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Jüdische Rundschau · 1920-02-06 · Heft 10 (6.2.1920) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 10 (6.2.1920)
Date
1920-02-06
Page
– (sequence 3)
Language
German
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10 per Sek..״ 1 "י,1׳. h, t״ Steril 1 und ük ■ ' tH ^־T tri!, :; Und!«״; «r Knh*; f״ Volk« :die Volt ׳ r». tt.׳-unu?d< Kon׳:ttB זן ti'i'K«. Icr N» 10 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 65 Zionistische Bewegung Das Ruiidsclmibrn des Loi dorer Palästina-Amtes Kritische Gedanken von Fritz Sternberg. Je länger der Beginn Oer Kolonisation in Palästina »«!geschoben wurde, au f;;e schoben werden mußte, um 90 starker richteten sich aller Zionisten Blicke nach London, und die Forderung nach einem Kolonisation:»- plan der Leitung wurde immer stürmischer. Als erste!Tan* öil.CXtltig te haben ויח- , die 'i׳'׳ e.rcu d>•: •tc! ‘VttiV. eliurdea )er auef! I1 KC'.xgt 1 Bat'e.iq 1 Natürjaitn im 1 die Be- 1*01■*;|)f1i/icTe ijts auch jgicruug IStelhmijen Gejl deal läsitkut jxi der jMnrmn |ne> itn* | außc»■ |A die l»0 hat In Fit- 1 v/r&l «locli jfi» alle Jl TT#Mt« T der •»ה* Curd# 1g r«l »iahe fan8e ן 1 die *,.:tc ר-ין• r׳ er For-!«־rat äsr-ca» di« ir* de ׳iifrtt, <lie be«. e 8 - c t •סוהי md her!<r ,*־>• txiR<*- Lke itxr ia» lifet rrn; ’an. e ■ Fett kSst % VtSr fc-L “#■ ■ M I *dH Kunilgcbung liegt nun das Kundsdircibcn des Palästina* Amtes vor. (Siebe ״J. R.“ Nr. 92 v. J.) Es scheint mir, daß es weder als politisches Doki»- mait noch als Kokmisationsplan völlig zu befriedigen VCl״Icb werde dieses Urteil eingehend begründen, möchte aber eingangs betonen, daß in vielen Punkten, wie man deutlich konstatieren kann, ernste und ersprießliche Ar* beit geleistet worden ist, für die an dieser Stelle unser Dank bezeugt werden soll. Zur Frage der Nationalisierung des Bo* Jens: Das" Londoner Palästina-Amt scheint uns zu diesem Problem noch nicht definitiv Stellung genommen zu haben. Jedenfalls wird cs den Lesern des Rund* Schreibens außerordentlich schwer gemacht, die Absichten des Palästina-Amtes unmißverständlich kennen zu lernen. Es heißt dort: ״Erst nach der Erteilung des Mandats für Palästina kann daran gedacht werden, cane konsequente Land* Politik in die Wege zu leiten. Unsere Anschauungen I1:er/11 lassen sieh kurz d.iliiu präzisieren, daß wir gesetzliche Maßnahmen erstreben, um die lutensivic- 11111g der Landwirtschaft mit allen Kräften zu fördern, eine Nidil.iusiiiilziing oder nicht vollkommene Ausnutzung des landwirtschaftlichen Bodens zu ent* mutigen bz'w. luntaiizuhalten und den Großgrundbesitz in seiner Maximalfläche zu beschränken. Wir streben in erster Linie danach, der jüdischen Kolonisation denjenigen Bodenbesitz in Palästina zu sichern, der ohne Schädigung der gegenwärtigen Bearbeiter des Bodens für unsere Zwecke freigemacht werden kann. Wir müssen ferner alles daran setzen, einer ungesunden Preistreiberei am Hoden entgegeuzuwirken und mit allen Mitteln die Iknlensperre zu verhindern. Im Zusammenhang mit öffentlichen Arbeiten, wie in׳besondere der Iirigation, die der Landwirtschaftliehen Kultur dienen sollen, bemühen wir uns um grundsätzliche Bestimmungen, die darauf abzi.clen, daß eine durch solche Arbeiten herbeigeführte wesentliche Verbesserung des Bodens in seiner Wertsteigcrung nicht zu unserem Nachteil ausgenutzt wird, daß viel* mehr eine so gesteigerte Ertragsfähigkett der jüdischen Allgemeinheit zugute kommt.