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Jüdische Rundschau · 1920-01-23 · Heft 6 (23.1.1920) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 6 (23.1.1920)
Date
1920-01-23
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 38 'J U EDI SCH B RUNDSCHAU Nr. t a« da• prächtige Krankciiliausgrumlstfick in der Exerzier- ״trafle, da» lieule Siimmcu für Nielitjuden verschlingt! Was für ideale Wohnungen lasse« sieh dort licrricliteu, was für eine gesunde Luft garantieren die großen Au- |וזי4)״! Und in .anderen tiefenden, im Westen, im Zentntin und Süden besitzt die Gemeinde ebenfalls Grund• stücke die teils unbebaut sind, .teils fremde Mieter «ufnehnicn. Weshalb soll da nicht eine Unterbringung der Beamten möglich sein, damit diese sich mit niedri-־ ״crem Bargelialt begnügen können. Es gibt bereits Gcmcindegnmdstücke, in (lenen Wohnungen an Beamte frei vermietet sind, wäre es nicht für die Gemeinde vorteiliafter, reine Beamtemvoliimngcn zu schaffen, und das Ödialt um den inäßig bcrcchnetcii Wert dieser Woh- «tilgen zu kürzen? Und noch eines: Weshalb läßt die Gemeinde nicht ihre unbebauten Grundstücke für fiire Zwecke mit Gemüse lind Kartoffeln bepflanzen? Wäre dies nicht die beste Möglichkeit, «in nicht nur die Anstalten der Gemeinde, sondern auch die Beamten billig mit Lebensmitteln versorgen zu können? Die Herren der Gemeindeverwaltung, die im Mittelpunkt vxler ait der Spitze der verschiedensten kaufmännischen und wirtschaftlichen Zweige und Betriebe stehen, haben doch Beziehungen genug, um der Oemcinde ein hilli- «cs, günstiges Einkäufen zur Versorgung ihrer Beamten trnd Angestellten zu ermöglichen! Wäre dies nicht ein Weg für die Gemeindebehörden, sielt den Dank der Au* gestellten und darüber hinaus --- endlich einmal - auch die Anerkennung der Gemeimlemitglicdcr zu erwerben? Auch uns Zionisten steht das Interesse der Gesamt• beit der Berliner Juden, wie sie in der Berliner jüdischen Gemeinde ziisammengcfaßt ist, höher als unser Verlaugen, mitzuentscheiden über die Wege, die die Verw.altimg der Gemeinde zu gehen hat. Aus diesem' Inter- <*«c heraus haben wir das Recht und die Pflicht, mitzurateu, auch wenn uns das Recht verweigert wird, «itzutaien! An den Organen der Gemeinde ist es jetzt, unseren Anregungen naehztigehen und unsere Rat- «ehlige zu prüfen - und zu verwirklichen. Samuel Puchs, Berlin. Fuchs nicht mehr Vorsitzender de» C. V Gdi. Juslizrat Dr. Eugen Fticlis hat (wie diir'Tagcs- Zeitungen behaupten: auf dringenden ärztlichen Rat) sein Amt als Vorsitzender des ״Ccnlr.nlvercins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ niedergelegt. Er wurde zugleich zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Man wird wohl nicht felilgehen, wenn man den «deren <11 und für den Rücktritt des jahrelangen Führers m einer Stimmung der Provinz sieht, die sieb schon ״srf der letzten Hauptversammlung geltend machte. Da- ■!als gelang es Puchs nicht, viu Zusaininengehen mit den Zionisten in der Kongreßfrage auf Ciruitd der von ihm in Vorschlag gebrachten Bedingungen durdizusetzcn. Es zeigte sich, daß die Centraivereinler in der Provinz l'nclrs nicht mehr unlredingtes