Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 90 (19.12.1919)
- Date
- 1919-12-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 706 1# ׳• b:i!11 pilf׳ :IMi JUEDISCHB RUNDSCHAU Nr. 90 der Anstalt, Dr. Viktor Kellner, früher Lehrer an» hebräischen Gymnasium in Jaffa. Kellner zeigte an konkreten Beispielen, wie senr es notwendig sei, die jüdischen Schüler ihrer Eigenart gemäß zu behandeln, in ihnen gewisse Fähigkeiten zu wecken, die infolge ihres Milieus verkümmert sind, er legt auch die Prinzipleri dar, welche den jüdischen Lehrer bei seiner ,Tätigkeit leiten müsse, die eine Synthese zwischen freier Entfaltung der Schüler und unerläßlicher Disziplin darstellen. Der ״Jüdische Sc 11 ul v e re i n“, der die Finanzierung ■des Gymnasiums übernommen hat, veranstaltete arm 7, d. Mts. eine sehr zahlreich besuchte W erbeversamml ung, an der zahlreiche intellektuelle Kreise teilnahmen, die bisher unserer Bewegung ganz lerngestanden sind. Ein grundlegendes Rete rat hielt Direktor Dr. Kellner. Er bezeichnet« als Ziel der Schule, die verkümmerten ttrjüdischen Instinkte zu stärken und die erworbenen schlechten Oalutheigenschaften zu bekämpfen. Die Freude an der Natur, dieser urjiidische Trieb, ist der Jugend wiederzugewinnen, die spezifischjüdische Intellc-ktualität ist von dem Krebsscluiden der Oberflächlichkeit, der Geistesflucht, von dem ״Journalismus“ zu befreien. Notwendig ist unsere Schule vor allem■, um der jüdischen Jugend ihre Vergangenheit, die jüdische Kultur, die Bibel und die hebräische Sprache wiederzugeben. In einer Ansprache wies sodann Oberrabbin-er Dr. € h a j e s darauf hin, daß erst die jüdische Schule eine wirkliche Annäherung zwischen Juden und Nichtjuden ermöglichen wird. Träger der politischen, kulturellen und geistigen Weiterbildung des Zionismus sollten die zionistisehen Studenten sein. Daß dies bisher in nur geringem Maße der Fall ist, ist eine Folge der spezifisch österreichischen Entwicklung des zionistischen Akadetn&ertums und liegt auch an äußeren Verhältnissen, insbesondere an der durch den Krieg bewirkten Zerrüttung. Die Studentenschaft ist sich dieser Sachlage wohl bewußt und beginnt sich zu sammeln. In dieser Woche fand der Zweite jüdische Studententag, einberufen vom Jüdischen Flochschulausscliuß ״Judäa“, statt, der mit einer Anzahl Veranstaltungen verbunden war. ln der Eröffnungssitzung hielten Oberrabbiner Dr. Chajes, der Sekretär des jüdischen Pädagogiums Zwi Die send ru ck, Abgeordneter Stricker und Ingenieur Ackermann Ansprachen, die den Pflichtenkreis der Studentenschaft von verschiedenen Seiten beleuchteten. Während die ersten beiden Redner das Hauptgewicht auf die geistige Verpflichtung des Studenten legten, forderte Abgeordneter Stricker energische politische Betätigung und Ackermann, der Obmarin des Sportklubs ,,HaJooach“, intensive sportliche und körperliche Ausbildung. Die des Studententages waren einer Kritik der des Ausschusses gewidmet und fanden ihren In den durchgeführten Neuwahlen. Debatten Tätigkeit Abschluß Vom jüdischen Leben in Sibirien und der Uralgegend L. Z. B. Oe spärlichen Nachrichten, die ms aus den Gegenden des östlichen Rußlands und Sibiriens erreichen, zeugen von einem lebendigen jüdischen Leben und starker nationaler Entwicklung. (Me allgemeine Lage der Juden in diesem Gebiet ist weniger politischen Wirren unterwerfen gewesen, als im bolschewistischen Rußland oder der Ukraine, und wenn ihre wirtschaftliche Lage auch keineswegs als gesichert bezeichnet werden kann, ist sic doch nicht durch Pogrome und Exzesse bedroht, wie in Polen oder in den von Petljura und Denikin besetzten Gebieten. Die jüdischen Organisationen Amerikas haben ein großes Interesse