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Jüdische Rundschau · 1920-01-30 · Heft 8 (30.1.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 8 (30.1.1920)
Date
1920-01-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 52 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. ft •dieser kurzen Frist wird eine wichtige Arbeit nicht gefeistet werden, füll verbreche Eucli, daß nach• der Jahrcskoiifcreiiz der Jisclmw nicht drei, sondern vier Delegierte erhalten wird. U ssi sch kin weist darauf hin, daß die Wahl provisorischer Delegierter in die Palästina- Kommission nach den ausdrücklichen Beschlüssen der Londoner Leitung unzulässig sei. Mau habe auch der amerikanischen Föderation gegenüber die Zulassung eines provisorischen Delegierten abgclchnt. Was die Teilnahme des palästinensischen Jisclmw betrifft, so hat das Actions-Coinite in London zunächst einen ablehncnden Standpunkt eingenommen, weil dort Nachrichten vorlagen, daß leider eine Einigkeit im palästinensischen Judentum nicht hcr/ustellen ist. Nur w i r b e i d e und Jacobson bebarrten mit allein Nachdruck auf der Forderung und Beteiligung des Jischuw und s t e 111 e n dies zur Bedingung unserer Teilnahme an per Arbeit. Nur durch diese Pression wurde die Heranziehung palästinensischer Delegierter durchgesctzt. Aber bei dieser Forderung dachten wir nur an eine ernsthafte Vertretung. Leider muß gesagt werden, dali der ״Waad liasin.mi“ nicht einmal in seiner Vollzähligkeit d < c nötige Autorität besitzt, geschweige denn diese Versammlung, in der zahlreiche Mitglieder fehlen. Die Verschiebung abgelehnt. Bei der Abstimmung über den Vorschlag der Führer auf Verschiebung der Waiden stimmten 7 Mitglieder dafür, 10 Mitglieder dagegen. Der Gruppe der Arbeiter schlossen sieh noch einzelne ihr nahestehende Delegierte an. Die Redner des Unken Flügels wandten sich neuer-!ich gegen die Versuche, die aktiven Energien des Jischuw zu unterdrücken. Die Beteiligung der palästinensischen Delegierten sei um so notwendiger, als wir zur gegenwärtigen Palästina-Kommission kein Vertrauen haben. Ussischk/n wies darauf hin, daß er überzeugt sei, mit den palästinensischen Vertretern gut zusammen arbeiten zu können. Wenn er trotzdem für die Ver- Schiebung sei, so erfülle er mir den Londoner Beschluß. Was Wcizmanns Versprechen bezüglich der Erhöhung der Zahl der Mandate auf vier aulangt, sei er überzeugt, dali Wcizmami dies auf der Jahreskonfereii/, durchsetzen werde. Ich soll im Exekutivkomitee gesagt haben, die Jahreskonferenz über die Hauptfragen nicht entscheiden wird. Ich habe aber mir gesagt, dal! die Jahreskonferenz iibei־ die Nationalisierung des Bod e n s und das O e 11 o s s e 11 s c h a f t s s y s t e in nicht entscheiden wird, da die Londoner Konferenz beschlossen hat, die Fragen 11 ur dem Kongreß vorzulcgen. Wem! wir für die Verschiebung der Wahlen sind, so ge- •»ciiicht das nur im Interesse der Würde und des Anschens dieser Versammlung. Die drei wird Zersplittermig und Konflikte hervorrufen, die Zahl vier “,,“״ ,* 1.