Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 90 (19.12.1919)
- Date
- 1919-12-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seile 704 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Nr. •0 Die Politik des Emir Faisul lieber dieses Thema schreibt ״Zionist Review“ in der Dezembernummer: * ״Der Emir Faisul ist in Paris und hat es äugenscheinlich nicht sehr glücklich dort getroffen. Nach seiner eigenen Erklärung hatte er zwei Hauptziele: 1. seine Idee eines vereinigten Arabiens, einschließlich Pa- Iä s t i n a , Syrien ׳und Mesopotamien, angenommen zu sehen; 2. die Franzosen zu überreden, von der Be- Setzung der syrischen Küstengegend durch französische Truppen Abstand zu nehmen. Es ist Grund, anzunehmen, daß er schlecht genug beraten war, als er versuchte, französische Unterstützung sowohl auf Kosten Englands als auch der Zionisten zu erlangen. Natürlich waren das mir leere Intrigucn, und wir können nur bedauern* daß einige der Ratgeber des Emir, die jetzt um ihn sind, so kurzsichtig und unerfahren sind. Seit Oberst Lawrence den Emir verlassen hat, ist die Diplomatie des Emir mehr durch ihre Irrtum er als durch ihre Erfolge bemerkenswert. Der ״Temps“, zweifellos von! französischen Auswärtigen Amt beeinflußt, stellt absolut in Abrede, daß der Emir bei seinem Ucbereinkommen mit England irgendwelche persönlichen Forderungen überhatipt habe', oder daß es überhaupt arabische Ansprüche auf Palästina oder die Küstengegend von Syrien, gäbe. Es würde Irrtümer dieser Art aufklären, wenn alle darauf l%üglichen diplomatischen Dokumente veröffentlicht vürden und ihre Bedeutung diskutiert werden könne. Jedenfalls würden die Ratgeber des Emir gut daran tun, dahin zu wirken, daß das arabische Problem in Offenheit und in Harmonie mit allen betreffenden Faktoren gelöst werde. Ueber die politischen Konferenzen in London verbreitet der Pariser Korrespondent des ״New York Herald“ einen Bericht, der u. a. besagt: ״Es wurden Beschlüsse gefaßt, die die Möglichkeit eines raschen Friedensschlusses mit der Türkei gewährleisten.“ Die Zukunft Ostgaliiiens Der Oberste Rat hat über Oslgalizien eine Entscheidüng gefällt, welche Pole n ein 25 j ii h r i g e s Mandat über das Land zu,weist und bestimmt, daß nach Ablauf dieses Mandates Ostgalizien a u tonom werden •oll. Diese Lösung der Frage wird allgemein auf englisch«! Einfluß zurückgeführt. Die englische Politik denkt an die Bildung eines großen föderativen Rußlands und hat aus diesem Grunde sich für eine Maßnahme eingesetzt, die die Erfüllung der ukrainischen Wünsche auf Ostgalizien wenigstens in späterer Zeit als möglich erscheinen läßt. Die Polen fassen die getroffene Lösung demgemäß überall als eine ausgesprochene poütische Niederlage auf. Wie sich die Steilung der Juden gestalten wird, ist leider nur zu klar: in den nächsten 25 Jahren wad sich diese Situation von der der Juden I» den »deren Gebieten Polens nicht unterscheiden. t Amerikanische Massendemonstration gegen ilfe ukrainischen Pogrome in der Ukraine. Ende November fand in New York eine der gewaltigsten Massendemonstrationen statt, die jemals ui den Vereinigten Staaten gesehen wurden. Eine halbe Million jüdischer Arbeiter verließen um Mittag die Arbeit, alle Läden und ,Ge- »chäftshäuser wurden geschlossen. An der Spitze eines Zuges von mehreren nunderttausenden Personen mar- *cnierteri 25 000 amerikanische Soldaten und Matrosen «nd englische Legionäre. Auf dem Massenmeeting in der Carnegie-Hall, dem die Soldaten und die Delegierten der hervorragendsten