Vertrauen entgegenbrachten. Bei aller Achtung von seiner Persönlichkeit um! seinen Verdiensten liatle die Op|K>sition das Gekill), daß Fuchs den Kampf gegen den Zionismus nicht mH der Wut und dem Fanatismus zu führen bereit sei, da! diese Gruppen verlangten. Es ist anzuiiebmen, daß Fuchs diesen Tendenzen nachgegebcn hat, indem er auf sein Amt verzichtete. Philovcrlug. Der Ccntralverein hat einen Parteiverlag, der bisher den Namen ״Gabriel Rießer-Verlag" trug. Nachdem jetzt die Erben Rießers gegen die Verwendung dieses Namens Einspruch erhoben haben, hat der Verlag zur Erinnerung au den großen jüdischen Philosophen den Namen ״Ph i I o v c r I a g“ erhalten. Wir empfehlen den Herren des Centralvereiiis einen Aufsatz von Felix Perlcs, ״Die jüdi sc 11-g riec 11 is cli e Epi- -o«ic“, in der Zeitschrift ״Der Jude“׳, Juli 1919. Da wird die Bedeutung Pliilos gewürdigt «ud in die Worte xusanunengefaßt: ״So verlor das Judentum unter seinen Händen sein Bestes, ohne etwas dafür zu gewinnen. Ja, Huk» blieb selbst ohne Wirkung auf seine nächste Familie. Denn sein Neffe Tibcrius Alexander fiel vom judeutum ab, wurde römischer uandpflcgcr in Palästina und beschloß seine Laufbalm als Generalstabschcf des Titus bei der Belagerung und Einnahme von Jerusalem.“ ln Auswahl! * In ustim dclph'mi scheint das ״Hamburger Israelitisdtc Familienblatt“ Vcrötfcntliehuiigcn aus fremden Organen zurecht zu machen. Ans Alfred Kerrs ״Jerusalcm" druckt das Blatt mit großem Gesclvick alle diejenigen Stellen ab, die einen Ausdruck seines dcutselten Gefühls enthält, einiges über Bekämpfung des Antisemitismus und einige harmlose Natur- und Landsdiaftsschilderungen. Die Stelle, die von dem feigen Versteck spiel liandelt, hat die Zeitung vorsichtigerweise wcggclassen. Noch bedenklicher erscheint ums die Wiedergäbe des E i 11 st ein s ch e 11 Artikels. Glaubt man die Tatsadle, daß Einstein sich zum Zionismus bekannt Jftt, der Oeffcntlicbkcit dadurch verschweigen •zu können, daß mau die Sklle seines Artikels unterdrückt, in wcl- Hier er seine Hoffnung auf ein jüdischen Palästina zuin Ausdruck bringt? Vor allein aber, wer gibt dem Hamfnirgcr Blatte das Recht, seine eigenen assimilatorischen Tendenzen Einstein zu unterschieben, indem cs eine Stelle sperrt, die Einstein nicht gesperrt hat, nämlich «de Worte: ״Bis ihnen die Möglichkeit zur!Weiterwanderung gegeben wird.“?! Zur Ostjudenfrage Die Wirkung des Ein st c i n sch cu Artikel*. (Eigene Drahtung.) London, 18. Januar. Der Artikel von Prof. Einstein liat in England großes Aufsehen erregt. ״Manehester Guardia 11“, ״$ t a r“, ״I) a i 1 y Herald“, ״Daily Telegraph“ haben ihn abgedruckt. Antisemitisches Der frühere Staatssekretär v. Delbrück, einer der Führer der I )eutscliiiatioiialeii, bat sieb in der ״Jcnaisehen ,Zeitung“ in folgenden Worten über die deutsche Juden frage geäußert: ״Die völkische Frage birgt schwierige Pivibleme in sich, die nicht mit einer I landbewegung beiseitegeschoben werden können. Der übcrhamlnehmende Einfluß des jüdischen Geistes und des jüdischen Geldes af!f dem Gebiet der Presse und dein Gebiet der Kunst, die ,Vorherrschaft des Judentums auf politischem