für die jüdische Arbeit Sibirien gezeigt. Ende Juni d. J. war Dr. in Rosenblatt als Vertreter verschiedener amerikanischjüdischer Institutionen in Sibirien und hatte bei dieser Gelegenheit Unterredungen mit Koltschak (über welche die ,,Jüdische Rundschau" schon berichtet hat). Bei diesen Unterredungen hat er sehr energisch betont, daß das amerikanische Judentum am sibirischen stark interessiert sei. Die jüdischen Gemeinden Sibiriens sind jetzt auf freier demokratischer Basis organisiert, und zwar auf der Grundlage des Iteoportiorialsystems. Die Genieinden gelten allgemein als di« Elemente für die nationale Entwicklung der sibirischen Juden־. Palästinaarbeit in Sibirien. Obwohl die lokale Tätigkeit viele Kräfte der sibirisehen Juden in Anspiuch nimmt, wird doch gleichzeitig eine rege Arbeit für Palästina geleistet. So tand Ende Juni in J eka t e ri neil b u rg eine Konferenz der ZeIre- Zion statt, obwohl Jekatermenburg damals mitten im Kriegsgebiet lag. Eine der Hauptgegenstände der Beratung war die Frage der Errichtung von besonderen Palästina-Abteilungen bei jeder jüdischen Gemeinde. Es wurde schließlich!«schlossen, nicht auf dieser Form der Unterstützung der Palästinaarbeit zu bestellen, sondern nur zu verlangen, daß die G ein! ei 11- 11 e n sich an den Sammlungen für den Na t io na 1 fo.n d s und anderen Fonds b et c il igen. Ein großer" Teil der Debatten beschäftigte sich mit der Frage der vorbereitenden Arbeiten für die Kolonisation. liHe Konferenz vertrat der! Standpunkt, daß bei den herrschenden Lebensbedingnngen Osteuropas die Aufmerksamkeit aller Juden von Einfluß auf di« Palästinaarbeit gelenkt werden müsse. Eingehend wurde;;ach über die Chaluzbewegting gesprochen, die;11 vielen sibirischen Städten besteht. Zur Förderung des Na t io na 1 f<011 d s wurde beschlossen, die Selbstbesteuern 11g durchzuführen. Sammlungen wurden für der! Landa rb e i ter f on tls und zur Errichtung eines E in wand c re r 1! a u sc s in einem palästineusisehen Hafen veranstaltet. Eine weitere Konferenz fand im Juli ebenfalls in J ekaierinenburg statt. Auf •dies«■ wurde besonders die Arbeit des Nationalfonds und seine Förderung in Sibirien besprochen. Die Grundsteinleg ung der Universität wurde begeistert begrüßt Sibirien war 5 Jahre lang von jeder Verbindung mit Palästina abgeschabten, so daß jede Nachricht und jede Zeitung aus Palästina freudig au!genommen wurde. 1918 wurde eine Gesellschaft ״Harn israch Haracho k" begründet, um in Palästina Handel und Industrie zu eiltwickeln. Die dafür aufgebrachten Mittel sind aber in Anbetracht des Valutastandes zu gering, um die Arbeit zu beginnen. Palästina Vom Sanitätswesen K. Z. IL Zurzeit existieren in Palästina folgende sanitäre Einrichtungen: 1. das 1912 von Nathan Straus gegründete Jüdische Gesundheitsamt, das in der Hauptsache zur Bekämpfung der epidemischen Krankheiten gegründet wurde. Es umfaßt Abteilungen für MaIari a, für Augenkrankheit en und für Bakteriologie. Den Umfang der Tätigkeit des Instituts ersieht man aus der Tatsache, daß in den letzten vier Jahren zur 'Bekämpfung der Malaria 61 447 Blutunter- Buchungen vorgenommen wurden. Im . selben Zeitraum haben (über eine halbe Million Augenkranke das Institut aufgesucht. 2. Das vom ZionistischenActions-Comite 1908 zu Ehren von Max Nor d a u s 60, Geburtstag gegründete P a s t e ur i 11 s t i t u t. 111 diesem existiert eine Abteilung gegen Tollwut, die in den letzten sechs Jahre 1548 Patienten behandelte. Eine große Reihe von Bhituntersuch ungen wurden vorgenommen. Ferner wurden 7100 Personen geimpft. 