Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIV (1919)
- Issue
- Heft 84 (28.11.1919)
- Date
- 1919-11-28
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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<r Nr, 84 11) EP I SC H JE ■R U N DS C HAU Seite 650 Ifc■ t Dr. Buidas :nsch >mus, rage» ca». ׳ Art!den- ׳ dw diick olges tll»d vuen. svteri »!1 unterdrücken, sawfern daß sie sie gewollt hat. Das geht am klarsten aus der Tatsache hervor, daß die Pogrome in dem Augenblick aufhörten, als die Regierung den Versuch machte, sie m ־unterdrücken. Der Boykott ist heute das gefährlichste Mittel der Judengegner. Die (Klinischen Genossenschaften werden in jeder Weise von der Regierung bevor- /ugt und die einzige Abwehrmöglichkeit liegt in der Begründung jüdischer .Genossenschaftern. Die zionistische Arbeit hat nach dem Delegiertentag mit verdoppelter Stärke eingesetzt. Das neue Central-Comi td besteht aus einer Reihe von Ressorts, deren Leiter zusammen das Präsidium bilden. Es existieren folgende Ressorts: » Palästina-Arbeit; kulturelle Arbeit; soziale Hilfe; Verlagstätigkeit; Organ icatio*. d, ß« erb»».! a. i. F. itzwt- Si- :heu stand mltec außer ׳!««: reft- Sands M.-F. ä de* ««er- sich Herrn nwnifc seinen N.-F, ritt In allen »Bll b ers Jtiische* gendc t Mr Ho■ N 8 f - e. 1 vers Oe oda® etwa» 1 mn de»!»steht :r wxi Lon- DSreksalverm für Mnftee s, dSe sj'aliTt OM», . N.-T. Herr III- L allche» ragen berg n. 80» Kreuz •rgani- Juives retä«, : einer Herr» in die auf ge loch n der r m■ schau. höre», seinen! g e sich Je Be• t und t über schrei- : «lebt reite־ e das ein#;Se Regrortw Das Palästina-Ressort, das unter d«er Leihing von Le vite steht, ist die zentrale Palästimstelle, auch für den Misrachi und die Zeire-Zion. Seinen BemülHKigon ist es gelungen, die Pässe für die nach Polar inzwischen abgefahrene Palästina-Kommission zu beschaffen. Ferner wurde die Registrierung durchgeführt, wobei der Kreis der zu registrierenden Personen möglichst beschränkt wurde. Die Hawpttätigkeit sieht «las Ressort in der Vorbereitung derjenigen Personeu, die nach Palästina aus wandern wollen. Einige 100 Ghahizim sind auf dem Lande, insbesondere auf der Fami in Czenstochau tätig. Die Auswanderungswilligem werden in Gruppen zusammengeschlossen, die ritte eigene Kasse haben, deren Aufgabe es sei« soll, für die Mitglieder die Ueberfahri und den ersten Aufenthalt im Lande m bezahlen. Es wurden ferner Palä stinakursc veranstaltet, die regelmäßig 1(X) Hörer hatten, ebenso elektrotechnische Kurse für Per- «tonen, die einem technischen Beruf in Palästina ergreifen wollen. Von weiteren Arbeiten des Palästina-Ressorts seien erwähnt die Herausgabe aufklärender Bücher und Flugschriften und Arbeiten zur Schaffung einer Oenosaenschaftsbeweg'ung. Diese wird jetzt in Polen große Fortschritte machen, nachdem unter Leitung von Ingenieur Kerner eine Genossenschaftsbank ins Lebern gerufen wurde. Das unter Leitung von Dr. Braude, Dr. Posn a n 5 k i und