Organisationen beiwohnten, sprachen außer den bekannten jüdischen Führern Louis Marshall und Richter Mack, den Präsidenten des Komitees der jüdischen Delegationen bei der Friedens- Konferenz, Jakob Schiff, Stephen W ise, Josef Barondess, Oberst Cut Ier, u. a. det amerikanische Marineminister Daniels, Monsign. L a v e 11 e der Vertreter des New Yorker Erzbischofs im Namen der Katholiken New Yorks, Mac Adoo, der Schwiegersohn Wilsons ׳und frühere Finanzminister, der Senator MacCornick und der Bürgermeister von New York Hy 1 an. Theodor Herzl über ״Das neue Ghetto“ Der langjährige Dramaturg und spätere Direktor der Prager deutschen Bühnen, Heinrich Tewel es, veröffentlicht im״ ׳Prager Tagblatt“ Erinnerungen aus seiner Wirksamkeit am Theater. 111 der neuesten Folge dieser lesenswerten Memoiren kommt Teweles auf das ״Neue Ghetto“ zu sprechen, dessen llraufführujig bekann flieh irt Prag statt finden sollte, jetloch durch die Borniertheit des damaligen Kultuspräsidenten Dr. Rosenbacher, der um sein literarisches Urteil befragt wurde, vereitelt worden ist. Wir entnehmen den Theatererinnerungen Teweles den nachstehenden Brief Herz 18: Paris, 19. Mai 1895t Mein lieber Teweles! Vier Jahre bin ich Jetzt in Paris. Sie sind vergingen wie im Traum. Aber aus dem ”Spiegel steht mir ein älteres Gesicht entgegen. Und Spiegel sind auch meine Werke. Ja, ich glaube, ich bin hier in der Kunst gereift — ohne Pose sag’ ich’s — in Manchem ist mir der Kopf aufgegangen. Als man mir — ich war gerade in Spanien auf einer Reise, die nach Afrika gehen sollte und ich dachte nicht an Zcitungsaibeit — als man mir vor vier Jahren anbot, Pariser Korre- *pondent der ״Neuen Freien Presse“ zu werden, da machte ich eben verschiedene harte Krisen Ln mir durch. Eime dieser Krisen war die meiner dramatischen Sdirift- Stellerei. Die Theater wollten nach meinem Berliner Durchfällen nichts mehr von mir wissen. Bis zur Erde war mein Selbstvertrauen gebeugt. Ich nahm die Zeitungsarbeit aii und ich glaubte wohl, daß ich nie mehr ür» Theater schreiben würde. Paris ergriff mich und Presse-Rundschau Aus arabischen Zeitungen K. Z. B. Der in Kairo erscheinende ״Mukads“ schreibt: ״Die von dem Emir Faisul vorgeschlagene Lösung, ein jür disches Palästina im Verbände des arabischen Reiches, ist bereits früher erwogen und als wichtig befunden worden. Es wird aber Sr. Hoheit nicht unbekannt sein, daß ein großer Teil der Zionisten auf keinen Fall auf seinen Vorschlag eitigehcn wird, diejenigen mintlieh, die auf dem Standpunkt stehen, den einer ihrer Schriftsteller vor kurzem im den ״Times“ erklärt hat: Palästina muß jüdisch sein, wie England englisch, eine Erklärung, die sogar gegen die Intentionen Dr. Weizinanns und anderer gemäßigter' 'Zionisten• geht. Die Juden behaupten, daß Palästina ihre historische Heimat sei, die arabischen Palästinenser erklären, daß Palästina ihr faktisches Geburtsland ist. Beide Parteien beweisen die Richtigkeit ihrer Behauptung, während die Politiker der Großmächte sich bemühen, beide Teile zu einer Verstäiidigung zu bringen. Es kam die Balfour-Deklaration, die den Juden den Mut ■und die Energie gab, für ihre Forderung mit Nachdruck einzu,treten. Man darf aber hier nicht die Einwendungen der Araber außer acht Lassen, daß die Zukunft Palästinas nicht ausschließlich Sache Großbritanniens ist, selbst wenn es das Mandat über Palästina erhalten sollte. Großbritannien hat bis heute noch den Begriff der ״Nationalen Heimstätte“ nicht klargelegt. Dieser Begriff ist ein sehr dehnbarer. Bedeutet eine nationale Heimstätte die Gründung eines Judenstaales, wie er vor dein Babylonischen Exil existiert hat, und die Uebergabe der Regierungsgewalt kn die Hände der Juden, oder heißt das, daß die Juden das Recht erhalten sollen, nach Palästina zu emigrieren, dort Boden zu kaufen und sich dort niederzulassen? bie Tatsache, daß die englische Regierung dies bis auf den heutigen Tag noch nicht aufgeklärt hat, schafft andauernd neue Verwirrungen.