3. Die ״Hadassah", deren eigentliche Tätigkeit erst im Kriege begonnen hat, verfügt heute über drei Kranken hä user (Jerusalem 112 Betten. Jaffa 18, Saffed 50), Ambulanzen in sechs palästinensischen Städten, die allein im Mai 1919 vor» '27800 Patienten benutzt wurden, Zahnarztliehe Kliniken in Jerusalem und Jaffa, bakteriologische Institute in Jerusalem, Jaffa und Saffed, Schwesternheime in Jerusalem und Saffed. 4. Außerdem existieren bekanntlich eine große Reihe von Krankenhäusern in Jerusalem, Jaffa, Saffed, Tiberias, Haifa und Hebron und in den Kolonien Sichren Jacob und Chedera. Sämtliche jüdischen Sanitätsunternehmungen in Palästina haben auch für die arabische Bevölkerung Unschätzbares geleistet. Die Araber bekünden den jüdischen Aerzten größte Dankbarkeit. Dr. Krilisky, einem der Aerzte der ״Hadassah“ wurden von mehreren Arabern Geschenke ■mit der Aufschrift überreicht: ״Heil Dir, der Du Blinde sehend machst“. Die Aerztescnaft Palästinas Ist in der jüdisch-medizinischen Gesellschaft organisiert. Außerdem existiert die Gese 1 ls chaft hebräisch sprechender Aerzte, der heute 60 Aerzte, zwei Tierärzte und fünf Apotheker an gehören und der die Zeitschrift ״Harfua“ lierausgibt. Die Halenfrage Die bekannte englische Zeitschrift ,״Quartefly Review“ veröffentlicht in ihrer Nummer vom September 1919 eine Auslassung der Hätidclskamwer in Jaffa, in welcher die Frage diskutiert wird, ob der große zukünftige Hafen Palästinas in Jaffa oder Haifa angelegt werden soll. Es ist bemerkenswert, daß die Jaffaer Handelskammer, im Gegensatz zu zahlreichen Ausrührungen der letzten Zeit, Jaffa für geeigneter hält als Haifa. Ke Kammer weist besonders auf das viel bedeutendere Hinterland Jaffas hin, vor allem aber auf die Import- und Exportziffern, welche lauten: Jaffa 'Haifa Import . . 1 277 000 ägypt. £ 468 414 ägypt. £ Export . . 728 254 ״ 140 377 ״ ״ Die Abteilung für Handel und Industrie im Londoner Zionistischen Zentralbüro hält diese Darstellung für einseitig und betont die Bedeutung Haifas besonders als Endpunkt der Zweiglinie der Hedschasbahn. Außerdem besitzt Haifa einen ausgezeichneten natürlichen Hafen, während in Jaffa der Hafen erst erbaut werden rpüßte. Unzweifelhaft steht jedenfalls fest, daß der Ausbfp einer der beiden Häfen von entscheidender Bedeufür die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas sein wird. Palestine Oil industry Stiemen Eine Gesellschaft mit obigem Namen wurde in London mit einem nominellen Kapital von 25 000 Pfund registriert. Die Begründer der Gesellschaft, über die die ״Jüdische Rundschau‘‘ seinerzeit schon eine kurze Ankündigung gebracht hat,sind die Herren Ilia Paens o n *und M. W i 1 b u s c 11 e w i t z. Die Gründung der Gesellschaft ist in verschiedener Hinsicht der Initiative der Retrograder Gesellschaft für die kommerzielle Ent- Wicklung Palästinas zu verdanken. Die Gesellschaft soll von drei Direktoren ’ geleitet werden, von denen einer von der Arbeiterschaft zu wählen ist. Dieser von der Arbeiterschaft gewählte Direktor braucht nur zehn Aktien zu besitzen, ,während die anderen Direktoren je 5000 haben sollen. Anstellungen und Entlassungen können mir mit Zustimmung aller drei Direktoren erfolgen. Ueber die Verteilung des Profits ist folgendes vorgesehen: 6 0/0 Dividend« erhalten die Aktionäre; vom Rest zunächst 20 ״/« die Angestellten, entsprechend ihren Gehältern; 25 0/0 für einen Reservefonds; 5 °/0 für einen Fürsorgefonds (für Witwen und Waisen der Werksangehörigen); 10 ”,0 der Aufsichtsrat; die restliehen 4Ö " <> die Aktionäre. Papierindustrie Die Papierindustrie wird im zukünftigen Palästina eine große Bedeutung haben. Rohmaterial existier^ wenn ־"*“־י & * ‘ -*•-, * V ~ ... auch nicht in solchem Umfang wie in Aegypten, noch in ausreichendem Maße, um Erfolg zu versprechen, zumal das verfügbare