Gebict, wie sie durch und nach der Revolution in Ersclieiming getreten ist, bedeutet für unsere völkische Entwicklung ernste Gefahren, die mit allen erlaubten Mitteln bekämpft werden müssen. Die Ucbcrwimlung dieses jüdischen Einflusses ist in Deutschland von jeher um deswillen besonders schwierig gewesen, weil in? Laufe des vorigen Jahrhunderts über unsere Ostgrenzen fortwährend neue stamm- und landfrcjnde Elemente hereiuströmteu, die auf dem denkbar niedrigsten Kulturniveau standen. Die preußische Regierung hat diesen Zustrom im Laufe des letzten MensehenaUcrs nach Möglichkeit zu Ix-scliränkeii gesucht. Die jetzige Regieruug hat aber unsere Ostgrenzen ohne jede Ein• Schränkung auch völlig mittellosen und Iegitimationslosen Elementen vollständig geöffnet. Dieses Verhallen muß rückhaltlos bekämpft worden. Dagegen verwerfe ich jede Bekämpfung und Verfolgung des einzelnen Juden, lediglich auf Grumt seiner Abstammung, und verurteile aufs schärfste die unwabrhaftige, niedrige und verhetzende Kampfesweise eines Teiles der antisemitischen ],resse." Aus mehr •als einem Grunde interessant ist folgende Meldung der ״Welt atu Montag“• ״A111 i s e m i t i s c 11 e W i 17. e I e i e 11 von A 1111 s wegen. Auf einen Antrag auf N a 111 en sä 11 de* rung, den ein Rechtsanwalt für seinen Klienten bei der Regierung in Potsdam gestellt batte, ist ihm vom• Polizeipräsidenten Schonebcrg nachstehender Bescheid unter Tagcbuelimuiimer In A 15/19 zugestellt worden: Namens des Herrn Regierungspräsidenten ans Potsdam benachrichtige ich Sie ergV'lreiist, daß dein Namensänderungsanirnge für Abrahauisolnt nicht bat Folge gegeben werden können, weil ein triftiger Grund für die Namensänderung nicht vorliegt. Falls der Gesuchsteiler j«I.H־h durch seinen Namen A. etwa Sjxitte• leien ausgesetzt sein sollte, so würde der Herr Regicrungspriisident nach den bestehenden Bestimmui!- geu in der Lage sein, einem Anträge auf Naincnsänderung nälierzutreten.!11 diesem Falle würde er bereit sein, die Genehmigung für einen anderen Namen wie z. B, Rosenfehl, Morgcnth.au, Hirsch, Fuchs «sw. zu erteilen. Rein christliche Namen wie Schmidt würden dagegen nicht in Frage kommen. Die eiugercidite Geburtsurkunde erfolgt anbei zurück,“ Wir sind sehr damit einverstanden und begrüßen es, wenn 'die Versuche durch Namensänderung 'die verhaßte jüdische Abkunft zu verbergen, bei den Behörden keine Unterstützung findet. Die von dem Schöneberger Polizei- Präsidenten versuchten Witzeleien stellen ihm jedoch nicht zu und müssen scliarf zurückgewiescii werden. Herrn Abrahamsohn ist der Bescheid freilich zu gönnen! In dieser Angelegenheit ist eine ״kleine Anfrage“ erwähnenswert, die die deutschnationalen Abgeordneten Richter und Mumm eingebraebt haben und die unter Hinweis auf die zahlreichen Aendcrungcn jüdischer Namen und ein angebliches ״hohes öffentliches Interesse an. der Ständigkeit der Namen'* asm Angabe der Gründe bitten, die die Bundesstaaten״ zur Gestattung der Namensänderung veranlassen. Deutsche Presse und Zionismus Die ״Deutsche W i 1t scha f t sze i t uri g“ brachte in ihrer Nummer vom 15. Dezember eine aus* fiihrlkhe, wohlwollende Besprechung