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Jüdische Rundschau · 1920-02-06 · Heft 10 (6.2.1920) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 10 (6.2.1920)
Date
1920-02-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 10 JU EDI SCH E U U N D S C11AU Seite 07 1 י{ I , ז J I 3. V M 4 8 » r 1 r f n i 1' ü ץ;! I י t i I > *1 fc r ■ f i -% * Deutschland! Baracken für Ausländer? Die ״VosmscIic Zeitung“ veröffentlicht folgende Nachricht über eine Eingabe des Wohmmgsverbanites Otoß-Berli11: ״Die wiederholten dringenden Vorstellungen des Wolmungsverbandes Ix» den zuständigen Reichs- und S1.u־.tst>cE1<)rdcn, Vorkehrungen gegen die Uebero htv«11׳n1urnp Groll-Berlins durch die Ausländer, die onen wesentlichen Teil der Schuld an dem Wobrungselcnd trügt, za treffen, sind seither ohne Erfolg eblicbeii. Die Reichs- und Staatsbehörden haben sieh bisher zu wirksamen Mallnalunen gegen diese Ueberseine einmaligen nicht zu eiitschlielieu veimoiht. Die mit K'ucksichS auf das Wohnungscjcnd gesetz- Inh durchaus zulässige Ausweisung der Ausländer erlolgl angeblieh aus dem Grunde nicht, weil mit den Kami st aalen noch keine Uebcriuihmovcrträgc ge- י schlossen seien. Weshalb aus diesem Grunde die Ausweisung wenigstens aus Groll-Berlin unmöglich son soll, ist nicht ciiiztischcn. Die Regierung vviire \(״td in dev Lage, den Ausländern Unterkunft in den :;irt aasgebauten Barackenlagern, in Markendorf, Zossen und Dübeiil/. an/uweiseu. Während der Wohnung»•. verband genötigt ist, fast sämtliche deutsche Fluchtliugc in Baracken unter/uhringcit, da die Groll-Berliner Geimiiuien über keinerlei Unterhringimgsmöglichkeiten mehr verfügen, kamt nicht ruhig mit angesehen werdm, wie sich die Ausländer in Wohnungen, die sie sich hintenbe!um /fl verschaffen wissen, immer mehr breil machen. Der Wolinuugsverband hat erneut in einer Ein- ■:abc an die zuständigen Reichs■ und Staatsbehörden den eindringlichen Ruf gerichtet, unverzüglich An- Ordnungen zu treifen, die es ermöglichen, die lästigen Ausländer zwangsweise aus den Wohnungen Groll- Berlins au$/uwei«cu, und in Barackenlager unterzubringen. Der Wohiutngsvcrband und die Groll-Ber* '.»11 er t iviticiiidcu müssen die Verantwortung für die hierdurch hervorgerufene Verschärfung des Wohnungsclends ablclu'.en, uaehdem alle Vorstellungen bei der Regkr.i :g erfolglos geblieben sind. . Wir liofieii, daß die Regierung von allen Aus- 11 a b 1111 b e s t i 111 in u 11 g e 11 Abstand nehmen wird. Eine -«Iche liegt natürlich vor, wenn nach den» Vorschlag des Berliner Wohnungsvcrhatules, zwangsweise die Aus- Binder in Baracken »mtergebracht werden. Studentischer Antisemitismus Vor kurzem ist an den Dipl.-lug. Dr, Max Mayer, Direktor der Auer-Gcsellschaft in Berlin, ein Ruf ergangen, den Lelnshijtl für technische Chemie aa der TctltmsrbeJi llodisclmie in Karlsruhe zu übernehmen. In einer stark besuchten Versammlung der Karlsruher Studentenschaft wurde nun beschlossen, dem genannten Geldrten den Wtutseh zu üiiermilteln, daß er diesen Posten nicht antreten möchte, da sieh hieraus unabsehbare Folgen ergeben könnten. Direktor Dr. Mayer schickte dieses tkluciben an den Rektor der Karlsruher Techuisibeu 1 