Rohmaterial größer werden wird, sobald der Ackerbau einen größeren Umfang annlnimt, insbesondere der Anbau von Reis, der für die Papierfabrikation von großer Bedeutung ist. Zölle. Folgende Zölle werden Jetzt in Jaffa erhoben: 11 <>/0 auf alle nach Palästina eingeführten Waren, dazu l Wo, das die Stadtverwaltung von Jaffa erhebt. Alle Zölle gelten cif Jaffa. Diese Bestimmungen gelten nicht für Tabak. Dieser wird zur Regie Ottoman gebracht, die folgende Abgaben erhebt: Deutschland Die antisemitischen Kliniker Halle a, S., 13, Dezember. Die Klinikerschaft der hiesigen Universität hat I! einer nicht ordnungsgemäß angesetzten Versanunlun! mit starker Majorität den 'Ausschluß der Jude! (der reichsdeutschenü) aus der Klinikerschaft beschlösse«, Die jüdische Studentenschaft richtete darauf eine Eingabe an den Dekan, die Erfolg hatte: die Kliniker wurde! zur Zurücknahme ihres Beschlusses gezwungen. Achnliche Versuche der Kliniker, die ein Zweck■ verband zur Wahrung ihrer Berufsinteressen׳ sind, haben in Gießen, Marburg, Rostock stattgefunden. Sie beweisen wiederum, daß die Universitäte! noch immer Pflanzstätten übelsten Chauvinismus und verstecktester Reaktion sind. Hoffentlich scheitern diese Versuche am Widerstand der jüdischen Kliniker. Be reits einige Zeit vor Kriegsausbruch machte der Antisemi■ tismus der Klinikerschaft viel von sich reden. Damals versuchte man freilich ״nur“, Ausaahmcbestimmungea gegen ostjüdische Studenten durchzuführen. Lewer fanden diese Bestrebungen in jener Zeit nur an de« zionistischen Studenten energischen Widerstand, während der K. C. nach beiden Seiten hinkte. Schon damals wurde ihnen prophezeit, daß auch die Rechte der deutsch-jüdischen Studenten einmal verteidigungsbedürftig sein würden. Heute ist diese Situation da! Unaufrichtige Kampfesweise. Der ״Pommersche Landbund", die Wochenschrift derer in Pommern, die ii der gegenwärtigen Situation Deutschlands ihre wichiigsk und vornehmste Aufgabe in einem mit allen Mittel! des Ungeistes und der Verhetzung geführten Kampf gewählten Titel ״Gemeinschädlidier Rassen- und°Klassen• haß“ eine längere Abhandlung, die so ziemlich all das wiederholt, was auf Seiten der Leute, die nicht alle werden, heutzutage über die Kriegsschuld der Juden und über die jüdischen ״Weltherr sdhaftspläne“ in Flugblätter! und Broschüren immer wieder nachgeschwätzt wird. Sein spaßig ist es nun, daß der biedere Ifommersche Landbund auch die ״Jüdisch e Rundschau“ als Kronzeuge! dafür heranzuziehen sucht, daß das internationale jüdische Kapital diesen Krieg gewollt habe, um die jüdische Weltherrschaft auf pflanzen zu können. Es wird mit triumphierendem Lächeln in Sperrdruck folgend« Zitat (selbstverständlich ohne Angabe der Nummer, der das Zitat entnommen ist) aus der ״Jüdischen Rundschau" gebracht: ״Für das jüdische Volk war dieser Krieg das elementarste und revolutionärste Ereignis seiner Geschichte seit der Zerstörung; des Tempels. Das, was die Väter durch zwei Jahr tausende hindurch als höchstes Ideal sahen, hat der Krieg mit ungeahnter Schnelligkeit auf den Weg der Erfüllung gebracht.“ Es braucht nicht erst gesagt zu werden, daß es sich, wenn man das Zitat in diesen Zusammenhang hineinstellt (das nächste Zitat sprich nämlich vom ״Hauptziel der jüdischen Weltherrschaft“ um eine glatte Fälschung handelt, die liberal da unmöglich sein sollte, wo man sich nur eine Spur von journalistischem Anstand bewahrt hat. Denn wem man das Zitat der ״Jüd. Rundschau“ im Zusammenbau? las, so mußte es auch Leuten von noch geringerer Intelligenz, als sie in der Redaktion des ״Hommerschen Landbundes" zu Hause ist, ohne großen Kraftaufwand an Denkvermögen klar sein, daß hier lediglich darauf angespielt