“ Und an anderer Stelle: ״Unsere Bodenpolitik faßt als letztes Ziel ins Auge, «len ganzen jüdischen Bodenkauf und die Boden- Verteilung durch den Jüdischen Nationalfonds austülvren zu lassen.” Das Wort ״Nationalisierung des Bodens" ist vermieden. Warum? Bedeutet Bodenkauf und Bodenvcr* teilung durch den Jüdischen Nationalfonds etwas an* deres? Dann heißt cs weiter: ״Fs erscheint unnötig, eist ausführlich zu begründen, ucklie Vorteile eine solche im Nationalfonds kon7.cntriefte Bodenpolitik in sich schlösse. Man versteht aber auch, daß sie an wichtige Voraussetzungen gebunden «st, besonders an «Las Vorhandensein der rechtlichen Möglichkeiten und die Verfügung über die außer* ordentlichen für einen solchen Zweck erforderlichen Geldmittel*). Beide Voraus* Setzungen sind in ׳diesem Augenblick noch;nicht gegeben”, und daher wird im Rundschreiben die Konsequenz ge- *»gen, daß mau auf den privaten jüdischen Bodenkauf nicht verzichten könne. Wir legen gegenüber diesen Ausführungen aufs schärfste Protest ein. Es wird behauptet, ohne auch nur den Versuch einer Begründung zu geben, daß die Oi'klmittcl für eine völlige Nationalisierung des Bodens nicht ausreichen und so kurzerhand über einige der entscheideiuisteu Probleme unserer Kolonisation hinweggegangen; wir ersuchen daher um Antwort auf folgende Fragen: 1■ Welche Kosten würde schätzungsweise eine all* gemeine Nationalisierung des Bodens erfordern? 2. Warum ist mit keinem Wort darauf eingegangen worden, wie man zu den Plan einer Nationalf o nds a n I c« he stellt, zur Durchführung dieser Aufgäbe? 3. Sollte sich herausstcllen, daß eine Anleävc des Nationalfonds schwer unter•/, »bringen sei, weil gemäß •dnen Statuten der Boden selbst nicht belastet werden darf, so ist zu fragen, wie steht man dazu, die Sta* tüten des N.-F. entsprechend zu ändern, tim das Ziel des N.-F. zu erreichen? ■1. In dem gleichen Rundschreiben wird als Minimalbetrag für die eigentliche Kolonisationsarbeit 25 Milionen Pfund aiigegeben; wie steht man zu der Frage der gemischt-wirtschaftliehen Unteniehmungsform (z. B. für öffentliche Arbeiten), um Gelder für Nationalisierung des Bodens frei zu machen. Die zionistische Oeffentlichkeit hat ein Recht, auf atesc Fragen ausführliche Antworten zu verlangen, da uisocsonuerc für die zionistischen sozialistischen Parteicn die Nationalisierung des Bodens die Voraussetzung utr den gcsanitcu sozialen Aufbau Palästinas bedeutet. Es «st nicht notig, dies hier des Näheren zu erläutern, cs ist an anderer Stelle geschehen. Es soll hier nur betont werden, «laß in der Begründung der Nationalisierung des Bodens und der Erbpacht zwischen Julius Simon — vgl. :111.11 seinen Aufsatz im \ lieft ,jEie/.-lsraol“ — und den zionistischen Sozialisten weitgreifende Unterschiede bestehen, für Julius Simon ist die Erbpacht letzthin eine Finanzfragc: Wie erleichtert man den unbemi.teilen Einwanderern den Ucbcrgang zur Landwirt- Schaft? Konsequenter Weise schreibt er daher in dem Rundschreiben: ״Kleinsiedlungen sollen ausschließlich auf Nationalfondsboden errichtet werden, damit das erforderliche Kapital des selbstarbeitenden Siedlers auf das Minimum beschränkt, sein wirtschaftlicher Aufstieg durch entsprechend entgegenkommende Bemessung des Pachtzuises erleichtert tim! zu;,׳!eich der Charakter unserer Bodenpolitik dauernd gewahrt wird.