium der A <1 a IS J i s - rocl statt. Ls wurden gewählt: als Vorsteher für die Dauer von sechs Jahren die Herren Martin Boudi, Moritz K n o 11 e r , Naftali Stern, Ludwig Bier; als Vorstands - Stellvertreter die Herren Lehmann W c i c 11 s e I b a 11!11, David RosCnbliith, Edmund Lcwy: in Stichwahl kommen die Herren Hermann Posen 11ml James Halbcrstadt. Als Repräsenlauten für die Dauer von drei Jahren wurden gewählt die Herren Dr. E. Biherfcid, Meyer Strauß Josef W c i ch se I b a u in , Moritz Me rzbacli; 111 Stichwahl kommen die Herren Isi Geis, Gustav Lewando wski, Simon 0. Knoller und llut׳o Pollak; als Repräsentanten-Stelh'erti'eter wurden gewählt die Herren Dr. A. Bartl!, Hevinami Offenberg, Moritz Posen, Abraham David und H. Pollak. Berlin. Die Wa i s c n k o 111111 i s s io 11 der Judi sehen Gemeinde teilt uns mit, daß sie seit längerer Zeit Schwierigkeiten bei der Unterbringung vor. Kindern jeglichen Alters i-1 jüdischen Pflegestelleu hat. Bei der Ueberfüllung der Waisenhäuser ist die Inanspruchnahme von Pflegcstcllc« unbedingt erforderlieft. Es werden deshalb geeignete Pflegestellen für Kinder von I bis 14 Jahren gestiebt. Das Pflegegeld beträgt monatlich 100 M. pro Kind; außerdem werden die Auslagen für Bekleidung, Wäsche usw, besonders vergütet. Jüdische Familien — auch al emstehende Personen - die gewillt sisul, ein gutes Werk ־zu tun, werden gebeten, ihre Meldung ,111׳ die Kommission, Rosenstr. 2/4,111, Zimmer Nr. 20, ein- /!!reichen, Chemnitz i. S. Versammlungsabcnd unseres Zwnist 1 sclien Jugendvereins ist jeden Dienstag abend o Uhr inder ״Jüdischen Lesehalle“, Brückenstr. 111, Tel. 62äl. Die Abende weiden ausgefüllt durch Kurse — Palistina-Kursus und jiid. Geschichte-Kursus — sowie Rcferatc über zionistische Themen. Auswärtige junge tic־ sumungsgenossen finden freundlichen Anschluß, Dresden. Am 1, Februar fand die erste General- Versammlung nach einjährigem Bestellen des Hilfsv c r c 1 ji s f ü r O s t j u el e n zu Dresden statt, in der der Vorstand, aus folgenden 6 Personen bestehend: Sieg- & 1 ,11״<ovvs*'‘ (1־ Vorsitzender), Heinrich Feingold, Lricda Wcmreich, Alex Diamant, Jcny Diamant, B. Glückmann, neu gewählt wurden und außerdem noch 9 Beisitzer. Leipzig. Allabendliches Zusammentreffen der Zionisten wahrend der Leipziger Messe in der Jüdischen LKtehalle, Kcdstr. 4, Jegliclie Auskunft erteilt das Zionistische Partcisekretariat, Keilstr. 4, Tel. 10 211. »״״Wf,ch?k?lcnd?r• Sonnabend, 14. Febr., 25. Sch’bat 5680, Mischpatim, Sabbath Sch’kalim, Ncumondvcrkümli* gung Nacht 5,57; Donnerstag, 19. Febr30 ״. Sch’bat, L Neumondtag; Freitag, 20. Febr., 1. Adar, 2. Neumondtag. ' Schluß de« redaktionellen Teil«. Zt Ul Fl Q t /

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