loehstJuiie, Prof. Panik«*, der die Studenten anffordeitr, ihren Brief mit dem Ausdruck des Bedauerns zuniekzmienmeii. Die Karlsrulicr Studentenschaft beriet darauf eine neue Versammlung 'ein, au der über 1000 Studenten tciimihmeii. Mit überwältigender Mehrheit wurde beschlossen, «las Ansinnen des Rektors abz.tilehnen und auf dem Standpunkt zu beharren, daß Prot'essür Mayer den -Lehrstuhl und die Leitung des chemischen Laboratoriums nicht übernehmen dürfe. Die Studenten drohten andernfalls selten Vorlesungen fern- /üble,hui, I )ersellrc Fall ereignete sieh settou vor einiget» Wochen, als Professor Perl-Berlin einen Ruf >1ach Karlsr11,11t* «!hielt. Atieit Professor l*er! wurde von der Karlsru,Vr Studnitenschafi abgclchnt und trat daraufhin dtts ilim angebotene Amt in Karlsruhe niclit a>». ״Der Rd chsbotc“ gege« die ״Jüdische Rundschau*‘ Wir Zi>misten haben es der mit Unrecht sögenamitni ,,Jmlci.prrssc“ häufig zum Vorwurf gemacht, daß sie sich in innerdeutsche Angelegenheiten mischen, In׳* denen es taktvoller gewesen wäre, sich zurückzuhaltcn. Ganz besonders gilt dies von der Uehatulhing intivrer Fragen der evangelischen Kirche, wie sic z. B. im ״Bc.-lim-r• Tageblatt“ gelegentlich zti finden sind. Wenn jetzt aber zier fixnnm-evangelisch-ajitiscuvitische ״Rcichsbot c" der ״Jüdisclic!» Rundschau“ denselben Vorwurf zu machen sucht, in dem er siel» auf einen Artikel ״Die .Demokratie u!k! die Gesamt- Vertretung der evangelischen lnmh-skliehe“ (Jüdische Rundschau vom I2. Dezember 1010) stützt, so müssen wir ihm dodi raten, wenn er schon die ״Jüdische Rundschau“ der Ehre einer Durchsicht unterzieht, von den Aufsätzen mehr als die Uebcrschrift zu lesen. 1 bitte er das getan, so hätte er gefunden, dafi der zitierte Aufsatz nur die Probleme der cvangclischcn Landeskirche ohne ein Urteil über sie abzugeben, a,!*, herangeztrijen hat, um an Sine« den nationnljiidisehnt Sumdpttnkt in der Frage einer jüdischert Gcsamtvertretung zu erörtern, P.-״ יי-,י f f ״ f j ÜOro: BrrUntr ZlonWUthc Vfrclnlguns, btrliii tclrfün 1 Zcnlruin 5614/1«. C, I«. Vy.lclin, J, In den Crupptnvcrrommlunycn am Donnrrifag. den «. Februar, flndrn die Wahlen drr Gruppcnrcrlrtler und deren Stellve1«rekr lör die Vcrlreler-Venommluns der U. Z.V. »lall. Um lohtreldie» Kr»d!clnen wird gebeten. Dlemlag, den tO. Febiuar Abend» 8 Uhr ZloniiHichcr Jugendvcrcln Berlin, HelllgegeUIUr. Sa. Erörlerun!! lionltlltchcr Tagc»fraf<cn. (Hlcriu ergehen keine Einladungen an Gtile). SfedlungigcielhchaO D«1',ct Jchuda n.k. II. und JQdlich-nallonat« Loge De{cl Jchuda Im KIdilcrianl de» ZahnSrilehnute», OOlowilr. 104 (Bahnhof Nollcndoifplalt), Hol I., t Trp. PQnklikh 8 Uhr abend» Vortrau de» Herrn Erni! ilcrrmonn, Half»! ״Die Kolonie Degcl Jchuda und der Stand der Vorarbeiten". Donncrtlag, den II. Februar Abend» 8 Uhr Gruppe ״Nordwell‘*, Im Heini Tlergartenedi, Klopilodiitr. 1. Vorlray de» Herrn Kurt IMumenfeld Ober: ״Die JitdinJie Geicllichaf» In Deutidilend". Gruppe ״Sad", Im Helm Fi Imentlr, 41 Abend» (Uhr Rabbiner Dr. Arthur Lieber mann: ״Die linitlchung der Nitchaah und de» Talmud•". Gruppe ״Osl", Im Helm Uppehner 5!r. 8 Abend» 8 Uhr Dr. S. Bernfeld: ״Da» Judentum znr Zelt der Entitchung de» Chrfifcnlunu". Gruppe ,.Nord״, Caft Dobrln, Hackcicher Mark! Abend» 8 Uhr Kldierd Lichthelm: ״Unter PalStflna, ein polillidte» Problem". Gruppe ״Weil", Im ZahnSritehaus, Bfllowilr. 