Podlischewski stehende Kulturressor t hat in Warschau, Lodz und Lublin viersemestrige Fröbelkurse ins Leben gerufen. In Warschau, Lodz und Bialystock finden sechs Monate dauernde Lehrerfortbildungskurse für Melamdim statt. Ebenso sind in Warschau und Bialystock Volks Universitäten begründet, an denen «»wohl allgemeine wie jüdische Fächer unterrichtet werden. Du Lehr effftntioai in Lodz, das einen dreijährigen Kursus vorsieht, ist eröffnet worden. Die Errichtung von Seminaren in Warschau lirrrf Lublin mit hebräischer Unterrichtssprache wurde bei der Regierung beantragt. Konferenzen der Lehrer an den 65 Volksschule» und den neun Gyn»- narfen werden vorbereitet. Es sollen dabei Verbände der Lehrer gegründet und ihre Interessen und iw Fortbildüng einheitlich geleitet werden. Das zionistische Schul- Programm erkennt ebensowohl Schulen mit hebräischer Unterrichstsprache an, bei denen die jüdische Sprache als Unterrichtsfach gelehrt wird, als auch Schulen mit jüdischer Unterrichtssprache und starker Berücksichtigung der hebräischen ,Sprache und Literatur. Mit diesem Schulprograrmn sind auch die Poale-Zkm und die Zeire- Zk>n einverstanden. Das Verlagsressort gibt sämtliche zkmistische Zeitungen heraus (die ״Hazefirah“, «Se jetzt Tages- »eit«tag werden soll, das ״Jtdische Volk“ und die pädagtogssche Zeitung ״Hamadtfch“). Das Budget der zionistischen Organisation in Polen beläuft sich auf 1300000 poln. Marie, wozu MO 000 Marts für den Natwnßlrat kommen. Unerfreuliches aus Litauen in letzter Zeit dringen Nachrichten aus Litauen zu uns, die von den! Stand der jüdischen Sache in Litauen ein trüberes Bild entrollen als wir bisher gewohnt waren. De so feierlich erklärte Gleichberechtigung wird nicht so omst «lurchgcfühlrt wie es zu erwarten wäre. Es handelt sich dabei nicht nur um die nationale» Rechte, sondern auch um die bürgerliche Gleichberechtigung. Die Teilnahme der j 11 de 11 an der Beamtenschaft entspricht noch nicht zum zehnten Teil ihrem Anteil an der Bevölkerung, und, was das wichtigste ist, sie wird immer kleiner, stat* au wachsen. Besondere Aufregung rief in jüdischen Kreisen die völlige Ausschaltung der Juden aus de« Eisenbahnbetrieben hervor, in denen sie untijr der deutschen Okkupation recht zahlreich vertrete» waren und sich als sehr zuverlässig erwiesen hatten. Auch au Post, Telegraphie, im ganze» Verkehrswesen usw. sind die Juden als Angestellte überhaupt nicht vertreten. Eine in. K o w, n o am 16. November veranstaltete Versammlung von Vertretern der jüdischen Intelligenz uahirr eine entsprechende Protestresolution an. 1 Berliner Kalender dflro: Berlin« Oonttttsdi« Vereinigung, BerUn C. 1K StqnicUfr. 5. Telefon! Zentrum 541 VIS. Sonnabend, Uen 39. November. JOdiMtier Turnverein »Bar Koefcba" E. V., Berlin, tm Wein heu Rheingold, Kalserioah Bellemettrebe 30 Bellte»! tu Gunelen des Spcrtplali•Fond». Hapad-tfasalr Im Seal der Agudeth Achim, Gormenntlr. 39. Abendi, i>0nkl!