war, daß durch die Ereignisse des Welt- Krieges die Frage eines jüdischen Pal äst in* in ein ganz neues Stadium gerückt worden ist. Lediglieh im Zusammenhang hiermit, daß der zweitausend Jahre alte Traum der Wiedergewinnung des alten Stammlandes nun plötzlich Wirklichkeit werden sollte, war von der revolutionierenden Wirkung des Krieges auf die Geschicke des jiklischen Volkes gesprochen worden Pläne auf Errichtung einer jüdischen Weltherrschaft existieren nur in den Köpfen der Redakteure des ״Pommerschen Landbund", des ״Knüppel-Kunze“ und seiner Gesinnungsfreunde, wo sie im Verein mit anderen kraus« Gedanken eine nicht gerade imponierende Gehirnschale»■ füllung ergeben. Die Unabhängigen gegen den Antisemitismus. Die Nr. 90 Unabhängigen gegen d von* Parteitag der U. S. P. D. angenommene Resolutioi gegen den Antisemitismus hat folgenden Wortlaut: ״Der Parteitag stellt fest, daß der Antisemitismus die Fletze gegen die Juden als Juden, auch in Deutscl! land die Waffe der monarchistischen Reaktion ge worden ist, wie er als steter Begleiter der intematb nalen Reaktion darauf ausgeht, die Solidarität de! Proletariats zu zerstören, den Charakter des Klasse* kampfs zu verdunkeln und die revolutionären Kräfte zu lähmen. - Der Parteitag fordert das klassenbewußte revohit» näre Proletariat Deutschlands auf, alle Formen diese! Hetze im Bewußtsein ihres internationalen reaktiv nären Charakters auf das entschiedenste z! bekämpfen. Der Versuch der Konterrevolufe das Gift dieser Hetze in die Betriebe zu tragen u!> durch Treibereien gegen die cingewanderten ja disdhen klassenbewußten Proletarier die international Solidarität der revolutionären Arbeiterschaft zu zu stören, wird an dem entschlossenen Widerstand de deutschen revolutionären Proletariats scheitern. listische^ derzeitig deutschligionsg» aber au leistung antisemi deren g< christlicl ■ären 2 kraten i sich de ihre wir Mitbesti ttsw.) a demokn dende Stützpui ausgenm und St« schließt! Kultusa! Entsche Ein 1 Meldung Bolschewi wisti scheu wurden v erschösse! Dies dem Anti K01 Leide für den trauenslei Berl ע jüdische steht auf Geschnittener Tabak Zigaretten Zigarren Schnupftabak 1:1 ׳.;bi11c n׳;fb?ibiij Piaster 87,75 per Kilo ״ ״ 131,125 75 °/0 ad valorem ./׳־100 Gegen das Chemnitzer Wahlunrecht, das wir W reits geißelten, wendet sich die melirhcitssoziaüstiscl! Volkss'timm« am 10. Dezember. Sie schreibt: ״Es ist nicht zu verkennen, daß dieses Wall unrecht innerhalb einer auf die Demokratie gestellt« | straße Kommune geübt, wie es Chemnitz seit der RevolutW ist, auch der alten Minderheit als ein nicht ya!J genug zu beseitigendes Ueberblcibsel aus der Zei erscheinen müßte, die endgültig vorüber sein soll. D> politische Ehrgefühl, die allgemeine Menschlich^ tritt als Förderer auf, um besonders von den Herr« die sich stets mit großer Geste als liberale Demokrat! sehen lassen, die ״Gewährung“ eines den allgemein« politischen Wahlgrundsätzen nicht so beschäme« widersprechenden Gemeindewahlrechts zu erlangen. Nun wird uns freilich eine Erklärung gegeben, <f solche Rückständigkeit in das allgemeine materi* vormittag »ische St teilung ( Ostj straße l‘ gegen stä Naturwis »chaft, J! neuen Z düngen < land, Bei Berl verein Pezemb! straße 7 und bin freizuhal Berl anstaltet Oränienl alle bef halten. Berl für 1 Denkt a Kinde rgi Glase Frau Ar Aut Anr abgehoit Beri eine Zw Gruppe, gedenkt, Daniel-E die eine tums be human it ethische suchen; entsprec koopera liehst ג ineidung Ausscha in Palä! maßes : unters cl׳ tums in tung ei: dem di Situatio׳ licher n nähme strebunj '1 a m 1 Bei H o o f i band« a r b e i arbeit i Kriegsz stuben träge v und die rinnen 1 tätigen sich sc werden siveren Ch Jüdisch