101. ronkll. abdi. 8Uhr Var trog de» Herrn Lararu» Barth: .Der Aufbau PalAiiinut und die ttellglon". Wol.l de» Gruppenverlreler» und Sleltverlreler» »ur Vertrctcr-Veriammlung Sonnabend, den 14. Februar Abend» 8 Uhr Kutlurdezcrnat der D. Z. V, . 1. HcbrSlicher Jugendabend. Retereni: יצחק לוט,־ביץ Thema! החלוט העברי זר*;ג׳נ5ני.יר.ו Orl Wird nodi btkonnlgecrben. Monlag. den 16. Februar Abend» 8 Uhr NatlonaljftdUche Lehrer- und Erileher- OrganUallon Im Henl-Club, Grobe Crr.1!1kn!f1!»lr.I (nahe Bahnhof B6r»e), Vortrag de» li-rrn J. Syrl.In Ober: .Die Arbcllitdeile und iFire Anwendung lu PoUSillna*. p Dlemlag, den U. Februar POnkilldi */,« Uhr I I ] Zluulillither Jugendverein Berlin. | [ן OeffeniUdtcr Vortrag j;r! dt»,Herrn Dr. Frlle böwcnitcln! ״ LtbcralUmu» u.Zlonlunat*. ן In der Aula de» Gymnasium» »um .Grauen Kloiler“, Klotlertlr. 73, | 0 IM Voranxcigel Hillwodr, den 3. M8re Nadimlllagi 5 Uhr Zioulil!»cher Jugcndvcreln Berlin, Loganhau», Klctitilr. 10. Jahrmarkt ln Jariualcut Nachrichten Das Hilfswedi für die ostjUdiscken FiüciUlir.ge. Der Verband der Ost j ude 11 in Deutschland verhandelt mit dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde we;;c. Errichtung einer Herberge znr Unterkunft uml Verpflegung der sich hier v,»rulv.rgchend aufliaJtenden üb-Jachioscii jüdischen Fliidulinge. Zwecks Bildung eines Ausschusses zur Verwaltung und Bewirtscluiftung dieser Herberge in Gcmeinsdinft mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde fand am dl. Januar auf Einlnzlung des Verbandes der Ostjuden im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde eine Zusammenkunft verseiiicdcuer Personen statt. Anwesend waren u. a. die Herren 1!ermann Abraham, Dr. Natlian Birnbaum, Eugen Caspari, Heinrich Freilich, Dr. Jacobus, Dr. Arthur Kalm, 111g. Hei mann Kalm, Rabbiner Dr. Licberman.n, Professor Dr. Heinrich Loewe, Rabbiner Dr. Loewcndial גו;-. Paul Nailian, Rabbiner Dr. Weiße; ferner die Vorsitzende der Ortsgruppe Orol’-Berlin des Jüdischen Frauenbundes, Frau Oilemtorf, Frau Schwarz und Frau Lina Wagner-Tauber. Der VorE.uid des Verbandes der Ostjuden war durch die Herren Brenner, Lcwit, Dr. Wil- Jiclnii Lcwy und Lin vertreten. Nach längeren Verhandlnn|׳;e1» winde das VeiwaltungÄkoniitce für die Herberge konstituiert, denen fast sämtliche Anwesenden beigetreten sind. Ferner hat Herr Piofessar Caii Lewin seinen Beitritt zum Komitee schriftlich erklärt. Diesem HiifsausscluiO beim V'erbatuie der Ostjtuk-u in LXiutsdilanxl, Berlin, Auguststr. 17 fäBt die Autgabe zu, das Hilfswerk des Vcrbaiules zur Verpflegung und Beiterbergt mg der ostjüdischen Flüchtlinge zu fördern. Wüsche- und Kleidcrsammlung für die ostjüdischen Flüchtlinge. Die Lage unserer Brüder, die vor der Pogromgefahr und de!» Judenverfolgungen aus den Ostgebieten hierher flüchten, ist in der gegenwärtigen rauhen Winterzeit bcsonders schlimm. Die Beschaffung von Wiisefie mul Kleidungsstücken für die unglücklichen, notleidenden Flüchtlinge ist eine dringende Notwendigkeit. Die bisher uns auf unseren Appell