“ ln einem ganz anderen, viel feindlicheren und agressiveren Tone schreibt die arabische Presse in Damaskus. Hier machen sich die Wühlarbeiten des ״Arabischen Klubs“ in der ganzen Presse bemerkbar. Als die Nachrichten über die in Paris erzielte Einigung betreffs der syrischen Frage eintrafen, beeilte stell der extrem nationalistische ״Arabische Klub“, bei dem englischen Generalgouverneur einen geharnischten Protest einzureichen, mit der Aufforderung, denselben nach Paris weiterzugeben. 111 diesem Protest wurde ausdrücklich die Erlassung eines Verbotes gegen die Einwanderung von Juden nach Palästina verlangt und sogar auf die M&glichkeit einer Störung der öffentlichen Ordnung in Syrien für den Fall der Ablehnung dieser .Forderung hi «gewiesen. Der Gouverneur teilte dem Klub schriftlich' mit, daß er die Weitergabe des Protestes ablehne. Im auffälligen Gegensatz zu der Haltung der arabi* sehe* •Presse steht x'm Artikel,' efer״in der in Damaskus erscheinenden Zeitung ״Jordan“ unter der Ueberschrift ״Einige Worte eines Zionisten“ erschien. Der Verfasser bittet die Redaktion־, wenn sie sich schon das Ziel gesetzt habe, gegen den Zionismus zu kämpfen, dies doch wenigstens nicht mit lügenhaften Berichten־ und ganz grundlosen Behauptungen zu tun, sondern Tatsachen zu berichten und die arabische Oeffentlichkeit über die wirkliche Tätigkeit der Zionisten aufzuklären. Die i!1 Jerusalem erscheinende, den Arabern in Damaskus nahestehende Zeitung ״Suria-el-g'anubia“, die von der britischen Militärverwaltung wegen ihres agressiven Tones wiederholt Verwarnungen erhalten hat, Ist vor kurzem von der Regierung verboten worden. Laut Mitteilung der syrischen Presse haben sämtliche arabischen Klubs in Damaskus der britischen Militärver- Wartung ein Gesuch unterbreitet, das Wiedererscheinen der Zeitung zu gestatten. rüttelte mich durch und durch. Was ich hier gesehen und erlebt habe! Einen Teil davon lasen Sie in der Zeitung. Aber ich kann Ihnen nicht sagen, was das für eine tägliche, stündliche Erschütterung mit hunderttausenden heftigen Anregungen war und ist. Dabei wird man ein anderer Mensch, ein anderer Künstler. Es ergab sich, daß ich mir in Toulon bei den Russenfesten eine Malaria holte. Monatelang war ich krank. Die Acrzte behandelten mich dutnm. Einer spritzte mir Chinin unter die Haut. Davon bekam ich einen Abszeß am Schenkel, der öfters operiert werden mußte. Ich ging am Stock wie ein Krüppel. Aber als ich einmal frisch geschnitten war und zwei Wochen Stilliegen verordnet bekam — es vvar-lm vorigen Frühjahr — da überflog mich wieder die Dichtung und in acht seligen Tagen schrieb ich ein Lustspiel in Versen ״Die Glosse“ (ein Akt). Davon will ich nicht viel reden. Es wurde vom Burgtheater refüstert, ich ließ es dann bei Minden erscheinen und kümmerte mich nicht weiter darum. Die Theater werden es in ein paar Jahren beworsuchen und man wird cs überall spielen. Anfangs verdroß mich das Schicksal dieses Stückes. Dann sagte idi mir: es ist wahr, ich bin auf der Bühne diskreditiert. Ich bin eine Art Bankerottircr. Man kann kein