“ Pflanzungen (Achusoth) denkt man dagegen vorläufig im Privatbcsitz zu lassen. An keiner Stelle des Rundschreibens jedoch haben wir eine Bemerkung finden können, wie inan diesen vorläufigen Zustand zu beseitigen, d. In den Privatbcsitz später zu nationalisieren gedenkt. Ist inan sich denn so wenig klar über die Psyche der Einwanderer, daß man die Minderbemittelten ver- Anlassen will, auf Erbpachtboden zu wirtschaften, während die Vermögenden auf freiem Boden den Wert- Zuwachs einstreiclieii können? Man mißverstehe mich nicht: Ich weiß genau, daß man dies in London nicht gewollt hat, aber die Folgen werden kiinc anderen sein. Was soll nun aber folgende Stelle bedeuten: ״Es wird dabei darauf Rücksicht zu nehmen sein, daß die Adiusnliwirtsehaflon so weit als möglich in!1.1־türlid1en Pflaiizmigszonen angelegt werden. Um sie in Einklang zu bringon mit den volkswirtschaftlichen Prinzipien der zukünftigen Kolonisation wird, nach Möglichkeit, zu beachten sein, daß der Boden für die Achusoth Innerhalb von Kleinsiedlungen erworben wird, derart, daß innerhalb der Kolonie ein Uebcrgewidit von jüdischen sdbstarbciftcnden Siedlern vorherrscht. Diese Bestimmung erfolgt, •mn die Bewirtschaftung der Achusoth durch jüdische Arbeiter dauernd zu ertnögliehen*).“ Ich habe diese Worte viele Male gelesen, aller klar sind sie mir nicht geworden: Achusotliwirtschaftcn sollen von selhslarbciteiulcn Siedlern umgeben sein, um die Ikwirtschnftung der Achusoth durch jüdische Arbeiter dauernd zu ermöglichen. Wer sind denn die jüdischen Arbeiter, die die Pfl.iii/uiigen dauernd bewirtschaften? Sind das die se 11» s t a r l> e i t e 11 d c 11 Siedler? Ich dachte sie leben von der Arbeit aut eigener Wirtschaft, — wer alser sonst? Es liegen hier sehr bedauerliche Unklarhcilen vor, die wohl zuin Teil darin begründet sind, daß man über die Fragen: Großgrundbesitz, Kleinsied• lung, Genossenschaft, Aufstieg ländlicher Arbeiter zur Selbständigkeit noch zu keinem Ergebnis gekommen ist. Zunächst zu der Frage der Genossenschaften. Sie werden im Rundschreiben mit folgenden Worten abgemacht: ״Insoweit innerhalb «1er bei Vorbercitungsarbcitcn beschäftigten Arbeitergruppen die Tendenz zur genossenschaftlichen Siedlung hervori rote»! sollte, werden .solche Bestrebungen mit alter Aufmerksamkeit gefördert werden. Das Problem der Sicdlungsgcnosscusdiaftcn wird ■auf Grund der bisherigen Erfahrungen in Palästina unter jeweiliger ■Berücksichtigung der besonderen Verliältnissc •beliamlclt werden müssen." Dieser Absatz ist bedauerlich nichtssagend. Ohne selbst zur Genosscnsdiaftsfrage Stellung zu nehmen, muß man doch betlenkcn: Kann man erwarten, daß die sozialistischen zionistischen Parteien, in denen gerade der Genossenschaftsgedanke so ungemein lebendig ist, voll Vertrauen iiuterlialb der zionistischen Organisation arbeiten werden, wenn ihnen die leitenden Instanzen über ihre wichtigsten Probleme nichts mehr wissen? *) Von mir gesperrt. zu sagen Der Kolonixationspln« beschäftigt sich vor allem mit zwei Gruppen von Siedlern: den Achusoth, das sind Pflanzungen» deren Wirtschaft sich hauptsächlich auf Lohnarbeit stützt und den Mescheks, die auf Eigenarbeit begründet sind. Von den Achusoth wird angenommen, daß «las Miudestkapital 2000 Pfund, von den Mcschek •200 Pfiuul sei. Zunächst einmal: An keiner Stelle ist «an Wort über die absolute Zahl von Achusoth und Mischeks oder über das Verhältnis der beiden Gruppen zueinander gesagt. Auch ist vermieden, die Größe der Achusoth auch nur annähernd zu bestimmen. Wir and uns völlig klar darüber, daß bei dem augenblicklichen Stande der Dinge cs außerordentlich schwer ist, etwas Näheres zu sagen, troude-n wäre etwas DinitlirhJccit erwünscht gewesen. 