י.esc Konflikte vermindern, Ich bürge duftig ^aß Ihr vier durchsetzen werdet. Ich sage t!;;^ rate Euch! Nehmt teil an der J a h r *; q n f e r e 11 z und k ii 111 p f c t für Eure Anschauung e 11! Audi wir haben unser ׳;״.izcs l.ebcn lang gekämpft. Es gibt verschiede;;,. Menschen und verschiedene Strömungen im ׳Zionismus. Wenn Ihr jetzt ganz, zwecklos Wahlen veranstaUel, so wird das Ansehen dieser Versammlung schwer leiden. In den kommenden Wochen wird nicht viel getan werden; es sind erst grolle Geldsumcii erforderlich. Verderblich ist nur das gegenseitige Mißtrauen. Die Leitung befolgt keinerlei Versclilepptingstaktik, sondern es ist hier nur ein Kampf der Meinungen. Ablehnung der Teilnahme an der Jahreskonferenz. Damit war die Beratung dieses Punktes erledigt und es wurden noch mehrere Angelegenheiten besprochen. Auch die Frage der Wald von Delegierten zur Jahreskonferenz wurde in negativem Sinne entschieden. Dem ״Waad hnsinaiii“ war das Recht zu Entsendung von Delegierten ciiigeiäumt worden. Es wurden Stimmen laut, welche überhaupt den Wert der Jahreskonferenz in Abrede stellten; Ussischkiu werde nicht teilnehmen, die Amerikaner auch nicht. Wären die Angelegenheiten der Beratungen wirklich wichtig, so würden Ussischkin und Ruppin nicht fernbleiben und man hätte sie nicht ohne diese veranstaltet. Diese Ansicht beeinflußte auch die Entscheidung des ״Waad hasinani“. Als die Versammlung geschlossen wurde, hatten alle, wie der Vorsitzende bemerkte, das Oe füll I eines gcschlagenen Heeres. Beschluß der Jahreskonferenz des Hapocl-Hazair Jaffa, vom 3. bis 5. Tewet. I. Z u r I. a g e der J ״ d e 11 i n Ruhla 11 d. a) Nachdem die Konferenz in tiefer Ergriffenheit den Bericht des Chawer Levinsolin vom Zentralkomitee der ״Zeire-Zion“ in Rußland über die schreckliche Lage der russischen und ukrainischen Jmlenheit nngcliört hat, drückt sie ihr Bedauern darüber aus, daß in der jüdisehen Oeffentliehkeit — abgesehen von Protesten und Kundgebungen — < iluchgültigkeit gegenüber der fiirchtcrliclieu, in unserer Geschichte beispiellosen Tragödie und dem Schicksal von Zehntausenden unserer bedrängten Brüder und Schwestern herrscht. Die Konferenz fordert eine sofortige energische Aktion, uai diesen Teil des jüdischen Volkes, der vom gänzlichen Untergang bedroht ist, zu retten. b) Die Konferenz verlangt dringend von der zionistischci! Weltorganisation, sie möge ihre ganze Kraft und ihren Einfluß einsetzen, damit die Tore Palästinas sofort geöffnet werden und eine ausgedehnte Koloiiisationstätigkeit in Angriff genommen werden kann, damit cs möglich ist, einen Teil des Emigrationsstroms der russischen Judenheil nach Pa• liistina zu lenken. c) Die Konferenz, ersucht die zionistische Welt- Organisation alles mögliche zu unternehmen, uni die möglichst rasche Ucbcrsicdlung 11er jungen Pioniere (Cbahi/jni) von Rußland nach Palästina zu ermöglichen, damit sie das Land für die größere Emigration vorbereiten können. d) Die Konferenz beauftragt das Zentralkomitee^ einen Sonderausschuß ei11zusctz.cn, der in Gemeinschaft mit anderen Iustitutiöiieit li!!u Orgauisationen Palästinas Materialien über die Ereignisse in Rußlanvl sammeln, ordnen und veröffentlichen soll. II. Z u m Bericht des Zentralkomitees. a) Nachdem, die Konferenz *len Bericht des Zentralkomitccs hörte, konstatiert sie mit •Befriedigung die große Bedeutung der Arbeit, welche von der Partei im Laufe des Jahres auf den verschiedenen Arbeitsgebieten geleistet wurde. Die Konferenz macht das Zentralkomitee auf die Anregungen aufmeiksam, die während der Debatte geäußert wurden, in Bezug auf die Ausdehiimig der Arlnit in den Städten und der Kulturarbeit, bezüglich der Anknüpfung engeren Kontaktes mit den ״Zcire-Zion“ in der Diaspora, sowie über die Not- Wendigkeit der Herausgabe praktischer laudwirtsehaft* lieber Literatur für die Arbeiter lind die Wiederausgabc der Volksbrosclüiren ״Laain“ und der Zeitschrift ״Kol Haam“. . 