der zionistischen Bewegung au Hand der vom Pro Palästina- Komitee heraiisgegebeneii Broschüren. Die ״Deutsche Rundschau“ (Verlag Gebrüder Paetel, Berlin) veröffentlicht in ihrer Januar- Nummer einen Aufsatz von Hermann Struck in der Abteilung Literarische Rundschau. Der Artikel gißt eine Einführung in die zionistische Gedankenwelt und eine Besprechung' der haujrtsächlielistcn zionistischen Literatur. Damaschkes ״Bodenreform“ druckt aus der ״Jüdischen Rundschau“ den Bericht über eine Rede Sprinzaks in Dmdon ab. in welcher dieser darstellte, wie die Bilti, die als Idealisten ins Land kamen, dort, weil sie zuviel Boden hatten, zu Spekulanten werden' nuilltcn. Sprhvzak folgert daraus die Not- Wendigkeit der NationaJisicrung des Bodens, eine Fol״crung, der die ״Bodenreform“ beistimmt. ** Der ״Au slandd eut sch e“ (Stuttgart) veröffcntlicht einen Aufsatz, von Dr. H. B'rodc über dk deutschen Kulturintcrcssen in Palästina, in welchem er über die deutschen Kulturinstitute Palästinas refe• riert und anschließend auch einige jüdische Institute aufführt, allerdings 111*t einer politischen Tendenz, die wir abJehnen müssen, ׳־ Zur jüdisch-sozialen Frage Von DiT H. K a d i s c 11, Vöslau Immer mehr tritt das soziale Problem in d<r Vordergründ des öffentlichen Lebens und jede national! Bewegung, die keinen offen oder verhüllt iinpcrialirtisehen Tendenzen huldigt oder einem wüsten Rr*T״l. nationalismus verfallen wiU, muß schon unter dem Gesichtspunkte dem sozialen Gedanken Rechnung gen, daß eine nationale Kultur ohne Erneutrung der gesellschaftlichen E i n r i c h i n ״ - gen bei der zunehmenden wirtschaftlichen Ve rriet •י hm« der Masse eine Utopie bildet. Gilt das Gesagte von jeder modernen nationale Bewegung, so fällt dies insbesondere schwer in die Wa«. schale bei der jüdischen Renaissance, der«, Ziel die Erhaltung und Erneuerung des ganze* jüdisdien Volkes sein soll. Ihre Haupttätigkcit gtjdclu bis jetzt darin, für das jüdische Volk das jüdische [ ,׳״,<! — Palästina — als Emigrations- und Kultur/urtrum zu erlangen. Dieses Ziel scheint erreicht zu sein, wenn nicht unerwartete Ereignisse eintreten und wenn nidi! in zwölfter entscheidender Stunde das jüdische Volk versagt. •־־ Damm müssen die jüdischen Massen und ,ülem die jüdische J u g e 11 d fiir die neuen Aufgaben, du ihrer harren — sowohl in Palästina, als auch in der Diaspora - sjiezicH auch in sozial-wirtschaftlicher Hmsicht erzogen werden. Die Judenfragc ist w.b! keineswegs ein •ausschließlich wirtschaftliches Problem; aber ihre so z i a I e Seite tritt immer mehr in den Vorticigrtmd, weil einerseits die große Masse unserer 111a«n1cl! und geistig Arbeitenden, besonders im Osten, immer mehr wirlseliaftlidi verelendet und weil andererseits das indisehc Volk in seiner Gesamtheit fiir die traurigen Kons« tpien/en der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, :de r auch für die Tätigkeit der verschiedenen soziairx v.jiutioiiären Strömungen verantwortlich gemacht wird. Sicherlich ■muß es jedem Juden treistclten, •sowohl m Palästina, wie in seinem jetzigen Wohnsitze, sieb einsprechend seiner Weltanschauung und seinen wirtsdmfiliehen Interessen