1 Von den P/Ianzungxgcsellschiften wird gesagt, ,sic dienen dem sozialen Aufbau Palästinas, indem sie Kapital zur Verfügung stellen für den Ankauf größerer Ifcxlcn flächen usw.“ Glaubt nun bei dem augcnblickliehen Stand der ökonomischen Lage der Qstjttiicn —!X) bis 09 °,'o der Einwanderer sind Ostjuden —, daß sich viele unter ihnen finden werden, die gewillt sind, ein Kapital von 2000 Pfund in Palästina zu investieren? . . , Wie stellt man, sich für spätere Zeit die Achusoth vor? ln diesem Rundschreiben wie im Buche Ruppins ist immer die Re«!e davon, daß es auf dk Dauer keinen jüdischen Laml.irbciterstand geben dürfe, daß es eine der wichtigsten Fragen der Kolonisation sei, dem jüdischeu l-andarbciler zur Selbständigkeit zu verhelfen. Hier alier wie im Rupjiiii sehen Buche steht kein Wort davon, daß tlann auch die Achusoth eine vorübergehende Erscheinung sind. Warum immer. diese Halbheiten, die alle Seiten mißtrauisch machen? . . . Der Kleinsiedler soll 200 Pfund Eigcnkapitai besitzen (das sind 5000 Frcs.). Die übrigen Kosten sollen r *) Von mir gesperrt. der N.-F. bzw. Kreditbanken übernehmen. Als Davis Trietsch 1000 Frcs. pro Kopf, 5000 Frei pro Familie als ausreichend ansali, wurde er von allen Seiten, die über palästinensische Dinge aus zweiter Hand urteilten, mit einem mitleidigen Lächeln betrachtet. Jetzt ist dieselbe Summe als Eigcnkapitai des Siedlers angegeben und die Erhöhung tlcs Gesamlkapitals ergibt sich naturgemäß aus der allgemeinen Geldentwertung. Wie denkt man sich aber bei einem derartigen Eigenkapital den Aufstieg mittelloser Elemente? Es gibt da nur zwei Möglichkeiten: entweder das Miudestkapital für einen ד eil der Kleinsicdler, inslxs-omlcre für de«, der bereits landwirtschaftlich geschult ist, ist zu hoch gegriffen, oder, das muß mH aller Deutlichkeit gesagt werden, der Aufstieg des größten Teils der Landarbeiter zur Selbständigkeit ist eine Phrase. Gerade an «lieser Stelle wären außerordentlich detaillierte Ausführungen erwünscht gewesen und gerade hier läßt uns das Rundschreiben so ganz im Stich. , Das RuiKlschreilK'ii beschäftigt sieh vorzugsweise mit der landwirtschaftlichen Kolonisation; die industriellen Probleme werden kaum gestreift. Am Anfang heißt es: ״Es sei nicht unterlassen, hier Jiinzitzufügcii, daß wir grundsätzlich die Förderung der Privatinitiative in jetfein Falle abhängig mnclten von ihrer Einordnung in unsere national-kolonisatorischen Interessen, insbesondere hinsichtlich des zukünftigen Vcrlüiltnissea zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.“ Bei diesen Worten kann sich jeder denken, was er will. Was bedeuten die nationalkolonisatortschcu Interessen? Sieht man denn nicht, daß cs im heutigen Zeitpunkt sinnlos ist, solche Allgemeinheiten zu sehreilieu? Weiter unten wird auf öffentliche Arbeiten und Arbeit*• geiiosseiischaftcn eingegangcn. Dies ist der gesamte Plan für die Einwirkung auf die Industrie; tla möchten wir zunächst einmal fragen, warum wird mit keinem Wort erwälint, ob und inwieweit durch die gemischt* wirtschaftlichen Unternehmungen die Gemenschaft sieh eine Einwirkung auf die industrielle Gestaltung erwerben kann? Warum steht in dem ganzen Rundschreiben keine