|<*1 8V•! Uhr. Referent: Chawer Seew Cbedatdi aut Polen, Ober ״Die Entwicklung der Zeire-Zion“. Sonnleg, den 50. November. Abendt 8 Uhr pOiürtllch. Hthrlhdiev Beth -Weed, Berlin, Im .Humb1e. -ßr«u, Tauenirisnstr. 7. Vortrag de« liarrn Seimen RubatdtoK: 100״ Jnhrc Jüdische Wissenschaft in Deutschland.“ Auttpradie. GStle willkommen I Montag, den t.Deeembe». Abendi 8 Uhr. Zweiter ü Ästeebend der Berliner Ziouiatisdien Vereinigung In der Aula der FOrstin• Bismord - Sch ule, SybeUlr. 3-4. Herr Dr. H. Leiewer tprldil aber des Thema: ״Der Kampf gegen den Antlsemitismui‘". Es wird gebeten, Intereeaenlen aui dle»e Veranstaltung beionders hlntuwcUen. Zur Dedcung der Unkoeten werden M. 039 Elntrltugeld erhoben. Dienstag, den 3. Deeember. Abende S‘/1 Uhr. Ztonieiiecber JugendverHn BerUn, Heiilgegelslitr. 53. Außerordentliche Generalversammlung. Ta gesordnung: 1. Berldit des Vorslandee. 3. Enllaalung des Vorstände».!.,Neuwahl dee Vorstandes. ♦. Anlrgge. 5. Verschiedenes. Nur lOr Mitglieder I Donnerileg. den 4. Dezember. Abend» 8 Uhr. Gruppe ״Nwrdwesi", im Helm, Tlergartenedi, Klopitodulr״ Ecke HAndelstr. Vortrag des Herrn Dr. Guilov Wllkowskl, aber -:V . ’״Unsere nationalen Aufgaben in Berlin.“ Gruppe ״West", Im Zahnflrriehaus, BOIowttr. IOC. Abends *1i, Uhr. Vothrag des Herrn Dr. HanIke ,,Unsere nationalen Augaben In Berlin“. Gruppe ״Öd•*, Im Grelfewalder Hof, Grelfewalder Str. 45. Abends 8 Uhr. Vortrag de» Herrn Dr. J. Z wt r n, Ober ״Unsere nationalen Aufgaben in Berlin.“ Grupp« Cberioiienburg, im Humbter-Brlu, Teuenlslen»lr. f,1 Abd. 8 Uhr. Herr Julius Berger Ober^J ״System einer Jüdischen Volkgpolitüc“. Gruppe ,Süd', Im Helm. Prlmenslr. 43. (Nahe Morihplats und Hochbehnhef Prlmenslr. 4. Vortrag eu» dem Vorlregscyklus: Die Haupittremunien des gegenwärtigen Zionismus. Donnerslag den 4. Desember. Abends 8 Uhr. Leiarus Barth: ,Wasen and Ziele des Misradai. Donnerstag, den 11. Desember. Abends 8 Uhr. Gemeinsame ausserordentliche Generalversammlung der Gruppen Zentrum und Norden, Im Gesellschaftsbaus Rotenlhaler Slrasse SC. Tagesordnung: 1.Beschluss Ober eine Zusammenlegung der beiden Gruppen 3, Neuwahl de» Vorstand«», ,r!* JÜ5 Gruppe , ,CharloUenburg'*, Im Humbser-Brftu, Toundalenilra&e 7.J Generalversammlung. T«gesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. ' 2. Entlastung des Vorstandes, 3. Neuwahl des Vorstandes. Abends 8 Uhr. 4. Besprechung der Winterarbeli. Gruppe״Osl*im GrelUwakier Hof, Greiiswalder Slr. 45. Abends 8 Uhr. Gen eralversammlang Tagesordnung: t. Bericht de* Vorstandes. X Bericht der Katsenrerisortn. 5. Erteilung der Decharge. 4. Wahl des neuen Vorstandes. 5. Wahl der Kassenrevisoren 6. Anträge. HebriiKhe Kiaderspidnadunittage ו Gruppe Cenirutn. im Volksbelm, Dragooersirabe 33. Jeden Sonntag nachmiMegs ff 4 Uhr. Anmeiduagen bei SdnidL UpeccbSIt, t {Alexandenirage 35. Gruppe 1*0״«, Uppehner Sir. 9, pari. Jeden Montag, nachmittags yf4 Uhr. Anmeldungen bei Regina Cohn, jablnaalditr. 