zur Verfügung gestellten Sachen sind sämtlich verteilt. Der Bedarf ist aber andauernd groß. Wir richten daher an unsere Brüder »uul Schwestern die dringende Bitte, uns weitere Wäsche und Kfeidungssacheii für die ostjüdischen Flüditlinge zu überweisen. Es ist Pflicht eines jeden Juden, der! grauenhaften Not unserer schwergeprüften llrfulcr zu! steiieri» und zu helfen, soweit es in seinen Kräften 1 stellt. ' Jedes Wäsche- und Kleidungsstück ist von Weit mul kann unseren iricrenden Schwestern und Brüdern nützen Falls eine persönliche Zustellung nicht möglich ist, bitten wir, 1111s zu benachrichtigen, damit die Sachen sodann abgeholt werden können. Wir danken hcr/lirhst im Namen unserer notleidenden Brüder allen Spendern mul bitten, namentlich auch die V'orscthcr von jüdischen Vereinen und Körnerschäften, im Kreise »liier Mitglieder für die Ueoer- Weisung von Wäsche und Kleidern zugunsten der judisehen Flüchtlinge wirken zu wollen. V e r b a n d d e r O s t j u d e 11 in Deutschland. Berlin N. 21, Auguststr. 17. Berlin, In den Räumen der Uuchhnndhutg Ewer, Berlin W. 15. Knescbeckstr. bf,55, Lodet zurzeit eine Ausstellung des Gesamtwerkes von Joseph Budko statt. Die Aussttl!u״|r umfaßt Radierungen, I lol/schnitte, Lithographien und Schnbkunstblätter. Berlin» Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina teilt mit; Nächste F ti h r u 1» g: D i e r, s t a g, d e r, 1«. F e bruar, nachmittags I Uhr (pünktlich!). Beriditigmig lies Z e n t r a I h a 11s e s des Vereins Jugendheim, Charlottenburg, Cjocthestr. 22 (Fürsorge für Schul- und Kleinkinder und so/ialpiidagogisches Seininai). 1 reffpuiikt doit'elbst, 3 Treppen;!,l 1 ',1 r. - Teilna 11 mea n m e 1 d tut g e n (auch von Nichtmitgliedemi F»aldmöglichst mit Angabe der Adresse erbeten an da« Büro des Verbandes, Berlin C. Burgstr. 27, Büro 2g T'el.: Norden ',Oll, zwischen 40-1. י Uhr und 1.4 -1 _n Uhr oder bei Frau Ln־. Eliasberg, Wilmcrsilort. Frandenburgisehe Str. IS, Tel: Pfal/bur : •iöOT. Einzeleinladnngen werden nicht versandt. Berlin. Am Sonntag, dem 18. Januar veranstaltete der Jüdische 1 1 .׳iichImuhI für Turnen mul Spott in der I’aliisiinaaufbauwoehe einen N'adimittagstee mit Tanz. Die Vorsitzende, Frl. Thomasrhcwsky begrüßte die erschienenen Gäste und sprae'u die Holfming aus, daß das eiije Fest, zu dem der Verein nach sechsjährige(• Pause wieder einmal geladen! habe, eine würdige und zugleich fröhliche Veranstaltung der PaUistinaaufbau- Woche sein werde. Nach dem Tee wurde etwas gcuinzt. bis die Aufführungen begannen, die den Höhepunkt des Abend!, bildeten. Zuerst wurde eine kleinere <huppe besonders hübscher Stabübungen gezeigt. Dann leitete ein gesungener Prolog das Festspiel ״MRchpat Sehelomol»׳‘ ein, das mit viel Lieb.־ und C1e>ehick ausgedacht war und aitfgeführt wurde. Die cmgclcs/lcn Tänze und Keulenülxrngen gaben einen Beweis, daß bei der Tu me re» a1K11־ die weiblieite Anmut niciu zu kurz, kommen braucht. Die ganze Aufführung steigerte die vergnügte Stinummg, die sich in lebhaften» Beifall Luit inacue. Es fand noch eine Tombola statt, bei der lauter eßbare iiertlichkeiten verlost wurden. Das Fest war?ehr gut. besucht und der finanzielle Erfolg ein dcment-nrechcnd erfreulicher. Berlin. Die Bezirksgruppe IjVeSt der B. Z. V. beabsichtig t, an de־» vier Donnerstagabeitdcn im Februar eine Vortragstol.'