SiJbe über Kon s u ing e nosseoschäften und ihre industrielle Eigen produk tion? Warum hüllt man sich so ins Dunkel über die Gestaltung des industriellen Arbeitsverhältnisses? Bei der Durchführung eines Teils «Icr öffentlichen Arbeiten denkt man an Arbeitergenossenschaften, die durch Banken finanzkräftig gemacht werden sollen; es ist dies eine überaus heikle Frage, über die später nochmal einiges gesagt werden soll. Das Londoner Palästina-Amt vermeidet cs auch, nähere Angaben zu machen. Schon heute 9011 aber betont werden, da «1er Text gerade in diesem Punkte unklar ist, daß eine Förderung von Gaiossenschaften zur Ausführung öffentlicher Arbeiten nicht identisch ist mit einer Förderung industrieller Arbcits-lhoduktivgcnosscnschaften und wir ersuchen daher um eine Antwort, ob man auch dieses ZU unterstützen gedenkt. Die Spenden-Einnahmcn des Nationalfonds im Jahre 1919 Dta Gesamte innahmen des Jüdischen Nationalfonds im jaltrc 1919 betragen: Francs 5 55t 539,50 und I 196675,13 Rubel, die noch «licht realisiert werden konnten. Sic verteilen sieh auf folgende Länder: Nordamerika 123 976 Doll., England 18 4 88.7 Lstrl., Deutschland 1001393 M., Italien 10000 Lstrl. und 6510 Lire, Ruß- Land 2S1 619 Rubel, 23 600 M. und 9SS2 Lstrl, Sibirien S02 091 Rubel, Polen 1 033 669 poln. Mark, Südafrika 8009 Lstrl, Argentinien und Chile 61828 Pesos und 500 Frcs., Griechenland 12 103 Drachme*, •1051 Lstrl. und 430 Frcs., Holland 34 081 Hfl., und 5000 Frcs., Rumänien 132 000 Lei, 82 500 Frcs., 2529 M., Tscliccho- Slowakei 5S3 937 tschech. Kronen, Palästina und Syrien 18% engl. Lstrl., Belgien 53ÜS1 1x4g, Frcs., 3533 holl. Gulden und 85 Mark, siidslaw. Länder 301)392 sii.l •1. Kronen, Schweiz 33 360 scliw. Frcs., Nieder!.-Indien 14 965 Hfl, Bulgarien 244 252 Lcvas und 100 M., Car,:.da 512*) Dali., Frankreich 33 979 Frcs., Elsaß- Lothringen 34 4SS Frcs., West-Galizien 357 133 Kronen, Ostgalizien 3501(10 Kronen, Oestcrrcuch 329878 Kronen, ,Weißrußland 23 142 M., Schweden 7379 scliw, Kronen, Dänemark 6357 din. Kronen, Aegypten 306.10 engl. Lstrl, Litauen 17 500 Rubel, und 815 Mark, Norwegen 3951 iiord. Kronen, Singaporc 170 Lstrl., Australien, 141.3 Lstrl., Ungarn 72 005 Kronen, Tunis 3061 Frcs.. Livland und Kurland 872 M., 50 Lstrl., 1062 Rubel «uul S962 Rubel, Bukowina 40000 Kronen,!,ortugal 1071 Francs,־ und 9 Lstrl. Estland 6450 M., Spanien 26.12 Lstrl, Marokko 50 Frcs., Ukraine 14 000 Rubel, Clüna 7713 Lstrl. :und 300 Doll. Dk V«n׳waltung des J. N. F. hatte für das abgelaufcnc Jahr einen Betrag von 10 M illionen Franca veranschlagt. Daß diese Summe nicht aufgebracht ist, liegt teils an der ungeheuren Ent- Wertung der europäischen Valuta, teils an der bisher in verschiedenen Ländern noch nicht erfolgten Durchführung aller reorganisatorischen und propagandistischen Maßn ahme n. Aber die obigen Ziffern zeigen dennoch, welchen starken Widerhall das Manifest, das die Verwaltung des J. N. F. zu Beginn des Jahres an alle Katastrophen und bisher nie gekannte Verfolgungen und Unterdrückungen verarmten jüdischen Volksmassen aufgebracht wurden, legen ein beredtes Zeugnis dafür ab, wie sehr die Idee des Jüdischen Nationalfonds immer tiefere Wurzel in ihren Herzen geschlagen hat, . Der J. N. F. soll nunmehr aus dem Stadium «kr Vorbereitungsarbeit in das der Verwirklichung seines Kokmisationsprogranans treten. Zu diesem Zwecke liut

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