10. Gruppe Weil und Cbarloüembarg. Jeden Dienstag, nachmittags!4 Uhr, bei KOhn, DannstMier Strafte t. Anmeldungen bei Hermann iwtld, IgfceUnfe i. 4) »9דM, im Helm, 4 Uhr. Anmeldung be elephon StegtU» 90). Prtnrenslr. 41 Jaden MUtwoch. nachmittags I Schwabe. Stdetade, Potsdamer •brate 39. Grame ״llordwest." Jeden Donnerstag, im Hehn, flergortenedc, Klopstoekitr., Ecke HÄndelstr. Anmeldungen bei Kurt CKajlm Kontdsewtld, Biberfelder (trat« 38. Ciel.: Moabll 5959). Die Leihing der Klnderspieinachmittage liegt in den Htadcn von Sdtosdt. Halberstldler aus Pslitlfns. Teilnehmen können Kinder von ungeähr 9—13 Jahren. Grmme ״West«. Jeden Mittwoch und Sonnabend von 7M - 9 Uhr. nabrUMher Aaliagevkamas von Herrn W Ile nekl, In derwohnung das Herrn AnfaNcid Cevg, Prager Ur, 33. Neue iellnebmer können au^encMnmen werden u. wollen rieh tu den angegebenen Zellen melden. Wie wir hör«n, trete» <tie Herren R a c h m i 1 e - witsch und Ros enbaum von der Regferung zurüde. 015 das mit den obigen Erscheinungen In» Zusairtmenhang steht, ist uns nidit bekannt ln Litauen sdiehti eine Verschlechterung der jüdischen Lage ehraitreten, die die Auftnerfcsanrtedt der führenden Jüdischen Kreise notwemüg imdit. Chajjim Tscheroowitz (zu seinem 50. Geburtstag). Ein verdienter Gelehrter, der insbesondere die Talmudforschtu 1g erfolgreich gepflegt haC voltendete vor wenigen Tagen sein 50. Lebensjahr. Chajjim Tschernowitz, dessen Name in der hebräischen Literatur einen guten Klang hat, wurde an» 1. Kislew 5630 in Sch,ebesch im Gouv. Witebsk geboren. Frühzeitig in die Kenntnis der hebräischen Sprache und des hebräisdhen Schrifttums eingeführt, erwarb er sich gründliches jüdisches Wissen auf verschiedenen Jcschibot in Rußland, zuletzt in der Jeschiha von Kowno, die unter der Leitung des gefeierten Talmudgelehrten R. Isaak Elchanan Spektor stand. Im Jahre 1897 wurde Tscheroowitz Rabbiner in Odessa und begann alsbald seine literarisch-wissenschaftlichen Arbeiten, ln» Jahre 1899 erschien aus seiner Feder (unter dem Pseudonym ״Rab zair“) in der hebräischen Monatsschrift ״Haschitoach“ eine Reihe von zusammenhängenden Aufsätzen unter dem Titel: ״Zur Geschichte des Schulchan-Aruch“. Diese geschichtlich-literarische Dar— Stellung lenkte die Aufmerksamkeit der Kenner auf den jungen Autor, der zum erstenmal nach den Quellen die Entstehung des ״Schulchan-Aruch‘‘ wissenschaftlich behandelte und liachwies, welche Aufnahme dieses vielgenannte Kompendium gleich bei seinem Erscheinen (1565) und in den darauffolgenden Jahren in der Judenhat fand. Diese Aufsätze sind vor einigen Jahrein auch in einer deutschen Bearbeitung erschienen. Im Jahre 1905 wurde in Odessa eine Jeschäha gegründet, mit deren Leitung Tscheroowitz betraut wunde. Es war dies eine Art theologischer Lehranstalt in modernem Sinne, aber im Geist der alten Jeschiba, in der de»» Talmudstudium breiter Raum gewährt wurde. D88 talmudisch-rabbinischc Fach war in die Hände Tsehernowitz’ gelegt. Aus seiner Lehrtätigkeit gingen zwei gehaltvolle Schriften in hebräischer Sprache hervor, ״H a - Talmud“, eine Einleitung in den Talmud, und ״Schiurim be-Talmud“, talmudische Vorlesimge«. Die Schwierigkeiten, welch» die russische Regierung der jeschiba bereiteten, veranlaßten Tscheroowitz in» Jahre 1910, nach dem( Auslande zu gehen. Er studierte auf verschiedenen Universitäten in Deutschland und in der Schweiz und promovierte im Jahre 1914 mit einer Arbeit über die große Versammlung (ansche keneset h a - g e d o 1 a) zutn Doktor der Philosophie. Tscheroowitz!beherrscht vorzüglich das tgl - mudisch-rabbinische Recht. Seine Abhamdlungen über Diebstahl, Einbruch-CMebstahl mit Raub und über das Eher echt nach dem Talmud sind in Köhlers ״Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft“ erschienen. Auch als Publizist hat sich Tschemowite betätigt; in verschiedenen hebräischen Zeitschriften hat er zu den Tagesfragen des Jüdischen Volkes und des Judentums Stellung genommen, wobei er einen konservativen Standpunkt vertrat. In jüngster Zeit hat Tscheroowitz ein großes wissenschädliches Dfttemehme« begonnen. Unter dem Titel ״Kizur ha-Talmud" gibt er den babylonischen Talmud in einer verkürzenden Bearbeitung heraus. Der erste Teil dieses Werkes ist bereits erschienen, und der zweite Teil soll ihm demnächst folgen. Dem Gelehrten ist zu wünschen, daß es ihm vergönnt sein möge, diese Arbeit und auch andere von ihm geplante wissenschaftliche Arbeiten zu Ende zu führen. Die hebräische Literatur hat von ihm noch viel Förderung zu erwarte». Odessaer Brief Odessa gehört jetzt dem Verwaltungsgebiet D enikins, nachdem es im Laufe eines Jahres'zehnfach den Besitzer gewechselt hat. Nadi den Deutschen kam Skoropadski, nachher hintereinander Petljura, Grigorievv, die Bolschewisten usw. Trotedem hat die Stadt nicht sonderlich gelitten. Einen Pogromhates hierin der ganzen Zeit nicht gegeben. Die äugen- Wickliche Macht verfolgt die Juden als solche nicht. Nur leidet die jüdische Jugend unter dem Tenor gegen angeblichen Bolschewismus. Es genügt der leiseste Verdacht, um zum Tode verurteilt zu werden, ln der Armee worden Juden zu Offiziersposten nicht ztftgelassen, was den Kommandanten Miktewski nicht hinderte, in den Zeitungen bekannt zu machen, Juden ״dürfen“ in die Freiwilügenarmee ein treten, die unter anderem den Kampf ״gegen die Pogrombamdien Petljuras“ zum Zweck habe. In der Provinz herrscht vollständige Anarchie. Jeder durchziehende Trupp plündert die Städtchen, schlachtet die Juden, schändet die Jüdinnen. Besonders sddimirt geht es im Gouvernement Kiew zu. La der Stadt Kiew sollen in letzter Zeit zwanzigtau send Flüchtlinge zusamm«»gekommen sein, ln Odessa ist ein Hilf*- komitee ins Leben gerufen, um einen Miliionenfonds zugunsten der Pogromopfer und der Hinterbliebenen zu schaffen. Vorderhand ist noch mehr als die Geldnot die Kleid ernof fühlbar. Man kann dort für kein Geld Kleidungsstücke für die Flüchtlinge auftreiben, dk mtckt und barfuß ans den schutzlosen Städtchen nach der Großstadt entflohen and. ■, 0-1 w'itlt, i*!% *•