1>) Die Konferenz billigt die Stellung des Zentralkomitccs in der Frage der V c re i 11 i g u n g d c r Arb e i t e ro r g a 11 i sa t io 11 c 11 in Palästina. Zugleich damit drückt die Konferenz ihren Wunsch aus, daß eine Möglichkeit für eine gemeinsame Tätigkeit gefunden werde. c) Die Konferenz macht die Arheiteröffeiitlichkeit in Palästina auf die Disharmonie unter der Arb c i t e. r s c h’ri f t aufmerksam, sowie auf die traurige Erscheinung *ler gegenseitigen Verleumdungen ־ und wendet sich an die Arbeitcröffcntlichkcit mit der Fotxfcrung der Schaffung kameradschaftlicher Beziehungen üt und außer Beruf. d) Die Konferenz bestimmt die Zeitspanne bi* zu unserer Weltkonfcrenz für eine energische Aktion zugunsten der Arbeitsbank. Zu diesem Zwecke soll *in Sonderausschuß eingesetzt werden. e) Die Konferenz begrüßt den Vertreter des Zen■ tralkomilees der ״Zcire-Zion“ in Rußland, der in Sondermission nach Palästina gekommen ist, um die Bezichmigen zwischen ״Hapocl-Hazair“ und den ״Zeirc-Zi׳»n“ zu regeln. 111. Zur Weltkonfcrenz des Hapoel-H . ׳ z a i r und *ler Z c i r e - Z i o ״. ’ * a> Die Konferenz billigt den Beschluß des Han,ן;״. Haza'ir in Palästina und in Westeuropa und dir Zein•■ Zion in Rußland, eine gemeinsame Weltkoni* . r c n z cin/tiberufen, um die beiden Teile der Arbeit*- bewegung im jüdischen Volke und im jungen Zionismu« zu vereinigen und eine gemeinsame Weltorganisation zu schaffen. b) Die Konferenz stellt für diese Weltorganisation folgende Grundsätze auf: I. Aufbau Palästinas auf der Grundlage eigener Arbeit und nationalen Bodens; 2. Aufrichtung der jüdischen Gemeinschaft in Palästina auf Grundlage der Gerechtigkeit und sozialen Gleichheit, im wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Sinne; 3. Hebräisch als absolute B\«i« unseres nationalen Lehens und Kultur, sowohl in Palästina als in der Diaspora; 4. Die Vorbereitung des Volke« in der Diaspora und seine Erziehung in Arbeit und m hebräischer Sprache für die Uebcrsiedluug nach Palas'i;:.,. c) Die Weltorganisation des Hapocl-Hazair und der Zeire-Zion bildet eine Soliderföderation innerhalb *kr zionistischen Organisation. d) Die Konferenz bestätigt die Wahl der Del*■• gierten für Palästina für die Weltkonfcrenz wie *ie vom Zentralkomitee vorgciioimnen ist: A. D. Oordon, Aronowitsch, Bloch, Tverski, Eiiczerjafc. Zwi jehuda, Jakob R a b i n 0 v i t s c h, Ada Fischin a 1111 und Josef S p 1 i!1 z a k. | IV. Zur J a ii r c s k o n f e r e n z in Basel, f n) Die Konferenz, verpflichtet die Delegation zur I Jahres! .mferr״/.. in Hasel, dort für den Beschluß der j ״H;:pn!'■?'׳/nir“-K011ferc11־z im vorigen Jahre bezüglich Wieder'!!