.c über: Religion, Sozialisimis, Wirtschaft, Literatur ü» iltren inneren Bezielmngen zun» Aufli .u des jüdischen Palästinas zu veranstalten. Gcsintumgsgvnossen, welche eins der vier Referate zu übcrnel.incn bereit sind, werden höfliclwt gehsücn, sieh schriftlich bei der Bc/irksgruppc zu melde.1. (W 511, Pragerstr. 22.) Berlin. Der zweite literarisch-musikalische Aliettd der B ezirk sgrupp e West zeigte »ms das starke Bedürfnis, die Heilte der wissenschaftlich-ernsten Ver- tinsabendc durch cTx* gesellschaftliche Ve.ansSalunm zu unterbrechen. Here Born stein, ein junger Gcigenkünstler, spielte mit tiefem Verständnis und innigem Gefühl. Der Beifall der Zuhörer für?eine ausgezeichneten Darbietungen würde nicht kleiner gewesen sein, wenn der Künstler sein bühnenreifes Spiet in einem großen Konzertsaal gezeigt hätte. - Den friöliepiutkt bildeten Rezitationen von Frau Rose Liechtenstein (Theater Königgrätzerstraße) aus Heine, lktbcr, Zuckermann und Stephan Zweig. Wir wollen es auch an dieser Stelle der Kün:״!entu dankest, daß sie iJvrc Kunst in den Dienst unserer Sache gvs.cllt hat. Die zahlreichen Zuhörer waren nicht nur empfänglich fac die künstlerische,1 Darbietungen, sondern bcVumieten ihre j Stimmung auch (luicl» reichiielie Spenden für den Heiiui fonds und durch Mascukimfe bei den Auslagen de« | Bezalel tuui des Jüdisches» Verlages. Geselliges IKssammenseia Iv.älete den Selihnl der sehr geUmpervsi VcranstaUmig, deren Voibereitun/ hi den bewälirte« | Märtden von Fri. l'-ta Schwarz lag. i Berlin. Fiir die von der Siedl ungsges eil-! schaft Degel jchuda in. b. H., Berlin, ge- J plante Großsiedlung in Palästina sind die Vorarbeit«» und die Kapiialswv! bang üi gutem Fortseliteiten; «Le Gesellschaft fordert auch Arf»u?a-Ge&clischaf1cn und andere Liazelgrupncn auf, siel» der p1x>1Mg»ertcn g«- flo&scnschaftlicheii Siedlung anzuschließen, die •1uf Gnnutläge von Industrie »uul intensiver Landwirtschaft entstellen soll. Die Gesellschaft vertritt den Standpunkt, daß sich vieles in Palästina unternchnkcn lädt, wem» man nicht mit Zwerggriindtmgen vorgetit, sondern wem» gleich von Beginn an ein gewisses Ausmaß vorhanden 84; die Siedlung soll dcsltalb mit einer Seelenzahl von 1000 begonnen werde 1» rtnd auf 5(X2) bis «KL0׳ .nnv.ieh«־*. Sk* toll aus eint." Reihe von Grujuwu hcsteiieu, die sieh ui!» einen gemeinsamen Mittelpunkt entwickeln; einig• dkser Gruirpen sind bereits in IXtitselilaitd organisiert, ändere *ind in Gründung. - Die Sicd!1n1g4gcsrtl־ schaft Dcgcl JelutcL׳» eiitsamite vxir kurzen» Herrn Lrnrt Herrin am» (Haifa) nach (Bielltz (Oslechlrsien), der »» einer Vcrsainmluitg im Saale der K«!lttwgcnu־i1ule den Gedanken des Industrktlorfes den in großer Zahl erschienencn Hörern klarlegte und «hirch Lidit'.ütdcr erläuterte. Nach den» Vorträge Iraten die tnterencaten, die den fidiremknitidiseJiefl Kreiß«» »mgehörei», mxiuniam! und wählten cm Komitee, «las «lie L'wäimhtng einer 1-«»la D'-Vilv ■■ | ■ r ״jüdischen Rundschau“! i 1 1 IJ! 1! 1 h!; I \ ח

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