Vertrauen mehr zu mir haben. Und Vertrauen ist die wichtigste Vorbedingung. Idi schlief wieder ein. In mir arbeitete aber das Unbewußte weiter. Damals in Spanien lag der Plan eines Jaid e 11 r o m'a n s vor mir. Ich wollte den Roman eines modernen Juden schreiben. Die Pariser Corrcspondcnz unterbrach mich. Hier geriet ich in die Politik und!ernte unwilBairlieh die Dinge dieser Welt anders ansehen. Zugleich ge- Aus der zionistischen Presse Rußlands K. Z. B. Die soeben erschienenen Hefte 9 und 10 de» wissenschaftlichen Palästina-Zeitschrift ״Erez Israel“ enthalten reichhaltiges Material, das von den weitesten Kraseti des nationalen Judentums mit lebhaftem Interesse ge-1 lesen und verbreitet wird. Von dem׳ Inhalt des 9. Heftes sind folgende Arbeiten hervorzuheben: B. D. Brutzkus liefert einen lehrreichen Aufsatz über ״die treibenden Kräfte der jüdischen Kolonisation“. Der Autor entwickelt | in dieser Arbeit die geistigen und materiellen Triebkräfte der palästinensischen Kolonisation 'seit ihrer ‘Entstehung bis in die Gegenwart und entwirft ein reiches Bild der j kolonisatorischen Zukunftsmöglichkeiten. Der Spezialist auf dem Gebiete des Finanzwesens Herr W. Gottes mann behandelt die Frage der ״Errichtung von Handels- Kommanditbanken in Palästina“. Es handelt sich um ein ziemlich neues Gebiet im Bankwesen, und der Autor weist j mit gründlicher Sachkenntnis die Notwendigkeit solcher Finanzinstitute in Palästina nach. Professor c. E. Kern, ein hervorragender Agronom, behandelt das Thema dter ׳ ״Ameiiorieruhg des Bodens Ln Syrien und Palästina“. Inhaltsreich ist die Arbeit ״die palästinensischen Häfen“, | die aus französischen Quellen zusainmengestellt ist. Von kleineren Arbeiten verdienen Interesse die Notizen von Dr. A. Ru pp in über die Sanierungsmallnahmen in Palästina, von S. I zchaki überclen Maschinenbau und von Max Gordon über den Kleinkredit in Palästina. Das | Heft schließt mit einem ausführlichen Bericht über die Tätigkeit der verschiedenen Palästina-Gesellschaften in Sowjetrußland. Das 10. Heft enthält folgende wertvolle Arbeiten: ״Die Errichtung von, Kühlräumen und die Volkswirtschaft in Palästina“ von E. S. FCaratygin; ״Zur Regelung der Wohnungsfrage in Palästina" vor. A, W. Rosenberg; ״Ueber die zweifellosen Symptomefür das Vorhandensein von Petroleumciuellen im alten und gegenwärtigen Palästina“ von M. A. Rakusin und J. Malkes; ״Die Erschließung und Exploitierung palästinensischer Phosphate“ von J. E. T y si 1 e r. Das reichhaltige Heft schließt mit Arbeiten von Sli'zan und Brutzkus und einer ausführlichen Chronik der Palästina-Gesellschaften. Daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen von einem Aufblühen der jüdischen Literatur keine Rede •ein kann, bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung. Dennoch ist im Laufe der Berichtsperiode eine Reihe von wertvollen Büchern erschienen. An erster Stelle steht der Stybel-Verlag in Moskau, der zwar infolge Her Requisition des größten Teiles seiner Druckerei seine Tätigkeit so gut wie einstellen mußte (der Verlag verlegte bekanntlich seine Zentraten nach Warschau und New York), aber doch mehrere Klassiker in hebräischer Uebersetzung herausgeben konnte (Heine, Tolstoi). Klassiker-Uebersetzungen lieferte auch der hebräische Verlag Alumoth in Moskau (Druckerei Bockstein). Bisher sind in diesem Verla!;*' erschienen: ״Die Waldstimme" von Jack London, übersetzt von Be!1-Elie9er; ״Humoresken und Erzählungen“ von Mack Twain, übersetzt von Zwi Bariass. Letzteres Werk ist in zweiter