* r..!!!trug *ler Einheit der zionistischen Well- Organisation cinzu treten und betont die Notwendigkeit, den 12. Kongreß so rasch w i e m ög I i ch einz 11 b c r ח I e 11. . b) Die Delegation des Hapocl-Hazair und der Z*'•׳־ - Zion in Basel hat *Ion Antrag zu stellen, sofort ein*׳ nationale Anleihe für den N a t i o 11 a I f o n *I « aus/usehrcibeii, um Land zu erwerben und einen arbeitenden Jischuw zu schaffen. e) Die Delegation hat in Basel unsere stete Forderung zu vertreten, die zionistische Leitung möge u 11 - v e r z ü g I i c h eine umfassende Siedlung« a r b e i t beginnen und die Einreise arbeitender Kräfte in das Land ermöglichen. V. V e.r s c 111 e d e n e £ a) Die Konferenz drückt ihren Wunsch aus, daß statt der Konferenz, tlie nach Rückkehr unserer Ge nosscu aus dem Auslände cinberufcn werden sollte, ein*־ Generalversammlung der M i t g I i c *1 e r *I e > Hapocl-Hazair in Palästina stattfinden möge. b) Die Konferenz beauftragt *las Zentralkomitee, sein Amt weiter/uführeu bis zur nächsten Konferenz bzw Generalversammlung, die nach der Weltkonfvicijz stattfinden wird wägungen, logischen und historischen Betrachtungen, die über diesen Gegenstand aiizustelle״ sind, von weit, weit zurückbleibender Bedeutung. Ich weiß also natiirlieh, daß es kluge Und gelehrte Erklärungen gibt, wie es zu der jetzigen N:1mc11sassi1״׳i!a׳ti011 gekommen ist. Ich weiß, daß es im Grunde gar keine so geringfügige Sache leichter Wahl ist, bestimmt durch Launen des Geschmacks, des guten Tons 11. dgl. allein, sondern daß die Namensgebung mittelbar diktiert ist von tieferen Rücksichten auf den Lebenskampf der Juden mit der fremden Umgebung. Man sagt vielleicht (was an sich mehr als unrichtig ist), daß Selma schöner klinge als Leih, vii Wirklichkeit aber wollen die jüdischen Eltern in ihrer größtenteils maßlose״, tntgesimdeii - lieber- Zärtlichkeit zu den Kindern ihnen keinen gelben Fleck, kein peinliches Erkcmuutgs/eiclien fürs ganze Leben mügeben. Ich weiß also, *laß dies ein praktisch' soziales und ökonomisches Problem darsfellt. Ich kenne auch ״gute Juden“, Gelehrte und Rabbiner, darunter auch ei.!eil Zionisten, die daran! hinweisen, daß die Juden bereits in weit zurückliegenden Epochen, im Altertum und Mittelalter, daß die Tliaminiin, die Schöpfer des Talmuds, die Gaonim und maßgebendsten־ Rabbiner in vergangenen Jahrhunderten mijüdischc Namen geführt haben (äimHch wie uns ja vorgehatten wird, daß schon unsere Ahnen i*1 Palästina nicht hebräisch, sondem aramäisch usw. gesprochen haben). Auch eure Eltern, Geschwister und Verwandten, Bekannten •und Hauslehrer usw., was werden die dazu sagen? Für die wird die Sache sicherlich nicht so ein* fach sein, wie für mich, und für euch. Für die wird es da hundert Rücksichten geben: erstens, zweitens, drittens, Haupt- und Nebcnrücksichtcn, solche der Er- Ziehung •mul solche der Gesellschaft (der jüdischen und der arischen), leichte und schwerwiegende, äußere und innere, ethische und ästhetische, praktische und ideale. Und all diese Rücksiclrtcn werden in Eimvcn- *hingen auslaufen,. vielleicht auch in Warnungen. Ver- Wahrungen. Für all diese,־־die da ein ״Problem“, vielleicht cm ״ernstes Problem“ sehen, ״eine Sache, die überlegt werden muß", einen Dunst und ein Dickicht I" "■■!!■.... .. ... .. I.... I ...in..!