der ihm nächststehenden Parte» «n/uschließen. Er sollte dies aber erst dann tun, nadxlem ef einen genauen Einblick in das Parteileben üherstnitpt und speziell auch i! das Wesen des Sozialismus ussl der einzelnen Richtungen der sozialistischen Bewegung *ich verschafft ha.. I>ie übliche Auffassung, sich entweder einer der soge. annteu bürgerlicJicn Parteien, oder der marxistischen Sozialdemokratie, ״als dem kleineren Uebel“ aiisddießcn zu müssen, gehört zu den vielen Oberflächlichkeiten',und Schattenseiten unseres krar. - k e n jüdisch-j>olitischcn Lehens. ln einer Zeit des Ziisaiiunenbnichcs des ges.anm.v1 alten Partei Wesens, in welchem einerseits der (il.taJu.■;ui die Giife und Ewigkeit der kapitalistischen Wirtscliaft;-' Ordnung immer mehr schwindet, in der andererseits aber stets weitere Kreise — auch unter den Juden grkennen, daß der Sozialismus als Weltanschauung nicht identifiziert werden kann mit den bestehenden Fraktionen der Sozialdemokratie, der Ko in ui unisten und Anarchisten, darf nicht länger eine Erörterung der verschicdcnen Richtungen im Sozialismus unter dem Gesichtspunkte der jüdischen Moderne verschöbet werden. Geschieht dies nicht bald, dann wird sich dies in erster Linie in unserer Jugend he- W e g 11 n g, in zweiter Linie, sowohl in Ikilästitm, wie in der Diaspora in der Verschärfung der Gegensätze einerseits innerhalb der einzelnen z i o!1 i s t i s c 11 e 11 G r u p p e n, aber andorcmctr» zwischen ihnen, empfindlich fühlbar machen. Bereits vor einem Jahrzehnt habe ich meinen dicslvzügliehen Standpunkt in der ״W e 11" dahin präzisiert, es sei unbedingt nötig, daß das Bürgertum sieb so- 7. ialisiere und das Proletariat sich nitmarxisierc, soll nicht eine soziale Disharn’onie ist den Reihen platzgrcifen. Die Entwicklung, die unterdessen sowohl m der Diaspora, wie in Palästina sich entweder vollzogen hat oder im Begriff is!, sich zu vollziehen — ich verweise hier nur auf den G a r u 11 g s - 11 ״ d Wand- 111 u g s p r o z c ß in der zionistischen Jugend, sowie innerhalb der Po a I e- Z io n i 9 t cn zeigt die Richtigkeit meiner Auffassung. Ohne in diesem Artikel auf die Einzelheiten cn.zti־ gehen, verweise ich für heute nur auf die Notwendigkeit, daß einerseits der nächste Kongreß und andererseits die verschiedenen Landesparteitage sich in der Zukunft m ehr als in der Vergangenheit mit den ö k o 11 o ־ mischen Problemen beschäftigen. Jedenfalls wird t* auch notwendig sein, bereits in den Seminaren und Kur s en de r J ugc 11 d b e w egu n g de r soziale« Ausbild ungderzionistischcnAkadcmikcr eine erhöhte Aufmerksamkeit zu/uwenden, soll «ich: die zionistische Jugend und mit ihr die gesamte *•>- nistische Bewegung einen großen Scluulen erleiden Aufschub der Ostjüdischen Konferenz infolge der in jüngster Zeit entstandenen Veriretus- Schwierigkeiten haben wir uns veranlaßt gesehen, auf Ersuchen fernliegender Ortsgruppen, die Ostjüdische Konferenz für einige Zeit a u f zuscb ie be n. ׳' Der neue Konferenztcrmin wird noch be kn 1 ui tg etreitw werden. Verband der Ostjuden in Deutsch!**! Berlin N. 24, Augustvtr. 15.

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