Auflage herausgegeben worden. Von Zwi Barlass ist eine satirische Schrift in hebräischer Sprache erschienen, die starken Absatz fand. In }Mischer Sprache sind •er- ,•,schienen: der 1.. Teil der ,,gesammelten Schriften vor Dr. E. W. Tschlenow und die interessante Schrift von S. Rosenfeld über LiHenblum. Weit größer ist die Zahl der jüdischen und zionistischen Schriften in russischer Sprache, so Bialiks ״Erzählungen“ in guter Ueber- Setzung; ״Unser Land“ von E. Anochi. nie bekannte historisch-ethnographische Gesellschaft gab den 10. Bant; ihrer Sammelschrift ״Jewreskaja Sfairina“ heraus, der eint Fülle von wertvollem Material über das jüdische Leben in Rußland in naher und nächster Vergangenheit enthält. Großes Interesse hat die Fortsetzung des ״Pinkas der Vierländersynode'‘, der in hebräischer und musischer Sprache wiedergegeben ist. Erschütternd ist das Kapitel über die Leiden der Juden in Litauen während des Jahres 1914/15. Dies Kapitel über die Judenverfolgungen durch die zarischen Truppen im ersten Kriegsjahre' trägt die Ueberschrift ״das schwarze Buch“ und gibt eui getreues Bild über jene schrecklichen Tage, die Ja iwdi in lebhafter Erinnerung vieler sind. Der zionistische Verlag Kadimah gab folgende wertvollen Schriften heraus: ״Das gegenwärtige Syrien und ׳־Palästina“ von Dr. A. Rupptn (376 Seiten, übersetzt von A. O. Satetemann); den 1. Teil der gesammelten Werke von A. O. wann ich ein freieres und höheres Verhältnis zum Antisemitismus meiner fernen Heimat. Und ich war einmal beim Bildhauer Beer, der meine Büste machte. Während einer Sitzung schilderte ich ihm den modernen Juden und seine Bedingungen. Und ich geriet dabei m die Gluth der großen Eruptionen. Als ich wegging, schoß in mir wie ein Basalt block das ganze Stück herauf, das ich am nächsten Tag anfing und in nicht ganz drei Wochen in unbeschreiblicher Aufregung fertig machte. Dieses Stück heißt: ״Das Ghetto“ und um dieses Stück handelt es sich heute. Ich will Ihnen weiter vom Inhalt nichts sagen. Lassen Sie es auf sich wirken. Sie betrachten midi ja nicht als einen Bankerotterer. Ich glaube nicht zu prahlen, wenn ich sage, daß an diesem Stück etwas ist. Sie werden sich ja übrigens im Handumdrehen überzeugt haben. Was Sie Neumarm sagen sollen? Nur das, was Sie wirklich gefunden haben. Der Verfasser heißt Albert Schnabel, hat das Stück von Wien aus eingeschickt Sie kennen ihn nicht. Tatsächlich wird das Manuscript gleichzeitig mit diesem Briefe von- Wien an die Direktion des Landestheaters abgehen. Idi lasse diesen Brief von Wien aus an Sie schicken, weil ich ihn reoommandienei '• will u. liier dabei meinen Namen aufs Couvert setzen müßte. So käme man in Prag gleich auf die Spur. Ich bitte Sie, mir Ihre Privatadresse anzug-eben in dem Brief, worin Sie mir Ihre Meinung schreiben, damit ich weiterhin direkt mit Ihne!» correspondieret! könne. Jetzt muß idi Ihnen noch die Geschichte des Mamiscriptes erzählen. Es ging — natürlich unten« Verfassernamen Albert Schnabel — an Brahm (Demi- Nr. idelsoh das voi S. I>ub kes“ p erste B russisei ferner lästina' Bruzku W; erwähn weitere Fhigscf Di- 24. Ok «atioaa sehen temnta. keifen wesenh und. R beamte Regien ist D sie sin es ein ׳erdukk •Jonen Serbien ist, de Zielen sehn zi Agitati giert Territo halten Serben alles 01 Nation, und d gehens Grunds seinen deshalb scheu 1 Heims ersehet seit» schaffe bieten, die da das di Eh frakfio wurde bis 6. Vc der V* von El unter d austalti ״Zeirekomitei Angele׳ mische! versenc Vereint der Or! »diekhj Um de comitö!e«