■ll.l II— des Fraglichen, zu Erörternden, zu Erwägenden - für diese müßte mau ganz, andere Aufsätze schreiben; eben ■problematisierende, betrachtende, argumentierende Aufsätze, mit kläglichem ״Zwar — aber“, mit ״Zumindest“, mit ״Allerdings“ u11׳d wie all die Kompromillsätze beginnen. Das weiß ich. Aber darum wende ich mich auch iiiciit an Juden und Jüdinnen schlechthin, die ja viel- Focli jetzt weit stärker sind im Argumentieren als im Charakter 11*1111 in der Rücksichtnahme auf ihre Gemeiiiscliaft, deren Eli re, Stolz und Schande, und die ich daher ״tmizusümmen“ nicht hoffen darf. Ich wende mich dioch darum au euch, die ihr in Bewußtheit der Lasten und Nachteile eines entschieden jüdischen Lebern#־ Wandels, trotz aller Bequemlichkeit, oft auch Eintraglichkcit der Assimilation, *ler Mimikry, euch doch gegen diese aiiflehnt -- euch frage ich: Wollt ihr gegen eure innere freie Wandlung die äußerlich erket in barste, die vorderste auiijüdische Mimikry, die auf der Nase so- Zusagen, die des Namens, beibehaltcn? Literarische Mitteilungen Im Verlage der Palästiiiakoimnission in Jerusalem erschien eine übersichtlich und liebevoll zusammengestellte ״Bibliographie Palästinas für die Kriegszeit“ Interessant ist die beigefügte statistische Tabelle.’ Unter anderem enährt man, daß die raobinischc Literatur im neuen Palästina zahlenmäßig den letzten Platz cimünimt.!11 Rußland kurz vor dem Kriege, entfielen auf die rabbtmsvlic Literatur mehr Bücher als auf die neuhebräische und profan jklische ztisammcngeiionitncn.!4 hcbraische Jerusalemer Tageszeitung ״Doar (y?.?csp°st) gibt zwei wöchentliche BciLagcn, englische u'nd eine arabische, heraus. eme Die zweite ״H a a wod a“ Nummer der hebräischen Zeitschrift (Organ des Hapocl-Hazair in Wien) ist soeben erschienen. Aus *I cm Inhalt: Bruch der Disziplin. S a w I a 11: Eine Kolonie der Selbstarbeitendea. D. $ i I b c r b u s c h: Erinnerungen an Pcrez Smolenskin. Dr. Ernst Müller: In den Spuren des Sozialismus. W a c h s m a 1111: Hapocl-Hazair und da« Galuthproblem. N. M. Leder: Zwei Lager. Au« der Bewegung: Brief eines Chaluz in Palästina an seine Verwandten. Die Hcchaltizkonfcreuz in Leinbcrg. Dr. Ruppin in Wien usw. In Amerika erschien cm hebräisches Konversation« buch init englischer Uebersetzung, das die nötigen Wörter und Ausdrücke des täglichen Lebens enthält. Das Buch ist von Daniel Perski und E. Ncumann verfaßt- In Petersburg verschied der bekannte Gelehrte! Michael Kalischcr, Verfasser von mehreren anj ßcscl;eiten Arbeiten auf dem Gebiete der jüdischen j Rechtsgeschichte und verwandter Disziplinen. Kalischcr I veröffentlichte seine Werke meistens in russischer | Sprache. Er starb 72 Jahre alt. Monatsschrift ״Esra“. Das soeben erschienene Monatsheft, der vom Wiener Jüdischen Hoclisduil.m«־ schuß heratisgegebencn und von Eugen Höflich r*׳*h gierten Monatsschrift ״Esra“ hat folgenden Inhalt: Dr. Artur Zänker: Zum jüdischen Kulturproblcm. Siegfried Schmitz: Zion und die Galuth. Mcir Wiener: Kern und Schale. Eugen Höflich: Jemsalem ist gefallen. L. Scliapiro: Er und sein Diener. Elijahu Rappeport: Aus den Lobliedern. Weitere Beiträge von: Artirr O. Lewis (London), Alex. Rnbbntowicz und Di*. Ernst Müller. — Einzelheft 1.80 M. Adresse: Wien IX, Alscrstr. 25.

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